La Vie en rose
edit edit group membershipsLa Môme, FR 2007
Schon als kleines Mädchen landet sie auf heruntergekommenen Straßen des Pariser Bezirks Belleville und doch schafft sie es ins glitzernde Rampenlicht von New Yorks berühmtesten Konzertsälen – Edith Piafs Leben war ein einziger Kampf. Ein Kampf um Liebe, Leidenschaft, Anerkennung, Überleben und Leben. Von der Mutter verlassen, aufgewachsen in größter Armut, umgeben von Nutten und Zuhältern, machte ihr… — Mehr
Schon als kleines Mädchen landet sie auf heruntergekommenen Straßen des Pariser Bezirks Belleville und doch schafft sie es ins glitzernde Rampenlicht von New Yorks berühmtesten Konzertsälen – Edith Piafs Leben war ein einziger Kampf. Ein Kampf um Liebe, Leidenschaft, Anerkennung, Überleben und Leben. Von der Mutter verlassen, aufgewachsen in größter Armut, umgeben von Nutten und Zuhältern, machte ihre magische Stimme sie zum Weltstar auf beiden Seiten des Atlantiks. Unvergessen ihre Live-Auftritte und ihre unverwechselbaren Interpretationen von Liedern, die durch sie auf der ganzen Welt berühmt wurden, wie “La vie en rose”, “Milord”, “Hymn to Love” “Non, je ne regrette rien” und viele mehr. Aber auch ihre leidenschaftlichen Affären und die Freundschaften mit bedeutenden Zeitgenossen – Yves Montand, Jean Cocteau, Charles Aznavour, Box-Weltmeister Marcel Cerdan und Marlene Dietrich – rückten sie immer wieder ins Rampenlicht. Nie gab Edith Piaf den Kampf mit ihrem Schicksal auf. Höhenflüge und Glück wechselten sich ab mit Dramen und tragischen Abstürzen. Die Welt feierte sie und nahm ebenso Anteil an ihrem Schicksal und allen war klar, dass sich der “Spatz von Paris”, wie sie liebevoll genannt wurde, irgendwann einmal die Flügel verbrennen wird.
Handlung
Edith Piafs (Marion Cotillard) Leben beginnt dort, wo viele nicht mehr herauskommen werden: in der Gosse. ihre Mutter () singt und sammelt so ein paar Francs zusammen, um gerade so zu überleben, der Vater ist an der Front. Doch als der Mutter die Chance angeboten wird, ihre Karriere voranzutreiben, lässt sie die Vierjährige kurzerhand bei der unsanften Großmutter. Nachdem Ediths Vater (Jean-Paul Rouve) aus dem Krieg zurückgekehrt ist, gibt er die Kleine umgehend seiner eigenen Mutter (Catherine Allégret) in Obhut. Diese verdient ihr Geld als Puffmutter. Die kleine Edith wird in dem Bordell jedoch liebevoll umsorgt. Besonders Titine (Emmanuelle Seigner) kümmert sich um das Kind. Zum ersten Mal in ihrem Leben ergeht es Edith gut. Auch als eine Augenerkrankung ihr das Augenlicht zu nehmen droht, findet das Schicksal eine glückliche Wendung für sie und sie genest.
Doch als Edith ein bisschen älter ist, drängt sich ihr Vater wieder in ihr Leben und entreißt sie dem Glück, das liebevoll gehütete Kind der Huren zu sein. Edith muss fortan ihren Vater bei seinen Auftritten in einem Wanderzirkus unterstützen. Das Leben ist hart, Edith erfährt kaum Zuneigung und Liebe. Ihr großes Talent ist das Singen. Als ihr Vater den Zirkus verlassen muss, schlägt er sich mit ihr als Straßenkünstler durch. Ediths wundervolle Stimme verzaubert jeden Zuhörer…
Ein paar Jahre später singt Edith in den Straßen Bellevilles und schlägt sich so durchs Leben. Für ihre kleine Tochter kann sie kaum da sein, da sie ihre Geld stets in den Kneipen vertrinkt. Eines Tages wird sie entdeckt und
Auszeichnungen
Marion Cotillard erhielt 2008 für die Rolle in diesem Film den Oscar als Beste Hauptdarstellerin.
Weiterführende Informationen
La Vie en Rose auf film-zeit.de
- Cast
- Marion Cotillard, Sylvie Testud, Pascal Greggory, Emmanuelle Seigner, Jean-Paul Rouve, Gérard Depardieu — Mehr
- Regisseur
- Olivier Dahan
- Autor
- Olivier Dahan
- Genre
- Schicksalsdrama, Musikfilm, Biopic
- Zeit
- 1930er Jahre, 1940er Jahre, 1950er Jahre
- Ort
- Belleville, New York City
- Handlung
- Bordell, Drogensucht, Flugzeugabsturz, Gesundheitsprobleme, Karriere, Karrierefrau, Konzert, Manager, Prostituierte, Show Business, Sänger, Ungeselligkeit, Verlust einer geliebten Person
- Stimmung
- Traurig
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Kritiker — Film: La Vie en rose
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache... Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Wäre "La vie en rose" ein amerikanisches Movie, Marion Cotillard hätte den Champagner für ihre Fête des "Oscars" wohl schon nach Drehschluss kaltstellen können. So aber bewirbt sich die Produktion aus Frankreich wohl nur für eine "Meilleure actrice" beim "César", dem nationalen Filmpreis. Dass es für mehr auch in der Theorie nicht reicht, liegt vor allem an ihrem Regisseur und Autor Olivier Dahan, welcher mit der Chanteuse durchweg, aber immer weniger nachvollziehbar durch die Zeit reist.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten
BibbelDiBubb 2010/05/30 10:27:12
Tja, bei der Sache mit dem Oscar hast du dich wohl ein bisschen geirrt, was? ;)
Kommentare (15) — Film: La Vie en rose
Knutrobert 2010/06/25 10:36:23
Kommentar löschen5 Punkte für Marion Cottilard. Bissl viel Make Up - aber eine sehr solide Leistung und ne tolle Stimme! Das wars dann aber auch schon. Mehr hat "la vie en rose" nicht zu bieten. Nette Optik aber stinklangweilig.
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strangelet 2010/05/15 14:18:47
Kommentar löschenEs gibt in diesem Film genau drei gute Szenen: Die kleine Edith, die auf der Straße die Marseillaise singt, der kurze Auftritt von Marlene Dietrich, die ihrer Bewunderung Ausdruck verleiht, und die Rückblende auf den Moment, als ihr Vater Edith die Geisha-Puppe schenkt.
Alles andere plätschert so dahin und verschenkt eine Möglichkeit nach der anderen. Für die Idee, in der Zeit hin- und herzuspringen, könnte Autor und Regisseur Olivier Dahan bestimmt eine schöne künstlerische Begründung nennen, aber Tatsache ist, dass er sich dabei höchstgradig selbst überfordert hat. Es gelingt durch diese Kostruktion schon kaum mehr, eine der Nebenfiguren ordentlich einzuführen, aber das Schlimmste ist, dass auch bei Edith Piaf keinerlei Motivation mehr erkennbar ist - obwohl Rückblenden üblicherweise ja gerade dazu da sind, um so etwas zu verdeutlichen. Nein, nach allem, was der Zuschauer weiß, war die Piaf irgendwann ein süßes, armes Mädchen, und ein paar Jahre später dann eine unsympathische, allürenbehaftete Alkoholikerin. Wie das gekommen ist, bleibt aber im Dunkeln. Wundern muss es einen nicht, denn symptomatischerweise schafft es Dahan nicht einmal, Marcel Cerdans Boxkampf so zu inszenieren, dass einigermaßen klar ist, wer auf der Siegerstraße ist.
Ich habe außerdem den Verdacht, dass Dahan auch für Marion Cotillards unerträgliches Overacting verantwortlich ist, denn normalerweise ist sie eine bessere Schauspielerin. Aber gut, für den Oscar hat's ja gereicht...
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pellekraut007 2010/04/27 18:04:17
Kommentar löschenAh, Edith! Man muss disch lieben, um diesen Film auch... zu lieben! Tres bien, ein schöne voyage dans le temps, avec la chipie, la mom piaf! Ich 'abe die Film deux fois gese'en et isch muss sagen, non, schreiben, diese Film ist tres bon und Marion Cotillard spielt disch, liebe Edith, so glaubwürdisch, wie würdisch, so wie isch disch 'abe kennen lernen dürfen in die wenigen eschten Filmdokumentationen. Dein Musique, dein Leben, ein schöne voyage, padam, padam, padam! Chapeau! Bravo! Grünz!
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La Vie en rose wird von der moviepilot community mit 7 von 10 Punkten auf Grundlage von 384 Bewertungen und 17 Nutzerkritiken bewertet.

In liebevoll gestalteter Kulisse zeigt Olivier Dahan die elende Kindheit der Edith Gassion auf der Straße, beim Zirkus und im Bordell, erste Erfolge in Pariser Spelunken, den Aufstieg zum Weltstar, den Absturz. Ständige Zeitsprünge und eine nervöse Kamera - die Perspektive der getriebenen Protagonistin? - führen vor allem dazu, dass der Film anstrengt, dass er zersplittert wirkt und unruhig.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten