Total Recall

Total Recall (2012), CA/US Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 23.08.2012

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5.3
Kritiker
43 Bewertungen
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6.3
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von Len Wiseman, mit Colin Farrell und Kate Beckinsale

Im Remake zum Schwarzenegger-Klassiker Total Recall muss sich Colin Farrell fragen, ob seine neugefundene Agenten-Identität Realität oder Phantasie ist.

Douglas Quaid (Colin Farrell) braucht in Total Recall Urlaub! Doch für den Fabrikarbeiter ist eine Reise zum Mars, dem Ziel von dem er schon seit langem träumt, nicht zu bezahlen. Abhilfe verspricht die Firma Rekall Incorporated, die den perfekten Urlaub einfach als gefälschte Erinnerung in das Gehirn ihrer Kunden importiert.

Quaid entscheidet sich für einen Action-Urlaub: Super-Spion auf dem Mars. Doch bei der Behandlung geht etwas schief und das Labor wird von bewaffneten Männern gestürmt, die ihn suchen. Quaid kann wie durch ein Wunder fliehen, doch plötzlich scheint jeder hinter ihm her zu sein: Die Polizei, die Regierung und selbst seine Ehefrau (Kate Beckinsale). Quaid beginnt zu ahnen, warum: Seine Träume vom Mars waren nicht nur Phantasie, sondern entsprachen einer früheren Identität von ihm, die eigentlich aus seinem Bewusstsein gelöscht werden sollte. Auf der Suche nach seinem wahren Ich verbündet er sich mit der attraktiven Rebellenkämpferin Melina (Jessica Biel), die ihn zu ihrem Anführer Matthias (Bill Nighy) führen und ihn beim Kampf gegen Kanzler Cohaagen (Bryan Cranston) unterstützen soll.

Hintergrund & Infos zu Total Recall
Bei Total Recall handelt es sich einerseits um ein Remake von Die totale Erinnerung – Total Recall mit Arnold Schwarzenegger von Regisseur Paul Verhoeven. Genau genommen basieren beide Fassungen von Total Recall aber lose auf der bekannten Kurzgeschichte We Can Remember It For You Wholesale von Philip K. Dick aus dem Jahre 1966. Darin entpuppen sich die implantierten Erinnerungen als wahr, während Verhovens Version der Geschichte bei weitem nicht so eindeutig war und eher in die Richtung tendierte, dass sich Quaids Abenteuer tatsächlich nur in seinen Gedanken abgespielt hat. Bis heute gibt es erbitterte Diskussionen im Internet, wie die Handlung des Originales zu deuten sei, als schiefgegangenes Experiment oder als gelungener Gedankenurlaub. (ST)

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Kritiken (31) — Film: Total Recall

Arthur A.: www.filmfutter.com

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7.0Sehenswert

Eine völlig unnötige Neuauflage, die jedoch mit visuellen Schauwerten und rasant inszenierter Action aufwartet und keine Langeweile aufkommen lässt

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Beeindruckender Werbespot für die RED, toll ausgeleuchtet wie ein alter Peter Hyams-Film. Das Zukunftsszenario gestaltet sich detailverliebt und klaustrophobisch, es gibt wirklich ständig was Tolles zu sehen, dazu gehört auch die patentierte Razatos-Action. Der neue TOTAL RECALL ist allerdings weniger hinterfotzig als Verhoevens Sause, dafür aber auch weniger albern. Beiden gemein ist, leider, das Absaufen in der zweiten Stunde - wo sich der alte Film auf dem Mars völlig verlor, fällt beim Neuen zunehmend auf, wie redundant und eintönig die Big Budget-Hatz eigentlich ist. So bleibt nur Overkill. Farrell zeigt sich schauspielerisch noch unambitionierter als Arnie und hat mit der vertraut dauerverheulten Trutsche Jessica Biel den entsprechend unfähigen Sidekick. Beckinsale hingegen ist echt super.

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Roman Schreiber: ray Roman Schreiber: ray

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5.0Geht so

Total Recall funktioniert als modischer Action-Blockbuster passabel, aber das charmant trashige Setting, die Ambiguitäten (vor allem das offene Ende) und nicht zuletzt eben das „Mindset“ des Originals [...] lassen die neue Adaption im Vergleich seelenarm erscheinen.

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CineKie: CineKie.de

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5.0Geht so

[...] Woran das Remake letztlich scheitert, und das tut es, sind dann auch nicht die inhaltlichen Änderungen. Vielmehr sind es die leider extrem blassen Figuren und die nach kurzer Zeit ermüdende Daueraction. Diese ist zwar technisch perfekt und erstaunlich übersichtlich inszeniert, kann aber dennoch zu keiner Zeit wirklich fesseln und wirkt bereits nach kurzer Zeit erschreckend monoton. Dies gilt übrigens für den gesamten Rhythmus des Films, den man kurz mit “zwei Minuten reden, 10 Minuten Action, zwei Minuten reden, 10 Minuten Action” beschreiben könnte. Ein wenig mehr Charaktertiefe und Hintergrundinformationen hätten dem Film definitiv gut zu Gesicht gestanden. [...]

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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3.5Schwach

Len Wiseman kann zwar [...] seine Gattin Kate Beckinsale [...] gut in Szene setzen, sonst versinken Story, tiefere Themen und Charaktere (farblos als Schwarzenegger-Ersatz: Colin Farrell) in humorloser, konventioneller Computerspiel-Action.

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Oceanic6: CinemaForever

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5.0Geht so

[...] Durchaus sorgen die vielen Wendungen für ein gelungenes Verwirrspiel, dank dem bis zum Bombastfinale nicht ersichtlich wird, was Wirklichkeit und was Vorstellung ist. Clever ist das aber keinesfalls, sondern nur effektiv genug, um den Zuschauer für volle zwei Stunden bei Laune zu halten. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Ambitions- und seelenloser Reissbrett-Schrott, der es schafft das Original zwar fast Punkt für Punkt nachzustellen, aber dabei alle originellen Ideen, optischen Einfälle, sowie Witz, Spannung und Tempo zu verlieren. Der Film schafft es extrem hibbelig zu sein und trotzdem sehr lahmarschig zu wirken, wie ein Sprinter der auf der Stelle läuft.

Das Design ist ein halbgares, sehr unhomogenes Mischmasch aus Blade-Runner, Minority Report, Fifth Element mit einem Schuss I-Robot. Doch wo diese Filme es schafften eine halbwegs schlüssige Welt zu erschaffen, wirkt hier alles wie Stückwerk, als wäre der Setdesigner ein gieriges Kind das durch die Videothek ging und bei jedem coolen Film "WILL ICH AUCH" geschrien hat. Das erstaunliche dabei ist, wie selten der Film wirklich mal Scope entwickelt und wie oft das Ganze trotz des immensen Aufwands eher klein und wie Theaterbühne wirkt.

Der Einfall (wohl aus Hollywoods Mars-Phobie heraus) die Story komplett auf die Erde zu verlegen,…

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BlackAbyss

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Ok, Leute: Schaut euch den Director's Cut an! Die Kinofassung war doch für die 12-Jährigen vereinfacht worden.


DerMuri

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Danke für den Tipp. Werde ich mal machen ;)


sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Remakes sind immer schwierig. Das vorliegende bietet genügend Ansätze um die Wiederverfilmung zu rechtfertigen. Bietet aber zu wenig um daraus wieder einen großen Film zu machen. Die direkt übernommenen Szenen erscheinen eher willkürlich und insgesamt fehlt etwas der Charme des Originals. Die Polizei sieht aus wie Sturmtruppen und das Boarden der Synthetischen Polizisten erinnerte nicht nur mich an Ep. 1. Die Story entwickelt trotz schneller Verfolgungsjagden leider keinen Druck, sondern lässt den Zuschauer, da wo sie ihn mitnehmen sollte, eher zurück.

Das interessante Setting, die Idee der Fahrten durch den Kern, das alles ist nette Kulisse für Actionkino. Die neue Version kommt an die 1. Verfilmung nicht heran.

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Kai-Oliver Derks: Radio Köln Kai-Oliver Derks: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Total Recall ist ein visueller Genuss, lässt aber die tiefere Bedeutung von Dicks Kurzgeschichte über weite Strecken außer Acht.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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7.5Sehenswert

Colin Farrell hüpft und stürzt von einer Ebene zur nächsten in dieser ansonsten eher flachen, aber höchst unterhaltsamen Neuinterpretation des Popcornklassikers.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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8.0Ausgezeichnet

Man kann sich über die zunehmende Zahl an Remakes aus Hollywood mokieren, aber im Fall von Total Recall (1982) erweist sich der Reboot als Glücksfall. Wiseman hat eine zeitlos gute Geschichte in eine zeitgemäße Ästhetik übertragen. Ein Actionfilm ohne schalen Beigeschmack.

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Tytus

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alea iacta est , ne nicht aus meiner Schulbildung ist aus Asterix ;)

Also eine klassische Deutung / Ananlyse willst du hören, hab ich seit dem Deutsch Abi nicht mehr gemacht.
da du anscheinend den Film kennst spoiler ich hoffentlich nicht.

Der Gundhandlung ist ähnlich wie bei Inception/ eXistenZ also was ist Realität und was Wirklichkeit.
Frei nach dem Motto im Traum denkt man es sei die Realität erst wen nman aufwacht erkennt man die das es nur ein Traum war.

Im Film auch durch denn Persönlichkeitskonflikt Quaid vs Hauser dargestellt.
Nur welche Persöhnlichkeit ist implantiert und welche echt und gibt es da einen unterschied ;)

jedenfalls würde mir das auf Anhieb in denn Sinn kommen, vielleicht hat jemand anders noch eine Bessere Interpretation der Geschichte.


Baumkopf Holzfaust

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jetzt habe ich doch glatt "Total Recall" mit Judge Dredd verwechselt! Aber vielleicht merkts ja keiner...Maximilian Schell...alles klar, guten Morgen Herr Baumkopf...aber schöne Analyse....ich hol mir mal lieber noch einen Kaffee...


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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6.5Ganz gut

Jeder Film sieht nach 20 Jahren digitaler Tricktechnik besser aus, was jedoch in dem ganzen „production design“ verloren geht, ist die Idee von Philip K. Dick.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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4.0Uninteressant

Auf diese Art und Weise entlarvt sich Total Recall 2012 als ein ziemlich stupides Machwerk, das es schafft, einer an sich faszinierenden, verdammt cleveren und wendungsreichen Geschichte ihren gesamten Thrill zu nehmen. Gerade wenn man das Original kennt, wird die Plattheit dieses neuen Total Recall eklatant, dem der boshafte Witz von Verhoevens Original zudem völlig abgeht.

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Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film

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6.0Ganz gut

Len Wisemans Remake von Paul Verhoevens Sci-Fi-Klassiker bietet Tempo, Action und Design, lässt aber die Vielschichtigkeit und den Humor des Originals vermissen.

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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online

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6.5Ganz gut

Im Vergleich [zu Verhoevens Total Recall] ist das glattgebügelte und familienkompatible Remake eine brave Mainstream-Produktion ohne Biss, die auf Nummer sicher geht.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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7.0Sehenswert

Das Verwirrspiel um Simulation, Erinnerung und Phantasie wirkt etwas bemüht. Dafür gelingen Wiseman spektakuläre Verfolgungsjagden über Dächer und Schusswechsel in der Schwerelosigkeit.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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4.5Uninteressant

[...]Nach ein bißchen background establishment anhand von Grafik- und Textmaterial beginnt „Total Recall“ parallel zum 1990er-Pendant, nämlich mit einer Traumsequenz. Die gleich mal alles zusammen summiert, was der Film so an Schlüsseln ins Schloss steckt, um dann bloß wummernde und knallende Fehlzündungen zu produzieren: „Total Recall“ startet mit einer Actionszene, Maschinengewehrsalven knattern, ein Mann und eine Frau sind auf der Flucht vor Gestalten in weißen Rüstungen, audiovisueller Rabatz, der kein Interesse an der Geschichte dahinter weckt, wie es der kurzen, ruhigen Mars-Sequenz mit Schocker-Finish im Original gelang. Mysterien, Schein, Wahn, Geheimnisse? Bietet der neue „Total Recall“ nur auf der vordergründigsten Ebene. Optisch zwischen „Blade Runner“ (of course…), „The Fifth Element“, dem Coruscant aus den „Star Wars“-Prequels und dem Blöcke-zusammensetzen-Computerspiel „Minecraft“, dazu ein paar Leihverträge mit Versatzstücken aus „Minority Report“ und „Inception“ abschließend,…

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Wenn Dubstep zum Soundtrack der Zukunftsvision einer verkommenen Welt wird, in welcher synthetische Soldaten herumlaufen, die an die Klonkrieger in „Star Wars“ erinnern, weiß man nicht, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll. Ansonsten liefert „Total Recall“ mit dem spannenden Ansatz des auf engstem Raum zusammengepferchten Mix der Kulturen einen faszinierenden, stimmungsvollen Look. Die zahlreichen ausgiebigen Verfolgungsjagden, die in den entsprechenden Kulissen stattfinden, gehören zum uninteressantesten, was der Film zu bieten hat, so spektakulär sie auch inszeniert sind. Dabei merkt man dann nicht nur, wie sehr die Gewalt gegenüber dem Originalfilm entschärft wurde, sondern auch, dass die „Total Recall“-Geschichte eben vor allem von Geheimnissen, Verwirrung und Überraschung lebt. [...]

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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6.0Ganz gut

Bei diesem atemlosen Geschehen bleibt wahrlich nicht viel Zeit zum Luftholen. Weder für Quaid noch für den Zuschauer. Das ist zweifelsohne unterhaltsam und versiert in Szene gesetzt, dabei aber leider längst nicht so kurzweilig wie das Original von 1990. Denn was damals vielleicht noch bahnbrechend-revolutionär wirkte und das leicht trashig anmutende Geschehen gekonnt auflockerte, sorgt heute in der effektreichen und makellosen Machart eines Len Wiseman nur noch für wenig Begeisterungsstürme, obwohl die Bilder allesamt ein optischer Hochgenuss sind. Wahrscheinlich gerade deshalb bleibt auch „TOTAL RECALL (2012)“, der sich bereits jetzt Jedem mit krampfhaftem Esprit in gute Erinnerung zu rufen versucht, trotz aller Vorfeld-Ambitionen letztlich nicht vor dem Fluch des Blockbuster-Zeitgeistes gefeit. Leider. Da kann die literarische Vorlage noch so gut sein. Selbst im zweiten Anlauf.

Len Wisemans „TOTAL RECALL (2012)“ ist sicherlich kein schlechter Film, sondern, wenn man so will, nur ein überflüssiges Remake, das das Original lediglich in Sachen Effektegewalt aussticht. Wer den Ursprungsfilm kennt, wird dem 2012er-Nachklapp trotz solider Umsetzung und optischer Brillanz nur recht wenig abgewinnen können. Wiseman zelebriert zwar zu jeder Sekunde düster-actionreiches Blockbuster-Popcorn-Kino, das es ordentlich krachen lässt. Leider begräbt er dabei aber unter meterdick aufgehäuftem Schutt auch jeden Anflug von Charme, der dem Original noch anhing. Was bleibt, ist somit passenderweise die totale Erinnerung an Arnold Schwarzeneggers Kultfilm von 1990 und die leidige Erkenntnis, dass zumindest manche Sachen früher einfach besser waren. Tja...

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José Garcia: Textezumfilm

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5.5Geht so

Obwohl die Handlung von Wisemans Film über das rundumerneuerte Produktionsdesign hinaus der Story in Verhoevens Film von 1990 bis aufs Haar gleicht, wirkt die Reduktion der Figuren zunächst einmal wohltuend. So übernimmt die Verfolgung von Quaid/Hauser seine vermeintliche Ehefrau Lori selbst, und auch Harry wird mehr Raum eingestanden. Dennoch: Die Vielschichtigkeit der vom Szenenbild entworfenen Welt findet auf der Drehbuchebene keine Entsprechung. Angesichts der atemlosen Action bleibt den Figuren über die Aussage von Quaid/Hauser („Ich weiß nicht, wer ich war, aber ich weiß, wer ich bin“) hinaus kaum Zeit über die Identitätsfragen nachzudenken, die in Dicks Kurzgeschichte durchaus angelegt sind. Denn ähnlich „Blade Runner“ stellt „Total Recall“ die Frage, inwieweit implantierte, also gefälschte Erinnerungen die eigene Persönlichkeit bestimmen. Dies gilt erst recht für den Fall, dass die falsifizierten Erinnerungen als solche entlarvt werden. In „Blade Runner“ sorgte gerade diese Entdeckung durch die von Sean Young verkörperte Androidin Rachael für einen wirklich berührenden Augenblick. Solche Momente gönnt Regisseur Les Wiseman seinen Figuren in „Total Recall“ nicht. Das Drehbuch lässt Colin Farrell kaum Gelegenheit, eine Identitätskrise darzustellen.

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Alle Kritiken (31)


Kommentare (237) — Film: Total Recall


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jonas.flachmeier

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Bewertung7.5Sehenswert

Auf den zweiten Blick eine der positiven Überraschungen der vergangenen Kino-Monate.
Science-Fiction stehe ich normalerweise sehr kritisch gegenüber, wenn dann auch noch Robots a la "Surrogates" oder "I am Robot" eingebaut werden, kostet es schon viel Überwindung dem Film eine Chance zu geben.
In diesem Fall bin ich froh, es getan zu haben.
Nach schleppender Einleitung nimmt der Film an Fahrt auf und der Zuschauer muss sich sein eigenes Bild über die wahre Gestalt des Protagonisten Hauser machen.
Abgerundet wird dieses spannend verarbeitete Thema mit überraschend guten Effekten (deutlich nicht zu viel!) und der humanitären Hinterfragung des "Ichs":

"The past is a construct of the mind. It blinds us. It fools us into believing it. But the heart wants to live in the present. Look there. You'll find your answer."

Kritischer Daumen hoch!

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Eigenbrötler

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Deutlich nicht zu viele Effekte? Ähm, wenn der Zuschauer von Lensflares an allen Ecken und Enden fast erblindet, finde ich schon, dass es ein Übermaß ist...
"...pannend verarbeitete Thema...humanitäre Hinterfragung des "Ichs"..." Dieser Ansatz kommt, wenn überhaupt, in Dicks Originalgeschichte auf. Gut, die Verfilmung mir Herrn Schwarzenegger war auch nicht das Gelbe vom Ei was die Vorlagentreue angeht, aber dieser Murks hier ist zum Einen extrem weit davon entfernt und um Zweiten effektüberladen, schauspielerisch teilweise stümperhaft und storytechnisch sehr banal und vorhersehbar.
Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, ich denke, du siehst in dem Film mehr, als er ist oder sein will.


Cinemen

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Bewertung7.5Sehenswert

Mir hat er Gefallen auch wenn es viele schlechte Kritiken gehagelt hat , musste ich doch mal Reinschauen.
Der Film läuft Flott und hat ein Top Cast.
Beckinsale und Biel zwei tolle Frauen das ist doch schon mal Optisch was fürs Auge.
Hier handelt es sich um SyFy da sehe ich über die Schwächen der Story hinweg.
Ein ordentlicher Film finde ih auch Besser als das Original.

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SithlordDK

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Stimmt, hier handelt es sich wirklich eher um SyFy statt um Sci-Fi *leider*


CaptainHowdy

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Bewertung5.0Geht so

Das kommt also dabei raus wenn man den Typen von Die Hard 4.0 einen alten Schwarzenegger remixen lässt? Hätte man sich auch getrost sparen können. Muss ja gestehen mir gefiel das Original schon nicht besonders, aber hier wird nur noch eine belanglose Actionszene mit einer noch belangloseren verknüpft um das ganze mit einer noch viel belangloseren Actionszene zu verbinden...

Ist schade, muss schon sagen das mir Farrell sonst eigentlich gefallt, ein Ausreiser muss aber auch mal erlaubt sein. Bryan Cranston fand ich ganz nett, aber auch er kann sich sicherlich bessere Rollen raussuchen...

Btw. Kate Beckinsale ist ja sowas von heiß, der Grund warum ich überhaupt bis zum Ende durchgehalten habe... Die steckt die Biel-Timberlake ja sowas von in die Tasche (in punkto Ausstrahlung, Aussehen, aber auch Darstellung) und das ist bei der allgemeinen schauspielerischen Darbietung hier schon ne Kunst^^

Unterm Strich ein Film den keiner braucht

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mannheim2

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich habe zwar das Original mit Schwarzenegger nicht gesehen, aber so konnte ich wenigstens ganz unbedarft an den Film rangehen. Allerdings wurde ich jetzt nicht megamäßig in den Bann gezogen. Der Film ist fast durchgängig nur mit Aktionszenen bestückt, was leider keine nähere Bindung zum Film und seinen Charakteren aufkommen lässt. Die Effekte sind zwar gut gemacht und stimmig mit der Szenerie, jedoch verhelfen sie einem nicht über die fehlende "Persönlichkeit" des Films hinweg.

Kurzum: für "nebenher sehen" in Ordnung, für einen spannenden Filmeabend zu schwach.

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jonas.flachmeier

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Ohne den Film unnötig hochjubeln zu wollen, würde ich sage, dass das Thema "Persünlichkeitsfindung" im Mittelpunkt des Filmes steht und sich facettenreich darstellt.


Ener

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Bewertung1.5Ärgerlich

Das Grundgerüst des Originals einigermaßen treu in eine etwas andere Zukunft verpflanzt. Über das Grundgerüst hinaus ausgeschmückt mit -wie immer bei so viel Overkill- extrem beschissen aussehenden CGI- & Kamerafahrt Action-Szenen. Und ganz toll sind die modernen Hollywood Zukunftsvisionen dahingehend, wie man dort Touchscreens handhabt. Die sind Erstens schon heute überhaupt nichts sehenswertes mehr, und Zweitens braucht es dafür keinen Blick in die nächsten Jahre, um zweifelsfrei festgestellt zu haben, das die bei Bedienung keine Töne von sich geben. Soll das hier Oldschool sein? Eine Reminiszenz an das alte Sci-Fi Action-Kino? Wenn Ja ist es trotzdem überhaupt nicht gelungen. Ein Bilderbuch Beispiel für ein schlechtes Remake, werd ich so im Gedächtnis für etwaige Aufzählungen speichern. Und den Rest hoffentlich schnell wieder vergessen.

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makemyday

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

total geile technik - abfahrt.
absolut spannend - wenn man sich auf ihn einlässt.
auf keinen fall darf man sich beim sehen zusehr auf den vorgänger beziehen.
seltsamerweise hat er mir beim zweiten mal besser gefallen - hab ihn diesesmal einen punkt weiter nach oben werten müssen.
die leistung von Kate Beckinsale hat mir besonders gut gefallen.

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makemyday

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Beckinsane


Brentano

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eben


truelo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Überraschend eigenständig als "Remake" (eher eine Neuinterpretation) und unterhaltsamer als erwartet. Die Kühle des Films passt zum Thema und zum Genre und vorallem in unsere Zeit. Die Special Effekts sowie die Kameraarbeit sind sehr ansprechend und überzeugend. Die Story ist beim genauen Hinsehen komplex und hat auf jeden Fall ihren Subtext, was bei heutigen Actionfilmen selten der Fall und hier auch positiv hervorzuheben ist. Anders als das Original mit Arnie, dennoch ein wirklich gelungener Film mit rasantem Sound. Daumen hoch.

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NWO@Movie

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film ist gar nicht mal so schlecht. Turbulent! Rasante Kameraarbeit und Special Effects auf Hochtouren. Einige Ideen sind richtig genial - wie zB dass die Pianomelodie ein Code ist für seine Nachricht - an sich selber! Colin Farrel ist mir nicht unsympathisch und Kate Beckinsale macht zu Anfang einen netten Eindruck...
Nur das letzte Drittel - vllt auch die letzte Hälfte - war etwas faul. Und wenn alles aufs Ende führt hat man auch beim Einlauf kein Bock mehr.

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Filmegucker84

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Im Vorfeld: Ich vergleiche diesen t.r. nicht mit der Version von arnie.
Ich fand Ihn gut anzusehen. Die Pianomelodie fand ich auch nett als Idee.


NWO@Movie

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Wir wollen eben keine Kopie sondern eine Variation.


CarrionFairy

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Bewertung3.0Schwach

man stelle sich folgendes szenario vor: ihr habt einen gutaussehenden motherfucker als freund und irgendwann findet man den wieder mit der fresse von farrell... im ernst jetzt, nicht nur, dass ich wirklich keinen mehr hochkriegen würde, mit der liebe dürfte es auch schwierig werden. selbst dann, wenn man farrell im gegensatz zu mir nicht abartig findet. für die herren vielleicht eher in der art: ihr seid mit einer süßen schnitte liiert und irgendwann kommt claudia roth zur tür rein. das ist dann so, wie wenn frauen ihr persönliches ekelinsekt auf dem boden entdecken und sich dann kreischend mit verzerrtem blick auf einen sessel in die ecke retten.

mir würd's da ja so gehen wie dem nazi aus the last crusade, als er aus dem falschen gral trinkt und dann im zeitraffer zum verwesten zombie mit herausgequollenen augen wird.

welch grauen...

abgesehen davon war der film grottenscheiße. nur die drei titten waren super.
fazit: arnie the best fuck the rest

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NWO@Movie

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xP was für ein abgefuckter kommentar mann! sehr gut


CarrionFairy

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thx - *knicks*


longus69

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Bewertung6.5Ganz gut

Erreicht leider nicht den robusten und ironischen Charme des Schwarzenegger Originals... dazu noch wesentlich blutärmer... Aber nette Schauwerte... es muss immer gezeigt werden was tricktechnisch state-of-art ist... weniger ist nicht mehr mehr... Aber macht Spass (auch durch die Anspielungen auf die 90er Fassung)... Und am Schluss können sie wieder Flughäfen bauen ;-)

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lieber_tee

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Und am Schluss können sie wieder Flughäfen bauen...
Na wenigstens können die das...;)


marcowski

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Bewertung4.0Uninteressant

Durchchoreographierte und seelenlose Neuauflage eines genialen Klassikers.

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SilentAccount

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einzuordnen unter Guilty Pleasure fand ich das Remake zu Total Recall überraschend unterhaltsam - trotz offensichtlicher Schwächen, die auch so einfach nicht wegzureden sind. Die Actionsequenzen sind ganz nett choreographiert und Farrell spielt absolut erträglich und somit vollkommen in Ordnung - auch die übrigen Nebendarsteller tun niemanden weh.

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david.riedel

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Bewertung7.5Sehenswert

Super unterhaltend, spannend bis zur letzten Minute. Dazu sehr gute Actionszenen. Hat mich eigentlich nur sehr wenig gestört (nur das die noch Papier und Akten benutzen, obwohl ansonsten alles digitalisiert wurde. Genauso, dass sie aus Büchern, anstannt Kindles oder Pads lesen. Naja...)

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CaptainHowdy

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Ist mir auch aufgefallen^^

Erstaunlich fand ich auch die Ebenen der Autobahnen, als sie dann "abstürzen" fahren dann doch normale Autos rum... Sollte das auch was symbolisieren oder hab ich die Szene überbewertet?^^


Istirion

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Bewertung3.5Schwach

Familienfreundliches und politisch korrektes Remake eines Kultklassikers. An Stelle von Arnold Schwarzenegger, gruseligen Mutanten, trashigem Charme und knallharter Action erhält man hier leider nur eine lieblose und langatmig zusammengeschusterte Story, 08/15 Action und 08/15 Schauspieler. Wer braucht schon ein Drehbuch, wenn er Computereffekte haben kann? :-/
Insgesamt ziemlich enttäuschender Film.

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Tom S. Jaeger

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Bewertung5.5Geht so

Im englischen gibt es die eine oder andere Floskel die sich ins deutsche nicht recht übersetzen lässt... "trying too hard-alert" bspw. Denn das trifft diesen Film recht gut...

Ich muss leider zugeben das original nicht zu kennen - was ich aber zeitig nachholen werde.

Mehrere Dinge fallen ins Auge.
Eine echt gute Optik. Lebensechte Städte, glaubwürdige Straßenszenen...
Gut in den Film eingebundene zukünftige "erfindungen" wie das Hand-Telephone was kommen wird - nur eine frage der zeit. Bis hin zu dem verschießbaren "Auge". All das sind Techniken die uns in der echten Zukunft begegnen werden... nicht zu unserem Vorteil wie ich finde.
Einem fällt auch auf das die Rahmenhandlung ansich recht spannend ist... das mit der Kolonie und dem "Fall" ... alles recht brauchbar. Was sie dann dauß machen ist leider kläglich... Das "Setting" errinert sehr stark an "Flucht aus LA" und andere Action Endzeit Faschistenstaat Klassiker. Das ansich durchaus positiv... aber wie gesagt die umsetzung leider schade...

Die Besetzung ist ein Desaster. Schlimm... Farell den ich eigentlicgh wirklich gerne mag (Brügge, Tigerland usw.) macht hier noch die beste Figur. Aber überzeugt mich nicht als Hauser. Die beiden Weiber... SOWAS VON SCHLECHT. lange nichtmehr so über das acting gewisser menschen gelacht... grotesk amateurhaft. Uncharackterlos. Leblos. Langweilig. An den stellen zu viel wos weniger getan hätte und zu wenig wo man mehr gebraucht hätte.. Fr.Biel ist ein Schauspielerischer Witz... mal ganz davon abgesehen das ihr Charackter in diesem Film absolut der klassiker der "Damsel in Distress" darstellt. Sie macht NICHTS produktives im Film. Sie wird nur gerettet... und zeigt ihr GZSZ-Schauspieltalent. Mann wer kam blos auf die Idee??? Und die Gegenspielerinn... naja ihr habt den film gesehn - die ist genauso schlecht. Wenn weiblich, aggressiv und ansatzweise sexy... die die Agentin Stahl in Sons of Anarchy gespielt hat. Die wäre passend gewesen... naja... ich mach die filme nicht ich guck sie nur...

Die logischen Fehler des Filmes tun ihr übriges zur Wertung... Der Fall durch den Erdkern... Rumklettern am fall der 15 minuten braucht um einmal durch die erde zu kommen, bei einer geschwindigkeit von jeezeeeez... schnell. wirklich schnell. rechnet es nach. Das is so schnell das an klettern außen an dem DIng nicht zu denken wäre. Man würde zerfetzt werden. Dann das sie in dem Ding rumballern wo wir doch gesehen haben das das teil METERDICKE stahlwände hat... wisst ihr was passiert wenn man in einer Ubahn die nur aus dünnem Metal besteht eine Waffe abfeuert? QUERSCHLÄGER die so lange rumirren bis sie was getroffen haben oder ihren drall verlieren... Aber hey... hier ballert man ma eben mit ner MP umsich... why not? Es handelt sich um hirnlose aktion... das will der film mnicht sein aber da er so hart versucht ernsthaft und alles zu sein - scheitert er FURIOS.

Ich gebe im trotzdem 6 Punkte obwohl 4 eher passend wären... 6 Punkte weil ich trotzdem unterhalten wurde und wenns nur desshalb war das ich sehen konnte wie man eine gute idee, ein gutes set und gutes ausstattungen und Kostüme mit einem Drecksdrehbuch und einer Laienschauspieltruppe ruinieren kann.

Wir ein Autounfall halt...

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Copper

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Bewertung7.5Sehenswert

Einen ganz großen schweren Punkt ist diesem Film anzulasten. Der Filmtiel und das er sich doch zum teil sehr bemüht, dem Original zu gleichen...
Total Recall mit Arni ist ein Klassiker und jeder der sich an einem Klassiker vergreift hat es sehr schwer. Jedesmal werden beide Filme verglichen. Jede gleich- und ungelichheit wird ausgewertet und (meist negativ) beurteilt. Den bei Filmen gibt es das Prinzip, der König ist tot, es lebe der König nicht! Hier gilt, der junge, frische Prinz muss sich gegen den alten, geliebten und erfahrenen König stellen. In der Mehrzahl verliert er.
Wenn die Produzenten nicht versucht hätten, eine bekannten Filmnamen als Magneten zu verwenden, sondern was neues mit dieser Story auf die Beine gestellt hätten, dann, so bin ich der Meinung, währen die Kritiken nicht ganz so schlecht gewesen. Beispiel: Verlagerung vom Mars auf die Erde.
Man hört immer, die Orte sehen aus wie aus Blade Runner und auch sonst wurde bei anderen Filme geklaut. Hierzu kann man sagen, BR war damals weit vorraus und hatte bereits einge geniale Grundidee, dass alle Kulturen vermischt sind und es ist alles etwas schmutzig und voll (überfüllt) vom Menschen.
Die !schwebenden" Stadteile fand isch als schöne Idee. Die Jagd am Anfang durch diese fand ich sehr unterhaltsam. Die Verfolgung auf der Autobahn hätte man sich sich sparen können um etwas Ruhe reinzubringe und die Story vorranzutreiben.
Ich schaue den Film unter dem Titel "The Fall" und viele Szenen sind aus SF Filmen, die meisten aus Total Recall geklaut und dann geht es.

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VIGILANTE84

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*alles liebt den underdog*


Copper

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:-D und er bekommt Amy und wird von Lila schwanger. Wenn das nichts ist.


ShaneWalsh

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Überflüssiges remake, und mit collin ferrel absolut schlecht besetzt! Nach schwarzenegger ferrel?? Warum?

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Tom S. Jaeger

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lol ... wo er recht hat, hat er recht. Und Arnie hat auch was... wer das bestreitet hat nie Schwarzenegger Filme im Englischen original geguckt. xD


Thomas Hetzel

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Schwarzenegger hat auch durchaus was drauf, aber ich finde Farrell noch einen Ticken besser.


FilmFreak2K13

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Bewertung4.0Uninteressant

Ganz solider Sci-Fi Thriller der sich leider etwas zu sehr in seinen rasanten und zahllosen Verfolgungsjagden verliert und, gerade in seiner ext.Version, auch nicht selten langatmig wird.
Ich kenne das Buch nicht sondern nur das Original mit Arnold S. und so blieben ständige Vergleiche natürlich nicht aus. Das der Mars komplett weg gelassen wurde und sich alles nur auf der Erde abspielt war schon etwas befremdlich gewesen. Der ganze Look erinnerte mich irgendwie stark an Blade Runner und ich erwartete dass irgendwann Harrison Ford auf einmal auftaucht. Selbst auf Will Smith habe ich gewartet da diese Robocops aussahen wie die Roboter in I,Robot. Irgendwie scheint es dass man sich an diversen Sci-Fi Filmen bediente und alles zu einem Misch-Masch verrührte und mit einer Agenten Verschwörung würzte.
Mit dem einen oder anderen Satz oder Szene wurden nette Anspielungen auf das Original eingesetzt die man als Fan bzw. kenner des Originals mit einem Lächeln gerne entgegen nimmt.
Colin Farrel spielt ganz solide und es macht spaß ihm als gejagten zu begleiten. Seine Frau/Verfolgerin Kate Beckinsale taucht irgendwie alle paar Minuten wieder auf und schafft es einfach nicht Doug (Collin) zur strecke zu bringen. Jessica Biel spielt ordentlich ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Den restlichen Cast kann man getrost vergessen.
Den Film werde ich mir kein 2. Anschauen und bleibe lieber beim ersten Total Recall. Was schade ist, da der Film schöne Bilder und Effekte bietet, aber es nicht schafft als was eigenständiges rüberzukommen. Hätten die Macher die Story auch auf den Mars verlegt hätte dies anders ausgeschaut.

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TheAvenger68

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Allein für Kate Beckinsale gibt's doch wohl schon 3 Punkte mehr ;-)


FilmFreak2K13

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Ha ha ha^^ Nöööö :-P Schöne Frau macht keinen extra Punkt


MacArnold

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Bewertung4.5Uninteressant

Total Recall als Neuauflage. Fand ihn anstrengend. Eine Verfolgungssequenz jagt die nächste, eine überambitionierte Agentin, die alle 2 min auftaucht und Douglas Quaid das leben schwer macht. Auch das führt dazu, daß keine Story entstehen kann. Hätte man nicht das Original gesehen, wüßte man manche Schlüsselszenen gar nicht richtig zuzuordnen.

Da kram ich lieber meine alte VHS mit Arnie raus.

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Rukus

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich hätte es besser wissen müssen ... aber, wenn ich einen Film objektiv verreissen will, muss ich ihn halt ansehen. Es ist wohl endgültig an der Zeit, "Überflüssig, wie ein Kropf" in "Überflüssig, wie ein Remake" zu ändern.

Es wurde tatsächlich fertig gebracht, einen Film voller cooler Szenen in einen SciFi-Mischmasch zu vermurksen, der so fad ist, wie ein vulkanisches Fastenmahl. Mal ehrlich, die kultige Szene mit der dreibrüstigen Nutte wurde derart lieblos in das Remake eingebaut, dass einem nur schlecht werden kann. Der Ganze Witz des Originals ist völlig flöten gegangen. Hausers Aufzeichnung, die Sonde, die Arnie sich durch die Nase zieht, die herausquellenden Aufäpfel ... alles hinfällig. Dafür bekommen wir eine Armee von I-Robot-Stormtrooper-Droiden und weitere aufgewärmte Ideen vorgesetzt. Und statt einer coolen Marskolonie gibt es ein Blade Runner Gedächtnis-Setting. Den Vogel schiesst aber dann doch "Der Fall" ab. Dagegen wirken menschliche Mutanten auf dem Mars absolut glaubwürdig. Wäre es nicht das Remake eines Verhoeven-Klassikers, wäre der auf FSK 12 entspasste Streifen vielleicht noch erträglich. Wenn man allerdings das Original kennt, kann man bei dieser völlig belanglos zusammengeschusterten Kopie einfach nur noch den Kopf schütteln. Die Mädels sind zwar ein echter Hingucker, aber retten können sie den Film auch nicht mehr. Ganz eindeutig ein Film zum Vergessen. Ich erinner mich da lieber an das Original! ;)

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