Joint Security Area

Gongdong gyeongbi guyeok JSA (2000), KR
Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Historienfilm, Kinostart 04.07.2002

6.8 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
469 Bewertungen
17 Kommentare
Joint Security Area - Bild 40676
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von Chan-wook Park, mit Yeong-ae Lee und Byung-hun Lee

“Joint Security Area” (Südkorea) – Die JSA (Gemeinsame Sicherheitszone) ist ein Landstreifen entlang der Grenze zwischen Nord – und Südkorea; dieser Teil der Entmilitarisierten Zone steht unter der Kontrolle der NNSC (Aufsichtsbehörde der neutralen Nationen). Das bekannteste wie berüchtigste Bauwerk innerhalb der JSA ist die “Brücke ohne Wiederkehr”, Schauplatz vieler Gefangenenaustausche sowie einer der unmittelbarsten Reibungspunkte zwischen den beiden Staaten und Systemen. Auf dieser Brücke kommt es eines Tages zu einem Zwischenfall: Ein nordkoreanischer Soldat wird erschossen aufgefunden, der mutmaßliche Täter, ein Soldat der Gegenseite, liegt schwer verwundet im Krankenhaus. Sophie Jean, eine Schweizer Soldatin koreanischer Abstammung, soll die Hintergründe dieser Tat ermitteln. Bald entdeckt sie, dass mehr im Spiel ist als fehlgeleiteter Parolengehorsam, und dass die beiden mehr gemeinsam haben, als sie nach außen hin je zugeben werden.

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Kommentare (17) — Film: Joint Security Area

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Movie-Mike

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Bewertung9.0Herausragend

Bester koreanischer Film, den ich bisher gesehen habe. Extrem spannend, gut gespielt und (für koreanische Filme typisch) eine sehr innovative Handlung.

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David "Noodles" Aaronson

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Bewertung9.0Herausragend

Ich bin begeistert. Mit einfachen mitteln gleitet Parks Film, vom anfänglichen Krimi-Niveau, zu einer großartigen Auseinandersetzung über Krieg, Gewalt und Freundschaft hin.

Endlich wieder ein Werk über das Militär welches eben jenes nicht in irgendeiner Weise glorifiziert, oder als irgendwie cool/notwendig/bewundernswert hinstellt. Was sicher auch am Mangel von Action liegt…

Möchte nicht zu viel verraten, aber mit dem kurzen Tanz der Soldaten, gelingt doch eine der treffendsten “Perversionen“ (da humorvolle Bloßstellung) des Soldatischen die je über die Leinwand flimmerte.
Nicht unbedingt subtil aber offen heraus menschlich, ohne dabei (wie sich zeigt) reine Fantasiegebilde zu malen. Kein schwarz, kein weiß, auch kein grau, sondern ein wunderbarer filmischer Versuch über Freundschaft als mögliche -aber mit Sicherheit benötige- Triebfeder der menschlichen Natur.

Wer wissen will warum Chan-wook Parks Filme tiefer gehen, als die meisten seiner Regie-Kollegen, muss sich nur „JSA“ ansehen.

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servo80

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Bewertung7.5Sehenswert

Faszinierende Geschichte um eine verbotene Freundschaft an der Grenze von Nord- und Südkorea. Da ist alles drin: Spannung, Schauspielkunst und schöne Bilder (nur die Schokolade fehlt).

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TexasTomBoe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich hab den fFilm sicher schon 5x gesehen und die szene .... ach ich will ja nicht zu viel verraten hat mich immer....

btw. die bösen schweizer ;)

na so isses nicht...

was schonmal erwäht wurde absoluter tipp für leute die auch mal nicht nur auf action und blut stehen (like infernal Affairs besser als als das original... ber von dem film siehst nur ein remake in nordkorea und das schaut hoffentlich gleich aus)

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TexasTomBoe

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so viele buchstaben weg... aber schlimmeres solls geben
(war spät... soll ich einen uchstaben wegnehmen?)


cpt. chaos

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du bist ein ustiger Typ... so viel zu deinem kommentar
;o)


Carmine

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Lange nicht mehr so ein spannenden Film geschaut!
Und ich kann es nur oft genug erwähnen "Koreakino ist klasse".
JSA ist ein Film über Freundschaft, den Krieg zwischen Nord- und Südkorea und den Wunsch nach Frieden.

Der komplette Cast spielt überzeugend besonders Lee Byung-hun bekannt aus G.I. Joe, A Bittersweet Life oder neuerdings I Saw the Devil sticht mal wieder aus der Menge. Aber auch Song Kang-ho und Lee Yeong-ae liefert eine gute Leistung ab.

Fesselnd bis zur letzten Minute fragt man sich was eigentlich während dieses Zwischenfalls zu Beginn des Filmes passiert ist. Ich will nicht zuviel verraten. JSA kann ich euch nur empfehlen und wer Park Chan-wook kennt, der weiß auch das er nicht stark enttäuscht werden kann.

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Totakeke

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr guter Film über die Beziehung Nord und Südkorea, der während der Sonnenscheinpolitik entstanden ist. Ein paar Jahre zuvor wäre solch ein Film wohl undenkbar gewesen. Das Thema ist extrem interessant, aber auch an der Story und der Umsetzung gibt es nicht auszusetzen (einzig der schwedische Soldat und der Schweizer (?) gingen mir ein bisschen auf die Nerven).

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cpt. chaos

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Bewertung1.0Ärgerlich

Für die nette Grundidee der Wiedervereinigungsbemühungen zwischen süd- und nordkoreanischen Grenzsoldaten, gibt es einen Mitleidspunkt - mehr ist dann aber auch nicht drinn!

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TexasTomBoe

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du bist a depp... so viel zu deinem kommentar


cpt. chaos

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Ich hab dich auch ganz doll lieb...


tom_tgmd

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

unglaubliche Umsetzung eines Themas, welchem leider viel zu selten ausmerksamkeit geschenkt wird! Es geht im Krieg nicht darum wer hat die stärkeren waffen, einzig allein zählt die Menschlichkeit "zu verzeihen".

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Binturong

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Überraschend Beeindruckend.
Ich kannte und mochte Parks Vengeance-Trilogie bereits zuvor, aber mit JSA hat er mich sehr überrascht. Jetzt habe ich ein ganz anderes Bild von ihm als Regisseur und Drehbuchautor.

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Klopper

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Bewertung10.0Herausragend

Was anfangs wie ein 08/15-Verschwörungsthriller scheint, verwandelt sich schnell in eine bemerkenswerte Geschichte über grenzüberschreitende Freundschaft in einem zerrissenen Land.
Der Film schafft es, die schwierige Situation der befeindeten Bruderstaaten darzustellen, ohne jemanden in die Böse Ecke zu stellen. Augenzwinkernd werden die täglichen kleinen, teils skurrilen Konflikte an der Grenze dargestellt, beispielsweise, wenn eine südkoreanische Kampfeinheit versehentlich in Nordkorea einmarschiert, weil sie sich bei der Nachtübung verirrt haben.
Der Film deckt so ziemlich alle Gefühlsregungen ab (okay, ne Liebesgeschichte gibts nicht). Es wird gelacht und geweint, und das gerne im Wechsel. Eine lehrreiche Geschichtsstunde ist auch noch integriert, was nicht schlecht ist, da ich mich in der koreanischen Geschichte nicht so gut auskenne. Am Ende fragt man sich (wie so oft), warum es überhaupt solch gewaltige Konflikte gibt, wenn doch die eigentlichen Leidtragenden, die Männer an der Front und deren Familien, gar kein Problem miteinander haben. Als Deutscher kann man einige parallelen zu unserer eigenen Geschichte beobachten.

Der Kameramann schien bei ein paar Szenen noch zu üben. Anfangs beginnt er auf Fernsehproduktionsniveau, erreicht irgendwann Hollywood-Reife und beginnt dann munter zu schwanken. Es fällt manchmal halt auf, wenn auf einen wunderschönen Landschafts-Shot ein Dialog in GZSZ-Qualität folgt.
Das bleibt aber der einzige Kritikpunkt. Musik passt, Schauspieler sind ganz hervorragend (nur die paar Europäer wirken manchmal zwischen den ganzen Koreanern fehl am Platz) und die Geschichte ist eh über jede Kritik erhaben.

Unbedingt empfehlenswert!

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chromax

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Bewertung7.5Sehenswert

Chan-wook Park schafft es immer wieder Humor und Dramatik spannend zu verpacken.

Das Thema finde ich langweilig, aber seine Filme fesseln einfach.

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JimiHendrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine geniale Geschichte, die Chan-wook schon bei seinem Filmdebüt einen großen Film regissieren lässt.
Durch seine typisch verworrene Erzählweise, bleibt der Film bis zum Ende spannend und man erlebt dann meistens erst den berühmten "Aha-Effekt".
Der Mut, in seinem ersten Film gleich so ein prisantes Thema anzugehen, wurde mit Rekordbesucherzahlen in Korea anerkannt.
Yeong-ae Lee und Byung-hun Lee sieht man auch in der danach folgenden Rachetrilogie als Mr. und Lady Vengeance.

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JerichoSmith

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Echt super Film! Aber den Kerl der für die Synchronisation zuständig war sollte man verprügeln...

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LexLuthor

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Bewertung9.5Herausragend

Unglaublich wie dieser Film die Absurdität des Kalten Krieges rüberbringt. Zitat: "Hey, dein Schatten ist auf unserer Seite."
Ein Fim, den man wegen seiner bewusst verwirrenden Erzählweise mehr als einmal anschauen kann.

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Sonse

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut erzählte Geschichte, die für mich aber vor allem spannend war, da ich vor kurzem selbst in Panmunjom war, auch an der "Bridge of No Return", und neugierig war auf die filmische Thematisierung des Ortes, wo man immer noch ein wenig Kalte Kriegs-Luft schnuppern kann. Ganz besonders, wenn der Film von Park stammt. Begeistert hat er mich nicht, vor allem die deutschen TV-Darsteller darin waren eher peinlich, doch er könnte bei wiederholtem Kucken besser werden...

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Vagabond

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Bewertung9.0Herausragend

Absoluter Geheimtipp! Packend erzählte und gefilmte Story mit hoher Relevanz.

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donrosa

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Beginnt als clever erzählter Krimi, endet als tragische Fallstudie einer verbotenen koreanisch-koreanischen Freundschaft.

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