Entführt - Ich hol dich da raus
Entführt - Ich hol dich da raus (2008), DE Laufzeit 91 Minuten, Thriller
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von Robert-Adrian Pejo, mit René Steinke und Sophie Schütt
Ganz Europa schaut an diesem Wochenende nach Köln, denn hier entscheiden sich in den nächsten 48 Stunden die Geschicke des europäischen Energiehaushaltes. Der russische Energieminister Sokurov hat die Bekanntgabe einer enthüllenden Studie verkündet, nach der eine vollkommene Umstrukturierung der milliardenschweren Förderverträge notwendig wird. Europa hält den Atem an…. Leon Bischoff ist ein begnadeter Koch. Obwohl das Hotel, für welches er den Kochlöffel meisterlich schwingt, an diesem Wochenende zum Zentrum des medialen Interesses wird, hat er sich frei genommen! Romy, seine 15jährige Tochter hat sich nach drei Jahren Abstinenz angekündigt- seine letzte Chance sich als Vater zu beweisen. Da muss selbst die Politik zurücktreten. Während im Hotel die ersten Gäste ankommen, verbringen Vater und Tochter wundervolle Stunden zusammen. Es ist, als ob die beiden nie getrennt gewesen wären. Als Leon kurz auf Toilette muss, wird Romy entführt und wenig später melden sich die Täter bei ihm. Und sie fordern, dass Leon unverzüglich seine Küche aufsucht. Er hat eine Stunde Zeit um wieder am Herd zu stehen. Andernfalls stirbt seine Tochter. Als er endlich in seiner Küche steht, kommt der nächste Schock: Leon soll Sokurov vergiften! Sein Dessert soll den Mann ins Jenseits befördern, auf den ganz Europa hofft. Mit zittrigen Fingern mischt der verzweifelte Vater das weiße Pulver in den Dessert und wenig später sackt Sokurov in sich zusammen. Leon wird fortan als Mörder gejagt. Keiner glaubt ihm und auch seine Tochter ist entgegen der Vereinbarung von den Hintermännern des Attentats nicht freigelassen worden. Im Umfeld des Luxushotels entwickelt sich ein nervenaufreibender Wettlauf mit der Zeit.
HandlungIn einem Kölner Luxushotel soll eine internationale Energiekonferenz stattfinden. Am Tag davor wird die Tochter des Patissiers (René Steinke) entführt. Er soll den russischen Energieminister vergiften. Um das zu verhindern hilft ihm die russische Diplomatin Katja Klimova (Sophie Schütt).
Kritik
Ein wüst konstruierter Polit-Thriller, dessen übertrieben angelegter Plot schon die Grenze zur Lächerlichkeit tangiert. (Lexikon des internationalen Films)
Hollywoods Strickmuster mit vielen Verfolgungsjagden lässt grüßen. Trotzdem macht dieser spannende Thriller um die Liberalisierung des russischen Energiewesens Spaß, denn hilflos im Schlamassel steckt – ein ganz normaler Vater. (DER SPIEGEL, 15/2008)
Hier wird zwar gerannt, verfolgt, geschrien und geheult, aber Spannung will kaum aufkommen, dafür sind Story und Figuren zu unglaubhaft entwickelt. (TV Today)
Cast & Crew
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Robert-Adrian Pejo
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René Steinke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leon Bischoff
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Sophie Schütt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Katja Klimova
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Victoria Scherer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Romy Bischoff
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Gojko Mitic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Antonin Sokurov
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Iris Böhm
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kriminalkommissarin Meier
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Martin Armknecht
Regie
Schauspieler
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Thomas Stiller
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Michael Leon
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Martin Ritzenhoff
- Genre
- Thriller
- Handlung
- Entführung
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Entführt - Ich hol dich da raus
Trailer zum Film Entführt - Ich hol dich da raus
Kein Trailer gefunden.












Kommentar — Film: Entführt - Ich hol dich da raus
Kommentar schreibenviewer 2008/04/11 13:04:36
Kommentar löschenDurchschnittliche Geschichte ohne eine einzige überraschenden Wendung, dafür gespickt mit den bei Sat.1-Malen-Nach-Zahlen-TV-Thrillern üblichen Logikfehlern.
(SPOILER VORAUS!) So jagt die Polizei den vermeintlichen Einzeltäter, ohne sich jemals zu fragen, wer denn ein Interesse am Tod des russischen Energieministers haben könnte. Wenn sich Sophie Schütt gegen Ende des Films dann ganz plötzlich erinnert, dass sie der Minister noch kurz vor seinem Tod vor einem Konkurrenten warnte, der wegen den Milliarden im russischen Energiemarkt einen großen Vorteil davon habe, sein Nachfolger zu werden, wirkt das schon etwas lächerlich. Soweit kann die Polizei natürlich zu keinem Zeitpunkt denken. Dafür können sie aber hellsehen: als sie direkt nach der Tat eine Digitalkamera des flüchtigen Täters finden, sehen sie darauf gespeicherte Bilder vom Vortag, die einen glücklichen Papi mit seiner süßen Tochter auf einem Rummelplatz zeigen. Da schlussfolgert der Komissar, dass der vor wenigen Minuten geflohene Täter direkt nach seiner Tat als erstes bestimmt wieder zu diesem Rummelplatz gefahren ist - was zufällig auch noch stimmt, da die Auftraggeber den Vater zu einem Treffen zufällig dorthin bestellen.)
Der Film ist ansonsten solide wenn auch ohne Highlights inszeniert, und auch die Schauspieler können nicht weiter auffallen (Nur die übermäßig aufgebrachte Komissarin nervt mit ihren schlecht gespielten Wutausbrüchen). TV Durchschnittskost, die der gelangweilte Zuschauer mit katastrophalen 8,3% MA (14-49) / 7,8% (gesamt) quittierte.
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