Gesprengte Ketten

The Great Escape (1963), US
Laufzeit 172 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 29.08.1963

8.1 Kritiker
27 Bewertungen
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7.3 Community
2900 Bewertungen
43 Kommentare
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von John Sturges, mit Steve McQueen und James Garner

Im Zweiten Weltkrieg werden britische, amerikanische und französischer Kriegsgefangene in ein großes Gefangenenlager zusammengelegt. Die Nazis versprechen sich hiervon, die Insassen besser bewachen zu können. Sie haben jedoch nicht damit gerechnet, daß die Aliierten sich auch hier zusammentun und einen Fluchtplan schmieden. Zuerst sind es nur einzelne Fluchtversuche, doch irgendwann wird daraus eine große Organisation, die 250 Gefangenen zur Flucht verhelfen will. Viele Experten werden speziellen Jobs zugewiesen, so gibt es zum Beispiel einen, der für gefälschte Ausweise zuständig ist, ein anderer muß Erde, die beim Tunnelbau angefallen ist, unauffällig entsorgen. Doch ist es wirklich möglich, einen Ausbruch in diesem großen Ausmaß überhaupt durchzuführen?

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Kritiken (1) — Film: Gesprengte Ketten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]Mit Beginn des Ausbruchs schmeißt „The Great Escape“ ordentlich Kohlen ins Feuer und heizt die Spannung gehörig an. Der zu kurz geratene Tunnel entlässt die Flüchtlinge auf offenem Gelände, statt wie geplant ein paar Meter weiter im Wald. Zu den patroullierenden Wachen und Suchscheinwerfern gesellen sich ein plötzlicher Fliegeralarm und ein den Kopf verlierender Danny. Letztlich gelingt nur sechsundziebzig der geplanten zweihundertfünfzig Männern der Ausbruch. Einigen von ihnen und ihren weiteren Schritten folgt nun der Film, wobei die nachfolgende Flucht buchstäblich zu Wasser, zu Lande und in der Luft passiert. Darin hätte sicher ein höheres Potenzial zum fingernägelkauenden Mitfiebern gelegen, wären da nicht die angeführten Schwächen bei der Figurenzeichnung. Der von James Coburn gespielte Sedgwick zum Beispiel bleibt als Teil des Kollektives genauso ohne Fülle, wie nun davon losgelöst. Steve McQueen darf seine Fähigkeiten als Motarradfahrer zeigen (eine…

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Kommentare (42) — Film: Gesprengte Ketten

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Carnifex

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Bewertung7.0Sehenswert

Unterhaltsamer Film über einen Gefängnisausbruch, der jedoch etwas kürzer sein könnte. Erst am Ende nimmt "Gesprengte Ketten" (wohl eine der dämlichsten Übersetzungen ever) richtig Fahrt auf. Die Filmmusik ist durchgehend fröhlich und ausgezeichnet. Diese ertönt unpassenderweise jedoch auch bei den traurigen Passagen des Films, die häufiger vorkommen als ich es erwartet hätte.

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Brigittes Helm

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Es handelt sich nicht um einen Gefängnisausbruch, sondern um eine Flucht aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager für feindliche Offiziere im 2. Weltkrieg. Aber du hast recht, bei dem saublöden deutschen Titel assoziiert man erst einmal automatisch Gefängnis.


Brigittes Helm

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Bewertung4.5Uninteressant

An dem Streifen kann ich weder inhaltlich noch von der filmischen Umsetzung her irgendetwas Bemerkenswertes finden. Das einzig Positive, was mir einfällt, sind die schauspielerischen Leistungen von Hannes Messemer und Donald Pleasance, die beide sehr gut und differenziert spielen. Ansonsten ging mir diese aalglatte Feriencamp Stimmung mit dem nervig lustigen Score irgendwann nur noch auf den Senkel. Vom auf berufsjugendlich machenden Steve McQueen und seinem doofen Baseballhandschuh und dem öligen James Garner im blütenweißen Rollkragenpullover und Pomade im Haar mal ganz zu schweigen. Sicher waren Offiziers-Kriegsgefangenenlager keine KZs, aber so heiter wie bei den Pfadfindern wird es auch nicht zugegangen sein. Die einzelnen Figuren sind mir auch charakterlich zu wenig pointiert herausgeschält, alle haben sich so furchtbar lieb, Konflikte im Camp, bei so vielen unterschiedlichen Männern auf einem Haufen doch vorprogrammiert, gibt es nicht. Fragwürdig auch die sozialdarwinistisch zynische Aussage, dass die Schwachen umkommen - natürlich stirbt der nette Kleinwüchsige als erster - und die Starken durchkommen.

Hüten sollte man sich, den Streifen als reine Unterhaltung zu sehen, es ist ein mit allen Wassern gewaschener Propagandafilm. Immerhin war Sturges im 2. Weltkrieg Propagandafilmer für die US Army gewesen. 1963 tobte der Kalte Krieg auf seinem Höhepunkt, der im selben Jahr erschossene Kennedy machte in Berlin noch schön Wetter (Ich bin ein Berliner) und lenkte so von den sich anbahnenden Schweinereien der Amis in Vietnam ab. Da musste ein Film her, der den selbstlosen Einsatz der Amerikaner für die Freiheit im Verein mit den Briten zeigte, während gleichzeitig den gerade neu als Freunde entdeckten Bundesdeutschen nicht allzu sehr auf die Zehen getreten wurde. Russen kommen in einer Szene als arme zwangsarbeitende Schweine mit Fellmütze vor. Nazideutschland findet in diesem Film nur in Form eines Ledermantels und einer sehr dezent fotografierten Erschießung statt. Witzfiguren auch die baskenmützentragenden und pernodtrinkenden Résistance-Franzosen. So stellte sich Jane Doe im fernen Amerika Europa und den 2. Weltkrieg vor!

Geld gescheffelt sollte mit dem glatten netten Streifen natürlich auch, daher wurde der eigentlich für diese Rolle völlig überforderte McQueen als Star sehr aufdringlich in den Vordergrund platziert und darf auf seinem Motorrad schön Brumm Brumm in einer kitschigen deutschen Postkartenidylle machen. Am Ende reibt man sich die Augen und fragt sich, wozu haben die den ganzen sinnlosen Aufstand und blinden Aktionismus nur gemacht, der in keiner Weise Sinn hatte und nur Kraft und Menschleben kostete? Als Antwort bietet der Film nur ein Schulterzucken.

Eigentlich ist dieser Streifen ein einziger Witz, nur wegen Messemer und Pleasance vergebe ich 4,5 Punkte. Auch Attenborough, Bronson und Robert Graf halten sich wacker, während James Coburn als nussknackerartig spielende Fehlbesetzung für einen Australier !) herbe enttäuscht. Wer die netten Western von Sturges wie den sehr guten und höchst vergnüglichen, ein Jahr später entstandenen Film 40 Wagen westwärts mag, sollte sich auf die konzentrieren und sich diesen überlangen Kinderkram schenken.

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Brigittes Helm

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Tja, wenn du meinst, die Armeen dieser Welt lassen objektive "Dokumentarfilme" drehen, dann lass ich dir gerne deinen Glauben. Und wenn du meinst, die großen Hollywood Studios hätten derartige Filme mit solcher Thematik auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges und in der Frühphase von Vietnam einfach als nette Unterhaltungsfilme auf die Menschheit losgelassen, dann ist das schon ein wenig naiv, mit Verlaub. Ansonsten ergibt sich die Antwort auf deine Fragen eigentlich aus Absatz 2 meines Beitrags. Wie subtil Propaganda im Mainstream Kino funktioniert, muss ich dir sicher nicht erklären. Die Deutschen wurden nicht ohne Grund nach dem Mauerbau 61 und dem Berlin Besuch von Kennedy in diesem Film mit Samthandschuhen angefasst, Nazideutschland wurde schlichtweg auf ein erträgliches Minimum reduziert. Dazu die ganze Zeit über diese alberne Feriencampstimmung und die idiotische Mucke machen den Film auch bei gutem Willen schwer erträglich. Ob der Roman wirklich auf authentischen Erlebnissen beruht, wage ich bei sonstiger Kenntnis der Werke dieses Kitschautors mehr als zu bezweifeln.


RoosterCogburn

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Wie man Sturges Arbeit im Dienste seines Landes auslegen mag, sei mal grundsätzlich dahingestellt. Im übrigen scheinst du gern etwas mehr in eine Sache hinein zu interpretieren als tatsächlich vorhanden. Jedenfalls ist das mein Eindruck, so wie du mit meinem fragenden Einwand umgehst.
Zur Vorlage bleibt noch zu erwähnen: Der australische Schriftsteller Paul Brickhill war selbst in deutscher Kriegsgefangenschaft im Gefangenenlager 'Stalag Luft III' und an den Vorbereitungen zu diesem Ausbruch beteiligt. Auf Grund seiner ausgeprägten Klaustrophobie konnte er jedoch an der Flucht nicht teilnehmen.


Training

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Bewertung10.0Herausragend

Genauso witzig wie erschütterend und actionreich. Ein Klassiker der Filmgeschichte.

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denratten

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Bewertung5.5Geht so

Klasse gedrehter Film, bei dem keine Langeweile aufkommt, trotz der Länge. Auch Topleistungen seitens der Darsteller. Als Jugendlicher mochte ich den Film echt gerne, doch wenn ich ihn heute schaue, finde ich den Humor sehr unpassend, insbesondere das fröhliche Musikthema.
Die Häftlinge hätten lieber den Rest des Krieges in dem Lager verbringen sollen, statt dessen verhalten sie sich so, als sei alles nur ein Spiel. Weil Krieg nicht lustig ist, gibt es nur die durchschnittliche Bewertung...

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zum dritten Film in meinem Filmfestival, das diese Woche ganz auf 'Mr. Coolness' zugeschnitten ist. +++ STEVE McQUEEN FILMREIHE +++
mit „Gesprengte Ketten“.
Der Film hat tatsächlich einen geschichtlichen Hintergrund. Den größten Ausbruchsversuch aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag Luft III, das in Wirklichkeit südlich von Berlin lag. Grundlage für das Drehbuch war die gleichnamige Vorlage. Jedoch hat sich die echte Flucht bei winterlichen Wetterbedingungen mit Eis und Schnee ereignet. Anders als im Film dargestellt.
Alvin Ward Vogtle's Kriegserlebnisse dienten unter anderem als Vorbild für Steve McQueen's Rolle.
Vielleicht hat man bei der Produktion, keine zwanzig Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, gedacht, das eine dramatische Erzählweise des Themas nicht den Nerv der Zeit treffen würde. Denn trotz ernstem Hintergrund, kann man bei weitem nicht von einem Kriegsdrama oder ähnlichem sprechen. Eher ein abenteuerlicher Actionfilm mit heiteren Tönen. Das geht schon bei der Musikuntermalung los. Jeder der die schon gehört hat, fühlt sich nicht gerade betroffen. Dann wird der Film durchzogen von Running Gags. Wie die ständige verbale Veralberung der Deutschen z.B. der Wärter namens Werner. Oder das McQueen mehrere Male in den Bunker geht und immer seinen Baseball mitnimmt. Das mag bei dem Einen oder Anderen einen faden Beigeschmack hinterlassen. Schließlich ist ein Kriegsgefangenenlager kein Freizeitcamp. Aber dann könnte man auch Filme wie „M.A.S.H.“ wegen ihrer mangelnden Ernsthaftigkeit verurteilen. Doch wer macht das schon?
Letztendlich zollt der Film seinem geschichtlichen Ursprung insofern Respekt, als das er mit den Zahlen der Flüchtigen und wie es dazu kam, das so wenige davon kamen, bei der Wahrheit bleibt. Abgesehen davon ist dieser Film schon aufgrund seines hervorragenden Starensemble's ein Klassiker seiner Zunft und deshalb schon sehenswert. Neben McQueen als 'The Cooler King' ist als planungsleitender 'BigX' Richard Attenborough und James Garner als der 'Organisator' dabei. Der sich dann später um den 'Fälscher' (Donald Pleasence) kümmert. Ferner fielen mir ins Auge James Donald (Lagerältester) und Gordon Jackson (bekannt aus „Das Haus am Eaton Place“ und „Die Profis“). Dann waren da noch die gelegentlichen Auftritte von Charles Bronson und James Coburn. An manchen Stellen habe ich wirklich gedacht, der Film ist nicht so lang (2 ¾ Stunden) weil man so viel zu erzählen hat. Sondern weil so mancher Star seine vertraglich zugesicherte Leinwandpräsenz durchsetzen will. Denn damals war Prestige wahnsinnig wichtig. Je wichtiger man war um so grösser stand der Name am Anfang des Filmes. Bei Ensemblefilmen wurde die prozentuale Mindestpräsenz auf der Leinwand pro Star vertraglich festgelegt.
Abschließend möchte ich zum Film schreiben: Er ist auf jeden Fall empfehlens- und sehenswert.

[als nächstes auf dem Programm, innerhalb meiner Steve-McQueen-Reihe: „Verliebt in einen Fremden“]

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Bandrix

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Bewertung9.0Herausragend

„Gesprengte Ketten“ ist völlig zu Recht ein Klassiker.
Trotz seiner Laufzeit von beträchtlichen 172 Minuten vergeht der Film wie im Flug. Längen gibt es nicht wirklich, auch wenn die Spannungskurve zum Ende hin etwas nachlässt, vom bösen Ende jedoch wieder profitiert.
Seine ganze Klasse beweist „The Great Escape“ vor allem dann, wenn die Gefangenen ihren Ausbruch planen und schließlich vollführen.
Es beginnt ein Feuerwerk an guten Gags, Spannung, Ironie und gelungenen Einzelmomenten. Die Schauspieler sind wirklich auf den Punkt gecastet und passen jeder für sich perfekt zu ihren Rollen.
Sei es ein Charles Bronson, der Angst in engen Räumen hat oder ein James Garner, der die Truppe in die Freiheit führt. Allesamt sorgen sie für eine lockere und doch spannende Atmosphäre. Allen die Show stiehlt jedoch Steve McQueen, der die Coolness in Person verkörpert. Allein für ihn in dieser Rolle wurde das Wort „cool“ erfunden und erdacht.
Dazu noch die mitreißende Musik und fertig ist der Klassiker.
So muss Kino aussehen. GENAUSO.
Dank farblicher Überarbeitung sieht man „Gesprengte Ketten“ sein Alter auch überhaupt nicht mehr an und kann den verrückten, dennoch auf wahren Begebenheiten beruhenden, Ausbruch auch in Farbe genießen.
Bitte mehr davon!

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Solitaire

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Und das alles verarbeite ich in meinem Buch : "How to destroy your social life"
Du hast auch noch Breaking Bad auf der Liste, nicht vergessen^^


Bandrix

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Richtiger Titel! Ja schon, aber die habe ich ja noch nicht gesehen. ;)


John Dunbar

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film beruht auf eine wahre Begebenheit mit klasse Besetzung und entwickelt mit raffinierter Dramaturgie sehr viel Nervenkitzel. Aber auch der Humor kommt - außergewöhnlich für das Genre - nicht zu kurz. Ein Meisterwerk!

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Sammelsurium diverser 60er-Filmgrößen und zugleich Paraderolle für Steve McQueen.
Dieser Filmstoff, der auf einer wahren Begebenheit beruht, ist trotz seiner fast drei Stunden Laufzeit immer wieder sehenswert!

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TexasTomBoe

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Bewertung9.5Herausragend

Ich sags mal so... selbst wenn ich einen gummiball in die hand bekomme muss ich Steve nachmachen... es geht gar nicht anders, es hat sich einfach so dermaßen eingeprägt das ich gar nicht anders handeln kann...

Was soll man zum Film sagen? wer ihn nicht gesehen hat selber schuld... Geniale Schauspieler, Super Film und die Musik .... geht dir eine zeit lang nicht mehr aus dem Kopf... garantiert ;)

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MrTrombone

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Bewertung9.5Herausragend

Verdammt starker Film. The Great Escape trumpft nicht nur mit einer Starbesetzung auf, die alle ihre jeweiligen Charaktere ausgezeichnet spielen, sondern kann auch mit einer spannenden und abwechslungsreichen Story begeistern. Trotz aller Rückschläge lassen sich die Insassen des Kriegsgefangenenlagers nicht entmutigen und schaffen es stets aufs neue zu begeistern. Auch die Musik und das Bild ist top.
Ein echter Klassiker.

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ash-williams

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

James Garner, Steve McQueen, Richard Attenborough, James Coburn, Charles Bronson! Muss ich noch mehr sagen? Nein, diese Besetzung spricht für sich. Der Film bietet fast drei Stunden gute Unterhaltung mit viel Witz, Action und Einfallsreichtum. Es wird kein Charakter des Films vernachlääsigt und alle zeigen was sie drauf haben. Legendär ist natürlich die Szene mit Steve McQueen auf dem Wehrmachts-Motorrad. Ich kann diesen Film immer wieder sehen, es ist und bleibt einer meiner Lieblingsfilme.

P.S. Schaut den Film auf Englisch, als Deutscher kann man sich sehr darüber amüsieren wie "akzentfrei" Richard Attenborough bei der SS als Deutscher durch geht! :P

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THE_JUDGE

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich werde das Gefühl nicht los, das dieser Film ein wenig "Stalag 17" geschwängert ist. The Great Escape hat schon den ein oder anderen guten Moment zu bieten, aber so richtig zündet er irgendwie nicht, ähnlich Stalag 17. Irgendiwe alles ein wenig zu lustig, als wäre man nicht im Kriegsgefangenen-Lager, sondern im Feriencamp. Gut für nen verkaterten Sonntag, oder jeden beliebigen anderen Wochentag.

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Moe Szyslak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse Klassiker, bei dem es mir aber am Anfang ziemlich schwer gefallen ist, richtig Zugang zu finden, denn diese locker-flockige Machart war schon arg irritierend und wirkte fast schon irgendwie unpassend. War alles irgendwie wie Ferienlager da und für meinen Geschmack phasenweise zu flapsig und lustig, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran und dann macht der Film auch richtig Spaß. Gab ziemlich viele coole und lustige Szenen bei den Ablenkungen/Vorbereitungen auf den Ausbruch (Männerchor, Bretter, Schneiderei, Schnapsbrennerei etc), auch wenn es vielleicht manchmal etwas zu langgezogen war, die Laufzeit von knapp 3 Stunden war vielleicht einen Tick zu viel und gerade in der ersten Hälfte ist der Film nicht frei von Längen.
Dennoch macht er Spaß und die hervorragende Darstellerriege ist blendend aufgelegt, man merkt ihnen den Spaß am Spiel förmlich an. Vor allem Bunkerkönig McQueen, Tunnelchef Bronson, Organisator Garner und Big X Attenborough sind einfach nur cool drauf, und alle anderen natürlich auch, es gab Dutzende von coolen, witzigen aber auch tragischen Momenten mit ihnen. Und was mir ganz besonders gefallen hat und was ich auch überraschend fand war, dass nicht 2 oder 3 die Hauptdarsteller sind und die anderen nur Beiwerk, sondern dass jeder gleich wichtig ist und jeder auch seinen Anteil am Geschehen bekommt, der eine mehr und der andere weniger, aber alle ungefähr gleich. Also das war gut gelöst bei der Vielzahl an Darstellern und Stars.
Mitunter habe ich mir weniger Spaß und mehr Spannung gewünscht, was dann ab Filmmitte auch eintraf. Denn ab da wurde es ungemein spannend, fesselnd, mitreißend und dramatisch, angereichert durch einiges an Action. Also ab Filmmitte war der Film so richtig klasse und streifte des öfteren die Grenze der Genialität, vor allem am Ende, das etliche tragische und bittere Szenen zu bieten hatte und desöfteren so richtig reinhaut und an die Nieren geht. Das ging sogar so weit, dass man fast vergessen hat, wie lustig das alles am Anfang noch zuging.....
Letztendlich kann man sagen, dass der Film die fast perfekte Balance zwischen Humor, Spannung und Drama gefunden hat, auch wenn das Gleichgewicht jeweils extrem auf die beiden Filmhälften verteilt war.
Zum Theme muss man wohl nichts mehr sagen, außer der Frage, wann man das wieder aus dem Ohr rausbekommt und wann das unbewusste Pfeifen aufhört ;-)

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cannibal83

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Viele coole Charaktere in einem durchaus ironischen Gefängnisausbruch-Film. Die Nazis sind hier über weite Strecken mehr die doofen Machtinhaber als grauenvolle Serienmörder, was "The Great Escape" immer wieder einen humorvollen Anstrich gibt. Elmer Bernstein's Thema ist so groß, das kennen auch Leute die von diesem Streifen nie gehört haben. Klassiker!

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Begbie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Selten hat sich ein Film so entwickelt wie dieser... Am Anfang wurde ich gar nicht warm damit (die fröhliche Musik und Gageinlagen vs. Ernsthaftigkeit), mit zunehmender Laufzeit flog die Skepsis hinweg..

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dinev

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Bewertung9.0Herausragend

Sau kühler Film !
Der Film hat irgendwie eine ganz tolle Atmosphäre,einerseits geheimnisvoll und abenteuerlich aber auch gefühlvoll,emotional und tragisch.
Immer wieder sehenswert...

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lowco

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Bewertung10.0Herausragend

Super umgesetzter film mit einer prima storyline und allen drum und dran was man benötigt um einen "FILM" zu machen.

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pickpark

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Bewertung5.5Geht so

Also ... er ist ok. Aber dafür das er ((nur)) ok ist ... dauert er 2,5 Stunden. Stevie sitzt die meiste Zeit im Bunker - ist dafür aber ein badass auf dem Motorrad (ohne Double?!). Für die 60er nicht schlecht -> doch bedenke - einige Stummfilme waren für um 1900 auch ganz cool... also ich würds lassen - habs aber auch nicht getan ... also schau ihn dir an.

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pickpark

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Miley Cyrus ist die Größte und Twilight sogar noch größer. Quasi - Übergroß - wie das Universum - nur größer!! Ich geh jetzt Hausaufgaben machen. Bis dann!


Antonio Montana

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Bewertung9.0Herausragend

Auch für die heutige Generation ein sehr sehenswerter Film.

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Nemsis

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Bewertung9.0Herausragend

Ein geiler Film von Kriegsgefangen und ihren Ausbruch. Jede Minute großartig.
Vorallem die Musik unvergesslich.

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