Ninotschka

Ninotchka (1939), US
Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 07.12.1948

7.7 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
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5 Kommentare
Ninotschka - Bild 6069418
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von Ernst Lubitsch, mit Greta Garbo und Melvyn Douglas

Der russische Kommissar Razinin ist empört über das, was er aus Paris hören muss: Die Genossen Iranoff, Buljanoff und Kopalski, die in der französischen Hauptstadt die Juwelen der Großherzogin Swana gegen gute Devisen verkaufen sollen, haben sich den Verlockungen des Kapitalismus und des Luxus ergeben. Angeblich wollen sie sogar mit der Großherzogin und deren Geliebten Graf Léon d’Algout den Erlös teilen. Razinin schickt seine beste Kommissarin, die gestrenge und orthodoxe Ninotschka, nach Paris. Sie geht zunächst hart mit dem ungehorsamen Trio ins Gericht. Im Schatten des Eiffelturms lernt sie Graf Léon kennen, ohne zu ahnen, dass er es ist, der die drei Genossen vom Weg des Sozialismus abgebracht hat. Auf sein heftiges Flirten reagiert sie zunächst sehr gelassen, ist doch die Liebe nichts anders als ein biologisch chemischer Vorgang, über den man einen Haufen romantischen Unsinns geschrieben hat. Aber schließlich erliegt Ninotschka seinem Charme. Als sie in die sozialistische Heimat zurückbeordert wird, setzt Léon alle Hebel in Bewegung, Ninotschka wiederzusehen.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Ninotschka

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ninotschka, eine Kommunistin verliebt sich in einen Kapitalisten. Natürlich bleibt das nicht ohne Folgen. Ihr Angebeteter liest auf einmal Karl Marx und sie selbst genießt die unbekannte Freiheit.
Ernst Lubitsch zeigt uns mit seiner bissigen Satire die guten und schlechten Seiten der beiden Regierungsformen auf. Dazu kommt noch eine großartige Greta Garbo, die sich von einer knallharten Kommunistin in eine warmherzige Frau verwandelt.
Ein zeitloser und unvergesslicher Klassiker der Filmgeschichte, den jeder Film Fan mal gesehen haben sollte.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein gehaltvoller Klassiker der Kapitalismus und Sozialismus humoristisch gekonnt gegenüber stellt.

Uns wurde dieser Film im Rahmen des Englischunterrichts zu Gemüte geführt, da unser Lehrer ein großer Begeisterter von Ernst Lubitschs Filmen ist. Also gucken wir den Film natürlich auch im Original und da fing mein Problem an. Ich bin kein sonderlicher Fan des englischen Sprachgebrauchs und hatte hier machmal meine liebe Mühe. Es kam hin und wieder zu Verständigungsschwierigkeiten zwischen dem Streifen und mit.

Auf Grund dessen litt die Bewertung ein wenig, wobei ich beteuern möchte, dass ich ihn mir auf jeden Fall auch einmal in deutsch gucken möchte, damit ich mich auch etwas mehr um die Handung kümmern kann.

Der Witz von damals ist natürlich ein anderer, als der heutige, aber dennoch zogen viele ironische oder humoristische Dialoge auch heute noch, das ist die wirkliche große Zeitloskunst, welche Ernst Lubitsch hier auffährt.

Für mich wurde der Film erst richtig stark, als Sonderbeauftragte Genossin Ninotschka Yakushova aus der Sowjetunion in Paris eintrifft um ihre drei roten Genossen zu überwachen. Schon die Szene am Bahnhof ist köstlich und macht Lust auf mher von dieser energischen und harten Frau. Aber als sie dann immer westlichere Einstellungen bekommt, was selbstverständlich zum Clow des Films gehört, nimmt der Unterhaltungsfaktor wieder ab. Wieder zurück in der kommunistischen Sowjetunion steigt der Lacherpegel dann erneut, zum Beispiel in der Szene, als sie das Radio anschaltet, indem in Dauerschleife die Propagandamarschinerie zu hören ist.

Besondere Erwähnung sollte an dieser Stelle Bela Lugosi als Kommissar Razinin zu Teil werden, der hier eine tolle Rolle ablieferte.

Ansonsten läßt sich über dieses substansvolle Werk nicht viel sagen, außer das es trotz seiner 71 Jahre nichts von seiner Komik eingebüßt hat.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

der cineast

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Achso!!! Und das bockt? Die Asiatischen im Original? Ich gucke mir die Filme meistens nur im Original an wenn sie englisch sind weil ich dadurch auch lerne! Aber Mandarin versteh ich leider nicht ;) XDDD


JimiHendrix

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joa das macht schon spaß, vorallem in den alten kurosawa-filmen, wenn die japaner da richtig tempramentvoll rumschreien^^ und ich gucke eigentlich filme nur gern im original, wenn ich den inhalt vorher schon auf deutsch zu gemüte geführt habe


alanger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„mindestens zweimal am tag wirken selbst die ehrwürdigsten menschen absolut lächerlich“. (ernst lubitsch)

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denise

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine göttliche Garbo!

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

alanger

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und hier lacht sie sogar mal.


Herr Marcus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Lubitsch, Wilder und Garbo schaffen den idealen Sonntag-Nachmittag-Film.

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