Die Axt

Le Couperet (2005), FR/ES/BE
Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Komödie, Drama

7.3 Kritiker
5 Bewertungen
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6.3 Community
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11 Kommentare
Die Axt - Bild 6193525
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von Costa-Gavras, mit Jose Garcia und José Garcia

15 Jahre lang war Bruno ein pflichtbewusster und loyaler Angestellter in einer Papierfabrik, doch im Zuge einer Umstrukturierung in der Firma verliert er seinen Job. Zuerst zweifelt er nicht daran, mit seiner Qualifikation und Erfahrung schnell eine neue Stelle zu finden. Doch nach zwei Jahren erfolgloser Suche werden die Geldnöte und die Verzweiflung des eigentlich so zufriedenen Familienmenschen Bruno übermächtig. Überzeugt davon, dass er jeden Job bekommen würde, wenn nur die Konkurrenz nicht wäre, entwickelt Bruno einen teuflischen Plan: Systematisch und mit größter Präzision beginnt er, seine Mitbewerber aus dem Weg zu räumen. Und zwar wörtlich.

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Kritiken (3) — Film: Die Axt

Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds

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7.0Sehenswert

Regisseur Constatin Costa-Gavras beweist mit Die Axt, dass er auch außerhalb seiner sonstigen Politsujets glänzen kann. Die Satire bietet subtilen und doch beißenden Humor und beweist trotzdem auch einiges Gefühl für die leise Tragik. Die Axt ist ein überspitzter Kommentar, vergreift sich aber nie im Ton und überzeugt durch seine zurückhaltende Inszenierung. Zwar ist der Mittelteil etwas langatmig geraten, die guten Schauspieler helfen aber über die kleinen Längen hinweg und führen den Zuschauer zu einem wunderbaren Finale.

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Billmaik

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Wird jetzt endlich mal angeschaut. Die DVD verstaubt schon seit gefühlten Ewigkeiten bei mir im Regal.


Susanne Gupta: fluter Susanne Gupta: fluter

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8.0Ausgezeichnet

Dass es eine Persiflage wie "Die Axt" nicht in die Kinos schaffte, ist schade, denn es gibt so wenige Filme über die Arbeitswelt im 21. Jahrhundert, die so leicht erzählt und zugleich so böse, witzig und unterhaltsam sind.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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7.5Sehenswert

Selten ist ein Titel (wenn auch nicht ganz korrekt aus dem Französischen übersetzt) so genial gewählt, dass er eine wisse Dramatik bewirkt, bei der der Zuschauer den Einsatz des benannten Hilfsmittels regelrecht erwartet. Aber es handelt sich eben nicht um einen Splatterfilm, sondern um eine - wenn auch bitterböse - Gesellschaftssatire, in der Familienvater Bruno seinen Agressionen über den verlorenen Arbeitsplatz freien Lauf lässt und potentielle Bewerberkonkurrenten beseitigt. Gelungen ist dabei vor allem die immer geschicktere Vorgehensweise Brunos. Wer bis zum Schluss durchhält, wird dann noch mit einem parabelhaften Ende belohnt.

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Kommentare (8) — Film: Die Axt

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VisitorQ

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Bewertung3.0Schwach

Die letzte Rache meiner Exfreundin an mir. Sie hatte mir den mal empfohlen. Gesehen und reingefallen, war nicht mein Bier.

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Canis Majoris

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Bewertung9.5Herausragend

Diese Komödie bereitete mir unglaublich viel Spaß.

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alanger

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eine axt, im feuerwehr-schaukasten, im dörflichen umfeld, im baumarkt ...da tut sie not.
nicht in all den axtmörderfilmen.

flex the axe.

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Filmsuechtiger

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Hier wird aber gar nicht mit der Axt gemordet, zudem ists ja eh kein Slasher, sondern eine tolle Gesellschaftskritik!


alanger

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die axt im haus...
war ja nur ein aufhänger um dieses wichtige werkzeug zu würdigen;)


baser

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film, den man sich gut ansehen kann, ohne seine Zeit verschwendet zu haben und der angesichts seiner Problematik (Angst vor dem sozialen Abstieg, Kritik am Turbo- Kapitalismus) auch aktuell ist.

Leider hatte ich etwas das Gefühl, das der Film zu sehr um die Grundidee herum konstruiert wurde und er deshalb etwas steif und manche Szenen aufgesetzt wirken.

Interessant fand ich die Rückblende ganz am Anfang des Films: Man hält diese für das vorweggenommene Ende des Films... die Handlung geht ab Erreichen dieses scheinbaren Endes und Wendepunktes aber einfach weiter.

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Lüni

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Bewertung7.5Sehenswert

Gestern zufällig auf Arte entdeckt. Fühlte mich sehr unterhalten....sehr böswilliger Humor....musste doch tatsächlich lachen, obwohl es einem manchmal im Halse stecken bleibt. Typisch französicher Film....da macht man selten was falsch

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doctorgonzo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schwein gehabt!
Manchmal lohnt es sich, von der üblichen Prämisse, dass Mord sich nicht lohne abzuweichen. So auch im Falle von "Die Axt".
Mit einem bösen Augenzwinkern widmet sich dieser Film den Konsequenzen des steigenden Drucks auf dem Arbeitsmarkt. Basierend auf einer Geschichte des verstorbenen Donald E. Westlake, dessen Sinn für morbide-schwarzhumorige Gewalt der geneigte Kinozuschauer in "Payba ck" bewundern durfte und der geneigte Leser in den Romanen "Two Much" (viel härter als die Komödienverfilmung) oder "Point Blank" bewiesen kam, begleitet man einen loyalen Angestellten und treusorgenden Familienvater durch die Niederungen der Arbeitslosigkeit und weitere private Probleme.
Ab einem gewissen Punkt verlässt er den Weg des durchschnittlichen Arbeitssuchenden und räumt Mitbewerber aus dem Weg, dabei geht er nicht gewieft vor wie ein Auftragskiller, sondern vergisst schonmal seine Pistole im Wagen. Nebenbei wird er unbeabsichtigt zum Seelentröster eines seiner potentiellen Opfer und das hat schlußendlich entscheidende Wirkung.
Darstellerisch passiert nicht übermäßig viel, einzig José Garcia verkörpert den Protagonisten sehr lebendig und Ulrich Tukur gibt einen versoffenen desillusionierten Erfolgsmanager auf enorm unterhaltsame Weise.
Ein herrlich stiller und gleichzeitig sehr zynischer Film, der mir einen sehr angenehmen, humorvollen und doch nachdenklichen Filmabend beschert hat und das, ohne markant politisch oder anprangernd zu sein, sondern der seine Wirkung durch die betont entspannte Erzählweise entfaltet.

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Tytus

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das würde aber denn Chefs gefallen wenn die Leute wegen einer Stelle gegenseitig an denn Hals gehen würden.

Die FDP würde dem bestimmt auch was positives abgewinnen ROFL


Tytus

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Axt im Haus erspart den Zimmermann, äh wo war ich, ach so

kein schlechter Film, der ein alltägliches Problem aufgreift und auf eine etwas Morbide Art und weise darstellt.

Der Konkurrenzkampf um denn Arbeitsplatz wird unter denn Mitbewerbern auf die Spitze getrieben.

aber etwas lieblos und mit deutlichen Längen, der Sinn des Rückblicks ist mir nicht ganz ersichtlich.

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NurNi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine wirklich gute Komödie, mit intensiver Portraitierung des Protagonisten bei der einem manchmal aufgrund der Art der Morde das Lachen im Halse stecken bleibt.
Ich hatte mir den Film in unserer Bücherei ausgeliehen, dort war er allerding als Thriller ausgezeichnet. Ich bin aufgrund dieser Auszeichnung mit einer bestimmten Erwartungshaltung an den Film herangegangen, welche enttäuscht wurde da es nur wenig Spannung in diesem Werk gab, unter dem Aspekt einer Komödie ist dieser Film allerdings ein sehr sehenswertes Werk.

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