Total Recall
Total Recall (2012), CA/US Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 23.08.2012
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276 Kommentare
Keine
von Len Wiseman, mit Colin Farrell und Kate Beckinsale
Im Remake zum Schwarzenegger-Klassiker Total Recall muss sich Colin Farrell fragen, ob seine neugefundene Agenten-Identität Realität oder Phantasie ist.
Douglas Quaid (Colin Farrell) braucht in Total Recall Urlaub! Doch für den Fabrikarbeiter ist eine Reise zum Mars, dem Ziel von dem er schon seit langem träumt, nicht zu bezahlen. Abhilfe verspricht die Firma Rekall Incorporated, die den perfekten Urlaub einfach als gefälschte Erinnerung in das Gehirn ihrer Kunden importiert.
Quaid entscheidet sich für einen Action-Urlaub: Super-Spion auf dem Mars. Doch bei der Behandlung geht etwas schief und das Labor wird von bewaffneten Männern gestürmt, die ihn suchen. Quaid kann wie durch ein Wunder fliehen, doch plötzlich scheint jeder hinter ihm her zu sein: Die Polizei, die Regierung und selbst seine Ehefrau (Kate Beckinsale). Quaid beginnt zu ahnen, warum: Seine Träume vom Mars waren nicht nur Phantasie, sondern entsprachen einer früheren Identität von ihm, die eigentlich aus seinem Bewusstsein gelöscht werden sollte. Auf der Suche nach seinem wahren Ich verbündet er sich mit der attraktiven Rebellenkämpferin Melina (Jessica Biel), die ihn zu ihrem Anführer Matthias (Bill Nighy) führen und ihn beim Kampf gegen Kanzler Cohaagen (Bryan Cranston) unterstützen soll.
Hintergrund & Infos zu Total Recall
Bei Total Recall handelt es sich einerseits um ein Remake von Die totale Erinnerung – Total Recall mit Arnold Schwarzenegger von Regisseur Paul Verhoeven. Genau genommen basieren beide Fassungen von Total Recall aber lose auf der bekannten Kurzgeschichte We Can Remember It For You Wholesale von Philip K. Dick aus dem Jahre 1966. Darin entpuppen sich die implantierten Erinnerungen als wahr, während Verhovens Version der Geschichte bei weitem nicht so eindeutig war und eher in die Richtung tendierte, dass sich Quaids Abenteuer tatsächlich nur in seinen Gedanken abgespielt hat. Bis heute gibt es erbitterte Diskussionen im Internet, wie die Handlung des Originales zu deuten sei, als schiefgegangenes Experiment oder als gelungener Gedankenurlaub. (ST)
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Cast & Crew
- Genre
- Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller
- Zeit
- Zukunft
- Ort
- Fantasiewelt, Mars, Simulierte Realität, Virtuelle Realität
- Handlung
- Agent, Blockbuster, Doppelte Identität, Erinnerung, Fabrik, Fabrikarbeiter, Falsche Identität, Flucht, Fremdgesteuertes Handeln, Fälschung, Gedankenverschmelzung, Gedächtnis, Geheimagent, Geheime Identität, Gehirn, Gestohlene Identität, Hightech, Identität, Kampf, Manipulation, Neue Identität, Persönlichkeitsstörung, Realität, Realitätsverlust, Rebellion, Robotik, Unfall, Unternehmen, Urlaub, Utopie, Verbrecherjagd, Vorstellungskraft, Wunsch, Wunschtraum
- Stimmung
- Aufregend, Spannend, Verstörend
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Kritiken (31) — Film: Total Recall
Arthur A.: www.filmfutter.com
Kommentar löschenEine völlig unnötige Neuauflage, die jedoch mit visuellen Schauwerten und rasant inszenierter Action aufwartet und keine Langeweile aufkommen lässt
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenBeeindruckender Werbespot für die RED, toll ausgeleuchtet wie ein alter Peter Hyams-Film. Das Zukunftsszenario gestaltet sich detailverliebt und klaustrophobisch, es gibt wirklich ständig was Tolles zu sehen, dazu gehört auch die patentierte Razatos-Action. Der neue TOTAL RECALL ist allerdings weniger hinterfotzig als Verhoevens Sause, dafür aber auch weniger albern. Beiden gemein ist, leider, das Absaufen in der zweiten Stunde - wo sich der alte Film auf dem Mars völlig verlor, fällt beim Neuen zunehmend auf, wie redundant und eintönig die Big Budget-Hatz eigentlich ist. So bleibt nur Overkill. Farrell zeigt sich schauspielerisch noch unambitionierter als Arnie und hat mit der vertraut dauerverheulten Trutsche Jessica Biel den entsprechend unfähigen Sidekick. Beckinsale hingegen ist echt super.
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Roman Schreiber: ray Roman Schreiber: ray
Kommentar löschenTotal Recall funktioniert als modischer Action-Blockbuster passabel, aber das charmant trashige Setting, die Ambiguitäten (vor allem das offene Ende) und nicht zuletzt eben das „Mindset“ des Originals [...] lassen die neue Adaption im Vergleich seelenarm erscheinen.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Woran das Remake letztlich scheitert, und das tut es, sind dann auch nicht die inhaltlichen Änderungen. Vielmehr sind es die leider extrem blassen Figuren und die nach kurzer Zeit ermüdende Daueraction. Diese ist zwar technisch perfekt und erstaunlich übersichtlich inszeniert, kann aber dennoch zu keiner Zeit wirklich fesseln und wirkt bereits nach kurzer Zeit erschreckend monoton. Dies gilt übrigens für den gesamten Rhythmus des Films, den man kurz mit “zwei Minuten reden, 10 Minuten Action, zwei Minuten reden, 10 Minuten Action” beschreiben könnte. Ein wenig mehr Charaktertiefe und Hintergrundinformationen hätten dem Film definitiv gut zu Gesicht gestanden. [...]
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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse
Kommentar löschenLen Wiseman kann zwar [...] seine Gattin Kate Beckinsale [...] gut in Szene setzen, sonst versinken Story, tiefere Themen und Charaktere (farblos als Schwarzenegger-Ersatz: Colin Farrell) in humorloser, konventioneller Computerspiel-Action.
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Durchaus sorgen die vielen Wendungen für ein gelungenes Verwirrspiel, dank dem bis zum Bombastfinale nicht ersichtlich wird, was Wirklichkeit und was Vorstellung ist. Clever ist das aber keinesfalls, sondern nur effektiv genug, um den Zuschauer für volle zwei Stunden bei Laune zu halten. [...]
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jacker Mon, 03 Jun 2013 08:29:01 -0000
Antwort löschenDas Problem ist, dass das Verwirrspiel sich nicht natürlich ergibt, sondern immer nur erzählt wird. In ellenlangen Dialogen..
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAmbitions- und seelenloser Reissbrett-Schrott, der es schafft das Original zwar fast Punkt für Punkt nachzustellen, aber dabei alle originellen Ideen, optischen Einfälle, sowie Witz, Spannung und Tempo zu verlieren. Der Film schafft es extrem hibbelig zu sein und trotzdem sehr lahmarschig zu wirken, wie ein Sprinter der auf der Stelle läuft.
Das Design ist ein halbgares, sehr unhomogenes Mischmasch aus Blade-Runner, Minority Report, Fifth Element mit einem Schuss I-Robot. Doch wo diese Filme es schafften eine halbwegs schlüssige Welt zu erschaffen, wirkt hier alles wie Stückwerk, als wäre der Setdesigner ein gieriges Kind das durch die Videothek ging und bei jedem coolen Film "WILL ICH AUCH" geschrien hat. Das erstaunliche dabei ist, wie selten der Film wirklich mal Scope entwickelt und wie oft das Ganze trotz des immensen Aufwands eher klein und wie Theaterbühne wirkt.
Der Einfall (wohl aus Hollywoods Mars-Phobie heraus) die Story komplett auf die Erde zu verlegen,…
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lieber_tee Fri, 24 Aug 2012 06:20:17 -0000
Antwort löschen...jetzt hast du den Film sprachlich vernichtet.;)
Looki Fri, 24 Aug 2012 07:10:24 -0000
Antwort löschengenauso hab ich mir das vorgestellt^^
Fuzzy Dunlop Fri, 24 Aug 2012 13:58:38 -0000
Antwort löschenI like your attitude
smartyx Sat, 25 Aug 2012 00:13:52 -0000
Antwort löschen@Batzman: das ist der erste Kommentar, den ich von dir lese und nicht mit dem Kopf schüttel. Du bist auf einem guten Weg ^^
musichris Mon, 27 Aug 2012 12:48:39 -0000
Antwort löschenAuch wenn dein Kommentar nicht in allen Punkten meine uneingeschränkte Zustimmung findet, muss ich sagen, dass er wirklich gesessen hat! <Farrell schaut überrascht, dass er in dieser Gurke mitspielt> hahaha :-) Klasse!
Schisma Wed, 29 Aug 2012 07:41:14 -0000
Antwort löschenwie recht du hast batzmann. Die Kinogänger haben es wirklich nicht anders verdient. Dazu nur ein Beispiel aus dem Kino gestern: Der Film ist aus, Abspann läuft und der erste Kommentar eines idioten rechts von mir als die Namen über die Leinwand laufen ist: LOL da heißt einer Philipp k. Dick, das heißt ja Schwanz rofl.
Soviel zu den heutigen Kinogängern.
vidar Fri, 31 Aug 2012 00:13:34 -0000
Antwort löschenHaste dem wenigstens eine gehauen? Oder ihm sein Iphone geklaut?
styx.canomo Tue, 04 Sep 2012 18:33:58 -0000
Antwort löschentja, triste zeiten.
selbst nolan hat seine (immerhin ab und zu aufblitzende) originalität verloren und mit dem neuen batman nun vollends zugunsten der sicherheit seine eier am eingang abgegeben.
aber die leute fressen ja alles. ich meine rtl hat gute einschaltquoten, in was für einer zeit leben wir? ich sags euch, ich glaube die mayas hatten recht.
DerMuri Thu, 06 Sep 2012 21:03:22 -0000
Antwort löschenPerfekt!! Besser hätte ich es nicht schreiben können! Drückt genau das aus, was ich beim Verlassen des Kinos gedacht und empfunden habe!!
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BlackAbyss Wed, 30 Jan 2013 14:42:55 -0000
Antwort löschenOk, Leute: Schaut euch den Director's Cut an! Die Kinofassung war doch für die 12-Jährigen vereinfacht worden.
DerMuri Wed, 30 Jan 2013 16:20:45 -0000
Antwort löschenDanke für den Tipp. Werde ich mal machen ;)
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenRemakes sind immer schwierig. Das vorliegende bietet genügend Ansätze um die Wiederverfilmung zu rechtfertigen. Bietet aber zu wenig um daraus wieder einen großen Film zu machen. Die direkt übernommenen Szenen erscheinen eher willkürlich und insgesamt fehlt etwas der Charme des Originals. Die Polizei sieht aus wie Sturmtruppen und das Boarden der Synthetischen Polizisten erinnerte nicht nur mich an Ep. 1. Die Story entwickelt trotz schneller Verfolgungsjagden leider keinen Druck, sondern lässt den Zuschauer, da wo sie ihn mitnehmen sollte, eher zurück.
Das interessante Setting, die Idee der Fahrten durch den Kern, das alles ist nette Kulisse für Actionkino. Die neue Version kommt an die 1. Verfilmung nicht heran.
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Kai-Oliver Derks: Radio Köln Kai-Oliver Derks: Radio Köln
Kommentar löschenTotal Recall ist ein visueller Genuss, lässt aber die tiefere Bedeutung von Dicks Kurzgeschichte über weite Strecken außer Acht.
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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro
Kommentar löschenColin Farrell hüpft und stürzt von einer Ebene zur nächsten in dieser ansonsten eher flachen, aber höchst unterhaltsamen Neuinterpretation des Popcornklassikers.
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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag
Kommentar löschenMan kann sich über die zunehmende Zahl an Remakes aus Hollywood mokieren, aber im Fall von Total Recall (1982) erweist sich der Reboot als Glücksfall. Wiseman hat eine zeitlos gute Geschichte in eine zeitgemäße Ästhetik übertragen. Ein Actionfilm ohne schalen Beigeschmack.
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Baumkopf Holzfaust Thu, 23 Aug 2012 12:59:21 -0000
Antwort löschenDas Original ist von 1990. Mach den mal nicht älter als er ist.
Tina Scheidt Fri, 24 Aug 2012 06:51:04 -0000
Antwort löschenDas würde ja Bedeuten, Total Recall aus 1990 hinterlässt einen schalen Beigeschmack. Schade!
Wenn es um den offenen Schluss geht, kann ich mich nicht anschließen, denn mir ist Verhoevens Version bei weitem lieber als dieses glattgebügelte Werk, das so gut wie überhaupt nicht die Frage nach Lug und Trug stellt und den Zuschauer kaum zum Mitdenken auffordert.
Tytus Wed, 13 Feb 2013 09:26:27 -0000
Antwort löschenUi Mitdenken, du willst wohl das einige überfordern :D
Aber in einem Punkt stimme ich der Kritik hier zu das remake ist Zeitgemäß und zwar Zeitgemäß schlecht.
Baumkopf Holzfaust Wed, 13 Feb 2013 09:59:55 -0000
Antwort löschenMal den Frage an die Filmprofis: Worum gehts überhaupt bei TR von 1990? Was ist der Kernkonflikt der Geschichte? TIP: Maximilian Schell sagt es.
Und Schulbildung ist wichtig. Drei konkrete Fremdwörter will ich hören.
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Tytus Wed, 13 Feb 2013 10:37:50 -0000
Antwort löschenalea iacta est , ne nicht aus meiner Schulbildung ist aus Asterix ;)
Also eine klassische Deutung / Ananlyse willst du hören, hab ich seit dem Deutsch Abi nicht mehr gemacht.
da du anscheinend den Film kennst spoiler ich hoffentlich nicht.
Der Gundhandlung ist ähnlich wie bei Inception/ eXistenZ also was ist Realität und was Wirklichkeit.
Frei nach dem Motto im Traum denkt man es sei die Realität erst wen nman aufwacht erkennt man die das es nur ein Traum war.
Im Film auch durch denn Persönlichkeitskonflikt Quaid vs Hauser dargestellt.
Nur welche Persöhnlichkeit ist implantiert und welche echt und gibt es da einen unterschied ;)
jedenfalls würde mir das auf Anhieb in denn Sinn kommen, vielleicht hat jemand anders noch eine Bessere Interpretation der Geschichte.
Baumkopf Holzfaust Wed, 13 Feb 2013 11:46:03 -0000
Antwort löschenjetzt habe ich doch glatt "Total Recall" mit Judge Dredd verwechselt! Aber vielleicht merkts ja keiner...Maximilian Schell...alles klar, guten Morgen Herr Baumkopf...aber schöne Analyse....ich hol mir mal lieber noch einen Kaffee...
Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenJeder Film sieht nach 20 Jahren digitaler Tricktechnik besser aus, was jedoch in dem ganzen „production design“ verloren geht, ist die Idee von Philip K. Dick.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenAuf diese Art und Weise entlarvt sich Total Recall 2012 als ein ziemlich stupides Machwerk, das es schafft, einer an sich faszinierenden, verdammt cleveren und wendungsreichen Geschichte ihren gesamten Thrill zu nehmen. Gerade wenn man das Original kennt, wird die Plattheit dieses neuen Total Recall eklatant, dem der boshafte Witz von Verhoevens Original zudem völlig abgeht.
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Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film
Kommentar löschenLen Wisemans Remake von Paul Verhoevens Sci-Fi-Klassiker bietet Tempo, Action und Design, lässt aber die Vielschichtigkeit und den Humor des Originals vermissen.
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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online
Kommentar löschenIm Vergleich [zu Verhoevens Total Recall] ist das glattgebügelte und familienkompatible Remake eine brave Mainstream-Produktion ohne Biss, die auf Nummer sicher geht.
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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR
Kommentar löschenDas Verwirrspiel um Simulation, Erinnerung und Phantasie wirkt etwas bemüht. Dafür gelingen Wiseman spektakuläre Verfolgungsjagden über Dächer und Schusswechsel in der Schwerelosigkeit.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Nach ein bißchen background establishment anhand von Grafik- und Textmaterial beginnt „Total Recall“ parallel zum 1990er-Pendant, nämlich mit einer Traumsequenz. Die gleich mal alles zusammen summiert, was der Film so an Schlüsseln ins Schloss steckt, um dann bloß wummernde und knallende Fehlzündungen zu produzieren: „Total Recall“ startet mit einer Actionszene, Maschinengewehrsalven knattern, ein Mann und eine Frau sind auf der Flucht vor Gestalten in weißen Rüstungen, audiovisueller Rabatz, der kein Interesse an der Geschichte dahinter weckt, wie es der kurzen, ruhigen Mars-Sequenz mit Schocker-Finish im Original gelang. Mysterien, Schein, Wahn, Geheimnisse? Bietet der neue „Total Recall“ nur auf der vordergründigsten Ebene. Optisch zwischen „Blade Runner“ (of course…), „The Fifth Element“, dem Coruscant aus den „Star Wars“-Prequels und dem Blöcke-zusammensetzen-Computerspiel „Minecraft“, dazu ein paar Leihverträge mit Versatzstücken aus „Minority Report“ und „Inception“ abschließend,…
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Wenn Dubstep zum Soundtrack der Zukunftsvision einer verkommenen Welt wird, in welcher synthetische Soldaten herumlaufen, die an die Klonkrieger in „Star Wars“ erinnern, weiß man nicht, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll. Ansonsten liefert „Total Recall“ mit dem spannenden Ansatz des auf engstem Raum zusammengepferchten Mix der Kulturen einen faszinierenden, stimmungsvollen Look. Die zahlreichen ausgiebigen Verfolgungsjagden, die in den entsprechenden Kulissen stattfinden, gehören zum uninteressantesten, was der Film zu bieten hat, so spektakulär sie auch inszeniert sind. Dabei merkt man dann nicht nur, wie sehr die Gewalt gegenüber dem Originalfilm entschärft wurde, sondern auch, dass die „Total Recall“-Geschichte eben vor allem von Geheimnissen, Verwirrung und Überraschung lebt. [...]
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenBei diesem atemlosen Geschehen bleibt wahrlich nicht viel Zeit zum Luftholen. Weder für Quaid noch für den Zuschauer. Das ist zweifelsohne unterhaltsam und versiert in Szene gesetzt, dabei aber leider längst nicht so kurzweilig wie das Original von 1990. Denn was damals vielleicht noch bahnbrechend-revolutionär wirkte und das leicht trashig anmutende Geschehen gekonnt auflockerte, sorgt heute in der effektreichen und makellosen Machart eines Len Wiseman nur noch für wenig Begeisterungsstürme, obwohl die Bilder allesamt ein optischer Hochgenuss sind. Wahrscheinlich gerade deshalb bleibt auch „TOTAL RECALL (2012)“, der sich bereits jetzt Jedem mit krampfhaftem Esprit in gute Erinnerung zu rufen versucht, trotz aller Vorfeld-Ambitionen letztlich nicht vor dem Fluch des Blockbuster-Zeitgeistes gefeit. Leider. Da kann die literarische Vorlage noch so gut sein. Selbst im zweiten Anlauf.
Len Wisemans „TOTAL RECALL (2012)“ ist sicherlich kein schlechter Film, sondern, wenn man so will, nur ein überflüssiges Remake, das das Original lediglich in Sachen Effektegewalt aussticht. Wer den Ursprungsfilm kennt, wird dem 2012er-Nachklapp trotz solider Umsetzung und optischer Brillanz nur recht wenig abgewinnen können. Wiseman zelebriert zwar zu jeder Sekunde düster-actionreiches Blockbuster-Popcorn-Kino, das es ordentlich krachen lässt. Leider begräbt er dabei aber unter meterdick aufgehäuftem Schutt auch jeden Anflug von Charme, der dem Original noch anhing. Was bleibt, ist somit passenderweise die totale Erinnerung an Arnold Schwarzeneggers Kultfilm von 1990 und die leidige Erkenntnis, dass zumindest manche Sachen früher einfach besser waren. Tja...
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenObwohl die Handlung von Wisemans Film über das rundumerneuerte Produktionsdesign hinaus der Story in Verhoevens Film von 1990 bis aufs Haar gleicht, wirkt die Reduktion der Figuren zunächst einmal wohltuend. So übernimmt die Verfolgung von Quaid/Hauser seine vermeintliche Ehefrau Lori selbst, und auch Harry wird mehr Raum eingestanden. Dennoch: Die Vielschichtigkeit der vom Szenenbild entworfenen Welt findet auf der Drehbuchebene keine Entsprechung. Angesichts der atemlosen Action bleibt den Figuren über die Aussage von Quaid/Hauser („Ich weiß nicht, wer ich war, aber ich weiß, wer ich bin“) hinaus kaum Zeit über die Identitätsfragen nachzudenken, die in Dicks Kurzgeschichte durchaus angelegt sind. Denn ähnlich „Blade Runner“ stellt „Total Recall“ die Frage, inwieweit implantierte, also gefälschte Erinnerungen die eigene Persönlichkeit bestimmen. Dies gilt erst recht für den Fall, dass die falsifizierten Erinnerungen als solche entlarvt werden. In „Blade Runner“ sorgte gerade diese Entdeckung durch die von Sean Young verkörperte Androidin Rachael für einen wirklich berührenden Augenblick. Solche Momente gönnt Regisseur Les Wiseman seinen Figuren in „Total Recall“ nicht. Das Drehbuch lässt Colin Farrell kaum Gelegenheit, eine Identitätskrise darzustellen.
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Alle Kritiken (31)
Kommentare (245) — Film: Total Recall
RammManiac Fri, 14 Jun 2013 19:10:19 -0000
Kommentar löschenSeelenloses Remake das der Story des Originals deutlich zu wenig Platz einräumt.
Hätte ich den Vorgänger nicht gekannt, hätte ich den Sinn von Recall sicher nicht verstanden. Letztendlich ist die Story mal wieder nur da um sinnlose Actionscenen einigermaßen glaubhaft aneinandereihen zu können; nicht gerade das, was ich mir von einem Remake eines eigentlich tollen Films vorstelle.
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NodiNeu Thu, 13 Jun 2013 17:07:27 -0000
Kommentar löschenDer hemdsärmeligen Trash-Inszenierung Verhoevens wich Hochglanz-Sci-Fi-Action eines Len Wiseman. Ansonsten werden kaum nennenswerte Neuerungen gegenüber dem soliden Original geboten was die Geschichte betrifft, außer dass sie jetzt auf der Erde spielt wie auch in der Kurzgeschichte von Philip K. Dick, dem anscheinend wichtigsten Story-Lieferanten für Sci-Fi-Geschichten. Hier ist aber eindeutig der Director's Cut der ungemein schwächeren (und "unlogischeren") Kinoversion vorzuziehen.
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hero21a Wed, 12 Jun 2013 00:30:14 -0000
Kommentar löschenEine gute Story mit vielen guten ´Ist das jetzt real oder Traum ?´-Szenen, die auch zum Denken anregt. Kate Beckinsale ist atemberaubend sexy und gefährlich zugleich. Und die Action-Szenen sind nicht wie so üblich so kurz geschnitten, dass man Kopfschmerzen bekommt. Hier ist das Remake besser als das Original.
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Markbln Fri, 07 Jun 2013 10:18:46 -0000
Kommentar löschenKomisch, dass ich in letzter Zeit so viele Colin Farrell-Filme geschaut habe, wo ich ihn gar nicht mag. TOTAL RECALL wollte ich nach 5 Minuten schon abstellen, weil er zu dreist das Design von BLADE RUNNER kopiert. Die schwebende Megacity und das visuelle Konzept fand ich bis zur Hälfte des Films aber immer besser. Mit zunehmender Laufzeit konnte ich allerdings die beiden Weiber nicht mehr auseinander halten, die selbst an mit Lichtgeschwindigkeit fahrenden Aufzügen klebend mit perfekter Wella-Frisur durch die Stadt hechelten, um die Menschen zu verblüffen. Leider wunderte mich der immer stärker werdende Verzicht einer Handlung noch mehr und plötzlich war der Film zu Ende. Dumm gelaufen, war dann doch alles zu witzlos. Farrell ist kein Arnie. Und Len Wiseman nicht Paul Verhoeven. Dem armen ROBOCOP wird nächstes Jahr das Gleiche passieren.
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lil.weeze Fri, 07 Jun 2013 12:31:21 -0000
Antwort löschenNur das bei Robocop ein weitaus fähigerer Regisseur hinterm Steuer sitzt. Dass das trotzdem keine Garantie für einen guten Film ist, versteht sich natürlich von selbst :)
Markbln Fri, 07 Jun 2013 12:39:29 -0000
Antwort löschenStimmt. Mir ist nur gestern Abend beim schauen von ROBOCOP aufgefallen, wieviel Humor da drin steckt und bei dem was man bislang liest, wird dieses element in der Neuauflage komplett gekillt. Was aber der Thematik mit Menschmaschinen absolut gut tut, wie man selbst oder gerade beim TERMINATOR sieht.
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jollyroger Fri, 07 Jun 2013 12:42:41 -0000
Antwort löschen5 Punkte sind aber noch sehr gnädig für diesen seelenlosen Dreck.
Markbln Fri, 07 Jun 2013 13:05:06 -0000
Antwort löschenMir hat das Autobahnkonzept bei all dem-rad-gehört-die-zukunft-gekrähe in Deutschalnd so gefallen, jolly.
andre.stapf.9 Wed, 05 Jun 2013 12:47:38 -0000
Kommentar löschenMit dem Original kann sich die Neuauflage nicht messen. Die Spannungsmomente, die sich mit der Frage beschäftigen, ob Douglas Quaid träumt oder nicht, werden nur beiläufig abgehandelt. Auch der Humor der irrwitzigen Situation wird nicht ausgespielt. Dafür gibt es sehr gute Effekte, durchdachte Zukunftstechnik (allerdings will ich beim telefonieren nie direkt in meine Hand sprechen) und fliegende Autos (immer geil). Schade auch, dass Gegenspieler Cohagen restlos unterfordert ist.
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jacker Sun, 02 Jun 2013 22:16:45 -0000
Kommentar löschenDer Kommentar bezieht sich auf den umgeschnittenen und 11 Minuten längeren EXTENDED DIRECTOR'S CUT auf der BluRay:
TOTAL RECALL (2012) - Neuinterpretation einer Kurzgeschichte, oder Remake eines Klassikers? Ich habe mich von vornherein für zweites Entschieden. Lässt mehr Raum um Änderungen zu akzeptieren, verführt weniger zum direkten Vergleich mit Verhoeven's Science-Fiction Classic und verpasst dem Film nicht von vornherein das Label 'unnötig'.
Gelungene Neuinterpretation?
TOTAL RECALL fängt fantastisch an!
Die Atmosphäre ist dystopisch, düster und dicht, der Plot wird in richtigem Tempo ins Rollen gebracht und vor allem - CGI-Bashing (auch von mir) in der Vergangenheit hin oder her - ALLES, die Stadt, die Animationen, das viele digitale Licht, die Kulissen, einfach alles, sieht so dermaßen brilliant aus, dass mir die Kinnlade runtergeklappt ist. CGI ist immer dann gut, wenn es uns Dinge zeigt, die sonst unmöglich wären. Genau das passiert hier und nach 30 Minuten hatte ich das Gefühl, da kann kommen was will, ein Film der so unfassbar gut aussieht kann nicht mehr verlieren.
Und dann?
TOTAL RECALL baut langsam, aber stetig ab.
Die mysteriöse Atmosphäre verpufft größtenteils, bzw. verschiebt sich zu einem weniger bedrückenden Action-Fokus hin - das liegt unter anderem daran, dass der Film im Vergleich zum Anfang viel heller wird. Mehr Tageslicht, weniger Atmosphäre. Auch inhaltlich stagniert der Fortschritt: Die anfänglich vielversprechende und diffuse Story verkommt zu einem Vehikel, welches lediglich den Antrieb für lange und durchkonstruierte Actionsequenzen liefert, wichtige Plot-Points werden nur noch in ruhigeren Zwischen-Szenen vermittelt. Füll-Sequenzen in denen entscheidende Informationen durchweg in Form wenig knackiger Dialoge erzählt werden, nur um wieder den Ausgangspunkt für die nächste Verfolgungsjagd, oder Schießerei gelegt zu haben.
TOTAL RECALL endet dann wirklich völlig unbefriedigend!
Als das Spektakel zu Ende ist, interessiert es eigentlich kaum noch wer Quaid ist, sein wird, oder war, was an Technik und Architektur alles zerlegt wurde und ob Person X, Y oder Z diesen Technik-Overkill überlebt hat.
Und das ist wirklich verdammt schade, denn der Film hat nicht nur optisches Potential (welches er als einziges nahezu voll ausschöpft), sondern eigentlich auch einen sehr interessanten und kritisch orientierten Plot (den er jedoch zu schleppend und mit falschen Schwerpunkten vorantreibt) und strotzt nur so vor interessanten und faszinierenden Ideen. Mal sind das nur Kleinigkeiten, wie die in der Hand implantierten Smartphones, die bei Kontakt zu Glasflächen automatisch einen vollständigen Screen projizieren. Aber dann sind das auch entscheidende und große Dinge wie der ''Fall'!
Science-Fiction Autoren hatten wirklich schon viele kreative Ideen, aber das - "The Fall" - ist verdammt nochmal das abgefahrenste was ich auf diesem Sektor jemals gesehen habe. So simpel, aber so beeindruckend!
'Approaching earth core.
Prepare for gravity reversal.'
Ein ultimativer Gänsehaut-Moment, die Atmosphäre auf der Fahrt quer DURCH den Erdball ist unbeschreiblich! Der Gedanke allein ist schon verrückt: In Australien leben, in London arbeiten und dazu täglich pendeln..
Doch nicht nur die schönen Ideen machen das (beinahe) scheitern von TOTAL RECALL bitter, vor allem die überragende Optik lässt mich schluchzen, dass der Inhalt nicht mithalten kann. Das Visuelle ist für mich ein essentieller Teil des Genres (lässt mich - wie hier - auch immer wieder Filme besser finden, als sie eigentlich sind) und veranlasst mich in diesem Fall tatsächlich, die grundsätzliche Sicht auf CGI zu überdenken (bzw. sich ein Stückweit mehr zu öffnen). Das Design der zwei letzten verbliebenen Megacitys beeindruckt total - dank knappem Wohnraum ist die Menschheit in luftige Höhen verlagert: Wohnblocks, Business-Distrikte, Highways, das alles schwebt in zahlreichen Layern weit über dem Boden und obwohl immer wieder BLADE RUNNER, MINORITY REPORT oder iROBOT durchschimmern, schaffen die Schöpfer hier ein stimmiges Ganzes und eine gelungene Zukunftsvision!
Auch inszenatorisch blitzen immer wieder starke Augenblicke auf - vor allem verrückte Kameraperspektiven und -fahrten in denen looping-artig die kämpfenden Protagonisten umkreist werden, sorgen für irre Momente. Überhaupt ist die Action für sich zwar sehr CGI-dominiert, aber durchaus gelungen. Es gibt nur einfach viel zu viel davon. Ein pausenloser Hochgeschwindigkeits-Trip in dem keine Aktion zu waghalsig, kein Stunt zu übertrieben ist, dazu ganze Bataillone an synthetischen Police-Officern, die LKW-Ladungen an Munition verschießen. Immer wieder entkommen Quaid und sein Anhang der fiesen Übermacht im allerletzten Moment, immer wieder soll Maximales uns maximal auf die Folter spannen. Das funktioniert einfach nicht über eineinhalb Stunden! Und schlimmer: Was an Action zu viel serviert wird, fehlt den Figuren an Prägnanz und der Geschichte an tieferer Ausarbeitung. Und wenn dann Kate Beckinsale zum neunten mal mit Wut-verzerrtem Gesicht auf Farrell zustürmt um ihn auseinanderzunehmen, fragt man sich zudem ob Wiseman dazu geeignet ist, mehr als nur eine einzige Facette aus seinen Akteuren heraus zu kitzeln.
Ein richtig schwerer Kandidat dieser Film!
Zum einen hat er schon irgendwie (viel?!) Spaß gemacht und (zum dritten Mal..) sah unfassbar gut aus, zum anderen erschweren das holprige, zeitweise fast plumpe Story-telling und die völlig über-gewichtete Action (unter der eben enorm die Möglichkeiten der Charakterdarstellung leiden) es enorm den Film wirklich zu mögen!
Als geradliniger Actioner trotzdem in Ordung, wenn auch etwas blutleer, als tiefgründige Science-Fiction Fabel leider völlig daneben.
Damn.
Aber er hat den "Fall", goddamn it, das lässt mich in Spendierlaune geraten. Der "Fall" ist einfach ZU gut und deswegen ist meine Bewertung jetzt auch ZU gut ;)
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a_krueger Sun, 02 Jun 2013 18:33:55 -0000
Kommentar löschenEin paar Änderungen am Drehbuch und ein anderer Titel und es wäre ein ziemlich cooler Sci-Fi-Action-Thriller geworden. Jetzt hat man wahlweise eine Neuerzählung von Total Recall, in der niemand seinen Hintern auf den Mars bewegt, mit einigen coolen Verweisen auf das Original oder einen unterhaltsamen Bastard-Mix aus Blade Runner und Minority Report. Auf jeden Fall ein Film, der (ein wenig) mehr ist als der durchschnittliche Sci-Fi Blockbuster.
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lieber_tee Sun, 02 Jun 2013 22:41:48 -0000
Antwort löschenIrgendwie ließt sich das nicht nach 8 Punkte...
a_krueger Mon, 03 Jun 2013 23:50:31 -0000
Antwort löschenDann drücke ich es mal so aus: Ein Liebesdreieck mit Colin Ferrel wahlweise zwischen Kate Beckinsales Schenkeln und Jessica Biels Schmollmund. Mit Knarren, einer Robo-Armee, fliegenden Autos und in 3D. Plus Nutte mit 3 Brüsten. Wobei es sich eher um ein 3C-Cup und nicht um ein 3DD handelt. Yeah! (Klingt das eher nach 8 Punkten?)
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lieber_tee Tue, 04 Jun 2013 00:19:30 -0000
Antwort löschenKlar 3 Titten gehen immer...;)
lieber_tee Tue, 04 Jun 2013 00:20:29 -0000
Antwort löschen...die hier waren mir so synthetisch wie der Film.
halva616 Sun, 02 Jun 2013 08:53:29 -0000
Kommentar löschenHatte leider immer das Original im Hinterkopf und dadurch bekommt der Film nicht mehr Punkte und die bekommt er hauptsächlich wegen Kate und Jessica ;-)
Die ganzen Effekte usw. sind gut gemacht.
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filmschauer Thu, 30 May 2013 17:43:23 -0000
Kommentar löschenÜber die Sinnhaftigkeit von Remakes lässt sich immer trefflich streiten, so auch über den Versuch, Philip K. Dicks "Total Recall" nach 1990 ein weiteres Mal zu verfilmen. Doch schon bei der Besetzung hinter der Kamera war eigentlich ersichtlich, dass die neue Version nur wenig mit dem filmischen 'Original' zu tun haben würde. Mit Len Wiseman als Regisseur und auch Kurt Wimmer als Drehbuchschreiber geht die Reise inszenatorisch viel direkter in Richtung des stylischen Actionkinos mit der berüchtigten "Underworld"-Reihe im Geiste. Inhaltlich gibt es alleine schon mit dem Ort bzw. Planet des Geschehens gehörige Unterschiede – ketzerisch gemein könnten auch 'Abstufungen' genannt werden. Man merkt einfach an einigen Stellen: Wiseman will dem Publikum gar nicht groß vorgaukeln, dass die Geschichte im Kino noch nie zu sehen gewesen wäre, was das Ganze sogar etwas sympathischer macht als vergleichbare Remake-Versuche. Natürlich liefert die Verhoeven-Version mehr Spielräume zur Interpretation dieser verrückten Rahmenhandlung und ist im Gesamtergebnis natürlich der Gewinner im direkten Vergleich. Dies betrifft auch die schauspielerischen Neubesetzungen, bei dem ein relativ austauschbarer Colin Farrell gegenüber einem entfesselten 90er-Jahre-Arnie deutlich das Nachsehen hat. Selbst mit Wisemans berühmter Ehefrau muss traditionell wieder Bekanntschaft gemacht werden. Sehr hübsch neben kleineren Gimmicks und einer etwas ungewohnten, aber durchaus aufregenden Zukunftswelt ist jedoch die feine CGI-Umsetzung, die diese lange Verfolgungshatz ganz angenehm wegschauen lässt. Solides Action-Futter eben, das mit der richtigen Erwartungshaltung und womöglich in der passenden Stimmung seinen Spaß macht. Der Verhoeven-Klassiker wird deshalb ja nicht gleich in Vergessenheit geraten.
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philipdulian Tue, 21 May 2013 11:46:58 -0000
Kommentar löschenSchlechtes/Unnötiges Remake und Colin Farrell spielt auch mies
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jonas.flachmeier Fri, 17 May 2013 10:40:58 -0000
Kommentar löschenAuf den zweiten Blick eine der positiven Überraschungen der vergangenen Kino-Monate.
Science-Fiction stehe ich normalerweise sehr kritisch gegenüber, wenn dann auch noch Robots a la "Surrogates" oder "I am Robot" eingebaut werden, kostet es schon viel Überwindung dem Film eine Chance zu geben.
In diesem Fall bin ich froh, es getan zu haben.
Nach schleppender Einleitung nimmt der Film an Fahrt auf und der Zuschauer muss sich sein eigenes Bild über die wahre Gestalt des Protagonisten Hauser machen.
Abgerundet wird dieses spannend verarbeitete Thema mit überraschend guten Effekten (deutlich nicht zu viel!) und der humanitären Hinterfragung des "Ichs":
"The past is a construct of the mind. It blinds us. It fools us into believing it. But the heart wants to live in the present. Look there. You'll find your answer."
Kritischer Daumen hoch!
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Eigenbrötler Fri, 17 May 2013 10:52:21 -0000
Antwort löschenDeutlich nicht zu viele Effekte? Ähm, wenn der Zuschauer von Lensflares an allen Ecken und Enden fast erblindet, finde ich schon, dass es ein Übermaß ist...
"...pannend verarbeitete Thema...humanitäre Hinterfragung des "Ichs"..." Dieser Ansatz kommt, wenn überhaupt, in Dicks Originalgeschichte auf. Gut, die Verfilmung mir Herrn Schwarzenegger war auch nicht das Gelbe vom Ei was die Vorlagentreue angeht, aber dieser Murks hier ist zum Einen extrem weit davon entfernt und um Zweiten effektüberladen, schauspielerisch teilweise stümperhaft und storytechnisch sehr banal und vorhersehbar.
Ohne dir zu Nahe treten zu wollen, ich denke, du siehst in dem Film mehr, als er ist oder sein will.
Cinemen Mon, 13 May 2013 11:52:50 -0000
Kommentar löschenMir hat er Gefallen auch wenn es viele schlechte Kritiken gehagelt hat , musste ich doch mal Reinschauen.
Der Film läuft Flott und hat ein Top Cast.
Beckinsale und Biel zwei tolle Frauen das ist doch schon mal Optisch was fürs Auge.
Hier handelt es sich um SyFy da sehe ich über die Schwächen der Story hinweg.
Ein ordentlicher Film finde ih auch Besser als das Original.
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SithlordDK Tue, 14 May 2013 16:58:30 -0000
Antwort löschenStimmt, hier handelt es sich wirklich eher um SyFy statt um Sci-Fi *leider*
CaptainHowdy Wed, 08 May 2013 09:55:42 -0000
Kommentar löschenDas kommt also dabei raus wenn man den Typen von Die Hard 4.0 einen alten Schwarzenegger remixen lässt? Hätte man sich auch getrost sparen können. Muss ja gestehen mir gefiel das Original schon nicht besonders, aber hier wird nur noch eine belanglose Actionszene mit einer noch belangloseren verknüpft um das ganze mit einer noch viel belangloseren Actionszene zu verbinden...
Ist schade, muss schon sagen das mir Farrell sonst eigentlich gefallt, ein Ausreiser muss aber auch mal erlaubt sein. Bryan Cranston fand ich ganz nett, aber auch er kann sich sicherlich bessere Rollen raussuchen...
Btw. Kate Beckinsale ist ja sowas von heiß, der Grund warum ich überhaupt bis zum Ende durchgehalten habe... Die steckt die Biel-Timberlake ja sowas von in die Tasche (in punkto Ausstrahlung, Aussehen, aber auch Darstellung) und das ist bei der allgemeinen schauspielerischen Darbietung hier schon ne Kunst^^
Unterm Strich ein Film den keiner braucht
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mannheim2 Fri, 03 May 2013 20:02:34 -0000
Kommentar löschenIch habe zwar das Original mit Schwarzenegger nicht gesehen, aber so konnte ich wenigstens ganz unbedarft an den Film rangehen. Allerdings wurde ich jetzt nicht megamäßig in den Bann gezogen. Der Film ist fast durchgängig nur mit Aktionszenen bestückt, was leider keine nähere Bindung zum Film und seinen Charakteren aufkommen lässt. Die Effekte sind zwar gut gemacht und stimmig mit der Szenerie, jedoch verhelfen sie einem nicht über die fehlende "Persönlichkeit" des Films hinweg.
Kurzum: für "nebenher sehen" in Ordnung, für einen spannenden Filmeabend zu schwach.
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jonas.flachmeier Fri, 17 May 2013 10:46:52 -0000
Antwort löschenOhne den Film unnötig hochjubeln zu wollen, würde ich sage, dass das Thema "Persünlichkeitsfindung" im Mittelpunkt des Filmes steht und sich facettenreich darstellt.
Ener Mon, 29 Apr 2013 05:25:56 -0000
Kommentar löschenDas Grundgerüst des Originals einigermaßen treu in eine etwas andere Zukunft verpflanzt. Über das Grundgerüst hinaus ausgeschmückt mit -wie immer bei so viel Overkill- extrem beschissen aussehenden CGI- & Kamerafahrt Action-Szenen. Und ganz toll sind die modernen Hollywood Zukunftsvisionen dahingehend, wie man dort Touchscreens handhabt. Die sind Erstens schon heute überhaupt nichts sehenswertes mehr, und Zweitens braucht es dafür keinen Blick in die nächsten Jahre, um zweifelsfrei festgestellt zu haben, das die bei Bedienung keine Töne von sich geben. Soll das hier Oldschool sein? Eine Reminiszenz an das alte Sci-Fi Action-Kino? Wenn Ja ist es trotzdem überhaupt nicht gelungen. Ein Bilderbuch Beispiel für ein schlechtes Remake, werd ich so im Gedächtnis für etwaige Aufzählungen speichern. Und den Rest hoffentlich schnell wieder vergessen.
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makemyday Wed, 24 Apr 2013 12:39:37 -0000
Kommentar löschentotal geile technik - abfahrt.
absolut spannend - wenn man sich auf ihn einlässt.
auf keinen fall darf man sich beim sehen zusehr auf den vorgänger beziehen.
seltsamerweise hat er mir beim zweiten mal besser gefallen - hab ihn diesesmal einen punkt weiter nach oben werten müssen.
die leistung von Kate Beckinsale hat mir besonders gut gefallen.
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Brentano Fri, 26 Apr 2013 21:55:09 -0000
Antwort löschenahso? Kate wie bitte?
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makemyday Fri, 26 Apr 2013 22:09:19 -0000
Antwort löschenBeckinsane
Brentano Sat, 27 Apr 2013 11:27:08 -0000
Antwort löscheneben
truelo Mon, 22 Apr 2013 20:10:50 -0000
Kommentar löschenÜberraschend eigenständig als "Remake" (eher eine Neuinterpretation) und unterhaltsamer als erwartet. Die Kühle des Films passt zum Thema und zum Genre und vorallem in unsere Zeit. Die Special Effekts sowie die Kameraarbeit sind sehr ansprechend und überzeugend. Die Story ist beim genauen Hinsehen komplex und hat auf jeden Fall ihren Subtext, was bei heutigen Actionfilmen selten der Fall und hier auch positiv hervorzuheben ist. Anders als das Original mit Arnie, dennoch ein wirklich gelungener Film mit rasantem Sound. Daumen hoch.
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NWO@Movie Sun, 21 Apr 2013 23:18:14 -0000
Kommentar löschenDer Film ist gar nicht mal so schlecht. Turbulent! Rasante Kameraarbeit und Special Effects auf Hochtouren. Einige Ideen sind richtig genial - wie zB dass die Pianomelodie ein Code ist für seine Nachricht - an sich selber! Colin Farrel ist mir nicht unsympathisch und Kate Beckinsale macht zu Anfang einen netten Eindruck...
Nur das letzte Drittel - vllt auch die letzte Hälfte - war etwas faul. Und wenn alles aufs Ende führt hat man auch beim Einlauf kein Bock mehr.
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Filmegucker84 Mon, 22 Apr 2013 04:55:45 -0000
Antwort löschenIm Vorfeld: Ich vergleiche diesen t.r. nicht mit der Version von arnie.
Ich fand Ihn gut anzusehen. Die Pianomelodie fand ich auch nett als Idee.
NWO@Movie Mon, 22 Apr 2013 11:16:58 -0000
Antwort löschenWir wollen eben keine Kopie sondern eine Variation.
CarrionFairy Sat, 20 Apr 2013 10:14:12 -0000
Kommentar löschenman stelle sich folgendes szenario vor: ihr habt einen gutaussehenden motherfucker als freund und irgendwann findet man den wieder mit der fresse von farrell... im ernst jetzt, nicht nur, dass ich wirklich keinen mehr hochkriegen würde, mit der liebe dürfte es auch schwierig werden. selbst dann, wenn man farrell im gegensatz zu mir nicht abartig findet. für die herren vielleicht eher in der art: ihr seid mit einer süßen schnitte liiert und irgendwann kommt claudia roth zur tür rein. das ist dann so, wie wenn frauen ihr persönliches ekelinsekt auf dem boden entdecken und sich dann kreischend mit verzerrtem blick auf einen sessel in die ecke retten.
mir würd's da ja so gehen wie dem nazi aus the last crusade, als er aus dem falschen gral trinkt und dann im zeitraffer zum verwesten zombie mit herausgequollenen augen wird.
welch grauen...
abgesehen davon war der film grottenscheiße. nur die drei titten waren super.
fazit: arnie the best fuck the rest
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Hanno Jones Sat, 20 Apr 2013 12:02:14 -0000
Antwort löschenIndy the best, fuck arnie!
aber joa ... haste schon recht mit deiner ansicht ;)
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NWO@Movie Sun, 21 Apr 2013 23:12:39 -0000
Antwort löschenxP was für ein abgefuckter kommentar mann! sehr gut
CarrionFairy Mon, 22 Apr 2013 16:42:24 -0000
Antwort löschenthx - *knicks*
longus69 Fri, 19 Apr 2013 21:42:44 -0000
Kommentar löschenErreicht leider nicht den robusten und ironischen Charme des Schwarzenegger Originals... dazu noch wesentlich blutärmer... Aber nette Schauwerte... es muss immer gezeigt werden was tricktechnisch state-of-art ist... weniger ist nicht mehr mehr... Aber macht Spass (auch durch die Anspielungen auf die 90er Fassung)... Und am Schluss können sie wieder Flughäfen bauen ;-)
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lieber_tee Fri, 19 Apr 2013 22:19:53 -0000
Antwort löschenUnd am Schluss können sie wieder Flughäfen bauen...
Na wenigstens können die das...;)