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Don Jon

Don Jon / AT: Don Jon's Addiction (2013), US Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 14.11.2013


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6.1
Kritiker
31 Bewertungen
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6.5
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149 Kommentare
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von Joseph Gordon-Levitt, mit Joseph Gordon-Levitt und Scarlett Johansson

In Joseph Gordon-Levitts Spielfilm-Regiedebüt Don Jon spielt er selbst einen modernen Don Juan, dessen Leben sich nach der Begegnung mit zwei Frauen verändert.

Handlung von Don Jon
Jon Martello (Joseph Gordon-Levitt) macht seinem Spitznamen ‘Don Juan’ alle Ehre. Er ist ein typischer Playboy, der mit allen Mitteln der Verführung versucht, so viele Frauen wie möglich ins Bett zu kriegen und gleichzeitig seine Sucht nach Internet-Pornos zu stillen. Seine Glückssträhne bei Frauen endet allerdings, als er die hübsche Barbra (Scarlett Johansson) kennenlernt. Bei ihr stößt er das erste Mal auf Widerstand. Barbra sucht nämlich keineswegs nur einen One-Night-Stand, sondern die große Liebe. Trotzdem gibt Jon nicht auf und verdrängt die offensichtlichen Unterschiede zwischen ihm und Barbra. Jons Leben nimmt eine weitere Wendung, als er Esther (Julianne Moore) begegnet. Denn Esther versteht ihn und sein Verhalten und blickt hinter die Fassade.

Hintergrund & Infos zu Don Jon
Seine ersten Gehversuche als Regisseur sammelte Joseph Gordon-Levitt (Inception, The Dark Knight Rises) mit seinem 24-minütigen Film ‘Sparks’, einer Adaption der Kurzgeschichte von Elmore Leonard. Für den Film konnte er die Schauspieler Eric Stoltz und Carla Gugino begeistern. Mit der Komödie Don Jon (AT: Don Jon’s Addiction) gab Levitt sein lang erwartetes Spielfilm-Regiedebüt und eröffnet damit die Panorama-Reihe der 63. Berlinale im Jahr 2013. Neben Levitt selbst, Julianne Moore und Scarlett Johansson sind in Nebenrollen auch Brie Larson, Tony Danza und Rob Brown zu sehen.

Produziert wurde Don Jon von Ram Bergman und Nicolas Chartier. Letzterer hat bereits den oscarprämierten Film Tödliches Kommando – The Hurt Locker von Kathryn Bigelow produziert. Allerdings durfte er an der Veranstaltung selbst nicht teilnehmen, da er vorher eine Massen-E-Mail an die Mitglieder der Academy geschickt und diese aufgefordert hatte, für The Hurt Locker anstatt für Avatar – Aufbruch nach Pandora in der Kategorie ‘Bester Film’ zu stimmen. (LM)

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Cast & Crew


Kritiken (25) — Film: Don Jon

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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5.0Geht so

[...] Als großer Fan von Joseph Gordon-Levitt gehörte für mich das Drehbuch- und Regiedebüt des unbestritten talentierten Darstellers zweifellos zum Pflichtprogramm und vielleicht waren meine Erwartungen dadurch höher als gut für den Film gewesen wäre, doch "Don Jon" wusste zu keinem Zeitpunkt so richtig bei mir zu zünden, obwohl er sich mit dem Thema Porno-Sucht ein vergleichsweise unverbrauchtes Terrain ausgesucht hat und durchaus auch mit einigen Einfällen zu punkten weiß. Allerdings wirkt der Film doch in weiten Teilen recht holprig inszeniert und schafft es nicht, eine gleichbleibende Spannungskurve zu etablieren. Das fängt an bei den zahlreichen Wiederholungen den Wochenablauf von Jon betreffend, die zwar durchaus ihren Reiz haben und auch imstande sind, kleine Veränderungen in seiner Welt darzustellen, diese aber so diffizil und unmerklich wirken lassen, dass die Eintönigkeit des Gezeigten schnell ermüdend wirkt und keinen großen Aha-Effekt hervorzurufen versteht. Ebenso inszeniert sich Gordon-Levitt zwar ganz bewusst als Proll und wirft sich entsprechend in Pose, doch abnehmen möchte man ihm diese eben auch nicht zu hundert Prozent, ganz so, wie ich mir auch von Tony Danza mehr erhofft hatte, als einen einseitig ruppigen und kaum mit Facetten versehenen Vater, der tagein tagaus im Muscle-Shirt vor der Glotze hängt. [...]

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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4.5Uninteressant

[...]Selbstbewusst und ein gutes Stück weit selbstgewahr geht Joseph Gordon-Levitt nach einigen Kurzfilmen sein Spielfilmdebüt an, spielt mit der Spitzbübigkeit seines Grinsens mit Klischees und Bildnissen herum, studiert in einer immer wieder ablaufgleichen Wiederholungsspule den Alltag eines unsympathischen Banalos, dem man schon nach ein paar Minuten mal so richtig gerne die Pommade aus der Frisur bürsten würde.[...]Natürlich ist es eine tolle und kluge Idee, eine solche Knallcharge mit seinen XXX-Vorlieben eine vom Blondschopf zu den High Heels RomCom-geprägte Traumfrau begehren zu lassen, die höhepunktfixierten Bummsnummern der Rammelindustrie gegen die Biederbettenrealitäten zu schneiden und die Vorstellungswelten von „Liebe“ des einen und des anderen Mediums neckisch kollidieren zu lassen und natürlich findet Gordon-Levitt dafür einige spritzig-spitze Bilder: so erstrahlt Jons Angebetete, Barbara *Achtung* Sugarman, selbst in der spärlich beleuchteten Disco noch in einer Flut goldgelber Umschleierung und der gemeinsame Kinobesuch von „Special Someone“ mit Channing Tatum und Anne Hathaway zerpflückt sarkastisch die Formelhaftigkeit der heutigen Liebeskomödie. Alles gut und nett, aber Gordon-Levitts Intentionen in Ehren: mehr als gewolltes, hip-süffisantes IN-Trend-Gehasche ist sein Film meistens nicht. Vieles an, beziehungsweise eher in diesem „Don Jon“ wirkt dann wiederum so unintoniert luftleer, als hätte Gordon-Levitt das Drehbuch letztlich eben doch nur um die Idee zur Gelegenheit herum ersonnen, Scarlett Johansson mal an Brüste und Hintern zu fassen.[...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.0Schwach

High-Class-Prolet mit Mütze-Glatze-Mütze-Glatze-Manie verliebt sich in eine Zicke-im-Barbiewolfspelz. Irgendwo in diesem Storygerüst wartet dann noch ein Kommentar, der uns darüber aufklären soll, was gut und was schlecht ist. Und während der Assi im Tanktop, der erstaunliche Ähnlichkeiten mit Joseph Gordon-Levitt hat, nach und nach erkennt was wirklich im Leben und in der Liebe zählt, bin ich echt erzürnt: Jetzt vermiesen mir nicht nur Anwälte meine Pornosichtungen im World Wide Web, sondern auch noch unsympathische Stammesbewohner aus der Muckibude. Ätzend!

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

VisitorQ

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er nun wieder.... :D


stuforcedyou

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@Jenny: Danke.
@Q: So langsam entwickelt sich eine Art Hassliebe, oder? :D Anyway: http://www.youtube.com/watch?v=I4bA_aa-yys ;)


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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4.0Uninteressant

[...] Natürlich, Levitt möchte unterhalten und eine ernste Angelegenheit mit komödiantischen Elementen auflockern, dafür vergreift er sich aber nicht nur einmal furchtbar im Ton und treibt hinaus ins Nirgendwo, wo das Beten noch den mit Sperma verkrusteten Geist befreit und die Liebe als Erlösung vor den bösen, bösen Pornos wartet.

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

SoulReaver

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Schnauze. :D


Andy Dufresne

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:D :D :D


Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Was macht man, wenn man Probleme hat? Genau, man geht ihnen gerne mal aus dem Weg, anstatt ihnen ins Gesicht zu schauen. Die perfekte Ablenkung bieten Hobbys wie Sport machen, etwas schreiben oder malen. Oder man spielt eben fünf gegen Willy und vergisst auf diese Art und Weise, was einem eigentlich so alles fehlt. Der mit dem Titel bestückte "Don" Jon, der eigentlich jede Frau kriegen kann die er will, greift auf eben diese zweite Variante zu. Warum? Träumt nicht jeder Kerl mit Frauen wie Scarlett Johansson zu vögeln? Klar, jeder von uns schaut Pornos, auch wenn wir uns das bei manchen Leuten gar nicht vorstellen wollen, ist es einfach so. Absolut jeder, der das Gegenteil behauptet, lügt. Doch gibt's da auch so etwas wie Sucht? So etwas, was Joseph-Gordon Levitt hier wohl verfallen ist? Logisch, man kann von allem süchtig werden. Der eigentliche Punkt hier ist jedoch nicht, dass der Kerl einfach nicht die Hände von seinem Schwanz lassen kann, sondern dass wir im Prinzip allesamt das gleiche durchmachen. Mit Süchten bekämpft man seine Realität, flieht vor ihr. Es ist einfach so. Wenn ich abends feiern gehe, will ich für einen kurzen Moment den Schulstress vergessen. Wenn ich trainieren gehe, möchte ich für diese 1 1/2 Stunden verdrängen, dass ich grade Liebeskummer habe. Wenn Don Jon sich vor seinen Laptop setzt und sich auf pornhub.com einklinkt möchte er abtauchen und sein eigentlich unausgefülltes Leben abschalten. Hier geht's nicht nur darum, dass er keine Frauen zum ficken findet, die nicht den gleichen abgedrehten Mist wie in seinen Filmchen machen, sondern dass er trotz seinem geilen Partylebens, dem tollen Auto und der netten Wohnung immer noch nicht wirklich glücklich ist. Irgendwie fehlt da einfach DIE Frau im Leben. Und ja, so kitschig und klischeehaft es auch sein mag, genau die wird hier gesucht. Es ist nicht Mrs. Johansson als (vor)bildliche Viagra die eigentlich genau zu solch einem Womanizer passen sollte, sondern eine Frau, die ihn ergänzt. Genau, DON JON ist im Endeffekt nichts anderes als ein verkorkstes Liebesdramenkomödchen, welches man so einfach noch nie gesehen hat. Levitt liefert mit seinem Regiedebüt ein tollen Genrebeitrag der gezielt die Männer ansprechen soll - und das gekonnt. So gut wie jeder dürfte sich immerhin stückchenweise wiedererkennen und kapieren, was die Aussage sein soll: Nicht nur die Frauen sind kompliziert Kollegen, auch wir sind es!

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

alex023

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Sehr schön! Seh ich genauso.


zmpfl

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Pornhub ist als Sponsor im Abspann gelistet...


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

JGL Regiedübt macht eine ganze Menge richtig. Er unterhält temporeich und liefert mit dem Aufhänger Pornosucht vs RomCom-Verblendung auch einen interessanten Kommentar zur Gegenwart ab, ohne dabei jedoch zu tiefgründig oder philosophisch zu werden. Das Problem, dass echter Sex der Pornophantasie nicht das Wasser reichen kann, genau wie Film-Happy-Ends immer besser sind als tatsächliche Beziehungen wird gekonnt aufgezeigt und die Konzentration auf Oberfläche statt Tiefe, auf Idealisierung statt Substanz ist durchaus launig herausgearbeitet.

Das die Wandlung seines zu Beginn unerträglich schlichten Macho-Assis zum denkenden, fühlenden Menschen etwas zu hauruckmässig abläuft mag stimmen und ist bei aller Überzeichnung der Figuren dann doch etwas unrealistisch, genau wie sich Levitt mehr als einmal zu sehr auf plakative Bilder verlässt. Der fluffige Tonfall und die großartige Besetzung des Films, der auch in den dramatischeren Momenten immer leichtfüssig bleibt, rettet ihn aber davor über seine Unlogeleien zu stolpern.

Julian Moore spielt angenehm zurückhaltend und klug, als erwachsener Gegenentwurf zur gekonnt unerträglich aufspielenden Scarlett Johansson, deren Barbara als Dumm-Tusse wirklich jedes Klischee des nervenden Weibchens bedient. Das der Film trotz der Porno- und RomCom-kritischen Haltung nie Lust- oder Sexfeindlich ist, macht ihn überdies angenehm, genau wie die Seitenhiebe gegen die Kirche, die Gordon-Levitt einmal mehr als Ritual und leere Hülle ohne Substanz entlarvt.

Kein perfekter Film, aber ein schönes, unterhaltsames Debüt, dass Lust auf mehr macht.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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5.5Geht so

"Don Jon" ist wie ein Film über Spielsucht ohne Geld – als hochgelobtes Produkt des US-Independent-Kinos hätte er sich durchaus mehr trauen können, statt dessen wendet er sich dem Mainstream zu. Schließlich wird wie bei allen Suchtfilmen die vollendete Sinnleere des Innenlebens der Protagonisten behauptet. Jon muss geheilt werden, ganz klar. Aber wie krank ist er? Das Manko: Sein Schicksal wird wenig bis gar nicht als gesellschaftliches diskutiert. Mag der Film auch nicht richtig funktionieren, weil er die behauptete Sexualisierung des Alltags nicht auseinandernimmt, die Schauspieler sind spitze. In den Gesichtern und Gesten spielt das Theater – "Don Jon" wäre auch ein schöner Stummfilm, das ist immer ein gutes Zeichen. Wenn dir nur die richtige über den Weg läuft, wirst du glücklich – seine Hauptfigur will Gordon-Lewitt dann ganz old school und irgendwie für die Mittelschicht durch die Liebe gerettet wissen. Kann sein, dass das geht, aber hier nicht ohne Blessuren.

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Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei... Lida Bach: f.lm, weltexpress, kino-zei...

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6.0Ganz gut

Joseph Gordon-Levitt liefert mit seinem bissigen Debüt als Spielfilmregisseur einen guten Film ab.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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9.0Herausragend

Umwerfende Komik, herrliche alberne Figuren und ein rasanter Schnitt sind Don Jons unwiderstehliche Verlockung. Einmal drin im Film, kommt man nicht mehr los von ihm. [...] Ein kurzer und knackiger Knaller in Sachen Humor, Schauspiel und Tiefgang - ein seltener Glücksfall!

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Ba. Schweizerhof: taz, epd Film Ba. Schweizerhof: taz, epd Film

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7.5Sehenswert

Joseph Gordon-Levitt versucht in Don Jon die schwierige Balance zu finden zwischen der Oberflächlichkeit einer Sexkomödie und einer durchaus ernstgemeinten Botschaft zum Thema Intimität.

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PeterOsteried: Gamona.de PeterOsteried: Gamona.de

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7.0Sehenswert

Don Jon ist ein sehr witziger Film, der aber auch eine starke, emotionale Seite besitzt und sich nicht scheut, eine ungewöhnliche Ernsthaftigkeit in die Geschichte dieser Romcom einzubringen.

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Tim Slagman: spiegel online, fluter Tim Slagman: spiegel online, fluter

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4.0Uninteressant

Doch so beharrlich, wie seine Hauptfigur Befriedigung und Erfüllung verwechselt, so sehr geht Gordon-Levitt der Idee auf den Leim, dass in der puren Übertreibung schon die Entlarvung angelegt sei.

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Sabine Metzger: Radio Köln Sabine Metzger: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Dünne Story, dick aufgetragen: Erstaunlicherweise funktioniert das Rezept für Don Jon.

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Daniel Licha: Movie Maze Daniel Licha: Movie Maze

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8.0Ausgezeichnet

Unterm Strich ist Don Jon ein grundsympathisches und vor allen Dingen lustiges Filmchen. Regiedebütant Levitt offenbart dabei großes Talent, inszeniert seine Komödie auf wunderbare Art und Weise [...].

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Manohla Dargis: New York Times Manohla Dargis: New York Times

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8.0Ausgezeichnet

In einigen Szenen dominiert der Humor in diesem doch recht intelligenten Film über einen pornosüchtigen Don Juan. Joseph Gordon-Levitt wirkt mit seinem aufgepumpten Körper und seinen Schellack-Haaren wie eine Karikatur. Witzig, berührend und dramatisch!

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Stephanie Zacharek: Village Voice, Movieline Stephanie Zacharek: Village Voice, Movieline

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8.0Ausgezeichnet

Gordon-Levitts Don Jon ist wie ein Tanz [...] und sogar seine Nervenenden scheinen Humor zu haben.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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8.5Ausgezeichnet

Mit dem unterhaltsamen und smarten Film Don Jon beweist Joseph Gordon-Levitt auch als Filmemacher, dass er mutig und provokant ist.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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8.0Ausgezeichnet

Auf leichte, lustige und unangstrengte Weise erweist sich Gordon-Levitt in Don Jon als natürlicher Filmemacher.

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OdieHenderson: rogerebert.com OdieHenderson: rogerebert.com

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4.5Uninteressant

Leider übertreiben es fast alle Darsteller in Don Jon mit dem New-Jersey-Dialekt, vor allem Joseph Gordon-Levitt selbst. Außerdem ist Don Jon eine passive Sex-Komödie, die einfach nur vor uns liegt - und der Zuschauer muss all die Arbeit machen.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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3.5Schwach

Joseph Gordon-Levitts Regie- und Drehbuchdebüt Don Jon ist plump, redundant und einfältig. Aber er kann uns hier wenigstens seinen durchtrainierten Körper präsentieren.

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Sinister Kid

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Da musste wohl jemand ganz schnell mal ne Kritik schreiben und hat nicht mehr gesehen, als die ersten fünf Sekunden des Trailers... Oder gehört McCarthy zu irgendeiner prüden Tea-Party-Bewegung?


Alle Kritiken (25)


Kommentare (124) — Film: Don Jon


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V2013

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Bewertung9.0Herausragend

Vorsicht Spoiler!
Warum es nicht zum Lieblingsfilm gereicht hat: Erstmal fand ich den Anfang wirklich super , das Kennenlernen mit Barbara und wie er bei ihr auf Granit beißt und sich langsam zum Besseren hin für sie verändert, sogar auf die Abendschule geht...dann lernt er Esther kennen und sie schenkt einem ihr völlig unbekannten jungen Mann einfach einen Porno, nur weil sie kurz gesehen hat, dass er auf dem Handy eins guckt?!
Das fand ich schonmal ziemlich unglaubwürdig, vor allem weil sie eben sehr viel älter und dadurch auch "vernünftiger" wirkt. Dann werden einfach einige Dinge übersprungen, wie z.B. wie er sie zum Sex im Auto kriegt. Während des Films hatte ich oft das Gefühl, dass einige Bildszenen fehlen, weggeschnitten, übersprungen oder nie gedreht worden sind? Und der Zuschauer sich einfach den Zwischenverlauf dazu denken soll.
Dann verstehe ich ÜBERHAUPT nicht und das ist mein größter Kritikpunkt, WARUM Don mit Esther glücklich ist, warum liebt er sie? Was hat sie, was all die anderen tollen Mädels nicht auch hatten? Sie haben noch nicht mal besonderen Sex, ihre Gespräche bleiben oberflächlich, warum verändert er sich auf einmal so stark?
Da er das bei Barbara auch gemacht hatte, werde ich das Gefühl nicht los, dass er wieder der Alte wird, sobald Esther ihm den Laufpass gibt.
Ach und nicht zu vergessen die immer am Handy klebende Schwester, die auf einmal reden kann zum Schluss und so etwas kluges sagt wie "Gut gemacht Brüderchen, Barbara wollte dich eh nur lenken" und es wirklich aus heiterem Himmel kommt.

Dennoch hat mich der Film richtig gut unterhalten und war vom Thema her mal was ganz anderes. Allerdings fand ich das Ende auch zu abrupt und zu offen, leider. Ein zweiter Teil wäre nicht schlecht!

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manuel.luger.3

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieses Regiedebut liegt irgendwo zwichen seichter Komödie und Liebesfilm-Beziehungsdrama... mit einem interessanten Thema mit dem ich bisher in keinem anderen Film in der Art konfrontiert worden bin. Eher für junges Publikum gedacht denke ich, denn es kann schon sein dass es für die älteren Kollegen ein Tabuthema ist dass sie nicht so gerne auf der Leinwand sehen. Nichts weltbewegendes, kann man sich aber ruhig mal anschauen....

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Ralf In

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Bewertung3.0Schwach

den Sinn des Films? Kein Plan... hinterher ist man genauso schlau wie vorher... kann man getrost im Regal stehen lassen....

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bugsb

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein mutiges Regiedebut von Joseph Gordon-Levitt. Er stellt sehr überzeugend der leicht prollige und pornosüchtige Jon da. Auch Scarlett Johannsen als seine Tussi-Freundin mit romantische Rollenbilder macht ihre Sache sehr gut. Julianne Moore sowieso!!!
Das Thema ist sehr aktuell und auch ziemlich gut dargestellt. Die beide Welten die auf einander treffen wird es in der Realität oft geben.
Auch der Stil des Films hat mich gut gefallen. Schnel geschnitten zeigen die Pornobilder nie zu viel und auch nicht zu wenig. Auch die wiederholungen: das Ausgehen, die Beichte, die Familienessen, finde ich ein tolles Stilmittel.
Warum dann nur 6.0??
ACHTUNG SPOILER >>> Die schlagartige und komplette Änderung die Jon nach seine Begegnung mit Esther durchmacht ist unglaubwürdig. Teamsport statt Muckibude usw. Letztendlich ist die romanze zwischen den Beiden genau so Klischeehaft wie die beide vorher gezeigte Beziehungsformen. Auch die immer am Smartphone hängende Schwester hat auf einmal den Durchblick. Da fehlt die Karaktere an Tiefe und Glaubwürdigheit. <<<<SPOILER ENDE
Ein erahrenere Drehbuchautor hätte da wahrscheinlich mehr rausholen können. Schade, JGL hat vieles richtig gemacht. Bin gespannt auf sein nächstes Werk.

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Daymare

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Bewertung7.0Sehenswert

Clever Joseph, sehr clever! Dich selbst in einen Film reinzuschreiben, wo du mit Scarlett Johansson und anderen heißen Mädels auf Tuchfühlung gehen kannst - wer will das nicht? Aber unterhaltsam war es ja.

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KeVSTG

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Bewertung7.5Sehenswert

Extrem starkes Regiedebüt von Levitt!!! Der Film behandelt ein sehr interessantes Thema und ich glaube es geht vielen Menschen so wie der Hauptfigur des Films. Durch den ganze Schmutz den wieder täglich konsumieren stumpfen wir immer mehr ab und haben keine Augen mehr für das echte wahre Leben. Toller Film und keine 0815 Rom-Com, wer so was sucht ist bei diesem Film definitiv falsch! Alle Charaktere spielen glaubhaft und Respekt an Joseph Gordon-Levitt der hier als Hauptdarsteller/Schreiber und Regisseur eine starke Leistung zeigt!!!

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cts

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Bewertung6.5Ganz gut

Tony Danza ma wieder zu sehen hat den Film n bissel aufgewertet :>

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Bandrix

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Bewertung5.5Geht so

Joseph Gordon-Levitt ist einer der Shootingstars der letzten Jahre. Mit Rollen in „500 Days of Summer“ oder „Inception“ wurde er einem größeren Publikum bekannt und durch sein natürliches Charisma stellten sich auch die Erfolge ein. Mit „Don Jon“ wagt sich nun der Hollywooddarsteller auf den Regiestuhl. Schon 2009 inszenierte er mit Eric Stoltz vor der Kamera den Kurzfilm „Sparks“, wodurch er schon etwas Erfahrungen sammeln konnte.
Sein Langfilmdebüt „Don Jon“ präsentiert sich dabei auf den ersten Blick als überaus mutig und originell. Die Hauptfigur Jon Martello (Joseph Gordon-Levitt) ist ein Macho, wie er im Buche steht. Wichtig sind ihm vor allem sein trainierter Körper, seine Kumpels mit denen er auf Frauenjagd geht, seine Mädels und….Pornos. Jon hat jede Woche eine andere Frau – allesamt wunderschön – und doch kann er von seinen Pornos nicht lassen. Jeden Tag, mitunter mehrmals, widmet er sich den Schmuddelfilmchen. Er findet sein Verhalten völlig normal, doch als die schöne Barbra (Scarlett Johansson) in sein Leben tritt und er zudem noch die reifere Esther (Julianne Moore) trifft, gerät sein Leben allmählich aus den Fugen.
Wohl das erste Mal spricht ein Film ein Phänomen unserer Zeit an. Die Pornosucht. Manch einer mag darüber noch schmunzeln, doch für Einige entwickelt sich der Zwang zum Porno schauen zu einem echten Problem. In schlimmsten Fällen führt es sogar zur Impotenz, da die Pornoindustrie Erwartungen weckt, die im echten Leben nicht erfüllt werden können. Hier birgt „Don Jon“ unfassbar viel Potenzial und anfangs scheint es auch, als ob diese erfüllt werden. Trotz einer Frau wie Barbra kann Jon nicht von seinen Filmen lassen. Denn dort ist alles einfach noch besser, noch perfekter, noch geiler. Die Frau tut alles, was der Mann will, erfüllt seine Fantasien und ist bloßes Sexobjekt. Dass es im wahren Leben so natürlich nicht läuft, ist Jon nicht klar. Leider aber verpasst es der Film, Barbra eine vernünftige Rollenzeichnung zu verpassen. Sie wird von Anfang an als verständnislose Zicke dargestellt, die einige sehr seltsame Ansichten über das Verhältnis von Mann und Frau zu pflegen scheint. So wünscht sich der Zuschauer noch vor der Hauptfigur Jon ihren Abtritt. Das ist schade, immerhin hätte der Film hier voll in das Thema Pornosucht behindert echte Beziehung einsteigen können.
Da hilft es auch wenig, dass Joseph Gordon-Levitt einen hervorragenden Cast versammeln konnte. Er selbst ist überzeugend wie eh und je und auch Scarlett Johansson macht das Beste aus ihrer armseligen Rolle. Den stärksten Part hat noch Julianne Moore, die als vom Leben gebrandmarkte Esther eine erfrischende Natürlichkeit ausstrahlt. Auf oberflächlicher Ebene ist „Don Jon“ also durchaus unterhaltsam. Wendet sich der Zuschauer allerdings den Themen, die unter der Oberfläche brodeln zu, sieht es leider anders aus. Hier fehlt es an Kompromisslosigkeit und vielleicht auch dem letzten Quäntchen Mut. Ob dieser Film dann jedoch jemals das Licht der Welt erblickt hätte, steht auf einem anderen Blatt.
„Don Jon“ hat seine amüsanten Momente, keine Frage. Die Seitenhiebe gen Kirche, die Visualisierung von Jons Pornosucht und grundsätzlich sämtliche gemeinsamen Szenen mit Gordon-Levitt und Moore sind gekonnt umgesetzt. All das hievt den Film schlussendlich doch noch über die Ziellinie, auch wenn wesentlich mehr drinnen gewesen wäre. Vielleicht ist das für ein Regiedebüt aber auch einfach zu viel verlangt. Man darf jedenfalls gespannt sein, was Joseph Gordon-Levitt in Zukunft noch drehen wird. Denn Talent als Regisseur hat er sicherlich. Es fehlt nur noch ein wenig Raffinesse seitens des Skriptes.

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sweetForgiveness

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Also ich fand den total toll ;)


Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Regiedebüt von Schauspieler und Regisseur Joseph Gordon- Levitt stellte einen richtigen unterhaltsamen Feel-Good-Movie dar, der vor allem durch seine Überspitztheit an enormen Spaßfaktor gewinnt.

Mit dem passenden Filmtitel „Don Jon“ bekommen wir hier die Geschichte eines wahren Playboy erzählt, der wirklich alle Frauen ins Bett bekommt und nebenbei auch noch nach Internetpornos süchtig ist. Doch dann trifft er auf zwei Frauen, die sein Leben entscheidend verändern.

Es ist einfach herrlich zu sehen, wie es Gordon-Levitt gelingt, praktisch eine Liebesgeschichte zu erzählen und diese erstmal mit so vielen anderen Elementen in den Hintergrund rückt. Es werden einige Klischees wunderbar überdreht dargestellt, der Sex scheint das absolute Zugpferd zu sein und auch die Welt der neuen Medien wird ordentlich aufs Korn genommen. Der Regisseur räumt Facebook, Smart-Phones, Internet und Co. einen echt wichtigen Stellenwert ein und verknüpft diese ganzen Dinge super mit der Handlung.

Neben Joseph Gordon-Levitt selber( er spielt brillant) darf man als Zuschauer auch die extrem heiße und tolle Scarlett Johansson erleben, sowie die wunderbare Julianne Moore, die auch wieder eine super Leistung an den Tag legt.

„Don Jon“ macht in seinen kurzweiligen 89 Minuten richtig viel Laune, überzeugt mit einem treffenden Humor, tollen Einfällen und einem Cast, der sichtliche Freude an der Arbeit hatte. Solche kleinen und kreativen Regiedebüts möchte ich bitte öfters sehen!

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Friedsas

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Bewertung9.0Herausragend

Was sagt es über mich als Mann aus das der Film mir irgendwie ein bisschen aus der Seele spricht? Genau das ich wahrscheinlich ziemlich pervers bin^^ Oder einfach nur an die Philosophie der "Ärzte" glaube: Männer sind Schweine.

Dies stimmt auch im großen und ganzen, denn was man sagt und was man denkt sind zwei paar Schuhe ;) Und wie Louis CK schon einmal sagte: "If you’re a woman and a guy’s ever said anything romantic to you, he just left off the second part that would have made you sick if you could have heard it." Und ähnlich verhält es sich mit diesem Film hier: Aufreisen, vögeln, vergessen, masturbieren und am Ende noch schön so tun als wenn es eine Sünde wäre doch im großen und ganzen macht es einem viel zu viel Spaß! Das er dann von der Schönheit einer kompletten Bitch geblendet wird und ganz schön rein fällt und sogar unterm Pantoffel steht. Blöd gelaufen würde ich sagen. Aber nicht verwunderlich wenn man nur mit dem Schwanz denkt. Das Pornos besser sind als echter Sex werden denke ich auch viele andere Männer denken, aus dem im Film genannten Gründen. Den was er nicht erkennt ist das bei One Night Stands eben nicht diese Intimität entstehen kann ;)

Das Ende hat mich sehr zwiegespalten nicht gefallen hat mir das SEINE Wandlung zu schnell war, gefallen hat die Wandlung von Juliane Moores Charakter aber da ich weiß das es wirklich so "einfach" gehen kann wieder glücklicher zu werden.

Alles in allem ein Top Film, witzig, laut und prollig aber auch mit Herz und Hintergedanken ;) Und für einen Joseph Gordon-Levitt Fan wie mich sowieso großartig!

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Moe Szyslak

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Bewertung6.0Ganz gut

War ganz witzig, aber letztendlich dann doch nicht mehr als solide unterhaltsam. Fängt äußerst spritzig an mit der hohen Kunst der Masturbation und dem Eintauchen in das Leben des Hauptcharakters, das einem mit dessen süffisanten Voice-Overs näher gebracht wird. Joseph Gordon-Levitt inszeniert und zelebriert sich mit sichtlichen Spaß an der Sache selber und zieht den Zuschauer dadurch direkt mit rein. Leider hat der Film in den ersten Minuten einen Großteils seines Spermas schon verschossen und schlafft dann im Laufe der Zeit mehr und mehr ab, bis er sich letztendlich in eine Standard-RomCom verwandelt, die zwar weiterhin amüsante Dialoge, witzige Einfälle, gute Nebendarsteller (Tony Danza: obercool, Julianne Moore: großartig) und Scarlett Johansson aufzubieten hat, aber schlussendlich über das Prädikat "Ja, war ganz nett" nicht hinauskommt. Mehr war irgendwie nicht wirklich drin, weniger aber auch nicht.

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zmpfl

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Bewertung7.5Sehenswert

Weniger Komödie, viel mehr LifeStyle-Sezierungs-Drama mit vielen lustigen Szenen und Wahrheiten, originell und flott inszeniert.
Gerne mehr, Herr Joseph Gordon-Levitt !

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zenows

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Macht richtig Laune. Ich liebe JGL.

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meinalterego

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Bewertung5.0Geht so

DON JON ist einer dieser Filme, den man mehr mögen möchte, als er aber eigentlich letztlich hergibt. In ihm sind gute Momente, die unterhaltsam waren, letztlich allerdings nicht über den recht faden Gesamteindruck hinwegtäuschen können, mit teils recht schwach gezeichneten Charakteren. Da bedarf es schon einer so großartigen Schauspielerin wie Julianne Moore, die ihrer Figur Leben einhauchen kann.
Schade, ich hatte was anderes erwartet.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.0Sehenswert

Jon Martello (Joseph Gordon-Levitt) weiß genau, was für ihn wichtig ist: Das sind sein Körper, seine Wohnung, das Auto, seine Familie, die Kirche - und Internet-Pornos. Der smarte Playboy hat zwar keine Probleme damit, hinreißende Frauen in Dauerschleife abzuschleppen, weswegen er von seinen Freunden auch nur "Don Jon" genannt wird, aber auf seine Pornos kann und will er dennoch nicht verzichten. Als er in einem Club auf Barbara (Scarlett Johansson) trifft, beißt Jon zum ersten Mal auf Granit. Barbara ist Idealistin und auf der Suche nach Mister Right, so wie sie ihn aus Kinofilmen kennt. Das stellt Jon vor eine Herausforderung und er lässt nichts unversucht, um Barbara zu erobern. Dann ist da aber auch noch Esther (Julianne Moore), die er in der Abendschule kennenlernt und die seinem geheimen Hobby auf die Schliche kommt. Sie ist eine Frau, die mit ihrer Art perfekt zu Jon zu passen scheint und ihn versteht, wie keine andere zuvor.

Don ist ein Weiberheld, aber auch süchtig nach Pornovideos. Joseph Gordon Lewitts erster Film ist eine Komödie mit einem Augenzwinkern. Er spielt einen Playboy, der mehr Spaß mit virtuellen Sex Videos hat, als mit echten Frauen. Bis schließlich Barbara in sein Leben tritt. Scarlett Johannson war noch nie so sexy. Einige köstliche Szenen hat der Film und (Man) ertappt sich selber, in der einen oder anderen Situation (Grins). Für einen ersten Film durchaus ordentlich und mit einer erfrischenden Brise Realität.

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LowRidah

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Bewertung4.5Uninteressant

Sehr interessantes und innovatives Thema (im Sinne von noch nicht (so oft) behandelt), wird aber im weiteren Verlauf zu einer 0815 Schnulze.
Schade, habe mir hier deutlich mehr erhofft. Dennoch aber ansehbar, auch wenn der Filmverlauf nichts neues ist...

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Hate

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Du hast den Film nicht verstanden. Er hat sich nie in sie verliebt.. it's just Sex. Und der Film ist eben das Gegenteil einer Schnulze, er prangert doch sogar gerade diese Film-Romantik an (in der Person von Scarlett)...


LowRidah

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Es hieß doch gegen Ende "ich verliere mich in ihr und sie in mir" oder so ähnlich. Für mich ist das schnulzig: wir verlieren uns ineinander, alles ist schön. Gut, kuscheln wird hier durch Sex ersetzt, wow.
Ist der ganze Verlauf nicht der eines Liebesfilms?

Habe spaßeshalber mal danach gebingt und folgendes auf blog.de dazu gefunden:

"Zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind, müssen viele Hindernisse überwältigen, um dann doch für ein Happy End zu sorgen, ist im Liebesfilm der klassische Stoff."

Für mich war das hier der Fall. Welcher dieser Punkte trifft deiner Meinung nach denn bei "Don Jon" nicht zu?

Du hast den Film nicht verstanden. :P


AgentSmith8

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Bewertung6.5Ganz gut

Enthält Spoiler:

Beginnt enorm vielversprechend, verfängt sich dann aber immer mehr in üblichen Klischees und fokussiert sich zu wenig auf die grausamen Folgen der Pornosucht. Am Schluss muss eben doch nur die richtige Frau vorbei kommen und schon ist alles (für den Moment) vergessen und der Protagonist braucht diesen ganzen Pornoquatsch nicht mehr und sein Leben ist sofort viel besser. Dieser Zuckergussmist wird dem Thema nicht gerecht und bedient alle Liebesfilmklischees, die der Film zuvor völlig zurecht anprangert. So verschenkt Don Jon sein Potenzial nicht, sondern schmeißt es taschentucheimerweise in den Müllsack. Lieber JGL, hab doch nächstes Mal ein bisschen mehr Mut.

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Gewitter.Kind

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Bewertung7.5Sehenswert

Don Jon
Was soll ich sagen, der erste Film von Joseph Gordon-Levitt als Reggiseur, Drehbuchschreiber und Hauptdarsteller. Dieser Film hat Kanten und Ecken, aber ist wunderschön rund. Eine Beziehung gibt viel, jedoch nimmt sie auch viel. Die Einsamkeit von Don erinnert mich stark an die Thematik von Michael Fassbinder in Shame und zeigt das der Mensch nach der "Einen" sucht & strebt, jedoch sich derweilen durch Sehnsucht in andere Welten flüchtet. Die Rettung erlangt Don hier, in einer für mich, kleinen und schönen Hommage an Harold und Maude. Julianne Moore gibt ihm das, was im bis dato keine Frau bieten konnte und lässt ihn leben...

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LauraMi

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich fand die zweite Hälfte von Don Jon wesentlich besser als die erste, weil mir Scarlett Johansson einfach so auf die Nerven ging. Es ist also uncool, wenn Männer ihre Wohnung putzen, aha. Überragend war Don Jon jetzt nicht, aber auf jeden Fall sehenswert. Der Film hat einen außergewöhnlichen Schnitt und sonst auch ein paar nette Szenen. Und eine der schönsten und ehrlichsten Sexszenen zwischen Levitt und Moore.

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kimme7

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kein Meisterwerk, aber ein sehenswertes Zeugnis des westlich-konsumorientierten Zeitgeistes und zu problematisierenden Auswüchsen und zwischenmenschlichen Spannungen. Don Jon wirft Fragen nach Konformismus, Individualität, normativen Wertevorstellungen und Glück auf. Der Film ist nicht herausragend intelligent oder tiefsinnig, aber das muss er in diesem Fall auch nicht sein. Tiefe gewinnt Don Jon durch die Ertapptheitsmomente des Zuschauers, in der die eigene Verstrickung in Gesellschaft und als normativ geltenden Moralvorstellungen erkennbar wird. Die überzeichneten Charaktere ermöglichen genügend Abstand, um sich auch seicht unterhalten zu lassen. Insgesamt 'ne runde Sache.

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