Happy-Go-Lucky
Happy-Go-Lucky (2008), GB Laufzeit 119 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 03.07.2008
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von Mike Leigh, mit Sally Hawkins und Alexis Zegerman
Poppy arbeitet als Grundschullehrerin im Norden Londons und ist das, was man eine wahre Frohnatur nennt: stets gut gelaunt, offenherzig und hilfsbereit.Poppy muss man einfach gern haben. Mit der großen Liebe hat es allerdings noch nicht so richtig geklappt – ist aber auch halb so wild. Schließlich hat Poppy ja ihre Mitbewohnerin Zoe und einen ganzen Haufen bester Freundinnen. Poppys unbeschwerte Art löst in ihrer oft etwas missgelaunten Umwelt allerdings auch Befremden und Erstaunen aus. Manche halten sie für ein wenig schlicht, einige sogar für verrückt. Doch Poppy lässt sich ihre gute Laune nicht verderben!
HandlungPoppy (Sally Hawkins) ist Grundschullehrerin, die sich das sonnige Gemüt ihrer sechsjährigen Zöglinge bewahrt hat. Mit ihrer Schwester Suzy (Kate O’Flynn), ihrer Mitbewohnerin Zoe (Alexis Zegerman) und den zwei Freundinnen Dawn (Andrea Riseborough) und Alice (Sinead Matthews) geht sie gerne aus und lässt sich auch sonst das Leben und die Laune nicht durch die widrigen Umstände im harten Londoner Großstadtdschungel verderben.
Die FahrstundenEigentlich gibt es für Poppy nur zwei Probleme: Die Große Liebe lässt noch auf sich warten und ihr Fahrrad wurde gestohlen. Ersteres nimmt sie allerdings nicht so schwer, und zweiteres will sie mit Fahrstunden begegnen, um endlich Autofahren zu lernen.
Ihr Fahrlehrer ist Scott (Eddie Marsan), ein strenger und grantiger Typ und somit das Gegenteil von Poppy. Scotts elaboriertes Erziehungskonzept nervt sie, aber wie immer begegnet sie dem seltsamen und cholerischen Scott mit fröhlichen Leichtsinn, was diesen noch mehr aus der Fassung bringt. Die Fahrstunden entwickeln sich zunehmend zum Horror. Scott kommt einfach nicht mit Poppys fröhlicher Art zurecht. Eines Tages entdeckt sie, wie er ihr zuhause auflauert, aber schnell davonrennt, als sie ihn sieht. Langsam wird Poppy klar, dass Scott doch andere Gefühle, als nur Hass und Verachtung für sie übrig hat.
Stress in der SchuleIn der Schule sieht Poppy, wie ein kleiner Junge mehrmals einen Mitschüler auf dem Pausenhof mit Schlägen traktiert. Sie schaltet den Sozialarbeiter Tim (Samuel Roukin) ein, der geschickt herausfindet, dass der Junge zuhause misshandelt wird. Tim und Poppy verstehen sich gut, flirten und tauschen anschließend sogar ihre Telefonnummern aus.
FamilienbesuchPoppy, Suzy und Zoe besuchen ihre Schwester Helen (Caroline Martin), die bereits verheiratet an der Küste lebt und hochschwanger ist. Helen kritisiert Poppys Lebenswandel und ist auch sonst das spießige Gegenteil ihrer Schwestern. Sie fragt, ob Poppy nicht auch Muttergefühle entwickeln würde, aber Poppy sagt nur, dass sie mit ihrem ungebundenen Leben zufrieden sei.
TimPoppy und Tim treffen sich für ihr erstes Date in einer Bar und verstehen sich sehr gut. Allmählich kommen sie sich näher und schließlich begleitet sie ihn auch in seine Wohnung. Am nächsten Tag gehen Poppy und Zoe zusammen in den Park und rudern über einen See. Zoe rät Poppy, ihr überfreundliches und fröhliches Verhalten gegenüber Fremden etwas zu mildern. Aber Poppy meint nur, dass sie im Moment sehr glücklich sei. Dann ruft Tim an.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes
Weitere Informationen im Internet
Pressespiegel auf film-zeit.de
Deutsche Filmhomepage
Linksammlung zum Film auf filmz.de
Fiminfo vom deutschen Verleih
Interview mit dem Regisseur auf doppelpunkt.de
Filmkritik von Lars Kosek auf KultHit.de
QuellenPresseheft Tobis Film
Cast & Crew
-
Mike Leigh
-
Sally Hawkins
-
Alexis Zegerman
-
Andrea Riseborough
-
Samuel Roukin
-
Sinead Matthews
-
Kate O'Flynn
Regie
Schauspieler
-
Sarah Niles
-
Eddie Marsan
-
Joseph Kloska
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Suzys Freund
-
Sylvestra Le Touzel
-
Stanley Townsend
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stadtstreicher
-
Elliot Cowan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Buchhändler
-
Nonso Anozie
-
Oliver Maltman
-
Trevor Cooper
-
Mike Leigh
- Genre
- Komödie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- London, Schule
- Handlung
- Alltag, Art House-Film, Bunt, Fahrrad, Fahrschule, Farben, Flamenco, Frauenfreundschaft, Frauenpower, Frauenpower, Frauenpower, Führerschein, Glück, Glückkeks, Große Liebe, Grün, Lachen, Lebensgefühl, Lehrer, Lehrer-Schüler-Beziehung, Liebe, Mitbewohner, Obdachloser, Optimismus, Party, Rolle der Frau, Schwester, Starke Frau, Trampolin, Verlieben, Verulkung, Witz, Wohngemeinschaft
- Stimmung
- Gutgelaunt, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Happy-Go-Lucky
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Kritiken (9) — Film: Happy-Go-Lucky
The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...
Kommentar löschen„Happy-Go-Lucky” ist ein netter Gute-Laune-Film für zwischendurch, der unterhaltsam wie auch lehrreich daherkommt. Vorausgesetzt, der Zuschauer besitzt zum Zeitpunkt der Sichtung selbst ein recht sonniges Gemüt, andernfalls würden die Verrücktheiten seitens Polly nach nicht allzu langer Zeit heftigst an seinem Nervenkostüm zehren. Trotzdem, Sally Hawkins sollte man durchaus für die Zukunft im Auge behalten, denn ihre Leistung in „Happy-Go-Lucky” ist nicht nur herausragend, nein, geradezu umwerfend und wird ihr mit Sicherheit noch das eine oder andere gute Angebot einbringen.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenEine Wucht ist vor allem die überwältigende Hauptdarstellerin Sally Hawkins, die dieser sehr unbeschwerten, aber doch immer leicht sozialkritischen Komödie den nötigen Kick verleiht. Sie wirbelt durch London und vermag auch jenseits der für gewöhnlich vorherrschenden Lebensfreude die Emotionen fein abzustufen. In erster Linie verzaubert ihre Figur aber natürlich durch ihre optimistische Lebenseinstellung und diesem unwiderstehlichen Lächeln.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschen"Happy-Go-Lucky" ist eine Charakterstudie, der konventionelle Handlungselemente weitgehend fehlen. Zwei vergnügliche Stunden lang sehen wir nichts als einen rundum positiven Menschen in seinem Alltag. [...] Es könnte sein, dass ihr schrilles Wesen ein paar Leuten auf die Nerven geht. Denen vielleicht auch ihre wild zusammengewürfelte Pippi-Langstrumpf-Kostümierung nicht gefällt. Oder das infantile Getue. Das ist okay. Aber aufgepasst: Zu Poppys besten Eigenschaften gehört, dass sie andere nicht beurteilt.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenDer britische Autorenfilmer Mike Leigh ist Spezialist für skurrile Gestalten und seltsame Blickwinkel in einer Welt harscher sozialer Realitäten, das hat er in Filmen wie "Lügen und Geheimnisse" bewiesen. Mit Poppy hat er nun eine Figur geschaffen, die einem Alltagsdrama den Tonfall einer Komödie verleihen kann. Er zeigt sie als Frau mitten im Leben, die Trampolin springt, sich am Flamenco versucht und mit Freundinnen ausgeht.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Happy-Go-Lucky“ erfrischt mit sympathischem Humor, der ganz auf den Lippen und Gesichtszügen einer erstaunlich fröhlichen Figur liegt. Sally Hawkins gewann im Februar den Goldenen Bären für die Beste weibliche Darstellerleistung bei der Berlinale. Was bei Mike Leigh öfters passieren kann, denn dieses Theater-Tier legt extrem viel Wert auf das Rollentraining mit seinen Schauspielern. Die bedenklichen Momente zum Ende hin retten den Film vor einem zu platten Porträt Poppys.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenHappy-go-lucky ist vor allem der Film von Sally Hawkins, die fast jede Minute im Bild ist und für ihren durch und durch grandiosen Auftritt als Poppy zu Recht im Februar bei der Berlinale einen Silbernen Bären bekam. Der Titel bedeutet auf Deutsch so viel wie »unbekümmert«. Das kann eine Tugend sein, es kann aber auch bedeuten, sich vor dem Leben ignorant zu verschließen und genau zwischen diesen beiden Möglichkeiten balanciert dieser Film.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenKeine Frage, »Happy-Go-Lucky« ist die Buttercremetorte des Feelgood-Movies – schon weil gute Laune ein extrem seltener Rohstoff ist. Konsequenterweise braucht Leigh nicht allzuviel Drehbuch und Plot – ein bunter Farbklecks braucht wenig Struktur. Zugunsten der Vorführung eines absolut intakten Seelenlebens und damit verbundener Authentizität kann alles andere ein wenig in den Hintergrund rücken. An Poppy exerziert der für düstere Arbeiterfilme gelobte und gepriesene Regisseur Mike Leigh ein Sprachspiel: Aus Gefühlskino wird Kino des Gefühls.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenAm komischsten wird es immer dann, wenn sie selbst zur Schülerin wird, in der Fahrschule etwa, oder beim Flamenco-Tanz. Nun würde in den meisten Filmen ein so grundoptimistisches Wesen diverse Schicksalsschläge in die Verzweiflung stürzen. Nicht so in diesem Film.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenWenn jemand eigentlich Pauline heißt, am liebsten aber von allen Poppy genannt werden möchte, sagt dies bereits eine ganze Menge über ihre Persönlichkeit aus. So passiert es im neuen Film des britischen Regisseurs Mike Leigh, der wie kein zweiter die Kunst beherrscht, anspruchsvolle Unterhaltung vor ernsthaften Hintergründen zu drehen, die bevölkert werden von so lebensechten Figuren, die wirken, als seien sie mal eben von der Straße direkt vor die Kamera gezerrt worden. Aber natürlich kommt dieser vermeintliche Realismus nicht von ungefähr: Leigh gilt als wahrer Meister der Schauspielführung und verfügt dazu über ein goldenes Händchen, wenn es um die Besetzung seiner Filme geht. Genau dies hat er mit Werken wie „Lügen und Geheimnisse“ oder „Vera Drake“ bereits mehr als einmal unter Beweis gestellt. Im aktuellen Fall heißt seine Schauspielentdeckung Sally Hawkins. Was so wiederum auch nicht ganz stimmt, denn sein Kollege Woody Allen war da bereits einen Tick schneller…
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Kommentare (51) — Film: Happy-Go-Lucky
Kommentar schreibenHendrik 2012/01/13 20:28:40
Kommentar löschenEin Film über Segen und Fluch eines unerschütterlichen Optimismus. Poppy ist 30, Grundschullehrerin und wenn HAPPY-GO-LUCKY ein Solarsystem wäre, dann wäre sie die Sonne. Zudem ist sie lebhaft, aufgedreht und oft albern - und wer solche Frauen nicht mag, wird auch diesen Film hassen. Da dies nicht auf mich zutrifft (ganz im Gegenteil, solange sie auch mal einen Gang runterschalten können), stand meinem Wohlwollen wenig im Wege. Poppys sonniges Gemüt wird immer wieder durch die Realität auf die Probe gestellt, unter anderem in Gestalt ihres misanthropen Fahrlehrers, der zudem Fan von kruden Verschwörungstheorien ist. Ja, das ist eigentlich schon im Groben die Handlung. Auch wenn es sich bei diesem Film für mich um keine Komödie im konventionellen Sinne handelt, hatte ich meistens meinen Spaß, wenn Poppy nicht gerade extrem albern wurde. Hauptdarstellerin Sally Hawkins war mir vorher eher vom Namen her ein Begriff, jetzt verehre ich sie - eine attraktive Frau, mehr wegen ihrer Ausstrahlung denn ihres Aussehens - und ich muß mir endlich mal ihren Film FINGERSMITH anschauen.
Falls ihr euch unschlüssig seid, ob ihr diesen Film sehen wollt, gibt es als Entscheidungshilfe hier noch mein Lieblingszitat zum Abschluss: "Und dann gehst du los und f****t du mit deinem Freund, und dann f****t du mit deiner Freundin, und dann fahrt ihr alle mit diesem besch***enen gelben Auto durch die Gegend!" Bei der Stelle mit dem gelben Auto mußte ich so lachen wie schon lange nicht mehr...
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Canis Majoris 2012/01/11 17:04:39
Kommentar löschenZum Hassen nervig ist dieser Film, wenn man denn die Leidenschaft aufbringen mag, ihn zu hassen und er einem nicht von Anfang an gleichgültig ist...
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Hagen Hagen 2012/01/07 07:34:27
Kommentar löschenExtrem nervige Frau.
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L-viz 2012/01/06 00:24:52
Kommentar löschenJa, es ist schon nachvollziehbar, wenn manche zwischenzeitlich das Bedürfnis haben, Poppy eine reinzuhauen. Das gleicht dann aber der Hass-Fahrlehrer ein bisschen wieder aus, oder? So sehr genervt war ich nicht (jedenfalls nicht die ganze Zeit), deshalb: Noch gut.
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8martin 2012/01/02 21:08:23
Kommentar löschenSelten war ein Film so total reine Ansichtssache wie der hier. Man kann verständlicherweise der Ansicht sein, dass Poppy (Sally Hawkins) beneidenswert in ihrem grenzenlosen Optimismus ist, andere meinen sie sei bemitleidenswert in ihrer Naivität. Wie dem auch sei, es ist kein toller Film. Mike Leigh hat sich an eine Art Komödie gewagt, die bisher erst einmal sein Metier war.
Poppy kann einem ganz schön auf den Senkel gehen mit ihrer affigen Albernheit. Sie zelebriert das Chaos um sich herum, weil sie doch wohl etwas schlicht ist. Und so plätschert ihr Geplapper ohne Witz und Charme so vor uns hin. Eine Dreißigjährige benimmt sich eigentlich nicht so infantil. Es wird zunehmend langatmiger und bleibt eindimensional, denn die Handlung dreht sich im Kreise (Fahrstunde, Flamencokurs Pennergespräch). Gäbe es keinen One-Night-Stand mit einem Sozialarbeiter, wäre die Männerwelt völlig außen vor geblieben. Und selbst dabei benimmt sich Poppy etwas doof und keineswegs sexy.
Und dann bricht als dramatischer Höhepunkt völlig unvorbereitet eine sinnfreie aber handgreifliche Auseinandersetzung mit ihrem Fahrlehrer aus. Kurz und heftig - ergebnisoffen!
Die Message: ’Poppy will die ganze Welt glücklich machen!’ So einfach ist das. Na wer’s glaubt!?
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moviee 2012/01/02 15:53:12
Kommentar löschenDer ultimative gute-Laune-Film, der wohl die beste Therapie ist um psychisch Depressive zu kurieren. Es geht um die 30-Jährige Pauline, die seit Kindesjahren nur noch Polly genannt wird und ein unbeschwertes Leben als aufgewecktes Energiebündel lebt. Die immerfröhliche und dauergrinsende Sympathisantin versucht so gut wie möglich ihre Stimmung auf ihre Außenwelt zu übertragen, doch durch einen aggressiven Schüler und einen cholerischen Fahrlehrer wird die Grundschullehrerin vor kleine Herausforderungen gestellt. Aber sie lässt sich von nichts und niemanden die gute Laune nehmen und versucht auch diese Situationen so gut wie möglich zu meistern.
"Happy-Go-Lucky" ist ganz klar ein Film, der von seiner Hauptdarstellerin lebt. Ich könnte mir für die Person der Polly spontan keine andere Schauspielerin vorstellen als die hier spielende Sally Hawkins, die mir bis zu diesem Film überhaupt noch kein Begriff war. Der deutsche Untertitel "Gute Laune ist ansteckend" trifft weitestgehend zu, denn auch ich hatte hier sichtlich meinen Spaß. Die Bewertung wird aber dadurch getrübt, da einige auch bedeutende Nebendarsteller nicht umfassend genug ausgeleuchtet werden und da eine richtige Handlung oder ein roter Faden auch nicht wirklich vorhanden ist. Ein weiterer Kritikpunkt sind einige Handlungsstränge, die zwar angeschnitten werden, aber am Schluss doch nur den Ausgangspunkt für eine daraufhin weiterführende Handlung geben sollten. Als Beispiel verweise ich auf die Geschichte rund um den aggressiven Jungen, der im Übrigen auch alles andere als überzeugend rüberkam, aber das ist eine andere Geschichte. Unterm Strich dämpfen diese Kritikpunkte "Happy-Go-Lucky" zwar schon ein bisschen, sind aber nicht so ausschlaggebend, dass der Streifen nicht den Titel 'sehenswert' verdient hätte. Ein richtig schöner und Laune-hebender Film, dem es durch eine tolle Hauptdarstellerin gelingt, die positive Stimmung dem Zuschauer weitestgehend zu übermitteln.
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pellekraut007 2011/08/29 19:34:46
Kommentar löschenMir würde Poppy unheimich auf die Backen gehen: Grunz, dieser infantile Knaller auf zwei Beinen, diese Bibabutze-Grundschultante mit ADHS, dieser breitmäulige Grinsekeks, der einer nicht aufhören wollenden Dauersalve eines Tischfeuerwerks gleicht, das endlos abpoppt in einem viel zu kleinem englischen Wohnzimmer mit künstlichem Kamin und Lümmelsofa! Und zu jedem noch so banalen Ereignis rutscht ihr ein unbrauchbares Witzchen über die dicken Lippen, immer hat sie ein bisschen Sex an den Füssen und die zarten Beinchen stecken ausschließlich in einer auffälligen lila Netzstrumpfhose! Raah! Ich fahr mit ihr durch ein paar kleine Straßen und will ihr nur das Auto fahren beibringen! Ich werde vor keiner noch so renitenten Fahrschülerin kapitulieren! Aber ich merke nach insgesamt zwei Fahrstunden: Oh nein, ich war Scott! Ich hab Vorurteile, vermute überall eine Verschwörung, fühle mich ständig verfolgt, finde alles scheiße, was nicht so ist, wie ich es mir vorstelle oder gar erwarte, halte alles Fremde für gefährlich, verlange Respekt, fühle mich wichtig, bin selbständig, habe was zu sagen... und habe mich zu allem Unglück auch noch unsterblich in Poppy verliebt! Nein, quieck, ich bin nicht Tim! Leider nein. Das war nicht mein Weg. Ich war Scott. Ich war großartig in meinem Spiel und hätte Poppy fast die Show gestohlen, aber, ich war "the bad one"! Was für eine schmerzliche Erkenntnis! Happy go lucky! Ich werde es versuchen, Poppy, und danke für ein paar Lehrstunden in "Glücklich werden". Grunz! Hey, da ist ja noch ein Gutschein für eine Fahrstunde. Och nö, da bastel ich lieber ein Papiertütenvogel, mit Poppy!
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curtis_newton 2011/08/28 19:13:38
Kommentar löschen„Manchmal kann man über nervtötende Hauptfiguren hinwegsehen, wenn der Film wenigstens eine funktionierende Handlung zu bieten hat, aber da ist leider wenig zu holen. Poppy schnattert und kichert und lernt Autofahren, was vor lauter Schnattern und Kichern nicht so recht funktioniert, dann lernt sie einen Typen kennen und schläft mit ihm. Viel mehr passiert nicht. Mike Leigh, den großen Realisten, erkennt man nur in ein paar Szenen mit einem grummeligen Fahrlehrer, der eigentlich nur seinen Job machen will, bevor Leigh ihn zur Witzfigur degradiert."... „All das ist schlimm, aber nicht so schlimm. Richtig schlimm wird es erst am Ende, da wird es altherrenhaft, denn das erste Mal, daß die ach so quirlige Poppy innehält und Ruhe gibt und wie ein halbwegs normaler Mensch rüberkommt, ist nach dem Sex. Willkommen im 19. Jahrhundert, meine Herren, wir erinnern uns: Das hysterische Weib muß nur mal anständig rangenommen werden. Diese Haltung sollte man Mike Leigh nicht direkt unterstellen, aber daß die Interpretation sich aufdrängt, ist allein schon ganz schön doof. Da spielt es auch keine große Rolle mehr, ob der Zuschauer männlich oder weiblich ist." (schnitt.de)
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nurleben 2011/07/14 16:10:17
Kommentar löschenPoppy hat mir meinen Sinn für Humor zurückgegeben und dafür werde ich ihr, Mike Leigh und Sally Hawkins ewig dankbar sein. :) <3
Ich hab mich während und nach dem Film kaputtgelacht und ihn 3-, 4-mal im Kino gesehen ^^. Ich war damals wochenlang geradezu high von dem Film :D.
Für mich immer noch DER Feelgoodfilm :)
ENRAHA! :P
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pellekraut007 2011/08/12 17:50:11
Antwort löschenJa, Poppy hat einem gezeigt, wie lächlich "Ernsthaftigkeit" sein kann! Ich stimme mit dir ein: Zehnpunktgrunz!
nurleben 2011/08/14 18:31:44
Antwort löschenGenau! :) :D
nadsy 2011/03/31 12:35:58
Kommentar löschenFür mich ein definitiver Gute-Laune-Film. Die Protagonistin besitzt einen ungewöhnlichen und, zugegebenermaßen, etwas gewöhnungsbedürftigen Charakter, der aber gleichzeitig der Hauptnebendarsteller, Bestimmer und Träger des Films ist. Dass man trotz den Momenten, in denen man traurig, ratlos, verwirrt oder verärgert ist, in denen das Leben einen mit Angst und Unfreundlichkeit konfrontiert, seine Lebensfreude immer noch wiederfinden und bewahren kann - das ist für mich die Botschaft des Films.
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freedika 2011/03/19 12:45:03
Kommentar löschenEin Film wie bunter, süßer Kirschlolli. Ob das gut oder schlecht ist, kann jeder für sich selbst entscheiden.
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Kill_Diether 2010/10/09 14:33:12
Kommentar löschenSubjektiv betrachtet gehen mir die Charaktere
ziemlich auf'n Senkel. Insbesondere das neurotische
Lachen von Sally Hawkins und die psychotische
Misslaune von Eddie Marsan.
Objektiv gesehen werden diese Charaktere brilliant
dargestellt und so bereitet die Sozial-Komödie eine
skurrile Freude.
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TobiasSD 2010/09/20 12:42:48
Kommentar löschenNetter Film trotz sehr nervigem Soundtrack!
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Hoang-Thach-Vu 2010/08/17 01:18:41
Kommentar löschenIch hasse diesen Film. Ich hasse die Hauptcharakterin und ihr fürchterliches Lachen, ich hasse diesen völlig zerknitterten "Plot", ich hasse den Humor... ich hasse sogar das fürchterliche Englisch, was sie in dem Film sprechen. Ich hasse aber nur FAST alles am Film! Einzig und alleine der Fahrlehrer ist wirklich lustig.... Darum auch eine 0,5 und nicht gleich eine 0.
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Shorty06 2010/08/14 02:24:29
Kommentar löschenHappy-Go-Lucky von Mike Leigh. Ein Film, in den man voller freudiger Gefühle hinein geht, dann ein wenig melancholisch wird, nur um dann doch wieder fröhlich hinaus zu schreiten. Mike Leigh erzählt uns die Geschichte der Frohnatur Poppy, die wie ein überdrehtes Kind durch die Welt schreitet und versucht gute Laune zu verbreiten.
Dies tut sie auch den ganzen Film durch. Einerseits wird uns schnell klar, dass es wirklich ermüdend ist, sich mit einer solchen Energiebombe zu umgeben. Doch andereseits fühlt man nichts als Bewunderung, wenn sie zeigt, dass sie auch sehr einfühlsam sein kann. Sally Hawkins spielt ihre Rolle solide oft jedoch auch hart an der Grenze zur Übertreibung.
Die Geschichte hat ihren Charme, vorallem während den Fahrschul-Szenen, doch konnte mich irgendwie nicht mitreißen. Mike Leigh hält sich mit seiner Regie sehr zurück und gestaltet das Ganze recht unspektakulär. Ein netter Film, den man sich einmal anschauen kann.
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stuforcedyou 2010/07/26 15:29:32
Kommentar löschenDer rote Faden in Mike Leighs Film ist keine Handlung sondern der Charakter von Hauptfigur Poppy, die so hemmungslos glücklich ist, dass man selbst als Zuschauer ab und an das Gefühl hat, dass diese immer gut gelaunte Person an den Nerven nagt wie ein Marder an den Autokabeln. Es überwiegt jedoch eine fast schon unerklärliche Art der Faszination, denn Poppy wird zum einen toll dargestellt von Sally Hawkins, die für ihre Leistung auf der Berlinale 2008 ausgezeichnet wurde, und zum anderen wirkt Poppy oft wie ein heller Lichtstrahl in einer grauen Welt. Ob die Welt um Poppy wirklich grau ist oder ob alles neben dieser Person grau wirkt muss ist klare Ansichtssache, genau wie die Frage ob man wirklich fast zwei Stunden an dem Leben der Grundschullehrerin teilnehmen will. "Happy-Go-Lucky" ist nämlich im Kern ein gelungener Film, doch am Ende bleibt nur eine Szene wirklich im Gedächtnis haften, weil sie Poppy mit einer menschlichen Tragödie konfrontiert, die mit ihr zu tun hat und den freundlich- beschwingten Rahmen des Films (endlich) einmal aufbricht. Auch eine Form des Happy Ends.
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Sanylein 2010/07/13 19:00:02
Kommentar löschenAlso für mich persönlich war diese übertriebene gute Laune auch etwas zu viel. Die Leistung der Hauptdarstellerin fand ich auch nicht so super, da gibts eindeutig bessere. War aber dann insgesamt doch recht unterhaltsam.
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Hauptdarsteller 2010/07/02 15:41:08
Kommentar löschenDieser Gute-Laune-Cocktail kann ganz schnell zu einem Wasser ohne Kohlensäure werden. Für Menschen mit einer Depression würde dieser Film wohl am wahrscheinlichsten keine Stimmungsaufhellung verursachen, sondern eine akute Suizidaltät wäre zwangsläufig die Folge. Poppy wirkt klebrig, distanzgemindert und ihre dargestellte gute Laune nervt den Zuschauer fortwährend. Die schauspielerische Leistung entspicht dem Niveau einer Laienspielschar. Also dann doch besser ein Serotionreabteakhemmer schlucken und wissen was zu erwarten ist. Bei diesem Streifen kommt es zu bisher nicht absehrbaren Nebenwirkungen: Frusttrationstoleranz verschwindet, Impulskontrollverlust, Wutausbrüche sind möglich! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Regisseur und oder die Hauptdarstellerin.
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nurleben 2010/07/03 17:07:01
Antwort löschenIch empfehle, den Film bei besserer Laune nochmal zu gucken :P ;)
Alle 3 Antworten zeigen
Hauptdarsteller 2010/07/03 19:03:40
Antwort löschenSorry, ich war gut gelaunt und ich werde diesen Film bestimmt nicht nochmal anschauen......Höchstens im Orginalton, wer weiß, vielleicht hat die deutsche Synchronisation auch ihren Teil dazu beigetragen, dass mir dierser Film so gar nicht gefallen hat.....Versuch ist es ja wert!
Hoang-Thach-Vu 2011/01/28 23:43:50
Antwort löschenOh Gott NEIN! Tu das nicht D: Auf keinen Fall im O-Ton anschauen... ist der blanke Horror bei der Schauspielerin D:
sikkmeidack 2010/03/13 13:36:35
Kommentar löschenKnüppelsüß. Eine schlaue Alltags-Groteske, die neben manischen Schußwaffen-Dialogen, die manchmal in´s neurotisch-hysterische nerven, auch zynische Zoten zu bieten hat und ebenfalls sympathisch-verpackte lustige, vermeintliche Wahrheiten abzuliefern. EnRahHa.
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bangbangbenny 2010/03/04 19:33:01
Kommentar löschenUNBEDINGT auf Englisch kucken. Auf Deutsch nervt das dümmliche Gerede von Poppy ungemein!!
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