Einmal Polizist, immer Polizist

Vous êtes de la police? (2007),
Laufzeit 94 Minuten, Kriminalfilm, Komödie

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Einmal Polizist, immer Polizist
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von Romuald Beugnon, mit Jean-Pierre Cassel und Philippe Nahon

Aus heiterem Himmel erleidet einer der Heimbewohner, Alfred Lamproie, einen tödlichen Sturz. Allein Simon glaubt nicht an einen Unfall. Entschlossen, den Mord aufzuklären, beginnt eine wagemutige Ermittlung. Zum Glück unterstützt ihn Francky, mit dem er Blutsbrüderschaft geschlossen hat, bei seinen Ermittlungen tatkräftig. Mit Hilfe der Tricks des alternden Ganoven, der auf nicht legale Weise Türen zu öffnen vermag, kann sich Simon Zugang zu allen Zimmern im Heim verschaffen. Ungeachtet des Verbots der Heimleitung befragt das Ermittlerduo mögliche Zeugen. Im Keller des Altersheimes meinen die beiden Alten entscheidende Hinweise gefunden zu haben. Hat möglicherweise die Femme fatale des Hauses, Jane Latour-Jackson, etwas mit der Sache zu tun? Doch bevor Licht in das Dunkel kommt, beschließen die Krankenschwestern, den immer für Aufruhr sorgenden Simon ruhig zu stellen. Sie haben die Rechnung jedoch ohne Simons Freund Francky gemacht, der ihn aus der Beruhigungsspritzen-Starre holt. Sobald entdecken die beiden eine Spur, der sie noch nicht nachgegangen waren.


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8martin

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Bewertung3.0Schwach

Wenn es nicht der letzte Film der beiden Stars Jean-Claude Brialy und Jean-Pierre Cassel gewesen wäre, bräuchte man kein Wort über diesen Streifen verlieren. Er ist nicht lustig, auch nicht richtig traurig, lange Dialoge haben einen Ziehharmonika-Effekt auf die Handlung und lassen keinerlei Spannung aufkommen und ein leicht ironisches Ende ist von Anfang an absehbar. Die frustrierende Situation in Pflegeheimen ist auch hinlänglich bekannt und schon die Vor-Acht-Uhr Serien haben ausgiebig etwaige kriminelle Machenschaften in diesem Milieu geschildert. Die Alten werden je nach körperlicher bzw. geistiger Konstitution entmündigt oder ruhig gestellt. Also nichts Neues, alles wie gehabt! Nur dass hier einmal Exbulle und Heiminsasse in einer Person zu ermitteln versucht…
Neben den beiden Altstars wären noch erwähnenswert Micheline Presle, die ihre Klapprigkeit nur mühsam überspielen kann und Yolande Moreau, die wie immer schauspielerisch überzeugt. Hier gelingt ihr der Spagat zwischen mütterlich-liebevoller Pflegerin und ebenso mitfühlender potentieller Mörderin. Sie ist unaufdringlich diabolisch präsent. Manchmal sind es halt die wichtigen Nebenrollen, die einen Film anschauenswert machen.

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