Kramer gegen Kramer

Kramer vs. Kramer (1979), US
Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 28.02.1980

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7.0 Community
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8 Kommentare
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von Robert Benton, mit Dustin Hoffman und Meryl Streep

Ted Kramer (Dustin Hoffman) ist durch und durch ein Karrieretyp, für den seine Arbeit wichtiger ist als seine Familie. Seine Frau Joanna (Meryl Streep) hat davon die Nase voll und verläßt ihn. Nun muß Ted den Haushalt werfen und sich auch um den gemeinsamen Sohn Billy kümmern. Als sich der frisch gebackene Hausmann mit seinen neuen Aufgaben angefreundet hat, taucht Joanna wieder auf und will das Sorgerecht für Billy, doch Ted will ihn jetzt nicht mehr aufgeben…

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Kritiken (1) — Film: Kramer gegen Kramer

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.5Sehenswert

[...]„Kramer gegen Kramer“ ist ein frei von Hektik, Ausschweifung und Übertreibung inszeniertes Drama, das sich zumindest in den Kategorien Film und Regie bei den Oscars 1980 nicht ganz zu recht gegen Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ durchgesetzt hat. Die unaufgeregte Geschichte verdient sich ihre Sehenswürdigkeit vor allem durch viele wunderbare Einzelszenen, zum Beispiel wenn Ted das Leben seiner Frau aus der Wohnung entfernt und in Kartons verpackt, und die grandiosen Dustin Hoffman und Meryl Streep, die den Beziehungskrieg mit unspektakulären, aber subtil-zu Herzen gehenden Mitteln austragen. Wobei besonders Streep Ungenauigkeiten bei ihrer Figur zu kompensieren hat und weiß.[...]

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Kommentare (7) — Film: Kramer gegen Kramer

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Prechtl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ted Kramer (Dustin Hoffman), arbeitet in einer Werbeagentur und verbringt viel Zeit in der Arbeit. Zu viel, findet seine Frau Joanna (Meryl Streep), denn sie beschließt, ihn und ihren fünfjährigen Sohn zu verlassen. Ted sieht sich nun einer völlig neuen und Situation ausgesetzt; nicht nur, dass er in der Arbeit verantwortlich ist für einen millionenschweren Werbevertrag und 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche dafür sein Bestes geben soll. Jetzt kommt auch noch Billy dazu, der jeden Tag sein Frühstück und Abendessen braucht und zur Schule gebracht und wieder abgeholt werden muss. Diese Tatsache führt unweigerlich dazu, dass Ted häufig zu spät zur Arbeit oder zu wichtigen Präsentationen kommt. Sein Chef kann Ted zwar gut leiden, aber irgendwann ist er mit der Geduld am Ende und er entzieht ihm sein Projekt und entlässt ihn.
Zur selben Zeit, nach fast 15 Monaten, ist Joanna wieder aufgetaucht und will ihren Sohn zurück. Nun kämpfen Ted und Joanna gegeneinander um das Sorgerecht für Billy und gehen vor Gericht…

Kramer gegen Kramer ist eine wunderbare Geschichte über Liebe und Vergebung.
Liebe, weil sich Ted und sein Sohn erst näher kommen müssen, als sie sich der neuen Situation ausgesetzt sehen. Anfangs vermisst Billy seine Mutter furchtbar und wirft seinem Vater vor, nicht wie Joanna zu sein. Dies trifft Ted natürlich hart, da er Arbeit und Billy unter eine Haube bringen muss und unweigerlich das eine oder andere darunter leiden muss. Anfangs ist es noch Billy, der leidet, denn Ted ist noch zu sehr auf sein Projekt fixiert. Aber je besser sie sich verstehen, desto mehr Zeit verbringen sie miteinander und die Arbeit wird schließlich nur noch zweitrangig.
Und Vergebung, weil Ted am Ende einsieht, dass er nicht ganz unschuldig am Bruch zwischen ihm und Joanna ist und seine Fehler eingesteht. Die Wandlung, die er durchmachte, ist wirklich beachtenswert und man kann sagen, dass er ein besserer Mensch bzw. ein liebender Vater geworden ist.
Dustin Hoffman spielt hier gewohnt stark, auch wenn ich ihn in früheren Produktionen intensiver fand. Nichtsdestotrotz hat er für seine Leistung den Oscar für den besten Hauptdarsteller bekommen. Genau wie Meryl Streep, die als Joanna eine wahrlich oscarreife Leistung erbrachte. Ich möchte nicht zu viel spoilern, aber gerade während der Gerichtsverhandlung oder zu Schluss zeigt sie, was sie kann. Auch sie bekam den Oscar als beste Nebendarstellerin.
Obendrein bekam der Film noch den Oscar als bester Film, was ich als nennenswert empfinde. Der Film ist eine ziemlich leichte Kost und einfach ein schönes Familiendrama.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

-elviZ-

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"... einfach ein schönes Familiendrama"
-> leg' dich wieder hin und schau' GZSZ...


Prechtl

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Nein danke, diesen Schund tu ich mir nicht an.


cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Einfühlsam inszeniertes Familiendrama mit herrlichem 70er-Touch, das von Meryl Streep und Dustin Hoffman äußerst überzeugend dargestellt wurde.

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harperpitt

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Streep und Hoffman sind brillant.

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Heavy_Metal

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Seit diesem Film gibts bei mir Rührei-Toast mit Milch, wenn die Zeit für Rührei-Toast mit Milch da ist, und man ein Rührei-Toast mit Milch braucht. Dieser Film ist wie Rührei-Toast mit Milch- und auch eine Familie ist manchmal wie Rührei-Toast mit Milch. Auch du solltest einmal ein Rührei-Toast mit Milch sein, um zu verstehen, warum es Rührei-Toast mit Milch überhaupt gibt.

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willy50

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OK. Aber danach ne Woche nur Zwieback.....


tomgo92

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Bewertung9.5Herausragend

absoluter Kultfilm, der Meryl Streep zum Star machte. Dustin Hoffman liefert eine absolut überzeugende Darstellung - wie sollte es anders sein. Besonders die Anregung zum Diskutieren gefällt mir sehr gut. An manchen Stellen sind manche Handlungen der Figuren schwer nachvollziehbar und unlogisch, aber der Film gewann ist dennoch gesellschaftlich sehr wichtig und stellte sich einem umstrittenden Thema. Der erzieherische Auftrag an die Eheführenden ist durch die Darsteller, die Authentizität der Geschichte besonders gut gelungen. Die klassische Musik von Vivaldi und Purcell unterstreicht diese Einmaligkeit des Films.

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Ferdinand

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Bewertung6.5Ganz gut

Kanalisierendes Ehe-Duell. Man bekommt schon wärend des ersten Viertels suffliert, für wen man sein soll. "Arme Ritter" esse ich bis heute noch nicht.

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keepon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hervorragende Schauspieler, realistische Geschichte.

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