Götterdämmerung - Morgen stirbt Berlin

Götterdämmerung - Morgen stirbt Berlin (1999), US/DE
Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm

- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.0 Community
23 Bewertungen
2 Kommentare
Götterdämmerung - Morgen stirbt Berlin - Bild 25748
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Joe Coppoletta, mit Christiane Paul und Christian Oliver

In Berlin kommt es bei Bauarbeiten am Potsdamer Platz zu einer Explosion. Alex, ein Sprengstoffexperte, entdeckt unter Wasser einen Mechanismus, den seine Freundin, die Historikerin Sandra, allerdings keineswegs als Blindgänger sieht – es handelt sich vielmehr um eine Zeitbombe. Es stellt sich heraus, daß unter ganz Berlin viele hundert Tonnen Sprengstoff vergraben sind, und die Bomben durch die erste Explosion aktiviert wurden. Die Nazis wollten verhindern, daß den Aliierten die deutsche Hauptstadt in die Hände fällt, und sie lieber zerstören, als sie aufzugeben. Es bleiben 48 Stunden, um die Zerstörung Berlins doch noch abzuwenden.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Götterdämmerung - Morgen stirbt Berlin

Kommentar schreiben
Sortierung

stalker

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Verdammte Spoiler.
Langsam fliegt die Kamera über das Zentrum des nächtlichen Berlins, kreist um den Fernsehturm, um einen Kran, da sind Bauarbeiter, kräftige, mutige Männer, auch Schweißer und Taucher und dann auch schon Fontäne, Gas, Knall, Sex, und gerade als er sich eine Taucherbrille umbindet, um auch wirklich ganz tief in sie eindringen zu können, ein Anruf und „Ich muss los.“ So sind sie eben, die deutschen Helden, immer auf dem Sprung, immer wichtig, immer cool, immer Christiane Paul an ihrer Seite, die lächelt und drückt die Daumen, während der Held taucht, taucht und findet, „Sieht aus wie ein Relikt aus dem 3. Reich.“, das nicht weiter interessiert, zumal er jetzt durch einen Keller trampelt, „Moment mal. Ich hab hier was merkwürdiges entdeckt.“ Und zwar eine Berlinvernichtungsmaschine. Glaubt der stalker. Entnimmt er dem blöden Titel. Die Filmfiguren wissen natürlich noch nichts, außer Christiane Paul, aber natürlich will ihr keiner Glauben, immerhin Krisensitzung, Sicherheitsmaßnahmen, aber man braucht Beweise, Beweise. Saskia Rother! Was macht die denn hier? Es wird getaucht, es wird gebuddelt und Christiane Paul wird Beraterin, hält dem Helden die Augen zu und da ist schon wieder die Saskia Rother! Zusammen mit einem Kommissar. Die beraten sich. Und Christiane Paul lacht, freut sich, weil sie jetzt Beraterin und wird auch gleich in eine Bibliothek geschickt, in welcher sie eine dem stalker unbekannte Schauspielerin trifft. Die haben sich lange nicht gesehen, die ist wahrscheinlich ein Nazi, ist sie aber nicht, ist Reporterin und wird ganz überraschend von einem finsterem Mann erschlagen. Die Ermittler klingeln an der Tür einer Villa und fragt nach einer gewissen Madame Toujour. Der stalker ist verwirrt, aber bald alles klar, der Schokopudding auf der Fernbedienung, er nimmt die Fernbedienung, schaltet zurück, da kommt der Held nach Hause und da liegt die Christiane Paul auf seinem Sofa und beide gehen in die Küche und sie zeigt ihm Thors Hammer. Und erklärt ihn auch, was ihn anscheinend langweilt, „Vielleicht sollten wir doch ein wenig schlafen.“ Christiane Paul hat Angst. Aber der Bürgermeister und das LKA wollen von dem Hammer immer noch nichts wissen, einzig und allein der Kommissar, der ihr noch helfen könnte, und vielleicht Saskia Rother, aber die ist nicht da und der Bürgermeister ist wahrscheinlich ein Nazi.
Christiane Paul und der Kommissar besuchen ihren Großvater, der ist wahrscheinlich ein Nazi, er kannte Nazis, viel weiß er nicht, nur noch von wichtigen Gesprächen und Thors Hammer sei ein „Ammenmärchen“, während der Held mit anderen taucht und rote Handtücher an Rohre klebt. , wobei einer nicht aufpasst und irgendwo nicht mehr raus kann und zu ertrinken droht. Hat natürlich anständige Kameraden, die mit ihn mit Hammer und Schlauch retten.
Christiane Paul und der Kommissar besuchen eine Bibliothek, sind ein wahres Team, und er könnte ihr Vater sein, wird wahrscheinlich am Ende auch so kommen, da wird er sie bei der Hand nehmen und sagen „Christiane, ich bin dein Vater!“ Jetzt spricht er aber erst einmal eine Gnade unser, weil der Beweis für die Existenz der Berlinvernichtungsmaschine erbracht. Da schaut Christiane Paul traurig, geht nach Hause, wirft ihre Tasche auf den Stuhl und will sich wohl ein Bad nehmen, doch der Großvater hat auf den Anrufbeantworter gesprochen, er habe etwas herausgefunden, sagt er. Da schaut sie schon weniger traurig. Und unser Held geht schon wieder tauchen und da ist es auch schon dunkel und die Christiane Paul steigt aus einem Taxi und sitzt bei ihrem Großvater und der gibt ihr eine Liste mit Firmen, die Stiftungsgelder erhalten haben, aber anstatt dankbar zu sein, regt sie sich antifaschistisch auf. Es klingelt. „Das ist aber sonderbar.“ Und zack. Ptlöng. Ptlöng. Heinz ist tot. Erschossen von dem finsteren Kerl, der auch schon die Reporterin erschlagen hat, da bleibt der Christiane Paul nichts anderes übrig, als sich zu verstecken, weil der finstere Kerl im Haus was sucht und findet und im Garten hat er dann auch den Großvater erschossen. Und da weint die Christiane Paul und fasst dem Kommissar an die Brust, während unser Held taucht, taucht und findet, ein Rohr, das ist zu klein, kein Problem, er kommt durch und die Musik ist spannend, er steckt irgendwas zusammen, hält ein Kabel, viel ist nicht zu sehen.
Christiane Paul und der Kommissar besuchen den Bürgermeister und da droht der Kommissar, den Bürgermeister anzurufen, was den stalker verwirrt, und noch mehr ist er verwirrt, weil er, der Bürgermeister, also der falsche, von dem finsteren Kerl erstochen wird. Seltsam. Aber der Held hat eine Idee. Die Steuerungseinheit der Berlinvernichtungsmaschine befindet sich in einer alten Fabrik und da wird was geflext und da sind Lawastrahlen. Und der Kommissar wird von einem Auto ohne Licht überfahren. Und da bekommt Christiane Paul richtig Angst und sieht aus, als habe sie sich die Haare gewaschen, fährt zu einer Villa und will Herrn Schmitz sprechen, Herrn Schmitz? Den Übersetzer? Der stalker wusste nicht, dass der auch schauspielert, aber der ist auch nicht Herr Schmitz, sondern Herr Liebling, also Manfred Krug und da richtet die Christiane Paul die Pistole auf ihn und sieht den Ring und glaubt sich im Vorteil aber Stromstoß. Doppelstromstoß. Jetzt sitzen sie bei der Bombe. Die Christiane Paul und der Nazi, „Sie werden den Gang der Geschichte nicht aufhalten“, sagt er und sie kontert antifaschistisch. Unser Held taucht derweil, steigt eine Treppe hoch, ihm wird in den Bauch getreten, er schlägt zurück, da ist der finstere Kerl, den der Held ersticht und nun ist er auch bei Christiane Paul und dem Nazi und hat auch den Enkel mitgebracht und der Enkel ganz entsetzt, weil Opa doch immer ein guter Opa und weil Enkel Opas größtes Glück, wird der Nazi weich und sagt den Code, oder den Draht, drängt auf Eile, weil die Uhr tickt und bestimmt wird morgen Berlin sterben, „Es ist zu spät. Es ist zu spät.“, sagt er, doch die Uhr hat nen Sprung und der Nazi stirbt und der Enkel weint. Der Held bohrt, Christiane Paul atmet auf, der Held fummelt, die Christiane Paul schaut nach unten, der Held lacht, weil alle Aufregung umsonst, die Berlinvernichtungsmaschine funktioniert nicht mehr und weil die Arbeit ist getan, stehen er und die Christiane Paul vor einer Baustelle bei Sonnenaufgang und reden über Babys und da rechnet der stalker mit einem Schnitt nach Dresden, wo Taucher in der Elbe eine Dresdenvernichtungsmaschine entdecken, aber der Film ist vorbei, einfach so. Und die Saskia Rother ist auch nicht mehr aufgetaucht. War wahrscheinlich auch ein Nazi und ist verduftet, als es zu brenzlig wurde.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MoviePunk

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Relativ spannende RTL Produktion. Für einen netten Abend gut zu gebrauchen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben