Geierwally

Geierwally (1988), DE
Laufzeit 91 Minuten, FSK 6, Musikfilm, Komödie, Kinostart 28.01.1988

1.5 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.3 Community
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6 Kommentare
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von Walter Bockmayer, mit Samy Orfgen und Christoph Eichhorn

Weil sie sich weigert, den ihr vom Vater zugeteilten Erbschleicher Vinzenz zu heiraten, flüchtet die junge Geierwally in eine einsame Berghütte. Voller Sehnsucht verzehrt sie sich nach dem feschen Bärenjosef, der jedoch nichts von ihrer Liebe ahnt. Das ganze Dorf verspottet sie. Als es zu Missverständnissen kommt, weil des Bärenjosefs Schwester Afra fälschlicherweise als dessen “Gspusi” angesehen wird, fasst Geierwally einen folgendschweren Entschluss: Sie will den Josef lieber tot, als gar nicht bekommen.


Cast & Crew


Kommentare (6) — Film: Geierwally

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nasenschleuder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein in seiner Art perfektes Kunstwerk. Wenn es je ein Filmstoff verdient hat, in einer so auf Krawall gebürsteten Travestie neu aufgelegt zu werden, dann die Geierwally.

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Sigrun

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Moi, in meinem Melk-Füm-mel!!! ;-)))))


sikkmeidack

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Bewertung9.0Herausragend

Amateurhaft-fröhlich-grotesk-absurdes Kirmes/Almkino mit Szenen, die normalerweise rausgeschnitten würden, voller Bloopers und takeouts. Alle Darsteller hatten richtig Bock bei einem nahezu unkonzeptionierten Walter-Bockmayer-Anarcho-Persiflagen-Film mitzuspielen. Man kann spüren, wie sehr sich die Darsteller nicht ernst nahmen und bei gewissen Szenen vor lauter Lachflashs gelbe Flecken in ihr Höschen machten. Ralph Morgenstern (damals noch völligst genial) mit seinem Brikett auffem Kopp, die völlig überzogene bayerische Sprache… nappi ins Tali… and so on… Achtung: ergänzende psychotrope Substanzen können Lach-Atem-Aussetzer hervorrufen.

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pellekraut007

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ihr lieben Kinderlein! Seid ihr alle da? Dann kanns ja losgehen: Hier kommt "Die Geierwally"! Im roten Presswurst-Lederoutfit marschiert die Wally und ihre Truppe in Highheels den Berg hinunter zum Bärenjosef und zum Vinzenz, gegen Genovevas Intrigen, um sich mit der tuntigsten Tante der Filmgeschichte gegen eine herrlich bunte, superknackige Bergwelt aufzubrezeln! Und dabei wirken sie wie die leise Vorahnung auf die aktuelle Dirndl- und Lederhosenidiotie der Kiki-Twens, die Jahr für Jahr im pseudobayerischen Volksornat zum Oktoberfest pilgern! (Und ach, seufz, du Ferres, hättest du weiterhin so viel Mut zur Groteske bewiesen.) Dieser Film ist das Gegenteil von dem, was gerne als deutsche Unterhaltung feilgeboten wird. Das ist ein saugutes, schwulwarmes, 88er Kasperletheater, mit hyperschrägen Einfällen und SchauspielerInnen, die gerne mal laut in die Kamera ablachen! Juhu, gruhunz! Samy Orfgen, mit einer Pute im Arm, als Geierwally und Ralph Morgenstern als Tante Luckard, sind in dieser Bockmeierkomödie der leibgewordene Klamaukhammer, der manchmal einen Vergleich mit den geschätzten Montys nicht zu scheuen braucht. Seht euch diesen Film wenigstens einmal an, ihr lieben Kinderlein. Pelle, das Schwein grunzt: Er ist es wert! Hollerohüüüüüti! Grunz!!!

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Darbon

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Bewertung6.5Ganz gut

Ralph Morgenstern trägt a Brickett aufa Kopfa wie Grace Jones und ums Halsa die "Apenstola"!

A Fuim, der a ko "Making of" ni braucha tuat. Die Schauspiela verlachen awei jede Szene und das Samy Orfgen massiert os Geia-Wally dem Geia (gspuilt von a feschn Truthahn!) dessen phallusähnlichen Hals, wenn's allein aufi muss aufs Bergi mit dem Geia-Hansl. Und wui "a Uneheliche" verfüra tuat den Bären-Hitla (Naa, nich den vom Eichinger, den vom Bockmayr), des is a Gaudi.

A zünftge Watschn is des auf des deutsche Nazi-Kino nach 45. A laienhafter Spoaß in kölsch-boarisch und dazu des Ferres san Vroni wie a gsundes Schweinderl so rund und proper in san allerbesten Fuim.

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tom²

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Bewertung9.5Herausragend

Trash Trash Trash.... aber mit den richtigen Utensilien macht auch dieser Film richtig Spaß!:-)

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hoepperno1

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Bewertung5.0Geht so

Eigentlich richtig schlecht. Aber gerade deswegen kann man sich zwischendurch total ablachen...

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