Die schlafende Schöne

La belle endormie (2010), FR
Laufzeit 82 Minuten, Fantasyfilm

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
- Community
5 Bewertungen
2 Kommentare

Keine News zu diesem Film verpassen!
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Catherine Breillat, mit Julia Artamonov und Carla Besnaïnou

Es war einmal vor langer Zeit: Eine Prinzessin wird nach ihrer Geburt von einer bösen Fee verflucht, sie werde jung sterben. Drei gute Feen können den Fluch zwar nicht aufheben, ihn aber abschwächen. Mit sechs Jahren wird sich Anastasia in die Hand stechen, anstatt zu sterben, wird sie jedoch in einen hundertjährigen Schlaf fallen, von dem sie als schöne Sechzehnjährige wieder erwachen soll. Als sich das Vorhergesagte bewahrheitet, taucht Anastasia in eine Traumwelt ab, in der sie so manche Abenteuer erwarten. Sie findet sich vor einem Bauernhaus wieder, eine Witwe und deren junger Sohn Peter bitten sie hinein. Unglücklicherweise wird Peter von der Schneekönigin entführt und so macht sich Anastasia auf die Suche nach ihm. Doch auch im Leben der erwachsenen Anastasia gibt es Abenteuer zu bestehen. So unterhält sie etwa eine erotische Affäre mit einem Zigeunermädchen, bevor sie eine komplizierte Beziehung mit Peters Nachkommen Johan beginnt.


Cast & Crew


Kommentare

Kommentar schreiben
Sortierung

Stefan Ishii

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

"La belle endormie - Die schlafende Schöne" von Catherine Breillat ist eine eigenwillige Mischung aus "Die Schneekönigin" und "Dornröschen". Thematisiert wird zum Beispiel der Unterschied in der Wahrnehmung der Welt im Vergleich eines Kindes zu einem Erwachsenen. Vieles erscheint riesiger, schöner, aber auch gefährlicher, wenn man noch sehr jung ist. Und die Frage nach Gut und Böse oder Richtig und Falsch wird ganz anders wahrgenommen. Vieles erscheint klarer und einfacher. Später lernt man, dass die Welt weniger ideal ist...

Weitere Themen, die Breillat in dem Film teilweise sehr provokant anspricht, sind die Unterschiede der Geschlechter und die sexuelle Identität der Frau.

Mir persönlich hat die letzte halbe Stunde erheblich besser gefallen als der Anfang, der mir schlicht zu stark märchenhaft war. Aber dies war auch für die Geschichte notwendig und ist schließlich natürlich auch Geschmackssache.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

kawummbaby

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Die sind ja alle ganz süsse, aber ziemlich schlechte Schauspieler. Netter Versuch.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben