Happy-Go-Lucky

Happy-Go-Lucky (2008), GB
Laufzeit 119 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 03.07.2008

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7.2 Kritiker
25 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
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von Mike Leigh, mit Sally Hawkins und Alexis Zegerman

Poppy arbeitet als Grundschullehrerin im Norden Londons und ist das, was man eine wahre Frohnatur nennt: stets gut gelaunt, offenherzig und hilfsbereit.Poppy muss man einfach gern haben. Mit der großen Liebe hat es allerdings noch nicht so richtig geklappt – ist aber auch halb so wild. Schließlich hat Poppy ja ihre Mitbewohnerin Zoe und einen ganzen Haufen bester Freundinnen. Poppys unbeschwerte Art löst in ihrer oft etwas missgelaunten Umwelt allerdings auch Befremden und Erstaunen aus. Manche halten sie für ein wenig schlicht, einige sogar für verrückt. Doch Poppy lässt sich ihre gute Laune nicht verderben!

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Kritiken (9) — Film: Happy-Go-Lucky

The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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7.0Sehenswert

„Happy-Go-Lucky” ist ein netter Gute-Laune-Film für zwischendurch, der unterhaltsam wie auch lehrreich daherkommt. Vorausgesetzt, der Zuschauer besitzt zum Zeitpunkt der Sichtung selbst ein recht sonniges Gemüt, andernfalls würden die Verrücktheiten seitens Polly nach nicht allzu langer Zeit heftigst an seinem Nervenkostüm zehren. Trotzdem, Sally Hawkins sollte man durchaus für die Zukunft im Auge behalten, denn ihre Leistung in „Happy-Go-Lucky” ist nicht nur herausragend, nein, geradezu umwerfend und wird ihr mit Sicherheit noch das eine oder andere gute Angebot einbringen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

Eine Wucht ist vor allem die überwältigende Hauptdarstellerin Sally Hawkins, die dieser sehr unbeschwerten, aber doch immer leicht sozialkritischen Komödie den nötigen Kick verleiht. Sie wirbelt durch London und vermag auch jenseits der für gewöhnlich vorherrschenden Lebensfreude die Emotionen fein abzustufen. In erster Linie verzaubert ihre Figur aber natürlich durch ihre optimistische Lebenseinstellung und diesem unwiderstehlichen Lächeln.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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9.0Herausragend

"Happy-Go-Lucky" ist eine Charakterstudie, der konventionelle Handlungselemente weitgehend fehlen. Zwei vergnügliche Stunden lang sehen wir nichts als einen rundum positiven Menschen in seinem Alltag. [...] Es könnte sein, dass ihr schrilles Wesen ein paar Leuten auf die Nerven geht. Denen vielleicht auch ihre wild zusammengewürfelte Pippi-Langstrumpf-Kostümierung nicht gefällt. Oder das infantile Getue. Das ist okay. Aber aufgepasst: Zu Poppys besten Eigenschaften gehört, dass sie andere nicht beurteilt.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.5Ausgezeichnet

Der britische Autorenfilmer Mike Leigh ist Spezialist für skurrile Gestalten und seltsame Blickwinkel in einer Welt harscher sozialer Realitäten, das hat er in Filmen wie "Lügen und Geheimnisse" bewiesen. Mit Poppy hat er nun eine Figur geschaffen, die einem Alltagsdrama den Tonfall einer Komödie verleihen kann. Er zeigt sie als Frau mitten im Leben, die Trampolin springt, sich am Flamenco versucht und mit Freundinnen ausgeht.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

„Happy-Go-Lucky“ erfrischt mit sympathischem Humor, der ganz auf den Lippen und Gesichtszügen einer erstaunlich fröhlichen Figur liegt. Sally Hawkins gewann im Februar den Goldenen Bären für die Beste weibliche Darstellerleistung bei der Berlinale. Was bei Mike Leigh öfters passieren kann, denn dieses Theater-Tier legt extrem viel Wert auf das Rollentraining mit seinen Schauspielern. Die bedenklichen Momente zum Ende hin retten den Film vor einem zu platten Porträt Poppys.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Happy-go-lucky ist vor allem der Film von Sally Hawkins, die fast jede Minute im Bild ist und für ihren durch und durch grandiosen Auftritt als Poppy zu Recht im Februar bei der Berlinale einen Silbernen Bären bekam. Der Titel bedeutet auf Deutsch so viel wie »unbekümmert«. Das kann eine Tugend sein, es kann aber auch bedeuten, sich vor dem Leben ignorant zu verschließen und genau zwischen diesen beiden Möglichkeiten balanciert dieser Film.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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5.5Geht so

Keine Frage, »Happy-Go-Lucky« ist die Buttercremetorte des Feelgood-Movies – schon weil gute Laune ein extrem seltener Rohstoff ist. Konsequenterweise braucht Leigh nicht allzuviel Drehbuch und Plot – ein bunter Farbklecks braucht wenig Struktur. Zugunsten der Vorführung eines absolut intakten Seelenlebens und damit verbundener Authentizität kann alles andere ein wenig in den Hintergrund rücken. An Poppy exerziert der für düstere Arbeiterfilme gelobte und gepriesene Regisseur Mike Leigh ein Sprachspiel: Aus Gefühlskino wird Kino des Gefühls.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Am komischsten wird es immer dann, wenn sie selbst zur Schülerin wird, in der Fahrschule etwa, oder beim Flamenco-Tanz. Nun würde in den meisten Filmen ein so grundoptimistisches Wesen diverse Schicksalsschläge in die Verzweiflung stürzen. Nicht so in diesem Film.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Wenn jemand eigentlich Pauline heißt, am liebsten aber von allen Poppy genannt werden möchte, sagt dies bereits eine ganze Menge über ihre Persönlichkeit aus. So passiert es im neuen Film des britischen Regisseurs Mike Leigh, der wie kein zweiter die Kunst beherrscht, anspruchsvolle Unterhaltung vor ernsthaften Hintergründen zu drehen, die bevölkert werden von so lebensechten Figuren, die wirken, als seien sie mal eben von der Straße direkt vor die Kamera gezerrt worden. Aber natürlich kommt dieser vermeintliche Realismus nicht von ungefähr: Leigh gilt als wahrer Meister der Schauspielführung und verfügt dazu über ein goldenes Händchen, wenn es um die Besetzung seiner Filme geht. Genau dies hat er mit Werken wie „Lügen und Geheimnisse“ oder „Vera Drake“ bereits mehr als einmal unter Beweis gestellt. Im aktuellen Fall heißt seine Schauspielentdeckung Sally Hawkins. Was so wiederum auch nicht ganz stimmt, denn sein Kollege Woody Allen war da bereits einen Tick schneller…

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Kommentare (64) — Film: Happy-Go-Lucky

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Morrigan

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Bewertung6.0Ganz gut

Selten zum reinversetzen, manchmal witzig, häufig ein bisschen nervig und ganz oft einfach nur merkwürdig.

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Markbln

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Bewertung5.0Geht so

Wo ist denn diese Poppy "happy"?! Sie hat offensichtlich einen ganz gehörigen Dachschaden. 10 Minuten lustig, dann möchte man ihr nur noch einen Knebel zwischen die Zähne rammen. Zum schluss kriegt das ganze dann auch etwas Farbe und kommt heraus aus seiner Eindimensionalität.
Hab's auf deutsch gesehen und kenne die englische Originalversion nicht. Da Engländerinen gewöhnlich aber zwei Oktaven höher sprechen, ist das womöglich noch stressiger.

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f_werner

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Bewertung3.0Schwach

Ist wohl Geschmackssache, aber nicht meiner. Habe nach der Szene mit der Fahrschule aufgegeben, die dargestellte Person Poppy) nervt nicht nur den Fahrlehrer sondern auch den Zuschauer.

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pramble

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Bewertung6.0Ganz gut

Mike Leigh's famous realistic staging and training of the actors is no substitute for a real story. A few characters are allowed to roam around. A driving instructor is a bit of a stalker and after 90 minutes the plug is pulled with no resolution and with us having seen and experienced very little.

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Nordlicht79

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Bewertung3.0Schwach

War's Faulheit sich zu bewegen? Ich hab keine Ahnung! Aber irgendwie hab ich durchgehalten und komischerweise nicht die "Stop"-Taste gedrückt! Eins steht zumindest fest. Wir haben hier definitiv 'ne ganz starke Titelfavoritin für den Preis: "Nervigste Protagonistin aller Zeiten".

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Andy Dufresne

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Ich hab es 16 min lang ausgehalten (ohne wegzuschalten) glaub ich...:D


Nordlicht79

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Ja ich glaub, ich hatte mal wieder an das Gute im Menschen gehofft, und war mir sicher es muß irgendwann besser werden, weil sowas kann man doch niemanden zumuten. Aber Pustekuchen :-D


natedb

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Bewertung3.0Schwach

Ein anstrengender und nicht wirklich lustiger Film.
Eine Handlung die im Nichts beginnt und ins Nichts führt.
Eine nervige Protagonistin.
Zwei vergeudete Stunden meines Lebens.

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Iubar

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich ein ganz und gar gelungener Film :) Es macht Spaß ihn zu sehen. Die Charaktere sind zwar alle etwas schräg, aber man muss sie trotzdem alle irgendwie mögen. Ich kann nur dazu raten sich diesen Film anzusehen!

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Lester Burnham

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Bewertung3.5Schwach

Ich hab's geschafft, obwohl ich ein paarmal kurz davor war, abzubrechen. Und das lag nicht mal primär an der ultrafröhlichen, nervenaufreibenden (leider nicht im positiven Sinn gemeint) - sagen wir - "gewöhnungsbedürftigen" Poppy. Vielmehr haben mich die in die Geschichte eingebundenen Drama-Elemente gestört. Was sollte z.B. das kurze Tangieren einer Kindesmissbrauchsgeschichte? Warum muss die witzige Beziehung zwischen Poppy und ihrem Fahrlehrer auf so dramatische Weise zugespitzt werden?
Ich habe nichts gegen solche Storylines, aber hier waren sie einfach unpassend. Poppy verbreitet ungebrochen gute Laune, da möchte ich - voll und ganz - eine Komödie mit witzigen Momenten erleben; diese versuchte Dramatisierung, um einen Schuss Ernsthaftigkeit in den Film zu bringen, war meines Erachtens völlig unnötig.
Daneben war es mir oft zu albern oder zu aufgedreht; außerdem gab es viele Längen, in denen ich mich gefragt habe: Wo führt das alles eigentlich hin?
Bei den Lobeshymnen im Vorfeld habe ich viel mehr erwartet; man hat defintiv nichts verpasst, wenn man den Film nicht gesehen hat. Nicht meine Welt...

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Glücksritter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sally Hawkins kann man doch eigentlich nur lieben. Vielleicht können einige ihre Art in dem Film nicht ab, aber bei mir hat sie voll den Nerv getroffen. Diese unbeschwerte, warmherzige, immer scheinallwissende, aber nicht zu abgehobene Natur mag, zugegeben, manchmal nervtötend sein, aber im Endeffekt sind es doch genau solche Eigenheiten, die das Individuelle hervorheben und so anziehend machen. Bei Sally wirkt es nie aufgesetzt, sie verschmelzt absolut mit dieser Rolle, man könnte fast meinen Sally ist Poppy. Ich liebe sie dafür und danke Mike Leigh, trotz der eigentlich nicht vorhandenen Handlung, für diesen großartigen Film.

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Springinsfeld

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Bewertung4.0Uninteressant

Poppy besitzt in etwa die Anmut eines Hominiden mit 0,8 Promille. Sie hat keinen Sinn für Takt, keinen Sinn für Mode und offensichtlich auch keinen für Humor. Ihre „Happy-Go-Lucky“-Attitüde wirkt furchtbar aufgesetzt und inszeniert, was besonders mit den (wenigen) annehmlichen Szenen, die dieser Film zu bieten, kontrastiert: So wirkt die dreißigjährige Grundschullehrerin zumindest beruflich engagiert und beweist auch in der finalen Auseinandersetzung mit ihrem, mutmaßlich psychisch kranken, Fahrlehrer ein gewisses Einfühlungsvermögen. Sie ist also nicht so naiv, unreif oder gar dümmlich, wie sie sich gibt. Ein absonderliches Verhalten scheint für Poppy die einzige Methode zu sein, die es ihr ermöglicht mit der Vielschichtigkeit des Lebens besser umgehen zu können. „Besser“ stellt in diesem Fall allerdings nur den einfacheren Weg dar, der spätestens bei einer vierzigjährigen Poppy nach Fremdschämen schreit.
Dieser Film mag vielleicht vielschichtiger und tiefgründiger sein, als es auf den ersten Blick aussieht, dennoch hat es mich Überwindung gekostet die gesamten 118 Minuten bei der Sache zu bleiben. Poppy ist (und bleibt) einfach widerlich nervtötend und uncharmant, so dass man, im schlimmsten Fall, dazu hingerissen wird, sich zu freuen, wenn sie dann doch mal traurig ist…

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Rosemary'sBaby

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Bewertung7.5Sehenswert

es is, es is, es is, weisst Du? weisst Du was ich meine. sie is, sie is, sie is, und ich nicht, weisst Du?
Komödie?
Eher eine laute und leise, schöne und manchmal tiefsinnige Meditation über das Leben und die Menschen um uns herum. Mag Poppy auch nervige Wesenszüge vorweisen, macht sie dies doch letztendlich auch lebendig und glaubwürdig. Einige Szenen finde ich sehr interessant und auch beeindruckend. Die mit dem Penner beispielsweise. Besonders gefallen hat mir der Fakt, daß nicht jede Szene und jeder Erzählstrang gelöst, und zu einem Happy Ending verwurstet wird, wie in vielen anderen Streifen. Eigentlich passiert dies hier fast gar nicht.. wie auch im (wahren) Leben.

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Glücksritter

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Die Szene mit dem Penner ist einmalig.


Andy Dufresne

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Bewertung5.0Geht so

18 Minuten.

Genau 18 Minuten habe ich es ausgehalten.
18 ultranervtötende Minuten.
Kommt da irgendwann noch etwas das diesen ultranervtötenden klebrigen ,tratschig trutschigen Anfang rechtfertigt?

Ich weiß nicht ob ich es nochmal versuchen kann irgendwann,bis dahin geb ich mal 5 Punkte um den Schnitt nicht zu töten (darf man nur wenn man Filme ganz gesehen hat, finde ich), was mir allerdings echt schwerfällt...

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Jeff Lebowski

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Töte den Schnitt ruhig. Bei so einem Film dürfte niemand etwas dagegen haben..


Andy Dufresne

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Glaub auch nicht das um den Film gekämpft würde...


Brigittes Helm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man sollte sich von diesem Film nicht täuschen lassen und auch nicht von seinem Titel. So glücklich ist diese Poppy nicht, auch wenn das ihr lustiger Name, ihr lustiges Gehabe und der ebenso lustige Titel suggerieren. Auf mich hat sie in all ihrer aufgesetzten Munterkeit eine unendliche Traurigkeit vermittelt. Diese Figur schiebt alle Probleme konsequent von sich, lässt den Alltag und seine Sorgen gar nicht erst an sich heran und lässt auf Knopfdruck eine Rollgardine vor ihr Gesicht und ihr Leben gleiten, wenn es ernst wird. Vielleicht hat sie sich so durch ihre Kindheit gerettet, indem sie Verletzungen nie an sich heranließ. Man weiß es nicht. Eigentlich ist das ja eine gebildete Frau, von ihren Freundinnen promovieren sogar einige. Dennoch hampeln sie, vielleicht bis auf die abgeklärte Zoe - wunderbar relaxt gespielt von Alexi Zegerman - wie geschmacklos gekleidete, hardcore saufende und unfassbaren Dünnpfiff absondernde Prollmädchen aus Liverpool durch die Londoner Kulissen. Und mittendrin Polly als berufsjugendlicher trauriger Clown. Man muss vielleicht Engländer sein und die englische Mittelschicht kennen, um diesen Film so richtig zu verstehen. Schön ist die melancholische Schlussszene mit den rudernden Mädchen auf dem See. Es ist so schwer erwachsen zu werden, sinnieren sie und freuen sich, dass das Rudern immer besser klappt. Das Leben hat noch so viele Möglichkeiten. Wirklich? Die Freundschaft wird bestehen bleiben, vielleicht aber auch die Einsamkeit. Denn spätestens in 20 Jahren wird es auch für eine Polly nicht mehr so einfach One Night Stands, seltsame Verehrer und jede Menge Abenteuer in London geben. Nur noch Verbitterung und Einsamkeit, wenn sie keinen Sinn in ihr Leben bekommt und aus den sich selber gestellten Fallen befreien kann. Einer Figur wie Zoe wird das gelingen, Polly und dem Fahrlehrer wohl eher nicht. In diesem Moment merkt man, wie sehr der zutiefst human denkende Mike Leigh mit seinen Figuren fühlt, wie sehr er auch um sie fürchtet. Seine anderen Filme wie All or Nothing or Another Year, allesamt übrigens mit am Theater geschulten Schaupielern mit improvisiertem Drehbuch gemeinsam entwickelt, zeigen das sehr deutlich. Insofern sollte man auch Happy-Go-Lucky in der Gesamtschau seines Werks sehen, um diesen Film besser zu verstehen. Mir blieb zumindest beim Anschauen das Lachen im Halse stecken.

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BattlemasterIZ

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Happy-Go-Lucky strotzt vor Selbstbewusstsein, Die Darsteller, Die Bilder, Die Situationen und auch viele kleine Dinge machen diesen lebendigen Film zu einem Großen. Das Leben mal etwas optimistischer gestalten, das Positive nicht nur sehen sondern auch fühlen.

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Hendrik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film über Segen und Fluch eines unerschütterlichen Optimismus. Poppy ist 30, Grundschullehrerin und wenn HAPPY-GO-LUCKY ein Solarsystem wäre, dann wäre sie die Sonne. Zudem ist sie lebhaft, aufgedreht und oft albern - und wer solche Frauen nicht mag, wird auch diesen Film hassen. Da dies nicht auf mich zutrifft (ganz im Gegenteil, solange sie auch mal einen Gang runterschalten können), stand meinem Wohlwollen wenig im Wege. Poppys sonniges Gemüt wird immer wieder durch die Realität auf die Probe gestellt, unter anderem in Gestalt ihres misanthropen Fahrlehrers, der zudem Fan von kruden Verschwörungstheorien ist. Ja, das ist eigentlich schon im Groben die Handlung. Auch wenn es sich bei diesem Film für mich um keine Komödie im konventionellen Sinne handelt, hatte ich meistens meinen Spaß, wenn Poppy nicht gerade extrem albern wurde. Hauptdarstellerin Sally Hawkins war mir vorher eher vom Namen her ein Begriff, jetzt verehre ich sie - eine attraktive Frau, mehr wegen ihrer Ausstrahlung denn ihres Aussehens - und ich muß mir endlich mal ihren Film FINGERSMITH anschauen.

Falls ihr euch unschlüssig seid, ob ihr diesen Film sehen wollt, gibt es als Entscheidungshilfe hier noch mein Lieblingszitat zum Abschluss: "Und dann gehst du los und f****t du mit deinem Freund, und dann f****t du mit deiner Freundin, und dann fahrt ihr alle mit diesem besch***enen gelben Auto durch die Gegend!" Bei der Stelle mit dem gelben Auto mußte ich so lachen wie schon lange nicht mehr...

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Canis Majoris

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Bewertung0.0Hassfilm

Zum Hassen nervig ist dieser Film, wenn man denn die Leidenschaft aufbringen mag, ihn zu hassen und er einem nicht von Anfang an gleichgültig ist...

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Hagen Hagen

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Bewertung3.5Schwach

Extrem nervige Frau.

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L-viz

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Bewertung6.0Ganz gut

Ja, es ist schon nachvollziehbar, wenn manche zwischenzeitlich das Bedürfnis haben, Poppy eine reinzuhauen. Das gleicht dann aber der Hass-Fahrlehrer ein bisschen wieder aus, oder? So sehr genervt war ich nicht (jedenfalls nicht die ganze Zeit), deshalb: Noch gut.

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8martin

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Bewertung3.0Schwach

Selten war ein Film so total reine Ansichtssache wie der hier. Man kann verständlicherweise der Ansicht sein, dass Poppy (Sally Hawkins) beneidenswert in ihrem grenzenlosen Optimismus ist, andere meinen sie sei bemitleidenswert in ihrer Naivität. Wie dem auch sei, es ist kein toller Film. Mike Leigh hat sich an eine Art Komödie gewagt, die bisher erst einmal sein Metier war.
Poppy kann einem ganz schön auf den Senkel gehen mit ihrer affigen Albernheit. Sie zelebriert das Chaos um sich herum, weil sie doch wohl etwas schlicht ist. Und so plätschert ihr Geplapper ohne Witz und Charme so vor uns hin. Eine Dreißigjährige benimmt sich eigentlich nicht so infantil. Es wird zunehmend langatmiger und bleibt eindimensional, denn die Handlung dreht sich im Kreise (Fahrstunde, Flamencokurs Pennergespräch). Gäbe es keinen One-Night-Stand mit einem Sozialarbeiter, wäre die Männerwelt völlig außen vor geblieben. Und selbst dabei benimmt sich Poppy etwas doof und keineswegs sexy.
Und dann bricht als dramatischer Höhepunkt völlig unvorbereitet eine sinnfreie aber handgreifliche Auseinandersetzung mit ihrem Fahrlehrer aus. Kurz und heftig - ergebnisoffen!
Die Message: ’Poppy will die ganze Welt glücklich machen!’ So einfach ist das. Na wer’s glaubt!?

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moviee

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Bewertung7.0Sehenswert

Der ultimative gute-Laune-Film, der wohl die beste Therapie ist um psychisch Depressive zu kurieren. Es geht um die 30-Jährige Pauline, die seit Kindestagen nur noch Polly genannt wird und ein unbeschwertes Leben als aufgewecktes Energiebündel lebt. Die immerfröhliche und dauergrinsende Sympathisantin versucht so gut wie möglich ihre Stimmung auf ihre Außenwelt zu übertragen, doch durch einen aggressiven Schüler und einen cholerischen Fahrlehrer wird die Grundschullehrerin vor kleine Herausforderungen gestellt. Aber sie lässt sich von nichts und niemanden die gute Laune nehmen und versucht auch diese Situationen so gut wie möglich zu meistern.

"Happy-Go-Lucky" ist ganz klar ein Film, der von seiner Hauptdarstellerin lebt. Ich könnte mir für die Person der Polly spontan keine andere Schauspielerin vorstellen als die hier spielende Sally Hawkins, die mir bis zu diesem Film überhaupt noch kein Begriff war. Der deutsche Untertitel "Gute Laune ist ansteckend" trifft weitestgehend zu, denn auch ich hatte hier sichtlich meinen Spaß. Die Bewertung wird aber dadurch getrübt, dass in dieser Komödie ein roter Faden nicht wirklich erkennbar ist. Ein weiterer Kritikpunkt sind einige Handlungsstränge, die zwar angeschnitten werden, aber schlussendlich doch nur den Ausgangspunkt für eine weiterführende Handlung geben sollten. Als Beispiel verweise ich auf die Geschichte rund um den aggressiven Jungen, der im Übrigen auch alles andere als überzeugend rüberkam, aber das ist eine andere Geschichte.

Unterm Strich dämpfen diese Kritikpunkte "Happy-Go-Lucky" zwar schon ein bisschen, sind aber nicht so ausschlaggebend, dass der Streifen nicht sehenswert wäre. Ein richtig schöner und launiger Film, dem es durch eine tolle Hauptdarstellerin weitestgehend gelingt, die positive Stimmung auf den Zuschauer zu übertragen.

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