Zu Listen hinzufügen

Goon - Kein Film für Pussies

Goon (2011), CA/US Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Sportfilm, Komödie


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
5.9
Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4
Community
835 Bewertungen
56 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Michael Dowse, mit Jay Baruchel und Seann William Scott

Goon – Kein Film für Pussies erzählt eine etwas andere Erfolgsstory: Als Türsteher ist Doug Glatt (Seann William Scott) das schwarze Schaf der Familie – während seine Brüder als Ärzte die Leben ihre Patienten umsorgen und pflegen, pflegt Doug unliebsamen Clubgästen den Garaus zu machen. Doch das Schicksal scheint es endlich gut mit ihm zu meinen: Als Doug bei einem Eishockeyspiel als Zuschauer einen Spieler ausknockt, wird er von einem Talentscout entdeckt und für ein Team engagiert. Er soll ein sogenannter Goon werden – ein Schläger, der die Gegner provoziert und ausschaltet, damit seine Mitspieler ungehindert punkten können.
Dougs Einsatzfreude zeitigt Erfolge, auch abseits des Eises in Form von Eva (Alison Pill), die ein Herz für harte Eishockeyspieler hat. Schließlich trifft Doug auf sein Idol Ross “The Boss” Rhea (Liev Schreiber). Als Bodyguard für das einstige Talent Xavier Laflamme (Marc-Andre Grondin) ist Doug allerdings Ross’ Gegner. Auf dem Eis kommt es zwischen den beiden zum Kampf der Titanen, und es werden nicht nur die Fäuste fliegen…

Hintergrund & Infos zu Goon – Kein Film für Pussies
Goon wurde vom gebürtigen Kanadier Michael Dowse inszeniert, der sein Faible für chaotische Charaktere schon mit den Filmen Fubar und Fubar II unter Beweis stellen konnte. In Goon führt er zwei Ikonen aus American Pie – Seann William Scott und Eugene Levy – als Sohn und Vater zusammen.
In einer Nebenrolle ist Jay Baruchel, ebenfalls Kanadier, zu sehen, der seinen ersten bleibenden Eindruck als musikalischer Fanboy in Almost Famous – Fast berühmt hatte. (EM)

  • 37795279001_1263815181001_ari-origin06-arc-96333-1320741975560
  • 37795279001_1157656515001_ari-origin06-arc-148-1315926476362
  • Goon - Kein Film für Pussies - Bild 7458253
  • Goon - Kein Film für Pussies - Bild 7458239
  • Goon - Kein Film für Pussies - Bild 7458225

Mehr Bilder (9) und Videos (3) zu Goon - Kein Film für Pussies


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Goon - Kein Film für Pussies
Genre
Sportfilm, Komödie
Handlung
Brutalität, Eishockey, Eishockeyspieler, Gewalt, Scheitern, Sohn, Türsteher
Stimmung
Aufregend, Witzig
Produktionsfirma
Caramel Film, Don Carmody Productions, Inferno Pictures Inc., No Trace Camping

Kritiken (8) — Film: Goon - Kein Film für Pussies

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Eishockey ist nicht gerade als zimperlicher Sport bekannt und „Goon“ ist der Wettkampf um Punkte, Auszeichnungen und Trophäen auch ziemlich egal. Hauptfigur Doug ist nur auf dem Eis um gegnerischer Spieler eins drüber zu hauen. Dabei spritzt Blut durch die Luft, fliegen Zähne aufs Eis und platzen Lippen auf. Regisseur Dowes zelebriert die Gewalt auf dem Eis und sie ist effektiv, sprengt sie doch die ziemlich bekannte Geschichte etwas auf. Letztlich sind es nur kurze Momente, in denen „Goon“ die Sicherheit seiner Story verlässt und dass er dies anscheinend nur durch Brutalität schafft, ist auch nicht gerade ein Zeichen von Größe. Trotz allem ist die Komödie ein amüsanter Zeitvertreib. Hauptdarsteller Seann William Scott spielt Raufbold und Eishockeyspieler Doug charismatisch, wie eine Mischung aus in sich ruhendem Schoßhund und beißwütiger Bulldogge. Sein Werdegang vom Rausschmeißer einer kleinen Spelunke bis hin zum Mitglied eines professionellen Eishockey-Teams besitzt keine lethargischen Aussetzer und verläuft auf bekannten aber gut funktionierenden Schienen. Echter Aussetzer erlaubt sich „Goon – Kein Film für Pussies“ nicht, wohl aber kleine Ausreißer heraus aus dem Trott seiner Underdog-Handlung. Das ist auf eine dümmliche Art sehr sympathisch.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[...] 'Goon' schafft es jedoch nicht, in irgendeiner Art und Weise wirklich etwas Neues zu bieten. Die Geschichte vom Underdog, der sich mit seinem Kämpferherz nach oben arbeitet und durch die pure Willenskraft sein Ziel erreicht, haben wir schon oft gesehen und auch einige Male um Längen besser. Die Charaktere selbst, so liebenswert und sympathisch sie auch mögen sein, sind oberflächlich und der Weg ist vorhersehbar. Man weiß, wie es ausgehen wird und Überraschungen kann man hier lange suchen. Michael Dowse serviert uns einen rotzigen und rohen Gewaltfilm, der sich nicht nur auf die Brutalität auf dem Feld konzentrieren, sondern auch die menschlichen Zwischentöne beherrschen will. Auch das gelingt ihm nicht immer, eben weil die Charaktere nun mal einfach nicht sorgfältig ausgearbeitet wurden und in altbekannte Schablonen passen. Hier fallen Zähne in Zeitlupe zu Opernmusik, es fliegen die Fäuste in ihrer gröbsten Härte, das Blut spritzt durch die Luft und färbt das Eis rot. Im nächsten Moment sehen wir Doug, dessen Schädel einem Pachycephalosaurier gleicht, wie er zu zarter Musik in sich gekehrt nachdenkt und sich sogar als Gentleman erweist. Nette Gegensätze wo man nur hinsieht, aber einfach nicht klar genug, um den Funken wirklich überspringen zu lassen. 'Goon' ist mit Sicherheit nicht langweilig und auch kein schlechter Film, aber dennoch zu konstruiert und bekannt aufgezogen, als das er wirklich etwas Besonderes sein könnte. [...]

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Hartigan85

Antwort löschen

Muss ich sehen, fand den Trailer schon zum Brüllen :-D


SoulReaver

Antwort löschen

Macht Laune, irgendwie. :D


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Was ist denn das für ein räudiger Mistsack von einem infantilen, auf jeden konventionellen Storyaufbau rotzenden, brutal-tumb-herzensguten Film?! „Goon“ ist irgendwie eine Mischung aus Kick-Ass’scher Rohheit, Forrest Dump’scher Liebenswürdigkeit und ‘na spätpubertär-vulgären Teenie-Komödie.

[...]Obwohl „Goon“ ein schrecklich ordinärer, berstiger und brachial antiklimaktischer Film ist und obwohl ihm die Spreitzbewegung seines dreibeinigen Spagats aus blutiger Hockeygewalt, vulgärem Humor und der einfachen Geschichte eines Schlichtgemüts sichtlich dramaturgische Schmerzen bereitet, flickt sich das fetzenweise alles ganz gut aneinander. Regisseur Michael Dowse bewies auch mit seiner vorangegangenen Regiearbeit „Take Me Home Tonight“ kaum Gespür für Tempo, Timing und die Kombination verschiedener Erzähl- und Comedytöne, bei „Goon“ allerdings passt es, wie unrund und ohne Rhythmusgefühl der inszeniert ist und so stolprig, mit Hängenbleibern und Plötzlichkeiten vorwärts kommt, dass er wie Dougs erste ungelenke Laufversuche auf Schlittschuhen aussieht. Da liefert er sich eine Schlägerei und zack ist Doug in der Mannschaft der Orangetown Assassins, da sieht man ihn ein paar Sekunden und eine verkappte Trainingsmontage lang spielen und zack wechselt er zu den höherklassigen Halifax Highlanders, die nach einer Niederlagenserie auf einmal zack um den Playoff-Einzug spielen. In der beschränkten Weltanschauung der menschlichen Mangelmaschine macht diese sporadische und begrenzte Wahrnehmung allerdings ein gutes Stück des ungehobelten Charmes aus, den „Goon“ besitzt.[...]

[...]Mit dem nahenden Duell zwischen den (Doppeldeutigkeit voraus) Schlägergrößen Doug „The Thug“ Glatt und Ross „The Boss“ Rhea, das bei ihrem ersten Aufeinandertreffen in einem Diner gar Michael Manns Crime-Klassiker „Heat“ zu zitieren wagt, beugt sich „Goon“ auf seine ungewöhnliche Weise einer sportfilmgebräuchlichen Dramaturgie, vollkommen darauf reduziert, dass die beiden harten Jungs sich gepflegt die Köpfe einschlagen, denn dass das Duell ihrer beider Teams auch eines um die Playoffteilnahme ist scheint der Film überhaupt nicht zu verstehen, so wenig reizt er daran herum. Entscheidend ist nur, wer mehr Zähne verliert und am Ende in seinem Blut auf dem Eis liegen bleibt. Ob dieser finale Zweikampf oder alle anderen zuvor: „Goon“ ist ein schweinebrutaler Film und lässt in seiner Gewaltdarstellung an ähnliche Ausbrüche in diversen „South Park“-Folgen denken: irgendwie überhöht, aber doch so ungeschönt realistisch, dass die Knüppelhärte bei jedem Punch und mit jeder Blutfontäne schmerzhaft spürbar wird, auch vom Fernsehsessel aus. Das ist fraglos um Längen kompromissloser, als man’s von US-Sportkomödien gewohnt ist und in den richtig heftigen Szenen hat das auch nichts von diesem voyeuristischen, jubelstürmend konsumierten Unterhaltungswert, der Hockeyfreunde begeistert – sondern tut einfach nur weh und wird auch nur selten durch Humor aufgelockert.[...]

[...]Während Liev Schreiber einen klasse Antagonisten liefert beweist der aufgedunsene/-gepumpte Seann William Scott, dass man ihm mehr Facetten abverlangen kann, als immer nur den ewigen Stifler zu geben. Seine zwischen Dougs Naivität und der Aggresion, die er auf dem Eis entwickeln kann, gut ausbalancierte Performance trägt den Film und seine unterwürfige Anbetung von Alison Pills Eva lässt mehr als einmal an Pixars „WALL·E“ denken. Mit dieser untrüglichen Nettigkeit (»Thank you« sind wohl die am häufigsten in „Goon“ gebrauchten Worte) erreicht dieser tumbe Hockeyklopper dank Scott das Herz, nicht nur Evas, sondern auch das des Publikums. Das von „Goon“ an sich zu behaupten wäre ein bißchen zu viel, letztlich ist das kein tief berührendes Charakterdrama, sondern ein harter, dreckiger, ehrlicher und teils auch witziger Sportfilm, weit weg vom oft erlebten Triumphzug guter Werte und ganz nah dran an Gestank, Schweiß und Blut eines gutherzigen Blödmanns.[...]

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stephanie Zacharek: Village Voice, Movieline Stephanie Zacharek: Village Voice, Movieline

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Goon ist roh, gewalttätig und zutiefst unterhaltsam.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Brentano

Antwort löschen

Ja das ist wohl eher was für den thumben und rohen GI-Joe, der morgen wieder in den Krieg zieht, weil es an allen Ecken brennt dank US amerikanischem Imperailaismus, ...!?


Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Hinter dem Schlagring des Films verbergen sich zarte Finger. Warum sonst sollte Goon Musik von Puccinis Turandot benutzen, um besonders dramatische Momente zu untermalen?

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Mike Myers

Antwort löschen

Stiffler go home...


Robert Abele: Los Angeles Times Robert Abele: Los Angeles Times

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Goon fühlt sich an wie ein Film, in dem eine technische Vorrichtung die Hauptrolle spielt, nicht eine Person.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine

Kommentar löschen
2.5Ärgerlich

Goon ist eine zweitklassige Kumpelkomödie, in der ein untalentierter Schwachkopf zum Star avanciert, indem er sich roher Gewalt bedient.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Seann William Scott spielt einen großen, dummen, süßen Welpen, der anderen die Köpfe einschlägt. Und ihm gelingt es, dass der Widerspruch funktioniert.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (47) — Film: Goon - Kein Film für Pussies


Sortierung

EvertonHirsch

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Eishockey auf das Wesentliche (o.k. nicht ganz, aber zumindest das Interessanteste) reduziert. Die Schlägereien. Großartige Spielszenen darf man hier nicht erwarten, dafür aber gute Fights auf dem Eis.

Bei denen hat der Film auch seine Stärken, wohingegen er abseits davon leider überhaupt nichts zu bieten hat. Keinen Humor, keine originelle, dafür aber vorhersehbare Story. Und da der Film nicht 90 Minuten lang zeigt, wie sich die Spieler gegenseitig auf die Fresse hauen, kommt auch nur eine mittelmäßige Wertung bei rum.

Absolutes Highlight ist allerdings das Spiel (ich glaube das entscheidende zur Playoff-Runde), wo beide Mannschaften nur auf den Schlusspfiff warten um dann kollektiv aufeinander einzustürmen und sich die Zähne aus dem Gesicht zu hauen.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FrEAk0

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

John Stevenson: We're playing divorced guys.

Doug Glatt: Yeah!

Gord Ogilvey: We gotta be fuckin' triceps, biceps, arceps hard!

Doug Glatt: Hard!

Gord Ogilvey: Greek fuckin' underground gay porn hard!

John Stevenson: We're all Adonis's

Gord Ogilvey: Highlanders, gay porn hard!

Doug Glatt: Gay porn hard!

Ich hab gelacht,gestaunt,mich vor fremdschmerz gewunden und wieder gelacht :-D
Kein Film für jedermann aber wer keine Abneigungen gegen Eishockey und das dazugehörige "aufdieFresse" hat wird hier gut bedient.

Ein ulkiger aber kein Sinnfreier Film.
Eishockey ist ein sehr schmutziger und gewalttätiger Sport. (nicht nur in der NHL)
Einblicke in das Leben eines "Enforcers" das hin und wieder nachdenklich macht.

Ich mag den Stiffmeister und war sehr überrascht wie toll er (für seine Verhältnisse) spielt. Ein paar ernstere Rollen würden ihm meines Erachtens gut stehen.

Marco: Two rules, man: Stay away from my fuckin' percocets and do you have any fucking percocets, man?

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JuLe.Oida

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Der Film hat mich durchgehend unterhalten!
Für Eishockey-Fans ist er sowieso ein MUSS!
Einfach anschauen!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

wenzel.venohr

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Kein Film für Pussies triffts gut. ich gebe zu in der ersten halben Stunde war der Film für mich fast schon unten durch doch ehe man sich versieht, fiebert man für die Mannschaft mit. S. W. Scott haut ordentlich auf die Kacke und lässt Blut spritzen und Knochen knacken, kriegt aber auch selbst ordentlich auf die Fresse (entschuldigt meine Ausdrucksweise). Am Ende ist der Film doch ganz in Ordnung ;) FSK 16 absolut berechtigt!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FordFairlane

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

"Goon" ist eigentlich nur eine weitere Underdog-Story und bietet in diesem Bereich nicht viel neues. Doch für Seann William Scott ist der Film ein guter Versuch gewesen, auch mal als ernshafter Schauspieler beim Publikum zu punkten.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CuchillaPitimini

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Goon ist eine Komödie aus dem Jahr 2011, in den Hauptrollen Sean William Scott, Liev Schreiber, Marc Grondin und Alison Pill. Im Deutschen trägt der Film den Untertitel „Kein Film für Pussies“ und das trifft es ziemlich gut. Für zartbesaitete ist dieser Film nicht geeignet, denn es geht auf dem Hockeyfeld sehr blutig, brutal und schonungslos zur Sache. Doug Glatts einzige Aufgabe auf dem Feld besteht darin, andere zu vermöbeln, möglichst so, dass sie nicht mehr spielen können. Daher würde ich den Film auch nicht uneingeschränkt als Komödie einstufen, sondern als actionlastige Komödie mit Hang zum Drama.

In Goon treffen wir auf einen anderen, neuen Sean William Scott. Die meisten werden ihn als perversen und aufgedrehten Stifler aus American Pie kennen. Die meisten anderen seiner Rollen sind ähnlich gestrickt. Doch erstaunlicherweise spielt Sean William Scott in diesem Film eher die leisen Töne. Er verkörpert die Rolle des Doug Glatt so einfühlsam und authentisch, das ich mich frage, ob hier wirklich „Stifler“ zu sehen ist. Scotts Leistung hat mich sehr überzeugt, gleichzeitig berührt und somit vor allem überrascht.
Generell wird der Film durch großartige Schauspieler getragen. Alison Pill als Eva ist unglaublich süß anzusehen, und als Jay Baruchel alias Pat auftrat, war mein Abend gerettet. Ich mag ihn sehr, wenngleiche seine Rolle für den Humor sorgt, der unter die Gürtellinie schlägt. Überzeugend fand ich auch Marc Grondin als Xavier LaFlamme, abgebrannter Eishockeyprofi, der dem Druck nicht mehr gewachsen ist und erst zu neuer Form zurück finden muss. Insgesamt bietet der Film einen tollen Cast, der es schafft die etwas durchsichtige Handlung zu tragen.

Die Handlung, die wie gesagt sowohl von actionreichen, komödiantischen und dramatischen Aspekten durchzogen ist, ist meistens vorhersehbar, aber deswegen nicht schlecht. Gerade der Mix der verschiedenen Elemente hat mich gefreut und dafür gesorgt, dass die 90 Minuten nicht langweilig wurden. Hinzu kommt, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, nämlich auf den Erlebnissen des ehemaligen Eishockeyspielers Doug Smith. Im Abspann sind einige Originalaufnahmen seiner Spiele zu sehen.

Fazit: Ein Film, der auf vielen Ebenen zu überzeugen weiß. In der Hauptrolle ein vollkommen veränderter Sean William Scott, der auch die leisen und unsicheren Töne trifft – und die Köpfe seiner Gegner. Unterstützt wird er von weiteren tollen Darstellern und der flotten Handlung, die zwar vorhersehbar, aber unterhaltsam ist.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Laubbaum

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film hat meinen ersten Kommentar bei MP verdient! Sau geiler Eishockey Film!
Der beste Sport Film denn ich je gesehen habe und ich habe schon viele gesehen! Super Eishockey Szenen, extreme Prügel Szenen und mehr Blut als bei Braindead! :)! Außerdem
hat der Film noch eine Botschaft und eine Romantische Seite was will man mehr?

Du sitzt heute im Bus hinten am Pissloch!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mj1978

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

nix besonderes, 1x geht

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dahmer

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

:( Ich habe mich so sehr auf diesen Film gefreut! "Goons", "Enforcer" oder auch "Tough Guys" genannt sind Spieler die die großen Stars in der NHL beschützen und sich wilde Faustämpfe liefern, also richtig harte Kerle wie Bob Probert oder Tie Domi...Leider sind diese Spieler heutzutage in der NHL fast ausgestorben und werden immer seltener gebraucht (!!WTF!?!?!)
-
Aber egal, es geht ja um den Film , und hier werden wirklich viele Klischees bedient..."Goon - Kein Film für Pussies" ist eine total hirnlose Eishockey-Komödie geworden, sehr oft langweilig, aber wenigstens sind die Szenen auf dem Eis aktzeptabel, wenn auch überetrieben und fern jeglicher Realität, ein total belangloser Streifen..."Slapshot" ist und bleibt der König in diesem Genre!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

horstkevin

Antwort löschen

war er mit sicherheit. als flyersfan hat sich das game allerdings eingebrannt, uns da war er einfach nur ne feige hinterhältige ratte ;)


Dahmer

Antwort löschen

okay jetzt verstehe ich deine meinung ;) aktzeptiert :))) sag mal, zockst du auch NHL04-Rebuilt 2014 für den PC??? ist das beste Hockey - Game für den PC... Look at this: http://z15.invisionfree.com/NHL04Rebuilt/index.php?act=idx


Slevin_Kelevra23

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Goon kann man sich vielleicht als Freund von Eishockey und Schlägereien ansehen aber ansonsten taugt diese Sportkomödie zu nicht viel...Die unzähligen Fights im Film sind gekonnt gefilmt doch insgesamt kommt Goon nie so richtig in Fahrt. Hier und da wird man durch ein paar ganz nette Witze und Schlägerein wieder wachgerüttelt, ansonsten gibts eher laue Unterhaltung.
Einen extra Punkt gibt es dann doch aber noch für die Nebenrolle vom legendären Noah Levenstein!
Alles in allem dann doch aber einer der schwächsten Filme von Seann William Scott...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Freak239

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Ein und halb Stunden durchgängig Schlägerein und trotzdem ist der Film einfach nur Schrott. Die Rolle von Seann William Scott als dummer Eishockey-Schläger ist einfach nur stumpf.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Brentano

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Habe den Film nicht angesehen bei der Beschreibung und diesem Inhalt sollte man/frau das klugerweise auch eher unterlassen, oder?

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

Kamell

Antwort löschen

wenn dann wohl lollies


Brentano

Antwort löschen

Hally gally, Hello Dolly or Jolly Rodgers?


Murphante

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Film Nummer: 1000
gesehen am: Mittwoch, 10. April 2013
Stimmung: kzH ( krank zu hause )
Wie oft gesehen: 1te Sichtung

Hier werden die Zähne gelockert, der Kiefer entspannt und es bleibt kein Auge trocken ... nun gut ... so witzig war er nun nicht ... aber es gibt hier oft genug dicke Klüsen :D
Dicke Backen :O und richtig ordentlich was auf´s Fressbrett :D
Das es tatsächlich so beim Eishockey abgeht, durfte ich bein ersten- und letztenmal in meinem Leben miterleben ... damals noch als kleiner Praktikant, stand ich direkt beim Torwart und durfte sehen wie einer der gegnerischen Mannschaft auf den Torwart zugerast ist und der Schlittschuh quer durch´s Gesicht gefetzt ist ... das war kein schöner Anblick!!!

Einzig geile Stelle zum Lachen war die Szene mit dem Urinbeutel :D
und das schelmisch kristallklare Lachen der kleinen "Eva" gespielt von "Alison Pill"
Diese kleine Liebelei zwischen den beiden, sie das Flittchen und er der Schläger, hebten die Emotionen etwas und fingen die brutalen Schläge etwas dämpfend wieder auf ;-)

Alles im Allem ... hat mir gefallen :D
AUF DIE FRESSE :D :D :D
*rotz*

PS: warum immer diese Schwuchtel Nummer ... sowas kotzt mich an
deswegen n Punkt weniger :P bäääääh

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 25 Antworten

Murphante

Antwort löschen

Ich kann Dir ganz beruhigt schreiben / sagen ... du bist nicht damit gemeint ;-) *versprochen*


uncut123

Antwort löschen

wär auch schade gewesen wenn es so wär weil ich mir ein positives bild von dir gemacht habe...und auch wenn...es muss immer was zu lachen sein...ich mach alles mit...spass muss sein!!!fea!!!


Chris12zero

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"... Alter, deine Faust ist so groß, wie die Prostata meines Onkels!! ..." ^^

*Goon = Ein Schläger im Eishockey, der die Gegner provoziert & ausknockt, damit seine Mitspieler ungehindert punkten können.*

"Boooooom, das hat gesessen!!
"Goon - Kein Film für Pussies" ist mal wieder eine Sport-Komödie ganz nach meinem Geschmack. Selbst meinen Humor hat sie vollends Schlag um Schlag getroffen.
Hier gibt's ordentlich eins in die Fresse und das nicht zu knapp. Hier tropft der Schweiß in Massen, hier spritzen Blut & fliegen Zähne in zelebrierter Slomo, hier wird gefightet, hier wird gelacht, geliebt, gelebt. Hier werden derbe Sprüche geklopft, die nicht nur bis unter die Gürtellinie reichen, sondern bis unter die Schuhsohle.
Das kann für manche infantil sein, mich hat's bestens unterhalten & mir einen Brüller nach dem anderen entlockt.
Schon lange hat mich nicht mehr so eine Komödie... ich korrigiere, Sportkomödie so dermaßen von den Socken gehaun, wie dieser Eishockey-Brecher.
Die größte Überraschung des Films ist wohl Hauptdarsteller Seann William Scott, der ja vielen nur als hormongesteuerter "Stifler" aus den "American Pie"-Filmen bekannt sein dürfte.
Was der hier schaupielerisch geleistet hat, hätte ich so in dieser Form gar nicht von ihm erwartet. Charismatisch, sensibel und mit nötiger Tiefe haucht er seinem Charakter Doug Glatt so unglaublich viel Leben ein, sodass er fast den ganzen Film allein auf seinen breit gewordenen Schultern trägt ... joar und wenn's dann eben hier hart auf hart kommt, packt das Sensibelchen eben den Hammer aus und es gibt ordentlich auf's Maul. Bombe!!
Neben Scott, gefiel mir aber auch der Part von Liev Schreiber ("X-Men Origins: Wolverine"/"Salt") als Sprücheklopfende Knockout-Legende Ross "The Boss" Rhea, der hier mit schickem Bart & spitzer Zunge einfach schweinegeil agiert!!

"... mein Bruder ist schwul und ich bin eben dumm, aber ich lebe mein Leben!! ..."

Fazit: *Kabooooouum* ...der hat gesessen, gut geschmeckt & das Zwerchfell heiter angeregt. Bombe!!

bedenklich? 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

MovieMonster

Antwort löschen

Hm, den werd ich mir doch glatt mal auf die Merkliste setzen müssen. ;)


Chris12zero

Antwort löschen

Mach das, denn der macht echt verdammt viel Spaß!! ;-)


HamZta

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

War nett, würd ich mir nach längerer Zeit wieder anschauen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CaptainHowdy

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Schwankt schon tierisch zwischen genial und extrem daneben... Scheint aber mitunter so gewollt zu sein... Ich stehe halt auf Witze die unterhalb der Gürtellinie stattfinden und die Fightszenen waren auch nicht schlecht, bin halt manchmal doch einfach zufriedenzustellen^^

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

The Photograph

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach geile Eis-Action....

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

I_Winchester

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

nette Komödie für verregnete Sonntagnachmittage

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BlueEyedDevil80

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Typische Underdog-Story mit fein dosiertem Humor.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

miracom

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein symphatischer Film über einen Eishockey-Forrest-Gump.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Fans dieses Films mögen auch