Haus der Mörder
La conciergerie (1997), CA Laufzeit 105 Minuten, Kriminalfilm, Thriller, Drama
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6 Bewertungen
2 Kommentare
Keine
von Michel Poulette und Michel Poulette, mit Serge Dupire und Macha Grenon
Der junge Kommissar Jaques Laniel muss mit ansehen, wie sein Partner und väterlicher Freund Colin vor seinen Augen von Unbekannten erschossen wird. Als sein Chef ihn den Fall nicht selbst aufklären lässt, quittiert Laniel den Dienst, um als Privatdetektiv Colins Mörder zu finden. Daraufhin verlässt ihn auch noch seine Frau, die ein Leben in Angst um ihren Mann nicht mehr ertragen kann. Zugleich erhält Jacques Laniel von der schönen Carole Osborne den Auftrag, herauszufinden, wer ihren Mann auf brutale Weise ermordet hat. Da Osborne auch mit Immobilien spekulierte, beginnt Laniel seine Arbeit in dem Haus, das der Schriftsteller zuletzt zu einem erstaunlich hohen Preis an die sieben Mieter verkaufte. Die Erklärung dafür: Alle sind wegen Mordes verurteilt worden, aber nach zwei Jahren auf Bewährung entlassen worden, und zwar von ein und demselben Richter. Osborne hat sie erpresst. Laniel konfrontiert den beteiligten Richter mit seiner Entdeckung und droht ihm, den Fall publik zu machen. Kurz darauf wird der Richter tot aufgefunden.
Cast & Crew
- Genre
- Kriminalfilm, Thriller, Drama
- Handlung
- Ermittler, Ermittlung, Kommissar, Mord, Mord an einem Freund, Polizei, Polizist, Privatdetektiv, Suche nach Mörder





















Kommentare
Aldo_Valletti Mon, 29 Apr 2013 15:21:37 -0000
Kommentar löschenTypischer 90er low-budget erotik Thriller, der einen höhepunkt seines Metiers darstellt. Die Sets sind teilweise gut ausgestattet und es gibt tatsächlich einige Aussenaufnahmen. Natürlich können die Dasteller nicht gängzlich überzeugen, doch sind einige Nebenrollen gut besetzt und die Story bietet einige künstlerische Anleihen, ist doch recht intelligent. Dass dieser Film einmal nicht aus den USA kommt wertet ihn weiter auf. Man sollte natürlich diese kühlen 90er Set Filme mögen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
8martin Sun, 28 Aug 2011 15:27:48 -0000
Kommentar löschenEin ungewöhnlicher Krimi, in dem ein Privatdetektiv in zwei Mordfällen ermittelt. Dabei stößt er auf skurrile Typen, die alle etwas mit Mord zu tun haben. Er nennt sie eine Bande von Wölfen oder Monstern. Dabei gehen sie recht unterschiedlichen Berufen nach: Schriftsteller, Gallerist, Autohändler, Stripper, Versicherungsvertreter, Model u.a. Wir tauchen in die Kunstszene ein (Francis Bacon) und werden mit fernöstlicher Spruchweisheit versorgt: z.B. „Zehn Zungen, die etwas behaupten sind weniger wert als zwei Augen, die etwas sehen und die sind nicht so viel, wie eine Hand, die fühlt.“ Die Verwirrung wird komplett, wenn sich herausstellt, dass Justiz und Polizei im Korruptionssumpf gemeinsame Sache machen.
Streng formal werden alle Bewohner zu Beginn namentlich vorgestellt und in der finalen Vollversammlung wird aufgeklärt. Und das ist keineswegs langweilig. Es gibt lustige Dialoge wie A: „Demnächst werde ich in Endstation Sehnsucht mitspielen.“ B: „Spielst du die Entstadion oder die Sehnsucht?“
Und wenn Detektiv Jacques (Serge Dupire) einsieht, dass man Rache nicht mit Blut abwaschen kann, findet er für das ganze Lumpenpack eine erstaunliche Lösung.
Vieles bleibt lange Zeit rätselhaft und mysteriös, sehr abwechslungsreich und voller Action. So etwas sieht man leider nicht oft.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten