Herr Wichmann aus der dritten Reihe

Herr Wichmann aus der dritten Reihe (2012), DE Laufzeit 93 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 06.09.2012

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7.5
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von Andreas Dresen, mit Henryk Wichmann

Herr Wichmann aus der dritten Reihe ist eine Dokumentation über den CDU-Abgeordneten Henryk Wichmann und seinen Alltag als Mitglied des Brandenburger Landtags.

Henryk Wichmann ist Anfang 30, CDU-Mitglied und seit 2009 Oppositionsabgeordneter im Brandenburger Landtag. Andreas Dresen hat ihn über ein Jahr bei der Arbeit im Parlament und in seinem Wahlkreis Uckermark/Oberhavel begleitet. Bei Besuchen von Schulen, Seniorenmessen, der Bundeswehr und allerlei Betrieben geht es um brisante Themen wie Arbeitskräftemangel, eingestellte Bahnstrecken oder illegale Mülldeponien. Da kann beispielsweise ein Radweg nicht gebaut werden, weil der Schutz der Schreiadler Priorität hat. Hier in der brandenburgischen Provinz geht es um die lebensnahen Themen, die die Menschen beschäftigen und für die der CDU-Abgeordnete Henryk Wichmann Lösungen anbieten muss.

Hintergrund & Infos zu Herr Wichmann aus der dritten Reihe
Neun Jahre nach Herr Wichmann von der CDU bringt uns Andreas Dresen mit Herr Wichmann aus der dritten Reihe auf den neuesten Stand in Sachen brandenburgischer Politik. Der Regisseur präsentiert uns eine fast schon tragikomische Dokumentation über das, was Politik und Demokratie auf praktischer Ebene wirklich ausmacht. Wir begleiten Henryk Wichmann im Plenum, auf den Landtagsfluren und erleben den Lebensalltag im brandenburgischen Wahlkreis des Abgeordneten. (AP)

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Cast & Crew

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Schauspieler

Kritiken (11) — Film: Herr Wichmann aus der dritten Reihe

Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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7.0Sehenswert

Dresen beobachtet die Mühlen der Politikarbeit ohne Häme. [...] [Er] beschreitet dabei einen schmalen Grat zwischen Absurdität und komischer Tragik. Henryk Wichmann ist ein Lokalpolitiker durch und durch, seine Feindbilder werden auch in zwanzig Jahren noch der Schreiadler und die Bartmeise sein, die das Wachstum der strukturschwachen Region verhindern.

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Stefan Kuzmany: Spiegel Online Stefan Kuzmany: Spiegel Online

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8.0Ausgezeichnet

"Herr Wichmann aus der dritten Reihe" könnte den Abgeordneten lächerlich machen. Doch er zeigt einen Helden des Politikeralltags mit viel Herz.

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Rupert Sommer: Radio Köln Rupert Sommer: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Herr Wichmann aus der dritten Reihe ist [...] ein spielfilmlanges Roadmovie, das dem aufgeschlossenen Betrachter im positiven Sinne nachdenklich stimmen dürfte.

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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio

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7.5Sehenswert

Das Gesellschaftsbild in Herr Wichmann aus der ditten Reihe setzt sich aus unendlich vielen, sehr genau und ohne jegliche Häme beobachteten Situationen zusammen. Aber wie eine Dekade politischer Graswurzelarbeit einen Menschen verändert, gehört zu diesem Bild. [Ein] erhellender und vergnüglicher Film [...]

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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag

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7.0Sehenswert

Der Dokumentarfilm Herr Wichmann aus der dritten Reihe beschreibt Politik also aus einem Winkel, in den die Kameras der Tagesschau nie leuchten. [...] Herr Wichmann aus der dritten Reihe ist ein vergnüglicher und informativer Film.

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Silvia Hallensleben: EPD-Film, Der Tagesspiegel Silvia Hallensleben: EPD-Film, Der Tagesspiegel

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7.5Sehenswert

So straft Herr Wichmann aus der dritten Reihe, ohne zu beschönigen, auch Allgemeinplätze über die bösen Politiker und das Volk Lügen. Ehrlich.

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AlexanderScholz: Schnitt AlexanderScholz: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Mit der besonderen Tragikomik zwischen bierernst und Bierzelt spürt Dresen [den] Fragen nach. Dabei traut er dem Zuschauer nicht nur zu, selbst Stellung zu beziehen, er mutet es ihm zu.

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Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR

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7.5Sehenswert

Ein genau beobachteter Film darüber, wie Politik an der Basis betrieben wird, fernab der großen Nachrichten aus den "Tagesthemen".

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Herr Wichmann aus der dritten Reihe ist ein bei aller Gewöhnlichkeit der Probleme lehrreicher und nützlicher Film. Politisch realistisch, gesellschaftlich ebenso aufschlussreich wie verheerend, menschlich äußerst ansprechend.

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Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de

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8.0Ausgezeichnet

Dresen porträtiert in Herr Wichmann aus der dritten Reihe Menschen, denen es vor allem um die Wahrung ihrer Pfründe und Partikularinteressen geht, die sich keinen Zoll auf ihre Kontrahenten zu bewegen, normale Bürger, die den vernunftgeprägten Umgang miteinander verlernt haben.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

Wie auch im ersten Film lässt Dresen seinen Protagonisten unkommentiert vor der Kamera agieren; die Ereignisse kommentiert der durchaus gesprächige Wichmann schon selbst. Und in der Tat hat Dresen mit seinem Team aus den wohl über 100 Stunden gedrehten Materials genug sprechende Bilder gefunden, als dass es weiterer Kommentare bedürfe.

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Kommentare (5) — Film: Herr Wichmann aus der dritten Reihe


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alter.native

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dresen wäre nicht Dresen, wenn er die Menschen, über die er Filme macht, nicht mit Respekt beschreiben würde, bei aller Absurdität der Umstände. Der inzwischen zum Landespolitiker gewordene Herr Wichmann ist professioneller geworden, aber ein sympathischer Kerl geblieben, der sich von Omas Sorgen und Nöten bis zur nicht öffnenden Zugtür beim Halt auf (nicht) freier Strecke alles anhört. Das verlangt Respekt, und man wünscht Henryk Wichmann, dass er immer auf dieser lokalen Ebene Politiker bleiben möge und keine stromlinienförmige Karriere macht, und Andreas Dresen vielleicht über ihn in weiteren 10 Jahren den dritten Film.

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arnd1964

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überraschend lustige und unterhaltsame Realsatire aus dem Alltag eines Politikers, vor dem ich wirklich Respekt habe, was für eine harte Arbeit!

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emaka

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eigentlich hätte ich mir vorher nich vorstellen können dass ich einen Dokumentarfilm über einen brandenburgischen CDU Politiker so lustig finden würde.

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Fernschreiber

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Bewertung7.5Sehenswert

„Hier ist was los! Brandenburg! Also, was ihr hier mit uns macht! Das ist doch nicht zu fassen!“
He is back! Henryk Wichmann, der zweitwichtigste Politiker mit Hang zum Film nach Arnold Schwarzenegger, ist zurück auf der großen Leinwand und ich hatte das Glück, sowohl „Herr Wichmann von der CDU“, als auch „Herr Wichmann aus der dritten Reihe“ hier in einer Doppelvorstellung mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur Andreas Dresen besuchen zu dürfen.
Spannend ist schon die Geschichte, wie Filmemacher und Politiker überhaupt zusammengekommen sind. Er wollte einen Film über den Wahlkampf machen und das am besten bei einer Partei, die möglichst weit von seinen eigenen Vorstellungen entfernt steht. „Außerdem liebe ich es, Verlierergeschichten zu erzählen. Ich bin also zum Landesvorsitz der CDU gegangen, die mir sagten, dass eigentlich alle Kandidaten in Brandenburg irgendwie Verlierer sind. Aber Herr Wichmann, das sei einer, der sich trotzdem voll reinhängt.“
So begleitete Andreas Dresen im ersten Teil den jungen Politiker einzig beim Kampf um die begehrten Wählerstimmen. Dabei wirkte er noch reichlich unerfahren. Selbst mit Nazis wird diskutiert und versucht, eine Stimme abzutrotzen. Dafür klappte das Zuhören ganz und gar nicht, was ihn trotz einer seltsamen, mitleidigen Liebenswürdigkeit sehr unsympathisch rüberkommen ließ.
Zehn Jahre später hat sich einiges geändert. Die Filmtechnik ist besser und moderner geworden, Henryk Wichmann ist reifer geworden und vor allem macht er keinen Wahlkampf mehr. Ganz knapp rutschte er in den Brandenburger Landtag und kann sich nun intensiv mit den großen und kleinen Problemen der Menschen beschäftigen. Ein Jahr lang begleitete Dresen den Politiker, herausgekommen sind dabei über 100 Stunden Material, die für „Herr Wichmann aus der dritten Reihe“ auf eine knapp zweistündige Dokumentation eingedampft wurden.
Der Filmemacher hat sich entschieden, wieder sehr zurückhaltend in seiner Arbeit zu sein. Eigentlich nie wirkt etwas provoziert oder gestellt. Einzig kleinere Dialoge zwischen Kamera und Protagonist stören die distanzierte Betrachtungsweise etwas. Auch gibt es dieses Mal so etwas wie eine Filmmusik. Bedingt durch die lange Zeit im Auto übernimmt Dresen das Faible seiner Hauptfigur und setzt in einzelnen Abschnitten auf klassische Musik und stellt dazu auch mal Landschaftsaufnahmen ein. Mir persönlich hat das absolut nahe, aber gleichzeitig distanzierte Vorgehen im ersten Film besser gefallen, aber wirklich störend ist es trotzdem nicht.
Die größte Neuerung ist wohl, dass Henryk Wichmann deutlich gelassener und viel besser angezogen ist. Man merkt, dass er den Leuten zuhört und dass er auch wirklich etwas verändern will. Oft passiert das zwar nur auf kleiner Stufe, wenn etwa ein Zug wieder in einem kleinen Bahnhof anhält oder wenn Wichmann sein drittes Wählerbüro einrichtet. Für die Leute vor Ort ist das aber natürlich wichtig und so freut man sich auch einfach mit, wenn ein Plan funktioniert.
Leider gab es zwischenzeitlich einige Durchhänger, aber so ist es wahrscheinlich auch in der Politik. Diese Längen werden aber im letzten Drittel des Films durch einige wirklich geniale Szenen wieder wettgemacht. Vor allem die Aufnahmen im Brandenburger Abgeordnetenhaus sind unglaublich witzig. So beschwert sich Wichmann über unqualifizierte Zwischenrufe, um wenige Minuten später selbst „Der Bubi hat aber komische Vorstellungen“ dazwischenzurufen.
Nach dem Gespräch mit Dresen kann man dem Film aber den kleinen Vorwurf machen, dass es schon manchmal so wirkt, als müsse man ernsthaft an der Arbeit im Parlament zweifeln. Wenn es wirkt, als habe Wichmann keine Ahnung, worum es geht, weil das Handy spannender ist, wird nicht klar, dass es natürlich eine Tagesordnung gab und die eigentliche politische Arbeit eh in Ausschüssen passiert. Dies sei aber als Dokumentarfilmer nicht wirklich umsetzbar und außerdem darf man auf diesen Sitzungen nicht filmen.
Insgesamt kann man aber auch so einen guten Einblick in die Lokalpolitik bekommen. Da wird immer noch fleißig Kuchen gefuttert, mit den Menschen geredet und wenn möglich auch was verändert. Und mir hat es Spaß gemacht, Henryk wieder dabei zu begleiten. Eine schöne und auch spaßige Doku über verschiedene Aspekte des Politikalltags, aber vor allem auch eine Dokumentanion, wie sich ein Mensch innerhalb von zehn Jahren entwickeln kann. Teil eins war überraschender und vielleicht auch insgesamt etwas konsequenter, aber Teil zwei ist dafür insgesamt runder. Am besten versucht man sie beide zu schauen, dann kann man am wenigsten verkehrt machen.

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Ripley1

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Habe den ersten Teil damals gesehen, als er herauskam. Hielt ihn für eine Satire! Zunächst... Bin schon gespannt auf die Fortsetzung.


Sonse

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Bewertung7.5Sehenswert

Von Einem, der auszog, die Uckermark zu erobern... Das ist doch mal ein notwendiges Sequel! Am Ende der wunderbar amüsanten Doku "Herr Wichmann von der CDU" über den hoffnungslosen Wahlkampf eines jungen CDU-Politikers in der Uckermark stand eine Texttafel wie eine Punchline eines Witzes: "Wichmann konnte das Ergebnis der CDU in seinem Wahlkreis von 20 auf 21 Prozent verbessern"...

Zehn Jahre später hat es Henryk Wichmann zwar noch immer nicht in den Bundestag geschafft, jedoch in den brandenburgischen Landtag - und zwar über einen Nachrückerplatz auf der Landesliste, nachdem ein anderer Abgeordneter seinen Sitz im Europaparlament vorzog. Dennoch hat sich bei ihm was getan und damit glücklicherweise Andreas Dresens Interesse geweckt Herrn Wichmann erneut mit der Kamera zu begleiten.

Der "Herr Wichmann aus der dritten Reihe" (im Plenarsaal) ist professioneller geworden, sowohl bei seiner politischen Arbeit als auch im Umgang mit Dresens Kamera, und dadurch sympathischer, weshalb ich mich weniger vor Fremdscham im Kinositz verkroch als noch vor zehn Jahren. Sein Idealismus ist in seiner Naivität und dem Fehlen von Zynismus schon regelrecht bewundernswert, selbst wenn man seine politischen Auffassungen nicht teilen mag. Diesmal begleiten wir Henryk Wichmann für ein Jahr bei seiner Arbeit im Landtag und vor Ort im Gespräch mit den Bürgern. Daraus ergeben sich jedoch erneut allerlei alltagskomische Momente und Absurditäten wie die Diskussion mit Naturschutzvertretern, inwiefern man im Habitat des Schreiadlers nicht doch einen Radweg anlegen könnte, warum Segler nicht das Schilfgebiet zwischen Ober- und Unteruckersee nutzen können oder weshalb die Zugtür sich in Vogelsang nicht mehr öffnet... Sehr schön auch die Leute, die ihm sagen, während er neben ihnen steht und zuhört: "Politiker sollten sich mal anhören, was wir denken, aber die kommen ja nie!" (...).

Richtige Fremdscham stellt sich diesmal vorwiegend ein, wenn er mit seinen Parteikollegen im Landtag lästert oder während der Reden des politischen Gegners etwas zu pöbeln beginnt. Dresen hat in jenen Szenen den Fokus ganz auf Wichmann gelegt, ihn mit einem Mikro versehen, das noch seine Gesprächspartner aufzeichnet, die anderen Geräusche jedoch weitgehend ausgeblendet, wir sitzen quasi direkt neben ihm. Ach ja, und die Nationalhymne wird wie schon bei "Herr Wichmann von der CDU" erneut intoniert - nur diesmal ist die Situation nicht ganz so bizarr. So ist der gesamte Film. Sehr gelungen, aber nicht mehr ganz so merkwürdig, absurd, tragikomisch, fulminant und unterhaltsam wie sein Vorgänger. Der Schreiadler hat im ganzen Land in der Tat schon vieles verhindert.

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