Monster's Ball

Monster's Ball (2001), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 05.09.2002

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6.8
Kritiker
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7.1
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35 Kommentare
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von Marc Forster, mit Billy Bob Thornton und Halle Berry

Hank Grotowski (Billy Bob Thornton) ist Gefängniswärter in einem gottverlassenen Kaff im Süden der Vereinigten Staaten und überzeugter Rassist. Wie schon sein despotischer Vater Buck (Peter Boyle) zuvor und nun auch sein sensibler Sohn Sonny (Heath Ledger) eskortiert er Todeskandidaten bei ihrem letzen Gang auf den elektrischen Stuhl. Als Sonny bei der Hinrichtung des Farbigen Lawrence Musgrove (Sean „Puff Daddy“ Combs) die Nerven verliert und zusammenbricht, eskaliert der schwelende Familienkonflikt, der Sonny schließlich in den Selbstmord treibt. Hank quittiert darauf hin seinen Job. Zufällig begegnet er der ebenso desillusionierten schwarzen Aushilfskellnerin Leticia (Halle Berry). Sie ist die Frau, deren Mann er kurz zuvor exekutiert hat. Es beginnt eine obsessive Liebe zwischen zwei Menschen, die eigentlich nichts gemeinsam haben, außer dass sie beide am Abgrund stehen, und deren einzige Hoffnung es ist, sich aneinander festzuhalten…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Monster's Ball

sushi25: movie-fan.de

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5.5Geht so

Die Story hängt nach dem Tod der Kinder immer mehr durch und ist gerade angesichts des starken Anfangs nicht konsistent. Hier wäre mehr Drama im Drehbuch insbesondere im Verhältnis zwischen den Hauptpersonen drin gewesen. Die Schauspieler liefern durchweg Großes. Insgesamt hieß mich der Film, gerade im letzten Akt eher kalt.

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Kommentare (34) — Film: Monster's Ball


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makemyday

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

anstrengenende story gut umgesetzt.
halle berry's bestes spiel. - da wundert man sich, daß die bisher nur so'n schrott gemacht hat.

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Murphante

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Bewertung7.5Sehenswert

Erstmal vorweg ist dies eine Geschichte für das eher erwachsenere Publikum, nicht weil er jetzt gewaltvolle Bilder zeigt, die hier nun auch nicht vorzufinden sind ...
Nein, es ist eher das Verständnis was man aufbringen muss und die Erfahrung im Leben!
Einige Kommentare hier zeigen mir doch das der Film von Jüngeren geschaut worden ist und nicht verstanden wurde ...

So fängt man doch erst an zu begreifen was es heißt wenn das Leben einen Strich durch die eigene Rechnung zieht ... So sind es die Schicksale die unser Herz berühren, uns zum richtigen Denken umlenken wollen ... für die einen ist es zu spät und manche versuchen nochmal einen neuen Weg zu gehen!
"Ich will nur hören wie der Dreck auf die Kiste fällt!"
Ist schon ein sehr harter Spruch ... aber so konnte ich es ihm auch nicht verübeln, das er neben einen noch mehr verhassten Vater aufgewachsen ist ... die Wurzel allen Übels!
"Als ich noch jung war ... stand ich auch noch auf Ne....F...."
Man ist kein Mann wenn man nicht dunkle Eichen gespalten hat!
Ist es denn ein Wunder wenn man solch Gedankengut mit auf seinen Weg bekommt?!
Das waren die Worte seines Vaters ... gealtert und am Ende mit sich alleine gelassen im Altersheim ... hat der EX-Vollstrecker und Vollzugsbeamter seine Wurzeln von sich getrennt und fängt ein neues Leben an ...

Was mir auffiel war ... das der Beamte das Projektil selbst aus dem Sofa gepult hat und in einem Glas aufbewahrte ... schade das sie später nicht nochmal in dem Film zur Geschichte zum Einsatz kam ... Und leider finde ich auch das hier zuviele Schicksale aufeinmal auf mich eingedroschen haben, um diese Geschichte zu einem leider guten Ende zu führen ...
Ich hatte kurz vor Ende noch gedacht das sie dem Ex-Beamten eine Kugel verpassen wird ... so erschütternd ihr Blick doch war !!!

Dieser Film weiß jeden einzelnen zu bewegen ... für den einen reicht die lange Sexszene und für manch anderen gehen Lichtblicke am Horizont auf!

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Hartigan85

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mit Monster´s Ball hat Marc Forster 2001 ein erschütterndes Drama gedreht, für das Hauptdarstellerin Halle Berry nicht zu Unrecht mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Die Regie von Forster ist großartig, Dramen kann der Mann definitiv besser inszenieren als große Actionspektakel (Ein Quantum Trost). Auch die Besetzung ist bärenstark. Die beiden Hauptdarsteller Billy Bob Thornton und Halle Berry liefern Glanzleistungen ab und auch Heath Ledger kann in seiner Nebenrolle wie immer sehr überzeugen. Einfach toll, wie Billy Bob Thornton hier das ständig mies gelaunte rassistische Dreckschwein spielt, welcher während des Films eine Wandlung durchmacht. Wohl neben seiner kultigen Rolle als „Bad Santa“ und auch seiner starken Vorstellung neben Bruce Willis und Cate Blanchett in Barry Levinson´s „Banditen“ seine beste Karriereleistung. Auch Halle Berry als deprimierte, vom Schicksal schwer getroffene und völlig verzweifelte Frau zeigt hier ihre beste Karriereleistung. Die beiden haben einige sehr intensive gemeinsame Szenen, darunter auch eine unglaublich realistische Sexszene (KEIN Hardcore), bei der man fast meinen könnte, die beiden treiben es wirklich vor laufenden Kameras.
„Monster´s Ball“ ist ein im Süden der USA spielendes, emotionales und ergreifendes Drama über Tod, Liebe, Trauerbewältigung und Rassismus. Es ist ein toll gespielter und nicht leicht zu verdauender Film, der mich nicht kalt gelassen hat und über den man auch nach dem Sehen noch eine Zeit lang nachdenken kann…

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moviee

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Zustimmung in allen Punkten. Extrem bewegendes Charakterdrama.


cpt. chaos

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Och, ich bin doch mit meiner Punktevergabe mittlerweile recht großzügig geworden... ;o)))


craax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der rassistische Süden der USA. Ein schwarzer Todeskandidat im Zellentrakt. Eine Henkers-familientradition. Ein Sohn, der ausbricht,- wegbricht. Ein Film über die Grausamkeit des Ecce Homo, deutlich, schonungslos wie wenige. Ein Witwe, die unwissend den Henker ihres Mannes und Sohnesvaters liebgewinnt. Zwei Söhne, die verschieden genommen werden. Zwei Menschen, die aus der Verdammnis ihres Schicksal finden, indem sie zueinander hin finden.
Schwierig zu rezensieren? Sicher. Marc Forster, der Deutschschweitz-Europäer, atmet zutiefst amerikanische Luft in sich hinein. Heraus kommt ein Film, der das Beste beider Kulturen amalgamiert; Tiefendeutung mit handwerklicher Perfektion und Schauwert. ‚Monsters Ball‘ – ein eingebürgerte Bezeichnung des achtzehnten Jahrhunderts für eine erlaubt ausschweifende >Abschiedsparty< von Hinrichtungskandidaten in der Nacht vor ihrer Exekution- dringt in seelische Abgründe vor. Marc Forster isoliert Menschen in einer Extremsituation vor einer unerbittlich sezierenden und dokumentierenden Kamera und zeigt uns empfindliche Vorgänge hinter dem Vorhang des verhärtet Sichtbaren. Eine spröde Maske bekommt Risse und enthüllt dahinter ein menschliches, leidendes Gesicht. Er beschwört die ungeheure Perversität eines menschenmordenden Staatsgefüges,- wenngleich dieses auch nur >Vergeltung< übt in unbe-griffener Ritualisierung. Er zeigt die Hilflosigkeit von Menschenmaterial, das längst zum Futter für die Maschine geworden ist,- der sie dienen – müssen. Damit ist nicht allein der To-deskandidat gemeint,- „Dead Man Walking“. Das Material ist genauso gut der Vater wie der Sohn, welcher nicht funktionieren kann (Heath Ledger wieder einmal eindrücklich bemer-kenswert!),- der bei jeder Gelegenheit den Menschen hinter der Fassade erfühlt und sieht– und angesichts dessen, was vor sich geht, >versagt<, aus der Reihe schert und sich erbricht,- während sein stoischer in & unter seiner unempfindlich unwahrnehmlichen selbstauferlegten Rollenlast automatisch funktionierender Vater wie vorgesehen den Vorgang zum Abschluß bringt.
(Später wird angesichts einer zutiefst menschlichen Berührung und Begegnung das Geständ-nis erfolgen: „Seit Jahren habe ich nicht mehr gefühlt“!).

Marc Forster erzählt die Anatomie eines Ausbruchs, eines Aufbruchs. Derjenige, der auf-bricht,- bzw. diejenige, deren Sicherheit längst zerbrochen ist, und niemals gefragt wurde, ob sie je aufbrechen wollte,- haben sich zu begegnen und Einiges aneinander auszurichten,- bzw. zu wiedergutzumachen – und zu empfangen. Marc Forster stellt die Weichen und Bezugspo-sitionen seiner (im Grunde zweier) Protagonisten subtil. Beide verlieren alles; aber aufgrund völlig unterschiedener Voraussetzungen und Stoßrichtung. Ihr wird alles genommen; ohne das sie je eine Chance hätte, ohne schuldhafte Verwicklung ihrerseits, verliert sie nacheinan-der (hier geht der Film leicht ein übertreibendes Wagnis ein): - den Mann, Vater ihres Kindes, der – wie er zugibt – selbstverschuldet in der Todeszelle geendet ist; - ihren Job, in der nerv-lichen Anspannungsüberforderung der Hinrichtungswoche; - ihr Haus, dessen Kosten sie durch den kümmerlichen Job als Serviererin nicht decken kann; - ihr latent defektes Auto, für dessen Instandsetzungspflege ihr das Geld fehlt; ihre Beherrschung angesichts der maßlosen Übergewichtigkeit ihres zehnjährigen Sohnes welcher angesichts seines Vaterentbehrungs-Kummers als unbeherrschter Suchtfresser dem großen Trostspender der Kinder, Süßigkeiten, verfallen ist – und schließlich, bei nächtlicher Heimkehr zu Fuß im Regen am Straßenrand, einem Autounfall zum Opfer fällt. Diese Frau, der alles genommen wurde, bedarf alles; und wer kommt, um es ihr zu geben?
Hank (eine Anspielung auf Tom H.‘s Rolle im sujetgleichen The Green Mile?) – ist ebenfalls endlich aus seinem Trott gerissen: er, Mitglied einer beklemmenden Familientradition, welche das Aufsichtsamt im Todestrakt des Staatsgefängnisses praktisch dynastisch vererbt, ist Hüter und Zuchtmeister einer schweren Last, unter der er selbst-, bereits sein Vater,- und nun auch sein Sohn zu zerbrechen drohen. Dabei wird in der Zeichnung Forsters eine aufsteigende Li-nie sichtbar: der Vater ist ein Misanthropen, rassistischer, völlig gefühllos desolater alter see-lisch wie körperlich versteinerter maroder Hüne, der sich nie aus seinen aushöhlenden und pervertierenden Zwangsumständen befreit hat. Er ist Synonym einer quasi inhuman fossilier-ten Existenz. Farbige Nachbarskinder werden mit purem rassistischen Hohn einer jahrhun-dertealten, inkorrigablen Uneinsichtigkeit verhöhnt, geschmäht und verfolgt. Angesichts des Freitodes des empfindsamen Sohnes seines Sohnes, der an der väterlichen - zumindest auf-rechterhaltenen Fassade- von als Haß aufscheinender Unempfindlichkeit zerbricht, und sich mit einem haftenbleibenden Zweiliner-Austausch mit diesem angesichtlich nach einer letzten Konfrontation im abendlichen Wohnzimmer erschießt,- bleibt er als ungerührter Ahnherrn-schaft-sprachloser Zeuge sitzen wie ein Stein,- und läßt auch in der weiteren Storyentwick-lung nicht in einer Silbe erkennen, das er in irgendeiner Weise von der Tragik dieses Dramas berührbar ist. Er wird diese unbeeinträchtigte Unempfindlichkeit letztendlich büßen, denn der scheinbar nur,- in Wirklichkeit jedoch immer noch nicht gänzlich unempfindlich gewordene Vater – wird langsam, aber sicher, angesichts dieses >Erweckungserlebnisses< hin zu einem völlig neuen Entscheidungspfad seines Lebens gedrängt.

Hank begegnet Leticia zuerst im Coffeeshop, wo Hank - als ritualimmunisiertes Gewohnheit-stier - sein Schokoladeneis nebst Kaffee, möglichst am Stammplatz, zu sich nimmt. Doch die Rituale zerbröseln im Laufe des Films,- zunehmend. Hank, auf Geheiß und unter gehorsamen Einfluß eines Vaters,- vertreibt zwar die schwarzen kindlichen Nachbarsboys mit Schüssen aus seiner Schrottflinte von seinem Grundstück. Deren empörtem Vater hält er lakonisch ent-gegen: „sie sollen sich von meinem Grund fernhalten“,- immer wieder,- als einziges Gegenar-gument.
Hank und Leticias Wege kreuzen sich immer näher und intimer. Als Leticia verzweifelt Hilfe braucht, ihr überfahrener Sohn am Straßenrand, ist es der heimkehrende Frank,- der die bei-den aufliest und ins Krankenhaus spediert,- und, schließlich, die gebrochene Frau nach Hause bringt, und aufrichtig einfachen hilf- und selbstlosen Trost anzubieten versucht. Bald weiß er, wer sie ist, als Witwe des Mannes, eines von vielen, den er auf seinem letzten Gang nicht be-gleitet -,- sondern als Rädchen der Maschine ausgeliefert hat. Seine beginnende Revolte, ge-gen sein Schicksal, das ihn im Seeleninnersten ebenso endgültig zu fressen droht wie den Vater, den er täglich versteinert vor Angesicht hat,- ausgelöst durch die Schuld am Tod seines Sohnes,- verdichtet sich dieser (Aufbegehr) und gewinnt an Gestalt in berührendem Kontakt mit ihr. Alles läuft auf eine endliche, finale Explosion der Enthüllung ihres beiderseitigen vom gnadenlosen Schicksal längst geknüpften Bezuges hinaus: ein erwartetes Ende, das uns Forster verweigert,- denn hier hat er eine endliche Überraschung für uns bereit. Der allmäh-lich, in einer Katharsis einer explosiven, berauschenden und unendlich befreienden, sexuellen Begegnung geläuterte und sich häutende Hank – wird mit der unbeabsichtigten Enthüllung vor der bis dahin nichts ahnenden Leticia vor die Gretchenfrage seiner Schuldverwicklung, Strafe und Lohn, gestellt. Wie wird die Antwort ausfallen? - was hat er bis dahin verdient?

Die Antwort ist zwiespältig. Wir wurden Zeuge der Schuld am Tod seines empfindsamen Sohnes, der an Hanks Härte und Ungerechtigkeit zerbrach. Wir wurden aber auch Zeuge, wie er in einer liebevollen Geste schließlich den Namen der beiden Nachbarsjungen erfragt, die er einst von ‚seinem Grundstück‘ vertrieb,- und welche er nun als Menschen,- hinter ihrer schwarzen Hautfarbe, ihm bis dahin darunter verborgen,- (an)erkennt; wie er seinen Truck deren Vater, der eine ärmliche Kfz-Werkstatt in der Farmscheune betreibt, zur Reparatur und zum Aufpolieren anvertraut; wie er seinen Job im Gefängnis kündigt, und seine Uniform, Symbol einer menschverachtenden Knechtschaft, verbrennt, und das Emblem mit Genugtu-ung sich verflüchtigen zusieht; wie er das unmittelbar nach dem Tod versiegelte Schloß vor dem Zimmer seines Sohnes wieder abschraubt,- und sich dessen Andenken – zum ersten Mal liebevoll- stellt; wie er den reparierten Transporter seiner mittlerweile bekannten bedürftigen Schicksalsverknüpfung schenkt, welche ihn kaum annehmen mag, so sehr sie seiner bedürfte; wie er sich allmählich in eine (für solchen Familienhintergrund eigentlich undenkbar ausge-rechnet) farbige Schönheit,- Halle Berry in der bei weitem anspruchsvollsten und mutigsten Rolle ihrer Karriere (zumal beim erforderlichen explosiv enthemmten seelenberührtem Sex mit Billy Bob Thorntons Hank),- verliebt ; wie er das Firmenschild seiner zum zukünftigen Lebensunterhalt erworbenen Tankstelle liebevoll „Leticia“ benamst und handbepinselt; wie er, endgültig, angesichts der letzten unhinnehmbaren Provokation seines unrettbar verlorenen Vaters (er beleidigte exzessiv rassistisch obszön die Frau, die jener! nunmehr liebt-), seine bis dahin schweigend akzeptierte Fürsorge-Selbstverpflichtung endlich desavouiert,- und den Mut hat, ihn im Altersheim unterzubringen ; - streicht daraufhin das Haus neu an, und richtet es für sie her ; gesteht ihr intim, das es ihm einzig darum geht, das sie sich endlich wohl fühlen mö-ge und er für sie Sorge zu tragen sich redlich bemühen will; was sie akzeptiert in einer unend-lich zarten und berührenden Szene, in der sie ihm ganz leise antwortet, das sie sich der Für-sorge bedürftig fühlt, die er anbietet ; wie er seine Rücksichtnahme beglaubigt durch die Be-reitschaft, sie, die er soeben nach ihrem buchstäblich auf der Straße-Sitzen nach der Pfän-dung,- in sein Haus aufnimmt,- auf dem Sofa außerhalb des (bis dahin seines) Schlafzimmers (und nachdem sie bereits längst zuvor enthemmten und seelschmelzenden Sex geteilt hatten) – nunmehr, wenn sie wünscht, auf dem Sofa zu nächtigen. Er muß es nicht; denn sie, so zart berührt, läßt wieder Nähe zu, und vergißt die schamlose Kränkung, die ihr im Hause – vom Vater – zugefügt wurde. Und nun naht das Unheil: nachdem sie sich wieder derart nahe sind,- verläßt er das Haus, spontan von ihm erfordertes Schokoladeneis (mittlerweile ihrer beider Lieblingsverwöhnung) zu besorgen ; und sie entdeckt, abgestellte Kartons beiläufig sichtend, das er der Hüter des Todes ihres Mannes war, der die Hinrichtung durchführte. Der phanta-stisch präzise und einfühlsame Score (die musikalische Untermalung, xxx) läßt das Unheim-liche und Bedrohliche dieser erneuten, völlig veränderten schicksalhaft unmenschlichen Si-tuation bis auf den Grund fühlbar werden und das Schlimmste, den letzten bedrohlichen Final eklat befürchten; die Spannung steigt ins Unermeßliche, als die nichtsahnend rückkehrende Figur Thorntons einer völlig entgeisterten und entgleisten Halle Berry (phantastische Leistung beider in dieser eindringlichsten, annähernd wortlosen Szene, in der alles über Gesten und Ausdruck transportiert wird, und das ist viel,- sehr viel!) – gegenübertritt. Sie ist angesichts der Ungeheuerlichkeit der unfaßbaren Verwicklung schockiert- und schock-gefroren bis zur Sprachlosigkeit ; er ahnt kaum, was in ihr vorgeht,- und ist reiner guter Wille. Lange weiß man nicht, ob diese Szene in der allesmöglichen Affekthandlung einer Brutalität oder ausbre-chenden Wahnsinns enden wird;
Statt dessen läßt sie sich, wie schlafwandlerisch äußerlich friedlich auf die Veranda unter ei-nen ewigen Sternenhimmel geführt, von Hank, der in seiner Veränderung und Hingabe schließlich doch, nach einem unendlich zögernden, schwankendem, allesmöglichen Moment - A b s o l u t i o n erfährt, zur stillschweigenden Bestätigung dieser Vergebung und Hoffnung auf ein besseres zukünftiges Sein – mit einem Löffel Schokoladeneis von seiner endlich lie-bevoll empfindungsgewandelten Hand- füttern zu den von ihm gesprochenen Worten: „Ab jetzt soll es besser werden“.
Für diese letzte Szene hätte Halle Berry im Namen des Teams - tatsächlich den Oscar ver-dient, denn sie ist grandios – sowohl konstruiert – wie auch gespielt. Bravo.

Ein Film, der Vergebung feiert und auf Hoffnung hoffen läßt – und das Schuld sich wandeln kann , mit, je wichtiger es wird, immer weniger Worten,- und immer eindringlicheren Gesten und Bildern. Ein Schau-werk, das die Macht der belebten Bilder nutzt -, und rechtfertigt. Ein Film, welcher der Ausdrucksmöglichkeit des Mediums gerecht wird; ein Film, der zu Recht hohe Kunst-Vergegenwärtigung genannt werden darf. Bitte, Marc Forster und alle, die bei-trugen: schenkt uns noch viele Filme.

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smartyx

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Bewertung6.5Ganz gut

Wie nur bei wenigen Filmen gelingt es Monster's Ball ohne Schnickschnack und viel Spielerei eine interessante und geschickt gestrickte, einfache, aber dennoch nicht langweilige Geschichte umzusetzen. Der Satz am Ende der Filmbeschreibung bei MP trifft es aus meiner Sicht sehr gut: "Es beginnt eine obsessive Liebe zwischen zwei Menschen, die eigentlich nichts gemeinsam haben, außer dass sie beide am Abgrund stehen, und deren einzige Hoffnung es ist, sich aneinander festzuhalten…"
Zwar finde ich die Wandlung von Hank was die Haltung pigmentbegünstigter Mitbürger angeht etwas fragwürdig, aber vielleicht ist es ja gerade das, was den Film ausmacht. Zugegeben: In seiner Situation kann ich nicht beurteilen, wie ich mich verändern würde. Seine Veränderung ist aber durchaus positiv.

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r3sortiane

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Bewertung6.5Ganz gut

Grundlage
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Nachdem ich nach dem Schauens des Films einige sehr kritische aber interessante Rezensionen gelesen habe, hat sich mein ursprüngliches Bild noch etwas gewandelt. Unterstellt man dem Film die Absicht, zwischen Schwarz und Weiß zu trennen, die entsprechenden Milieus charakterisieren und zwei die Reaktion zweier Stellvertreter im Angesicht persönlicher Katastrophen darstellen zu wollen, so muss man sicherlich zugeben, dass dies nicht wirklich authentisch gelungen ist. Halle Berry ist hierfür tatsächlich einfach zu "mainstream-hollywoodtauglich" bzw. "geleckt" (was ich aber angesichts einiger dominanter Filmszenen alles andere als wörtlich meine) und passt sowohl optisch als auch schauspielerisch nicht zu ihrer Filmfigur. Da ich mich jedoch zu wenig mit "Milieustudien" auskenne ist mir diese Diskrepanz beim Schauen nicht so sehr ins Auge gesprungen. Ich habe mich weniger auf die "ethnische Grundgesamtheit" denn auf die individuellen Schicksale konzentriert - und dabei gefiel mir der Film eigentlich recht gut.
Inhalt
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"Monster's Ball" lässt zwei Menschen aufeinander treffen, die Tragisches erlebt haben. Ein Gefängniswärter der sich des transgenerational-implementierten Einflusses seines rassistischen, vergrämten und cholerischen Vaters nicht recht entziehen kann, die gleichen Eigenschaften immer wieder schmerzlich an seinem Sohn auslässt und diesen damit letztlich in den Suizid treibt. Eine Mutter, die den kriminellen Vater ihres binge-eating-gestörten Sohnes an die Todesstrafe verliert und mit der Erziehung des stark übergewichtigen Jungen bei aller zu ihm empfundenen Liebe völlig überfordert ist. Ohne die zufällige Überschneidung ihrer beiden Schicksale zu kennen, treffen diese Hauptpersonen aufeinander und erfahren unerwarteten Halt und Sinn in ihren Leben.
Umsetzung
==========
Die eigentlich dramatische Filmidee wurde für meinen Geschmack grenzwertig ruhig und langsam umgesetzt. Obwohl es immer wieder sehr fesselnde, emotionale und wachrüttelnde Szenen gibt, verlaufen die Zwischenräume doch relativ stockend und nüchtern. Die Dialoge erscheinen so, als ob sie besonders authentisch sein sollen, wirken dabei aber manchmal ein wenig arg "kunst-lich". Als Stärke des Films empfand ich, dass er dramatische Szenen wenig dramatisch darzustellen vermochte - ganz so, wie es auch im echten Leben passieren könnte: Ersteinmal passiert da einfach nur irgendetwas - ohne viel Pomp, Trara und Schock. Erst im Nachhinein zeigt sich häufig das Ausmaß des Vorfalls.
Wertung
========
Eine optisch sehr ansprechende Halle Berry, die in diesem Film gerade angesichts dieser hervorstechenden Eigenschaft ein wenig fremdkörperhaft wirkt. Ansonsten erstklassig besetzte Figuren mit differenzierten Charakterzeichnungen. Eine dramatische, tiefgreifende Geschichte die sehr ruhig und authentisch erzählt wird. Ein Film, der als Milieustudie von Leuten die es besser als ich beurteilen können, relativ scharf kritisiert wird. Individuell jedoch fesselnde Schicksale.

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uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

hatte mehr erwartet.aber ist schon gut gemacht.zurecht oscar für berry

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moviee

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Bewertung7.0Sehenswert

Billy Bob Thornton, Halle Berry, Heath Ledger und Peter Boyle. Eine Besetzung wie sie sich jeder Produzent nur wünschen kann, honoriert mit unzähligen Nominierungen und Preisen für die Hauptdarsteller Thornton und Berry. Schon vor der Sichtung waren die Erwartungen riesengroß, nicht zuletzt dank des Oscars und der Nominierung.

Nach 111 unglaublich intensiven Filmminuten konnte ich die Flut von Auszeichnungen zumindest teilweise nachvollziehen. "Monster's Ball" ist ein wahnsinnig emotionales und nachhaltiges Filmdrama, welches nicht nur durch die vielen angesprochenen Themenaspekte eine immense Vielschich­tig­keit erzeugt. Eine sowohl mutige und unbequeme als auch eingehende und gegen Ende etwas zu ausführliche Geschichte um Sehnsucht, Trauer und Hoffnung verbunden mit einem Schauspiel par excel­lence machen "Monster's Ball" zu einem eindrucksvollen und enorm einschneidenden Independent-Drama.

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hollygolightly1

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Bewertung6.5Ganz gut

Bei diesem Independentfilm aus 2001 führte der deutsch-schweizerische Regisseur Marc Forster Regie, was vielleicht eine gute Wahl war, vielleicht aber auch nicht.
Was den Plot von "Monster’s Ball" betrifft, weiß ich nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Sicher, die sich entwickelnde Beziehung zwischen Leticia und Hank scheint interessant und emotional zu sein, aber es gibt da ein paar Dinge, die den Film nicht zu dem machen, was er hätte sein können.
Die erste Hälfte ist, auch wenn die Spannung bedingt durch ein Ereignis relativ früh nachlässt, eindeutig stärker als die zweite, die zu einem großen Teil nur noch aus Sexszenen besteht. Ob das sein musste? Vielleicht hätte man die langen Minuten lieber dazu nutzen sollen, den Plot zu dichten und seine Lücken zu decken. Denn von der Machart her ist "Monster’s Ball" ziemlich wirksam. Äußerlich gibt es nicht wirklich etwas zu bemängeln, inhaltlich schon. "Monster's Ball" ist ein Liebesdrama, das aber eigentlich keines sein will. Statt sich auf die Charaktere zu konzentrieren, die allesamt Potential zur Stärke und Ausmalung haben, beschränkt sich Forster auf ein oberflächliches Liebesspiel zwischen Leticia und Hank.
Halle Berry spielt nicht schlecht in dem Sinne, aber sie macht sich durch ihr nerviges Schauspiel unbeliebt beim Zuschauer. Leticias Charakter wird sie nicht wirklich gerecht und ihr die Rolle abzukaufen ist manchmal eine Herausforderung.
Gestört hat mich, wenn auch nicht so sehr wie andere Sachen, das Ende. Es ist viel zu oberflächlich und unzufriedenstellend, sodass der Gesamteindruck zunächst negativ ist.
Natürlich erzählt "Monster’s Ball" eine ungewöhnliche Geschichte, die einen gewissen Einfluss auf den Zuschauer hat und still ist der Film auch, was an sich ganz gut ist. Allerdings hat er mich nicht nachdrücklich berührt, sodass ich ein wenig enttäuscht war. Er fängt vielversprechend an, seine Qualitätsebene geht aber viel zu oft hoch und runter. Deshalb ist "Monster's Ball" leider "nur" ein sehenswerter Film.
Sehenswert machen ihn ganz klar Billy Bob Thornton, Heath Ledger (dessen Tod ein riesiger Verlust war und von dem ich in diesem Film gern mehr gesehen hätte) und Peter Boyle, deren Leistung eher einen Oscar verdient hätte als die von Halle Berry.
Das alles klingt auf den ersten Blick negativer, als es gemeint ist. Aber gewisse Dinge an dem Film stören schlicht und einfach. Er hat großes Potential, zumindest ein paar ausgezeichnete Schauspieler und ist interessant, aber er hat nunmal auch viele Schwächen.

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BobbyIII

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die ersten 40 Minuten sind grausam ... für die Protagonisten. Die Exposition ist hart und belastend für die Figuren, wie für den Zuschauer! Einfach Grausam und in dieser Grausamkeit, einfach brilliant! Danach kann der Film nur abbauen. Aber der Weg bergab gestaltet sich nicht so weit hinab und würdevoll, ohne steile Rampen. Im zweiten Teil wird der Film einfach "normaler". Das Zusammenfinden von gebeutelten, am Boden liegenden Charakteren. Das erstmalige Entscheiden ohne der ein lebenlang vorgefertigten Meinung. Großartig geschrieben und toll gespielt von Berry, Thornton und Boyle. Ist schön das mal wieder zu sagen, hier hat mich wirklich was berührt!

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anakyn

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Bewertung6.5Ganz gut

MB wollte ich immer mal anschauen, habe es aber bisher immer versäumt. im nachhinein fand ich den film okay, aber mehr nicht. grob gesagt ist der film nicht mehr als eine weitere schwarz-weiße lovestory (mit einer recht gewagten sexszene). inhaltlich ging mir das ganze zu butterweich. das ganze wirkt in sofern unrealistisch als das hauptdarsteller hank ja erstmal seinen eigenen rassismus überwinden müsste und sich später auch dem in seinem umfeld stellen müsste als die lovestory der beiden öffentlich wird (er schenkt ihr den wagen, benennt die tankstelle nach ihr, usw.). stattdessen ist er auf einmal nett zu den nachbarskindern, steckt mirnichtsdirnichts seinen vater ins heim und lässt die dame bei sich einziehen. keine schwierigkeiten, keine konflikte, friede freude eierkuchen ...

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kinogaengerin

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Bewertung6.0Ganz gut

Ohne Frage bietet 'Monster's Ball' dem Zuschauer eine starke Geschichte. Auf der einen Seite hätten wir eine afro-amerikanische Familie. Der Sohn ist extrem übergewichtig, der Vater wartet im Gefängnis auf die Vollstreckung seiner Todesstrafe und die Mutter muss mit all dem leben. Auf der anderen Seite leben drei Männer unterschiedlicher Generation unter einem Dach, wobei alle drei als Vollzugsbeamten arbeiten bzw. gearbeitet haben. Vater und Großvater verbindet der gemeinsame Hass auf Menschen mit dunkler Hautfarbe, einzig der Sohn sieht das anders. "Du hast mich immer gehasst, oder? – Ja. – Tja, und ich habe dich immer geliebt." Doch dann schlägt das Schicksal zu... Billy Bob Thornton spielt erstaunlich gut, was ich nicht erwartet hätte. Heath Ledger kommt leider zu kurz. Und dass Halle Berry einen Oscar fürs Nackig-machen bekommen hat, will mir nicht in den Kopf. Auch das Ende finde ich eher schwach, aber ansonsten funktioniert die ruhige Erzählweise.

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kamerakind

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Bewertung5.0Geht so

Veto!

Alles ist flach und vorhersehbar, die Dialoge sind bis zur Fremdscham pathetisch und dieser Oscar - god no! Mutig ist diese Sexszene sicherlich, aber weder integriert sie sich förderlich in den Film noch ist sie besagte Auszeichnung wert. An sich hätte das kreative Buch zu einem tollen Film gelangt, doch hier wurde viel gewollt und wenig erreicht.

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kamerakind

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Ist es das, was du aus meiner Rezension heraus gelesen hast?


r3sortiane

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hehe - gute Frage an Mr. Ogi :-D


Cellmorbasg

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Bewertung6.0Ganz gut

Zwei verlorene Seelen auf ihrem Weg nach Glück, beide durch das Schicksal verknüpft, durchschreiten sie ein tiefes Tal - Zutaten für eine große Geschichte. Eine solche Konstruktion muss mit Leben gefüllt werden und das gelingt bis zum Erreichen der Talsole - dem Verlust der Söhne - ganz gut, doch danach gerät die Erzählung ins Stocken und erschöpft sich in der Darstellung des Gefühlzustandes der beiden Protagonisten. Die Konflikte die beide auszuhalten haben, werden gut herausgearbeitet (das gilt auch für die der Verstorbenen), doch fehlen mir dabei die konfrontativen Situationen in denen sich diese Spannungen entladen. Stattdessen schließt der Film mit der scheinbar hoffnungsvollen Botschaft, dass Leticia, wie zuvor Hank, ihren inneren Frieden gefunden hat und die Vergangenheit akzeptiert. Das hat mich leider kaum erreicht und war mir zu einfach, ich hatte eher einen großen Knall erwartet. Für die schwierigen Situationen die man auf der Leinwand gesehen hat, wären durchaus mehr Emotionen und Gefühlsausbrüche drin gewesen, wie sie die Figuren in der ersten Hälfte auch gezeigt haben. So bleiben Hank und Leticia apathisch zurück und hinterlassen wenig Hoffnung auf ein gutes Ende ihrer gemeinsamen Geschichte.

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Filmfanatiker

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Bewertung6.5Ganz gut

Zwei verlorene Seelen in einer für sie verlorenen Welt. Trotz aller Gegensätze, ziehen sie sich magisch an und geben sich gegenseitig Halt. Hab den Film mittlerweile nach unten korrigiert, da er für mich an manchen Stellen zu zäh ist. Trotzdem eine schauspielerische starke Leistung vor allem von Billy Bob Thornton.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.0Herausragend

Eine zu recht Oscargekrönte Halle Berry,ein extremst starker Billy Bob Thornton, ein sensibler und Tränen in die Augen drückender ( weil in Erinnerung bringender das mit ihm einer der talentiertesten Schauspieler überhaupt viel, viel,viel zu früh verstorbener) Heath Ledger und ein so mieses Arschloch von (Rolle) Peter Boyle das man ihm am liebsten mit einer Schaufel das Gesicht einschlagen würde.

Dazu eine Geschichte voller Seele,Brutalität,Hoffnung, Verzweiflung und Resignation.

Wer Dramen mag bekommt hier eines der ganz großen.

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atilla

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Bewertung0.0Hassfilm

Das war der allerschlechteste und allerlangweiligste und allersinnloseste,... (könnte die Liste mit negativ-Superlativen noch beloebig fortsetzen, aber die Beschäftigung mit diesem Film löst bei mir Hassgefühle aus also fasse ich mich kurz)... Film den ich je in meinem Leben gesehen habe!!

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aLwauCino

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NOOOOOOOOOOOOOT!


atilla

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yes it was


agynessa

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film hat mich echt beeindruckt, kein Wunder das Angelina Jolie sich mal diesen Billy Bob gekrallt hat, der Typ ist ein verdammt guter Schauspieler und Halle Berry war auch nicht schlecht. Vor allem die Liebesszenen gingen einem richtig nahe.

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werner-holt

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Bewertung2.0Ärgerlich

Langweilig, langatmig, uninteressant.
Gott sei Dank sieht meine Freundin das genauso, also fällt somit auch flach das es ein Chick Flick ist.
Warum hat Halle Berry dafür bloß einen Oscar bekommen? Wegen der umfangreichen Busenszenen? Oder es muss wohl ein sehr mageres Filmjahr gewesen sein.

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Nikias78

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie ein gutes Drama baut es sich langsam auf, um dann immer intensiver zu werden. Gute Darsteller ergänzen die leider am Ende abflachende Geschichte. Halle Berry spielt sehr gut und ist eine der erotischsten Frauen Hollywoods. Billy Bob ist ein guter Schauspieler, auch wenn ich nie nie verstehen werde, was Angelina Jolie je an ihm gefunden hat ;-)

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