Monsters

Monsters (2010), GB Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Drama, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 09.12.2010

5.0

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.5
Kritiker
39 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9
Community
3189 Bewertungen
193 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Gareth Edwards, mit Whitney Able und Scoot McNairy

In Monsters versucht ein Angestellter, sich mit der Tochter seines Chefs vor Aliens in Sicherheit zu bringen.

Die NASA sendet auf der Suche nach anderen Lebensformen eine Raumsonde auf einen der Jupitermonde. Doch etwas geht schief und die Sonde zerschellt auf ihrer Rückkehr mitten in Mexiko – kurz darauf kommt es zu ersten Begegnungen mit außerirdischem Leben. Es wird sofort damit begonnen den infizierten Teil des Landes mit einer riesigen Mauer abzugrenzen. Sechs Jahre später steht der Bau kurz vor dem Abschluss. Inmitten des Schreckensszenarios wird der Fotojournalist Andrew von seinem Boss damit beauftragt, dessen junge Tochter Samantha vom Süden Mexikos quer durch die infizierte Zone in die USA zu bringen. Die Zeit drängt, da die Mauer kurz vor der Schließung steht.

Hintergrund & Infos zu Monsters
Monsters, das Regiedebüt von Special–Effects Spezialist Gareth Edwards, der auch für das Drehbuch und die Kameraarbeit zuständig war, war eine der Kinoüberraschungen des Jahres 2011. Monsters unterscheidet sich von anderen Science-Fiction-Filmen in seiner stillen Erzählweise. Viel Platz wird den beiden Charakteren auf ihrem „Roadtrip“ durch die Dschungel und verlassenen Städtes Mexiko gelassen. Die Kritik war voll des Lobes für die ungewöhnliche Geschichte, die das gespenstische Setting nicht nur für actiongeladene Kämpfe mit den Aliens nutzt, sondern sich schlauerweise auf die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren konzentriert. Der Überraschungserfolg von Monsters führte auch zu einem Sequel namens Monsters 2 – Dark Continent.

  • 37795279001_1859521875001_th-5061657ac7e7b0e4751d72d8-1592194027001
  • 37795279001_587536403001_ari-origin06-arc-181-1282121298617
  • Monsters
  • Monsters
  • Monsters

Mehr Bilder (13) und Videos (3) zu Monsters


Cast & Crew


Kritiken (22) — Film: Monsters

Fricki76: Asianfilmweb.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Ich kann viele der Kritikpunkte gar nicht nachvollziehen, vor allem finde ich den Film nicht langweilig. Allerdings muss ich zugeben, daß der Titel ungeschickt gewählt ist, weil er falsche Erwartungen weckt. "Monsters" ist alles andere als der klassische Monsterfilm, er ist auch kein (klassischer) Science-Fiction-Film. Er ist ein Road-Movie mit dramatischen Elementen in einem Sci-Fi-Szenario. Wie ich finde, in einer sehr coolen und ungewöhnlichen Mischung. Die große Stärke des Films ist die Atmosphäre, die irgendwo zwischen dokumentarisch-realistisch und apokalyptisch-spannend angesiedelt ist. Die Endzeitstimmung finde ich geradezu grandios getroffen und der Film hat durchaus politische Untertöne. Dazu sind die Effekte für einen absoluten Independent-Streifen mit einem Gesamtbudget, das wohl andere Filme fürs Catering ausgeben, geradezu eine Offenbarung. Man merkt, daß der Autorenfilm von einer leidenschaftlichen Vision seines Schöpfers getragen ist. Dazu merkt man dem Darstellerpaar an, daß die Chemie stimmt. Vermutlich liegt das daran, dass sie privat liiert sind, dass das alles so stimmig aussieht zwischen den beiden. Bin wirklich überrascht und angetan...

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

„Cloverfield“ war vor gut zwei Jahren der erste Monsterfilm, der mit der rauen Ästhetik von selbstgedrehtem Videomaterial die in unserem kollektiven Unterbewusstsein gespeicherten Bilder der Terroranschläge vom 11. September 2001 beschwor. Als soziopolitische Metapher sind Filmmonster heute diffuser und unbeherrschbarer geworden. "Monsters" ist ein verhaltenes Monster-Road-Movie, das mit dokumentarisch anmutenden Bildern die trügerische Authentizität der Nachrichtenbilder aus Kriegs- und Katastrophengebieten beschwört.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Khitos: Kälte Reich

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Das Kino-Erstlingswerk von Gareth Edwards ist eine sehr schlecht vermarktete Monstergeschichte, dafür aber ein viel besserer Beziehungsfilm, dessen zwei Akteure Samantha (Whitney Able) und Andrew (Scoot McNairy) im Vordergrund stehen und nicht die Action versprechenden Monster, die man seit dem Trailer erwarten würde. Die schnell geschnittenen Szenen und die meiste Action bekommt man in den ersten Minuten von Monsters geboten, von da an bleibt der etwas konstruierte Film größtenteils ruhig und erzählt die Geschichte über die beiden sich zunächst erst kennenlernenden Protagonisten und ihren Weg von Mexiko nach den vereinigten Staaten – durch die ausversehen infizierte, deshalb mit Kreaturen bevölkerte, Zone dazwischen, auf der sie sich immer näher kommen. Warum und wie das alles mit den Kreaturen passieren konnte bleibt größtenteils unbeleuchtet, ist aber auch im Hinblick auf die Zielsetzung des Films nicht ausschlaggebend. Gareth Edwards schafft es mit einem kleinen Budget einen Film zu kreiieren, der von seiner Optik, von seinen Aufnahmen Millionen hätte kosten können, sich aber – auch nicht in der Entwicklung der Beziehung – nie dem Kitsch hingibt. Stilistisch ist der Film großes Kino, die Farbkompositionen sind hervorragend und verleihen dem Film immense Ästhetik. Neben der besonders ansprechenden Optik – ja, dazu zähle ich auch Whitney Able – wirft der Film Fragen über Diskriminierung, Gewalt und der falschen Wahrnehmung auf, sodass man sich nach der Sichtung des Films fragen muss: Wer waren nun die Monster?

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

Kommentar löschen
3.0Schwach

Eines unter bald zahllosen "District 9"-Rip-Offs, also Science-Fiction als Alien-Arthouse betont anders gedacht und mit wenig Geld auf den Weg gebracht. Die ja durchaus nicht uninteressante Prämisse des Films, das Kriegsgeschehen um die Ausbreitung außerirdischer Riesenmonster ins Framing zu verbannen, die üblichen Erwartungen an das Genre durch den Verzicht aufs große Spektakel nicht zu erfüllen und das Ausmaß der Katastrophe lediglich nuanciert am Rande zu streifen, bleibt leider völlig chancenlos gegen die stattdessen in den Mittelpunkt gerückte Liebesgeschichte und den schwerfälligen Road-Movie-Charakter. Der mühsam, aber dennoch beharrlich vorangetriebene Plot mitsamt seiner dramaturgischen Unzulänglichkeiten steht wiederum der rein sinnlichen Erfahrbarkeit eines apokalyptischen Endzeitszenarios im Weg, wodurch "Monsters" auch als bloße meditative Zustandsbeschreibung einer aus den Rudern gelaufenen Welt zu keiner Zeit Reize entwickeln mag. Bemühte Bezüge zur Realpolitik und ein selbstverständlich indirekt an 9/11 gemahnender Grundtenor geben dem ganzen konzeptionellen Missverständnis den Rest. Insgesamt ein arg unausgegorener und prätentiös müffelnder Sci-Fi-Schmu, der sich anders und unherkömmlich behaupten, aber auch keinerlei tragfähige, effektive oder weitergedachte Alternativen zu den Konventionen des Genres anbieten möchte.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Avantgarde83

Antwort löschen

ich stimme nicht ganz zu, allerdings ist die handlung wirklich etwas lahm und die story dreht sich tatsächlich zu sehr um diese recht überflüssige liebesgeschichte...was mir allerdings gut gefallen hat, waren die netten bildhaften eindrücke der teils zerstörten und teils noch heil gebliebenen landschaft in und um mexico. die fotografischen eindrücke, die unser hauptdarsteller gewinnt, erinnern auch ein wenig an filme wie z.b. sin nombre. ich denke, der film hat schon seine momente, leider sind es zu wenige...hätte man mehr rausholen können!


Rainhard

Antwort löschen

Kann dem Mr. Vincent nicht im Ansatz zustimmen. Was nennst Du dich? Filmkritiker? Das ich nicht lache. Du erkennst den simplem Emotionsfaden eines Filmes nicht, bzw. nimmst ihn nicht an. Wie willst Du da Filme beurteilen? Sicherlich wie diesen...nur technisch...das bedeutet aber keine Leidenschaft für die Sache Film...kein Hingabe, kein Herz, keine Liebe...sondern nur analytisches Verständnis...der Film wurde aber genauso wenig analytisch "erstellt" bzw. nach so solchen Prinzipien entworfen. Du machst es wie einer der Gedichte interpretiert...allein an den gewählten Worten und die Inszenierung in Teile zerpflügt die Du meinst bewerten zu müssen. Für mich bist Du nach dieser Bewertung kein Kritiker der einen Film bewerten kann, wie der Regisseur in "gemacht"...vielmehr gefühlt hat. Sicher, ein Film, auch so einer, kann immer mehr...aber er erzählt eine tolle Geschichte, eine wie sie jeder vielleicht gern mal erleben wollen würde. Die Hauptfiguren sind sympatisch und agieren authentisch...der Storyverlauf ist nicht typisch und überraschend...Bild- und Musikkomposition sind mehr als nur stimmig und ziehen den Zuschauer emotional mit. Zudem ist es ein B-movie mit Beispielcharakter. Was will der Film sein? Er erzählt seine eigene Geschichte...ein Ausschnitt...der kann sein wie er will...was hat das mit 9/11 zutun? Wo ist die Anspielung und warum muss man die sehen? Das ist verdammt nochmal nicht wichtig! Sci-fi-Schmu? Ich weiß nicht was man an dieser Inszenierung falsch verstehen kann und ich finde den Namen sehr gut gewählt! "Monsters"- ein typischer Titel für einen untypischen Film...es geht eben nicht nur darum...um Monster- es ist Absicht! Das sich der Titel mit dem Inhalt der Story bricht! Nix da mit falschen Erwartungen...selbst Schuld wenn man welche hat! und sich nicht mitnehmen lassen kann...weil man noch bombastischeres, noch größeres erwartet oder einen besseren Plot...mehr Story ect. Solche Kritiken zeigen mir wiedermal- würden alle Menschen solche Filme so "niedermachen" wie Du...würde es keinen von denen mehr geben...das wäre sehr schade...dann würde die Liebe zur Inszenierung vollends aus den Kinosälen verschwinden. Sorry, aber ich weiß ganz genau wie der Film gemeint ist und was er will und für mich schafft er das auch. Der Regisseur und alle anderen haben ihre Arbeit gut gemacht und das kann man, darf man gern belohnen...aber kritisieren...in der Form...das wäre wie ein Schlag in das Gesicht des Regisseurs...wenn deine Meinung zählen würde als beachtenswerte Kritik- tut sie aber meines Achtens nicht;-) Vielleicht genauso wenig wie meine...

Ich mag nicht wenn jemand so schreibt und gewisse wichtige Dinge, die Wichtigsten auslässt. Ich will Filme genießen und dazu muss ich offen sein für die Art der Iszenierung...wenn ich das nicht bin, schalte ich ihn aus, wenn ich kann und schaue ihn erst wieder wenn ich mich dafür öffnen kann (nur bei Filmen, bei denen ich merke das sie emotional ansprechen wollen und das auch können!) andere die es wollen und nicht schaffen kannst DU gern kritisieren...oder beispielsweise Filme bei denen sich niemand Mühe gegeben hat oder die qualitativ von der Machart her schlimm sind. Deine Kritik kann nicht der Stein der Weisen sein, wenn er international so viel Lob bekommen hat und der Grundtenor positiv ist...die Grundstimmung dazu ist eben eine recht gute und das finde ich gut, das Menschen den Streifen so verstehen wie er gemeint ist...und das sich die meisten mitnehmen lassen. Es ist nicht schlimm unpopuläre Meinungen zu vertreten, wenn es die eigenen sind...dann ist das manchmal auch sehr mutig und das finde ich sehr gut! Mir ist egal wie ein Film "grundsätzlich" bewertet wird. Ich bewerte für mich, wie ich ihn empfunden haben. Eine Analyse...eine Analyse kann man im Chemieunterricht macht oder bei der Steuer...Kino ist Fiktion, Inszenierung, Zauber, Fantasie...und um daran Spaß zu haben ist es wichtig nicht immer alles zu kontrollieren auf Logik unserer weltlichen Vorgänge und Zusammenhänge, schon gar nicht in dem Genre. Das ist nur meine Meinung und ich wollte damit ausdrücken das ich deine Meinung nicht mag und finde das Du den Film nicht so richtig beurteilen kannst, da dir die Sichtweise fehlt, der Zugang gefehlt hat.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Die Entstehungsgeschichte dieses Home-Made-getricksten Sci-Fi-Films ist wahrlich spannend und bewundernswert. In Guerilla-Manier unterwegs geschossen, die Dialoge anhand weniger Eckpunkte improvisiert gibt es vieles was an der Machart sympathisch ist. Auch die Effekte können sich sehenlassen und verbreiten zusammen mit den Bildern gepflegtes Apokalypsen-Gefühl.

Was aber alles leider nicht darüber hinwegtäuscht, dass Monsters ein ziemlich langweiliger Film ist, dessen Protagonisten nicht eben viel Tiefe mitbringen oder echte Entwicklung durchlaufen und sich oft in geschwätziger Banalität ergehen. Das die Darsteller bisweilen auf dem Niveau von Reality-Soaps agieren, hilft dem Ganzen auch nicht wirklich. Der Film wurde nicht nur on-the-move geschossen, sondern fühlt sich auch bisweilen genauso an, wie eine Flussfahrt mit Aliens. Oder African Queen als Schülertheater. Die Dramaturgie hängt durch, Dinge passieren aber es ergibt sich kein wirkliches Bild, kein geschlossenes Konzept. Die sich aufdrängende Allegorie der “Aliens crossing the Border” und des “Who are the Monsters” ist genauso wenig durchdacht, wie die schwermütig, herumphilosophierende Auflösung bei der sich Aliens minutenlang mit dem Tentakel-Equivalent zu High-Five begrüssen. Irgendwie will der Film “deep” und “meditativ” sein, wird dabei aber nie mehr als die Summe seiner Teile. Ein paar beeindruckende Bilder bleiben im Kopf, aber dazwischen wartet viel Langeweile und Geschwurbelte Sinnsuche, die das Material einfach nicht hergibt. Dann doch lieber warten bis Skyline anläuft, der ist zwar auch ganz schön doof – aber er macht wenigstens Spaß.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten

Batzman

Antwort löschen

Ich klinke mich dann auch mal aus, ehe hier noch der Kleine Prinz zitiert wird oder Sprüche aus Apothekenkalendern und Glückskeksen. /out


Rainhard

Antwort löschen

Ich zitiere keine Sprüche, das sind meine Ansichten und meine Ausdrucksweise- das Du mir Dinge unterstellst und solche Vorurteile durchblicken lässt, spricht nicht unbedingt für dich;-) Den kleinen Prinzen habe ich nicht gesehen! (Schande über mein Haupt- den muss ich wohl unbedingt mal sehen:-) und Sprüche aus Apothekenkalendern kenne ich nicht genug bzw. die die ich mal gelesen habe, finde ich bisweilen recht oberflächlich und floskelhaft...Sprüche in Glückskeksen gefallen mir da schon eher:-) Lasse mich da aber eher von eigenen Erlebnissen inspirieren.

Na dann ist das hier mal closed, wir sprechen eh recht unterschiedliche Sprachen...weder muss man dich noch mich wegen unser Ansichten mögen...das ist mir nicht wichtig. Wichtig ist mir, das man wenn, dann authentisch und ehrlich rezensiert und sich selbst auch mal reflektiert;-)


Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Aus einem klassischen Science-Fiction-Stoff schält sich schließlich eine atmosphärisch ungeheuer dichte Liebesgeschichte heraus, die sowohl auf privater wie auch auf gesellschaftlicher Ebene die Grundfesten des Amercian Way of Life in Frage stellt.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

arues

Antwort löschen

Szenen? Der Film als ganzes lässt diese Interpretation zu!
Stümper...


chromax

Antwort löschen

Noch so eine schwammige Aussage. Belegen, nicht beleidigen.


Daniel Sander: Spiegel Online Daniel Sander: Spiegel Online

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Statt alles zu zeigen, schafft Spezialeffekte-Experte Edwards in seinem Kinoregie-Debüt eine angespannt schaurige Atmosphäre, mit wohl dosierten Schockmomenten, die gerade wegen des sparsamen Einsatzes umso mehr Wirkung entfalten.

Das heißt aber auch, dass man sich die meiste Zeit mit dem streitenden Pärchen beschäftigen muss, das sich nicht viel zu sagen hat und dabei noch nicht mal besonders sympathisch ist. Fürs Durchhalten wird das Publikum mit einer großartigen Schluss-Sequenz belohnt, in der Edwards die Kreaturen erstmals in ihrer ganzen lichterbesetzten Pracht zeigt, majestätische Giganten, die sich mit Furcht erregender Grazie durch eine Welt bewegen, die längst die ihre geworden ist.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

MONSTERS überzeugt trotz niedrigen Budgets mit gelungenen Spezialeffekten und einer realistisch anmutenden Inszenierung, die ohne großes Beiwerk daherkommt. Der Mut, auf zwei nahezu unbekannte Darsteller zu setzen und mit einem kleinen Team weitestgehend an Originalschauplätzen zu drehen, beweist die Ökonomie des Fantasythrillers MONSTERS, der zwar nie Perfektion erreicht, aber nahezu Alles aus seinen Möglichkeiten herausholt.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Kino-Debütant Gareth Edwards, der neben der Regie auch die Kameraarbeit übernahm, das Drehbuch schrieb und die visuellen Effekte an seinem Heimcomputer entwickelte, legt mit "Monsters" einen durchaus beachtlichen Low-Budget-Film vor [...]. "Monsters" verhandelt die Geschichte einer Liebe, die nicht stattfindet und doch immer zwischen den wunderbar harmonierenden Darstellern schwebt – ganz so wie die Angriffe der Monster, die ja auch nie wirklich stattfinden, aber stets als Möglichkeit im Raum stehen. [...] Der Subtext von "Monsters" übt Gesellschaftskritik. Wie bei der verhinderten Liebesgeschichte geht Gareth Edwards hier weit subtiler zu Werke als ähnliche Filme wie der vielfach für Vergleiche herangezogene Low-Budget-Hit "District 9" [...].

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

Kommentar löschen
5.0Geht so

Bei „Monsters“ stand vor allem der erfolgreiche und intelligente Real-Science-Fiction-Film „District 9“ Pate, von dem man nicht nur den Ansatz, sondern vom Look bis zur Marketingkampagne so ziemlich alles „borgte“. Was Regisseur und Drehbuchautor Gareth Edwards allerdings fehlt, ist das Gespür für ein Mindestmaß an innerer Logik. Das fängt damit an, dass die entworfene globale Bedrohung ausgerechnet von den beiden Protagonisten ziemlich leicht genommen wird; es wirkt nicht gerade stimmig, dass diese sich ausgerechnet am Abend, bevor das letzte Shuttle Richtung sichere Heimat aufbricht, sich derart betrinken, dass sie es verpassen. Reaktionen in Lebensgefahr sehen anders aus! Die mitunter eindrücklichen Bilder und das ausgefeilte Sounddesign einer permanenten Bedrohung büßen zunehmend ihre Wirkung ein, wenn man dem erst zankenden, dann verliebten Paar bei seiner Reise zuschaut. Man mag darüber diskutieren, warum die beiden betuchten Protagonisten unbedingt den Todesstreifen durchqueren und nicht etwa den Umweg über Südamerika und Europa wählen. Ein untrügliches Zeichen dramaturgischer Einfallslosigkeit sowie eines absoluten Desinteresses an der Endzeitgeschichte ist es jedoch, wenn Frau und Mann, die eigentlich jede Sekunde mit einem Überfall von Tentakelmonstern oder ähnlichen Unwägbarkeiten rechnen müssten, nichts Dringenderes zu tun haben, als miteinander zu turteln. Da wundert es dann auch nicht mehr, dass die spannendste Szene des Showdowns (und des gesamten Films) mit einem billigen Schluss gekrönt wird.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

chromax

Antwort löschen

Vollste Zustimmung


Rainhard

Antwort löschen

Der Schluss ist gar nicht so billig...sondern wichtig und richtig gut-genau so! Nur so! dieser Film muss und will nicht mehr sein als ein Ausschnitt! Hat rein gar nix von "billig".


José Garcia: Textezumfilm

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Da Edwards „Monsters“ mit kleinem Team und geringem Budget drehte, lief er kaum Gefahr, eine Materialschlacht mit teuren Spezialeffekten abzuliefern. So sieht der Zuschauer über weite Strecken von den „Kreaturen“ lediglich verschwommene Aufnahmen auf einem Fernsehbildschirm oder die schemenhaften Bilder eines Nachtsichtgeräts. Da sie erst gegen Filmende richtig zu sehen sind, erzeugt der Film mit einfachsten Mitteln ein Maximum an Spannung, eine Stimmung von Angst und Bedrohung. Zu der unheimlichen Atmosphäre tragen jedoch die Landschaftsbilder bei, die wie durch einen grauen Filter gefilmt zu sein scheinen, so dass eine durchgängige düstere Anmutung entsteht.

Dass „Monsters“ dennoch kein runder Film geworden ist, liegt größtenteils an den Logiklöchern im Drehbuch. Beispielsweise erhält der Zuschauer keine Erklärung, warum die Protagonisten unbedingt auf dem See- beziehungsweise Landweg ihre Reise aufnehmen müssen. Gibt es überhaupt keine Flüge mehr? Solche und weitere wenig plausible…

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

Kommentar löschen
9.0Herausragend

In Zeiten von Blockbustern, die ihr Millionen-Budget mit stolz geschwellter Brust zeigen und sich meist voll und ganz auf ihre Effekte verlassen, ist Gareth Edwards' "Monsters" eine mehr als willkommene Abwechslung, die dem Genre zudem durchaus Neues abgewinnen kann und viele Topoi links liegen lässt. Whitney Able und Scoot McNairy kann man mit ihrer Leistung gar nicht genug hervorheben, denn es ist gerade auch diese Tatsache, dass es dem Film an großen Namen mangelt, die für ihn nur von Vorteil sein kann. "Monsters" ist nicht nur einer der ungewöhnlichsten und schönsten Liebesfilme seit langem, sondern mit seinem fast schon lächerlichen Budget auch eine Lehrstunde in Sachen Filmemachen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

alviesinger: bummelkino

Kommentar löschen
3.5Schwach

„Monsters“ ist ein von Gareth Edwards verdammt träge inszenierter Film, der zwischen den Genres Science-Fiction-Thriller und Melodram pendelt. Die schlafwandlerische Erzählweise verwundert nicht, denn Edwards hat kaum etwas zu erzählen. Darüber hinaus wird die Schmalspurgeschichte von zwei unsympathischen Figuren getragen. Der Zuschauer fühlt sich anfangs wie ein Kerl, der nichts besseres zu tun hat als die Schauspielerin Whitney Able als Radha-Mitchell-Klon in knappen Hotpants und Scoot McNairy als ewig mürrischen Kerl mit Arschgeweih(!) und Coolness-Krone bei ihrem Backpacking-Trip durch Mittelamerika zu beobachten. Mit zunehmender Laufzeit entwickelt sich „Monsters“ dann aber zu einer schon irgendwie bemerkenswerten Abart von „Before Sunrise“ + „Before Sunset“ mit Aliens. Dumm dabei ist, dass die Dialoge bisweilen das Niveau einer drittklassigen Teenie-Schnulze erreichen. Und von den merkwürdigen Krakenspinnen from Outer Space ist kaum etwas zu sehen. Ab und an dürfen sie in bester „Lost“-Art im dunklen Dschungel brummen und brüllen. Eigentlich ist das auch gut so. Denn diese schwebenden Riesenkalamaris sehen schon unfreiwillig komisch aus. Der reißerische Filmtitel rechtfertigt sich gegen Ende noch in Form einer anklagenden Parabel, die nach den wahren Monstern in unserer Welt fragt und mit einer Laissez-faire-Lösung winkt. Insgesamt gesehen ist „Monsters“ ein immens überbewerteter Krempel.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Rainhard

Antwort löschen

@alviesinger: Du sagst mir nicht wie ich mich als Zuschauer fühle und ich sage dir aber das es Anmaßung ist so dummes Zeug zu schreiben;-) Und Beleidigung der Inszenierung und Fehlinterpretation des Gesehenen und und und. Der Film will vielleicht nicht sein was Du sehen willst, ist deswegen aber weder billig noch unstimmig- das willst Du aber vielleicht;-) Nur gehts bei guter Kritik nicht darum was Du willst, sondern was der Regisseur will und in wie weit Du in der Lage bist das zu verstehen...und mitzufühlen leider kannst Du all das nicht. Also kannst DU den Film auch nicht kritisieren mit diesen Worten...Du kannst maximal schreiben das Du findest die Intension des Regisseurs empfindest DU als nicht gelungen- dann ist es okay. So aber, da Du dir einiges raus nimmst, machst Du dich auch für emotionale Kritik anderer angreifbar, die den Film so für sich und demnach auch emotional verstanden haben. Du beleidigst weder mich noch meine Gefühlswelt damit...aber trittst sie und die Intension des Regisseurs ein wenig mit Füßen und dagegen wehre ich mich lediglich und beleidige dich vielleicht auch, weil Du beim schreiben genauso wenig Rücksicht auf andere nimmst und damit andere unbewusst angreifst. Ich mache das hier nicht der Aufmerksamkeit willen oder wegen fishing for compliments, ich mache das weil mir der Film so gefallen hat und ich glaube verstanden zu haben wie Regisseur es wollte und mir gefällt die gesamte Arbeit!- sie hat mich bewegt...tolle Atmo, toll Darstellung, tolle Musik- verdammt stimmig und verdammt schade das Du das nicht merkst;-)


BlueSquirrel

Antwort löschen

Zzzzzz


V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Für Regie und Drehbuch zeichnet der junge Brite Gareth Edwards verantwortlich, der zwar bisher in erster Linie als Special-Effects-Experte tätig war, aber deshalb seinen eigenen Film nun trotzdem nicht mit einem Feuerwerk ebendieser versieht und darin erstickt. Im Gegenteil präsentiert er einen meist leisen und dichten Genre-Film, dem man zwar anmerkt, dass er sich hier und da unfreiwillig beschränken musste, aber eben auch mit wie viel Herzblut er inszeniert wurde.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Robert Abele: Los Angeles Times Robert Abele: Los Angeles Times

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Drehbuchautor und Regisseur Gareth Edwards wollte mit seinem Lo-Fi SciFi-Streifen „Monsters“ einen Film schaffen, der sich von den lauten und mit Effekten überladenen Hollywoodstreifen über Alieninvasionen unterscheidet und etwas Nachdenkliches, Eigenständiges und Besonderes bietet. Dabei bewegt er sich jedoch soweit vom eigentlichen Ziel weg, dass ihm weder das eine, noch das andere gelingt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Joe Leydon: Variety Joe Leydon: Variety

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Durch das gewagte Umstülpen der Erzählstrukturen eines klassischen SciFi-Thrillers über außerirdische Invasoren, bietet Monsters einzigartige und zufriedenstellende Unterhaltung, welche jedoch schwierig zu vermarkten sein könnte. Die Titelkreaturen sind nur selten wirklich zu sehen, […] was die Erwartungen einiger Kinozuschauer enttäuschen dürfte. […]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

[…] Monsters ist (vor allem visuell) nicht erstklassig, aber er ist gut genug um unter den gegebenen Umständen zu überzeugen […]. Alles in allem funktioniert Monsters als Film, […] weil die persönliche Geschichte der Charaktere in einer völlig atypischen Weise erzählt wird.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Ein zärtlicher, sensibler, über weite Strecken fast meditativer Monsterfilm.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Nachdenklicher und schwelgerischer Sci-Fi Film, der wie ein Spross von Spielbergs War Of The Worlds und Tarkovskys Stalker wirkt. Mit einer zusätzlichen romantischen Note versehen. Stimmung und Optik sind in Anbetracht des 15.000 Dollar Budgets (!!) atemberaubend.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Monsieur Hulot

Antwort löschen

Hört sich ja echt ziemlich geil an, vor allem das es eine Mischung aus Tarkowski- und Spielberg-Elementen ist. Man stelle sich E.T. mal unter Tarkowskis Regie vor ... :)


xTimmaex

Antwort löschen

15.000 wär schon n bisschen hart. Nach allem, was ich gehört hab, sind das wohl die Kosten für die Kameras und das restliche Equipment. Das Gesamtbudget wird auf ca. $500.000 geschätzt, was für nen Alienfilm immer noch extrem wenig ist.


Stefan_R.: Mann beisst Film

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

„Lost in Translation“ in der infizierten Zone. Spannend, optisch umwerfend, beeindruckend atmosphärisch. Ein Film, über den geredet werden sollte und der zu keinem Zeitpunkt verpflichtet ist, die lästige Frage nach dem zugrunde liegenden Budget einer Antwort zuzuführen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alle Kritiken (22)


Kommentare (171) — Film: Monsters


Sortierung

kliensche

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut gemachter Film, der heraussticht. :) Mir gefallen vor allem die meiner Meinung nach wunderschönen und ausdrucksstarken Bilder, die Kameraführung und beiden Hauptakteure. Das alles zusammen ergibt für mich einen unglaublich atmosphärischen Film. Hier steht nicht der Kampf gegen die Aliens, das Überleben der Menschheit im Mittelpunkt, viel mehr die Art zu Leben, die sich aufgrund dieser währenden Bedrohung entwickelt hat. Mit einer Prise Gesellschaftkritik. Ich mag´s. :) Zum unglaublich tollen 10-Punkte-Film fehlt aber irgendwie noch das gewisse etwas. Ich hätte zum Beispiel noch mehr über die Charaktere erfahren, viele Fragen blieben da einfach so im Raum stehen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Pepppi

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Da ich Tintenfisch noch nie mochte, gewinnen diese hier auch keine Punkte, auch wenn sie noch so groß sind.
Es gibt spannende Momente, aber reicht einfach nicht, um wirklich gut zu sein. Da hab ich im alltäglichen Leben viel zu oft bessere Ereignisse.
Schmeckt wie ungewürztes Essen, man kann davon leben aber es macht keinen Spaß.
Und der Cliffhanger macht alles zum übergartem Einheitsbrei.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

graveyardstory

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Irgendwie weiß man immer schon was passiert bevor es passiert, also unter spannend und unterhaltsam stell ich mir was anderes vor. Mir persönlich über große Strecken schlicht und einfach zu langweilig.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Cayopei

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Spielfilmdebüt des britischen FX-Spezialisten Gareth Edwards erlaubt sich einen besonderen Kniff: Die titelgebenden »Monsters« nämlich spielen eine untergeordnete Rolle. Zwar bevölkern riesige Wesen sechs Jahre nach dem Absturz einer NASA-Sonde eine nun abgeriegelte Zone zwischen Mexiko und den USA, doch im Gegensatz zu anderen Genrefilmen setzt Edwards nicht stumpf auf die CGI-Karte, sondern spielt geschickt mit den Erwartungen der Zuschauer, die mit einem überraschend stillen Sci-Fi-Indie-Roadmovie verwöhnt werden.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kevin2803

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Erinnerte mich ein bisschen an "Cloverfield", hat mich nur nicht ganz so überzeugt, war aber auch nicht langweilig. Viele waren enttäuscht das die Monster nicht so oft in Erscheinung getreten sind, aber für mich bezieht sich der Titel gar nicht so sehr auf die Aliens, sondern auf die eigentlichen Monster - die Menschen. Alles was der Mensch nicht kennt oder nicht versteht macht ihm Angst und soll zerstört werden, dabei wollen die Aliens nicht mal etwas Böses. Dagegen ist es den Menschen völlig egal ob sie mit ihren Bomben auch Menschen verletzen oder töten. Das wurde eigentlich sehr gut dargestellt. Über die beiden Hauptcharaktere lässt sich streiten, ich fand sie nicht so schlimm wie manch andere, aber man hätte da sicher mehr draus machen können. Alles in allem ein ganz guter Film, von dem man allerdings nicht sowas wie "Godzilla" erwarten sollte.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ossi29

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Der Film weiß sofort mit starken Bildern und tollen Landschaften zu überzeugen, auch das eher wenige Vorkommen der titelgebenden Monster selbst ist sogar recht gut insziniert. Doch was einen tatsächlich auf die Palme bringen kann, sind die beiden Protagonisten, welche vor Dummheit nur so strotzen. Permanent werden Dinge hinterfragt, man redet über belanglosen Müll und nimmt sowieso alles auf die leichte Schulter, weil ja alles gut läuft für die beiden. Nein, dass ist kein Spoiler, da sie tatsächlich permanent davon ausgehen. Durch diese beiden Leute, wird der Film leider sehr nach unten gezogen und es kommt einem so vor, dass sie somit ebenfalls unlogische Zusammenhänge herraufbeschwören, die leider nach und nach an Oberhand gewinnen. Gott sei Dank, werden beide sogar im Film selbst kritisiert,als sie auf eine alte verrückte Frau treffen, die auf erneute Fragerei beider Personen einfach nur mit BLAHBLAHBLAHBLAH antwortet. Sehr gut, dachte ich hier, genau dasselbe höre ich auch die ganze Zeit, wenn Blondie den Mund aufmacht!
Film wäre ohne die beiden Top!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FrankB2B

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Grottenlangweiliger Streifen im Roadmoviestil über 2 Personen die durch eine von Aliens 'Infizierte Zone' ihren Weg zurück in die Heimat suchen !
Das ist im grunde auch schon der ganze Film....die Aliens bekommt man so gut wie gar nicht zu Gesicht und es dreht sich weitestgehend um eine romantische Liason zwischen den Hauptcharakteren !

Wer 'Monsters' nicht kennt hat auch nichts verpast...vollkommen belangloser Käse !!!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dmtjdc

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Gut gemeint, aber schon etwas langweilig. Die Punkte, welche der Film durch Optik und Setting macht, gehen durch die konsequente Null-Spannung, öde Dialoge und blasse Darsteller gleich wieder ab. Das blonde Vorzeigeweibchen mit der Bob-Frisur ist die Freundin von irgendjemand, Hauptdarsteller oder Regisseur habe ich vergessen. Die Monster sind interessant (die Idee, mit den mächtigen Tentakel-Wesen wird und wurde nicht ohne Grund immer wieder aufgegriffen) aber zu lasch animiert und gehen auch nicht wirklich monstermäßig ab. Die Äkschtn ist also müde und nach Logik sollte man besser auch nicht fragen, das undynamische Duo trifft nämlich vom Start weg eine dumme Entscheidung nach der anderen. Zudem gibt es gibt effektiv keinen zwingend logischen Grund, warum sich eine Millionärstochter la tortura unterziehen und zusammen mit eine fragwürdigen Typen den sie kaum kennt, durch eine Alien-verseuchte Sperrzone steppen sollte. Das Produktionsdesign ist für einen billig gemachten Film sehr gut bis in Ordnung, auch wenn sich die Spezialeffekte über weite Teile des Films auf das digitale Einfügen von Warnschildern in die Landschaft und grieselige TV-Bilder beschränken. Aber gerade durch das Guerilla-Konzept, dass Drehen vor Ort mit wem oder was gerade da ist, werden solche Schnitzer und billig wirkende Elemente, durch den fast ungefilterten Realismus die meiste Zeit kaschiert. Letzlich sorgen gerade diese menschlichen Momente, in denen die schwach animierten Monster noch weit entfernt zu seien scheinen, dafür, dass "Monsters" stellenweise doch noch funktioniert. Der Rest der Punktzahl gibt es aus Respekt vor dem mutigen Versuch, mal was anderes zu machen. Und ja, dieses ist Experiment teilweise gelungen. Besser als Murks Marke "Skyline" ist der Film ohne jede Frage allemal.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

wumpe

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Bildgewaltiger Film mit deutlicher kritischer Note. Stellenweise jedoch sehr langatmig und unlogisch, dabei die Chance verpasst den Charakteren Tiefe zu verleihen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HulktopF

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

ein film der sparte "ich habe etwas anderes erwartet"
aufgrund der freigabe und dem reißerischen titel denkt man sofort an godzilla cloverfield oder gar krieg der welten... aber was man hier geboten kriegt ist komplett das gegenteil,, es wirkt wie eine verfilm,ung einer arte doku. es werden lebensgewohnheiten erklärt, es wird mit menschen gesprochen über eigentlich sinnloses, aber trotzalledem passt es, und vor allem, es fühlt sich an wie eine reise.
eine reise durch die wildnis und das fand ich sehr interessant, man hat erfahren wie sich die wesen fortpflanzen und dass sie eigentlich eher wie tiere sind. es gibt wunderschöne aufnahmen dieser wesen wie sie sich verständigen und und und.

und nun zu dem teil der bei mir einfach nur kopfschütteln verursacht hat:die freigabe.
WIESO IST DIESER FILM AB 16??
WO STECKT DA DER SINN?
es ist unvwerständlich da man in filmen wie cloverfield , und herr der ringe vielfach brutaleres gesehen hat. es ist so bescheuert und zum mäuse melken.
der film ist eindeutig ein fsk12 film, also lasst euch nicht beeinflussen von der freigabe, die geht hier vollkommen an der nötigkeit vorbei.

wer mal einen etwas anderen film sehen will kann ihn sich gern mal ansehen. ich war positriv überrascht wie originell ich ihn dann am ende fand obwohl er eigentlich nicht viel gezeigt und gebracht hat.

sehenswert, jedoch ohne erwartungen rangehen, denn die werden euch sonst mit einem gelaNngweiltem fragezeichen im kopf zurücklassen.

ne kleine zusammenfassung:
monsters = ARTE-doku verfilmung mit aliens.
und kein invasionsfilm!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

HulktopF

Antwort löschen

wie ich scho gesagt habe, die aliens waren eher wie tiere, und eher nebensächlich, es wirkt eher wie ne artedoku wenn so ein reporterteam durchs land zieht. es kam mir eher so vor als einen monsterfilm zu sehen, und das war für mich der reiz am ganzen, mal die aliens aliens sein zu lassen und nur deren anwesenheit für eine story zu nehmen ohne sie zu thematisieren. war auf seine art und weise schon recht originell.


Murphante

Antwort löschen

Toller Blickwinkel ... muss ich mir mal merken ;-)


Daedra

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Öde Liebesgeschichte trifft auf Distict-9-fake (mal wieder ein jahr darauf, was ein zufall...), nichts neues, einfach langweilig. Wäre auch nicht ganz so schlimm, wenn Titel und Cover nicht etwas ganz anderes versprechen würden.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dsarea51

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mir ist schleierhaft, warum der Film so viele Geschmäcker nicht trifft. Eine Ursache könnte der Titel sein: durch MONSTERS werden wohl auch viele "Filmfans der Transformers-Generation" angelockt. Denen wird wohl schnell langweilig, wenn nicht alle 5 min irgendwas spektakulär in die Luft gejagt wird.

So ähnlich muss es jedenfalls sein, denn der Film hat eine Menge zu bieten. Allem voran eine sehr gut eingefangene, beklemmende Atmosphäre in einer unwirklichen Welt. Man begleitet 2 junge Menschen auf dem Weg in die sichere Heimat, die sich währenddessen besser kennen lernen.
Auf die Bedrohung durch die Monster reagieren die Menschen zunächst nachvollziehbar (evakuieren, Mauer errichten, ballern), aber schnell wird klar: kein Monster kann so viel Schaden anrichten wie der Mensch selbst...

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ShayaNova

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

für mich die überraschung des vorletzten jahres. wunderbar entspannt wird spannung aufgebaut (ich liebe dieses wortspiel *g*), die schauspieler sind talentiert und gut drauf, und die story ist nicht so sinnentleert, wie der titel vermuten lässt.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Reli

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

trotz des unglücklichen gewählten Titels der ein anderes Erwartungsbild im Kopf entstehen lässt, ein grandioser Film: er entwirft ein Schreckenszenario das fast episch erzählt wird, die Liebesgeschichte ist hier eher zweitrangig, die Musik verdammt gut und der Schock-Effekt setzt spätestens am Ende des Films ein. 1 Extra-Punkt gibt es für die wirklich schöne Liebesszene der "Kraken".

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Boogers666

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Ich ging mit hohen Erwatungen an den Film ran und wobei ich nicht der Monsterfilm Fan bin erwartete ich hier einiges... aber ich wurde komplett entäuscht, allein der Anfang hat mich schon aufgeregt als man gleich in der ersten Szene die Monster gesehen hat. Dann wurde der Film doch ganz ok, bis sie die gesperrte Zone betreten haben ab diesem Moment wars für mich vorbei. Am Anfang wars noch ein bisschen spannend aber dann als diese riesigen abartigen Monster aufgetaucht sind musst ich echt lachen... Was mir am Film dann doch noch einigermaßen gefallen hat war die eine Szene auf der Maya-Pyramide wo sie miteinander reden, die war eigentlich ganz schön. Gegen Ende hin baute sich dann doch noch etwas Spannung auf, aber dann!!!! Allein wegen dem Ende und den letzten 10 min ziehe ich allein schon 5 Punkte ab, es war einfach schrecklich, ich saß vorm Tv und dacht nur : "was soll der scheiß!!!" ...Ich gebe dem Film 4 Punkte weil die Landschaftsbilder schön waren und es 2,3 Szenen gaben die mir einigermaßen gefallen haben. Ein weiteres großes Kriterium was ich vergessen habe, ist das einem (zumindest mir) die Charaktere total am Arsch vorbei gehen .... sie hätten jederzeit sterben können es wär mir so egal gewesen, man erfähr einfach zu wenig über sie sie zeigen nicht oft Emotionen (eigentlich nie) und wirken so als hätten sie null Bock auf den Film gehabt

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

harm4life

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Etwas neues auszuprobieren ist wichtig, davon leben alle Künste, ob es sich um Lyrik, Malerei, oder eben auch Filmkunst handelt. Man braucht Mut und Willen seine vermeintlich innovativen Ideen zu verwirklichen.
Leider ist es aber auch so, dass solche Versuche auch in die Hose gehen können, fast ein Naturgesetz. Monsters wollte merklich nach dem Monster-Alien-Film-Hype etwas neues zum Genre beitragen und schafft das auch. Doch der Beitrag ist im Fall von 'Monsters' in meinen Augen unnötig. Es wird mehr auf die Protagonisten eingegangen, Action erscheint nebensächlich, die Bilder sollen auf eine ruhige Art sprechen.
Alles schön und gut, nur leider können die Neuerungen nicht über etwas entscheidendes hinwegtäuschen. Der Film hat wenig Handlung, die darstellerischen Leistungen bewegen sich im Mittelmaß und ganz entscheidend: der Film zieht sich und ist langweilig. Nach den doch recht guten Kritiken war ich ziemlich enttäuscht.
'Monsters' hat es nicht geschafft was es sich wohl vorgenommen hatte und ist mMn nicht empfehlenswert. Dann doch lieber stumpfsinniges Kameragewackel und Monster-Action. Diese Art von Filmen sind zwar keine Meisterwerke aber sie können doch sehr viel besser unterhalten. Es gibt tolle Einstellungen/Szenen wie die Bootfahrt doch das wars dann auch irgendwie. Lieber Godzilla beim Zerstören von Tokio zusehen, ist einfach weitaus unterhaltsamer ;).

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

RalfAlfa

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Sci-Fi, die in nicht wenigen Momenten an den allseits bekannten "Stalker" von 1979 erinnert. Zwar weit nicht so philosophisch, poetisch und surreal wie der Stalker, aber durchweg hoch atmosphärisch und impressionistisch. Intelligentes Kino, das eher wirksam im Kopf generiert wird und auf subtile Weise beim Zuschauer ankommt, als ihn mit viel Bohai und großspurigen CGI-Tricks totzuschlagen. Geheimtipp.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Philisiphie

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Firm ist das beste Beispiel dafür, wie verkorkst unser Gehirn von den ganzen Alien-Blockbustern ist. Welch tolle Alternative!!! :)

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

HulktopF

Antwort löschen

wunderschön auf den punkt gebracht :D


Rainhard

Antwort löschen

YES:-) Danke!


the assassin 666

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Monsters ist ein völlig anderer Film, nicht mainstreamartig und/oder mit einem anderen Film vergleichbar man könnte sagen einzigartig. Ich versuche mal zu umschreiben wie der Film auf mich gewirkt hat, einerseits wie ein Drama und zwei junge Menschen die weit weg von ihrer Heimat sind und sich zusammenraufen müssen und sich dabei näher kommen, zu anderen wird auf den mexikanisch/amerikanischen Grenzkonflikt ein Auge geworfen und auch sind nicht die Tantakelmonster die bösen sondern eignetlich ist es der Mensch.
Tja schwierig zu bewerten mit hat der Mix aus Liebesdrama im Grenzkonfliktset gefallen aber wenn sich ein Film Monsters nennt sollten sie eine zentrale Rolle spielen den so weckt man falsche Erwartungen wie man an diversen Kommentaren lesen kann. :)

Ein Bsp. für einen Titel wäre: a love on dark borderland. :)

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Philisiphie

Antwort löschen

Find deinen Kommentar gut. Ich fand den Titel zunächst auch unpassend gewählt allerdings: wenn nicht aus dem Titel hervorgeht das es sich um Alienmonster handelt könnten die Wesen "billig" wirken da man sie in dem Kontext nicht erwarten würde. Allerdings ist der Gedanke von zuneigung im Titel schon sinnvoll da selbige ja immer wieder auftaucht: Zuneigung zwischen den Hauptdarstellern, fehlende Liebe zum Verlobten, nicht erwiederte Liebe, Zuneigung zwischen den Wesen etc.


Mauxion

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Wie bereits jemand geschrieben hatte und dem will ich mich voll und ganz anschließen: Monster sucht man in "Monsters" vergeblich und Spannung auch!

Lieber einen Low-Budget-Film von The Asylum schauen ;)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Mauxion

Antwort löschen

Der Film ist absolut langweilig und was noch schlimmer ist: langweilig und langatmig.


Rainhard

Antwort löschen

Geschmackssache^^ Wie der Film ist- kannst Du nicht sagen Mauxion und auch der HulktopF kanns genauso wenig wie ich! Wir können maximal sagen wie dieser Film auf uns wirkt und wie wir ihn empfinden. Es gibt unterschiedliche Wahrnehmungen- außerdem wünscht sich jeder etwas anderes zu sehen. Der Film hat mir das gegeben was ich sehen wollte:-)

"Der Film ist absolut langweilig und was noch schlimmer ist: langweilig und langatmig." Die Jury und die vielen Menschen, auch der Publikumspreis bei Festivals sprechen wohl dagegen, das alle das genauso sehen wie Du- der Film hat schon sehr viele Leute durch seine Machart unterhalten und überzeugt;-)

@HulktopF: BOOM BÄNG...dann schau dir Independence Day an;-) Den mag ich im übrigen auch durchaus.
Der Film ist sicher Genreuntypisch- aber genau deswegen gefällt er mir auch! Weil er das was er zeigen will, authentisch rüberbringt...hier gehts um menschliche Sachen...und um Mensch und Natur und die Verbindung dazwischen...bzw. wonach wir uns als Menschen sehen und wie wir mit anderen Lebewesen umgehen.

Ich mag Independent Filme...auch im Si- fi Genre! Wenn das Ganze so schön leichte Drama/ gesellschaftskritische Ansätze hat wie dieser Film:-)



Fans dieses Films mögen auch