Eine Tochter
Or (2004), IL/FR Laufzeit 100 Minuten, Drama
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von Keren Yedaya, mit Ronit Elkabetz und Dana Ivgy
Der Film dreht sich um ein junges Mädchen namens Or aus Tel Aviv, das mit allem Willen versucht, ihre Mutter Ruthie davon abzuhalten, den Lebensunterhalt mit Prostitution zu bestreiten. Um finanziell ihren Teil dazu beizutragem, daß dieses Ziel erreicht werden kann, nimmt sie Siebzehnjährige jeden erdenklichen Job an und arbeitet, obwohl sie noch Schülerin ist, in Restaurants oder als Putzfrau.
HandlungDie 17-jährige Or lebt mit ihrer Mutter Ruthie, einer Prostituierten, in einem Armenviertel Tel Avivs. Ihr größter Wunsch, ihre gesundheitlich angeschlagene Mutter von der Prostitution abzubringen, scheint in weiter Ferne. Vorerst sammelt sie Leergut in den Straßen und jobbt in einem Restaurant. Für Ruthie findet Or eine Stelle als Putzfrau, die diese nach anfänglichem Zögern auch annimmt. Allerdings währt das stabile, bürgerliche Leben nicht lange. Es zieht Ruthie zurück auf den Strich. Von der Geldnot unter Druck gesetzt, lässt sich Or daraufhin bei einem Escortservice registieren…
Weiterführende Informationen
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Wissenswertes
Der Film gewann das Femme-Total-Festival 2004 und die Caméra d’Or in Cannes.
Weitere Informationen im Internet
Cast & Crew
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Keren Yedaya
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Ronit Elkabetz
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Dana Ivgy
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Meshar Cohen
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Katia Zinbris
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Shmuel Edelman
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Siyalit Tamir
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Regie
Schauspieler
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Sarit Vino-Elad
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Sari Ezouz
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Keren Yedaya
- Genre
- Sozialdrama, Familiendrama, Coming of Age-Film
- Ort
- Tel Aviv
- Handlung
- Armut, Art House-Film, Escortservice, Mutter-Tochter-Beziehung, Prostituierte, Prostitution
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Eine Tochter
Trailer zum Film Eine Tochter
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Kommentare
Kommentar schreiben8martin 2008/10/30 12:00:31
Kommentar löschenEs ist ein deprimierender Film. Wasser auf die Mühlen derjenigen, die stets behaupten, dass man nie aus der Gosse der Gesellschaft aus eigner Kraft herauskommt.
Anfangs versucht die Tochter noch die Mutter von der Prostitution abzuhalten, am Ende geht sie selber auf den Strich.
Eine eindringliche Studie, die bis in den Intimbereich der beiden Frauen geht. Schonungslos wird nichts beschönigt, nichts kommentiert. Es ist einfach so, vielleicht zwangsläufig. Aus diesem Teufelskreis gibt es kein Entkommen. Und die Kamera ist immer ganz nah dran, oft erfasst sie düstere Bilder, in denen man die Figuren nur schemenhaft erkennen kann.
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annaberlin 2008/10/02 10:46:11
Kommentar löschenGroßartiges Mutter-Tochter-Drama aus Israel. Ronit Elkabetz gehört zu Recht zu den gefragtesten israelischen Schauspielerinnen. Der Film ging leider zu Unrecht in Deutschland unter, lief aber in synchronisierter Fassung auf den dritten Programmen.
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