Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe (2008), DE
Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 28.08.2008

5.0 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
375 Bewertungen
33 Kommentare
Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe - Bild 796925
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von Leander Haußmann, mit Tom Schilling und Maruschka Detmers

Robert Zimmermann ist Computerspieldesigner und hat soeben die ultimative Spielkonsole nebst Ego-Shooter konzipiert. Die virtuelle Welt des 26-jährigen ist provokant und dennoch klassisch. Vor allem das große Finale des Spiels, Sieg über Frieden und Liebe, wird bei der Präsentation vor der chinesischen Delegation den asiatischen Markt für die Firma erobern. Darin sind sich alle einig. Leider versaut Freund und Kollege Ole zwei Stunden vor der Präsentation Roberts Anzugsjacke mit Curry-Ketchup – ein Fauxpas, der gravierende Folgen hat. Denn das bekleckerte Sakko führt Robert in die kleine Schnellreinigung von Monika und ihrer Freundin Inga. Ein Blick in Monikas Augen – und um Robert ist es geschehen. Dass Monika knapp zwanzig Jahre älter ist als er, stört Robert ebenso wenig wie die Tatsache, dass er eigentlich eine Freundin hat. Schließlich ist das Leben keine Einbahnstraße und an jeder Gabelung muss sich der Spieler neu entscheiden. In der wirklichen Welt haben die Anderen jedoch ein Wörtchen mitzureden. Beim traditionellen Familienessen teilen Roberts Eltern am Tag darauf ihren verblüfften Kindern mit, dass sie sich trennen werden. Robert stellt sich daraufhin zum ersten Mal die Frage, was Liebe für ihn eigentlich bedeutet. Nicht gerade feinfühlig teilt er seiner Freundin Lorna noch am gleichen Abend mit, dass er sie nicht liebt. Kaum ist sie wutschnaubend gegangen, kreisen seine Gedanken schon um ein neues Ziel: wie kann es ihm gelingen, Monika bald wieder zu sehen. Robert zieht alle ihm geläufigen Register, um Monikas Interesse zu wecken und sie zu einem Date zu bewegen – schließlich hat er sogar Erfolg. Der gemeinsame Abend ist wundervoll, offenbart allerdings den Unterschied ihrer bisherigen Lebenserfahrungen. Monika beschließt, die vorsichtige Annäherung auf sich beruhen zu lassen, und ignoriert Roberts weitere Kontaktversuche.

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

Unter dem Strich ist “Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe” für mich ein Film, den ich mir gerne auch ein zweites Mal anschauen würde. Der Film macht einfach Spaß, hat tolle Figuren, die von den jeweiligen Schauspielern gut gespielt werden und den Humor an der richtigen Stelle. “Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe” ist ein echter Filmtipp für gelungene Abendgestaltung.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Liebenswert-harmloser Streifen, dessen spielfreudige Besetzung, die schwungvolle Inszenierung und die wunderbare Musik von Element of Crime darüber hinweghelfen, dass die Story was Motivation und Entwicklung angeht nicht wirklich schlüssig ist. Warum sich Robert in Monika verliebt bleibt genauso wenig nachvollziehbar, wie die Videospielklischees jeden echten Gamer aufstöhnen lassen. Doch seis drum, es fällt schwer sich der knuffigen Feelgood-Stimmung zu entziehen, die zwar weitgehend spannungsfrei, aber unzweifelhaft sympatisch daherkommt. Sehr sehenswert: Das ausführliche Making of auf der DVD, das in Form eines Regieseminars mit Leander Hausmann daher kommt.

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patcharisma

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Das einzig Stimmungsvolle war der 2-Minuten-Clip, in dem Tom vor dem D!!! Soost auftritt. Der blöde D!!! will sich mal selbst parodieren, echt klasse peinlich...


der cineast

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Ja aber hallo ich bin vor Scham gestorben :D


G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

Mit seiner Verfilmung des Romans von Gernot Gricksch, der seine Vorlage auch selbst adaptierte, findet Leaner Haußmann zum absurden Witz zurück, der seinen „Herr Lehmann“ so charmant macht. Die Stimme des „Lehmann“-Autors Sven Regener und die Musik von Element of Crime bietet da nicht den einzigen Link von Hamburg nach Berlin. Ansonsten huldigt Haußmann offensichtlich seinem großen Vorbild „Die Reifeprüfung“ und unterfüttert seine Version mit knalligen Bollywoodeinlagen, skurrilen Charakteren und schrägen Situationen. So wird der Film mit dem exorbitanten Titel zu eine außergewöhnlichen Spaß – einer angenehm anderen deutschen Komödie.

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Zetbo: Freier Journalist Zetbo: Freier Journalist

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2.0Ärgerlich

Uninspirierte und überraschend ideenarme Komödie mit bescheidenem Tempo. Leander Haußmann scheitert bei dem Versuch, den Klassiker "Die Reifeprüfung" (1967) zu kopieren. Seine durchaus talentierten Darsteller wollen einfach nicht zueinander finden. Die Chemie zündelt nicht. Zudem ist ein witzig gemeinter Cameo von Detlev Buck und Leander Haußmann der Gipfel der Selbstgefälligkeit.

Trotzdem gibt es für den Film zwei Punkte. Einen für den Gastauftritt von Art Garfunkels Sohnemann (originell) und den anderen für den Soundtrack von Element of Crime (grandios).

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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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3.0Schwach

Simple Bausteine, die Fallhöhe liefern und damit Komik verheißen – doch in ihrer Überzeichnung bleiben die Milieus seltsam blutleer. In dem Konstrukt von Klischee und Überzeichnung sind die guten Schauspieler (Tom Schilling und Maruschka Detmers als seine Angebetete) gezwungen, wie Marionetten zu agieren, zwischen den Darstellern entwickelt sich keine Chemie. Das Wunder der Liebe bleibt aus.

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Kommentare (28) — Film: Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

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Schloøpselcki

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Bewertung5.5Geht so

Robert Zimmermann (Tom Schilling (sehr gut)) wundert sich über die Liebe und der geneigte Zuschauer über die verquere und recht Element of Crime lastige Inszenierung einer "romantischen" Komödie, die zunächst seltsam daherkommt, im Mittelteil ein bisschen in Gang kommt und gegen Ende leider wieder ein bisschen abbaut. Sehr authentische Dialoge, gut aufgelegte SchauspielerInnen und Regie aus dem Hause Haußmann versprechen im Grunde viel, und der Witz sowie Bildcharme in Form von Ausstattung bleiben ebenfalls nicht auf der Strecke aber das alles wirkt einfach zu überspitzt um wirklich ernst genommen werden zu können. Und ich finde zwei Element of Crime Lieder hättens auch getan.

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seniorem

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr nette Komödie wie wir sie von Hausmann gewohnt sind, nur bei Lehmann war er besser, dafür gibts hier neue Songs von Element of Crime die perfekt zum Film passen

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dennis-oestreich

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Film über Liebe, in Hamburg, Videospiele, ein bisschen Bob Dylan von Leander Haussmann und die Musik von Element of Crime. Es konnte einfach nichts schief gehen.

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marjanne

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Bewertung4.5Uninteressant

Plus: die warmen Oldschool-Farben, eine perfekte Beleuchtung, kunstvolle Bildkompositionen und es wird so eine coole, alternative Atmosphäre geschaffen.

Minus: platte Figuren, die durch ihre Überspitzung total unglaubwürdig werden … und genau wie alle Konstellationen im Film leider nicht überzeugender als ein Bollywoodscript wirken! Bis zum Schluss fragt man sich, was dieser Robert Zimmermann an der Monika denn so toll findet?!

Schrecklich: die Filmmusik! Auch, wenn Element of Crime Fans hierbei sicher verschmachten, hören sich alle Songs gleich an und wiederholen in den Texten exakt die Handlung, die man doch im Film schon SIEHT. Na, wie spannend!

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*frenzy_punk<3

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Bewertung7.0Sehenswert

"Bob Dylan wundert sich über die Liebe" ist eine kleine unscheinbare Komödie mit schrulligen Charakteren und fabelhafter Musik. Auch wenn man anfangs ein etwas mulmiges Gefühl bei dem Film bekommt, entwickelt er sich zu einem unterhaltsamen Streifen mit einer quierligen Story. Die Darsteller erwecken die Figuren hervorragend zum Leben, der Humor ist an die richtigen Stellen gesetzt und die witzige Musik rundet das ganze noch ab. "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" sollte man nicht gleich zum Abschuss geben, sondern ihn sich ruhig zu Ende ansehen. Er wird nicht jeden Geschmack treffen, doch kann er einen DVD-Abend wunderbar füllen.

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*frenzy_punk<3

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Robert Zimmermann, der Anfang sollte ein Gag sein :)


philopee

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achso ;)


kristallrainer

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film, der seinen eigenen,unkonventionellen Stil konsequent von Anfang bis Ende durchzieht und zu gefallen weiss! Man bekommt zahlreiche skurrile Dialoge mit, die auch in popkultureller Hinsicht höchstrelevant und interessant sind! Der Soundtrack schafft eine klasse Balance zwischen internationalen Pop-Klassikern und chansonesk-melancholisch angehauchtem Indie-Rock der Berliner Band Element of Crime, von Sven Regener ("u.a. Autor von Herr Lehmann"!)
Die teils etwas graue,triste Großstadtstimmung wirkt nie depressiv sondern authentisch und die Tatsache, dass es sich hier eigentlich um eine Komödie handeln sollte ist mir während des Anschauen nicht einmal in den Kopf gekommen. (auch wenn ich hin und wieder lachen/schmunzeln musste) Das ein oder andere "tragische" Element im Film passt gut ins Gesamtbild!

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moepmoep

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Schön, dass der Dir gefallen hat und treffende Rezension!


kristallrainer

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merci;) ja, war ein guter Tipp !


Fernschreiber

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Bewertung4.5Uninteressant

Hach Mensch, schon wieder mal ein deutscher Film und schon wieder mal ne Enttäuschung. Ich will hier jetzt nicht als Deutschfilmhasser tituliert werden, aber auch Robert Zimmermann fand ich einen schwachen Film. Die Story ist ganz interessant, wenn auch recht flach. Robert Zimmermann wird von seinem Kumpel mit Ketchup vollgeschmiert, bringt den Anzug in die Reinigung, verliebt sich in die eigentlich zu alte Reinigungsfrau, verlässt seine Freundin, usw. Nebenbei sind seine Eltern noch kurz vor der Scheidung, seine Schwester lesbisch, will trotzdem ein Kind, lässt sich schwängern, jedoch ohne es vorher mit ihrer Freundin zu besprechen, die verlässt sie wiederum und ach und peng und krach und bla.
Man kann sich schon wundern, über die Liebe in dem Film. Es werden so viele Nebenhandlungen aufgemacht, die irgendwie aber nicht wirklich weiterhelfen. Warum das Filmteam in der Villa, warum muss sein Kumpel auch noch Liebesprobleme haben? Die Ebenen, wenn das Computerspiel gezeigt werden sind ganz hübsch gemacht - denn, das hatte ich vergessen, Robert ist Programmierer und muss für den asiatischen Markt einen Blutpatch machen...
Die Dialoge sind flach bis lächerlich, die schauspielerische Leistung ist auch teilweise ganz okay, aber leider allzu oft auch katastrophal. Detlef Buck ist zum Beispiel echt schlecht, meiner Meinung nach.
Überhaupt hat der Film zu oft Momente, wo man fragen möchte, warum das Filmteam das gerade gemacht hat. Es gibt zu viele sinnlose, dumme, überflüssige Szenen.
Im großen und ganzen ist der Film halt irgendwie nett und ich wollte ihn auch mögen, aber er hat es mir sehr schwer gemacht. Es kommt nie wirklich Sympatie bei mir für Robert Zimmermann auf.
Und was ich dem Film wirklich übel nehme ist, dass er es fast geschafft hätte den großartigen Song "Hotdog am Hafen" von Element of Crime schlecht zu machen. An sich ist der Soundtrack fantastisch, aber wenn man das fünfzehnte Mal die Melodie von dem Lied hört, fragt man sich schon, warum nicht lieber noch ein paar mehr Songs, als immer nur das eine.

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Joe Gillis

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn man akzeptiert, daß das Drehbuch zu »Robert Zimmermann« offenbar erst nach den Dreharbeiten geschrieben wurde und daß keine Charaktere die Leinwand bevölkern sondern sympathische Schießbudenfiguren, kann man sich mit Maruschka Detmers und Tom Schilling auf dem Boulevard Haußmann ganz anständig amüsieren.

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Kris

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Die Fähigkeit zu lieben - das ist es doch, was uns von den Bolschewisten unterscheidet".

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moepmoep

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für ein herrlicher und lustiger Film! Zum ersten Mal sah ich ihn als Sneak Preview. Das Kino stöhnte auf, als klar war, dass ein deutscher unbekannter Film gezeigt werden würde. Die Ersten verließen den Raum. Doch mein Bleiben hat sich sehr gelohnt: ich konnte den Film richtig genießen und habe viel gelacht. Eine tolle Idee reiht sich an die andere, wunderbare Szenen und klasse Musik. Geil, dass ein Großteil des Soundtracks von Element of Crime stammt. Vorher kannte ich die Band nur vom Namen her, aber seitdem höre ich sie sehr oft. Sehr schön ist auch, wie mit der Zeitgeschichte gespielt wird. Adenauer, Bob Dylan, Simon and Garfunkel und die Reifeprüfung treffen hier auf einen Programmierer moderner Killerspiele, der viel zu alt für sein Alter ist. Und es passt so schön zusammen.

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filmbaum

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Bewertung4.0Uninteressant

Manchmal lohnt ein Blick in das Bonusmaterial einer DVD. "Regieseminar mit Leander Haußmann" heißt es da wenig bescheiden, und tatsächlich lernt man Erhellendes - weniger über das Filmemachen als über den "Maestro" selbst. Mit "Psychologie" habe er nix am Hut, Schauspielern etwas "erklären", wieso das? Selbstgefällig liefert der Regisseur eigenhändig die Erklärung, wieso seine Filme meist nicht über Flachwitzpointen hinausgehen. Einem griffigen Dialog, der schnellen komischen Nummer und den Späßchen am Rande einer Szene ist er offenbar bereit alles unterzuordnen. Inklusive der Schauspieler. Und wenn ihm nix mehr einfällt, lässt er Sven Regener über den Bildern den Blues klampfen.
Für "Robert Zimmermann" ist diese Haltung ein echtes Ärgernis, denn in der "amour fou" zwischen Tom Schilling und Maruschka Detmers wäre viel mehr drin gewesen als nur eine bunte Knallbonbon-Anekdotenparade mit Tanzeinlage.

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patcharisma

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Sehr pointiert, Maruschka war hier so sympathisch, aber ihr Part schien die Macher kaum tiefer zu interessieren. Shame.


patcharisma

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Bewertung3.5Schwach

Ich werde den Verdacht kaum los, dass man sich hier unglaublich angestrengt auf gewollte Sympathien fixiert hat, trotz der teilweise interessanten Einfällen, die dem Konzept der letztendlichen Biederkeit des Ganzen aber in der Konsequenz geopfert wurden & daher fast nicht mehr zählen.

Das Positive sind für mich die eingegliederten Zeitepochen, die einen surrealen Touch haben: Tom Schilling ist ein Killergame-Designer (gibt's die eigentlich noch?) vom Millenium, der in einen Waschsalon kommt, der wie in den 70ern aussieht, gabelt dort eine (sympathische) Frau auf, die nach 30ern ausschaut, die ihm statt Bob Dylan (sein Name) auch noch Simon & Furunkel beibringt mit dem Querbezug zu ihrer Beziehung & Link zu den 60ern - Tom wiederum tanzt & huldigt ihr im gestreiften Anzug & Hut & im Regen wie Gene Kelly wie aus den 50ern, während bei Tom's Eltern im Haus ein Konrad Adenauer-Film gedreht wird.

Das Negative: Das ist nichts anderes als ein halbwegs politisch korrekter Chauvi-Film. Er ist voll mit verhaltenem Humor, Stereotypen wie der Ultra-Lesbe, dem reuigen Vater, dessen blondes Blödchen eh nur aufs Vogel-Gezwitscher aus ist, zufälligen Peinlichkeiten oder Intrigen (das andere willige Ding liegt in zufällig in Toms Bett - Joan Collins lässt grüssen!) wie sie im Denver-Clan aber 100x raffinierter waren. Das Schlimmste ist aber Tom selbst im Bademantel als halber Mafiosi, der seine Liebes-Situation trotz aller Pseudo-Verwirrung-der-Gefühle doch immer fest im Griff zu haben scheint. Das ist einfach irgendwie nahe an der Widerlichkeit und schadet seinem Image, dass er hier durch fehlgeschlagene Möchtegern-Non-Chalance wohl zementieren wollte.

Fazit: Ein Film für Twenty-Overs, die ihren Eltern was Generationen-übergreifendes erklären wollen, falls diese nicht zu blöd dafür sind, den Fake zu durchschauen.

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

Witzig und originell, inhaltlich total sympathisch. Leider alles mit zwei- bis drittklassiger Besetzung umgesetzt, so dass man mitunter zweifelt, ob man über Witz und Idee lachen oder über die starksigen SchauspielerInnen weinen soll.

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BiGBeN87

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Bewertung9.0Herausragend

Ein selten cooler Film.

Er ist deutsch das merkt ihm an und assoziiert mindestens eine gewisse Eigenartigkeit und Sperrigkeit, über die sich deutsche Produktionen noch nicht so wirklich erheben konnten. Allein den namensgebenden Charakter in pseudo-modern einen Computerspieleentwickler sein zu lassen, darüber hinaus auch noch die Spielszenen Realfilmaufnahmen sein zu lassen und ihn letztlich das Genre Egoshooter neu erfinden zulassen sind eindeutig zu viel der 90er-Jahre-Romantik.

Egal. Was Robert und sein Mitbewohner Ole beruflich machen ist nicht wichtig; Hauptsache, sie sind beschäftigt. Denn dieser Film ist vollgepackt mit Ereignissen, Momenten und Gipfelpunkten von Lebensgeschichten. So voll, dass man vor lauter Mikrostories gar nicht bemerkt, wie sich die Einzelschicksale nebenher entwickeln. Und das leistet der Film: Er stopft den Betrachter so voll mit Gutem und Schlechten mit Schönem, Genialen mit Dummheiten, Hass und mit Liebe, dass man sich trefflich verwirren lassen und sich Szene für Szene in ihm verirren kann. Wir sind voll mit uns selbst.

Ein wunderbares Portrait, von Element of Crime. :-)

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TiH

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gelungener und unterhaltsamer deutscher Film, der überraschend unkonstruiert und frisch daher kommt.

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MartinAusBerlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film ist wirklich sehenswert. Im Kino wurde sehr viel gelacht. Der Soundtrack ist auch sehr passend.

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DoM

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Bewertung6.0Ganz gut

"Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" ist eine einfach gestrickte, unterhaltsame Komoedie fuer die ganze Familie!

Vorneweg: Durchaus gelungen ist die Verwirklichung, dass die Story im "Heute" gedreht wird und dadurch einiges an Charme erhaelt! Wieso? . . . da bin ich selber ueberfragt, aber zwei noch so verschiedene Personen mit einem Modeberuf ("Gamedesigner") und einem Klassischen ("in einer Waescherei"), sowie der Generationenunterschied und der Fakt, dass der Protagonist eigentlich in einer Beziehung steckt . . .

Die Gags sind durchweg auf einem soliden Niveau ueber die ganze Filmlaenge hinweg! Ab und an etwas lustiger und teilweise weniger lustig!

Die Inszenierung ist ordentich gelungen allerdings fehlt noch einiges an den "Klassenprimus" "Keinohrhasen"!
Schauspieler spielen allesamt ueberzeugend und die Beziehung zwischen Schilling - Detmers - und Sohn wirkt komplett und abgerundet!

Fazit: Alles sehr einfach gestrickt und auf die Kamera gebracht! Die Ausschnitte aus dem Videospiel - sind optisch ein kleiner Hoehepunkt! Insgesamt eine durchweg lustige deutsche Liebeskomoedie!

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DaCaptain

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich weiss nicht, welchen Film die Kritiker gesehen haben, aber die Filmrolle, die der Vorführer in meinem Kino auflegte, zu dem ich mit meiner erworbenen "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe"-Karte Zugang erhielt, steht in keinem Zusammenhang mit der gegebenen Kritik. Ich habe mehrfach köstlich gelacht und bin nun wirklich kein Verfechter von Sonnenallee. Der Film war auch für mich überraschend gut, aber erzählte Geschichte und die dargestellen Gegebenheiten erzeugen einfach ein stimmiges Bild. Dieses Bild ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber genial gespielt und auf jeden Fall empfehlenswert.

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rkuehne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist nicht super, aber auch nicht fürchterlich und zeigt deutlich auf, wie wesentlich die Musik für so ein werk sein Kann. Die lakonischen element of Crime Songs werten den Film um einiges auf und sind die absoluten Höhepunkte, und machen ihn sehenswert.

40 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

seniorem

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Besser kann mans nicht kommentieren, kenne keinen Film bei den die Songs besser zum Film passen, ein grosses Plus das Haußmann immer auf Element of Crime Songs setzt.


AylaView

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Bewertung6.0Ganz gut

Der einzige, der sich hier wundert, ist wahrscheinlich der Zuseher über teilweise wirklich unterirdisch agierende Darsteller. Einige Charaktere und Situationen sind äußerst komisch, der Soundtrack sehr gut. Doch der Komödie verfängt sich zu sehr in Familiendrama und es fehlt die letztendliche Aussage. Verschenktes Potential.

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