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Monsters

Monsters (2010), GB Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Thriller, Kinostart 09.12.2010


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6.5
Kritiker
38 Bewertungen
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5.9
Community
3623 Bewertungen
206 Kommentare
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von Gareth Edwards, mit Whitney Able und Scoot McNairy

In Monsters versucht ein Angestellter, sich mit der Tochter seines Chefs vor Aliens in Sicherheit zu bringen.

Die NASA sendet auf der Suche nach anderen Lebensformen eine Raumsonde auf einen der Jupitermonde. Doch etwas geht schief und die Sonde zerschellt auf ihrer Rückkehr mitten in Mexiko – kurz darauf kommt es zu ersten Begegnungen mit außerirdischem Leben. Es wird sofort damit begonnen den infizierten Teil des Landes mit einer riesigen Mauer abzugrenzen. Sechs Jahre später steht der Bau kurz vor dem Abschluss. Inmitten des Schreckensszenarios wird der Fotojournalist Andrew von seinem Boss damit beauftragt, dessen junge Tochter Samantha vom Süden Mexikos quer durch die infizierte Zone in die USA zu bringen. Die Zeit drängt, da die Mauer kurz vor der Schließung steht.

Hintergrund & Infos zu Monsters
Monsters, das Regiedebüt von Special–Effects Spezialist Gareth Edwards, der auch für das Drehbuch und die Kameraarbeit zuständig war, war eine der Kinoüberraschungen des Jahres 2011. Monsters unterscheidet sich von anderen Science-Fiction-Filmen in seiner stillen Erzählweise. Viel Platz wird den beiden Charakteren auf ihrem „Roadtrip“ durch die Dschungel und verlassenen Städtes Mexiko gelassen. Die Kritik war voll des Lobes für die ungewöhnliche Geschichte, die das gespenstische Setting nicht nur für actiongeladene Kämpfe mit den Aliens nutzt, sondern sich schlauerweise auf die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren konzentriert. Der Überraschungserfolg von Monsters führte auch zu einem Sequel namens Monsters 2 – Dark Continent.

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Cast & Crew


Kritiken (23) — Film: Monsters

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.5Uninteressant

Der kostengünstige, ambitionierte Clash aus Sci-Fi, Road Movie und Drama macht seine Verweise auf Fremdenhass, Terror-Katastrophen und -Angst überdeutlich. Dadurch wirkt „Monsters“ immer ein wenig zu gewollt. Dabei schafft es Regisseur Gareth Edwards durchaus Bilder einzufangen die nachdenklich stimmen und es verstehen den Zuschauer kurzzeitig zu fesseln. Doch dazwischen fehlt dem Film die Sogwirkung. Die Konflikte und Liebelein zwischen dem Paar, wirken weder sonderlich geistreich noch wahrhaftig. Hier zeigt das Drehbuch seine größte Schwäche, denn obwohl das Haupt-Duo durchaus sympathisch ist, wäre es letztlich in einer Daily Soap besser aufgehoben.

„Monsters“ ist im Kern ein wirklich netter, intelligenter Film, doch den Ballast den er mit sich schleppt und den Edwards zu oft zu viel Raum lässt, drückt die Qualität des Films gehörig nach unten, auch weil er nie einen sonderlich hohen Spannungsgrad erreicht.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Ich kann viele der Kritikpunkte gar nicht nachvollziehen, vor allem finde ich den Film nicht langweilig. Allerdings muss ich zugeben, daß der Titel ungeschickt gewählt ist, weil er falsche Erwartungen weckt. "Monsters" ist alles andere als der klassische Monsterfilm, er ist auch kein (klassischer) Science-Fiction-Film. Er ist ein Road-Movie mit dramatischen Elementen in einem Sci-Fi-Szenario. Wie ich finde, in einer sehr coolen und ungewöhnlichen Mischung. Die große Stärke des Films ist die Atmosphäre, die irgendwo zwischen dokumentarisch-realistisch und apokalyptisch-spannend angesiedelt ist. Die Endzeitstimmung finde ich geradezu grandios getroffen und der Film hat durchaus politische Untertöne. Dazu sind die Effekte für einen absoluten Independent-Streifen mit einem Gesamtbudget, das wohl andere Filme fürs Catering ausgeben, geradezu eine Offenbarung. Man merkt, daß der Autorenfilm von einer leidenschaftlichen Vision seines Schöpfers getragen ist. Dazu merkt man dem Darstellerpaar an, daß die Chemie stimmt. Vermutlich liegt das daran, dass sie privat liiert sind, dass das alles so stimmig aussieht zwischen den beiden. Bin wirklich überrascht und angetan...

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

„Cloverfield“ war vor gut zwei Jahren der erste Monsterfilm, der mit der rauen Ästhetik von selbstgedrehtem Videomaterial die in unserem kollektiven Unterbewusstsein gespeicherten Bilder der Terroranschläge vom 11. September 2001 beschwor. Als soziopolitische Metapher sind Filmmonster heute diffuser und unbeherrschbarer geworden. "Monsters" ist ein verhaltenes Monster-Road-Movie, das mit dokumentarisch anmutenden Bildern die trügerische Authentizität der Nachrichtenbilder aus Kriegs- und Katastrophengebieten beschwört.

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Khitos: Kälte Reich

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6.5Ganz gut

Das Kino-Erstlingswerk von Gareth Edwards ist eine sehr schlecht vermarktete Monstergeschichte, dafür aber ein viel besserer Beziehungsfilm, dessen zwei Akteure Samantha (Whitney Able) und Andrew (Scoot McNairy) im Vordergrund stehen und nicht die Action versprechenden Monster, die man seit dem Trailer erwarten würde. Die schnell geschnittenen Szenen und die meiste Action bekommt man in den ersten Minuten von Monsters geboten, von da an bleibt der etwas konstruierte Film größtenteils ruhig und erzählt die Geschichte über die beiden sich zunächst erst kennenlernenden Protagonisten und ihren Weg von Mexiko nach den vereinigten Staaten – durch die ausversehen infizierte, deshalb mit Kreaturen bevölkerte, Zone dazwischen, auf der sie sich immer näher kommen. Warum und wie das alles mit den Kreaturen passieren konnte bleibt größtenteils unbeleuchtet, ist aber auch im Hinblick auf die Zielsetzung des Films nicht ausschlaggebend. Gareth Edwards schafft es mit einem kleinen Budget einen Film zu kreiieren, der von seiner Optik, von seinen Aufnahmen Millionen hätte kosten können, sich aber – auch nicht in der Entwicklung der Beziehung – nie dem Kitsch hingibt. Stilistisch ist der Film großes Kino, die Farbkompositionen sind hervorragend und verleihen dem Film immense Ästhetik. Neben der besonders ansprechenden Optik – ja, dazu zähle ich auch Whitney Able – wirft der Film Fragen über Diskriminierung, Gewalt und der falschen Wahrnehmung auf, sodass man sich nach der Sichtung des Films fragen muss: Wer waren nun die Monster?

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Eines unter bald zahllosen "District 9"-Rip-Offs, also Science-Fiction als Alien-Arthouse betont anders gedacht und mit wenig Geld auf den Weg gebracht. Die ja durchaus nicht uninteressante Prämisse des Films, das Kriegsgeschehen um die Ausbreitung außerirdischer Riesenmonster ins Framing zu verbannen, die üblichen Erwartungen an das Genre durch den Verzicht aufs große Spektakel nicht zu erfüllen und das Ausmaß der Katastrophe lediglich nuanciert am Rande zu streifen, bleibt leider völlig chancenlos gegen die stattdessen in den Mittelpunkt gerückte Liebesgeschichte und den schwerfälligen Road-Movie-Charakter. Der mühsam, aber dennoch beharrlich vorangetriebene Plot mitsamt seiner dramaturgischen Unzulänglichkeiten steht wiederum der rein sinnlichen Erfahrbarkeit eines apokalyptischen Endzeitszenarios im Weg, wodurch "Monsters" auch als bloße meditative Zustandsbeschreibung einer aus den Rudern gelaufenen Welt zu keiner Zeit Reize entwickeln mag. Bemühte Bezüge zur Realpolitik und ein selbstverständlich indirekt an 9/11 gemahnender Grundtenor geben dem ganzen konzeptionellen Missverständnis den Rest. Insgesamt ein arg unausgegorener und prätentiös müffelnder Sci-Fi-Schmu, der sich anders und unherkömmlich behaupten, aber auch keinerlei tragfähige, effektive oder weitergedachte Alternativen zu den Konventionen des Genres anbieten möchte.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Avantgarde83

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ich stimme nicht ganz zu, allerdings ist die handlung wirklich etwas lahm und die story dreht sich tatsächlich zu sehr um diese recht überflüssige liebesgeschichte...was mir allerdings gut gefallen hat, waren die netten bildhaften eindrücke der teils zerstörten und teils noch heil gebliebenen landschaft in und um mexico. die fotografischen eindrücke, die unser hauptdarsteller gewinnt, erinnern auch ein wenig an filme wie z.b. sin nombre. ich denke, der film hat schon seine momente, leider sind es zu wenige...hätte man mehr rausholen können!


Rainhard

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Kann dem Mr. Vincent nicht im Ansatz zustimmen. Was nennst Du dich? Filmkritiker? Das ich nicht lache. Du erkennst den simplem Emotionsfaden eines Filmes nicht, bzw. nimmst ihn nicht an. Wie willst Du da Filme beurteilen? Sicherlich wie diesen...nur technisch...das bedeutet aber keine Leidenschaft für die Sache Film...kein Hingabe, kein Herz, keine Liebe...sondern nur analytisches Verständnis...der Film wurde aber genauso wenig analytisch "erstellt" bzw. nach so solchen Prinzipien entworfen. Du machst es wie einer der Gedichte interpretiert...allein an den gewählten Worten und die Inszenierung in Teile zerpflügt die Du meinst bewerten zu müssen. Für mich bist Du nach dieser Bewertung kein Kritiker der einen Film bewerten kann, wie der Regisseur in "gemacht"...vielmehr gefühlt hat. Sicher, ein Film, auch so einer, kann immer mehr...aber er erzählt eine tolle Geschichte, eine wie sie jeder vielleicht gern mal erleben wollen würde. Die Hauptfiguren sind sympatisch und agieren authentisch...der Storyverlauf ist nicht typisch und überraschend...Bild- und Musikkomposition sind mehr als nur stimmig und ziehen den Zuschauer emotional mit. Zudem ist es ein B-movie mit Beispielcharakter. Was will der Film sein? Er erzählt seine eigene Geschichte...ein Ausschnitt...der kann sein wie er will...was hat das mit 9/11 zutun? Wo ist die Anspielung und warum muss man die sehen? Das ist verdammt nochmal nicht wichtig! Sci-fi-Schmu? Ich weiß nicht was man an dieser Inszenierung falsch verstehen kann und ich finde den Namen sehr gut gewählt! "Monsters"- ein typischer Titel für einen untypischen Film...es geht eben nicht nur darum...um Monster- es ist Absicht! Das sich der Titel mit dem Inhalt der Story bricht! Nix da mit falschen Erwartungen...selbst Schuld wenn man welche hat! und sich nicht mitnehmen lassen kann...weil man noch bombastischeres, noch größeres erwartet oder einen besseren Plot...mehr Story ect. Solche Kritiken zeigen mir wiedermal- würden alle Menschen solche Filme so "niedermachen" wie Du...würde es keinen von denen mehr geben...das wäre sehr schade...dann würde die Liebe zur Inszenierung vollends aus den Kinosälen verschwinden. Sorry, aber ich weiß ganz genau wie der Film gemeint ist und was er will und für mich schafft er das auch. Der Regisseur und alle anderen haben ihre Arbeit gut gemacht und das kann man, darf man gern belohnen...aber kritisieren...in der Form...das wäre wie ein Schlag in das Gesicht des Regisseurs...wenn deine Meinung zählen würde als beachtenswerte Kritik- tut sie aber meines Achtens nicht;-) Vielleicht genauso wenig wie meine...

Ich mag nicht wenn jemand so schreibt und gewisse wichtige Dinge, die Wichtigsten auslässt. Ich will Filme genießen und dazu muss ich offen sein für die Art der Iszenierung...wenn ich das nicht bin, schalte ich ihn aus, wenn ich kann und schaue ihn erst wieder wenn ich mich dafür öffnen kann (nur bei Filmen, bei denen ich merke das sie emotional ansprechen wollen und das auch können!) andere die es wollen und nicht schaffen kannst DU gern kritisieren...oder beispielsweise Filme bei denen sich niemand Mühe gegeben hat oder die qualitativ von der Machart her schlimm sind. Deine Kritik kann nicht der Stein der Weisen sein, wenn er international so viel Lob bekommen hat und der Grundtenor positiv ist...die Grundstimmung dazu ist eben eine recht gute und das finde ich gut, das Menschen den Streifen so verstehen wie er gemeint ist...und das sich die meisten mitnehmen lassen. Es ist nicht schlimm unpopuläre Meinungen zu vertreten, wenn es die eigenen sind...dann ist das manchmal auch sehr mutig und das finde ich sehr gut! Mir ist egal wie ein Film "grundsätzlich" bewertet wird. Ich bewerte für mich, wie ich ihn empfunden haben. Eine Analyse...eine Analyse kann man im Chemieunterricht macht oder bei der Steuer...Kino ist Fiktion, Inszenierung, Zauber, Fantasie...und um daran Spaß zu haben ist es wichtig nicht immer alles zu kontrollieren auf Logik unserer weltlichen Vorgänge und Zusammenhänge, schon gar nicht in dem Genre. Das ist nur meine Meinung und ich wollte damit ausdrücken das ich deine Meinung nicht mag und finde das Du den Film nicht so richtig beurteilen kannst, da dir die Sichtweise fehlt, der Zugang gefehlt hat.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Die Entstehungsgeschichte dieses Home-Made-getricksten Sci-Fi-Films ist wahrlich spannend und bewundernswert. In Guerilla-Manier unterwegs geschossen, die Dialoge anhand weniger Eckpunkte improvisiert gibt es vieles was an der Machart sympathisch ist. Auch die Effekte können sich sehenlassen und verbreiten zusammen mit den Bildern gepflegtes Apokalypsen-Gefühl.

Was aber alles leider nicht darüber hinwegtäuscht, dass Monsters ein ziemlich langweiliger Film ist, dessen Protagonisten nicht eben viel Tiefe mitbringen oder echte Entwicklung durchlaufen und sich oft in geschwätziger Banalität ergehen. Das die Darsteller bisweilen auf dem Niveau von Reality-Soaps agieren, hilft dem Ganzen auch nicht wirklich. Der Film wurde nicht nur on-the-move geschossen, sondern fühlt sich auch bisweilen genauso an, wie eine Flussfahrt mit Aliens. Oder African Queen als Schülertheater. Die Dramaturgie hängt durch, Dinge passieren aber es ergibt sich kein wirkliches Bild, kein geschlossenes Konzept. Die sich aufdrängende Allegorie der “Aliens crossing the Border” und des “Who are the Monsters” ist genauso wenig durchdacht, wie die schwermütig, herumphilosophierende Auflösung bei der sich Aliens minutenlang mit dem Tentakel-Equivalent zu High-Five begrüssen. Irgendwie will der Film “deep” und “meditativ” sein, wird dabei aber nie mehr als die Summe seiner Teile. Ein paar beeindruckende Bilder bleiben im Kopf, aber dazwischen wartet viel Langeweile und Geschwurbelte Sinnsuche, die das Material einfach nicht hergibt. Dann doch lieber warten bis Skyline anläuft, der ist zwar auch ganz schön doof – aber er macht wenigstens Spaß.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten

Batzman

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Ich klinke mich dann auch mal aus, ehe hier noch der Kleine Prinz zitiert wird oder Sprüche aus Apothekenkalendern und Glückskeksen. /out


Rainhard

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Ich zitiere keine Sprüche, das sind meine Ansichten und meine Ausdrucksweise- das Du mir Dinge unterstellst und solche Vorurteile durchblicken lässt, spricht nicht unbedingt für dich;-) Den kleinen Prinzen habe ich nicht gesehen! (Schande über mein Haupt- den muss ich wohl unbedingt mal sehen:-) und Sprüche aus Apothekenkalendern kenne ich nicht genug bzw. die die ich mal gelesen habe, finde ich bisweilen recht oberflächlich und floskelhaft...Sprüche in Glückskeksen gefallen mir da schon eher:-) Lasse mich da aber eher von eigenen Erlebnissen inspirieren.

Na dann ist das hier mal closed, wir sprechen eh recht unterschiedliche Sprachen...weder muss man dich noch mich wegen unser Ansichten mögen...das ist mir nicht wichtig. Wichtig ist mir, das man wenn, dann authentisch und ehrlich rezensiert und sich selbst auch mal reflektiert;-)


Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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8.5Ausgezeichnet

Aus einem klassischen Science-Fiction-Stoff schält sich schließlich eine atmosphärisch ungeheuer dichte Liebesgeschichte heraus, die sowohl auf privater wie auch auf gesellschaftlicher Ebene die Grundfesten des Amercian Way of Life in Frage stellt.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

arues

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Szenen? Der Film als ganzes lässt diese Interpretation zu!
Stümper...


chromax

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Noch so eine schwammige Aussage. Belegen, nicht beleidigen.


Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

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6.5Ganz gut

Statt alles zu zeigen, schafft Spezialeffekte-Experte Edwards in seinem Kinoregie-Debüt eine angespannt schaurige Atmosphäre, mit wohl dosierten Schockmomenten, die gerade wegen des sparsamen Einsatzes umso mehr Wirkung entfalten.

Das heißt aber auch, dass man sich die meiste Zeit mit dem streitenden Pärchen beschäftigen muss, das sich nicht viel zu sagen hat und dabei noch nicht mal besonders sympathisch ist. Fürs Durchhalten wird das Publikum mit einer großartigen Schluss-Sequenz belohnt, in der Edwards die Kreaturen erstmals in ihrer ganzen lichterbesetzten Pracht zeigt, majestätische Giganten, die sich mit Furcht erregender Grazie durch eine Welt bewegen, die längst die ihre geworden ist.

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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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7.5Sehenswert

MONSTERS überzeugt trotz niedrigen Budgets mit gelungenen Spezialeffekten und einer realistisch anmutenden Inszenierung, die ohne großes Beiwerk daherkommt. Der Mut, auf zwei nahezu unbekannte Darsteller zu setzen und mit einem kleinen Team weitestgehend an Originalschauplätzen zu drehen, beweist die Ökonomie des Fantasythrillers MONSTERS, der zwar nie Perfektion erreicht, aber nahezu Alles aus seinen Möglichkeiten herausholt.

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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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7.5Sehenswert

Kino-Debütant Gareth Edwards, der neben der Regie auch die Kameraarbeit übernahm, das Drehbuch schrieb und die visuellen Effekte an seinem Heimcomputer entwickelte, legt mit "Monsters" einen durchaus beachtlichen Low-Budget-Film vor [...]. "Monsters" verhandelt die Geschichte einer Liebe, die nicht stattfindet und doch immer zwischen den wunderbar harmonierenden Darstellern schwebt – ganz so wie die Angriffe der Monster, die ja auch nie wirklich stattfinden, aber stets als Möglichkeit im Raum stehen. [...] Der Subtext von "Monsters" übt Gesellschaftskritik. Wie bei der verhinderten Liebesgeschichte geht Gareth Edwards hier weit subtiler zu Werke als ähnliche Filme wie der vielfach für Vergleiche herangezogene Low-Budget-Hit "District 9" [...].

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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5.0Geht so

Bei „Monsters“ stand vor allem der erfolgreiche und intelligente Real-Science-Fiction-Film „District 9“ Pate, von dem man nicht nur den Ansatz, sondern vom Look bis zur Marketingkampagne so ziemlich alles „borgte“. Was Regisseur und Drehbuchautor Gareth Edwards allerdings fehlt, ist das Gespür für ein Mindestmaß an innerer Logik. Das fängt damit an, dass die entworfene globale Bedrohung ausgerechnet von den beiden Protagonisten ziemlich leicht genommen wird; es wirkt nicht gerade stimmig, dass diese sich ausgerechnet am Abend, bevor das letzte Shuttle Richtung sichere Heimat aufbricht, sich derart betrinken, dass sie es verpassen. Reaktionen in Lebensgefahr sehen anders aus! Die mitunter eindrücklichen Bilder und das ausgefeilte Sounddesign einer permanenten Bedrohung büßen zunehmend ihre Wirkung ein, wenn man dem erst zankenden, dann verliebten Paar bei seiner Reise zuschaut. Man mag darüber diskutieren, warum die beiden betuchten Protagonisten unbedingt den Todesstreifen durchqueren und nicht etwa den Umweg über Südamerika und Europa wählen. Ein untrügliches Zeichen dramaturgischer Einfallslosigkeit sowie eines absoluten Desinteresses an der Endzeitgeschichte ist es jedoch, wenn Frau und Mann, die eigentlich jede Sekunde mit einem Überfall von Tentakelmonstern oder ähnlichen Unwägbarkeiten rechnen müssten, nichts Dringenderes zu tun haben, als miteinander zu turteln. Da wundert es dann auch nicht mehr, dass die spannendste Szene des Showdowns (und des gesamten Films) mit einem billigen Schluss gekrönt wird.

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chromax

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Vollste Zustimmung


Rainhard

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Der Schluss ist gar nicht so billig...sondern wichtig und richtig gut-genau so! Nur so! dieser Film muss und will nicht mehr sein als ein Ausschnitt! Hat rein gar nix von "billig".


José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Da Edwards „Monsters“ mit kleinem Team und geringem Budget drehte, lief er kaum Gefahr, eine Materialschlacht mit teuren Spezialeffekten abzuliefern. So sieht der Zuschauer über weite Strecken von den „Kreaturen“ lediglich verschwommene Aufnahmen auf einem Fernsehbildschirm oder die schemenhaften Bilder eines Nachtsichtgeräts. Da sie erst gegen Filmende richtig zu sehen sind, erzeugt der Film mit einfachsten Mitteln ein Maximum an Spannung, eine Stimmung von Angst und Bedrohung. Zu der unheimlichen Atmosphäre tragen jedoch die Landschaftsbilder bei, die wie durch einen grauen Filter gefilmt zu sein scheinen, so dass eine durchgängige düstere Anmutung entsteht.

Dass „Monsters“ dennoch kein runder Film geworden ist, liegt größtenteils an den Logiklöchern im Drehbuch. Beispielsweise erhält der Zuschauer keine Erklärung, warum die Protagonisten unbedingt auf dem See- beziehungsweise Landweg ihre Reise aufnehmen müssen. Gibt es überhaupt keine Flüge mehr? Solche und weitere wenig plausible Situationen erwecken den Eindruck, als dienen sie lediglich dazu, die Handlung in eine vorgegebene Richtung voranzutreiben. Dem kann auch die Glaubwürdigkeit vorspiegelnde dokumentarische Kameraführung wenig entgegensetzen. Eine bedenkenswerte Ebene führt der Film jedoch mit der deutlichen Kritik an der Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten ein. Die Mauer, die das Land von der „infizierten Zone“ trennen soll, ist leicht als Metapher für eine Politik zu verstehen, die sich vor Migranten abzuschotten versucht. Ähnlich kritisch zeigt sich „Monsters“ darüber hinaus darin, dass die Invasion der Außerirdischen als das Ergebnis eines menschlichen Eingriffs bezeichnet wird.

Trotz seiner Schwächen ist „Monsters“ ein ästhetisch ansprechender Film, der insbesondere in seiner konsequenten Haltung, den Genrekonventionen zu wider laufen, überzeugt. Denn um Aliens geht es in Edwards’ Spielfilmdebüt nur am Rande, eher um eine romantische Liebesgeschichte und um ein Roadmovie in einer außergewöhnlichen Situation, die mit einer Prise Politik- und Gesellschaftskritik garniert wird.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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9.0Herausragend

In Zeiten von Blockbustern, die ihr Millionen-Budget mit stolz geschwellter Brust zeigen und sich meist voll und ganz auf ihre Effekte verlassen, ist Gareth Edwards' "Monsters" eine mehr als willkommene Abwechslung, die dem Genre zudem durchaus Neues abgewinnen kann und viele Topoi links liegen lässt. Whitney Able und Scoot McNairy kann man mit ihrer Leistung gar nicht genug hervorheben, denn es ist gerade auch diese Tatsache, dass es dem Film an großen Namen mangelt, die für ihn nur von Vorteil sein kann. "Monsters" ist nicht nur einer der ungewöhnlichsten und schönsten Liebesfilme seit langem, sondern mit seinem fast schon lächerlichen Budget auch eine Lehrstunde in Sachen Filmemachen.

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alviesinger: bummelkino

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3.5Schwach

„Monsters“ ist ein von Gareth Edwards verdammt träge inszenierter Film, der zwischen den Genres Science-Fiction-Thriller und Melodram pendelt. Die schlafwandlerische Erzählweise verwundert nicht, denn Edwards hat kaum etwas zu erzählen. Darüber hinaus wird die Schmalspurgeschichte von zwei unsympathischen Figuren getragen. Der Zuschauer fühlt sich anfangs wie ein Kerl, der nichts besseres zu tun hat als die Schauspielerin Whitney Able als Radha-Mitchell-Klon in knappen Hotpants und Scoot McNairy als ewig mürrischen Kerl mit Arschgeweih(!) und Coolness-Krone bei ihrem Backpacking-Trip durch Mittelamerika zu beobachten. Mit zunehmender Laufzeit entwickelt sich „Monsters“ dann aber zu einer schon irgendwie bemerkenswerten Abart von „Before Sunrise“ + „Before Sunset“ mit Aliens. Dumm dabei ist, dass die Dialoge bisweilen das Niveau einer drittklassigen Teenie-Schnulze erreichen. Und von den merkwürdigen Krakenspinnen from Outer Space ist kaum etwas zu sehen. Ab und an dürfen sie in bester „Lost“-Art im dunklen Dschungel brummen und brüllen. Eigentlich ist das auch gut so. Denn diese schwebenden Riesenkalamaris sehen schon unfreiwillig komisch aus. Der reißerische Filmtitel rechtfertigt sich gegen Ende noch in Form einer anklagenden Parabel, die nach den wahren Monstern in unserer Welt fragt und mit einer Laissez-faire-Lösung winkt. Insgesamt gesehen ist „Monsters“ ein immens überbewerteter Krempel.

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Rainhard

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@alviesinger: Du sagst mir nicht wie ich mich als Zuschauer fühle und ich sage dir aber das es Anmaßung ist so dummes Zeug zu schreiben;-) Und Beleidigung der Inszenierung und Fehlinterpretation des Gesehenen und und und. Der Film will vielleicht nicht sein was Du sehen willst, ist deswegen aber weder billig noch unstimmig- das willst Du aber vielleicht;-) Nur gehts bei guter Kritik nicht darum was Du willst, sondern was der Regisseur will und in wie weit Du in der Lage bist das zu verstehen...und mitzufühlen leider kannst Du all das nicht. Also kannst DU den Film auch nicht kritisieren mit diesen Worten...Du kannst maximal schreiben das Du findest die Intension des Regisseurs empfindest DU als nicht gelungen- dann ist es okay. So aber, da Du dir einiges raus nimmst, machst Du dich auch für emotionale Kritik anderer angreifbar, die den Film so für sich und demnach auch emotional verstanden haben. Du beleidigst weder mich noch meine Gefühlswelt damit...aber trittst sie und die Intension des Regisseurs ein wenig mit Füßen und dagegen wehre ich mich lediglich und beleidige dich vielleicht auch, weil Du beim schreiben genauso wenig Rücksicht auf andere nimmst und damit andere unbewusst angreifst. Ich mache das hier nicht der Aufmerksamkeit willen oder wegen fishing for compliments, ich mache das weil mir der Film so gefallen hat und ich glaube verstanden zu haben wie Regisseur es wollte und mir gefällt die gesamte Arbeit!- sie hat mich bewegt...tolle Atmo, toll Darstellung, tolle Musik- verdammt stimmig und verdammt schade das Du das nicht merkst;-)


BlueSquirrel

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Zzzzzz


V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.5Sehenswert

Für Regie und Drehbuch zeichnet der junge Brite Gareth Edwards verantwortlich, der zwar bisher in erster Linie als Special-Effects-Experte tätig war, aber deshalb seinen eigenen Film nun trotzdem nicht mit einem Feuerwerk ebendieser versieht und darin erstickt. Im Gegenteil präsentiert er einen meist leisen und dichten Genre-Film, dem man zwar anmerkt, dass er sich hier und da unfreiwillig beschränken musste, aber eben auch mit wie viel Herzblut er inszeniert wurde.

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Robert Abele: Los Angeles Times Robert Abele: Los Angeles Times

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4.5Uninteressant

Drehbuchautor und Regisseur Gareth Edwards wollte mit seinem Lo-Fi SciFi-Streifen „Monsters“ einen Film schaffen, der sich von den lauten und mit Effekten überladenen Hollywoodstreifen über Alieninvasionen unterscheidet und etwas Nachdenkliches, Eigenständiges und Besonderes bietet. Dabei bewegt er sich jedoch soweit vom eigentlichen Ziel weg, dass ihm weder das eine, noch das andere gelingt.

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Joe Leydon: Variety Joe Leydon: Variety

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7.0Sehenswert

Durch das gewagte Umstülpen der Erzählstrukturen eines klassischen SciFi-Thrillers über außerirdische Invasoren, bietet Monsters einzigartige und zufriedenstellende Unterhaltung, welche jedoch schwierig zu vermarkten sein könnte. Die Titelkreaturen sind nur selten wirklich zu sehen, […] was die Erwartungen einiger Kinozuschauer enttäuschen dürfte. […]

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.5Sehenswert

[…] Monsters ist (vor allem visuell) nicht erstklassig, aber er ist gut genug um unter den gegebenen Umständen zu überzeugen […]. Alles in allem funktioniert Monsters als Film, […] weil die persönliche Geschichte der Charaktere in einer völlig atypischen Weise erzählt wird.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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8.5Ausgezeichnet

Ein zärtlicher, sensibler, über weite Strecken fast meditativer Monsterfilm.

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goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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8.0Ausgezeichnet

Nachdenklicher und schwelgerischer Sci-Fi Film, der wie ein Spross von Spielbergs War Of The Worlds und Tarkovskys Stalker wirkt. Mit einer zusätzlichen romantischen Note versehen. Stimmung und Optik sind in Anbetracht des 15.000 Dollar Budgets (!!) atemberaubend.

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Monsieur Hulot

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Hört sich ja echt ziemlich geil an, vor allem das es eine Mischung aus Tarkowski- und Spielberg-Elementen ist. Man stelle sich E.T. mal unter Tarkowskis Regie vor ... :)


xTimmaex

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15.000 wär schon n bisschen hart. Nach allem, was ich gehört hab, sind das wohl die Kosten für die Kameras und das restliche Equipment. Das Gesamtbudget wird auf ca. $500.000 geschätzt, was für nen Alienfilm immer noch extrem wenig ist.


Alle Kritiken (23)


Kommentare (181) — Film: Monsters


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LivingDead

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Intention einen Monsterfilm der etwas anderen Art zu machen, in diesem Sinne mit dem Schwerpunkt auf die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten, ist stets spürbar, vor allem durch diverse Brüche der Erwartungshaltungen. Ob die Qualität des Filmes, welche sich daraus ergibt, auch mit gesteigertem Budget vom Regisseur gehalten werden würde, wird sich dann wohl mit der Neuverfilmung von Godzilla zeigen...

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maximahls

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mehr Safari als Action-Feuerwerk
Mehr Lovestory als Survival-Horror
Mehr Subtilität als Aggressivität
Mehr Charakter als Monster

Ungewöhnlich für einen Film, der "Monster" heißt und dessen genretechnischen Verwandten Action-/Abenteuerfilme wie Krieg der Welten, Super 8, District 9 oder gar Pacific Rim sind. Ich vermute genau diese Erwartungen an Genrekonventionen sind für die vielen durchschnittlichen bis schlechten Kritiken verantwortlich. Was er macht, macht "Monsters" sehr gut, inklusive glaubwürdige Schauspielern, guter Regie und, trotz des wahrscheinlich geringen Indiebudgets, ganz passablen Aliens. Zwei Daumen Hoch für Atmosphäre und Realismus.

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Deep Ford

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Bewertung7.5Sehenswert

Statt eines typischen Sci-Fi-Actionsfilms mit einer hektisch eingeflochtenen Liebelei am Rande bekommt man hier eine einfühlsam inszenierte Romanze mit Alienhintergrund serviert. Die beiden Hauptdarsteller spielen trotz ihrer Unbekanntheit durchaus nicht auf Soap-Niveau. Sie erreichen mit kleinen Gesten und subtiler Mimik mehr als so mancher "Star", und ihre Liebesgeschichte bewegt und ist glaubwürdig.
Letzteres nicht trotz, sondern weil die Dialoge recht einfach und banal gehalten sind. Denn mal ehrlich: Wer trägt seiner Angebeteten heute noch Sonette vor oder sinniert über komplexe politische Angelegenheiten, wenn man bei ihr landen will?
Ich empfand den Film durchaus nicht als langweilig, sondern lediglich entschleunigt. Diese Unaufgeregtheit und Langsamkeit macht ihn innerhalb seines Genres zu etwas Besonderem. Wer also mal keine Lust auf ultraschnelle Schnitte und Kameragewackel hat und sich trotzdem nicht die x-te Romcom mit Jännifa Änistän reinziehen möchte, der liegt mit "Monsters" richtig. Ein paar Denkanstöße über unsere Gesellschaft gibt's noch dazu. Was will man mehr? :-)

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MCOuZu

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Bewertung0.0Hassfilm

Ein Film, der an Langeweile fast nicht zu überbieten ist. Bluray bestellt, Film reingezogen (bis zum Schluss) und sofort eine Träne für das verschwendete Geld vergossen. Wenn andere diesen Film interessant finden, von mir aus, ich kann damit rein gar nichts anfangen. Riesen Potential in der Grundlage, mit der Geschichte der Monster, aber katastrophale Umsetzung.

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Poke709

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich eher ein romantischer Road-Movie im SF Mantel.Wer Ballerorgien mit US-Pathos und markige Sprüche wie "Schießt erst wenn ihr das grüne in ihren Augen seht"erwartet sollte lieber zu einem Produkt aus dem Hause Emmerich greifen.

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uncut123

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Bewertung5.0Geht so

beim ersten mal schauen fand ich es einfach belassen sollen...

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Friedsas

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Irgendwie fand ich auch das man da eine tolle Möglichkeit verschenkt hat :( leider...


uncut123

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ja! es war nicht so das ich unbedingt monster sehen wollte aber mehr tempo-action-witz oder spannung wäe doch echt nicht zu viel verlangt?!


cronic

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film an sich war sehr interessant gemacht. Das Problem war der Trailer, der Verantwortliche für den Edit des Trailers sollte gehängt werden, schürte komplett falsche Erwartungen an den Film, im Stile eines Alien-Invasion-Gemetzels.
Was er natürlich nicht im geringsten war

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k2

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Bewertung5.0Geht so

Halbgarer Science-Fiction-Film, dem es deutlich an Action, Spannung und Dramatik fehlt.

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Line3105

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Bewertung6.0Ganz gut

Dieser Low-Budget Film ist schwer einzuordnen in „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“.
Teilweise fand ich die Story ganz spannend, störte mich aber wiederum ein wenig an der Lovestory des Films. Ich dachte hier geht’s um Monster, Aliens, Mystery & Co. Und nicht um „Schmusi-Busi-Wir haben uns so lieb“…

Die Grundidee des Films war, dass zwei Menschen versuchen von Mexiko nach Amerika zu gelangen und dabei eine durch Monster infizierte Zone durchkreuzen müssen. Eigentlich auch eine ganz nette Story, dachte ich mir. Das es kein krasses Gemetzel geben wird, war mir klar. Da ist man hier total Fehl am Platz. Es wird viel mehr mit Spannung und Andeutung gearbeitet, was mir eigentlich gefällt. Aber irgendwann bekommt man dann die Monster doch noch zu sehen. Leider fand ich das enttäuschend. Ich weiß nicht warum, aber ich musste ständig an „District 9“ denken und daran, dass der Film irgendwie viel, viel besser war.

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floppyx

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Bewertung6.0Ganz gut

"Monsters" hat vieles was einen guten Film ausmacht allerdings fehlt ihm auch vieles um wirklich ein guter Film zu sein. Und die Negativen Dinge überwiegen hier leider.
Über die Bilder, Die Atmosphäre (Besonders bei der Bootsfahrt) und über die CGI (Bei dem Budget!) kann man wirklich nicht meckern besonders ersteres war teilweise Klasse anzusehen. Allerdings fehlte hier was ganz entschiedenes, nämlich die Spannung! Bis auf wenige Sequenzen kam wirklich kaum bis gar keine Spannung auf und durch die fehlende Action (was ich gar nicht kritisieren würde, wenn es sonst nicht so Spannungsarm zugegangen wäre) wirkte das alles doch recht Langatmig und streckenweise auch Langweilig. Ausserdem fehlte mir die Durchschlagskraft der Story, da hätte ich mir doch gerne die ein oder andere Wendung und am Ende den Hammer gewünscht.

Nichtsdestotrotz ein nettes kleines Filmchen mit geringen Budget was aber viel besser hätte werden können, denn die Vorraussetzungen waren da!

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Underworld

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

naja, also an sich eine schöne Geschichte, schaue sowas ja gerne, aber ich hätte mir gewünscht mehr "Monster-Aktivität" zu sehen, denn würde man mitten in den Film geworfen werden, könnte man denken das es sich hierbei eher um einen Naturkatastrophenfilm handelt, trotzdem find ich die Reise der beiden Hauptdarsteller sehr interessant und auch irgendwie spannend und die wenigen Scenen der Monster sind auch super gelungen. Was dem Film noch 3 extra Punkte beschert ist der geniale Soundtrack, vorallem das Ende.

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Deep Ford

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Jepp, der Soundtrack war wirklich sehr stimmig. ;-)


daniel.wolf.7731

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Bewertung3.0Schwach

Nie zuvor hatte ein Cover dermaßen wenig mit dem eigentlichen Film zu tun wie in diesem Fall. Mann erwartet unterschiedliche,bedrohliche Kreaturen die im "Dschungel" auf Frischfleisch lauern. Aber statt eines Action geladenen Monster Spektakels bekommt man einen Mix aus Road Movie und Liebesfilm serviert...ziemlich enttäuschend.

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Lili 9ochefort

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Bewertung5.0Geht so

Monsters weckte bei mir andere Erwartungen, als der Film dann letztendlich bot. Ist das jetzt schlecht oder nicht, naja zumindest ist man nach dem ansehen ein wenig enttäuscht, obwohl man schon während des Guckens dahinter kommt das nicht die Tentakelmonster die wahren Monster sind.
Aber dennoch muss ein Film etwas mehr Tiefe haben, und die Beziehung der beiden fremden geht auch kaum nahe, weil die Geschichte auf der Gefühlebene zwischen den beiden nie richtig entfacht, und so sitzt man halt vorm Fernseher und langweilt sich, weil nun ja gut erstens was anderes im Player läuft als man wollte und zweitens der Rest auch nicht sooo toll ist.
Fazit:
Monster hat gute Ansätze, diese aber nur halbgar umgesetzt. Innovativ: ja, Fesselnd: nein, baldiges Wiedersehen: Jein.

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Freakwood

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Bewertung6.0Ganz gut

Monsters ist für mich persönlich ein grundsolider Film mit Schwächen. So sind beispielsweise beide Hauptakteure wirklich sympathisch und auch sicher keine Fehlbesetzung, allerdings mangelt es ein wenig am Willen "tiefer" in die Geschichten beider einzudringen - so bleiben einfach zwei Figuren die letzten Endes doch irgendwo ersetzbar bleiben. Neben teils beeindruckenden Bildern und einer Messerspitze Sozialkritik bekommt man hier einen Sci-Fi-Indie-Roadmovie, welcher sich bewertungstechnisch im Mittelfeld einreiht. Von mir gibt's sechs von zehn Tentakeln! ;)

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Alienator

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Bewertung5.0Geht so

Visuell beeindruckend, erzählerisch schwach

Natürlich werden die Fahnen immer hoch gehalten, wenn gesagt wird es kommt ein Independentfilm raus, der vieles auf den Kopf stellen will. Der Hype ist groß. Und genau da liegt die Gefahr. Weil man immer mit einer gewissen Erwartungshaltung sich solch einen Film ansieht, nur um später festzustellen, dass er durchaus seine Momente hat, aber letzen Endes das vermissen lässt, was eben Filme ausmacht: Dramaturgie und ein gewisses Spannungspotential. Auch wenn man natürlich die Poltik des Wegsperrens und der Verdrängung gepaart mit einer Art überdimensionalen Kritik der Einwanderungspolitik erkennen kann, wird damit dem Film allerdings nicht geholfen. Die Bilder sind durchaus sehr sehenwert und Edwards schafft es aus wenig viel wirken zu lassen. Hervorgerufen durch die wackelige Kamera und der improvisierten Dialoge erstellt er einen Realismus der sehr gekonnt inszeniert ist. Allerdings dümpelt der Film ab der Hälfte vor sich hin und verliert zunehmend an Spannung. Schade.

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denratten

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Bewertung6.5Ganz gut

Gerne hätte ich dem Film über die 7-Punkte-Marke gebracht. Dafür spricht die Story und Atmosphäre des Films, die mir sehr gefallen hat. Leider war vieles recht holprig inszeniert.
Ich habe nicht verstanden, weshalb die Protagonisten lieber zu Fuß gehen als eins der rumstehenden Autos zu nehmen. Dann noch diese dumme Schlüsselszene, in welcher Andrew in Unterhose auf die Straße rennt, nur damit die beiden die Gelegenheit bekommen durch die Alienzone zu reisen.

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Simon Moon

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Scheitert leider am No-Budget (was auch fürs Drehbuch gilt), ansonsten keine schlechte Idee.


kliensche

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut gemachter Film, der heraussticht. :) Mir gefallen vor allem die meiner Meinung nach wunderschönen und ausdrucksstarken Bilder, die Kameraführung und beiden Hauptakteure. Das alles zusammen ergibt für mich einen unglaublich atmosphärischen Film. Hier steht nicht der Kampf gegen die Aliens, das Überleben der Menschheit im Mittelpunkt, viel mehr die Art zu Leben, die sich aufgrund dieser währenden Bedrohung entwickelt hat. Mit einer Prise Gesellschaftkritik. Ich mag´s. :) Zum unglaublich tollen 10-Punkte-Film fehlt aber irgendwie noch das gewisse etwas. Ich hätte zum Beispiel noch mehr über die Charaktere erfahren, viele Fragen blieben da einfach so im Raum stehen.

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Pepppi

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Bewertung5.5Geht so

Da ich Tintenfisch noch nie mochte, gewinnen diese hier auch keine Punkte, auch wenn sie noch so groß sind.
Es gibt spannende Momente, aber reicht einfach nicht, um wirklich gut zu sein. Da hab ich im alltäglichen Leben viel zu oft bessere Ereignisse.
Schmeckt wie ungewürztes Essen, man kann davon leben aber es macht keinen Spaß.
Und der Cliffhanger macht alles zum übergartem Einheitsbrei.

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Cayopei

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Spielfilmdebüt des britischen FX-Spezialisten Gareth Edwards erlaubt sich einen besonderen Kniff: Die titelgebenden »Monsters« nämlich spielen eine untergeordnete Rolle. Zwar bevölkern riesige Wesen sechs Jahre nach dem Absturz einer NASA-Sonde eine nun abgeriegelte Zone zwischen Mexiko und den USA, doch im Gegensatz zu anderen Genrefilmen setzt Edwards nicht stumpf auf die CGI-Karte, sondern spielt geschickt mit den Erwartungen der Zuschauer, die mit einem überraschend stillen Sci-Fi-Indie-Roadmovie verwöhnt werden.

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Kevin2803

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Bewertung7.0Sehenswert

Erinnerte mich ein bisschen an "Cloverfield", hat mich nur nicht ganz so überzeugt, war aber auch nicht langweilig. Viele waren enttäuscht das die Monster nicht so oft in Erscheinung getreten sind, aber für mich bezieht sich der Titel gar nicht so sehr auf die Aliens, sondern auf die eigentlichen Monster - die Menschen. Alles was der Mensch nicht kennt oder nicht versteht macht ihm Angst und soll zerstört werden, dabei wollen die Aliens nicht mal etwas Böses. Dagegen ist es den Menschen völlig egal ob sie mit ihren Bomben auch Menschen verletzen oder töten. Das wurde eigentlich sehr gut dargestellt. Über die beiden Hauptcharaktere lässt sich streiten, ich fand sie nicht so schlimm wie manch andere, aber man hätte da sicher mehr draus machen können. Alles in allem ein ganz guter Film, von dem man allerdings nicht sowas wie "Godzilla" erwarten sollte.

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