Die Lincoln Verschwörung
The Conspirator (2010), US Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 29.09.2011
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von Robert Redford, mit James McAvoy und Robin Wright
Am 14. April 1865 wird Präsident Abraham Lincoln im Ford Theater in Washington D.C. ermordet. Im Zuge dessen, wird jeder angeklagt, der etwas mit den Anschlägen zu tun haben könnte, so auch die Herbergsbesitzerin Mary Surrat (Robin Wright). Die Lincoln Verschwörung erzählt die Geschichte ihres Prozesses, bei dem Surrat ihre Unschuld beteuert. Obwohl die Beweislage erdrückend ist, kann sie ihren Pflichtverteidiger Aiken (James McAvoy überzeugen, dass sie nur als Geisel für ihren flüchtigen Sohn gehalten wird. Aber kann er den Richter und die Geschworenen überzeugen?
Der Regisseur und Produzent Robert Redford stellt seinen Film Die Lincoln Verschwörung (OT: The Conspirator) das erste Mal beim Toronto International Film Festival 2010 vor. Aber erst am 15. April 2011 feiert Die Lincoln Verschwörung dann die endgültige US-Premiere. Mit einem Einspielergebnis von nur knapp 3,4 Millionen US-Dollar am ersten Wochenende, legt Die Lincoln Verschwörung einen recht mageren Start hin. Trotz der stark gemischten Meinungen der Kritiker allgemein, ist man sich aber einig, dass die schauspielerischen Leistungen nicht Schuld sein konnten.
Die Lincoln Verschwörung ist ein sehr politischer Historienfilm, der angesichts solcher Ereignisse wie am 11. September und deren Folgen auch in unserem Jahrhundert noch eine gewisse Brisanz besitzt. So zum Beispiel klagt die Lincoln Verschwörung den Verlust grundlegender Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit in Krisenzeiten an.
Cast & Crew
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Robert Redford
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James McAvoy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frederick Aiken
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Robin Wright
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mary Surratt
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Kevin Kline
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Edwin Stanton
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Tom Wilkinson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reverdy Johnson
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Evan Rachel Wood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anna Surratt
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Justin Long
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nicholas Baker
Regie
Schauspieler
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Danny Huston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joseph Holt
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James Badge Dale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) William Hamilton
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Colm Meaney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Hunter
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Alexis Bledel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Weston
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Johnny Simmons
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Surratt
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Toby Kebbell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Wilkes Booth
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John Cullum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richter Wylie
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Jonathan Groff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Louis Weichmann
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Stephen Root
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Lloyd
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Norman Reedus
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lewis Payne
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John Michael Weatherly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) George Atzerodt
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Marcus Hester
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Herold
-
James D. Solomon
-
James D. Solomon
- Genre
- Drama
- Zeit
- 1860er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abraham Lincoln, Attentat, Attentäter, Gerichtsverhandlung, Köder, Politischer Mord, Unschuldig Inhaftierte Person, Verschwörung, Verteidiger, Verteidigung
- Stimmung
- Ernst, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Lincoln Verschwörung
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Kritiken (11) — Film: Die Lincoln Verschwörung
F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenAls Parallele zu den Militärgerichtsverfahren in Guantánamo angelegt, vereint der Film eine um Faktentreue bemühte Geschichtsdarstellung mit einem aktuellen politischen Appell. Dabei geht es vor allem um eine argumentative Verteidigung der Verfassungsrechte. Dank einer stimmigen Kameraarbeit und hervorragender Darsteller entwickelt sich jedoch auch eine große emotionale Dichte.
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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety
Kommentar löschenAuch wenn der Eindruck entsteht, dass Die Lincoln Verschwörung genauso gut als Hörspiel funktionieren würde, bietet es immerhin Wrights ausgezehrte Gesichtszüge - eine großartige schauspielerische Leistung, die anfangs kalte Verschlossenheit und im Laufe des Films glühende Tragik vermittelt.
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Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Die größten Stärken des Films lassen sich jedoch in seiner dichten und spannenden Aufarbeitung der Gerichtsverhandlung, vor allem jedoch bei seinen Schauspielern und hierbei dann also im Bereich des Gefühls entdecken. James McAvoy Rolle ist zwar wie beschrieben in einer von vorneherein klar definierten Rolle zu sehen, doch bei der Darstellung seiner langsamen Öffnung für die Geschichte seiner Mandantin vermag er es doch, verschiedene Facetten des Helden zu offenbaren. Besonders bemerkenswert sind die Gespräche zwischen Aiken und Mary in ihrer kargen Zelle. Die Kamera konzentriert sich auf die Gesichter der beiden, zeigt sie selten zusammen, reden sie doch am Anfang meist im Streit miteinander. Doch schon beim ersten Gespräch mit Mary, das Aiken versucht möglichst nüchtern abzuarbeiten, wird ihm bewusst, dass er es keinesfalls mit einem unmenschlichen oder dummen Gegenüber zu tun hat. So ist es dann auch Robin Wright, deren Leistung am meisten beeindruckt. Ob ihre Figur nun schuldig ist oder nicht, tritt vollkommen in den Hintergrund. Sie ist auf jeden Fall Opfer eines unfairen Prozesses, doch Wright gibt ihre Figur nicht als Märtyrerin, sondern zeigt ihre eigene Unsicherheit, auch ihre Stärke, vor allem jedoch ihre bedingungslose Hingabe zu ihren Kindern....
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenRedford sieht davon ab, dem Publikum seinen Meinung aufzudrängen, argumentiert aber geschickt genug, um seine Position deutlich zu machen.
Anhand des gut recherchierten Drehbuchs von James D. Solomon legt der Oscarpreisträger indirekt, aber eindringlich nahe, dass sich Geschichte wiederholt - und dass die Menschheit offenbar nicht im Stande ist, aus ihr zu lernen.
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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film
Kommentar löschenRedfords Film mutet auf sympathische Weise altmodisch an: in seinem Plädoyer für hehre Ideale und ihre praktische Umsetzung, in seiner geradlinigen, ganz und gar uneitlen Inszenierung und seiner Konzentration auf sein famoses Ensemble, zu dem neben den Genannten etwa Tom Wilkinson, Evan Rachel Wood und Danny Huston gehören. Außerdem: in seiner differenzierten Darstellung einer vergangenen Epoche, in der der Bürgerkrieg zwar nicht mehr auf den Schlachtfeldern, doch in den Köpfen und Herzen der Amerikaner weiter wütete. Ebenso akribisch wie den besonderen Fall zeichnet der Film denn auch seine Zeit nach – zuweilen ist er mehr historisches Gesellschaftsporträt denn ein Gerichtsdrama. Obwohl man durchaus behaupten könnte, er sei dialoglastig, erhält er seine Glaubwürdigkeit vor allem durch die Bilder.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenAuch wenn hin und wieder den Straßenzügen der im Computer erzeugte Effekt anzumerken ist, bestechen das Produktionsdesign, die Kostüme und die Häusereinrichtungen. Newton Thomas Sigels Kameraführung ist insbesondere in der dramaturgisch sinnvollen Behandlung des Lichts sehr gelungen. Vor allem aber überzeugt das ausgezeichnete Schauspieler-Ensemble und speziell Robin Wrights Darstellung der angeklagten Witwe, deren Schuld oder Unschuld unaufgelöst bleibt.
Denn Drehbuchautor James D. Solomon sowie Regisseur und Produzent Robert Redford geht es letztlich nicht um die Schuldfrage, sondern vielmehr um die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit: Die Filmemacher lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es sich um ein abgekartetes Spiel handelt. Wenn der Kriegsminister etwa ausruft: „Der Fortbestand der Nation steht auf dem Spiel“, sind die Parallelen zur heutigen Situation – Stichwort Guantanamo – unübersehbar. Mit „Die Lincoln Verschwörung“ plädiert Robert Redford für die in der Verfassung verankerten Werte, die beim politischen Kalkül auf der Strecke bleiben.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenThe Conspirator zeigt, dass bereits im jungen Amerika der Zweck die Mittel heiligte.
Hier ist es Kriegsminister Edwin Stanton - gekonnt gespielt von Kevin Kline - der nach dem Tod von Lincoln mit kalten Kalkül agiert. Er fordert Verurteilungen, wissend, dass die vom Krieg gebeutelte Bevölkerung klare Signale benötigt, um eingelullt zu werden.
Dies macht die Verteidigung von Mary Surratt durch Frederick Alken aus Sicht des Kriegsministers zu einer reinen Formalie. Wenn da nicht Alken wäre, der die Verfassung durch das Verfahren, bei dem das Ergebnis festzustehen scheint, mit Füßen getreten sieht...
Die Story stammt zwar aus der Zeit vor 9/11 - Parallelen zur den Reaktionen danach aber frapierend. Das historische Setup ist gelungen, das Cast spitze, dem Drehbuch fehlt etwas Zug. Hier hätte weit mehr Spannung aufgebaut werden können.
Die Geschichte hätte auch ohne Überlänge erzählt werden können. Warum kommen derzeit nur alle Filme mit über 110 Minuten ins Kino. außer Überlängenzuschlag häufig überflüssig.
Der Trailer lässt mehr Suspense vermuten, als der Film dann tatsächlich bietet. Als Historienfilm ist er aber ok. Realistisch kann the Conspirator auch auf den Videorelease warten, die große Kinoleinwand braucht er nicht zwingend.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenDie Lincoln-Verschwörung ist ein spannender und unterhaltsamer Film, der vor tragischer historischer Kulisse ein auch heute noch wichtiges Thema verarbeitet. Der Film tritt dafür ein die Grundrechte des Einzelnen auch in Zeiten großer Spannungen zu wahren und entwickelt sich dank der idealistischen Inszenierung von Robert Reford zum flammenden Plädoyer für eine faire und gerechte Justiz. Visuell gibt sich der Film allerdings sehr zurückhaltend und der Fokus liegt eindeutig auf der inhaltlichen Botschaft des Films. Dank den guten Darstellern, der spannenden Umsetzung und der immer noch aktuellen Botschaft reicht dies aber für einen gelungenen Kinoabend.
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Rex Reed: The New York Observer
Kommentar löschen"The Conspirator" ist ein bis ins kleinste Detail recherchierter, brilliant geschriebener, sorgfältig gemachter Film, der moralisierende Propaganda der Vergangenheit vermeidet, dabei aber die Angst, Anspannung und Besorgnis einer polarisierten Nation reflektiert.
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Armond White: New York Press Armond White: New York Press
Kommentar löschenRobert Redford hat sich mit "The Conspirator" zu seiner […] selbstgerechten Hollywoodnachkommenschaft – George Clooney, Sean Penn und Matt Damon - gesellt und einen Film inszeniert, der politisch so hip, wie langweilig ist. […] “The Conspirator“ gehört zu einer selbstgerechten Tradition von Filmen, in der […] strichmännchengleiche Charaktere die vorherrschenden politischen Vorurteile unterstützen.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenRegisseur Robert Redford hätte das Drehbuch von “The Conspirator“ vulgarisieren können. Er und Robin Wright Penn hätten aus [Protagonistin] Marry Surratt ein leidenschaftliches, heroisches Opfer machen können. Sie haben es nicht getan. Stattdessen verlangen sie uns ab, den Fall eigenständig zu durchdenken und zu unseren eigenen Schlussfolgerungen zu gelangen. Das ist die Größe von “The Conspirator“.
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BlueSquirrel 2012/01/24 01:20:35
Antwort löschenKomm Ebert. Irgendwann ist's genug.
Kommentare (20) — Film: Die Lincoln Verschwörung
Kommentar schreibenspanky 2012/02/05 21:18:51
Kommentar löschenMilchbubi McAvaoy als vollbärtiger Kriegsheld, Kline als resoluter Kriegsminister und die blasse Wright als gebrochene Verschwörer-Mutter? Da könnte man sich treffendere Castlisten vorstellen, aber die ist hier nicht das einzige Problem. Redford weiß sich nicht so recht zwischen Gerichts-, Politthriller oder Sezessionsdrama zu entscheiden und verrennt sich in einem seltsamen Mischmasch. Und der schlägt sich auch auf die Schauspieler nieder, denn die scheinen nicht so recht zu wissen, in welche Richtung es geht. Dafür hat Redford ein Händchen für Lichtstimmung und Authentizität, was aber für einen fesselnden oder gar herausragenden Film nicht ausreicht.
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AgentGuhl86 2012/02/03 11:53:46
Kommentar löschenNüchtern und sachlich geht es in dieser Nachbürgerkriegsgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika zu. Es braucht kaum musikalische noch sonst irgendeine effektvolle Unterstützung um diese wahre Geschichte über eine wegen Verschwörung Angeklagte Mutter mitzufühlen. Ich würde nicht sagen der Film sei spannend, allerdings taucht man schnell in die Geschichte ein, die uns zeigt, dass auch wenn der Krieg vorbei ist noch lange nicht Frieden herrscht.
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Patman 2012/02/02 14:12:55
Kommentar löschenEs ist der 14. April 1865. Captain Frederick Aiken (James McAvoy) feiert mit seinen Freunden den Sieg im Sezessionskrieg. Währenddessen wird im Ford’s Theatre ein Stück gespielt, bei dem es einen ganz besonderen Zuschauer gibt, Abraham Lincoln. Die Zuschauer genießen das Theaterstück, als plötzlich ein Schuss fällt. Abraham Lincoln sinkt zu Boden. Es bricht Chaos aus. Doch für den Präsidenten gibt es keine Hoffnung mehr. Einige Zeit später die Männer des Anschlags und auch Mary Surratt (Robin Wright) wegen Verschwörung und Mord verhaftet. Auf Wunsch von Senator Reverdy Johnsen (Tom Wilkinson) soll Captain Frederick Aiken die Verteidigung von Mary Surratt vor dem Militärgericht übernehmen.
Anfangs war ich etwas skeptisch bezüglich der Handlung. Man sieht den berühmten Mord an Abraham Lincoln und welches Chaos durch diesen Mord ausgelöst wurde. Je länger die Geschichte dauert, desto spannender wird der Film und desto mehr sieht man, wie der junge Frederick Aiken durch die gezwungene Verteidigung von Mary Surrat in der Gesellschaft immer mehr absinkt. Meiner Meinung nach ist es ein spannender Film. Er zeigt ebenso, wie sehr die amerikanische Regierung darauf setzt, Schuldige für den Mord zu finden, auch wenn die Schuld der angeklagten Mary Surratt mehr als fragwürdig ist. Der Film kommt am 29. September ins Kino. Viel Spass beim Ansehen! Mehr auf http://www.patman.at
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Kill_Diether 2012/01/28 00:47:45
Kommentar löschenGut gespielter und spannend umgesetzter Film mit einem ureigenen USA-Thema, die Vereinigung von Rache und Recht.
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BlueSquirrel 2012/01/24 01:19:37
Kommentar löschenEine Kugel ins Haupt und der alte Lincoln war tot noch bevor der Waffenstillstand eingetreten ist. Danach ergeht sich dieser Gerichts-Film, in dem übrigens kaum eine "Verschwörung" verhandelt wird, sporadisch in üblichem Kitsch. Um dies weiter auszubauen, wurden alle Bilder in unvorteilhafte Filterfarben geworfen wie Fritten ins Öl und das Resultat ist, daß jede einzelne Person ihre eigene Lichtquelle darstellt, und es nicht überraschen würde, Gandalf und sein Gefolge plus Tinker Bell irgendwo in den Gebäuden anzutreffen. Trotzdem ist THE CONSPIRATOR gut besetzt und noch besser gespielt. Immerhin ist das alles kurzweilig ansehnlich.
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potatosoup 2011/12/23 00:42:04
Kommentar löschenInteressante Geschichtsstunde. Für mehr fehlt irgendwie was.
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Sozionaut 2011/12/04 23:13:51
Kommentar löschenWem bringt eine nachträgliche Inszenierung einer Selbstgerechtigkeit, die sich auf der historischen Bühne juristischer Fehlentscheidungen abspielt, wenn in den USA heute immer noch unschuldige Menschen Opfer der Todesstrafe werden, wenn in Guantanamo Bay und anderswo immer noch im Namen der Freiheit gefoltert wird?
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hoelzelord 2011/11/07 15:51:16
Kommentar löschenKeine Vorhersage für mich bei Moviepilot-das gabs noch nie,
deshalb mach ichs kurz.
Gut umgesetzt und sehr unterhaltsam...
ich steh auf Gerichtsfilme.
Sehenswert
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sachsenkrieger 2011/10/14 22:41:31
Kommentar löschenIch gehe davon aus, das Robert Redford, den ich als Schauspieler sehr mag, als Regisseur die Fakten zu diesem Film gut recherchiert hat. Wenn dem so ist, zeigt dieser Film (bezugnehmend auf aktuelle Geschehnisse) uns allen, das Demokratie/Kapitalismus nur eine Art modifizierter Diktatur darstellen, die versucht, unsere Seelen unter dem Deckmantel der Selbstbestimmung mit Geld und Macht zu kaufen. Weil es wichtig ist, das uns Menschen das immer wieder vor Augen gehalten wird, gebe ich 8 Punkte. An der handwerklichen Qualität des Filmes gibt es auch nicht viel auszusetzen, schauspielerisch hebt sich meiner Meinung Robin Wright Penn als Mary Surrat ab.
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Cyrano1619 2011/10/12 00:53:22
Kommentar löschenWenn man die Analogie zu heute, Bush und Guantanamo herstellt, klappt das wohl; Aufklärung für US Amerikaner kann nicht verkehrt sein.
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based_god 2011/10/10 19:16:06
Kommentar löschenHat sich in der zweiten Hälfte gesteigert.
Am Anfang war der Film echt ziemlich langweilig. Die wahre Geschichte wird aber vor allem in der zweiten Stunde solide zu Ende erzählt. McAvoy wie schon in X-Men klasse. Er trägt den Film auch nahezu alleine.
Kinobesuch muss nicht sein, ist aber auch keine schlimme Geldverschwendung...
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ThomasBenle 2011/10/07 23:38:28
Kommentar löschenEin großartiger Cast, authentische Kulissen und eine souveräne Kameraführung. Hier macht „Die Lincoln Verschwörung“ so manches richtig, wo andere regelmäßig scheitern. Ansonsten hält man Genrestandards aber treu die Stange, fährt ordentlich Drama und will am Ende dann doch mal wieder nur, dass der ach so einfühlsame Zuschauer Rotz und Wasser heult. Das kann man mögen oder auch nicht, überraschend ist es nicht. Für die Politthriller-Schiene reicht es indes nicht, dazu ist die Faktenlage dann einfach zu dünn und der Plot alles in allem noch zu präzise wiedergegeben in „Sie ist vorverurteilt“. Das ist umso ärgerlicher, als dass es genau das ist, was der Film mit seiner unnötigen Überlänge letztlich fehlt: Spannung. Der Film mag genau sein. Intelligent. Sauber recherchiert. Aber eins ist er ganz sicher nicht: Fesselnd. Und damit ganz klar nichts für's Kino!
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Tachitalili 2011/10/06 04:47:31
Kommentar löschenEin Drama, leider ohne großartige Politthriller- Ansprüche.
Gut gemacht, interessant und gutes Schauspiel.
Zum Mitfühlen.
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atilla 2011/10/05 22:47:49
Kommentar löschenDer Film ist sehenswert, die Frage ist ob mit der Lincoln Verschwörung so einfach abgeschlossen werden kann wie es hier geschieht.
Man sollte sich auch mal die anderen Erklärungen anlesen, um wenigstens mal davon gehört zu haben, zb der Theorie das Lincoln deswegen getötet wurde, weil er den US Dollar verstaatlichen wollte, übrigens genauso wie später Präsident Kennedy der auf die gleiche Weise endete.
Die Verschwörung um die Ermordung Lincolns weist genausoviele Rätsel auf, wie die um die Ermordung des Präsidenten J.F Kennedy. Jedenfalls wäre es mal lohnenswert das sogenannte "lincoln-Kennedy-Rätsel" näher zu erforschen.
Ein kleiner Auszug
* Abraham Lincoln wurde 1846 in den Kongreß gewählt.
* John F. Kennedy wurde 1946 in den Kongreß gewählt.
* Abraham Lincoln wurde 1860 zum Präsident gewählt.
* John F. Kennedy wurde 1960 zum Präsident gewählt.
* Die Namen Lincoln und Kennedy bestehen beide aus 7 Buchstaben.
* Beide beschäftigten sich teilweise mit Bürgerrechten.
* Ihre beiden Ehefrauen verloren ihre Kinder, während sie im Weißen Haus lebten.
* Beide Präsidenten wurden an einem Freitag erschossen.
* Beiden wurde in den Kopf geschossen.
* Lincolns Sekretärin hieß Kennedy.
* Kennedys Sekretärin hieß Lincoln.
* Beide wurden von Leuten aus dem Süden erschossen.
* Beider Nachfolger waren aus dem Süden.
* Beide Nachfolger hießen Johnson.
* Andrew Johnson, Lincolns Nachfolger, wurde 1808 geboren.
* Lyndon Johnson, Kennedys Nachfolger, wurde 1908 geboren.
* John Wilkes Booth, Lincolns Mörder, wurde 1839 geboren.
* Lee Harvey Osswald, Kennedys Mörder, wurde 1939 geboren.
* Beide Attentäter hatten drei Namen.
* Lincoln wurde im "Kennedy"-Theater erschossen.
*Kennedy wurde in einem Auto, das "Lincoln" hieß, erschossen.
* Booth flüchtete aus einem Theater und wurde in einem Lagerhaus gefangen.
* Oswald flüchtete aus einem Lagerhaus und wurde in einem Theater gefangen.
* Booth und Oswald wurden vor ihren Prozessen ermordet.
Und jetzt kommt der Knüller
* Eine Woche bevor Lincoln erschossen wurde, war er in Monroe, Maryland.
* Eine Woche bevor Kennedy erschossen wurde, war er in Marilyn Monroe....
;-)
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
atilla 2011/10/06 16:43:49
Antwort löschenBisschen googeln würde reichen, aber solange Klaus Kleber es nicht feierlich und offiziell in der Tagesschau verkündet, wird es für den Otto Normalverbraucher nicht existent sein
atilla 2011/10/07 03:34:30
Antwort löschenDer Film kommt auch grade zur rechten Zeit, ich meine wegen der occupy Wallstreet und End the Fed Bewegung in den usa
Cyrano1619 2011/10/12 01:02:37
Antwort löschenBei all diesen Verschwörungs-Theorien bin ich froh, dass Eco die Weltverschwörung der Juden ad absurdum führt. Danke dafür Umberto.
camel 2011/10/29 02:38:27
Antwort löschenKlaus arbeitet beim zdf :)
Alle 6 Antworten zeigen
Sozionaut 2011/12/04 23:09:41
Antwort löschenHab ich's doch gewusst
Kill_Diether 2012/01/28 00:54:02
Antwort löschen1861 stand die Sonne über Lincoln im gleichen Zenit wie hundert Jahre später bei JFK. Ein 3/4 Jahr später zum exakt gleichen Wochentag war für beide die Sternenkonstellation die selbe, nicht nur die gleiche.
Phine 2011/10/05 20:54:46
Kommentar löschendieser film bewirkt mittels herausragender recherche, hervorragender schauspielerischer leistung und stilvoller inszenierung eine enorme emotionale beteiligung des sehers. die darstellung von erlebter und ausgeübter ungerechtigkeit durch amerikanische politiker, die offensichtliche beeinflussung eines gerichts und die vom regisseur nur subtil angedeutete eigenmeinung bezüglich schuld oder unschuld der angeklagten fesseln und überraschen zugleich, kennt man von amerikanern doch eher die sich selbst glorrifizierenden heldenepen und die gnadenlose, häufig an fakten vorbeirauschende, zurschaustellung und verurteilung von staatsgegnern und widersachern. ein schlichter sich voll auf den inhalt und tatsachen beruhender film der nur zu empfehlen ist.
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-Schulte- 2011/10/05 20:06:32
Kommentar löschenDie Lincoln Verschwörung, den ich vorzugsweise mit dem enlischen Titel The Conspirator anspreche, der den Film weitaus besser beschreibt, kann mich letztlich eher weniger überzeugen, da man das Gefühl hat, dass die Macher des Films unbedingt die zwei Stunden und somit eine Überlänge erreichen wollten. Des Weiteren erhält der Film zwar eine Einseitigkeit (nicht zuletzt durch das Einspruch gegen Angeklagte -> stattgegeben; Einspruch für Angeklagte -> abgelehnt), die sicherlich gewollt ist, aber durch die häufige Wiederholung schnell in der bekannten Eintönigkeit gipfelt. Dadurch wirkt der Film eher langatmig und kann trotz seines historischen Wertes nicht ganz bestehen. Doch an einigen sehr gut herausgearbeiteten Stellen wird das Interesse des Zuschauers gehalten und somit lässt sich schließlich ein positives Resumée geben für jeden, der sich gerne mit amerikanischen Prozessen beschäftigt und auch darüber hinaus.
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A$$HOLE 2011/10/04 13:53:43
Kommentar löschenIch denke dieser Film zählt zu denen die mann auf jeden fall gesehen haben sollte!
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nagisa 2011/10/04 11:36:13
Kommentar löschenIch mag Gerichtsdramen; und wenn man dabei noch etwas über Geschichte lernen kann, umso besser. Die politisch gewollte Ungerechtigkeit und Gleichgültigkeit, die im Lauf der Zeit nicht nur Mary Surratt widerfahren ist, ist immer wieder beschämend. James McAvoy spielt den Anwalt, der anfangs widerstrebend und später bis zum Schluss voller Leidenschaft seine Mandantin verteidigt, sehr überzeugend. Auch Robin Wright Penn liefert als Mary Surratt eine beeindruckende Vorstellung ab. Das Drama wird eher ruhig erzählt, wodurch allerdings keine Langeweile aufkommt. Vielmehr passt es zu der Stimmung, die erzeugt werden soll. Der Film hat für mich ein Stück Geschichte lebendig gemacht.
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Oceanic6 2011/10/01 00:38:03
Kommentar löschen"One bullet killed our beloved president. One bullet but not one man!"
Nach der Ermordung des Präsidenten Abraham Lincoln im Jahr 1865 sinnt das Volk nach Vergeltung. Dabei ist es den Politikern und dem Militärgericht unwichtig, ob Schuldige oder Unschuldige sterben. Nach dieser wahren Geschichte spinnt Robert Redford ein exzellentes Gerichtsdrama, welches sich punktuell mit dem Geschehnissen während der gerichtlichen Verhandlung über die Schuld der angeblichen Drahtzieherin Mary Surratt auseinandersetzt.
Redford ist es in seiner Darlegung der historischen Fakten egal, ob Mary Surratt wirklich die Anführerin des Attentats auf Amerikas wohl bekanntesten Präsidenten war. Er lässt den Zuschauer aus der Sicht ihres Pflichtverteidigers teilnehmen, der zwar nicht an ihre Unschuld glaubt, aber diese beweisen möchte. Aus dieser Ausgangssituation hat Redford eine pompöse und äußerst spannende Gerichtsshow geschaffen, während der er nie den Finger gegen die ein oder andere Partei richtet. Wie schon vor einigen Jahrzehnten in Sidney Lumets "Die 12 Geschworenen" geht es weder um Schuld noch um Unschuld, sondern um das Recht auf eine anständige Verhandlung und die Orientierung an den Fakten. Redfords Inszenierung weist dabei keinerlei Makel auf, sie ist atemberaubend. Die grandiosen Darsteller, besonders James McAvoy ist hier zu loben, wissen Redfords Ideen und Aussagen optimal auf die Leinwand zu transportieren. Zwar werden dem Zuschauer am Ende trotzdem Emotionen geboten, was in der allgemein unparteiischen Story etwas fehlplatziert wirkt, aber das ist zu verkraften. Kleinere Längen fallen kaum ins Gewicht, denn die prachtvollen Kulissen und die packenden Dialoge machen Spass, bieten zwei Stunden intelligente, geschichtliche Unterhaltung. Für mich der vielleicht beste Gerichtsfilm seit "Die 12 Geschworenen". Großes Kino, atmosphärisch top, vom ehemaligen Schauspielprofi Robert Redford darf man wohl noch viel erwarten, denn jeder seiner bisherigen Filme war mehr als nur sehenswert.
Fazit: Ob "Die Lincoln Verschwörung" zu jedem Zeitpunkt historisch korrekt ist, spielt in diesem Fall keine Rolle, denn der Film regt zum Nachdenken an und bietet eine spannende Geschichtsstunde über eines in der Filmlandschaft viel zu sehr vernachlässigtes Thema der amerikanischen Politik.
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paeko 2011/07/02 22:01:57
Kommentar löschenIch hoffe, dass dieser film dem herrn lincoln gerecht wird. Wobei das schier unmöglich scheint.
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