Der Texaner

The Outlaw Josey Wales (1976), US Laufzeit 135 Minuten, FSK 16, Western, Drama, Kinostart 05.11.1976

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6.9
Kritiker
11 Bewertungen
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7.3
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25 Kommentare
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von Clint Eastwood, mit Clint Eastwood und Chief Dan George

Missouri Mitte des vorherigen Jahrhunderts: Der amerikanische Bürgerkrieg geht dem Ende zu. Am Rande dieser brutalen Auseinandersetzung fallen Guerillas unter Captain Terill über die friedliche Farm von Josey Wales her. Joseys Frau und sein Sohn werden brutal getötet, er selbst schwer verwundet, die Farm dem Erdboden gleichgemacht. Josey schwört Rache.

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Kommentare (25) — Film: Der Texaner


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EvertonHirsch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gelungener Mix aus ruhigem Spannungsaufbau und actiongeladenen Shootouts. Allerdings wirken genau diese Actionszenen zum Teil etwas unausgereift aufgrund teilweise dämlicher Handlungen der meisten Beteiligten.

Aber ein knallharter Eastwood und eine gelungene Story, bei der der Rächer ausnahmsweise auch der Gejagte ist, machen ihn für mich zum besten Western unter der Regie von Eastwood.

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dmtjdc

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Bewertung6.5Ganz gut

Der unbeugsame Texaner langt hin, ist der Rambo des wilden Westens. Einer der wenigen Eastwood-Filme, die mir gefallen haben, auch wenn die unrealistischen Actionszenen im etwas zu starken Kontrast zur Geschichte und zum Look des Film stehen.

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shiizu

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die alte Lady erinnert mich mit ihren patriotischen Ausbrüchen doch sehr an John Goodman in Big Lebowski

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schwedenretter

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Bewertung7.0Sehenswert

Thematisch fortschrittlich und kritisch bleibt der Film dramaturgisch gesehen in gängigen und leicht klischeehaftigen Handlungsmustern befangen. Er nimmt sich jedoch auch für viele Dialoge Zeit und bietet gute Schauspielleistung. Kein Meisterwerk aber ein guter Western.

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halbwissen

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich liebe C. Eastwood. Aber dieser Film gehört für mich in eine Zeit, da Eastwood noch mehr rumgespielt hat, als dass er was mitzuteilen hatte. Das hat sich später Gott sei Danke geändert. Es hat mich in diesem Film sehr gestört, dass er nur seine eigene Figur ernst nimmt, alle andere Charaktere aber mit Lächerlichkeit denunziert.
Ich mag C. Eastwood und werde mir sicher auch diesen Film noch mehrmals ansehen ... aber das ist wirklich kein guter Film … er ist eher sch… und ich würde liebend gern was aneres drüber sagen …

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Scipio

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Bewertung5.5Geht so

GANZ SICHERE VORHERSAGE für mich "7,5"
So weit so gut - aber diese widerliche Spuckerei hat mir den Film verdorben.
Für diese dünne Geschichte, ist dieser Film viel zu lang.

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ProsperDune

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Der Texaner" wirkt wegen des Actionanteils wie ein Übergang von Leones Italowestern zu Eastwoods "Erbarmungslos". Vor allem der ambivalente Protagonist Josey Wales, einem Gejagten, der doch nur sein Recht will, ist interessant. Zwar hartgesotten und mit viel Spucke im Mund, erzählt der Film von seinem Weg zu einem friedlichem Leben. Schon in den 70ern war Eastwood ein fähiger Regisseur.
Übrigens will er uns mit diesem Film etwas über das Amerika in der Post-Bürgerkriegszeit sagen, glaube ich jedenfalls...

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Ohne Wiederkehr

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Bewertung7.0Sehenswert

Das ist wohl das beste Beispiel für einen eigentlich guten Film, der jedoch zu lange gedauert hat.
Er hatte alles, was mir an den Spätwestern gefällt, sehr sympathische Charaktere, Clint Eastwood konnte sein Regietalent unter Beweis stellen und das Ende hat mir gut gefallen.
Aber insgesamt gab es für die 135 Minuten einfach zu wenig Handlung, so das es etwas langartmig wurde, wäre der Film 20-30 Minuten kürzer gewesen hätte ich bestimmt 1-1,5 Punkte mehr gegeben.

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Antichrist

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Bewertung9.0Herausragend

Ach,einfach nur herrlich!

Du mußt Dein eigenes Leben einfach mal nur wie einen Western erleben,denn auf diese Weise wirkt einfach alles in Deinem Alltag,vorrangig das Erschreckende und Beschwerliche,cool.

Einfach mal ausprobieren!

Clint's Mimik ist in diesem Film ganz großes Kino.Trockene Situationskomik.Und die Figur des anhänglichen alten Indianers erscheint fast schon wie ein Running Gag.

Mit den Frauen kommt die getriebene (oder gelangweilte) Hauptfigur nicht so richtig in die Pötte,aber das kennen wir ja schon von vielen weiteren Eastwoodfilmen.

Nach vollzogener Rachetat ist die Hauptfigur immer noch getrieben (oder gelangweilt),
nicht sehr optimistisch,aber der Rächer will die Enttäuschung überspielen und kommuniziert von nun an überwiegend philosophisch - warum auch nicht?

Man möchte der Hauptfigur für den Rest des kärglichen und heimatlosen Daseins alles Gute wünschen.

Also,in diesem Sinne:Alles Gute!

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JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

- "Ich wünschte, wir hätten Zeit sie zu begraben."
- "Die soll der Teufel holen! Die Bussarde wollen auch fressen, nicht nur die Würmer!"
*Rotz*
Noch nie konnte ich bei einem Film den Begriff "hingerotzt" so positiv verwenden wie bei "Der Texaner". Das bezieht sich weder auf die Handlung, noch auf Clint Eastwoods hervorragender Inszenierung, bei der schon damals ersichtlich wurde, dass der ein besserer Regiesseur als Darsteller war und ist (die im Halbdunkel gehaltene Szene im Laden, als er die Pferde "organisiert", ist richtig stark gefilmt). Nein, es geht wirklich nur um's Rotzen. Josey Wales rotzt was das Zeug hält. Bevorzugt auf frisch erlegte Gegner, aber gerne auch auf Hunde (2 mal), Skorpione, Käfer oder einfach auf den Boden. Daraus entwickelt sich ein herrlicher Runninggag ("Jetzt spuckt er wieder"), mehr gibt es auch nicht zu lachen. "Der Texaner" ist ein harter Spätwestern (klingt komisch, da Eastwood zehn Jahre später mit "Pale Rider" einen noch späteren und nach weitere 7 Jahre mit "Erbarmungslos" seinen ultimativen Spätwestern gemacht hat), der sich lobenswerter Weise weit von der klassischen US-Westernromantik entfernt, sich den Thema auf eine ernste, schmutzige und leicht zynisch-kritische Art widmet. Besonders die Darstellung der Indianer hat mir sehr gefallen. Bis dahin immer nur das buntgeschmückte, primitive Kanonenfutter, hier gibt es echte Charaktere und ihrer Geschichte wird auch ganz unverschönt (kurz) angerissen. Klar, darum geht es nicht und ist auch nur eine Randnotiz, aber immerhin, mehr als Hu-hu-hu und Feuerwasser.
Insgesamt bedient "Der Texaner" genau meinen Westerngeschmack. Nicht bunt, nicht der makellose Held gegen die unrasierten Viehdiebe, sondern der unrasierte, von Rache getriebene Zyniker, der genauso schnell spukt wie er zieht. Sehr gut gemacht, und ein Platz in meinem Regal ist schon mal reserviert.

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Hartigan85

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Yeah, hast ja doch geschafft ihn zu gucken, hab gedacht du gehst auf Tour :) Ich war jedenfalls bis grad eben auf Tour, kenn ihn ja schon und ist auch schon auf meinem Wunschzettel. Falls du einen Blu-ray Player hast, auf Amazon ist er meistens für 9,99 Euro zu haben, die Blu-ray soll auch eine sehr gute Bildqualität haben. Momentan is er bei 15,99 aber das ändert sich ja ständig...


JackoXL

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@hartigan: Der Freitag Abend hatte doch noch zu deutliche Spuren hinterlassen, am Ende lief es auf Gammelhose und Couch raus. Wenigstens konnte ich den so sehen. Für'n Zehner landet der gleich im Warenkorb.


Mike Myers

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Hell is coming to breakfast"

Spielt nicht wirklich eine Rolle, dass Eastwoods Film einer der allerbesten seines damaligen Jahrgangs war. Oder dass Rottentomatoes 94% Liebe ausspuckt. Und schon gar nicht, dass Eastwoods Charakter seltenerweise mal eine Hintergrundgeschichte besitzt und nicht nur aus dem Nichts auftaucht. Und die Nebendarsteller durch die Bank Klasse sind. Und Clint überhaupt eine Menge von Leone und Siegel gelernt hat und es auch stolz zeigt.

Wichtig ist nur: Eastwood guckt oft böse, spuckt und schießt. Einhändig, zweihändig, im Liegen, im Sitzen, im Stehen, vom Pferd fallend, mit einer Pistole, zwei Pistolen, mit zwei Pistolen weggesteckt und zwei anderen Pistolen, Scharfschützengewehr uuuund Gatling. Und mit seinem Messer schließt er mit großen und sinnigen Worten Blutsbrüderschaft. ;-)

Fast schon epischer Spätwestern, gleichermaßen zynisch wie humanistisch, der sich nicht vor Unforgiven und anderen zu verstecken braucht.

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Discostu

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Bewertung6.0Ganz gut

Solider Western in schönen Bildern, aber doch recht langatmig und mit wenig Überraschungen.

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aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter, etwas unterschätzter Eastwood-Film.

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JubeiKipagami

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Keine Ahnung wie oft ich den schon gesehn habe, aber er wird mir nie auch nur ansatzweise langweilig. Genialer Streifen!!!

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Wing-

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Bewertung9.5Herausragend

immer diese zivilisierten indianer :)

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MrTrombone

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr, sehr ordentlicher Spätwestern mit dem wohl coolsten Revolverhelden. Klar, an einen Italo-Western der Spitzenklasse kommt "The Outlaw Josey Wales" nicht heran, aber Eastwood leistet spitzen Arbeit - sowohl als Hauptdarsteller wie auch auf dem Regiestuhl. Sollte jeder Westernfan gesehen haben.

P.S. Der arme Hund, der muss doch bei den Dreharbeiten bestimmt stundenlang geputzt werden, so wie der ständig angespuckt wird.

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seniorem

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Bewertung9.5Herausragend

Absolutes Meisterwerk, hat alles was ein guter Western braucht und die Darstellung der Indianer ist toll. ich sag nur "Gleich spuckt er...."

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philip-nebe

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Bewertung10.0Herausragend

Dieser Film ist ein absolutes Meisterstück und kann als eine wirkliche Genreperle betrachtet werden!

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JesusQuintana

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!!!


Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Zusammen mit Erbarmungslos der beste Spätwestern von Eastwood.

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cannibal83

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöner Spätwestern, getragen von überzeugenden Figuren und einer solide erzählten Story. Clint beweist auch Mitte der 70er das er immer noch DER Revolverheld schlechthin ist. Gibt es in diesem Film überhaupt jemanden den er nicht mit Kautabak anspuckt?

Insgesamt gefiel mir "Der Texaner" etwas besser als Eastwood's spätere Regiearbeit "Erbarmungslos". Die Leone - Klassiker bleiben aber nach wie vor (und erwartungsgemäß) ausser Reichweite. Leider ging der deutsche Titel mal wieder voll in die Hose.

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