Mars Attacks!
US 1996
- Genre
- Science Fiction-Film, Schwarze Komödie, Satire, Actionfilm
- Inhalt
Akakkaak!!! Es gibt also doch intelligentes Leben auf dem Mars! Und diese putzigen, kleinen Männchen mit den offenliegenden, grünen Gehirnen sind den Menschen nicht nur technisch weit überlegen, sie sind außerdem noch unglaublich sadistisch! So etwas ist wohl nicht jedermanns Geschmack, für mich ist es aber bisher der Film des Jahres!
- Cast
- Jack Nicholson, Glenn Close, Annette Bening, Pierce Brosnan, Sarah Jessica Parker, Lukas Haas, Paul Winfield — Mehr
- Regisseure
- Tim Burton
- Laufzeit
- 102 Minuten
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Big Ben, Eiffelturm, Las Vegas, Mars, Sydney Opernhaus, Universum, Washington D.C., Wüste
- Handlung
- Ansprache, Apokalypse, Botschafter, Chihuahua, Das Weiße Haus, Erste Liebe, Experiment, Explosion, Fernsehmoderator, Gehirn, Großmutter-Enkelsohn-Beziehung, Invasion aus dem All, Kasino, Katastrophe, Kongress, Kunstsprache, Laserwaffe, Marsianer, Pest, Rettung der Welt, Secret Service, Skelett, Talkshow, Total Destruction, U.S. Präsident, UFO, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust der Ehefrau, Wissenschaftler, Wohnwagensiedlung, Übersetzung
Über diesen Film
Handlung
Die Marsmenschen kommen
Gibt es Leben auf dem Mars? Diese große Frage der Menschheit wird unversehends beantwortet, als sich eine riesige Flotte fliegender Untertassen von unserem Nachbarplaneten auf den Weg zur Erde … — Mehr
Handlung
Die Marsmenschen kommen
Gibt es Leben auf dem Mars? Diese große Frage der Menschheit wird unversehends beantwortet, als sich eine riesige Flotte fliegender Untertassen von unserem Nachbarplaneten auf den Weg zur Erde macht. US-Präsident James Dale (Jack Nicholson) möchte den kleinen, dafür umso unansehnlicheren Marsianern mit ihren riesigen, offen liegenden Gehirnen einen bombastischen Staatsempfang bereiten, während General Decker (Rod Steiger) die Fremden am liebsten gleich vom Himmel pusten würde.
Der erste Kontakt
Der Präsident setzt sich durch und es kommt in der Wüste zum ersten Kontakt zwischen Menschheit und Marsianern. Dank einer eigenartigen Apparatur des ebenso genialen wie aalglatten Wissenschaftlers Professor Donald Kessler (Pierce Brosnan), kann man sogar mit den Außerirdischen kommunizieren, die ansonsten eher eine Art Entensprache sprechen. „Wir kommen in Frieden“ ist auch prompt die beruhigende Botschaft des marsianischen Abgesandten an die Menschheit. Allerdings haben beide Völker wohl eine unterschiedliche Auffassung von Frieden. Während die Menschen als Symbol eine weiße Friedenstaube in den Himmel steigen lassen, braten die Marsianer mit ihren Strahlenwaffen erst diese und dann einen Großteil der versammelten Menschen.
Professor Kessler kann den Präsidenten jedoch davon überzeugen, dass die Katastrophe einzig und allein in sprachlichen und kulturellen Missverständnissen begründet war. Somit entschließt man sich, die Marsianer nochmals in den US-Kongress einzuladen. Auch dieser Versuch endet in einem Blutbad, in dessen Verlauf der Professor von den Außerirdischen entführt wird.
Das Chaos bricht aus
Die Marsianer fangen nun mit offensichtlicher Freude an, die Menschheit zu vernichten. Hierbei bleibt sogar noch Zeit für das eine oder andere Erinnerungsphoto (z.B. vor einem explodierenden Taj Mahal). An Bord der Untertassen widmet man sich derweil einer Reihe von wichtigen naturwissenschaftlichen Experimenten. Die entführte Journalistin Nathalie Lake (Sarah Jessica Parker) findet ihren Kopf kurzerhand auf dem Körper ihres hässlichen Schoßhündchens, während ihr Körper nun mit einem Hundekopf durchs Leben rennt. Kessler fristet sein Leben fortan als Kopf ohne Körper, was ihn aber nicht daran hindert, der Journalistin weiter den Hof zu machen.
Die ganze Zerstörungsorgie wird im wesentlichen an drei Handlungsorten gezeigt. Dem großen politischen Machtzentrum in Washington, der glitzernden Scheinwelt von Las Vegas und den endlosen Weiten des mittleren Westens. Während die Marsianer mit großer Freude die Spielerstadt auseinandernehmen, begnügen sie sich auf dem Land auch schon einmal damit, die Insassen eines Altersheims zu grillen. Das Militär und erst recht der Präsident sind ratlos. Doch wie soll man einen Gegner ausschalten, der mal eben eine Atombombenexplosion als Joint wegraucht?
Die ultimative Waffe
Als die Menschheit scheinbar ihrem sicheren Untergang entgegensteuert, entdeckt ausgerechnet der junge Richie Norris (Lukas Haas) zusammen mit seiner debilen Großmutter (Sylvia Sidney) zufällig die ultimative Verteidigungswaffe gegen die Außerirdischen. Das Abspielen von Slim Whitmans „Indian Love Call“ lässt die Gehirne der Marsianer erzittern und explodieren. Die Erde oder zumindest der Rest davon ist gerettet.
Weiterführende Informationen
- Wissenswertes über die Produktion
- Rezeption der amerikanischen und deutschen Kritik
- Stil und kultureller Hintergrund von Mars Attacks!
- Regisseur Burtons Bruch mit den gängigen Hollywood-Konventionen
- Das einzigartige Schauspieler-Massensterben in Mars Attacks!
Weitere Informationen im Internet
- Trailer zum Film
- Interview mit Schauspielerin Lisa Marie
- Interview mit dem Komponisten Danny Elfman
Quellen
- Mars Attacks! in der Wikipedia (engl.)
- Mars Attacks! in der Wikipedia (dt.)
- Filmkritik auf filmszene.de
- Mars Attacks! bei filmstarts.de
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Sehenswert 7.2
Der Film Mars Attacks! wurde von 43 Kritikern bewertet.
Kommentare — Ganz gut 6.4
Der Film Mars Attacks! wurde von 4629 Mitgliedern bewertet.
Ben-jo 2009/12/14 19:58:52
Mars Attacks. Nicht unbedingt der beste Film von Tim Burton, versorgt aber dennnoch witzige, düstere und musikalische Atmosphäre von Danny Elfman durch sehr viele topbesetzte Darsteller wie Jack Nicholson (aus "Batman" als Joker), Pierce Brosnan (aus "James Bond-Filmen"), Danny DeVito (aus "Twins"), Michael J. Fox (aus "Zurück in die Zukunft" alias Marty McFly), Glenn Close (aus "101 Dalmatiner"), Jack Black (aus "School of Rock"), Natalie Portman (aus "Star Wars Epiosden 1-3" als Padmè Amidala) usw.! Ich
habe noch nie soviele bekannte Stars in einem Film gesehen. Nichtsdestotrotz bietet dieser Streifen meiner Meinung nach eine anziehende Wirkung sich den Film bei Gelegenheiten immer wieder reinziehen zu können.
habe
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Eisbaer11 2009/12/10 11:56:40
Am Anfang nur lustig, und zum Ende hin schaurig lustig!
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Ansi 2009/11/29 14:34:28
Der Film "Mars Attacks!" bietet eine erfrischend einfallsreiche Parodie auf das hinlänglich bekannte Genre des Sciencefiction-Kinos.
Mit diesem Streifen bietet Regisseur Tim Burton ("Edward mit den Scherenhänden") einen extravaganten Sciencefiction-Streifen, der mit einem überwältigenden Starangebot daherkommt. Unter anderem geben sich Jack Nicholson ("Einer flog über das Kuckucksnest"), Glenn Close ("Air Force One"), Michael J. Fox ("Zurück in die Zukunft"), Danny De Vito ("Batmans Rückkehr"), Pierce Brosnan ("James Bond 007: Die Welt ist nicht genug") und als spezieller Musicact Tom Jones die Ehre.
Gerade das okkupierende Verhalten der unterhaltungslüsternen marsianischen Invasoren ist besonders belustigend und gibt dieser Genreparodie ihre nötige Würze. Persifliert werden nicht nur neuere Filme wie zum Beispiel Emmerichs "Independence Day", sonders auch die B-Movies der 50er Jahre. Besonderer großer Einfluss geht von Tim Burtons großem Vorbild Ed Wood aus, der mit seinem Film "Plan 9 from Outer Space" einen Klassiker des Trashkinos schuf.
Spaß: *
Action: *
Spannung:
Gefühl:
Anspruch:
Kreativität: *
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Der Film Mars Attacks! gehört zum Genre Science Fiction-Film, Schwarze Komödie. Regie führte Tim Burton.
Boogie Nights
Monty Pythons wunderbare Welt der Schwerkraft
Clerks - Die Ladenhüter
Ed Wood
Batman

Es ist wohl wirklich ein Alleinstellungsmerkmal, wenn die einzigen überlebenden Helden am Ende eines großen Science-Fiction-Katastrophenfilms aus Hollywood – zwei ehemalige Blackspoitation-Stars, ein schüchterner Junge vom Land, dessen etwas verrücktes Großmütterchen im Rollstuhl sowie die rebellische Tochter des US-Präsidenten – sich zum Schlussakkord des Tom Jones-Klassikers "It’s Not Unusual" vereinigen. Und das, obwohl all diese weniger bekannten Schauspieler (Lukas Haas und die damals noch milchgesichtige Natalie Portman) oder auch die in Vergessenheit geratenen Größen (Jim Brown, Pam Grier und Sylvia Sidney) in der Titelsequenz erst weit hinter namhaften Superstars genannt werden. Aber Tim Burtons Dekonstruktion der production values der Studios und ihrer Big Budget-Philosophie findet bereits auf Ebene des Castings und Umgangs mit den Figurenstereotypen des Genres statt. So finden die von A-Stars wie Jack Nicholson, Glenn Close, Michael J. Fox, Sarah Jessica Parker oder Pierce Brosnan mit großer Spielfreude, nein, Spielrage verkörperten eigentlichen Klischeetypen ein jähes Ende:. [...]
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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