Der talentierte Mr. Ripley

The Talented Mr. Ripley (1999), US
Laufzeit 139 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 17.02.2000

6.7 Kritiker
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1 Community
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28 Kommentare
Der talentierte Mr. Ripley - Bild 5356828
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von Anthony Minghella, mit Matt Damon und Gwyneth Paltrow

Der smarte aber mittellose Tom Ripley soll den in Italien lebenden Millionärssohn Dickie Greenleaf nach Amerika zurückholen. Doch dieser genießt sein Leben zusammen mit seiner Verlobten Marge viel zu sehr. Fasziniert von ihrem Lebensstil wünscht sich Tom, selbst Teil der High Society zu werden und fasst einen teuflischen Plan. Remake des Films “Nur die Sonne war Zeuge” mit Alain Delon aus dem Jahr 1960.

  • DVD
Erscheinungstag: 16.09.10
  • Der talentierte Mr. Ripley - Bild 42608
  • Der talentierte Mr. Ripley - Bild 42609

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Kritiken (2) — Film: Der talentierte Mr. Ripley

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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9.0Herausragend

[...] Matt Damon verkörpert einen Tom Ripley, der nicht einfach nur an schizophrenen Mustern erkrankt, von Eifersucht, Selbsthass und gefährlichem Kontrollwahn getrie- ben ist ("I always thought it would be better, to be a fake somebody... than a real nobody. "). Er ist weder aus- schließlich die Inkarnation des subtilen Bösen, noch der bemitleidenswerte Unschuldsengel. Tom Ripley ist ein filmisches Chiffre, das eine Vielzahl existentialistischer Fragen in sich vereint – und vom Zuschauer den Willen zur Auseinandersetzung mit eben diesen einfordert. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

In Der Talentierte Mr. Ripley spielt Matt Damon die Titelfigur Tom Ripley – im Gegensatz zu diesem ist er jedoch kein sonderlich talentierter Darsteller, die Faszination der Charme der von diesem soziopathischen, identitätslosen Affektmörder ausgehen soll ist im Film eher gering – Damon rennt mit Hornbrille und einem Gesichtsausdruck durch den Film wie Mr. Ed mit Darmverschluß und drückt die meisten Gefühlsregungen durch mit halboffenem Mund in die Gegend starren aus.
Er wirkt bemüht als habe ihm der Regisseur eingebläut das hier ein ambitionierter Film gedreht würde, und das möchte der Film auch gerne sein… vielleicht ist er auch ambitioniert aber das übertrug sich nur in wenigen Momenten auf mich.

Der vorherrschende Eindruck war “Der Film ist lang” Das Kennenlernen Ripleys und Dickies nimmt weiter über eine stunde in Anspruch – und auch wenn ich den Dickie-Darsteller Jude Law gerne leicht bekleidet und charmant chargierend umherlaufen sah, so wünschte…


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Kommentare (26) — Film: Der talentierte Mr. Ripley

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Azazil

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Bewertung7.0Sehenswert

Für mich persönlich stellt "Der talentierte Mr. Ripley" den Beweis dafür dar, dass Hass nicht zwangsläufig rational begründbar ist. Zweifelsfrei ist dieser Film nicht schlecht, streng genommen sogar sehenswert, aber ich hasse ihn einfach. Ich hasse mehr an ihm als die Summe seiner Teile, so richtig erklären kann ich es nicht. Es fängt mit Dickie an, einem dekadenten Kind das nur vom Geld seines Vaters lebt und geht mit Tom Ripley, einem Psychopath bis in die Zehenspitzen, weiter. Dieser Film löst in mir eine unerklärliche Abneigung und Unbehagen aus. Vielleicht ist er auch gerade deswegen gut. Nur kann ich dieses Unbehagen nicht wie bei "Requiem for a Dream" als absichtliche Wirkung direkt dem Film zuordnen. Die Schauspieler, vor allem Matt Damon, liefern aufjedenfall großartige Leistungen ab und die Inszenierung so wie die Kulissen des Films können sich durchaus sehen lassen.

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Outrage

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Bewertung4.5Uninteressant

Kommt leider total langweilig rüber, die Story hätte ja durchaus Potential.

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based_god

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Der Talentierte Mr. Ripley" ist mehr Drama als Thriller, ganz im Gegensatz zum Original.

Der Film besticht durch die gute Story, die bis zum Ende konsequent durchgesetzt wird, den hervorragend aufspielenden Charakteren und dem tollen Umgang mit der Musik. Das Thema "Homosexualität" wird explizit angesprochen und nicht wie im Buch nur angedeutet, was ich durchaus angebracht finde.

Der Film ist an alle, die mit guten Nerven ausgestattet sind, sehr zu empfehlen.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kieke

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Bewertung5.5Geht so

"Nur die Sonne war Zeuge" ist Besser..

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davidleeuw

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Bewertung5.5Geht so

Anthony Minghella ersetzt in seinem Drehbuch nahezu jede Variable der Vorlage von Highsmith, hangelt sich von Eckpunkt zu Eckpunkt und schustert als Regisseur eine recht spannungs- und emotionsarme Geschichte mit einem befremdlich hölzern aufspielenden Cast. Tom Ripley's Motivationen, wie sie sich im Buch darstellen, werden teils über Bord geworfen, teils von Minghellas stark homoerotischen Anstrich übertüncht.
Sieht man von den Verfehlungen gegenüber der Literatur einmal ab, bekommt man dennoch nur einen halbgaren Romantik-Thriller, der leider ohne jedwede Chemie zwischen seinen Star-Darstellern Damon und Law vor sich hindümpelt.

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Martin Emmerl

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Bewertung10.0Herausragend

Wunderbare Kostüme, Gute Schauspielleistung, Tolle Schauorte, Filmmusik Gabriel Yared und Jazz passen perfekt zur Stimmung des Filmes . Der Film drück das pure italienische Lebensgefühl aus. Für mich der beste Matt Damon Film. Ein Meisterwerk!

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Oskar Gleit

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannend und glaubwürdig inszeniert, also eine klare Empfehlung von mir......

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ShanRai

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der gleichen Meinung wie User Tjeorrmy.
Träge, uninteressant und absolut nicht in den Bann ziehend, lief das Remake auf meinem Bildschirm ab. Das Ende begrüßte ich mit einem verärgerten "Na endlich".
1 Punkt für Italien, 1 Punkt für die weibliche Intuition der (nicht-mehr-zukünftigen) Miss Greenleaf.
Der (un-)talentierte Mr. Ripley "kommt jetzt in den Keller und der Schlüssel wird in den Kanälen Italiens auf Nimmerwiedersehen verschwinden."

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strangelet

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Bewertung6.5Ganz gut

Patricia Highsmith verfilmt sich praktisch von selbst, da gehört nicht viel dazu. Außer, daran zu denken, dass man auch ein bisschen was weglassen muss, weil sonst alles zu langatmig wird. Und man sollte natürlich drauf achten, dass man nicht seine eigenen blödsinnigen Ideen mit ins Drehbuch reinbastelt. Also, sagen wir, dass Ripley z. B. schwul wäre oder so. Das wäre echt dämlich. Würde total den Film versauen.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicht schlecht, aber Nur die Sonne war Zeuge ist der eindeutig bessere Film.

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Matty

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Bewertung7.5Sehenswert

Im Gegenteil zum Original (Nur die Sonne war Zeuge) werden den Figuren am Anfang mehr Hintergründe geboten. Die Tat erfolgt dann mehr als Unfall als geplant.
Favorisiere das Remake leicht mehr als das Original mit Alain Delon.

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camel

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieser Film stellt sich dar wie ein großes Pussel. So mag der Anfang dem Betrachter durchaus als etwas unverständlich vorkommen, klert sich dann aber mit dem Fortlauf der Handlung. Man gewinnt Stück für Stück den Zusammenhang des sich dahinter verbergenden, großen Plans, der ohne Kompromisse ausgeführt wird. Logig und die damit eintretende Kälte dominieren die Hautperson, die gerade deswegen so beachtlich durch Matt Damon verkörpert wird, dass einem eigentlich erst zum Schluss das ganze Ausmaß der Wahrheit entgegen schwabt. Hut ab vor dieser Leistung.

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USA_Christoph

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Bewertung6.5Ganz gut

Langsam, aber trotzdem spannend erzählter Thriller mit Top-Stars.

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MartyMcFly1987

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Bewertung7.0Sehenswert

Also der Film fängt ja eher schwach an aber im Laufe des Films haut er einem schon um. Ich finde Matt Damon spielt die Rolle schon sehr überzeugend.

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tin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

beklemmend... aber ripley ist halt auch sehr unheimlich.

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Weltensegler

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Film, der zwar keinen wirklichen Höhepunkt hat, aber die Darsteller überzeugen und die Musik ist toll (Jazz).

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donald20

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Matt Damon in einer seiner besten Rollen!!
Eine richtig gute Story ist Grundlage für diesen überzeugenden Film.Dazu gute Darsteller und eine grandiose Kulisse!!

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Mawazh

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Bewertung7.0Sehenswert

Spannender Krimi vor wunderschönen italienischen Kulissen.

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patcharisma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das epische Element, die italienischen Kulissen und schön-reichen Dolce-Vita-Menschen machen den Twist zu kranken Seelen, unterdrückter (Homo-)Sexualität und heuchlerischem Umgang so unglaublich intensiv. Das widerspiegelt auch der tolle Soundtrack (ein Mash zwischen lüpfigen Swing-Standarts und dramatischen Streichersequenzen, dazu noch Sinead O'Connor's Titlesong als morbides Kinderlied, einer ihrer allerbesten Songs by the way!). Ganz toll ist hier, dass es keinen Showdown gibt, was im richtigen Leben oft auch so ist.

Sämtliche Fortsetzungen können da nicht mithalten!

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lokalreporter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ich mag den film, die vorlage wurde sehr gut umgesetzt. tolle schauspieler, tolle drehorte und ein wunderbar talentierter tom ripley..

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