Lichter
Lichter (2003), DE Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 31.07.2003
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- DVD
von Hans-Christian Schmid, mit Zbigniew Zamachowski und Martin Kiefer
An der deutsch-polnischen Grenze prallen Schicksale aufeinander. Für viele Reisende von West nach Ost sind Frankfurt an der Oder und das gegenüberliegende Slubice nur Durchgangsstationen, für Migranten, die von Ost nach West wollen, ist die Grenze dagegen ein schwer zu überwindendes Hindernis auf dem Weg ins vermeintliche Glück. Andere profitieren vom Gefälle zwischen Arm und Reich: Der Handel mit Waren aller Art blüht. In fünf miteinander verflochtenen Geschichten sind die Protagonisten auf der Suche nach Glück, Geborgenheit und einem Platz im Leben. Ein Taxifahrer aus Slubice braucht Geld für das Kommunionkleid seiner Tochter. Der Pächter eines Matratzen-Discounts versucht seinen Laden vor dem sicheren Untergang zu bewahren. Ein junger Zigarettenschmuggler setzt alles aufs Spiel, um ein Mädchen aus dem Heim zu befreien. Eine Dolmetscherin aus Berlin muss sich entscheiden, wie viel sie für einen Flüchtling aus der Ukraine riskieren will. Und ein junger Architekt aus Berlin begegnet seiner früheren Liebe, einer polnischen Studentin, wieder.
HandlungDas GrenzgebietEin Fluß trennt zwei Länder. Zwischen dem polnischen Slubice und der deutschen Stadt Frankfurt an der Oder verläuft als Grenzfluß die Oder. Es sind zwei verschiedene Welten, und dennoch ähneln sich die Momentaufnahmen sozialer Trostlosigkeit, die Hans-Christian Schmid in seinen sechs Episoden innerhalb eines Zeitraumes von 48 Stunden präsentiert.
Flucht aus der UkraineKolja (Ivan Shvedoff), Anna (Anna Janovskaja) und Dimitri (Sergej Frolov) kommen aus der Ukraine und wollen um jeden Preis nach Deutschland, um dort ein besseres Leben zu führen. Sie vertrauen sich also skrupellosen Schleppern an, die ihnen versprechen, sie ans Ziel ihrer Träume zu bringen. Nach einer beschwerlichen Reise erreichen sie ihr vermeintliches Ziel: auf einem Acker werden sie ausgeladen mit dem Hinweis, dass Berlin nur einen kurzen Fußweg entfernt läge.
Als sie am Abend Lichter in der Ferne…
An der deutsch-polnischen Grenze prallen Schicksale aufeinander. Für viele Reisende von West nach Ost sind Frankfurt an der Oder und das gegenüberliegende Slubice nur Durchgangsstationen, für Migranten, die von Ost nach West wollen, ist die Grenze dagegen ein schwer zu überwindendes Hindernis auf dem Weg ins vermeintliche Glück. Andere profitieren vom Gefälle zwischen Arm und Reich: Der Handel mit Waren aller Art blüht. In fünf miteinander verflochtenen Geschichten sind die Protagonisten auf der Suche nach Glück, Geborgenheit und einem Platz im Leben. Ein Taxifahrer aus Slubice braucht Geld für das Kommunionkleid seiner Tochter. Der Pächter eines Matratzen-Discounts versucht seinen Laden vor dem sicheren Untergang zu bewahren. Ein junger Zigarettenschmuggler setzt alles aufs Spiel, um ein Mädchen aus dem Heim zu befreien. Eine Dolmetscherin aus Berlin muss sich entscheiden, wie viel sie für einen Flüchtling aus der Ukraine riskieren will. Und ein junger Architekt aus Berlin begegnet seiner früheren Liebe, einer polnischen Studentin, wieder.
HandlungDas GrenzgebietEin Fluß trennt zwei Länder. Zwischen dem polnischen Slubice und der deutschen Stadt Frankfurt an der Oder verläuft als Grenzfluß die Oder. Es sind zwei verschiedene Welten, und dennoch ähneln sich die Momentaufnahmen sozialer Trostlosigkeit, die Hans-Christian Schmid in seinen sechs Episoden innerhalb eines Zeitraumes von 48 Stunden präsentiert.
Flucht aus der UkraineKolja (Ivan Shvedoff), Anna (Anna Janovskaja) und Dimitri (Sergej Frolov) kommen aus der Ukraine und wollen um jeden Preis nach Deutschland, um dort ein besseres Leben zu führen. Sie vertrauen sich also skrupellosen Schleppern an, die ihnen versprechen, sie ans Ziel ihrer Träume zu bringen. Nach einer beschwerlichen Reise erreichen sie ihr vermeintliches Ziel: auf einem Acker werden sie ausgeladen mit dem Hinweis, dass Berlin nur einen kurzen Fußweg entfernt läge.
Als sie am Abend Lichter in der Ferne erkennen, sind sie guter Hoffnung, doch noch am Ziel anzukommen. Umso größer ist ihre Enttäuschung jedoch, als sich herausstellt, dass sie in der polnischen Grenzstadt Slubice gelandet sind. Nachdem sie beinahe auf eine weitere Schlepperbande hereingefallen sind, trennt sich die Gruppe, und ein jeder versucht es auf eigene Faust…
Die DreiecksgeschichteIn Slubice steigt Marko (Martin Kiefer) mit einer Tasche Zigarettenstangen in den Zug nach Frankfurt Oder. Noch bevor die Grenzkontrolleure kommen, wird er die Tasche aus dem Fenster werfen, so dass sein jüngerer Bruder Andreas (Sebastian Urzendowsky) sie einsammeln kann. Die beiden Brüder leben in Frankfurt. Zusammen mit ihrem Vater betreiben sie einen regen Zigarettenschmuggel, der bisher auch gut funktionierte. Doch nachdem die junge Ausreißerin Katharina (Alice Dwyer) sich bei den drei Männern einquartiert, läuft nichts mehr so, wie es soll.
Der gewalttätige Vater ist von vornherein dagegen, dass das Mädchen bei ihnen unterkommt. Marko jedoch genießt die Zweisamkeit mit seiner Freundin. Als auch Andreas sein Interesse an dem Mädchen nicht mehr verbergen kann, eskaliert die Situation. Nachdem Katharina vom Jugendamt abgeholt wird, befreit er sie und will mit ihr fliehen. Doch sie kommen nicht weit, denn Marko fängt sie ab, und Andreas wird von seinem Vater verprügelt. Aus Zorn verständigt er beim nächsten Zigarettenschmuggel die Polizei…
Der MatratzenhändlerIngo Mertens (Devid Striesow) ist Betreiber eines Matratzen-Discounts in Frankfurt Oder. Doch nur auf den ersten Blick ist er der geschäftstüchtige Manager, der er zu sein vorgibt. Denn es stellt sich bald heraus, dass ihm das Wasser bis zum Hals steht und er mit allen Mitteln versucht, seinen Laden vor der Pleite zu retten. Fieberhaft sinnt er auf einen Plan, bis er bei der Rekrutierung von Zettelverteilern auf dem Arbeitsamt auf Simone (Claudia Geisler) trifft.
Simone hat selbst schon einige berufliche Rückschläge hinnehmen müssen und bemüht sich, Ingo in seiner aussichtslosen Lage zu unterstützen. Als er jedoch nicht verhindern kann, dass sein gesamter Matratzenbestand abgeholt wird, übersieht er vor lauter Verzweiflung, dass Simones Interesse an ihm sich nicht auf das Geschäftliche beschränkt…
Das KommunionskleidDer polnische Taxifahrer Antoni (Zbigniew Zamachowski) lebt mit seiner Frau Milena (Aleksandra Justa) und seiner kleinen Tochter Marysia (Marysia Zamachowska) im polnischen Grenzgebiet. Das Geld, das Milena als Angestellte in einem Matratzen-Discount verdient, reicht gerade so zum Leben. Nachdem sie ihren Job verliert, muß sich Antoni irgendetwas einfallen lassen, um an Geld zu kommen. Denn er möchte seiner Tochter unbedingt ein schönes Kleid zur Erstkommunion kaufen. Als er auf drei Flüchtlinge aus der Ukraine trifft, ergreift er die Gelegenheit und bietet sich als Fluchthelfer an. Doch die Durchquerung der Oder verläuft beinahe tödlich für Dimitri. In letzter Sekunde können alle noch umkehren. Doch Antoni braucht das Geld für seine Tochter. Kurzerhand stiehlt er aus Dimitris Jacke das Geld und verschwindet. Als er mit dem Kleid zu Hause ankommt, hat Milena bereits ein Kleid für Marysia geschneidert.
Die gestohlene KameraDie deutsche Dolmetscherin Sonja (Maria Simon) arbeitet beim Bundesgrenzschutz und übersetzt die Gespräche mit den Asylbewerbern und Flüchtlingen aus dem Ostblock. Als sie ein Gespräch mit dem inzwischen gefassten ukrainischen Flüchtling Kolja übersetzen soll, will sie ihm helfen. Nach der Befragung macht sie sich in Slubice auf die Suche nach ihm und bringt ihn in ihrem Auto versteckt über die Grenze. Kurz darauf merkt sie jedoch, dass die Kamera ihres Freundes vom Rücksitz des Wagens gestohlen ist. Kolja hat sie mitgehen lassen, um seinem Bruder Fotos von der neuen Architektur des Potsdamer Platzes schicken zu können. Dieser war als illegaler Bauarbeiter aufgegriffen und zurück in die Heimat geschickt worden, noch bevor die Bauwerke fertig gestellt worden waren.
Philip und BeataDer junge aufstrebende Architekt Philip (August Diehl) soll bei einem Bauvorhaben auf den Oderwiesen seinen ersten großen Karriereschritt gehen. Bei einer Besichtigung vor Ort trifft er zufällig auf seine Ex-Freundin Beata (Julia Krynke), die als Übersetzerin engagiert ist. Während er sich eine Annäherung wünscht, begegnet Beata ihm jedoch mit kühler Distanz. Erst bei einer Feier in der Villa des Bauherrn wird er mit der harten Realität konfrontiert, dass Beata nicht nur als Übersetzerin sondern auch als Gelegenheitsprostituierte arbeitet. Die Situation eskaliert, als Beata sich weigert, mit ihm zu kommen. Philip rastet aus und wird hinausgeworfen.
Weiterführende Informationen
Optimistisch oder Pessimistisch?, Diskussion über Lichter bei der Pressekonferenz auf der Berlinale 2003
Interview mit dem Regisseur in der Berliner Zeitung
Filmbesprechung von Dieter Wunderlich
Filmbesprechung von Angelika Wittlich auf br-online.de
Filmrezension von Fritz Göttler auf sueddeutsche.de
Frankfurt, oder?, Filmbesprechung von Matthias Dell auf freitag.de
Unbedingt Wahrhaftig, Artikel über den Regisseur Hans-Christian Schmid auf zeit.de
Quellen
Lichter in der Wikipedia (dt.)
Lichter, Filmheft bei der Bundeszentrale für Politische Bildung
Cast & Crew
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Hans-Christian Schmid
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Julia Krynke
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Marysia Zamachowska
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Zbigniew Zamachowski
-
Alice Dwyer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Katharina
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Claudia Geisler
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Anna Janovskaja
Regie
Schauspieler
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Sergej Frolov
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Ivan Shvedoff
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Tom Jahn
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Aleksandra Justa
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Herbert Knaup
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Sebastian Urzendowsky
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Devid Striesow
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Martin Kiefer
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Maria Simon
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Henry Hübchen
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August Diehl
-
Anna Fischer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mädchen im Jugendheim
-
Ellen Schlootz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mitarbeiterin
-
Michael Gutmann
-
Hans-Christian Schmid
- Genre
- Sozialdrama, Familiendrama
- Zeit
- 2000er Jahre, Ostblock
- Ort
- Berlin, Frankfurt/Oder, Polen, Potsdamer Platz, Slubice, Ukraine, Zug
- Handlung
- Architekt, Ausreißer, Bankrott, Deutsch-Polnische Grenze, Diebstahl, Dolmetscher, Eifersucht, Ex-Freundin, Feier, Flucht, Fluchthelfer, Flüchtling, Gewalt, Gewalttätiger Vater, Grenzgebiet, Grenzschutz, Heimat, Hoffnungslosigkeit, Individuum, Jugendamt, Kamera, Karriere, Kommunion, Kommunionskleid, Licht, Matratzenladen, Neubeginn, Oder, Prostituierte, Prostitution, Schlepper, Schwarzarbeit, Taxifahrer, Trennung, Ungeselligkeit, Verhaftung, Zigarettenschmuggel, Übersetzung
- Stimmung
- Berührend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Lichter
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Trailer zum Film Lichter
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Kritiken (4) — Film: Lichter
Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Kommentar löschen"Lichter" ist ein Film über die Hoffnungslosigkeit, aber kein hoffnungsloser Film. Glück, Träume, kurz: alles, woran man sich aufrichten kann, liegt in den Figuren, in ihrem Mensch-Sein. Damit ist nicht jenes "allzu menschlich" gemeint, mit dem Politiker ihre Affären entschuldigen, sondern ein Korrektiv, das beim Weg auf dem Seil zum erhofften Glück für die Balance sorgt. Viel ist das nicht, aber etwas, auf das man vielleicht stolz sein kann.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenNicht einmal gut ausgehen dürfen diese zusammenhanglosen Versatzstücke von der Grenze: Die Frau, die ihre Beziehung für einen Fremden ruiniert hat, wird am Ende noch bestohlen. Zu allem Überfluss hat Schmid, einer der wenigen in Deutschland, die ihren Kinobildern genügend Bedeutung geben können, um sie wirklich leinwandfüllend werden zu lassen, auch noch mit der Wackelkamera experimentiert. So bleiben selbst starke Momente (August Diehl als junger Architekt, der sich dem menschenverachtenden Gestus seiner älteren Kollegen widersetzt) im Versuchsstadium.
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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte
Kommentar löschenAuch wenn bei den verschiedenen Parallelhandlungen an manchen Stellen die Übersicht verloren zu gehen droht, oder die Geschichte abrupt endet, auch wenn die unruhige, oft zu bewegliche Kamera nicht immer der Intensität und den guten Darstellern nützt, der Film ist im besten Sinne beeindruckend und wirkt lange nach. Gerade auch da, wo er mit seiner hohen Dosis an auswegloser Tristesse möglicherweise Abwehr auslöst.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschen"Willkommen in der Wirklichkeit": Schmid erzählt in "Lichter" einige
eng miteinander verstrickte Schicksalsgeschichten voller Tristesse, die völlig klischeefrei ein Wechselbad der Gefühle beim Zuschauer verursachen. Packend spröde! Großartig!
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Kommentare (5) — Film: Lichter
Kommentar schreibenpaulusfidibus 2011/04/30 00:09:10
Kommentar löschender kampf um die eigene existenz.
die einen ständig begleitende angst vorm scheitern.
das nicht-erfüllen von erwartungen.
getrieben-werden ohne atempause.
zweifel und überforderung.
ausnutzen und ausgenutzt werden.
unerfüllte hoffnungen. enttäuschung.
träume, die an der realität zerschellen.
ziellosigkeit und erschöpfung.
..tag für tag. bis zur völligen ausweglosigkeit.
der glaube an das gute.
menschen, die helfen, obwohl sie selbst hilfe brauchen.
die liebe geben und liebe ernten.
das aneinander-aufrichten.
weggefährten.
ein blick, ein lächeln.
aufrichtiger dank.
hoffnung und unbändiger wille..
..als lichter, die helfen dunkelste momente zu überstehen
und den glauben an sich selbst nicht zu verlieren.
ein film, der tragik und ambivalenz des lebens kaum treffender beschreiben könnte!
sehr ruhige und unaufgeregte erzählweise.
kein pointen.
dafür umso mehr empathie mit den darstellern!
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kristallrainer 2011/02/06 15:29:37
Kommentar löschenSehr realitätsnahes Sozialdrama, welches das Leben von Migranten die bereits in Deutschland wohnen aber auch jener die versuchen illegal per Schlepper nach Frankfurt an der Oder zu gelangen gut einfängt.
Irgendwie waren es mir aber zu viele Geschichten die parallel erzählt worden. Daraus resultiert meiner Meinung der fehlende Tiefgang , auch wenn Emotionen insgesamt gut dargestellt werden. Die Botschaft des Films weiss zu gefallen!
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goretronic 2010/08/09 04:16:01
Kommentar löschenEher schwacher Film von HCS, mich hat er überhaupt nicht berührt, die Charaktere gingen mir sehr schnell auf den Geist. Guter Soundtrack von The Notwist!
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Anton_D3 2010/04/05 22:30:35
Kommentar löschenDer Film ist recht "einfach" und "straight", keine riesen Innovation. Die wacklige Handkamera ist irgendwie "unnötig", es kommt trotzdem kein Realitätsflair auf...
Dennoch ist der Film durchweg gut, die Handlung glaubwürdig, die Charaktere interessant, kurzweilig, und teilweise fühlt man auch etwas mit.
Also auf jeden Fall zu empfehlen.
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donfelipe 2008/01/17 14:15:34
Kommentar löschen"Lichter" ist nicht verkopft wie viele andere Episodenfilme sondern zielt direkt auf die Nieren. Und während man den Protagonisten zu dem wunderbaren NOTWIST-Soundtrack beim Scheitern zuschaut, muss man unweigerlich denken: "Ja, so ist der Mensch. Irgendwie schon ein Arschloch. Aber kann man's ihm übel nehmen?"
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