Henning Mankell: Kennedys Hirn
Henning Mankell: Kennedys Hirn (2010), DE Laufzeit 175 Minuten, Thriller, Drama
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mit Hans-Michael Rehberg und Christophe Malavoy
Nach einer Konferenz in Oslo will die Archäologin Louise Cantor ihren Sohn Henrik in Göteborg besuchen. Als sie die Wohnung des Reporters aufsucht, erleidet sie einen Schock: Henrik liegt tot im Bett. Laut Obduktion nahm er eine Überdosis Schlaftabletten, außerdem war er HIV-positiv. Die Polizei legt den Fall zu den Akten, doch Louise glaubt nicht an einen Selbstmord. Aus Henriks Unterlagen ergibt sich, dass er für eine Topstory in Südafrika recherchierte. Gemeinsam mit ihrem Mann Aron begibt Louise sich nach Kapstadt, um herauszufinden, woran ihr Sohn arbeitete. Als Aron hier bei einem vermeintlichen Raubmord getötet wird, will sie zurück. Doch einer der Hinweise führt nach Maputo in Mosambik, Louise beschließt gegen alle Vernunft, dorthin zu reisen. In Maputo trifft sie auf Henriks Freundin Lucinda. Die arbeitete als Krankenschwester in einer Spezialklinik für AIDS-Kranke, in der Henrik sich als freiwilliger Helfer engagiert hatte. Leiter der Klinik ist Dr. Holloway, der offenbar mit großer Leidenschaft für die Eindämmung der Aids-Seuche kämpft. Dank Henriks Recherchen findet Louise jedoch heraus, dass die Aids-Tests in der Klinik ganz anderen Zwecken dienen: Holloway lässt offensichtlich gesunde Menschen mit dem HI-Virus infizieren, um sie als Versuchskaninchen für die profitable Entwicklung eines neuen Impfstoffs zu missbrauchen. Die Spur führt bis zu einem großen Pharmakonzern in Schweden. Als Louise einen der Drahtzieher stellen will, erlebt sie eine bittere Überraschung.
Cast & Crew
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Hans-Michael Rehberg
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Christophe Malavoy
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Andreas Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Henrik Henrik
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Emile Abossolo M'bo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nuno Da Silva
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Mata Gabin
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Heino Ferch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Holloway
Schauspieler
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Julia Dufvenius
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Paulus Manker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rossberg
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Maren Scheel
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Magnus Krepper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Blonder Mann
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Rolf Lassgård
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prof. Hellström
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Nils-Marten Osburg
Drehbuch
Filmdetails Henning Mankell: Kennedys Hirn
Trailer zum Film Henning Mankell: Kennedys Hirn
Leider haben wir noch keinen Trailer.
















Kommentare (5) — Film: Henning Mankell: Kennedys Hirn
Kommentar schreibenFizzy 2010/04/22 14:46:43
Kommentar löschenich bin gerade dabei das Buch auf Englisch zu lesen und hab mal in den Film reingeschnuppert.
bis jetzt bin ich echt enttäuscht.
einige wichtige fakten wurden im film schlichtweg weggelassen und tatsachen wurden komplett verdreht.wenn man schon einen film in der länge produziert dann sollte man auch erwarten können,dass einige sache detallierter ausgeführt werden.
eine bewertung erlaub ich mir erst wenn ich das Buch zuende gelesen habe und mich durch den 2h 51min film gekämpft hab.
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Fizzy 2010/04/27 22:03:09
Antwort löschendas buch is super.der film müll :D
Hobgoblin 2010/04/11 14:26:35
Kommentar löschenTrotz deutscher Herkunft und Überlänge, unterhaltsam & spannend!
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kronenhummer 2010/04/05 17:05:54
Kommentar löschenErstaunlich langer Fernsehfilm nach Buch von Henning Mankell. Hochspannende Geschichte über den Tod eines Enthüllungsjournalisten, der im Süden Afrikas unterwegs war. Die Aufklärung der Story ist wirklich gut inszeniert, die recherchierende Mutter verhält sich teilweise jedoch manchmal derart dämlich, dass dieses Abzug bringt. Die ebenfalls zu spürende Kapitalismuskritik und die Frage nach dem Wert des einzelnen Lebens, regen jedoch sehr gut zum Nachdenken an.
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Darbon 2010/04/04 01:18:26
Kommentar löschen"Ihr in Europa habt Uhren. Wir haben die Zeit, viel Zeit", grinst ein Taxifahrer in Maputo Iris Berben an, als sie ihm für sein geduldiges Warten dankt. Und "Kennedys Hirn" ist ein Experiment mit den Sehgewohnheiten, mit der Uhr und der Geduld im deutschen TV, das hier einen als Zweiteiler konzipierten Politthriller am Stück ausstrahlt in ungewohnter Sendezeit von 20:15 bis 23:10.
1970 wäre ein dreistündiger Krimi zum sicheren Straßenfeger-Kult avanciert; im Jahre 2010 wird nun unter Verwendung von Melodrama und viel Spannung Geduld erwartet. Der Taxifahrer mit dem Leitsatz für diesen öffentlich-rechtlichen Fortschritt raubt Frau Berben dann sogleich mit seinen Kumpanen aus und schmeißt sie in den Dreck: die Uhr ist nun weg. Weg mit der Uhr und Willkommen in Maputo! Und willkommen sind auch die staubigen Blessuren im Reklame-Gesicht von "Nutrisse" und "Beauty-Skin", denn sie stehen der Berben gut.
Die TV-Adaption einer subtilen Antiglobalisierungs-Romanvorlage begibt sich in einem Sujet, bei dem Afrika-Ausbeutungsfilme wie "Blood Diamond" feige Betroffenheits-Actionkracher bleiben, in Richtung "Der Adler", die im Genre vorbildliche Emmy-und-Grimme-gekrönte Krimi-Odyssee der Dänen. Etwas gefälliger ist "Kennedys Gehirn" sicher und glatter.
"Das Unsichtbare sichtbar machen", will eine Archäologie-Professorin ihren Stundenten unter dem Titelvorspann des Films, der Namen nennt wie Kinolegende Christophe Malavoy, den "Wie im Himmel"-Dirigenten und Stig-Larsson-Mikke Michael Nyqvist, deutsche TV-Größen wie Birge Schade, Heino Ferch und Hans-Michael Rehberg... und Menning Mankell! Dem vertraut das Publikum, weshalb das nach all den Zweiteilern längst fällige Experiment sich lohnen mag.
Das Unsichtbare sichtbar machen wird die Mutter des ermordeten Journalisten Henrik Cantor, dessen Ziel es war, "anderen in die Suppe zu spucken" und ein mörderisches Politkomplott aufzudecken. Die skandinavische Moder Cantor reist samt dürftiger Indizien nach Südafrika, verfolgt die Spur schwedischer Transportunternehmen bis weit in den Norden nach Maputo und von dort - nach einem kurzen Intermezzo mit Bösewicht Heino Ferch als bösem Nazi im Dschungel - zu den richtig Bösen nach Schweden zurück: zu schwedischen Politikern und Pharma-Unternehmern, die über Leichen gehen wie einst Hitler und Mengele oder "deren Helfer". Und Iris Berben darf sich nach eineinhalb Stunden Zurückhaltung energievoll entladen. Selbst ein Revolver steht ihr gut.
Manchmal werden Fratzen geschnitten (Mata Gabin aus "M'sieur Ibrahim" als die Freundin des Toten). Auch wird's arg schulmeisterlich, wenn etwa eine brunzdumme Professorin Cantor (Berben) ganz doll im Freeze erschrickt, weil sie von Mata Gabins Glas trinkt, dem Glas einer "Infizierten". Das wirkt dann mehr als zwanzig Jahre nach dem AIDS-Tod von Gabi Zenkers Benno Zimermann im klügeren TV-Vorreiter "Lindenstraße" ein wenig doof im 60. Jubiläumsjahr des deutschen Fernsehens. Doch dem Experiment "20:15-23:10" wünsche ich weitere Nachfolger.
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AnsiString 2010/04/03 23:46:29
Kommentar löschenAus Not oder viel mehr Verzweiflung über das Samstagabend-Angebot der deutschen Fernsehanstalten, entschloß ich mich, notgedrungen, zu diesem Film im Ersten. Doch wenn ich gewusst hätte, dass dieser 3h Film die ersten 60 min nur über den Tod des Sohnes erzählt und dieses Drama best möglichst ausschmückt, wäre ich bei einem der anderen Sendern geblieben, oder besser gleich auf DVD umgestiegen. Den Inhalt der ersten 60 min hätte man auch in einem 1/4 der Zeit abhandeln können. Danach wurde der Film langsam besser. Gegen Ende sogar richtig gut und nahm dann doch noch widererwartend ein spannendes Ende. Trotzdem schafft er es durch den lahmen Start nicht über 5 Punkte.
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