Die Mädchen von Rochefort
Les Demoiselles de Rochefort (1967), FR Laufzeit 120 Minuten, Drama, Musikfilm
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von Jacques Demy und Agnès Varda, mit Catherine Deneuve und George Chakiris
Der Film dreht sich um verschiedene Menschen in einer französischen Hafenstadt names Rochefort. Delphine und Solange sind zwei musikalische Geschwister, die ihr Geld als Tanz- und Klavierlehrerin verdienen. Maxence ist ein Künstler, der momentan seinen Militärdienst verrichten muß. Simon ist Besitzer eines Musikgeschäfts in Paris, der die Hauptstadt vor einem Monat verlassen hat um hier nach seiner großen Liebe zu suchen. All diese Personen träumen von der Liebe, und vielleicht wird das Schicksal den Einen und die Andere zusammenführen.
HandlungDelphine (Catherine Deneuve) und Solange (Françoise Dorléac) sind Zwillinge, die zusammen eine Tanzschule in Rochefort leiten. Sie verstehen sich gut und sind beide ständig auf der Suche nach der großen Liebe.
Eines Tages lernt ihre alleinerziehende Mutter, die ein Café besitzt, die beiden Schausteller Étienne (George Chakiris) und Bill (Grover Dale) kennen. Sie bittet die beiden ihren jüngsten Sohn Boubou aus der Schule abzuholen. Dort lernen die beiden Delphine kennen, die ihren kleinen Bruder ebenfalls abholen wollte. Im Laufe des Films lernen die Zwillinge und die beiden Männer sich besser kennen. Aber auch andere Männer werben um die beiden:
Da ist einmal Maxence (Jacques Perrin ), ein Matrose, Maler und Dichter, der versucht die ideale Frau für sich zu finden. Er fertigt ein Porträt seiner Traumfrau an, das überraschende Ähnlichkeit mit Delphine hat.
Ein amerikanischer Pianist, Andy (Gene Kelly), begegnet Solange eines Tages auf der Straße und verliebt sich augenblicklich in sie.
Am Ende des Films kommt es zum Happy-end: Andy und Solange wollen sich verloben, Maxine begegnet endlich seiner Traumfrau Delphine und Boubous Eltern kommen wieder zusammen.
Bewertungen
Zwei Stunden lang hält die Mädchen von Rochefort eine Stimmung voll absolut ausgelassener Freude aufrecht, die für echte Fans des Films an Ekstase grenzt. Alles in diesem Werk strahlt Glück, Schwung und Lebensfreude aus, wie kein anderer Film.1
Weiterführende Informationen
Informationen zu Regisseur Jacques Demy
Informationen zum Musikfilm
Weitere Informationen im Internet
Filmausschnitt mit Gene Kelly bei youtube (frz.)
Rezension bei Prisma (dt.)
Wissenswertes
Catherine Deneuve und Françoise Dorléac sind auch im wahren Leben Schwestern. Die Karriere Dorléacs wurde jedoch frühzeitig beendet, da sie 1967 einen tödlichen Autounfall hatte.
Quellen
Schneider. 1001 Filme. Zürich: Edition Olms, 2004. S. 474
Les Demoiselles de Rochefort bei der Wikipedia (frz.)
1 Schneider. 1001 Filme. Zürich: Edition Olms, 2004. S. 474
Cast & Crew
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Jacques Demy
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Agnès Varda
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Catherine Deneuve
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Delphine Garnier
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George Chakiris
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Françoise Dorléac
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Solange Garnier
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Jacques Perrin
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Jacques Riberolles
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Guillaume Lancien
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Michel Piccoli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Simon Dame
Regie
Schauspieler
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Grover Dale
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Geneviève Thénier
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Henri Crémieux
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Subtil Dutrouz
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Pamela Hart
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Leslie North
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Patrick Jeantet
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Boubou Garnier
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Gene Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Andy Miller
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Danielle Darrieux
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yvonne Garnier
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René Bazart
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Jacques Demy
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Julian More
- Genre
- Romanze, Musikfilm
- Handlung
- Ballett, Brücke, Gemälde, Geschwister, Glück, Ideal, Jahrmarkt, Klassiker, Kultfilm, Liebe, Malerei, Musik, Schwester-Schwester-Beziehung, Traummann, Verwechslung, Zwillinge, Zwillingsschwester
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Drehbuch
Filmdetails Die Mädchen von Rochefort
Trailer zum Film Die Mädchen von Rochefort
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Kommentare (2) — Film: Die Mädchen von Rochefort
Kommentar schreibenDarbon 2011/04/21 11:08:57
Kommentar löschen♫ de la fantaisie à gogo ♫
Tip an die Berliner: Nach TV und DVD heute abend ab 20h30 im Arsenal am Potsdamer Platz endlich auf der großen Leinwand.
EDIT: läuft erst am Samstag, 23.4. Da bin ich fort :'(
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Prestigeww 2011/04/21 12:59:33
Antwort löschenAh, vielen Dank! Hab neulich schon Peau d'Ane gesehen. Hoch lebe das Arsenal!
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Darbon 2011/04/21 13:36:31
Antwort löschenund am 1. Mai folgen Kämpfe zwischen singenden Demonstranten und der Polizei, Michel Piccoli entleibt sich - ebenfalls singend - mit einem Rasiermesser: natürlich nur in "Une chambre en ville" - und wieder im Arsenal. Hoch lebe das Arsenal!
Darbon 2011/04/21 17:09:05
Antwort löschenAu Backe, "Les demoiselles de Rochefort" läuft erst am 23. April. Wer heute ins Arsenal geht, wird mit "Das bedeutendste Ereignis" enttäuscht, was eher ein schlechter Demy ist. Sorry.
patcharisma 2010/08/15 17:47:23
Kommentar löschenEs erfüllt einem schon mit etwas Wehmut, dass unsere Welt nicht mehr so unschuldig und so herrlich naiv sein kann, wie in den französischen 60ern. Im Hafenstädtchen Rochefort sind (beinahe) alle Bewohner Künstler und ihre einzige Sehnsucht scheint zu sein, irgendwann den Erfolg in Paris zu finden - also Grossstadtflucht - und natürlich das Suchen und Finden der grossen und einzigen Liebe. Die wird fast ausschliesslich tanzend herbeigesungen, sowas wie Neid oder Missgunst gibt es hier in dieser Welt von 100%er Postiveness nicht. Neben den Schwestern Deneuve und Dorléac taucht plötzlich noch Gene Kelly auf und spricht und singt lustig französisch. Wer sagt denn da, dass die Amerikaner Fremdsprachen-unbegabt sind? Meine Lieblingsfigur ist aber die Mutter, die das Café besitzt und alle zu trösten scheint.
Nach "Die Regenschirme von Cherbourg" (1964) gelang Regieexzentriker Jacques Demy hier ein weiteres großes Musical mit delikatem Euro-Flair, das liebevoll grotesk und mit den coolen Schnitten top inszeniert ist. Michel Legrands Easy Listening-Jazz ist wie immer erste Sahne. Mehr gelebter Charme als dieser Film ist eigentlich kaum möglich.
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