Die Lincoln Verschwörung
The Conspirator (2010), US Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 29.09.2011
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
324 Bewertungen
37 Kommentare
Keine
von Robert Redford, mit James McAvoy und Robin Wright
Am 14. April 1865 wird Präsident Abraham Lincoln im Ford Theater in Washington D.C. ermordet. Im Zuge dessen, wird jeder angeklagt, der etwas mit den Anschlägen zu tun haben könnte, so auch die Herbergsbesitzerin Mary Surrat (Robin Wright). Die Lincoln Verschwörung erzählt die Geschichte ihres Prozesses, bei dem Surrat ihre Unschuld beteuert. Obwohl die Beweislage erdrückend ist, kann sie ihren Pflichtverteidiger Aiken (James McAvoy überzeugen, dass sie nur als Geisel für ihren flüchtigen Sohn gehalten wird. Aber kann er den Richter und die Geschworenen überzeugen?
Der Regisseur und Produzent Robert Redford stellt seinen Film Die Lincoln Verschwörung (OT: The Conspirator) das erste Mal beim Toronto International Film Festival 2010 vor. Aber erst am 15. April 2011 feiert Die Lincoln Verschwörung dann die endgültige US-Premiere. Mit einem Einspielergebnis von nur knapp 3,4 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende, legt Die Lincoln Verschwörung einen recht mageren Start hin. Trotz der stark gemischten Meinungen der Kritiker allgemein, ist man sich aber einig, dass die schauspielerischen Leistungen nicht Schuld sein konnten.
Die Lincoln Verschwörung ist ein sehr politischer Historienfilm, der angesichts solcher Ereignisse wie am 11. September und deren Folgen auch in unserem Jahrhundert noch eine gewisse Brisanz besitzt. So zum Beispiel klagt die Lincoln Verschwörung den Verlust grundlegender Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit in Krisenzeiten an.
Mehr Bilder (26) und Videos (2) zu Die Lincoln Verschwörung
Cast & Crew
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Robert Redford
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James McAvoy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frederick Aiken
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Robin Wright
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mary Surratt
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Justin Long
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nicholas Baker
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Kevin Kline
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Edwin Stanton
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Evan Rachel Wood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anna Surratt
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Danny Huston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joseph Holt
Regie
Schauspieler
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James Badge Dale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) William Hamilton
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Colm Meaney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Hunter
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Alexis Bledel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Weston
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Tom Wilkinson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reverdy Johnson
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Toby Kebbell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Wilkes Booth
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John Cullum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richter Wylie
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Johnny Simmons
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Surratt
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Jonathan Groff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Louis Weichmann
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Stephen Root
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Lloyd
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Norman Reedus
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lewis Payne
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John Michael Weatherly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) George Atzerodt
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Chris Bauer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Major Smith
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Marcus Hester
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Herold
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Jim True-Frost
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hartranft
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James D. Solomon
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James D. Solomon
- Genre
- Kriminalfilm, Historienfilm, Drama
- Zeit
- 1860er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abraham Lincoln, Attentat, Attentäter, Gerichtsverhandlung, Köder, Politischer Mord, Unschuldig Inhaftierte Person, Verschwörung, Verteidiger, Verteidigung
- Stimmung
- Ernst, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Lincoln Verschwörung
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- Die Lincoln Verschwörung: film-zeit.de
- Die Lincoln Verschwörung: critic.de



















Kritiken (12) — Film: Die Lincoln Verschwörung
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"One bullet killed our beloved president. One bullet but not one man!"
Nach der Ermordung des Präsidenten Abraham Lincoln im Jahr 1865 sinnt das Volk nach Vergeltung. Dabei ist es den Politikern und dem Militärgericht unwichtig, ob Schuldige oder Unschuldige sterben. Nach dieser wahren Geschichte spinnt Robert Redford ein exzellentes Gerichtsdrama, welches sich punktuell mit dem Geschehnissen während der gerichtlichen Verhandlung über die Schuld der angeblichen Drahtzieherin Mary Surratt auseinandersetzt.
Redford ist es in seiner Darlegung der historischen Fakten egal, ob Mary Surratt wirklich die Anführerin des Attentats auf Amerikas wohl bekanntesten Präsidenten war. Er lässt den Zuschauer aus der Sicht ihres Pflichtverteidigers teilnehmen, der zwar nicht an ihre Unschuld glaubt, aber diese beweisen möchte. Aus dieser Ausgangssituation hat Redford eine pompöse und äußerst spannende Gerichtsshow geschaffen, während der er nie den Finger gegen die…
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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenAls Parallele zu den Militärgerichtsverfahren in Guantánamo angelegt, vereint der Film eine um Faktentreue bemühte Geschichtsdarstellung mit einem aktuellen politischen Appell. Dabei geht es vor allem um eine argumentative Verteidigung der Verfassungsrechte. Dank einer stimmigen Kameraarbeit und hervorragender Darsteller entwickelt sich jedoch auch eine große emotionale Dichte.
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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety
Kommentar löschenAuch wenn der Eindruck entsteht, dass Die Lincoln Verschwörung genauso gut als Hörspiel funktionieren würde, bietet es immerhin Wrights ausgezehrte Gesichtszüge - eine großartige schauspielerische Leistung, die anfangs kalte Verschlossenheit und im Laufe des Films glühende Tragik vermittelt.
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Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Die größten Stärken des Films lassen sich jedoch in seiner dichten und spannenden Aufarbeitung der Gerichtsverhandlung, vor allem jedoch bei seinen Schauspielern und hierbei dann also im Bereich des Gefühls entdecken. James McAvoy Rolle ist zwar wie beschrieben in einer von vorneherein klar definierten Rolle zu sehen, doch bei der Darstellung seiner langsamen Öffnung für die Geschichte seiner Mandantin vermag er es doch, verschiedene Facetten des Helden zu offenbaren. Besonders bemerkenswert sind die Gespräche zwischen Aiken und Mary in ihrer kargen Zelle. Die Kamera konzentriert sich auf die Gesichter der beiden, zeigt sie selten zusammen, reden sie doch am Anfang meist im Streit miteinander. Doch schon beim ersten Gespräch mit Mary, das Aiken versucht möglichst nüchtern abzuarbeiten, wird ihm bewusst, dass er es keinesfalls mit einem unmenschlichen oder dummen Gegenüber zu tun hat. So ist es dann auch Robin Wright, deren Leistung am meisten beeindruckt. Ob ihre Figur nun schuldig ist oder nicht, tritt vollkommen in den Hintergrund. Sie ist auf jeden Fall Opfer eines unfairen Prozesses, doch Wright gibt ihre Figur nicht als Märtyrerin, sondern zeigt ihre eigene Unsicherheit, auch ihre Stärke, vor allem jedoch ihre bedingungslose Hingabe zu ihren Kindern....
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenRedford sieht davon ab, dem Publikum seinen Meinung aufzudrängen, argumentiert aber geschickt genug, um seine Position deutlich zu machen.
Anhand des gut recherchierten Drehbuchs von James D. Solomon legt der Oscarpreisträger indirekt, aber eindringlich nahe, dass sich Geschichte wiederholt - und dass die Menschheit offenbar nicht im Stande ist, aus ihr zu lernen.
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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film
Kommentar löschenRedfords Film mutet auf sympathische Weise altmodisch an: in seinem Plädoyer für hehre Ideale und ihre praktische Umsetzung, in seiner geradlinigen, ganz und gar uneitlen Inszenierung und seiner Konzentration auf sein famoses Ensemble, zu dem neben den Genannten etwa Tom Wilkinson, Evan Rachel Wood und Danny Huston gehören. Außerdem: in seiner differenzierten Darstellung einer vergangenen Epoche, in der der Bürgerkrieg zwar nicht mehr auf den Schlachtfeldern, doch in den Köpfen und Herzen der Amerikaner weiter wütete. Ebenso akribisch wie den besonderen Fall zeichnet der Film denn auch seine Zeit nach – zuweilen ist er mehr historisches Gesellschaftsporträt denn ein Gerichtsdrama. Obwohl man durchaus behaupten könnte, er sei dialoglastig, erhält er seine Glaubwürdigkeit vor allem durch die Bilder.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenAuch wenn hin und wieder den Straßenzügen der im Computer erzeugte Effekt anzumerken ist, bestechen das Produktionsdesign, die Kostüme und die Häusereinrichtungen. Newton Thomas Sigels Kameraführung ist insbesondere in der dramaturgisch sinnvollen Behandlung des Lichts sehr gelungen. Vor allem aber überzeugt das ausgezeichnete Schauspieler-Ensemble und speziell Robin Wrights Darstellung der angeklagten Witwe, deren Schuld oder Unschuld unaufgelöst bleibt.
Denn Drehbuchautor James D. Solomon sowie Regisseur und Produzent Robert Redford geht es letztlich nicht um die Schuldfrage, sondern vielmehr um die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit: Die Filmemacher lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es sich um ein abgekartetes Spiel handelt. Wenn der Kriegsminister etwa ausruft: „Der Fortbestand der Nation steht auf dem Spiel“, sind die Parallelen zur heutigen Situation – Stichwort Guantanamo – unübersehbar. Mit „Die Lincoln Verschwörung“ plädiert Robert Redford für die in der Verfassung verankerten Werte, die beim politischen Kalkül auf der Strecke bleiben.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenThe Conspirator zeigt, dass bereits im jungen Amerika der Zweck die Mittel heiligte.
Hier ist es Kriegsminister Edwin Stanton - gekonnt gespielt von Kevin Kline - der nach dem Tod von Lincoln mit kalten Kalkül agiert. Er fordert Verurteilungen, wissend, dass die vom Krieg gebeutelte Bevölkerung klare Signale benötigt, um eingelullt zu werden.
Dies macht die Verteidigung von Mary Surratt durch Frederick Alken aus Sicht des Kriegsministers zu einer reinen Formalie. Wenn da nicht Alken wäre, der die Verfassung durch das Verfahren, bei dem das Ergebnis festzustehen scheint, mit Füßen getreten sieht...
Die Story stammt zwar aus der Zeit vor 9/11 - Parallelen zur den Reaktionen danach aber frapierend. Das historische Setup ist gelungen, das Cast spitze, dem Drehbuch fehlt etwas Zug. Hier hätte weit mehr Spannung aufgebaut werden können.
Die Geschichte hätte auch ohne Überlänge erzählt werden können. Warum kommen derzeit nur alle Filme mit über 110 Minuten ins Kino. außer Überlängenzuschlag häufig überflüssig.
Der Trailer lässt mehr Suspense vermuten, als der Film dann tatsächlich bietet. Als Historienfilm ist er aber ok. Realistisch kann the Conspirator auch auf den Videorelease warten, die große Kinoleinwand braucht er nicht zwingend.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenDie Lincoln-Verschwörung ist ein spannender und unterhaltsamer Film, der vor tragischer historischer Kulisse ein auch heute noch wichtiges Thema verarbeitet. Der Film tritt dafür ein die Grundrechte des Einzelnen auch in Zeiten großer Spannungen zu wahren und entwickelt sich dank der idealistischen Inszenierung von Robert Reford zum flammenden Plädoyer für eine faire und gerechte Justiz. Visuell gibt sich der Film allerdings sehr zurückhaltend und der Fokus liegt eindeutig auf der inhaltlichen Botschaft des Films. Dank den guten Darstellern, der spannenden Umsetzung und der immer noch aktuellen Botschaft reicht dies aber für einen gelungenen Kinoabend.
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Rex Reed: The New York Observer
Kommentar löschen"The Conspirator" ist ein bis ins kleinste Detail recherchierter, brilliant geschriebener, sorgfältig gemachter Film, der moralisierende Propaganda der Vergangenheit vermeidet, dabei aber die Angst, Anspannung und Besorgnis einer polarisierten Nation reflektiert.
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Armond White: New York Press Armond White: New York Press
Kommentar löschenRobert Redford hat sich mit "The Conspirator" zu seiner […] selbstgerechten Hollywoodnachkommenschaft – George Clooney, Sean Penn und Matt Damon - gesellt und einen Film inszeniert, der politisch so hip, wie langweilig ist. […] “The Conspirator“ gehört zu einer selbstgerechten Tradition von Filmen, in der […] strichmännchengleiche Charaktere die vorherrschenden politischen Vorurteile unterstützen.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenRegisseur Robert Redford hätte das Drehbuch von “The Conspirator“ vulgarisieren können. Er und Robin Wright Penn hätten aus [Protagonistin] Marry Surratt ein leidenschaftliches, heroisches Opfer machen können. Sie haben es nicht getan. Stattdessen verlangen sie uns ab, den Fall eigenständig zu durchdenken und zu unseren eigenen Schlussfolgerungen zu gelangen. Das ist die Größe von “The Conspirator“.
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BlueSquirrel 2012/01/24 01:20:35
Antwort löschenKomm Ebert. Irgendwann ist's genug.
Kommentare (25) — Film: Die Lincoln Verschwörung
Kommentar schreibenKnightTemplar 2012/04/18 19:33:40
Kommentar löschenSehr gutes Drama über die Farce einer Gerichtsverhandlung gegen die mutmaßlichen Verschwörer um John Wilkes Booth.
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Rukus 2012/04/09 20:14:58
Kommentar löschenEin Film, der das Potenzial hat, Amerika hassbarer zu machen. Aber das ist missverständlich, denn es ist nicht das Volk, es ist, wie so ziemlich immer, die Spitze des Landes. Ein Lynchmob ist eine Gefahr für eine Rechtssprechung, die diesen Namen auch verdient, wie groß ist dann erst die Gefahr, wenn der Lynchmob Gesetze erlassen und verbiegen kann, wie es gerade passt? Ist Amerika durch diesen Film hassbarer geworden? Es ist nur eine provokante Aussage, provokant, wie dieser Film vielleicht sein will. Es scheint, dass Redford die eigene Geschichte nutzt, um die aktuelle Situation in Frage zu stellen. Ist das so? Eine Vermutung, denn ein eindeutiges Statement von Redford konnte ich nicht finden, wenngleich er in einem Interview Parallelen andeutet. Beweise versus Vermutungen, Recht versus Rache. Die Geschichte, bei Leibe nicht nur die amerikanische, ist voll vom faden Beigeschmack begrabener Wahrheit. Insofern betrachte ich den Film deutlich allgemeiner. Es geht um Gerechtigkeit im Allgemeinen, nicht nur um den Scheinprozess gegen Mary Surratt oder den Patriot Act. Egal, was Redford intendiert hat, der Film hat mein ganz persönliches Gerechtigkeitsempfinden getroffen, und das, obwohl mir dieser Teil der Geschichte bekannt war.
Die Inszenierung selbst ist ein wenig überstilisiert. Ständig steht und sitzt der Anwalt Frederick Aiken irgendwo lichtumspielt herum. Dafür kamen einige Prozessdetails noch etwas zu kurz. Das Tagebuch von John Wilkes Booth als entlastender Beweis für Mary Surratt zum Beispiel. Vor allem aber wäre es interessant gewesen, zu erfahren, wie die Öffentlichkeit reagiert hat. Anfeindungen gegen Aiken, ja, aber sonst? Was ist mit den vermeintlich gekauften und beeinflussten Zeugen passiert? Auch die Konsequenzen des ganzen Skandals kamen zu kurz. Nur eine kleine Texteinblendung am Ende. Mir fehlt eindeutig die Aufarbeitung. Und was ist mit den anderen Angeklagten passiert? Drei wurden hingerichtet, und die anderen? Wenn Mary Surratt hingerichtet wurde, entgegen der Verfassungsrechte, was ist mit den anderen passiert? Irgendwie fühlt sich der Film unvollständig an, obgleich er durchaus interessant ist.
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FineCut 2012/03/02 13:16:45
Kommentar löschenDIE LINCOLN VERSCHWÖRUNG war vor allem eines: Unfassbar langweilig! Da half auch nicht der großartige Cast und die ordentliche Inszenierung. In einigen kurzen Momenten hat der Film mich gepackt. Einer der schwächeren Redford Inszenierungen.
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Burki84 2012/02/20 14:38:11
Kommentar löschenTraurig zu sehen, dass die Mechanismen damals wie heute funktionieren... Wenn es sein muss wird ohne Wissen des Volkes aber im Namen der Sicherheit des Volkes die Verfassung umgangen und alle Beteiligten verlieren dadurch an Glaubwürdigkeit.
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Tuvok 2012/02/19 20:19:36
Kommentar löschenVorgeschichte, ein paar Infos, ein bisschen so nebenbei und persönliches:
Was ich bei Filmen immer gut finde ist dass sie 120 Minuten dauern, was ich nicht so gut finde ist dass die Kinos ab 120 Minuten dann immer 1 € draufschlagen vom Zuschlag her, aber das macht nichts. Dafür rauche ich nicht, so geht sich das ganze wieder aus. Also zu Beginn dachte ich mir, he den Film möchte ich sehen wusste aber nicht dass er vom Regisseur Robert Redford ist. Was ich damit sagen will? Keine Ahnung aber Redford ist ja bekannt für Filme die ruhig sind, die einfach sind, die anspruchsvoll sind, und der Film ist es, er ist bekannt für Filme die stark sind oder auch nicht nur stark sind vom Thema her, sondern eher aufwühlend, dieses Mal hat er aber einen Film gemacht der ruhiger ist, der nicht so plakativ ist wie mein Lieblings Gerichtsfilm „Der Regenmacher“ sondern der Film ist eher ruhig anspruchsvoll, man merkt die berühmten Schauspieler gar nicht so sehr, und der Film ist eher puristisch.
Ich habe nie die amerikanische Geschichte studiert, aber ich finde sie sehr interessant, für mich hat die Story abgenommen oder die Präsidenten im Bereich Intelligenz abgenommen seit ABRAHAM LINCOLN erschossen wurde. Die meisten Präsidenten die danach gekommen sind, meiner Meinung, vor allem die im 20. Jahrhundert, etwas dass man nicht öffentlich sagen kann sonst würde ich wahrscheinlich Probleme bekommen, aber es ist nichts Gutes.
Ich habe mich auf den Film schon gefreut, er ist einer von den Filmen wo man nicht reden sollte, wo man sich konzentrieren sollte, und wo man im Film sich nicht unbedingt küssen sollte, fummeln, kuscheln, oder Oralsex haben sollte, ja der Film hat 'ne stringente Handlung, ist durchgehend mit guten Dialogen besetzt und hat ein starkes Thema.
Abraham Lincoln:
Im Film geht es eigentlich um die Zivilistin Mary Surratt die angeblich eine Mitverschwörerin im Todesfall Lincoln war. Sie als Mutter von John war natürlich eine ganze Böse. Weil damals die Leute sich dachten, ist der Sohn ein Arsch, ist es die Mutter auch. Der Film hat ein gutes Startdatum in den USA gehabt, am 15. April, das war der 146. Jahrestag der Ermordung von Lincoln.
Da der Film 25 Millionen US $ gekostet hat, dachte ich mir, he der wird ein Erfolg, mitnichten, er hat 12 Mille nur eingespielt.
Es sind damals einige Leute angeklagt worden, und auch verurteilt, 4 Mitverschwörer hat es gegeben die mit dem Tod zu tun hatten, angeblich. Die Mutter Mary Surratt, und Ihr Sohn, John, Lewis Powell, David Herold und der Piefke George Atzerodt. Am 7.7.1865 sind alle hingerichtet worden.
Am 14. April wurde Lincoln erschossen, am 5.5.1865 ist er begraben worden. Und zwar in Springfield, das kennen wir aus den Simpsons, ja da ist er am Oak Ridge Cemetery Friedhof beerdigt falls ihn wer sehen möchte. Lincoln ist deswegen sehr wichtig weil er das 13. Verfassungszusatz hinterlassen hat. Dieser Artikel schafft die ganze Sklaverei ab und ist der 1. Zusatzartikel seit 60 Jahren in der Verfassung. Er war übrigens von 1861 - 1865 im Amt, als 16. Präsident der USA.
Er war übrigens der 1. Republikaner damals und der 1. der einem Attentat zum Opfer gefallen ist. Wäre er nicht erschossen worden, wäre er von 1864 bei seiner 2. Wiederwahl bis 1868 im Dienst gewesen. Witzig ist dass das ehemalige Farm Kind als Sohn eines Baptisten mit Sklaven aufgewachsen ist. Er hatte 3 Uneheliche Kinder von der Witwe Sarah Bush Johnston.
Als Farmarbeiter hat er dann sich später im Präriestädtchen New Salem niedergelassen. Er war sogar damals im Krieg gegen Indianer dabei, und zwar gegen die Sauk-Indianer, aber er hat niemanden getötet. Da er immer ein ehrlicher Mann war und sein Wort hielt ist er mit 27 Jahren bereits zum Parteiführer der oppositionellen Whigs geworden, die damals so was sind wie heut die kleine CDU oder CSU.
Die hat der 7. Präsident Andrew Jackson ins Leben gerufen. Was auch cool ist, was ich nicht wusste ist dass er ein Freund der Freimaurer war, aber selbst keiner gewesen ist. Er hätte sogar aufgenommen werden sollen in die Tyrian Lodge No. 333 in Springfield.
1849 hat er bereits 'ne Resolution eingebracht gegen die Sklaverei. Damals hatte man viel Baumwolle gepflanzt, die Sklaven hatte man gebraucht, großer Rassismus war in Amerika zu Tage, vor allem in den Südstaaten wo das Zeug gewachsen ist, und Lincoln hatte nie viel über für die Gründer der USA, die 2 Präsidenten George Washington oder Thomas Jefferson, die ja selber Sklaven gehalten haben.
Jedenfalls hat es damals ein Staat geschafft, South Carolina am 20. Dezember 1860, der dann aus der Union ausgetreten ist, ja Sklaverei war damals wichtig. Später kamen North Carolina, Tennessee und Arkansas dazu. Und irgendwann kam dann der Krieg, 16.000 Soldaten waren der Anfang, dann hat Lincoln 75.000 einberufen. Am 3.7.1863 war die Wende in der Schlacht von Gettysburg. Die Konföderierten waren irgendwie ausgehungert, der Norden hatte bereits gewonnen. 1899 hatte man in Springfield sogar ein Museum um Lincoln eingerichtet.
1922 war dann das Jahr wo diese super große Statue eingeweiht wurde, die man aus dem „Planet der Affen“ Film gut kennt oder aus „Nachts im Museum 2“, die steht am Ufer des Potomac in Washington und heißt Lincoln Memorial. Sie besteht aus 36 dorischen Säulen, 36 deswegen weil 36 Staaten gab es damals zur Amtszeit von Lincoln. 20 Meter tief im Beton steht es, Der Tempel, steht auf einem 0,45 Km² großen #Grundstück, 189,7 Meter lange und 118,5 Meter breit, 57,8 Meter ist der Umfang, 99 Meter hoch ist die Höhe des Platzes, 15 Meter hohe Säulen, 5,8 Meter hoch ist die Statue, 175 Tonnen schwer, der Sockel ist 3 Meter hoch, 5 Meter breit, hat einen Sockel der 34,5 Meter lang ist und selber aus Marmor besteht. Und nun zum Film.
Der Film, die Handlung, einiges so erzählt, dazwischen eingebracht, ja so ziemlich eine Menge halt:
Der Film hat eine schwierige Handlung oder besser gesagt, die Handlung ist gut nachvollziehbar und nicht so schwierig, aber das Ganze ist anspruchsvoll und irgendwie nicht so das meine, es fehlt einfach Action, macht nichts, der Film ist auf alle Fälle Wert ihn gesehen zu haben. Denn er fängt an am 14.4.1865 wo die Feier für die Überlebenden des Sezessionskrieges zu sehen ist, da war ja Lincoln dabei und der hätte ja auftreten wollen, das war im Ford’s Theater.
Man hat damals versucht den Außenminister William H. Seward zu töten, und ein gewisser lediglich John Wilkes Booth war auch dabei der dann Lincoln töten wollte.
Die Handlung am Anfang ist gut folgbar auch nachher, aber irgendwie ist das Ganze nicht so spannend umgesetzt. Ja da kommen einfache Leute und brechen ein, und irgendwie dachte ich mir he wo ist da bitte der Sicherheitsdienst? Irgendwie schon eigenartig, also damals wenn man Mörder wäre, da hätte man eine Menge Chance dazu gehabt.
Im Film spielt eigentlich FREDERICK AIKEN die Hauptrolle. Ich dacht mir he was für ein Junger Spund, den kenn ich doch, bis mir meine Holde sagt, he das ist doch der aus dem Film „Wanted“ und das war er auch. Nicht das ich jetzt sage und kontere dass er ein schlechter Schauspieler ist, aber er wäre nicht meine 1. Wahl gewesen, obwohl er den Part der ihm zugeschrieben ist meiner Meinung doch nicht so übel gespielt hat.
Die kurze Handlungssequenz bis zum 20.4.1865 wo man die ersten Verschwörer gefasst hat und sie im Knast landen ja dass geht mir zu schnell, da ist nichts von Recherche, also da schätze ich dass man da wirklich nur eines wollte, die Gerichtsverhandlung zeigen aber mit mehr rund herum.
Der Attentäter ist übrigens später gestorben, Kopfschuss, Selbstmord glaube ich, irgendwie weiß ich das nicht mehr, aber ich glaube er wurde erschossen oder doch nicht? Keine Ahnung, egal, das war viel zu kurz meiner Meinung nach, ich hätte auch da mehr gesehen. Ich will jetzt nicht sagen dass es im 120 Minuten Film zu wenig zu sehen gegeben hat, aber so Dinge die man in einem modernen Grisham Film sieht, ja da ist man weit weg davon, ja wahrscheinlich weil Redford da andere Dinge zeigen wollte, aber das wird auch der Grund gewesen sein, dass der Film so wenig eingespielt hat.
Was der Film auf alle Fälle gut macht, er setzt seinen Fokus auf Mary Surratt, die ja von Robin Wright gespielt wird, also MARY ist ja die Mutter von einem Mitverschwörer und landet auch im Knast, ja die Zeit wie sie lebt, die Dinge was sie macht, die sind in Szene gesetzt worden aber nicht so sehr dass man sagen muss dass es nur um Mary geht, nein überhaupt nicht. Der Film hat auf eine eigene Art eine gewisse Botschaft aber die habe ich nicht gefunden.
Dann wird es spannend, Senator Reverdy Johnson der ja aus Maryland ist das sich im Bürgerkrieg wenig beteiligt hat, wo er heute noch Häme bekommt, Tom Wilkinson spielt den Typen, ein Staatsanwalt, will dass eben AIKEN den Fall übernimmt, er soll Mary verteidigen. Keine Ausbildung, wenig Praxis oder so, so kann man sich AIKEN vorstellen aber er schafft es, er meistert alles was er muss, er setzt sich so richtig ins Zeug nicht so modern, so eher auf eine altmodische Art, aber irgendwie gut gemacht.
Mary hat ja 1 Jahr die Verschwörer in Ihrer Pension bewirtet. AIKEN ist ein Mensch der den Auftrag hat eine böse Frau zu verteidigen, und er will das nicht und wie es im Film so halt kommen muss, er ändert seine Meinung und da muss ich sagen, hat Avoy sehr gut gespielt, nicht dass ich jetzt begeistert bin da der Film eher ein nostalgisch ruhiger Brocken ist, aber er hat ein paar gute Dialoge gehabt und gut gespielt und war auch glaubhaft in seinen Ausführungen.
Wichtig ist im Film der Zeuge Louis Weichmann der ja Mary belastet und wie es schon so ist, keine DNA Möglichkeit damals gehabt, man glaubt einfach einem Mann mehr als einer Frau, was sonst. Tja, was keiner geglaubt hat, AIKEN entpuppt sich als richtiger Wonnebrocken, der Typ hat wirklich eine am Kasten, denn der Richter Judge Advocate General Joseph Holt, ein Horrorname den Danny Huston spielt, der mag MARY nicht und würde sie gleich aufhängen lassen obwohl noch nie eine Frau gehängt wurde.
Der Staatsanwalt Johnson übrigens hat Aiken sogar vorgeschlagen den Fall zurückzulegen wenn er beweisen kann daß Mary schuldig ist, denn Johnson glaubt an Ihre Unschuld. Und dann kommt die Wahrheit ans Licht, Aiken erfährt dass man Lincoln gar nicht töten sondern entführen wollte, und da war ich selber baff. Ja übrigens Robin spielt die Rolle der gealterten kaputten Dame wirklich gut, Mary im Film ist so was wie Demi Moore in „Der scharlachrote Buchstabe“ nur quasselt sie nicht so viel.
Was ich nicht so ganz verstehe, wieso hört man auf Kriegsminister Edwin Stanton, der übrigens von Kevin Kline gespielt wird, meiner Meinung nach eine gute Rolle, er wirkt so böse und schwul und ich mag den Schauspieler einfach, ja da hat der Minister eigentlich viel zu sagen, denn der will nicht hören dass Mary unschuldig ist und Aiken ist von dem schon überzeugt. Was mir bei dem ganzen noch gefehlt hat, ist dass man mehr von den Innerlichen Zerwürfnissen sehen hätten können. Das wäre mir lieber gewesen, also der Zwiespalt, die Angst, die Rachegedanken und solche ähnlichen Dinge, die hätten gut reingepasst.
Dann kommt wieder rein Zeuge, Captain Edward Cottingham, der für Mary aussagen soll. Na Ja, der legt nen Meineid ab und belastet sie. Aiken ist wütend, und ich dacht mir, he wieso nicht früher, endlich mal ein Ausbruch von irgendwas in dem sehr ruhigen Film das hat mir gut gefallen und da finde ich auch, das war eine gute Idee, ich hätte dass viel früher sehen wollen.
Und wie gesagt, STANTON hat viel Macht, denn Mary soll gehängt werden. Dann kommt noch die Tochter ANNA vor, die von Mary, und natürlich geht im Film alles schief, dann gibt es nur noch mehr eine Chance, die Abschlussplädoyers der beiden Anwälte.
Was ich nicht so ganz verstand, wieso hat der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten entschieden das Zivilisten bei einem Militärgericht teilnehmen dürfen? Egal, heute ist das nicht mehr so. Hat man damals geändert, und man sollte sich den Film wirklich ansehen. Ist wirklich Wert ihn zu sehen, irgendwie hat mir einiges gefehlt, der Film war mir zu ruhig.
Das einzige was mir im Film fehlte, ist dass die Rolle von Aiken wie er sie spielt nicht so ganz reif war wie die der anderen, er ist einfach ein Jungspund, hat nicht gut gepasst. Was der Film meiner Meinung nach gut gemacht hat aber viel zu wenig, die Frage nach Historizität und heutiger Intoleranz, Lügerei in der Politik, Macht in den oberen Kreisen, ja das hätte er vielleicht auch machen können, die Story ist ja dafür gut geeignet.
Übrigens ein gewisser Solomon war für die Kostüme verantwortlich, und der hat die ursprünglichen Prozessprotokolle und alle Bücher, die er zum Thema finden konnte durchgearbeitet und hat sich dann mit einer Schneiderin zusammen geredet und was raus kam? Ich möchte alte Kleider zu Hause haben. Geile Mode damals.
Der Film ist sehr bunt gemacht, aber nicht immer, teilweise ist er grau und in Brauntönen gemacht und das ist Vielleicht gar nicht so übel, die Musik war nicht so super, die ist uninteressant aber so im ganzen ist der Film nicht übel nur für mich zu ruhig und zu langweilig. Übrigens gedreht wurde nur auf Originalschauplätzen, in einigen der historischen Herrenhäuser und das ist nicht so einfach, weil da musst du irre vorsichtig sein nichts kaputt zu machen, ja das ist kein Job für einen Elefanten im Porzellanladen.
80 von 100 Punkten.
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simvlacrvm 2012/02/15 20:29:33
Kommentar löschenUnglaublich träger und langweiliger Film über nen Kopfschuss.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
bioleckvamp 2012/03/06 15:59:18
Antwort löschenSpoileralarm ^^
simvlacrvm 2012/03/08 18:55:14
Antwort löschenlulz
spanky 2012/02/05 21:18:51
Kommentar löschenMilchbubi McAvaoy als vollbärtiger Kriegsheld, Kline als resoluter Kriegsminister und die blasse Wright als gebrochene Verschwörer-Mutter? Da könnte man sich treffendere Castlisten vorstellen, aber die ist hier nicht das einzige Problem. Redford weiß sich nicht so recht zwischen Gerichts-, Politthriller oder Sezessionsdrama zu entscheiden und verrennt sich in einem seltsamen Mischmasch. Und der schlägt sich auch auf die Schauspieler nieder, denn die scheinen nicht so recht zu wissen, in welche Richtung es geht. Dafür hat Redford ein Händchen für Lichtstimmung und Authentizität, was aber für einen fesselnden oder gar herausragenden Film nicht ausreicht.
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AgentGuhl86 2012/02/03 11:53:46
Kommentar löschenNüchtern und sachlich geht es in dieser Nachbürgerkriegsgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika zu. Es braucht kaum musikalische noch sonst irgendeine effektvolle Unterstützung um diese wahre Geschichte über eine wegen Verschwörung Angeklagte Mutter mitzufühlen. Ich würde nicht sagen der Film sei spannend, allerdings taucht man schnell in die Geschichte ein, die uns zeigt, dass auch wenn der Krieg vorbei ist noch lange nicht Frieden herrscht.
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Patman 2012/02/02 14:12:55
Kommentar löschenEs ist der 14. April 1865. Captain Frederick Aiken (James McAvoy) feiert mit seinen Freunden den Sieg im Sezessionskrieg. Währenddessen wird im Ford’s Theatre ein Stück gespielt, bei dem es einen ganz besonderen Zuschauer gibt, Abraham Lincoln. Die Zuschauer genießen das Theaterstück, als plötzlich ein Schuss fällt. Abraham Lincoln sinkt zu Boden. Es bricht Chaos aus. Doch für den Präsidenten gibt es keine Hoffnung mehr. Einige Zeit später die Männer des Anschlags und auch Mary Surratt (Robin Wright) wegen Verschwörung und Mord verhaftet. Auf Wunsch von Senator Reverdy Johnsen (Tom Wilkinson) soll Captain Frederick Aiken die Verteidigung von Mary Surratt vor dem Militärgericht übernehmen.
Anfangs war ich etwas skeptisch bezüglich der Handlung. Man sieht den berühmten Mord an Abraham Lincoln und welches Chaos durch diesen Mord ausgelöst wurde. Je länger die Geschichte dauert, desto spannender wird der Film und desto mehr sieht man, wie der junge Frederick Aiken durch die gezwungene Verteidigung von Mary Surrat in der Gesellschaft immer mehr absinkt. Meiner Meinung nach ist es ein spannender Film. Er zeigt ebenso, wie sehr die amerikanische Regierung darauf setzt, Schuldige für den Mord zu finden, auch wenn die Schuld der angeklagten Mary Surratt mehr als fragwürdig ist. Der Film kommt am 29. September ins Kino. Viel Spass beim Ansehen! Mehr auf http://www.patman.at
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Kill_Diether 2012/01/28 00:47:45
Kommentar löschenGut gespielter und spannend umgesetzter Film mit einem ureigenen USA-Thema, die Vereinigung von Rache und Recht.
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BlueSquirrel 2012/01/24 01:19:37
Kommentar löschenEine Kugel ins Haupt und der alte Lincoln war tot noch bevor der Waffenstillstand eingetreten ist. Danach ergeht sich dieser Gerichts-Film, in dem übrigens kaum eine "Verschwörung" verhandelt wird, sporadisch in üblichem Kitsch. Um dies weiter auszubauen, wurden alle Bilder in unvorteilhafte Filterfarben geworfen wie Fritten ins Öl und das Resultat ist, daß jede einzelne Person ihre eigene Lichtquelle darstellt, und es nicht überraschen würde, Gandalf und sein Gefolge plus Tinker Bell irgendwo in den Gebäuden anzutreffen. Trotzdem ist THE CONSPIRATOR gut besetzt und noch besser gespielt. Immerhin ist das alles kurzweilig ansehnlich.
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potatosoup 2011/12/23 00:42:04
Kommentar löschenInteressante Geschichtsstunde. Für mehr fehlt irgendwie was.
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Sozionaut 2011/12/04 23:13:51
Kommentar löschenWem bringt eine nachträgliche Inszenierung einer Selbstgerechtigkeit, die sich auf der historischen Bühne juristischer Fehlentscheidungen abspielt, wenn in den USA heute immer noch unschuldige Menschen Opfer der Todesstrafe werden, wenn in Guantanamo Bay und anderswo immer noch im Namen der Freiheit gefoltert wird?
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hoelzelord 2011/11/07 15:51:16
Kommentar löschenKeine Vorhersage für mich bei Moviepilot-das gabs noch nie,
deshalb mach ichs kurz.
Gut umgesetzt und sehr unterhaltsam...
ich steh auf Gerichtsfilme.
Sehenswert
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sachsenkrieger 2011/10/14 22:41:31
Kommentar löschenIch gehe davon aus, das Robert Redford, den ich als Schauspieler sehr mag, als Regisseur die Fakten zu diesem Film gut recherchiert hat. Wenn dem so ist, zeigt dieser Film (bezugnehmend auf aktuelle Geschehnisse) uns allen, das Demokratie/Kapitalismus nur eine Art modifizierter Diktatur darstellen, die versucht, unsere Seelen unter dem Deckmantel der Selbstbestimmung mit Geld und Macht zu kaufen. Weil es wichtig ist, das uns Menschen das immer wieder vor Augen gehalten wird, gebe ich 8 Punkte. An der handwerklichen Qualität des Filmes gibt es auch nicht viel auszusetzen, schauspielerisch hebt sich meiner Meinung Robin Wright Penn als Mary Surrat ab.
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Cyrano1619 2011/10/12 00:53:22
Kommentar löschenWenn man die Analogie zu heute, Bush und Guantanamo herstellt, klappt das wohl; Aufklärung für US Amerikaner kann nicht verkehrt sein.
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based_god 2011/10/10 19:16:06
Kommentar löschenHat sich in der zweiten Hälfte gesteigert.
Am Anfang war der Film echt ziemlich langweilig. Die wahre Geschichte wird aber vor allem in der zweiten Stunde solide zu Ende erzählt. McAvoy wie schon in X-Men klasse. Er trägt den Film auch nahezu alleine.
Kinobesuch muss nicht sein, ist aber auch keine schlimme Geldverschwendung...
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ThomasBenle 2011/10/07 23:38:28
Kommentar löschenEin großartiger Cast, authentische Kulissen und eine souveräne Kameraführung. Hier macht „Die Lincoln Verschwörung“ so manches richtig, wo andere regelmäßig scheitern. Ansonsten hält man Genrestandards aber treu die Stange, fährt ordentlich Drama und will am Ende dann doch mal wieder nur, dass der ach so einfühlsame Zuschauer Rotz und Wasser heult. Das kann man mögen oder auch nicht, überraschend ist es nicht. Für die Politthriller-Schiene reicht es indes nicht, dazu ist die Faktenlage dann einfach zu dünn und der Plot alles in allem noch zu präzise wiedergegeben in „Sie ist vorverurteilt“. Das ist umso ärgerlicher, als dass es genau das ist, was der Film mit seiner unnötigen Überlänge letztlich fehlt: Spannung. Der Film mag genau sein. Intelligent. Sauber recherchiert. Aber eins ist er ganz sicher nicht: Fesselnd. Und damit ganz klar nichts für's Kino!
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Tachitalili 2011/10/06 04:47:31
Kommentar löschenEin Drama, leider ohne großartige Politthriller- Ansprüche.
Gut gemacht, interessant und gutes Schauspiel.
Zum Mitfühlen.
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atilla 2011/10/05 22:47:49
Kommentar löschenDer Film ist sehenswert, die Frage ist ob mit der Lincoln Verschwörung so einfach abgeschlossen werden kann wie es hier geschieht.
Man sollte sich auch mal die anderen Erklärungen anlesen, um wenigstens mal davon gehört zu haben, zb der Theorie das Lincoln deswegen getötet wurde, weil er den US Dollar verstaatlichen wollte, übrigens genauso wie später Präsident Kennedy der auf die gleiche Weise endete.
Die Verschwörung um die Ermordung Lincolns weist genausoviele Rätsel auf, wie die um die Ermordung des Präsidenten J.F Kennedy. Jedenfalls wäre es mal lohnenswert das sogenannte "lincoln-Kennedy-Rätsel" näher zu erforschen.
Ein kleiner Auszug
* Abraham Lincoln wurde 1846 in den Kongreß gewählt.
* John F. Kennedy wurde 1946 in den Kongreß gewählt.
* Abraham Lincoln wurde 1860 zum Präsident gewählt.
* John F. Kennedy wurde 1960 zum Präsident gewählt.
* Die Namen Lincoln und Kennedy bestehen beide aus 7 Buchstaben.
* Beide beschäftigten sich teilweise mit Bürgerrechten.
* Ihre beiden Ehefrauen verloren ihre Kinder, während sie im Weißen Haus lebten.
* Beide Präsidenten wurden an einem Freitag erschossen.
* Beiden wurde in den Kopf geschossen.
* Lincolns Sekretärin hieß Kennedy.
* Kennedys Sekretärin hieß Lincoln.
* Beide wurden von Leuten aus dem Süden erschossen.
* Beider Nachfolger waren aus dem Süden.
* Beide Nachfolger hießen Johnson.
* Andrew Johnson, Lincolns Nachfolger, wurde 1808 geboren.
* Lyndon Johnson, Kennedys Nachfolger, wurde 1908 geboren.
* John Wilkes Booth, Lincolns Mörder, wurde 1839 geboren.
* Lee Harvey Osswald, Kennedys Mörder, wurde 1939 geboren.
* Beide Attentäter hatten drei Namen.
* Lincoln wurde im "Kennedy"-Theater erschossen.
*Kennedy wurde in einem Auto, das "Lincoln" hieß, erschossen.
* Booth flüchtete aus einem Theater und wurde in einem Lagerhaus gefangen.
* Oswald flüchtete aus einem Lagerhaus und wurde in einem Theater gefangen.
* Booth und Oswald wurden vor ihren Prozessen ermordet.
Und jetzt kommt der Knüller
* Eine Woche bevor Lincoln erschossen wurde, war er in Monroe, Maryland.
* Eine Woche bevor Kennedy erschossen wurde, war er in Marilyn Monroe....
;-)
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atilla 2011/10/06 16:43:49
Antwort löschenBisschen googeln würde reichen, aber solange Klaus Kleber es nicht feierlich und offiziell in der Tagesschau verkündet, wird es für den Otto Normalverbraucher nicht existent sein
atilla 2011/10/07 03:34:30
Antwort löschenDer Film kommt auch grade zur rechten Zeit, ich meine wegen der occupy Wallstreet und End the Fed Bewegung in den usa
Cyrano1619 2011/10/12 01:02:37
Antwort löschenBei all diesen Verschwörungs-Theorien bin ich froh, dass Eco die Weltverschwörung der Juden ad absurdum führt. Danke dafür Umberto.
camel 2011/10/29 02:38:27
Antwort löschenKlaus arbeitet beim zdf :)
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Sozionaut 2011/12/04 23:09:41
Antwort löschenHab ich's doch gewusst
Kill_Diether 2012/01/28 00:54:02
Antwort löschen1861 stand die Sonne über Lincoln im gleichen Zenit wie hundert Jahre später bei JFK. Ein 3/4 Jahr später zum exakt gleichen Wochentag war für beide die Sternenkonstellation die selbe, nicht nur die gleiche.