Legende

Legend (1985), GB/US Laufzeit 89 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 21.11.1985

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5.6
Kritiker
14 Bewertungen
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6.7
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1009 Bewertungen
43 Kommentare
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von Ridley Scott, mit Tom Cruise und Mia Sara

Erst wenn das letzte Einhorn getötet ist, wird der Herr der Finsternis alleiniger Herrscher über die Welt sein. So schickt er seine grimmigen Kobolde mit dem Auftrag auf den Weg, die scheuen und edlen Tiere im magischen Wald aufzuspüren und ihnen ein Ende zu bereiten. Doch hier im Wald lebt auch der junge Jack, ein einfallsreicher und treuer Freund aller Waldbewohner, der unsterblich in die ebenso hübsche wie neugierige Prinzessin Lili verliebt ist. Durch eine Unvorsichtigkeit löst Jacks Angebetete eine Katastrophe aus. Sie spielt die letzten Einhörner den Schergen des Bösen zu. So überziehen ewige Nacht und Kälte das Land. Doch Jack nimmt den Kampf mit dem Herrn der Finsternis und seinen Handlangern auf. Mit Hilfe von Feen, Elfen und Wichteln wagt sich Jack in das Reich des Bösen – die Hölle – vor, um Prinzessin Lili und das letzte Einhorn zu befreien und das Paradies zu retten.

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Kritiken (2) — Film: Legende

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Die Story darf man getrost den Hasen geben und auch das Setdesign sieht als hätte Kenneth Angers noch schwulerer Innenarchitekt eine Themenparty "Tolkien goes Camp" entworfen. Erwähnenswert sind lediglich David Bennet als creepiger Aushilfspuck, die wackelnden Hörner der Einhörner und der großartige Tim Curry, der als sweet Devil from transexual Mordor einen wahrlich ehrfurchterbietenden Höllenfürsten abgibt. Die Kilo von Vaseline auf der Kamera und die Zeitlupe die immer kurz vor dem Standbild steht, lassen allerdings erkenneb, das Ridley Scott nicht erst nach "Thelma und Louise" ziemlich in die Kacke greifen konnte.

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sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Tim Curry ist immer einen Film wert.

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Kommentare (41) — Film: Legende


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natedb

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Bewertung7.0Sehenswert

Kleines, kurzweiliges, naives und charmantes Fantasy-Filmchen. Insgesamt zwar sehr simpel gestrickt, aber für die Effekte, die eigenwilligen Bilder und Kostüme, sowie den etwas lächerlich wirkenden Darstellern gibt es den Nostalgie-Bonus. Sicherlich kein Genre-Meilenstein, aber ein nettes Märchen für zwischendurch. Darf man sich ansehen.

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the assassin 666

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wunderschönes magisches Fantasyabenteuer das einem immer wieder verzaubert. :)

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StevenG

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Bewertung5.0Geht so

Kostüme, Kulissen und Effekte haben mir ziemlich gut gefallen, nur das Drehbuch gab nicht viel her.

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L-viz

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Bewertung5.5Geht so

Eine Legende ist der Film wohl kaum geworden. Dies tut dem Vergnügen an den altbewährten, hausgemachten Kostümen und Effekten jedoch keinen Abbruch. Die Hintergrundgeschichte geht in Ordnung. Leider hakt es bei den Figuren. Die Bösen (die Kobolde) kommen mir kaum bedrohlich vor. Bei den Guten sind die Zwerge noch ok, unverzeihlich ist aber der nervige Jung. Prinz und Prinzessin bleiben irgendwie seltsam blass. Das verhindert letztlich, dass der eigentlich solide Stoff zur Erlebnis-Fantasy werden kann.

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Lagomorph

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Bewertung4.0Uninteressant

Rein visuell ist "Legende" ja schon eine Wucht. Diese Bilder! Diese Farben! Diese fantastischen Masken und Kostüme! Und die Sets erst! Toll.
Mit dem Rest des Films konnte ich leider nichts anfangen: Konfus, bieder, unfassbar kitschig und alles in allem ziemlich langweilig.
Sehr schade, von Scott hätte ich mir mehr erwartet.

Welchen Cut des Films ich gesehen habe, weiß ich übrigens nicht - ich kann nur sagen, dass der Schnitt in dieser Fassung absolut grottenschlecht war. So etwas desorganisiertes und wirres habe ich schon lange nicht mehr erleben "dürfen".
Das zieht viel Potenzial des Films leider noch zusätzlich nach unten.

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Lagomorph

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Dann war es nicht der DC. Würde aber auch einige extrem seltsame Handlungssprünge und Schnitte erklären, wenn der Directors Cut nochmal eine halbe Stunde mehr Material hat.


jacker

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Also die Euro-Version soll wohl keinerlei Handlungsschnitte beinhalten (was bei den enormen Längen des DC, den ich gesehen habe durchaus möglich erscheint), die US-Version hingegen ist wohl völlig tot-geedited worden und im ganzen genau so wirr und konfus wie du es beschreibst (deshalb auch völlig gefloppt).
Die hast du wohl gesehen :D
Aber glaube mir, der DC ist auch nicht viel besser!


tsighart

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Legende ist und war für mich ein wunderschönes Märchen, das alles hat was man braucht: Einhörner, einen Helden, eine wunderschöne Prinzessin, Schurken, einen satansmäßigen Herrn der Finsternis - hach, wunderbar :) Seit ich ihn das erste Mal als Kind gesehen hab (ich weiß es noch ganz genau, ein Freitagabendfilmhilight in der ARD! was waren das noch für zeiten mit ein paar Fernsehprogrammen und auf jedem kam was gutes und das noch ohne Werbeunterbrechung!), hat der Film einen besonderen Platz bei mir, wahrscheinlich eben der Nostalgiebonus oder weil so schöne Filme, die einen zum Träumen einladen, heute einfach nicht mehr gemacht werden.

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cts

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Bewertung6.5Ganz gut

inhaltlich zwar fantasy-standardkost, design und detailverliebtheit aber großartig! wie ich beim schauen (nach 20 jahren erst wieder gesehen) die ganze zeit zelda und horny (dungeon keeper) im kopf hatte :D

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jacker

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Bewertung5.0Geht so

Tja, so kanns gehen: Ganz unbedarft den Entschluss gefasst mal die Lücken in der Ridley Scott Filmografie zu schließen, in keinster Weise über das zu erwartende informiert und letztendlich bei Einhörnern, Gnomen, Feen und dem Märchenwald gelandet..
Für meine fehlende Vorraussicht kann "Legende" natürlich nichts, die mittelmäßige Bewertung resultiert aber vor Allem aus offensichtlichen Defiziten, nicht meiner eher geringen Fantasy-Affinität.

Als die BluRay mich vor die Wahl stellte, Europäische Kinofassung oder Dirctor's Cut, habe ich mich für den DC entschieden. Eigentlich denke ich es ist am sinnvollsten sich die Vision die der Regisseur vom Film hatte anzusehen, schließlich ist der Film sein Werk und man sollte die Version schauen die er wirklich als sein Werk ansieht. Bei Ridley Scott komme ich mit dieser Sichtweise langsam ins straucheln, denn "Legende" ist nun (nach Gladiator) schon der zweite DC von Scott den ich sehe ohne die Kinoversion zu kennen und einfach als VIEL zu lang empfinde.
Die Euro-Kinoversion wäre hier ca. 30 min kürzer gewesen (nur etwa 90 min.) und das hätte, da sie wohl keinerlei Story-Schnitte beinhaltet, absolut hingereicht!
Trotzdem schön, dass laut Vorwort von Scott persönlich, der lang verloren geglaubte DC wieder aufgetaucht ist und nun auch auf BluRay zu haben ist. Schön für ihn. Ich bin kein ultimativer HD-Freak, besitze erst seit kurzem einen BluRay-Player und somit noch recht wneig Referenz, aber die angesprochenen Qualitätsmängel (da der DC wohl nur noch auf einer 'Nullkopie' existierte) fand ich kaum erwähnenswert.

Zum Film: "Legende" ist in nahezu allen Belangen völlig unausgewogen.
Das beginnt bei der Kulisse, während ich diese teilweise als faszinierend und atmosphärisch empfand (z.B. im späteren Verlauf in den Höhlen des Fürsten) ging z.B. der Märchenwald absolut gar nicht. Allerfiesester Studio-Stil, auf den ersten Blick nicht als Horizont erkennbarer Horizont, immer wieder die gleichen Wege und Orte, etc. Da der Film im Märchenwald beginnt war das direkt zum Einstieg (zum unfaßbar dick aufgetragenen Kitsch komme ich später) ein WOW-Effekt.
Dann die Maske, dank gut geschütteltem Genre-Mashup (Märchen vs Fantasy vs Horror) kommt einiges an erdenklichen Fabelwesen vor, von denen die meisten nach Karnevals-Gummimaske aussehen. Nun muss man sich vor Augen halten, dass der Film 1. von 1984 ist und 2. durch diese recht einfachen Masken iirgendwie schon einen spielerischen Charme entwickelt. Das ist also nicht wirklich ein Kritikpunkt, vor allem weil es (glaube ich) auch bewusst so gemacht wurde, denn der Fürst der Dunkelheit ist im Gegensatz extrem gut gelungen, sowohl optisch, als akustisch, so auch der kleine Kobold mit dem Gitterhelm!
Dann wie gesagt der Stil, mal kitschig bis an die Grenze des erträglichen, Milchgesichts-Tommy mit schimmerndem Glanz im Gesicht (und bereits damals perfektioniertem Zahnpasta-Werbungsgrinsen), Feen die sich im Zauberwald tummeln, bunte Blumen und Schmetterlinge, durch das gleißende Licht galopierende Einhörner, herzerwärmende Gesangseinlagen.. Urgh, mich schaudert es!
Später stellenweise fast Butcher-Horror in beängstigenden Gewölben, viel Dunkelheit, modrige Sümpfe und der Teufel in Person.
So ein Stilwechsel ist generell interessant, wenn er denn aufgeht. Hier ist durch die definitiv zu lange Spielzeit der Kitsch-Bogen irgendwann dreifach überspannt, der Wechsel zu dunkleren Schauplätzen wirkt wie eine Erlösung, kann aber die neu entwickelte Spannung einfach nicht halten.
Und das ist das Hauptproblem, immer wieder flackern kleine Momente auf die einen packen, dazwischen ist aber leider eine Menge Leerlauf. Langer Leerlauf!
Mag sein das Scott sich an seinen Märchenwaldbildern berauschen konnte, aber die schlechte Resonanz des Publikums und die regulierende Hand der Produzenten sind in diesem Fall Zeichen die er vielleicht besser erkannt hätte.

Fazit: Ich kenne sie nicht und habe nicht wirklich Lust sie zu Vergleichszwecken zu sehen, aber wer auf Fantasy und Märchenkram steht ist (in meinen Augen) besser beraten erst die EU-Kinoversion zu sehen. Wenn das zum anfixen reicht, kann man irgendwann den DC sicher noch mal hinterher schieben. Mal sehen wie es mit Scott für mich weitergeht, "Der Mann im Hintergrund", "White Squall" und "Tricks - Matchstick Men" fehlen noch.. Ich hoffe die kommen ohne Einhörner aus!

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Mac_C_Tiro

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Bewertung5.0Geht so

Relativ krude, aber in der Directors Cut Version recht unterhaltsame Mischung von Fantasy und Märchenmotiven. Der Plot ist einfach strukturiert und kommt mit wenig Logikbrüchen bzw. Filmfehlern aus. 1 Pluspunkt gibts für die Gestaltung des Teufels und die weiteren Effekte, einen Minuspunkt für Tom Cruise.

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Facehugger1995

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich ein eklig-kitschiges Stück Film. Aber er ist vom Altmeister und den Altmeister KANN und WILL ich einfach nicht schlecht bewerten!

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Uwe B.B.B.

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderschönes und hervorragend besetztes Märchen.
Hier lohnt es sich, den Film mit Originalton zu sehen. Auch wenn die Synchronisation nicht schlecht ist, wurden dabei doch die wichtigsten Charaktere massiv verändert.

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Rukus

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Bewertung4.5Uninteressant

Uaaah ... mich schüttelts. Nein, nicht, weil es so gruselig ist, sondern aufgrund des massiven Kitschaufkommens. Glitzer und Seifenblasen und alberne Zwergwichelirgendwasviecher. Diese komischen Gnome sind genau das Sondereinsatzkommando, das man sich wünscht, wenn man die Welt vor der Herrschaft des ultimativen Bösen retten will, welches einfallsreicher Weise aussieht, wie sich Otto Normalhorst den Teufel vorstellt. Nur gut, dass beim restlichen Dekor eine ähnliche Kreativität an den Tag gelegt wurde. Kitsch und Klischées, die über das hinaus gehen, was ich gerne als Genrekonvention bezeichne. Phantasievoll? Ja. Wirklich stimmig? Nur bedingt. Ich mag mir garnicht ausmalen, wie die aufgepeppte, poppige US-Version daher kommt, denn der Score gehört zu den guten Elementen der Legende. Am meisten sagt mir an dem Film noch Mia Sara im kleinen Schwarzen zu. Der Film selbst ist mäßig inszeniert. Es gibt so einige Dinge, die unpassend oder gar unlogisch wirken.

Spoiler:
So kann ich beispielsweise nicht so ganz nachvollziehen, wieso Lily und Jack nicht von dem eisigen Griff betroffen sind. Liegt es nur daran, dass sie im Wald waren? Und wieso wird das zweite Einhorn nicht einfach direkt gekillt? Völlig sinnfrei. Vor allem, dass das Vieh nicht weggerannt ist, als die beiden Koboldtypen sich mit dem Gnom rumgeärgert haben. Reine, unlogische Dramaturgieschinderei. Ganz schlecht gemacht. Und dann das Finale. Klar, ein dämlicher, über zig Riesenteller reflektierter Sonnenstrahl sprengt ne fette Tür auf und sieht dabei aus, wie die Schwester vom Todessternlaser. Sorry, das war einfach nur billig. Zudem sieht Jack mit der tollen, beinfreien Glitzerrüstung einfach nur lächerlich aus.
Spoiler Ende!

Insgesamt wirken viele Dinge zu gewollt. Die kleinen Wichtel ziehen die Bedrohung ins Lächerliche, wie auch der kleine Aushilfswaldschrat mit seinem obskuren Spiel. Wieso der Film unter Fantasyfans so beliebt sein soll, erschliesst sich mir nicht. Wer einen wirklich guten Fantasyfilm mit ähnlicher Thematik sehen will, sollte zu Taran greifen oder schlicht dem letzten Einhorn.

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Spielberg_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

(Dieser Kommentar bezieht sich auf die Sichtung des Director's Cut)

Ridley Scott's „Legende“ gehört wohl zu jenen Filmen, die ihrer Zeit enorm unterschätzt wurden. Für mich war und ist der Film heute noch eine traumhafte Reise in eine optisch hypnotisierte Märchenwelt, in der man sich wirklich verlieren kann. Jetzt, nach vielen Jahren, kam ich endlich in den Genuss des Director's Cut. Und ich muss sagen, „Legende“ gewinnt in dieser endgültigen Version noch einiges an positiven Aspekten hinzu. Mir gefiel zwar auch schon immer die internationale Kinofassung, aber erst jetzt hat man den Eindruck, dass man den Streifen in seiner ganzen Pracht erleben darf.

„Legende“ ist nicht mehr als ein klassisches Märchen, welches von dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse erzählt. Im Prinzip nichts anderes also, als die Geschichten von den Gebrüdern Grimm. Was aber den Reiz an Scott's Werk ausmacht, sind eben die fantastischen Kulissen und die Magie, die durch die Atmosphäre und sämtliche Märchenfiguren entsteht. Die ganzen Figuren wären aber niemals so zauberhaft, wenn der Film nicht dieses beeindruckende Make-Up besäße. Der Fürst der Finsternis (toll gespielt von Tim Curry) z.b wirkt nur deswegen so bedrohlich und beängstigend, weil die Maskenbildner hier großartige Arbeit geleistet haben. Mit wesentlich weniger Make-Up kommen die beiden Hauptdarsteller Tom Cruise und Mia Sara aus. Ihre Darbietung ist zwar nicht gerade oscarverdächtig, aber für so einen Fantasyfilm völlig in Ordnung. Was will man da auch mehr erwarten?

„Legende“ wäre außerdem um einiges weniger zauberhafter, wenn es da nicht diesen durchweg gelungen Score von Altmeister Jerry Goldsmith geben würde (jedenfalls im Dir' Cut und in der internationalen Kinofassung – in der US-Kinofassung war die deutsche Elektroband Tangerin Dream dafür verantwortlich). Mit geheimnisvollen und fantasiegeladene Klängen unterstreicht Goldsmith genau den Stil des Streifens.

„Legende“ hat somit also nichts an seinem Zauber eingebüßt und mittlerweile hat der Streifen ja auch endlich das Ansehen bekommen, was ihm schon immer zustand. Und das nicht nur bei Fantasy-Fans.

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rockadude

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Bewertung9.0Herausragend

Natürlich nicht Scotts bester Film, aber ein verdammt unterhaltsamer Film. Die Ausstattung, der Score, die Atmosphäre und ganz besonders die Kostüme und Make-Up machen diesen Film für mich persönlich zum perfekten Fantasyfilm. Mag sein das die Story nicht wirklich der Rede wert ist und recht simpel gehalten ist, aber dies hier ist auch schlicht ein Film der mehr von der wie oben schon erwähnten Optik lebt als von einer ausgeklügelten und epischen Story ala HERR DER RINGE. Einhörner, Elfen, Zwerge...der Film bringt einfach alles mit was man von einem waschechten Fantasyfilm will und das einzige Problem des Films ist das er vielleicht seiner Zeit ein Stück voraus war und damals schlicht zu einer falschen Zeit produziert und veröffentlicht wurde. Heute wäre der Film bestimmt besser angekommen wo Fantasyfilme ja einen ganz anderen Stellenwert haben seit dem oben erwähnten HERR DER RINGE. Auch schauspielerisch überzeugt der Film. Ein blutjunger Tom Cruise überzeugt als Held durchaus und Tim Curry zieht alle Register als Herr der Finsternis in einem absolut genialen Teufels-Make up. Für das make Up hat der Film auch zu Recht eine Oscar-Nomminierung bekommen. Für mich ein toller Fantasyfilm, der im Director's Cut noch etwas mehr Substanz hat und zu Unrecht etwas unbekannt ist. Man kann ihm den Kitsch den er versprüht vielleicht etwas versprüht ankreiden, aber zu dieser Art Film passt er auch wieder irgendwie und fällt nicht störend ins Gewicht. Kann ich persönlich immer wieder schauen ohne mich zu langweilen!

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Bradbury

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Bewertung9.0Herausragend

Erst eine Runde verschämtes Ringelpiez mit Tom und Mia im Blütenmeer und dann darf Tim Curry als omnipotenter Geißbock mit dicken Hörnern und steilem Zahn die Hufe schwingen. Was für ein Spaß!

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george.taylor

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Bewertung9.0Herausragend

Zu Lynchs Dune schrieb ich: "Dune ist einer der ganz wenigen Filme, der allein durch seine Atmosphäre (primär die Sets, die FX und die Kostüme) eine einzigartige Sogwirkung entfacht. In dieser Hinsicht schaffen das nur noch Blade Runner, die beiden ersten zwei Alien-Teile sowie 2001." – "Legende" gehört auch noch in diese kurze Liste. Weniger episch als Jacksons "Herr der Ringe" doch viel stilisierter.
Als Kind habe ich ihn mal gesehen, hatte diese Bilder im Kopf, konnte sie aber nicht mehr zuordnen. Ich wollte sie noch einmal sehen, in diese Welt abtauchen.
Damals ohne Internet brauchte ich eine Weile, um diesem Film wieder auf die Schliche zu kommen. Wenn man dem Kitsch mit offenen Armen begegnet ist der Film eine Offenbarung, auch wenn die Silikon-Nasen und das Horn des Einhorns wackeln :)

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xsalwayswin

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Bewertung9.0Herausragend

Legend hat mich in meiner Kindheit absolut verzaubert und tut es auch heute noch. Traumhafte Kulissen und kitschige Bilder und dagegen das Böse in Form von Tim Curry als The Lord of Darkness, der mir damals schon einen ziemlichen Schrecken eingejagt hat. Trotz Tom Cruise, den ich weniger leiden kann, wird der Film für mich immer ein Fantasy-Highlight bleiben.

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Anastasius

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

(THE) LEGEND (OF ZELDA).
Allein schon der Einfluss, den dieser Film hatte.

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HeilerDerWelten

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Bewertung7.5Sehenswert

Tim Curry ist jede Minute Qual davor Wert....JEDE ! ^^

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HeilerDerWelten

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ich habe ihn mir nochmal ansehen müssen und ich muss die Punkte-verteilung noch einmal überdenken.

Tim Curry ist mindestens 6 Punkte wert,
dazu kommt dann noch Gump der wirklich großartig war,
dass bringt auch noch mal 4 Punkte.

Nicht zu vergessen Meg Mucklebones.
Vor dieser geisteskranken Schreckschraube hatte ich
gute 2 Wochen lang schlimmste Alpträume,
dass sind auch nochmal 2 Punkte.

Zum Schluss gibt es jeweils noch einen Punkt für
die Szene des tanzenden Kleides und die,
zumindest im Kleid, betörende Prinzessin Lily.

So......Tom Cruise..... dafür muss ich Legende
5.5 Punkte abziehen....

Alles in allem durchaus Sehenswert,
sollte sich jeder Fantasy Freund mal anschauen.

In Hochachtung

~ Der Heiler ~


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Bewertung6.5Ganz gut

Die deutsche Syncro vom kleinen Gump, unterhaltend eigenwillig.

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tsighart

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Hm, David Bennent hat sich selbst synchronisiert. Oder meinst Du, weil er nur in Reimen spricht? (Er erinnert mich übrigens sehr an dieses Wesen Puck aus Shakespeares Sommernachtstraum).



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