Misery

Misery (1990), US
Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 25.04.1991

7.4 Kritiker
40 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
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62 Kommentare
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von Rob Reiner, mit James Caan und Kathy Bates

Der Bestseller-Autor Paul Sheldon wird nach einem Autounfall von seiner fanatischen Verehrerin, der Ex-Krankenschwester Annie Wilkes, in einem einsamen Landhaus gepflegt. Als Annie erfährt, daß Misery, die Heldin in Pauls Werk, in dessen letzten Buch gestorben ist, dreht sie durch. Sie nimmt den Schriftsteller als Geisel und zwingt ihn, “ihre” Heldin in einem neuen Buch wieder zu erwecken. Noch ahnt niemand, daß sich Paul in den Händen einer Wahnsinnigen befindet, die ihn grausam verstümmelt und kaltblütig jeden aus dem Weg räumt, der sie an der Erfüllung ihrer Ziele hindert.

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Kritiken (2) — Film: Misery

Flibbo: wieistderfilm.de

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6.0Ganz gut

Es ist geradezu ein Sakrileg, zu behaupten, „Misery“ sei kein großartiger Film. Schließlich ist er nach „Shining“ von allen Stephen-King-Verfilmungen, die sich dem Thriller- beziehungsweise Horrorgenre zuordnen lassen, die beliebteste. Erschwerend kommt hinzu, dass Hauptdarstellerin Kathy Bates für ihre Rolle mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Und dennoch: Durchaus lässt „Misery“ sich auch als solider Psychothriller sehen, nicht mehr und nicht weniger. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

Ich gebe zu, es ist ewig her, wo ich das Buch gelesen habe und ich kann mich auch nicht mehr wirklich an jede Kleinigkeit erinnern. Doch ich fand es gut, und was ich noch gut finde, ist der Film dazu. Ein Horrorfilm, bei dem man schon Angst hat, bevor die Alte den Hammer rausholt. Es ist die bloße Präsenz des Wahnsinns, die Kathy Bates wie auf den Leib geschneidert ist. Wie wurde einem in der Schule noch beigebracht, die letze Stufe eines Konfliktes sei “gemeinsam in den Abgrund” oder so ähnlich, jedenfalls steuern die beiden Hauptakteure in diesem Film gnadenlos darauf zu. Aus alltäglichen Situationen entstehen neue Gefahren, und es sind Kleinigkeiten, die bei Annie zu Wutausbrüchen führen. Endlich mal eine King-Verfilmung, die hält, was die Vorlage verspricht.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (60) — Film: Misery

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Jeff Lebowski

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie immer nicht so gut wie das buch. Aber trotzdem klasse!

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L-viz

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Bewertung2.5Ärgerlich

Spannungsarm, wie fast jede King-Verfilmung. Die Holzklotzszene hatte allerdings was...

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RoosterCogburn

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn man sich auf die abwegige Grundidee der Geschichte einlässt, dann kann man durchaus einen spannenden Psychothriller erleben. Von Horror würde ich bei dieser Verfilmung nicht sprechen. Man konnte sich wohl nicht so recht entscheiden, ob man die psychische Grausamkeit mehr ins rechte Bild setzt und den Zuschauer mit dem Kammerspiel zwischen Täterin und Opfer bannen will. Oder ob die physische Brutalität in den Vordergrund gerückt werden soll und für Schockmomente sorgen soll. Die Inszenierung wirkt immer als wolle man allen gerecht werden. Wollte man hier auf Nummer sicher gehen? Einzig die dämonische Darstellung von Kathy Bates reisst vieles raus. Aber ich will "Misery" nicht madig machen. Der Fillm gehört eindeutig zu den Stephen-King-Adaptionen, die sehenswert sind. Und davon gibt es nicht sehr viel!

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TitanicPassion

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"I'm your #1 Fan."

Was für ein genialer PsychoHorrorThriller! Es passt einfach alles - die Story, die Schauspieler (vor allem Kathy Bates, die den Oscar für diese Rolle wirklich verdient hat!), die Musik, Schnitt, Set, Make-Up usw. Diesen Film muss man einfach gesehen haben! Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!

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Glücksritter

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Bewertung9.5Herausragend

"Do you know what they did to the native workers who stole diamonds? (...) The operation was called 'hobbling'!"
Annie Wilkes kann man nach diesem Film ohne Umschweife als das personifizierte Grauen bezeichnen. Was Kathy Bates uns hier bietet ist einfach Schauspielkunst auf höchstem Niveau. Fesselnd bis zum Schluss!

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HauntedSaint

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Bewertung7.5Sehenswert

Zu Beginn scheint der Film etwas vor sich hin zu plätschern, jedoch steigt die Spannung schleichend, wie es bei einem guten Thriller sein sollte. Kathy Bates spielt überragend, daneben erscheint James Caan fast schon etwas blass. Der Film gehört definitiv zu den besseren Kings, kommt jedoch meiner Meinung nach nicht an "Shining" heran.

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GanonG

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Psychothriller wie ich sie mag mit einer bedrohlich verstörten Kathy Bates. Man fühlt sich schon fast in die Rolle des Schriftstellers ein und fragt sich wie das ganze enden wird und was könnte man tun um dort rauszukommen. Macht man sich schon selber Gedanken.

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Ansi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da Stephen King die Filmrechte an seinen Büchern vor etlichen Jahren gelinde gesagt verramschte, existieren heutzutage zahllose mehr oder minder gute King-Verfilmungen. Zu den fähigsten King-affinen Regisseuren zählt neben Frank Darabont ("Die Verurteilten", "The Green Mile") fraglos Rob Reiner, der schon mit der Literaturverfilmung "Stand By Me - Das Geheimnis eines Sommers" auf sich aufmerksam machte. Sogar Stephen King, welcher viele der Verfilmungen seiner Bücher selbst für unzureichend hält, war von Reiners Werk begeistert, sodass er ihm und dem Produktionsstudio Castle Rock Entertainment die Filmrechte an "Misery" überlies.

Mit dem Werk "Misery", basierend auf dem Roman "Sie", liefert Rob Reiner ("Das Beste kommt zum Schluss") einen sehr spannenden und teils schockierenden Psychothriller. Zwar merkt man, dass sich Reiner in der Auseinandersetzung mit dem doch recht heftigen Stoff nicht unbedingt wohl zufühlen scheint. Trotzdem gelingt ihm ein teils grauenerregender Film, welcher gekonnt den Bogen zwischen physischer Brutalität und psychischer Folter zu spannen versteht. Statt den Zuschauer mit ekelerregenden Szenen zu beeindrucken setzt der Film vielmehr auf altgediente filmische Mittel, sodass zum Beispiel die klaustrophobisch anmutende Entführtensituation durch kluge Bildkonstellationen, wie dem überwiegenden Gebrauch von Weitwinkeleinstellungen, visualisiert wird.

Neben diesen klassischen Bausteinen, welche heute so gekonnt leider nur noch selten Verwendung finden, besticht der Film durch die unbestrittenen Qualitäten des intelligent und durchaus komplex ausgearbeiteten Zweikampfs zwischen Schriftsteller Paul Sheldon und Fanatikerin Annie Wilkes. Dass die suggestive Darstellung der Ereignisse so toll gelingt ist natürlich überwiegend dem überragenden Schauspiel von Kathy Bates ("Blind Side – Die große Chance") und James Caan ("Der Pate") zu verdanken, welche den Film zu großen Teilen bestimmen und den Plot gekonnt tragen.

Insgesamt gesehen zeigt Regisseur Rob Reiner mit "Misery" einen weiteren gelungenen King-Film, welcher natürlich durch die großartige Leistung der burschikosen Kathy Bates bestimmt wird. Dabei besticht der Film auch durch die intelligente Story und die akzentuierte Erzählweise, wobei der Drehbuchschreiber William Goldman ("Die Brücke von Arnheim") die bekannte Buchvorlage in Ausschnitten deutlich entschärfte.

- - -

Schon gewusst: Das Casting für die Rolle des Paul Sheldon war kompliziert, sodass ein Rollenangebot unter anderem an die Schauspieler William Hurt ("Dune – Der Wüstenplanet"), Kevin Kline (" Ein Fisch namens Wanda"), Michael Douglas ("Falling Down – Ein ganz normaler Tag"), Harrison Ford ("Indiana Jones und der Tempel des Todes"), Dustin Hoffman ("Die Unbestechlichen"), Robert De Niro ("Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia"), Al Pacino ("Insomnia – Schlaflos"), Gene Hackmann (" French Connection – Brennpunkt Brooklyn"), Robert Redford ("Spy Game – Der finale Countdown"), Warren Beatty ("Der Himmel soll warten") und Richard Dreyfuss ("Unheimliche Begegnung der dritten Art") herangetragen wurde - alle sagten wegen mangelnden Interesses oder Bedenken ob der Brutalität ab. Letztlich fiel die Wahl auf Oscarpreisträger James Caan, mit dem Stephen King eigenen Aussagen nach nie wirklich zufrieden gewesen sei.
Der Name des Produktionsstudios Castel Rock Entertainment basiert auf dem fiktiven Ort Castle Rock, in dem zahlreiche Romane und Erzählungen von Stephen King beheimatet sind.
Nicht nur der Roman von Stephen King war sehr erfolgreich, auch der Film gehört bei einem Budget von rund zwanzig Millionen Dollar mit Einnahmen von über 60 Millionen US-Dollar zu den erfolgreichsten Castle Rock Produktionen.
Schauspielerin Kathy Bates erhielt im Jahr 1990 den Oscar und GoldenGlobe als Beste Schauspielerin in einer Hauptrolle.
Kritiker Roger Ebert gab dem Film drei von vier Sternen und auf der Kritiker-Website Rotten Tomatoes erreicht der Film eine kumulierte und herausragende Wertung von 90 Prozent. Die renommierte Internet Movie Database zeigt eine Bewertung von überaus guten 7,8.

Spaß:

Action:

Spannung: **

Gefühl:

Anspruch: *

Kreativität:

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zenows

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner Lieblingsfilme, die ich mindestens dreimal pro Jahr sehe

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doctorgonzo

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Gute Idee.


DeDavid

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Bewertung7.0Sehenswert

"Misery" zählt neben "The Shining" und "The Shawshank Redemption" zu den gelungensten King-Verfilmungen überhaupt. Noch weitaus furchteinflößender als das intensive Spiel der beiden Hauptdarsteller ist allerdings für mich die Tatsache, dass Kathy Bates in der Rolle des psychopathischen Fans meiner ehemaligen Deutschlehrerin verblüffend ähnelt. Naja, sie hatte eher ein Faible für Katzen als für Schweine...an dieser Stelle noch ein ausdrückliches Lob für das Schwein Misery als sich selbst.

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Oceanic6

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Bewertung7.0Sehenswert

Annie Wilkes: "God came to me last night and told me your purpose for being here. I am going to help you write a new book."
Paul Sheldon: "You think I can just whip one out?"
Annie Wilkes: "Oh, but I don't think Paul, I know."

Der Wahnsinn einer Frau (sehr gut verkörpert von Kathy Bates), welche das Glück hat (oder was es geplant), ihrem Lieblingsautor (James Caan) nach einem Autounfall das Leben retten zu dürfen. Sie nimmt ihn zu sich nach Hause, allerdings nicht, um ihn kurz später ins Krankenhaus zu fahren, sondern sie hält ihn bei sich gefangen. Er soll noch mehr Bücher verfassen, er soll sein Meisterwerk schreiben. Davon was ein Meisterwerk ist, hat sie aber ihre ganz eigene Vorstellung...
Kathy Bates spielt ihre zwei Seiten, auf der einen Seite die liebenswerte, hilfsbereite Krankenschwester, und auf der anderen Seite, sobald ihr etwas nicht passt, die kranke Fanatikerin absolut bravourös. Den verdienten Oscar dafür hat sie ja bekanntlich bekommen. James Caan kann hier leider nicht ganz mithalten, dieser spielt meines Erachtens seine Rolle teilweise etwas zu brav. Seine Angst vor dieser Frau kann er kaum durch sein Schauspiel zeigen, da muss dann sogar Mal "angebrachter" Schweiß nachhelfen.
Zudem braucht der Film fast 40 Minuten bis er so richtig in Fahrt kommt, dann ist er aber auch richtig spannend.
Der Anfang ist zwar an sich recht gut umgesetzt, nur hat man das alles schon mal irgendwo gesehen. Die Schnelllandschaften und das abgelegene Gebäude erinnern an "Shining". Und auch der Charakter von Annie ist nichts anderes als das weibliche Pendant zu Jack Nickolsons Rolle im eben genannten Film.
Desweiteren haben sich ein paar Längen in den Film geschlichen. Denn dann, wenn es spannend werden soll, behindern immer wieder kleinere Klischees den Spannungsaufbau.
Trotz alledem ist der Film sehr sehenswert und packend. Sobald Kathy Bates in Rage gerät, habe ich richtig Gänsehaut bekommen und auch der horrorartige Score und die Ausstattung schaffen eine wunderbare, beängstigende Atmosphäre ohne Hoffnung für das Opfer.
Letztendlich bin ich, aufgrund der vielen Lobeshymnen und hohen Bewertungen, ein wenig enttäuscht. Ein Meisterwerk des Genres ist "Misery" daher meiner Meinung nach nicht.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

facepalm

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Schön, dass er dir gefallen hat. Die Parallelen zu Shining sind wirklich da, da hat sich King wohl selbst inspiriert :P


der cineast

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:P.


Tyler Durden 22

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Bewertung7.0Sehenswert

Wohl einer der besten Horrorfilme die ich gesehen habe. Misery ist einfach nur spannend und mit Kathy Bates grandios besetzt. Die es schafft gut und böse perfekt zu vereinen und auch darzustellen!!!

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Tyler Durden 22

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Ich habe schon viele Horrorfilme gesehen. Aber ich bin nun mal kein Fan von diesem Genre. Deswegen gibt es auch nicht viele die mich überzeugen!!


10x10

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Ich bin nicht der Meinung das es ein Horrofilm ist, wohl eher ein Psycho-Thriller.


Frollein B

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Immer, immer wieder gern!
Kathy Bates hat zurecht den "goldenen Glatzkopp" namens Oskar gewonnen!

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peterpit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das sind spannende und nervenzerreisende Filme, mit richtig guten Charateren, und nicht nur Specialeffecten!

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gurke007

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

TOP...hamma Film... von der ersten minute an Spannend... und nicht nur das.. es wird auch spannender. Außerden Entwickelt man zu Annie von Minute zu Minute eine größere Hass-Liebe ...kling komisch is aber so.. 10 punkte mit recht und ich schau ihn mir immer wieder gerne an

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BibbelDiBubb

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich weiß, ich mache mich langsam unbeliebt damit, dass ich King-Verfilmungen immer mit den entsprechenden Buchvorlagen vergleiche und dem Film dann eine schlechtere Wertung verpasse als die, die ich ihm gegeben hätte, wenn ich das Buch nicht kennen würde. Ich bin nunmal bekennender StephenKing-Fan - auch wenn ein solcher Satz in Bezug auf "Misery" eventuell falsch rüberkommt ;)
Trotzdem, ebenso wie King selber, bin ich mit den wenigsten seiner Verfilmungen zufrieden. Misery ist wohl eines der kleinsten Übel seiner Filmliste, tatsächlich ist der Film nicht schlecht, aber es ist schon enttäuschend angesichts der Tatsache, wieviel man gerade aus dieser Buchvorlage hätte herausholen können.
In gewisser Hinsicht eignet sich "Sie" (der deutsche Titel zu dem Buch Misery, und wohl der bescheuertste deutsche Buchtitel, den ich je gesehen habe) nicht wirklich zu einer Verfilmung. Der gesamte Roman besteht nur aus den Gedanken und Erlebnissen Pauls, der sich fast die ganze Zeit über in einem einzigen Zimmer befindet. Das von Stephen King sehr ausführlich beschriebene Innenleben der Figur lässt sich wahnsinnig schwer auf Leinwand transportieren, das sehe ich ein. Unmöglich ist es allerdings ganz und gar nicht. Und wenn man diese schwere Bürde erst einmal mittels guter Dialoge und einem eingermaßen fähigen Schauspieler umgangen hat, bietet das Buch die genialsten Vorgaben für einen Psychothriller, die sich ein Regisseur nur wünschen kann. Haarsträubender Psychoterror vom Feinsten, Paranoia, Klaustrophobie, Pauls Verzweiflung angesichts seiner Machtlosigkeit. In einer Szene trennt Annie Pauls Fuß mit einer Axt vom Bein (siehe unten) und brennt die Wunde anschließend aus, in einer anderen überfährt die Lady einen jungen Mann mit einem Rasenmäher. Paul wird genau 58 Stunden lang von ihr allein gelassen, ohne zu Essen, zu Trinken oder das Novril, von dem sie ihn abhängig gemacht hat.
Nichts davon wurde in den Film übertragen. Zu keinem Zeitpunkt kommt Pauls Verzweiflung in vollem Maße zum Ausdruck, und sowohl den Psychoterror als auch die Gewaltszenen, die King so kunstvoll miteinander verschmolzen hat, wurden fast vollständig weggelassen. Die Stelle im Drehbuch, in der Pauls Fuß abgehackt wird, wurde im letzten Moment in eine weniger blutige Szene umgewandelt. Der Film hat sich damit keinesfalls einen Gefallen getan. Den grausigen Tod des jungen Polizisten kann man ruhig weglassen, da sind King wohl wieder die Pferde durchgegangen, doch der Verlust von Pauls Fuß gehört zu den elemantaren Stellen des Romans und steht für einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte.
(SPOILER!)
Nachdem Annie tot ist, wird direkt ein anderthalb Jahre umfassender Zeitsprung eingefügt, und als man Paul da begegnet, wirkt er genauso gelassen und normal wie immer. Keine Spur des Traumas, das er im Buch mit sich herumträgt und das nur eine logische Konsequenz seines Erlebnisses ist. Das ist nicht nur unlogisch, das ist für einen Film, der sich selber als Psychothriller bezeichnet, geradezu billig.
(/SPOILER ENDE)
Hinzu kommt, dass James Caan die Rolle des Paul Sheldon einfach nicht glaubhaft verkörpern kann. Natürlich ist diese hilflose Opferrolle, die fast die ganze Zeit über ans Bett gefesselt ist, für einen Hollywoodstar wenig attraktiv, sodass alle großen Namen wie Robert DeNiro, Michael Douglas, Harrison Ford, Al Pacino und andere absagten. Caan selbst nahm die Rolle an, da er nach seinem Ablehnen von der Hauptrolle in Harry&Sally nicht nochmal so einen Fehler riskieren wollte. Doch ihm gelingt es einfach nicht, die Hilflosigkeit und das verzweifelte Entsetzen Pauls rüberzubringen.

Trotzdem kriegt der Film von mir 7 Punkte, von denen mindestens zwei der wirklich phänomenalen Darstellung von Kathy Bates geschuldet sind, die hier die Rolle ihres Lebens spielt. Sie rettet den Film gerade noch so, der ohne ihr Zutun wirklich nix gewesen wäre.

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ComicFan

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Bewertung7.5Sehenswert

Gut gespielter Thriller, nach einer tollen Stephen King- Story, die durch die vielen Wendungen und das viele scheitern sehr spannend ist. Nur hätte ich noch mehr Psychoterror erwartet, was aber durch das bisschen Witz gut ausgegleicht wurde.

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Jim Panse

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Bewertung9.5Herausragend

Ich glaube hier wurde schon alles gesagt...
Grandioses Gespann, genial gespielt und außerdem eine düstere, unheimliche Atmosphäre, welche es einem kalt den Rücken runter laufen lässt.

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Jerry143

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine der wenigen guten Stephen King Verfilmungen. Aber die hat es dann auch in sich. Kathy Bates spielt die "Verrückte" grandios und bekommt zurecht den Oscar dafür.

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ghutmann102

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Schauspieler brauchen hier keinen Kommentar..... Nur das Drehbuch hatte sich nicht so ans Buch gehalten... Vielleicht traute man sich nicht.. sonst eine gute Verfilmung von Stephen King

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