Ein fliehendes Pferd

Ein fliehendes Pferd (2007), DE Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 20.09.2007


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.7
Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1
Community
192 Bewertungen
8 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Rainer Kaufmann, mit Katja Riemann und Ulrich Noethen

Helmut Halm (Ulrich Noethen) und seine Frau Sabine (Katja Riemann) verbringen ihre Sommerferien, wie so oft, am Bodensee. In einem Strandbad werden die beiden zufällig von Helmuts längst aus den Augen verlorenen Jugendfreund, Klaus Buch (Ulrich Tukur), entdeckt. Der lebenslustige Klaus, der in Begleitung seiner jungen Freundin Helene (Petra Schmidt-Schaller) ist, scheint sich über das Wiedersehen sehr zu freuen und weicht den Eheleuten nicht mehr von der Seite. Sehr zum Verdruss von Helmut, der zwar für die erotische Ausstrahlung der attraktiven Helene äußerst empfänglich ist, sich aber nur widerwillig an Klaus erinnern möchte. Sabine hingegen ist von Klaus` nassforschem Charme durchaus angetan. Endlich einmal kommt etwas frischer Wind in ihren etwas angestaubten Ehe-Alltag, denkt Sabine im Stillen. Was folgt, sind ein paar turbulente, knisternde Ferientage, prall gefüllt mit leidenschaftlichen Gesprächen über das, was das Leben ausmacht. Und es bleibt nicht nur bei zweideutigen Bemerkungen: Situationen entwickeln sich, die ebenso in vehementen Abneigungsbekundungen wie in erotischen Gelegenheitsentgleisungen enden. Emotionen kommen wieder in Fluss, neue Perspektiven tauchen am Schicksalshorizont auf. Während sich Sabine, Klaus und Helene immer mehr amüsieren und den Urlaub am Bodensee genießen, bekommt Helmuts Weltbild mit der Zeit gefährliche Risse. Und als er sich dann noch von Klaus zu einem Segeltörn auf dem stürmischen Bodensee nötigen lässt, kommt es zwischen den beiden zu einer fatalen – und diesmal nicht nur verbalen – Konfrontation…

  • 37795279001_1859735076001_th-5061aa9f54eeb0e417de5856-1592194042001
  • Ein fliehendes Pferd - Bild 6341021
  • Ein fliehendes Pferd - Bild 6341007
  • Ein fliehendes Pferd - Bild 31089
  • Ein fliehendes Pferd - Bild 31088

Mehr Bilder (11) und Videos (2) zu Ein fliehendes Pferd


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Ein fliehendes Pferd
Genre
Ehedrama, Liebesfilm, Romantische Komödie, Drama
Handlung
Alltag, Alte Freunde, Bodensee, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ferien, Freundschaft, Nebenbuhler, Rivalen, Routine
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
Gate Film

Kommentare (8) — Film: Ein fliehendes Pferd


Sortierung

smokingfliege

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Der letzte Absatz sollte nur von Leuten gelesen werden, die den Film schon kennen.

Ist dieser Film vielleicht langweilig! In dem Film konnte mich wirklich nichts begeistern, außer vielleicht das Erscheinungsbild von Petra Schmidt-Schaller. Dafür gibt´s übrigens netterweise den halben Punkt. Nicht etwa, weil die Handlung nicht völlig anspruchslos und unkreativ gewesen wäre.
Ich habe mich selten so durch einen Film hindurchgequält. Da dieser Film der Beschäftigungstherapie einer Vertretungsstunde entsprach, konnte ich ihn bedauerlicherweise nicht unterbrechen.
Wäre ich allein auf die irrsinnige Idee gekommen, mir diesen Film anzusehen, hätte ich ihn sicherlich nach spätestens zehn Minuten ausgemacht.

Ach ja: Das einzige Empfinden, das dieser Film in mir auslösen konnte, waren folgende: Unermessliche Freude als Klaus untergangen ist. Übermäßige Enttäuschung als er´s wie durch ein Wunder doch noch gepackt hat und zuletzt Mitleid mit dem Typen in der Tankstelle, der die Lebensmittel wieder einräumen oder wegwerfen musste, weil sich das verbitterte Pärchen eine Essensschlacht geliefert hat.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lichtspieler

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Warum schimpfen eigentlich alle auf den deutschen Film? Liegt es nur an Til Schweiger? Nein, Til ist nicht alleine schuld. Filme wie dieser haben da auch ihren Anteil. Ich hatte erst Angst, daß ich versehentlich einen Doris Dörrie Film angestellt habe. Dann merkte ich aber das andere auch so einen Müll produzieren können. Langeweile pur, da ist viel gewollt aber nichts funktioniert so richtig. Muß man das Buch gelesen haben um einen Sinn zu sehen? Bei dem ganzen Elend gibt es aber einen Lichtblick, Ulrich Noethen. Für ihn und nur für ihn, gibt es 2 Punkte. Der Rest ist Schrott.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Buchinator

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überraschend und erfrischend gut.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

aimee

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Wirklich nett! .. und das ist für den Deutschen Film schon fast ein Prädikat.
Interessante, tiefgreifende Charaktere (Noethen und Tukur reißen das Ding nach meiner Ansicht) dennoch vergibt der Film Potential.

Highlight ist ganz klar Ulrich Tukur als Klaus Buch: der spielt so ätzend, das ist schon wieder ätzend gut.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

helmut-halm

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

es ist wie so oft: wenn man zuerst das buch gelesen und toll gefunden hat, ist die verfilmung eine enttäuschung... was in diesem fall nicht nur an der tollen romanvorlage liegt: was die figuren im buch am meisten auszeichnet, kommt ihnen im film fast völlig abhanden: ihre glaubwürdigkeit. schade drum.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Geistertexter

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Kaufmann macht zu wenig aus dem typischen Walser-Stoff, alles sehr brav inszeniert. Nur die guten Darsteller retten das Geschehen vor der Beliebigkeit.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

spanky

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Dass ich einem deutschen Film mehr als 5 Punkte gebe ist eher selten, aber der hier hat es schon verdient! Das liegt vornehmlich an 3 Punkten:
1. Eine großartige Romanvorlage, gekonnt in Szene gesetzt
2. Ein fast ebenbürtiges Ensemble (selbst die Riemann rockt!)
3. Eine märchenhafte Kulisse
Zu Punkt 3 muss ich ergänzen: Der Film ist Pflicht für Menschen wie mich, die im Bodenseeraum aufgewachsen sind. Hei, sogar das Konstanzer Tanzschiff hat hier seinen Auftritt! Anfang 20 war dies die Opfersätte der Wahl für diverse Hirnzellen. Wunderschön!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

digifan

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ich hatte das Buch nicht gelesen und keine genaue Vorstellung vom Inhalt. Mit solch einer Voraussetzung begrüßt einen der Film zunächst mit einer herrlichen Satire, bei der die Schauspieler, allen voran Ulrich Tukur glänzend aufgelegt sind und es viel zu lachen gibt.
Dann aber kippt der Film plötzlich, und zwar ziemlich genau, als die Paare sich nach einem Tischtennisspiel verkracht trennen. Dann nämlich wäre der Film eigentlich zu Ende und man versteht nicht wirklich, warum sie doch wieder zusammen finden. Ja, vielleicht liegt es an der knisternden Spannung zwischen Katja Riemann und Ulrich Tukur, aber sehenden Auges zwei Paare, die offen Bäumchen-Wechsel-Dich spielen; das ist doch zu plump. Und Petra Schmidt-Schaller und Ulrich Noethen, das ist nicht wirklich nachvollziehbar. Immer mehr fragt man sich, ob das zweite Pärchen tatsächlich real ist oder doch nur das verdrängte Unterbewusstsein beider Hauptfiguren. Genau diese Frage bleibt aber offen, obwohl sie nach dem Seeunfall plausibel zu lösen gewesen wäre. Und das Ende ist - wenn überhaupt - dann eine Metapher.
Insgesamt ist der Film aus sich heraus nicht verständlich, und das führt - so würde es Stiftung Warentest schreiben - zur Abwertung.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch