Der weite Ritt

The Hired Hand (1971), US
Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Western, Kinostart 25.12.1971

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6.3 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
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5 Kommentare
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mit Verna Bloom und Robert Pratt

Harry verließ einst seine Familie, um dem Ruf des Wilden Westens zu folgen. Doch traumatische Erfahrungen bringen ihn wieder zurück zu Frau und Tochter. Durch sein Vagabundenleben entfremdet, blüht das Glück nur langsam wieder in der Familie auf. Doch eines Tages erhält Harry eine blutige Botschaft aus seiner Vergangenheit. Voller Hass zieht er los, um sein altes Leben ein für alle mal zu beenden.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Der weite Ritt

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derblonde

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Bewertung4.0Uninteressant

Edel gefilmte Langeweile. Der Westernfan bleibt enttäuscht zurück, da hatte er mehr erwartet, als einen Cowboy, der nach 7 Jahren zu seiner Frau zurückkehrt. Viel mehr passiert hier nicht.

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nöls

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Bewertung7.0Sehenswert

Stimmungsvoller Western, der durch gute Schauspieler und tolle Bilder zu überzeugen weiss, der aber trotz seiner recht kurzen Laufzeit einige Längen im mittelteil hat. Nur für Western-Fans empfehlenswert.

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filmschauer

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Bewertung6.5Ganz gut

Peter Fondas Regiedebüt "Der weite Ritt" ist schon bemerkenswert. Ein Western zur Zeit der New-Hollywood-Hochphase, der sich sogar noch deutlicher als andere Spätwestern von den altbekannten Genrekonventionen verabschieden konnte. Das zeigt sich sowohl erzählerisch, indem der Fokus mehr auf das zwischenmenschliche Drama denn auf typische Westernelemente gelegt wird, als eben auch handwerklich, was sich am deutlichsten in den elegischen Zwischensequenzen und unterschiedlichen Montagen (besonders beim Beginn) widerspiegelt. Fonda agiert hier auch als Protagonist und pflegt zusammen mit Warren Oates' Charakter eine respektvolle Männerfreundschaft, die, als Fonda nach sieben Jahren zu seiner Frau heimkehren will und für ihn überraschend ganz anders verläuft als vermutet, naturgemäß irgendwann auf die Probe gestellt wird. Freundschaft, Liebe, Hass oder Demut: Das Schicksal des Lebens spielt eine große Rolle und stellt die Figuren vor schwierige Entscheidungen. Dies wird vergleichsweise langsam und actionarm transportiert und könnte hier und da gar als fad bezeichnet werden, passiert doch insgesamt nicht allzu viel und wird zudem in sehr bedrückender Melancholie präsentiert. Ein sehr zurückhaltender Film mit Ecken und Kanten, der besonders durch die interessante Cinematographie und den unvergleichlichen Zeitgeist der 70er Jahre imponiert und zeigt, dass Peter Fonda nicht nur ein halluzinierender Draufgänger sein kann.

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ash-williams

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Bewertung9.0Herausragend

Peter Fonda hat einen tollen Spätwestern geschaffen, der mit seiner soliden aber einfachen Story, seinen atemberaubenden Bildern und der stimmigen Musik zu überzeugen weiß. Peter Fonda tritt nicht in die Fußstapfen seines Vaters, sondern schlägt bewusst einen entgegengesetzten Weg ein. Der Film ist für einen Western sehr feinfühlig und hat einen westernunüblichen Plot. Peter Fonda spielt gut und Warren Oates ist einfach in seinem Element, ich kann mir den Mann kaum ohne Staub auf der Kleidung vorstellen. Der Film bietet mal eine ganz andere Westernerfahrung, schön anzusehen!

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8martin

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Bewertung9.0Herausragend

Der heimkehrende Cowboy Peter Fonda wird nach 7 Jahren von der verlassenen Ehefrau nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Aber sehr sensibel wird die erneute Annäherung geschildert. Dann muss er sich zwischen einer gewachsenen Männerfreundschaft und dem gerade wiedergefundenen Glück im trauten Heim entscheiden.
Die Zeit zwischen den handlungsarmen Szenen wird durch wunderschöne fast elegische Bilder und einem gut dazu passenden Soundtrack überbrückt.
Peter Fonda hat 1971 einen außergewöhnlichen Western abgeliefert. – völlig off-mainstream – bleibt er bis zum finalen Showdown konsequent. Ein optischer und akustischer Leckerbissen für Leute, die es ruhig mögen und die sich bei den üblichen Western mit viel Geballer und Happyend langweilen.

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