Monsters

Monsters (2010), GB Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Thriller, Kinostart 09.12.2010


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6.4
Kritiker
40 Bewertungen
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5.9
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205 Kommentare
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von Gareth Edwards, mit Whitney Able und Scoot McNairy

In Monsters versucht ein Angestellter, sich mit der Tochter seines Chefs vor Aliens in Sicherheit zu bringen.

Die NASA sendet auf der Suche nach anderen Lebensformen eine Raumsonde auf einen der Jupitermonde. Doch etwas geht schief und die Sonde zerschellt auf ihrer Rückkehr mitten in Mexiko – kurz darauf kommt es zu ersten Begegnungen mit außerirdischem Leben. Es wird sofort damit begonnen den infizierten Teil des Landes mit einer riesigen Mauer abzugrenzen. Sechs Jahre später steht der Bau kurz vor dem Abschluss. Inmitten des Schreckensszenarios wird der Fotojournalist Andrew von seinem Boss damit beauftragt, dessen junge Tochter Samantha vom Süden Mexikos quer durch die infizierte Zone in die USA zu bringen. Die Zeit drängt, da die Mauer kurz vor der Schließung steht.

Hintergrund & Infos zu Monsters
Monsters, das Regiedebüt von Special–Effects Spezialist Gareth Edwards, der auch für das Drehbuch und die Kameraarbeit zuständig war, war eine der Kinoüberraschungen des Jahres 2011. Monsters unterscheidet sich von anderen Science-Fiction-Filmen in seiner stillen Erzählweise. Viel Platz wird den beiden Charakteren auf ihrem „Roadtrip“ durch die Dschungel und verlassenen Städtes Mexiko gelassen. Die Kritik war voll des Lobes für die ungewöhnliche Geschichte, die das gespenstische Setting nicht nur für actiongeladene Kämpfe mit den Aliens nutzt, sondern sich schlauerweise auf die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren konzentriert. Der Überraschungserfolg von Monsters führte auch zu einem Sequel namens Monsters 2 – Dark Continent.

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Kommentare (195) — Film: Monsters


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StrykeOut

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Bewertung7.5Sehenswert

"Monsters" erinnert auf den ersten Blick an Neill Blomkamps "District 9". Beide Filme waren das Spielfimdebüt ihres jeweiligen Regisseurs, beides sind Sci-Fi-Filme mit eher geringem Budget und beide zeichnen sich durch eine besondere Atmosphäre aus.
Sie beschäftigen sich mit der Frage, was passieren würde, wenn heute Außerirdische auf der Erde landen würden. Hinweise auf die Anwesenheit der Aliens sind eher subtil. Warnhinweise, Graffitis, zerstörte Fahrzeuge, Fernsehsendungen zeigen deren Präsenz, weniger krasse Effekte. Das gilt für "Monsters" noch wesentlich mehr. Mit sehr begrenzten Mitteln wird hier eine überzeugende, glaubwürdige Zukunftsvision inszeniert, die mit ihrer besonderen Atmosphäre sofort fesselt.
Anderes als bei "District 9" dient das Alien-Setting auch weitesgehend nur als atmosphärische Kulisse, die die Handlung ermöglicht.
Denn "Monsters" ist kein Actionfilm, kein Horrortrip und auch kein Abenteuerfilm. Trailer und der DVD-Hüllen-Text lassen das zwar vermuten, wer sich den Film aber anschaut, um ein Actionfeuerwerk oder düsteren Survival-Horror zu erleben, der wird enttäuscht werden.

Viel mehr ist "Monsters" ein Roadmovie. In ruhigen, teils beeindruckend schönen Bildern schildert er die Reise zweier Menschen. Diese Reise ist gefährlich, traurig und doch wunderschön. Der Film zeigt uns zwei Reisende, die durch die Grenzerfahrungen merken, wie falsch ihr "normales" Leben läuft, dass ihre Probleme nicht bei den riesigen Aliens zu suchen sind, sondern in ihrem Alltag und in den Entscheidungen, die sie getroffen haben. Ihr Roadtrip ist im Endeffekt eine Selbstfindungsreise.
Dabei liegt der Fokus des Films nicht bei den titelgebenden Monstern, sondern auf seinen beiden Hauptfiguren. Die Beziehung zwischen diesen beiden entwickelt sich überraschend unkitschig und klischeefrei. Im Laufe der Reise lernen sie sich besser kennen, erfahren von den Problemen des anderen und lernen sich (vielleicht) auch lieben.
Die Schauspieler dieser beiden Figuren (übrigens die einzigen professionellen Schauspieler des Films) haben eine super Chemie und passen gut zu ihren Figuren.

Auch die Bilder und die Musik des Films können sich sehen bzw. hören lassen. Wenn man bedenkt, wie gering das Budget war (500.000$), sind die Kameraarbeit, die Kulissen und die Lichtstimmung schon sehr beeindruckend.
Kleinere Schwächen gibt es beim CGI. Dies schwankt deutlich in seiner Qualität, komplett glaubwürdig und wie ein Teil der realen Welt wirken die Effekte aber nie. Trotzdem sind sie nie störend oder richtig schlecht. Dafür, dass sie von Gareth Edwards alleine an dessen Laptop erstellt wurden, können die Effekte doch überzeugen. Gerade die letzte Szene an der Tankstelle ist in meinen Augen überwältigend schön.

Insgesamt ist "Monsters" sicherlich kein Film für jeden. Es fällt schwer ihn einem Genre zuzuordnen, Spannung, Action oder Horror gibt es praktisch nicht und die Aliens sind praktisch nie zu sehen. Wer sich darauf aber einlassen kann, bekommt eine tolle Atmosphäre, schöne Bilder und wird auf eine nachdenkliche, intelligente Reise mitgenommen.

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Benutzername94

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Bewertung2.5Ärgerlich

-Ausführliche Inhaltsangabe- -Enthält viele SPOILER-

Ich wundere mich sehr darüber weshalb der Film die Lager spaltet. Einige schreiben etwas von Tiefgründigkeit und so frage ich mich im Nachhinein, ob ich etwas verpasst habe.

Die Aliens, einfallslos designte Riesen-Kraken und ein paar leuchtende Baumpilze haben sich in Mexiko niedergelassen, wo sie nun in typischer Manier von den Menschen weggebombt werden. Das war die Aliengeschichte. Hauptgeschichte besteht überwiegend aus zwei Charakteren: hübsches Ami-Mädel, Tochter eines steinreichen Zeitungsbesitzers, und ein Ami-Reporter, der die Tochter nach Hause bringen soll. Behält man im Hinterkopf, dass in allen Ecken Gefahr lauert und der Seeweg in die USA direkt an die Infizierte Zone grenzt, ist das Handeln der Charaktere ziemlich plump. Vor dem Abfahrtstermin wird sich ordentlich besoffen und der Reporter verschläft. Und so müssen die beiden, wer hätte das gedacht, zu Fuß durch den Urwald in die USA spazieren. Zwar passiert bis auf einige Toilettengänge des Mädels im Unterholz so gut wie nichts, doch das Ende setzt dem ganzen die Krone auf....

Die beiden Überlebenden sitzen auf einem uralten Tempel und schauen über ein üppiges Tal Richtung rettende Grenze. Ein fein einmontierter und übergroßer Special-Effect-Grenzwall signalisiert: man ist fast am Ziel. Es wird wortkarg philosophiert, die restliche Dschungelcampprüfung bringt keine neuen Erkenntnisse. Man erreicht am grellsten Vormittag die andere Seite, durchstöbert kurz darauf ein paar Quadratmeter einer verlassenen und zerstörten Gemeinde, trifft auf eine verwirrte alte Frau, die einfach nur Quack, Quack, Quack schreit (Tatsache!) und landet schließlich in einer von Neonlicht durchfluteten Tankstelle, um dort unverbindlich zu plaudern. Hier werden dann auch die letzten 15 Minuten des Films spielen. Man hofft als Zuschauer wenigstens auf einen spektakulären Showdown auf der Zielgeraden ...man hofft vergeblich.
Frau ruft ihren Verlobten an und heuchelt ihm was vor, Fotograf ruft seinen kleinen Sohn an und bekommt das große Flennen. Alles kitscht sich dem Ende entgegen; man ist etwas müde vom Plaudern. Mit einem eindrucksvollen Dialog ("was hast Du morgen vor?" - "Weiß nicht. Und Du?" - "Hmh ...") gehen die Gedanken gen Sternenhimmel. Dieser ist schön, es ist mucksmäuschenstill, das ebenfalls angerufene Rettungsteam ist bereits im Anmarsch, man bereitet sich auf den Abspann vor ...
Doch dann, wer hätte das gedacht, sind doch noch die Tentakel in der Tankstelle! Tentakel von zwei riesigen Viechern, die an blinkende Barbapapas auf Stelzen erinnern. Die Viecher sind friedlich, scheinen eine Art Balz aufzuführen und machen sich - nachdem sie völlig lautlos gekommen sind - mit lautem Getröte in die Dunkelheit davon. Man wundert sich mittlerweile über gar nichts mehr ...
Das Paar ist gerührt angesichts des kurzen Liebesspiels der Aliens. Es gibt sich ebenfalls einen Kuss. Dann treffen die Retter ein.
Einsteigen, abfahren, abruptes Ende.
Der nächste Angriff kommt bestimmt.

Nee danke, aber ohne mich ...

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Zuckerspinne

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Bewertung3.0Schwach

Spoiler!
.
.
Die Bilder, die Stimmung, die Schauspieler und die Musik sind ziemlich gut und das ist auch der einzige Grund weshalb ich mir den Film bis zum Schluss angesehen habe.

Denn Monsters ist leider zäh wie Kaugummi...alles zieht sich in die länge, die Aliens kommen nur selten vor und die ganze Geschichte dreht sich um die zwei Hauptprotagonisten und ihre, leider sehr ermüdende Reise.

Leider wird das ganze ziemlich langatmig rübergebracht. Für andere mag das ja Stimmungsvoll sein, ich fand es leider ziemlich ermüdend.

Gegen Ende wird man mit etwas OctopusMonsterAlien Action entschädigt, aber das rettet den Film leider auch nicht.

Obwohl, entschädigt stimmt nicht ganz. Weder sieht man die Viecher kämpfen, noch rennt irgendwer um sein leben. Sieht eher so aus wie ne Art Paarungstanz...
Auf das hab ich den ganzen Film lang gewartet!

Das die beiden aus der Quarantäne Zone gerettet werden, finde ich nicht so logisch und seit Speed wissen wir, das Beziehungen, die auf extremen Erfahrungen beruhen, nicht von Dauer sind.

Aber jetzt mal ernsthaft...Was soll das ganze? Ne Roadtripschnulze die sich als Alien Film tarnt?

Schade habe ich mich nicht vorher über den Film informiert, ansonsten hätte ich mich vielleicht davon bewahren können.
Das waren die langweiligsten 94 Minuten seit langem.

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cyberpunky

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film lebt von seiner speziellen Atmosphäre und den gut harmonierenden Hauptdarstellern, hebt sich erfreulich von der belanglosen Masse ab!

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jawe77

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Bewertung1.0Ärgerlich

Was soll den das sein ?!! Wenn 1 Flüchtling über die Grenze kommt wird a Zirkus gemacht, jedoch die Aliens gehen einfach so wie ein altes Pensionistenpärchen abends spazieren und es kräht kein Hahn ?!! Realität = 1 Viech + der ganze Planet wird mobil gemacht !!!!

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TrunxX

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Bewertung1.0Ärgerlich

ich hab den Film jetzt 2 Mal gesichtet, einfach weil ich mich in die vielen guten Kritiken reinversetzen wollte aber ich bleibe dabei, der Film gehört zu TELE5 in die Nachtvorstellung, so zum einpennen oder so, was mir mehr Angst macht als der Monsters Film ist die Tatsache das Gareth Edwards demnächst irgendwas mit dem Star Wars Franchise zu tun haben soll....ich spring freiwillig in eine Laserschwertklinge

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The Chief

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film, dessen Titel er zu Recht trägt, aber nicht aus dem zu erwartenden Grund. Dies ist seine größte Stärke. Er ist ein Film, der einen auf dem falschen Fuß erwischt und etwas mehr ist als er zu sein scheint. Eben kein ,,Mensch vs. Alien Endzeit die Welt wird in Schutt und Asche gelegt Szenario".
Es wird versucht, dass ganze möglichst real darzustellen. Dies gelingt größtenteils, obwohl die Effekte der Monster nicht die besten sind. Aber für dieses niedrige Budget sind sie sehr gut. Die Story ist simpel, die Dialoge recht flach und einfallslos. Die Chemie zwischen beiden Protagonisten stimmt, obwohl ihr Spiel zuweilen etwas hölzern ist.
Dennoch mag man den beiden zuschauen.
Genial ist Gareth Edwards Sinn für die Optik. Er weiß gekonnt Stimmung und Bilder in Szene zu setzen und holt in diesen Situationen das maximalste raus. Er stimmt sogar mehrfach im Film einen kritischen Ton an, was ich sehr erfrischend fand.
Schade nur, dass der Film eigentlich gar nicht an Fahrt auf nimmt, man so gut wie keine Hintergrundinfos bekommt und auch die Alien Rasse nur sehr kurz zu sehen ist und schon fast nur als lückenfüller dient. Das lange Warten auf die Kreaturen erzeugt zwar Spannung, die aber leider insgesamt verpufft und etwas in Langeweile übergeht.
Ansonsten ein Film, in dem man vor allem Edwards großes Talent heraus sehen kann.
Wer sich drauf einlässt, der könnte positiv überrascht werden.

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marius.martinez.5

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Fand den Film einfach nur genial. Bei den beiden Darstellern stimmt einfach die Chemie vor der Kamera. Generell die ganze Atmosphäre im Film ist beeindruckend. Der Film ist eine perfektes Beispiel, dass es immer noch möglich ist einen tollen Film zu drehen mit einem Budget von unter 500.00$, was für einen Alienfilm beeindruckend ist. Hier und da sieht man dem Film bei der Inszenierung der Aliens das geringe Budget an, jedoch finde ich das nicht weiter dramatisch, sondern bin eher fasziniert wie gut sie doch aussehen.

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annaberlin

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich hatte mehr erwartet. Was hängen geblieben ist, sind auf jeden Fall die verträumten Bilder und die hübsche Whitney. Ab und an mutet das Ganze an District 9 an, jedoch nur in den Bildern. Die Story ist leider ziemlich flach, was daran liegt, dass vieles nur angedeutet wird. 'Monsters' ist definitiv der falsche Titel für diesen Liebesfilm, in dem es eigentlich nur nebensächlich um Aliens geht. Ich kann verstehen, wie ein Produzent das große Regietalent in Gareth Edwards herauslesen konnte, nachdem er Monsters sah, der ja nun doch ein außergewöhnlich guter Debütfilm ist. Leider ist mir die Storyline einfach zu nichtssagend.

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mitcharts

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MONSTERS ist eben nicht der falsche Titel. ;)
Falls du ihn dir nochmals anschauen solltest, dann achte mal auf die kleinen Zwischentöne, die immer wieder eingeworfen werden hinsichtlich der 'Alieninvasion" und dem Umgang der Menschen damit und dem Menschen allgemein, dann wird schnell deutlich warum der Titel so gewählt wurde.
Die Reise der Beiden bzw. was sie auf der Reise erleben, spielt dabei auch eine Rolle.


J-Ross

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Bewertung4.0Uninteressant

"Monsters" ist ein Film, der völlig falsche Erwartungen schürt (allein wegen dem Titel) und dann auch mächtig enttäuscht. "Monsters" ist ein Monsterfilm, der kein Monsterfilm ist, sondern eher eine Mischung aus Roadmovie und Liebesfilm im Science-Fiction Gewand. Von Monstern ist so gut wie nichts zu sehen. Man wartet und wartet und fragt sich schließlich, wann die Handlung mal in Fahrt kommt. Leider tut sie das gar nicht. Die Handlung macht einen sehr ziellosen Eindruck und nach kurzer Zeit habe ich spaßeshalber schon das Ende voraussagen können. Dass es tatsächlich so geendet ist, wie ich mir gedacht habe, hat mich dann sehr amüsiert.
Den Charakteren fehlt es an Charme, die Dialoge sind oft sehr gehaltlos und es kommt einfach kein Interesse für die Charaktere auf, die man bei ihrem Weg nach Hause begleitet.
Der Aufbau des Szenarios funktioniert allerdings ganz gut. Durch die Alien-Bedrohung in Mexiko wurde der Norden des Landes als infizierte Zone kenntlich gemacht. Es ist kein Zuckerschlecken, in die USA zu kommen und die Infizierung zieht Folgen nach sich...
Trotzdem fehlt es stark an Spannung. Der Ernsthaftigkeit und der möglichen Bedrohung der Situation werden so gut wie kein Ausdruck gegeben. Letztendlich bleibt "Monsters" eine große Enttäuschung.

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WNKino

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Bewertung0.0Hassfilm

Ein Wort:
Laaaaaaangweilig!
Finger weg!

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MrDepad

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was man sich vom Debüt "Monsters" von Regisseur Gareth Edwards paradoxerweise nicht erwarten darf: Einen Film über Monster.
In dem Streifen geht es stattdessen mehr darum, wie eine veränderte Welt aussieht, in der die Existenz von unbekannten Lebensformen zur Realität wurde und die Reaktionen der Menschen darauf.
Inmitten dieses Szenarios, in dem zwischen den USA und Mexiko eine riesige Quarantänezone errichtet wurde, genannt "Infected Zone", müssen sich ein Mann und eine Frau unfreiwillig einen Weg durch dieses Gebiet bahnen, um wieder nach Hause zu finden.
Edwards beweist in seinem gerade mal 500.000 Dollar teuren Erstlingswerk ein beachtliches Gespür für Figurenzeichnung, Atmosphäre und Emotionen. Abgesehen von dem Hauptdarsteller-Duo Scoot McNairy und Whitney Able, die wunderbar vor der Kamera harmonieren, ist der Film fast ausschließlich mit Statisten rund um Mexiko gedreht, die Spezialeffekte hat Edwards am PC im heimischen Schlafzimmer erstellt. Trotzdem bietet der Film absolut fantastische Bilder, die einen authentischen, einhüllenden Eindruck eines bedrückenden Evakuierungs-Szenarios bieten.
Vereinzelt angereichert mit spannenden Momenten ist der Streifen an sich ein langsames Arthouse-Road-Movie, in dem die Beziehung zwischen zwei Figuren immer weiter vertieft wird und beide ihr Innenleben offenbaren.
Mit einer fast schon anmutigen sowie beängstigenden Präsenz setzt Edwards die Kreaturen in Szene und überlässt es dabei voll und ganz dem Zuschauer, sich eine Meinung über deren Verhaltensweisen zu bilden.
Einen klaren Höhepunkt erreicht der Regisseur schließlich mit dem an einer Tankstelle stattfindenen Finale, bei dem er Intensität, Intimität und überwältigende Emotionen sowie Erkenntnisse zu einem prickelnden Schlusspunkt vereint, der begeistert.
"Monsters" ist ein wunderbares Independent-Debüt, bei dem Regisseur Gareth Edwards seine Talente bereits voll ausleben konnte. Der eigentlich aus dem Special-Effects-Bereich stammende Mann beweist großes Talent für Bilder, Atmosphäre und Figuren und liefert somit ein außergewöhnliches, kleines Science-Fiction-Werk fernab von Action und Bombast.

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sachsenkrieger

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Bewertung7.5Sehenswert

Entgegen meiner eigenen Erwartung hat mich dieser Film "damals" in seinen Bann gezogen und jetzt hat er es wieder getan. Mag sein, das er voller kleiner Fehler, Lücken und Schwächen steckt, aber wenn ich mir ansehe, was Regisseure in den letzten Jahren mit dem mehr als hundertfachen Budget zusammengeschustert haben, kann ich diesem Werk nur Anerkennung zollen. Denn wenn man genau hinschaut, haben selbst die Meisterwerke des Genres durchaus ihre kleineren und größeren Fehler.

Gareth Edwards hat seinen ersten Film mit weniger als 500.000 Dollar am Laptop zusammengebastelt, dabei hat er fast sämtliche Arbeiten selbst erledigt. Mit einer "Filmcrew" von 5 Personen und zwei professionellen Schauspielern hat er einen Film erschaffen, der zumindest mich 90 Minuten gut unterhalten hat. Kein Klassiker, aber ein beachtenswertes Erstlingswerk.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Dr.Bobo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jaja Das ewige Rumgejammer über den Trailer:
"Hab gedacht das ist ein Actionfilm"
"Der Trailer sagt was ganz anderes"
"Man war das langweilig"
Jop über den Trailer kann man echt sagen was man will, da er wirklich komplett falsche Erwartungen schnürrt. Monsters ist kein Independence Day oder vielleicht sogar ein Alien. Monsters ist viel mehr ein Liebesfilm, ein Roadtrip oder ein Sozialkritisches Drama.
Was wäre wenn wir eigentlich die Monster sind?
Wie würdest DU reagieren wenn Aliens in unserer Welt rumspazieren ?
Angst ?
Akzeptanz ?
Aggression?
Monsters besitzt eine ganz eigene bedrückende Stimmung, keine Spannung mehr eine Art Beklemmtheit. Zum einen aufgrund der beiden Liebenden, welche einfach nicht so wirklich zu ihren Gefühlen stehen und der "Bedrohung" durch die "Monster".
Spätestens nach dem wunderschönem Ende war mir klar das Monsters ein unglaublich innovatives Drama ist, welches mich schwer gepackt hat. Wenn man also nicht grade der größte Fan von Ballerorgien ala Micheal Bay ist, sollte man mal rein schauen.

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movie-mark

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Bewertung7.5Sehenswert

Viel zu schlecht bewerteter film. Seudem ich fan vom neuen godzilla film geworden bin , bin ich aufmerksam geworden und zwar auf die filme von gareth edwards. Als ich gesehn hatte das der man noch fast nix an filme gemacht hatte hatte ich ein wenig zweifel was godzilla angeht.als test sah ich mir schonmal monsters an und muss sageb das der film super war er hatte halt seine langezogenen szenen mit viele gerede und wenig monstern. Das wiederum fand ich klasse diese zertörte aber aktzeptirte welt der menschen. Die monstwr werden evht sehr selten gezeigt das wiederrum find ich klasse da ich wen man sie mal zu sehen bekommt mit einer spannung hinschaue das man nicht einmal blinzeln will.trotz dieser monster kriese erzählt der film auch und den eine leichte liebes geschichte der beiden hauptdarsteller die sich durch die invizierte zone schleichen und sich nebenbei kennen lernen und sich immer näher kommen. Jedzt weiß ich das wen godzilla so aufgebaut ist wie monsters , er trozdem anschaubar seien wird. Ich erwarte aber trozdem einen mega katastrophen film :D

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rainewardo

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Bewertung5.0Geht so

Bald startet das "Godzilla" Remake (oder besser: Re-Remake) und Gareth Edwards ist der Mann, der die Fäden im Hintergrund zieht. Grund genug also, sich seinen ersten "Monsterfilm" (der passenderweise noch "Monsters" heißt) zu gemüte zu führen, um zu schauen, was einen Mitte Mai im Kino erwartet. Das Ergebnis ist eher ernüchternd und hinterlässt einen faden Beigeschmack.

So ist die Ausgangslage der Geschichte zwar durchaus originell und mal etwas Neues im Gegensatz zu den ganzen Monster-Angriffsszenarios, doch dabei bleibt es auch. Die Handlung ist zu vorhersehbar und zu konstruiert, die Dialoge flach und die Charaktere wecken kaum Sympathien (Whitney Able sieht zumindest ganz anschaulich aus).

Für ein Film dieser Preisklasse verfügt er jedoch über gute Effekte. Die größte Schwäche ist jedoch nicht Edwards Inszenierungskunst, sondern das von ihm geschriebene Drehbuch. Grund zur Hoffnung: bei "Godzilla" wird Edwards nur Regie führen, sodass alle Hoffnung noch nicht verloren ist.

Fazit: Originelle Idee einer Monster-Invasion, die leider zu sehr unter dem schwachen Drehbuch, den flachen Charakteren und den dümmlichen Dialogen zu leiden haben.

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philipp.ottmar

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Bewertung3.0Schwach

Sorry, aber selten war ich so enttäuscht. Liebe? Spannung? Sonst irgendwelche Emotionen? Nicht wirklich. Ich fand den Film von vorne bis hinten einfach ... blöd.. teilweise auch ziemlich unlogisch (Der Vadda ist doch reich oder nicht.. Warum schickt der keinen Hubschrauber um die da rauszuholen?).

Da hilft auch der kritische Unterton nix, der sich durch den Umgang der Regierung mit dem Problem aüßert.

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LivingDead

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Intention einen Monsterfilm der etwas anderen Art zu machen, in diesem Sinne mit dem Schwerpunkt auf die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten, ist stets spürbar, vor allem durch diverse Brüche der Erwartungshaltungen. Ob die Qualität des Filmes, welche sich daraus ergibt, auch mit gesteigertem Budget vom Regisseur gehalten werden würde, wird sich dann wohl mit der Neuverfilmung von Godzilla zeigen...

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maximahls

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mehr Safari als Action-Feuerwerk
Mehr Lovestory als Survival-Horror
Mehr Subtilität als Aggressivität
Mehr Charakter als Monster

Ungewöhnlich für einen Film, der "Monster" heißt und dessen genretechnischen Verwandten Action-/Abenteuerfilme wie Krieg der Welten, Super 8, District 9 oder gar Pacific Rim sind. Ich vermute genau diese Erwartungen an Genrekonventionen sind für die vielen durchschnittlichen bis schlechten Kritiken verantwortlich. Was er macht, macht "Monsters" sehr gut, inklusive glaubwürdige Schauspielern, guter Regie und, trotz des wahrscheinlich geringen Indiebudgets, ganz passablen Aliens. Zwei Daumen Hoch für Atmosphäre und Realismus.

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Deep Ford

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Bewertung7.5Sehenswert

Statt eines typischen Sci-Fi-Actionsfilms mit einer hektisch eingeflochtenen Liebelei am Rande bekommt man hier eine einfühlsam inszenierte Romanze mit Alienhintergrund serviert. Die beiden Hauptdarsteller spielen trotz ihrer Unbekanntheit durchaus nicht auf Soap-Niveau. Sie erreichen mit kleinen Gesten und subtiler Mimik mehr als so mancher "Star", und ihre Liebesgeschichte bewegt und ist glaubwürdig.
Letzteres nicht trotz, sondern weil die Dialoge recht einfach und banal gehalten sind. Denn mal ehrlich: Wer trägt seiner Angebeteten heute noch Sonette vor oder sinniert über komplexe politische Angelegenheiten, wenn man bei ihr landen will?
Ich empfand den Film durchaus nicht als langweilig, sondern lediglich entschleunigt. Diese Unaufgeregtheit und Langsamkeit macht ihn innerhalb seines Genres zu etwas Besonderem. Wer also mal keine Lust auf ultraschnelle Schnitte und Kameragewackel hat und sich trotzdem nicht die x-te Romcom mit Jännifa Änistän reinziehen möchte, der liegt mit "Monsters" richtig. Ein paar Denkanstöße über unsere Gesellschaft gibt's noch dazu. Was will man mehr? :-)

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