Man on Wire
Man on Wire (2008), GB/US Laufzeit 90 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Kinostart 22.01.2009
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29 Kommentare
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von James Marsh, mit Philippe Petit
Am 7. August 1974 balancierte ein Franzose namens Philippe Petit auf einem Drahtseil zwischen den Twin Towers des World Trade Centers in New York, den beiden höchsten Türmen der damaligen Welt. Nachdem er eine Stunde lang ohne Netz oder Sicherheitsgurt auf dem Drahtseil tanzte, wurde er festgenommen und ins Gefängnis gesteckt. Bis zu diesem Moment hatte niemand außer Petit und seinen Komplizen, mit denen er diesen illegalen “Coup” monatelang zusammen vorbereitet hatte, je etwas davon erfahren. James Marshs Dokumentarfilm erweckt Petits unglaubliches Abenteuer wieder zum Leben durch das Zeugnis aller beteiligten Konspiranten, die ein einmaliges und wunderschönes Kunststück schufen, das als “das künstlerische Verbrechen des Jahrhunderts” in die Geschichte einging.
Cast & Crew
-
James Marsh
-
Philippe Petit
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Philippe Petit
Regie
Schauspieler
- Genre
- Dokumentarfilm
Filmdetails Man on Wire
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Kritiken (10) — Film: Man on Wire
goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G
Kommentar löschenSchwer zu sagen, was den Reiz von "Man on Wire" ausmacht. Sind es seine narrativen Feinheiten, die die Spannung eines raffinierten Heistfilms mit der Faszination einer gut recherchierten Dokumentation verbindet? Oder die unbehagliche Spannung, die aus den Archivaufnahmen der Twin Towers entspringt und der Dokumentation unterschwellig eine völlig neue, nachdenkliche Dynamik verleiht, die an unserer Post-9/11-Generation nicht spurlos vorbeizieht? Tatsächlich werden die Terroranschläge mit keinem Wort und mit keiner Silbe erwähnt - und gerade deswegen erlangt der Film eine immense symbolische Kraft. Oder ist es doch Protagonist Petit als leidenschaftlicher, charismatischer Künstler und egozentrischer, abgehobener Entertainer - dessen wahren Wesenszüge am Ende dem ganzen Film bitter-ironische Züge verleihen?
Die dargestellten Ereignisse sind von sprühender Situationskomik und tief verwurzelten Sehnsüchten geprägt. Wäre es eine fiktive Geschichte, man würde vor dem Autor den Hut ziehen. Aber so bleibt nur festzustellen, dass das Leben selbst wie so oft die besten Geschichten schreibt.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Tachitalili 2011/09/12 23:42:45
Antwort löschenLeider kann ich aus irgeneinem Grund nicht "gefällt mir" drücken:
gefällt mir, gefällt mir, gefällt mir !
Super Film.
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDer Film läßt sich zu unreflektiert auf seine divenhafte Hauptfigur ein und überläßt ihr zu viel Raum für undokumentarisches Gehampel.
Ein mitunter haarsträubend packendes Kinoerlebnis - eine Doku, die man im Kino sehen sollte - aber in weiten Teilen eine allzu sehr der neuen BBC-Ästhetik verpflichtete Enttäuschung, die dramaturgisch und inhaltlich einige Defizite hat.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
pramudiya 2011/09/09 11:37:08
Antwort löschenstimmt
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenMAN ON WIRE wählt die Waffen einer Doku und schlägt fast als Krimi zu Buche. Doch so spannend die Geschichte ist: Neue Aspekte kommen nicht ans Licht. Es wird im klassischen Sinne "aberzählt", wozu die tolle Geschichte schließlich geradezu verlockt. Vielleicht wäre ein Spielfilm doch das bessere Medium gewesen. Macht aber nichts, denn irgendwie fesselt das Ganze ja dann doch. Bleibt nur leider erstaunlich kurzweilig.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenDer lebensgefährliche Tanz zwischen den Zwillingstürmen, den er als eine Art sinnlichen Liebesakt mit den Voyeuren beschreibt, er wurde für Petit zu Obsession und Lebenstraum. Wie die Idee dazu 1968 im Wartezimmer eines Zahnarztes aufkommt, wo er über das geplante Bauvorhaben der Zwillingstürme liest, unter welch nervenaufreibenden Umständen er sich sechs Jahre lang darauf vorbereitet, sich heimlich mit Helfern Zugang zum Gebäude verschafft, Wachmänner austrickst, Ausweise fälscht, und wie schließlich das Unglaubliche geschieht und er tatsächlich auf dem Seil schwebt – das alles schildert der Film atemlos und spannend wie einen Krimi.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenDer Regisseur James Marsh hat aus diesem unglaublichen, beinahe übermenschlichen Akt einen sehr sehenswerten Dokumentarfilm geformt, der die Aktion Petits minutiös nachzeichnet und den Zuschauer so mitnimmt auf eine faszinierende Zeitreise, deren Magie und Größe man sich nicht entziehen kann und bei der nur ab und an die etwas zu pathetische Filmmusik von Michael Nyman stört. Dabei hat allein die Geschichte und ihre gefällige Umsetzung so viel Nervenkitzel und Grandiosität zu bieten, dass man ruhig auf eine bedächtigere musikalische Untermalung hätte setzen können.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenZahlreiche Preise hat Man on Wire, die Dokumentation von James Marsh, inzwischen gewonnen. Speziell beim Sundance Festival. Bei Rotten Tomatoes gehört der Film zu den best-besprochenen aller Zeiten, mit einer unfehlbaren Empfehlung von 100 Prozent. Für Regisseur Marsh handelte es sich bei dem Stoff weniger um eine Dokumentation, als vielmehr um ein Heist-Movie. Und in der Tat inszeniert Marsh seinen Film über lange Strecken auch als solchen, unterlegt eine Szene mal mit Walter Murphys A Fifth of Beethoven und konzentriert sich weniger um den halsbrecherischen Akt Petits selbst, als vielmehr auf die Vorbereitungsphase für den wagemutigen Stunt.
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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenDer britische Regisseur James Marsh hat um diesen historischen Drahtseilakt einen Dokumentarfilm gestrickt, der weit mehr ist als die Chronik eines mutigen, illegalen Lufttanzes: nämlich ein Abenteuerdokumentarfilm, eine wahre, unglaubliche Geschichte, ein poetisches Manifest, Porträt eines charismatischen Träumers und zugleich das Porträt der beiden zu trauriger Berühmtheit gelangten Hochhäuser.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenKonsequent als Heist-Movie inszenierte Doku die eine wirklich faszinierende Story eines phantastischen Egomanen erzählt. Die Reinheit der Schönheit tangiert lediglich die unglaubliche Selbstverliebtheit Philippe Petits, dem seine Freunde letztlich immer Mittel zum Zweck zu sein scheinen, um die eigene Vision zu befriedigen. Das Unternehmen selbst ist grandios, gewagt und inspirierend, der Mann dahinter ist letztlich dann aber doch nur ein Mensch. Und vielleicht niemand mit dem man wirklich befreundet sein möchte.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDie Stars des Films sind unweigerlich die Türme selbst. Nie geliebt wurden das World Trade Center in gewissem Sinne von Petits wahnsinnigem Akt der Hommage vermenschlicht, was aus der historischen Perspektive wie eine Buchstütze für den grauenhaften Akt des Terrorismus gegen die Türme 27 Jahre später wirkt. Wenn uns Man on Wire zunächst Standbilder von Petit auf den Türmen zeigt, um sie zu besichtigen, ist die Perspektive schockierend. Es scheint ein Traum zu sein, aufgrund der Ereignisse vom 11. September 2001, ein Tag, der im Film nie erwähnt wird.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenMan on Wire, James Marshs atemberaubender, weiche Knie machender und überweltlicher Bericht über den 7. August 1974, an dem der französische Akrobat Philippe Petit ein Kabel zwischen die New Yorker Zwillingstürme spannte, darauf tanzte und die Wolken darüber küste, ist Nirvana auf 1350 Fuß.
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Kommentare (19) — Film: Man on Wire
Kommentar schreibenSheeeeep 2011/11/29 13:05:10
Kommentar löschenInteressante Doku über einen verrückt-genialen Coup. Die Sympathien sind natürlich klar verteilt, ein Verbrechen das niemandem schadet, ja sogar die Leute unterhält, ist natürlich ein großer Publikums-Magnet. Nett gemacht, dennoch wirklich packen konnte mich das kaum. Was mich wirklich gestört hat kann ich nicht genau definieren ... vielleicht war es die egomanische Art des Protagonisten oder meine Erwartungen im Vorfeld waren zu hoch. Dennoch eine sehenswerte Dokumentation.
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Tachitalili 2011/09/13 13:02:22
Kommentar löschenGrandios, atemberaubend, beeindruckend, magisch,
humorvoll, verrückt, schön, intelligent, genial
- ein Meisterwerk.
Kunst, Wahnsinn, Leidenschaft und Charakter vereinen sich hier,
um etwas noch nie da gewesenes zu zeigen.
Selbst auf einem kleinem Bildschirm gesehen, bleibt einem die Spucke weg.
Wie gerne hätte ich das doch auf einer großen Leinwand gesehen...
Eine der besten Dokus aller Zeiten,
hat den Oskar sowie alle anderen Preise zu Recht verdient.
Ich war anfangs skeptisch, das Thema ist sicher nicht jedermanns Sache,
aber der Film zieht einen hinein.
Ich find keine richtigen Worte außer: !!!!Unbedingt sehenswert!!!!
Ich hab mich die ganze Zeit während des Films gequält, ob er
jetzt gesichert oder ungesichert war,
hab es dann nachschlagen müssen...
Gänsehaut....
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doctorgonzo 2011/09/08 13:15:03
Kommentar löschenEs ist immer gleichermaßen faszinierend wie gefährlich, wenn eine Doku einen zu sehr mit in die Handlung nimmt. Hier hat man durchaus das Gefühl, Teil der Verschwörung zu sein, mitzuplanen, zu organisieren, auszukundschaften.
Betont ruhig wird hier eine beeindruckende Geschichte erzählt, die sich zu keinem Moment um Sympathiegewinnung oder Rechtfertigung bemüht, sondern sich auf die Mission und das Ziel an sich konzentriert. Mit allen abstrakten Figuren und Schwierigkeiten.
Man ist so nah dran, dass dies schon fast keine Doku mehr ist, sondern ein kleiner, feiner Thriller, bei dem man sich an einen Hitchcock-Film erinnert fühlt, nicht nur James Stewarts Höhenangst wegen.
Gut gemachte Perspektiven, stark abgefilmte Interviews, recht passender Score. Eine Doku aus dem oberen Regal.
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duffy 2011/09/08 13:22:37
Antwort löschenJupp.
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Sheeeeep 2011/09/08 13:47:04
Antwort löschenoh der liegt bei mir sicher schon 1 Jahr ungesehen rum, muss ich mir mal endlich anschauen ...
doctorgonzo 2011/09/08 13:47:59
Antwort löschenBeeil Dich, sonst balanciert schon wer auf dem nächsten WTC rum...
Bäda 2011/02/28 08:25:45
Kommentar löschenVerdammt gute Doku die im Heist-Stil gehalten ist. Man wird also Teil der kompletten, nicht ganz legalen Planung des Coup. Absolut Fesselnd!
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duffy 2011/02/03 13:30:58
Kommentar löschenSpannend, glaubwürdig und durch die Bank weg begeisternd. Mehr kann man von einer Doku wohl schlecht verlangen.
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Sheeeeep 2011/02/03 13:34:35
Antwort löschendie DVD liegt schon lange bei mir herum aber ich habe es noch nicht geschafft sie zu schauen. Muss ich dringend mal nachholen.
duffy 2011/02/03 13:41:16
Antwort löschenIch bin durch Zufall reingeraten auf Phoenix. Da war es dann vorbei mit dem Zappen.
Lohnt definitiv.
Stellinka 2011/02/03 13:19:09
Kommentar löschenTop Alter!
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Tyler.Fincher 2011/01/17 16:50:04
Kommentar löschenToller Dokufilm über einen recht ungewöhnlichen Menschen. Was den Film ungemein bereichert ist der Aufbau: Die ganze Planung des Coups läuft ab wie bei einem klassichen Heist-Film. Hat mir sehr gefallen.
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Nayuma 2010/10/03 12:04:57
Kommentar löschenEine detailverliebte Dokumentation über einen unglaublichen Mann. Ich war von diesem Film so gefesselt, allein durch die Erzählweise von Philippe Petit. Für die richtige Stimmung haben dann noch imposante Bilder und ein guter Soundtrack gesorgt. C'est incroyable!!!
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damokles 2010/07/31 13:18:00
Kommentar löschenMeine Erwartungen doch sehr enttäuschender Streifen. Dem Haupt-Akteur wird viel zu viel Raum für das Ausbreiten seiner egonzentrisch-manischen Künstler-Anekdoten gegeben. Der Film ist weniger Dokumentation, als der Verusch, faktional Spannung zu erzeugen, verstrickt sich dabei aber in langweiliger Ästhetik und unhinterfragtem Abfilmen von gebrochenen oder oder schlicht nervenden Zeitzeugen. Schade.
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Shorty06 2010/07/24 23:32:18
Kommentar löschenMan on Wire von James Marsh. Eine Dokumentation über Philippe Petit, den Verrückten, der 1974 auf einem Drahtseil zwischen den zwei Türmen des World Trade Centers balancierte. Der Film zeigt die Entwicklung zu den waghalsigen Taten des Philppe Petit in eindrucksvollen Bildern und lässt den Zuschauer stets bei den Erzählungen von Petit und seinen "Komplizen" mitfiebern. Diese BBC Dokumentation ist in höhstem Maße ästhetisch gefilmt, vorallem das wiederaufbereitete Filmmaterial aus den 70ern beeindruckt. Doch was der Film leider meiner Meinung nach etwas zu wenig beleuchtet, ist das Leben nach "dem künstlerischen Verbrechen des Jahrhunderts". Denn wie es scheint, verändern große Taten leider auch große Leute und lassen sie ihre Wurzeln vergessen.
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manniac 2010/01/27 17:43:40
Kommentar löschenFaszinierende Dokumentation über Irrsinn und Aufwand, zu welchem die Kunst Philippe antreibt. Auf seine Art erinnert sein Drahtseilakt zwischen den Türmen des World Trade Centers an eine illegale, home-made Version von Christo und Jeanne-Claudes Reichstagsverhüllung.
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Adio 2010/01/14 23:54:42
Kommentar löschenJust un fuckin' believable was Philippe Petit da vor rund 35 Jahren auf dem WTC abgezogen hat. Glaub das ist eine der krassesten Ideen, die ich je gehört habe. So akribisch geplant, so selbstzerstörerisch, so faszinierend, so unglaublich.
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xiudt 2009/09/20 16:20:42
Kommentar löschenSpannende, informative und zugleich unterhaltsame Dokumentation über einen Künstler, der seinen Traum, auf dem damals höchsten Gebäude der Welt seilzutanzen, ohne Rücksicht auf Verluste von Freunden oder des eigenen Lebens lebte. Grossartige Symbiose von Archivmaterial, Interviews und nachgespielten Szenen. Zu Recht mit dem OSCAR 2008 für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet.
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annaberlin 2009/08/31 10:24:42
Kommentar löschenInteressante Doku, weil der Typ so interessant ist. Wirklich mitreißend, wie er seinen Traum und die Verwirklichung dessen schildert. Trotzdem bleibt die Doku filmisch im Rahmen einer normalen Doku und hat meiner Meinung nach nicht unbedingt den Oscar verdient. Dies ist wohl der nostalgischen Tatsache geschuldet, dass das World Trade Center das Objekt der Begierde ist.
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AylaView 2009/08/23 17:05:43
Kommentar löschenLebe Deinen Traum. Wirklich spannend anzusehen, dazu noch sehr emotional. Klasse!
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dbeutner 2009/03/18 00:42:02
Kommentar löschenDas porträtierte Unternehmen ist grandios, und der Film schafft es, die Einmaligkeit der Aktion herauszustellen. Im Gegensatz zum "Redaktör" fand ich auch gerade die Nyman-Musik sehr gut eingesetzt, gerade da ein großer Teil des Bildmaterials nur als Photos vorlag (wir befinden uns am Anfang der 70er), und so die Musik zur Lebendigkeit des Materials beiträgt. Das, *was* da dokumentiert wurde, ist sicherlich 10 Punkte wert. Bleibt die Frage des "wie", und hier habe ich abgesehen von der Musik doch ein wenig Kritik anzubringen.
Einerseits ist der Film bei dem gezeigten Inhalt ein klitzekleinwenig zu lang. Auf der anderen Seite hätte er ein ganzes Stück länger sein können, denn es gibt doch eine Menge Informationen, die vorenthalten werden, insbesondere der Bruch nach der Aktion, der nur angedeutet wird.
Dramaturgisch setzt der Film auf Zeitsprünge, wobei sich der Ablauf vom "Tag X" mit der Historie der Beteiligten immer wieder abwechselt - eine potentiell sehr fesselnde Erzählweise, die aber leider ihre Schnitte nicht deutlich genug setzt. Hier hätte ein erfahrener Doku-Hase noch ein ganzes Stück mehr herausholen können.
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Knutrobert 2009/03/11 20:09:48
Kommentar löschenSpannender und bewegender Dokumentarfilm, der zu keiner Zeit langweilig wirkt. Unglaublich, was dieser Mensch alles dafür getan hat, um seinen Traum wahr werden zu lassen. Amüsant und anregend zum Nachahmen sind seine "Versteckspielchen" mit der Polizei.
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spanky 2009/02/18 10:17:21
Kommentar löschenGleichsam beeindruckende wie berührende Doku über einen besonders poetischen Fall von Performance-Kunst. Wie ein Banküberfall geplant und durchgeführt, ist die Geschichte des Balanceakts zwischen den Twin Towers in New York spannender als jeder herkömmliche Heist-Movie, den Hollywood in der letzten Zeit ausgespuckt hat.
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alter.native 2009/02/10 09:22:27
Kommentar löschenWie man aus vergleichsweise wenig Bildmaterial des eigentlichen Seiltanzes zwischen den Türmen einen derart spannenden Film machen kann, ist schon grandios! Selbst 35 Jahre später fiebert man mit, ob das Unternehmen gelingen kann und wird, ob der großen Höhe auch selbst ein bisschen schwindlig. Unbedingt sehenswert, eine spannende Geschichtsreise mit einem besessenen, aber charmanten Reiseleiter und zwei inzwischen nicht mehr vorhandenen, aber immer präsenten Reisezielen !
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