Sewage Baby
The Suckling (1990), Laufzeit 77 Minuten, Horrorfilm
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Ein junges Pärchen will illegal abtreiben, da die Schwangerschaft schon zu weit fortgeschritten ist. Daher suchen die beiden ein Bordell / Abtreibungsstelle auf, wo das Kind dann auch gleich entsorgt und die Toilette heruntergespült wird. Doch in der Kanalisation befinden sich toxische Abfälle, durch die der Fötus zu einem kleinen Monster wird.
Cast & Crew
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Trailer zum Film Sewage Baby
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Kommentar schreibencrab1973 2011/12/12 13:28:20
Kommentar löschenDas zwölfte Türchen des ungeheuerlichen Adventskalenders bringt uns „The Suckling“ aka „Sewage Baby“ und da die Vorweihnachtszeit auch die Zeit des guten, alten Briefeschreibens ist verfasse ich jetzt auch einen.
Lieber Francis Teri,
als ich kürzlich die einzige Regiearbeit Deiner kurzen Filmkarriere sichtete, kam mir doch der eine oder andere Gedanke in den Sinn den wir vielleicht besprechen sollten.
Wir haben sicherlich einiges gemeinsam. Eine Vorliebe für schleimige Monster und die Klassiker die dieses Genre hervorgebracht hat. Wie Du habe auch ich (und viele andere Fans) darüber nachgedacht mal selber so einen Streifen zu drehen oder überhaupt Filme zu machen. Ich bin mit meinen Wunsch in der Phase des Luftschlosses geblieben. Du hast ihn leider in die Tat umgesetzt.
Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich finde es immer gut wenn ein Mensch die Initiative ergreift und seine Träume verwirklicht. Falls allerdings Deine Träume SO ausgesehen haben hast Du ein gewaltiges Problem und brauchst Hilfe. Einen Berufsberater sowieso.
Einen Aufhänger für einen Creature Film zu finden ist nicht besonders schwer, er muss nicht einmal logisch sein. Ein abgetriebenes Baby, das in der Kanalisation durch chemische Abfälle mutiert und die „Angestellten“ der Abtreibungsklinik/Bordell heimsucht zeugt nicht gerade von Geschmackssicherheit und im Vorspann zu behaupten die Geschichte sei wahr ist einfach nur noch doof.
Wenn man einen Film im Jahr 1973 spielen lässt, sollte man eventuell auch die Darsteller dementsprechend ausstatten und sie nicht in ihren normalen Straßenklamotten auflaufen lassen. Auch wenn alle Schauspieler eine typische 80er Jahre Frisur haben wirkt das nicht unbedingt überzeugend (nur so ein Tipp).
Ridley Scott hat mit „Alien“ bewiesen wie gut es funktionieren kann einen Mann in ein Gummikostüm zu stecken, wenn nur Schnitt, Beleuchtung und Atmosphäre stimmen.
Von diesen drei Dingen scheinst Du nur am Rande gehört zu haben. Du zeigst Dein Monster viel zu früh, voll ausgeleuchtet und gibst Deine Kreatur so der Lächerlichkeit preis, obwohl gerade diese unfreiwillige Komik dem Film die paar Punkte eingebracht hat.
Okay, es gibt immer noch eine andere Möglichkeit. So kann man, wenn kein Geld für vernünftige Tricks da ist, das Ganze mit einer großen Portion Humor und Ironie brechen. Troma zeigt seit Jahrzehnten wie das geht. Aber auch davon scheinst Du noch nie gehört zu haben. Glaubst Du wirklich, dass die Geschichte irgendjemand ernst nimmt?
So hast Du wirklich einen Horrorfilm geschaffen, den man sich alleine kaum anschauen kann. Nicht jetzt weil das alles so gruselig ist, sondern weil es ohne eine Kiste Bier und ein paar Freunde schlicht unerträglich ist.
Ich will aber auch nicht zu hart mit Dir ins Gericht gehen, habe ich doch im Internet gelesen, dass dies Dein einziges Werk ist und Du nicht mehr im Filmbusiness tätig bist.
Wie gesagt, ich mag es wenn Menschen die Initiative ergreifen. Dazu gehört es eben auch einen Irrtum einzusehen und sich einfach einen neuen Beruf suchen. Das scheinst Du erkannt zu haben und das wiederum finde ich gut.
Herzlichst, Dein crab
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