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I saw the Devil
Akmareul boatda (2010), KR Laufzeit 135 Minuten, FSK 18, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kriminalfilm
6.8
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von Jee-woon Kim, mit Byung-hun Lee und Min-sik Choi
Ein Mann nimmt Rache, nachdem seine Verlobte ermordet wurde.
Kyung-chul (Min-sik Choi) ist ein psychopathischer Serienkiller, der von der Polizei bereits seit einiger Zeit gejagt wird. In einer Winternacht bringt er schließlich die Polizistentochter Joo-yun auf bestialische Weise um. Ihr Verlobter Soo-hyun (Byung-hun Lee), ein Agent des südkoreanischen Geheimdienstes, schwört Rache – auch wenn er dafür selbst zu einem brutalen Monster werden muss…
Mehr Bilder (6) und Videos (4) zu I saw the Devil
Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails I saw the Devil
- Genre
- Drama, Psychodrama, Splatterfilm / Gorefilm, Thriller, Kriminalfilm
- Zeit
- 2010er Jahre
- Ort
- Südkorea
- Handlung
- Brutalität, Ermittler, Identität, Jagd, Kannibale, Kannibalismus, Menschenfleisch, Polizei, Psychopath, Rache, Rächer, Serienmörder, Töten, Vater-Tochter-Beziehung, Vergeltung, Verlobter
- Stimmung
- Ernst, Hart, Spannend, Verstörend
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Kritiken (6) — Film: I saw the Devil
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenLauniger Exploiter, ausgezeichnet gespielt und zweckdienlich inszeniert mit einigen schmucken Bildern inmitten der häßlichen HD-Ästhetik; gewinnend unverschämt in der prätentiösen Behauptung, der Film hätte irgendwas zu erzählen, was über handelsübliches Aufgeilen an Rachsucht hinausgeht. Sadistisch, brutal und frauenfeindlich bis zum Anschlag, hämmert der im Geiste strunzdoofe I SAW THE DEVIL unwiderstehlich über einen hinweg wie ein schwerer Güterzug, bei dem man nie so genau weiß, wo die Reise hingeht - und genau das macht den Reiz dieses albernen, nichtsdestoweniger überaus wirkungsvollen Reißers aus, ganz wie es sich für saftige Exploitation gehört. Mir hat's gefallen.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenNatürlich zückten auch hier schon flugs nach Erscheinen des Films die obligatorischen Internetbesserwisser zwanghaft die "overhyped"-Karte - alles Blödsinn. Kim Jee-Wons Gewalt-Operette hat jeden Zentiliter Zuspruch ehrlich verdient, solch einen radikalen Genrefilm (in formaler wie in inhaltlicher Hinsicht) hat man lange nicht mehr gesehen und so hält I SAW THE DEVIL selbstbewusst in einer herrlich frechen Szene schon in den ersten Minuten dem US-Vorzeigethriller SE7EN den gestreckten Mittelfinger ins verstaubte Antlitz. Wo Fincher einst aufhörte, macht Jee-Won g.n.a.d.e.n.l.o.s weiter: Die Guten gibt's nicht mehr, der allgegenwärtige Tod ist hässlich, gemein und kommt in dieser edlen Hochglanz-Umgebung noch viel perfider.
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lieber_tee Tue, 10 Apr 2012 13:09:15 -0000
Antwort löschenso issses.
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenSagenhafter Quatsch zum Quadrat, der sich in einer selbstherrlichen Mischung aus Gorebauer-Pleaser mit Torture-Porn-Zielsetzung und scheinorigineller Drehbuchhyperkonstruktion als kunstvolle Variante des ja besonders im südkoreanischen Kino offenbar nimmer abgenudelten Rachethrillers vorkommt, sich aber samt jeder einzelnen seiner aufgeblasenen 140 Minuten in komplettem Schwachsinn besäuft. Von zwei, drei guten Einfällen abgesehen, inszeniert Kim Jee-woon mit schier unglaublicher Beharrlichkeit eine Blödsinnsidee nach der anderen in ständigen Nah- und Halbnahaufnahmen (grandios-doofer Höhepunkt: das formal von Emmanuel Lubezkis Kamerachoreographie geräuberte und innerhalb der Handlung vollkommen irrelevante Blutgesuppe im fahrenden Auto), während sich Choi Min-sik flagrant an einer Parodie seiner "Kultrolle" vom Hammer schwingenden "Oldboy" abarbeitet (mit Erfolg). Ein Film, der offenbar im kompletten Vollrausch entstanden ist und dank seiner hanebüchenen "Wendungen" auf Backebackekuchenniveau sowie der herrlich doofen Anbiederungsstrategie, dumpfesten Splatter mit Schau-mal-einer-da-Logik zu veredeln, gebührend vertrasht werden muss. Zumindest, so lange man sich an der Kunstfeindlichkeit dieser Mumpitzapotheose nicht die Zähne ausschlägt – was keinem zu verübeln wäre. (Extrapunkte für die super tighten Klamotten des Hauptdarstellers!)
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 101 Antworten
Le Samourai Sat, 31 Dec 2011 01:19:02 -0000
Antwort löschenNee nee nee, in letzter Zeit gefällst du mir gar nicht. :)
Mr Vincent Vega Sat, 31 Dec 2011 01:19:47 -0000
Antwort löschenWer sowas mag, mag das Kino nicht.
Le Samourai Sat, 31 Dec 2011 01:22:21 -0000
Antwort löschenWer sowas nicht mag, mag das Kino nicht.
Ich fröne nunmal gerne dem toll inszenierten style-over-substance-nonsense-asia-kino. Tut doch keinem weh. Und der Kameramann gehört heilig gesprochen!
Hendrik Sat, 31 Dec 2011 01:22:26 -0000
Antwort löschen"Mumpitzapotheose" muß ich unbedingt in meinen Wortschatz aufnehmen!
Hitmanski Sat, 31 Dec 2011 02:22:31 -0000
Antwort löschenWitzig: Dein Text formuliert ziemlich genau jene Vorahnungen, die ich hatte, als ich das erste Mal von dem Film und dem damit einhergehenden "Schon jetzt ein Kultfilm"-Gedöns in den Foren gelesen habe. Interessiert mich 0,0 :)
FlintPaper Sat, 31 Dec 2011 02:37:58 -0000
Antwort löschenVega hat schon Recht; Ich persönlich finde die wenigen guten Momente jedoch so gut, dass sie den restlichen Unfug aufwiegen.
Warum die Koreaner so viele Rachefilme abnudeln?; Darf man nicht wirklich kritisieren. Das hat was mit dem Han zu tun, kollektiver Groll der koreanischen Bevölkerung - die brauchen solche Filme, um gewisse Dinge zu verarbeiten. Kein Witz.
VisitorQ Sat, 31 Dec 2011 08:38:54 -0000
Antwort löschenIch liebe backebackekuchenfilme. Wenn nur alle so wie I saw the devil wären. *schwärm*
Atinuviel Sat, 31 Dec 2011 08:41:31 -0000
Antwort löschenHm, stehen denn dann die 8 Punkte für 'Oldboy' noch? Der zielt doch auch ziemlich auf Kult ab, finde ich zumindest.
Le Samourai Sat, 31 Dec 2011 10:09:32 -0000
Antwort löschen"Der zielt doch auch ziemlich auf Kult ab"
Sorry, was für ein dämlicher Vorwurf.
Atinuviel Sat, 31 Dec 2011 10:20:56 -0000
Antwort löschenDas Gefühl hatte ich da ehrlich gesagt ziemlich oft. Der Plot kreist auch nur um die immerselben Themen Rache und Ehre und wird dann visuell ganz ordentlich aufbereitet. Ganz exemplarisch ist mir eine Szene in Gameboy-Optik in Erinnerung geblieben, wo der Protagonist sich durch die Menge im Flur durchkämpft. Inhaltlich fand ich den total belanglos.
Außerdem: Tarantino findet den toll, das sagt eine ganze Menge. Ist aber auch lang her, dass ich den gesehen habe. Meine bescheidene Meinung. (:
Mr Vincent Vega Sat, 31 Dec 2011 11:29:12 -0000
Antwort löschenOLDBOY ist ein Gedicht.
FlintPaper Sat, 31 Dec 2011 11:37:25 -0000
Antwort löschenOLDBOY ist ultra-style WITH substance. I SAW THE DEVIL ist good-but often-just-mediocre style OVER substance.
der cineast Sat, 31 Dec 2011 11:55:23 -0000
Antwort löschenI SAW THE DEVILl ist so unerträglich wie die Menschen die ihn mögen. <3
Mr Vincent Vega Sat, 31 Dec 2011 11:57:26 -0000
Antwort löschenHat mich ja ehrlich gesagt überrascht, als ich gesehen habe, dass Du den Quatsch hier als einer der wenigen durchschaut hast - wenn ich mir Deine Lobhudelei vom Hipster Sono ins Gedächtnis rufe.
Tyler__Durden Sat, 31 Dec 2011 12:05:51 -0000
Antwort löschenAha dann bin ich also unerträglich. Was man sich im Internet so alles gefallen lassen muss. :P
der cineast Sat, 31 Dec 2011 12:07:05 -0000
Antwort löschenDas ist der Grund warum du mich liebst. <3
Mr Vincent Vega Sat, 31 Dec 2011 12:09:50 -0000
Antwort löschen@Tyler: Du bist ein Engel.
Tyler__Durden Sat, 31 Dec 2011 12:14:31 -0000
Antwort löschenXOXO
der cineast Sat, 31 Dec 2011 12:53:31 -0000
Antwort löschenBut Tyler du bist süß.
Le Samourai Sat, 31 Dec 2011 15:46:42 -0000
Antwort löschenDa gibt's nix zu "durchschauen". Der Film ist ganz einfach großartig. FAST so großartig wie OLDBOY.
Mr Vincent Vega Sat, 31 Dec 2011 15:52:43 -0000
Antwort löschenIn seiner wichtigtuerisch die eigene Pseudokomplexität vor sich her tragenden Haltung hat er mich ein bisschen an INCEPTION erinnert.
FlintPaper Sat, 31 Dec 2011 15:57:26 -0000
Antwort löschenInception find ich persönlich viel schlimmer. I Saw the Devil hat bessere Darsteller, labert nicht so viel rum und hat die merkwürdige Diner-Szene bei den vermeintlichen Ex-Revolutionären?!?! Und - wie schon gesagt - tolle Klamotten.
Mr Vincent Vega Sat, 31 Dec 2011 15:58:30 -0000
Antwort löschenJa, die Klamotten sind wirklich heiß wie nix. <3
lieber_tee Sat, 31 Dec 2011 21:47:28 -0000
Antwort löschenMindestens ein genauso selbstgefälliger Bilderrausch ohne Substanz wie dein, ach so geliebter, selbst-verliebter Eso-Trip "Tree of Life". Als Genre-Film aber genial.
FlintPaper Sat, 31 Dec 2011 23:07:36 -0000
Antwort löschenTree of Life...hmm.. immer noch nicht gesehen!
lieber_tee Sat, 31 Dec 2011 23:44:29 -0000
Antwort löschenCool, na du bist ja auch ein Silvester-Muffel. Habe meine 6-Jährige Tochter zu hause, die das Donnerwetter verschläft...
Die Filme sind nicht vom Genre zu vergleichen aber in der von Vega angesprochenen Selbstgefälligkeit schon. Er wird das wahrscheinlich gaaaanz anders sehen. aber was soll man schon von jemanden halten der Twilight 4 als sehenswert eingestuft hat. (Vega jetzt nicht böse sein...)
FlintPaper Sat, 31 Dec 2011 23:54:56 -0000
Antwort löschenTwilight muss ich noch sehen, ist bestimmt supi *lach*. Bin Silvester-Muffel, da krank, aber feiere hier mit Familie & Co. - jetzt wird noch'n wenig mit 'nem Kollegen gegammelt. Es darf auch gerne unspektakulär sein :D. Frohes Neues an alle jedenfalls - mal so nebenbei.
lieber_tee Sun, 01 Jan 2012 00:15:11 -0000
Antwort löschenKlingt nett bei dir, schöne lange Nacht noch....:)
Le Samourai Sun, 01 Jan 2012 07:58:24 -0000
Antwort löschenWas um alles in der Welt hat denn jetzt "Tree of Life" mit "Selbstgefälligkeit" zu tun? Wen dieses Gotteswerk kalt lässt, hat kein Herz! :)
Frohes Neues und Gute Nacht!
lieber_tee Sun, 01 Jan 2012 10:02:23 -0000
Antwort löschenImmer diese Absolutismen...:) Wer "I-saw-the-Devil" mag, mag das Kino nicht und wem "Tree-of-Life" nicht berührt ist kaltherzig...
Wollte eigentlich nur auf den selbstgefälligen und selbst-verliebten Inszenierungsstil beider Regisseure aufmerksam machen und das beide einen Hang zum Form über Substanz haben.
Trotz Selbstgefälligkeit mag ich übrigens beide Filme...:)
Le Samourai Sun, 01 Jan 2012 13:31:21 -0000
Antwort löschenNa dann ist doch alles gut! ;)
Hisayasu S Sun, 01 Jan 2012 20:43:04 -0000
Antwort löschenDas DEVIL seine "Pseudokomplexität" vor sich her trägt, les ich hier zum ersten Mal. Sonst wird überall bemängelt, dass der so wahnsinnig schlicht ist und auch nichts tut, um das zu kaschieren.
Mr Vincent Vega Sun, 01 Jan 2012 20:43:51 -0000
Antwort löschenWeniger lesen, mehr (hin)schauen!
Hisayasu S Sun, 01 Jan 2012 21:01:05 -0000
Antwort löschenIch hab ihn irgendwann im ersten Jahresdrittel gesichtet. Die Pseudokomplexität ist mir verborgen geblieben. Ich hab da einen extrem schlichten, regelrecht bis aufs Skelett runtergedampften Genre-Film gesehen.
Mr Vincent Vega Sun, 01 Jan 2012 21:03:03 -0000
Antwort löschenBis aufs Skelett runtergedooft, auch.
lieber_tee Sun, 01 Jan 2012 21:31:26 -0000
Antwort löschenEben, ein aufs wesentliche reduzierter Genrefilm.
Mr Vincent Vega Sun, 01 Jan 2012 21:33:08 -0000
Antwort löschen"Wesentliches" benötigt 140 Minuten Spielzeit und eine gefühlt fünfundzwanzigmalige Wiederholung der eigentlichen Konfrontationssituation der beiden Protagonisten?
lieber_tee Sun, 01 Jan 2012 22:53:01 -0000
Antwort löschenVon der Grundstory Böse gegen Gut und gut wird nach und nach durch das Böse auch Böse und am Ende weiß der Zuschauer nicht mehr wer eigentlich der "Bösewicht" ist. Wesentlich reduziert und bei den "25x Wiederholungen" ist jede Einzelne eine kleine Genre-perle. Schöne Verzögerungstaktik um in ein fulminantes Finale zu enden.
Le Samourai Sun, 01 Jan 2012 23:45:11 -0000
Antwort löschenExakt, tee! Ganz ganz großes Kino. Davon können wir Europäer zur Zeit eigentlich nur träumen.
Mr Vincent Vega Sun, 01 Jan 2012 23:49:15 -0000
Antwort löschenWie, in Europa wird derzeit kein großes Kino gemacht? Ein Blick auf meine Jahresliste beweist das Gegenteil! ;)
Le Samourai Mon, 02 Jan 2012 00:48:06 -0000
Antwort löschenNee, irgendwie nicht. Zeig mal her, deine Liste! :)
der cineast Mon, 02 Jan 2012 02:37:02 -0000
Antwort löschenLe Samourai always makes me laugh. <3
Le Samourai Mon, 02 Jan 2012 08:36:33 -0000
Antwort löschenUnd the cineast always makes me cry. :)
Hitmanski Mon, 02 Jan 2012 08:41:33 -0000
Antwort löschen*Kommentare abbestellt*
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 01:09:50 -0000
Antwort löschen@Samourai:
http://psycho-rajko.blogspot.com/2012/01/filmjahr-2011-das-gute-schlechte-und.html
Le Samourai Tue, 03 Jan 2012 14:37:10 -0000
Antwort löschenWas ist denn hier schon wieder los? :)
Nette Sammlung, mit Platz 1 bin ich natürlich absolut d'accord. Der europäische Kram interessiert mich ehrlich gesagt nur peripher (ignorant, ich weiß!). Wenn "Hanna" echt so gut ist, muss ich den glaub ich mal schauen...
Sektion "mutwillige Schändung" geht auch absolut klar. Nur bei deinen "schlechten" haben sich drei der BESTEN dieses Jahres verirrt, nämlich MIDNIGHT, I SAW THE DEVIL und THE IDES OF MARCH. Dass A DANGEROUS METHOD und CARNAGE dahin gehören, wage ich auch mal zu bezweifeln! :)
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 14:39:19 -0000
Antwort löschenDann wäre ich mit Aussagen wie "von großem Kino können wir Europäer nur träumen" aber etwas vorsichtiger, wenn Du Deine Credibility nicht komplett verlieren willst. ;)
Le Samourai Tue, 03 Jan 2012 14:44:12 -0000
Antwort löschen:) Meine Credibility ist unantastbar! Ich muss nicht jedes europäische Indiefilmchen gesehen haben um sagen zu können, dass in Sachen Kamerakunst und Kreativität die Asiaten uns mittlerweile weit überlegen sind. Dass das alles Geschmacksache ist, ist sonnenklar...
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 14:45:24 -0000
Antwort löschenDer aktuell beste Kameramann der Welt ist aber Mexikaner. ;)
Le Samourai Tue, 03 Jan 2012 14:51:30 -0000
Antwort löschenLubezki? Gemeinsam mit Roger Deakins, Christopher Doyle und Chung-hoon Chung auf jeden auch mein derzeitiger Favorit! ;)
Hisayasu S Tue, 03 Jan 2012 14:54:04 -0000
Antwort löschenBäh! Bin seit über 20 Jahren inniger Fan des asiatischen Kinos - aber "Alles aus Asien ist besser"-Ansagen find ich gar schröcklich. Vor allem die Koreaner produzieren derbst viel Mist...
Le Samourai Tue, 03 Jan 2012 14:57:29 -0000
Antwort löschenHab nie gesagt, dass ALLES besser ist. Ich bin lediglich der Meinung, das wir Europäer zur Zeit nicht mal ansatzweise an das "Beste" aus Asien rankommen.
der cineast Tue, 03 Jan 2012 15:01:21 -0000
Antwort löschenMeinst du das mit I SAW THE DEVIL ernst? Also das der gut ist?
Hisayasu S Tue, 03 Jan 2012 15:07:35 -0000
Antwort löschenTrotzdem: Das sind so IMDB-mässige (BEST/WORST FILM I'VE EVER SEEN) Pauschal-Aussagen, die einfach Unsinn sind und so schon seit Jahrzehnten von Asienfans getätigt werden, die sich im abgestuften Bereich in der Regel nur wenig bis gar nicht auskennen (was Du ja auch selbst bestätigst).
Le Samourai Tue, 03 Jan 2012 15:10:54 -0000
Antwort löschenNatürlich meine ich das ernst, er ist halt auch einfach unglaublich gut. Punkt Aus. :)
der cineast Tue, 03 Jan 2012 15:11:56 -0000
Antwort löschen:D
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 15:18:52 -0000
Antwort löschenDer Typ mit dem Cineasten-Rant hat seinen Kommentar gelöscht. Gut so.
Le Samourai Tue, 03 Jan 2012 15:33:42 -0000
Antwort löschenWas für ein Idiot.
FlintPaper Tue, 03 Jan 2012 16:39:58 -0000
Antwort löschen@Hisa: Von den Asiaten produzieren die (Süd-)Koreaner fast noch am Wenigsten Mist!
Hisayasu S Tue, 03 Jan 2012 16:55:02 -0000
Antwort löschenDa kann man sich kloppen.
FlintPaper Tue, 03 Jan 2012 17:53:34 -0000
Antwort löschenNaha, wohl kaum. Die Chinesen stehen weit zurück, aufgrund ihrer Zensur (das da trotzdem gute Filme rumkommen, ist zweifelsfrei, aber das mit den "relativ" zensurfreien und kritischen Filmen der Koreaner zu vergleichen, geht nicht) und die Japaner produzieren mit Sicherheit viele Perlen, aber dafür fünf-tausendmal soviel Kacke (Machine Gun Girl, Splatter Police Irgendwas, Mutant Slip Honey, Zombie vs. Emo, Goth vs. Emo, Samurai vs. Ninja. - das sind natürlich größtenteils ausgedachte Titel, trifft's aber trotzdem ganz gut) Die Koreaner haben relativ wenig Output und von dem sind 1/3 jährlich total famos. Der Rest mittelmäßig. Der koreanische Schund besteht ausschließlich aus dämlichen Sex-Komödien oder anderen, merkwürdigen Filmen, die versuchen "amerikanischen Blockbustern" nachzueifern (D-War???), was man einfach mal sein lassen sollte. Gegenargumente dürfen kommen XD.
Hisayasu S Tue, 03 Jan 2012 17:59:56 -0000
Antwort löschenIch konter mal im klassischen Manifest-Stil: Halt's Maul! Ich hab Recht! ;)
FlintPaper Tue, 03 Jan 2012 18:01:36 -0000
Antwort löschenARGH >.<....
...dagegen ist wohl nichts einzuwenden!
Mr Vincent Vega Tue, 03 Jan 2012 18:04:43 -0000
Antwort löschenIhr habt beide Unrecht. Das interessanteste asiatische Kino kommt derzeit zweifelsfrei aus Thailand (Apichatpong Weerasethakul, Thunska Pansittivorakul etc.).
Tyler__Durden Tue, 03 Jan 2012 18:06:33 -0000
Antwort löschenWeil Asien ja auch nur aus Japan, Korea und China besteht. :)
FlintPaper Tue, 03 Jan 2012 18:14:55 -0000
Antwort löschenRein filmtechnisch bestand Asien jahrelang nur aus China und Japan. Korea kam dann in den 80ern so langsam dazu. Wenn über asiatisches Kino geredet wird, dann kann man froh sein, wenn die Beteiligten überhaupt Filme aus allen drei größeren Filmländern kennen. Wenn ich jetzt die ganzen Randdinger in Betracht ziehen soll, dann darf natürlich Thailand (die haben vor ein paar Jahren schon einen der geilsten Filme ever gemacht, dessen Namen ich mir leider nie merken kann -> irgendwas mit Tiger und Bullet oder so) nicht fehlen, aber genausowenig Mongolei - die ziehen ebenso gut nach und bringen eigenständiges Zeugs auf die Leinwand.
Tyler__Durden Tue, 03 Jan 2012 18:22:08 -0000
Antwort löschenDein erster Satz bezieht sich aber hoffentlich nur auf das allgemeine Verhältnis des kollektiv zum Asiatischen Kino. Den Filmisch wurde überall in Asien schon ganz früh sehr viel gerissen.
FlintPaper Tue, 03 Jan 2012 18:26:49 -0000
Antwort löschenNatürlich. Auch in Südkorea gibt es in den 50ern und 60ern schon interessante Filme (Piagol z.B.). Ändert aber nix daran, das der Rest der Welt dass erst (frühstens?) mit Im-Kwon Taeks Mandala im Jahre '81 gemerkt hat. Ebenso bei den anderen Ländern. Brauchte ja seine Zeit, bis wir Westler was davon mitkriegen.
PS: Und ja, auch in den anderen Ländern gabs natürlich schon vorher (gute und schlechte) Filme XD.
Hisayasu S Tue, 03 Jan 2012 18:27:10 -0000
Antwort löschenAch Kinners, Anfang der 90er war Hongkong DIE filmische Wundertüte schlechthin, danach Japan, danach Thailand, danach Indien, danach wieder Thailand...
Ich bin der Hyperei überdrüssig. Für definitive Aussagen hat wohl keiner genug Ein- bzw. Überblick. Gerade diese Japan-Splatterdinger die Yuki oben aufgezählt hat werden hauptsächlich fürs Ausland produziert und aus Thailand gibt's eine ganze Reihe toller Festivalsregisseure, da aber irgendwie filmischen Qualitäten eines Landes festzumachen halte ich für falsch.
Ganz profan: Mir ist das Land jucke. Ich will nur einen guten Film sehen. That's all.
FlintPaper Tue, 03 Jan 2012 18:28:45 -0000
Antwort löschenNaja, hier geht's ja fast schon nicht mehr um Geschmäcker :P Und dieser Reihenfolge würde ich auch nicht zustimmen. Indien hat nie was Dolles verzapft nyanyanyanyanya XD.
Hisayasu S Tue, 03 Jan 2012 18:32:52 -0000
Antwort löschenGenau das mein ich: Lass deine Indien-Bemerkung mal Stefan lesen - der schlachtet Dich und klatscht Dir 4.500 Titel an den Kopf, die man unbedingt gesehen haben muss. Und dass es in allen Ländern schon früher tolle Filme gab steht doch wohl außer Frage...? Das untermauert doch nur meine Behauptung, dass so profane Ansagen wie "Die Asiaten sind die Besten" schlichtweg Quatsch sind.
Tyler__Durden Tue, 03 Jan 2012 18:39:12 -0000
Antwort löschenAnfang der 90er?
Das ultimative Tor zum Osten war damals Rashomon von Kurosawa 1950. Kino wurden wie gesagt in ganz Asien schon seit der Erfindung des Filmes gemacht, genauso wie im Westen auch. Und hat der eine oder andere kleine Film auch durchaus mal seinen Weg in die vergammelten Vorführräume westlicher Metropolen gefunden war es allein der Erfolg von Rashomon auf dem Filmfestival in Venedig welcher der westlichen Filmwelt die Augen öffnete. Nur mal so am Rande. Und Quatsch ist es natürlich sowieso, Präferenzen hin oder her, Filme nach ihrem Herstellungsland zu katalogisieren.
FlintPaper Tue, 03 Jan 2012 18:40:18 -0000
Antwort löschen"Die Asiaten sind die Besten"....hatte das jemand gesagt? Ich hoffe nicht XD. Naja und die Indien-Bemerkung war ja auch nicht ganz ernst gemeint, ABER... mich persönlich konnten die Inder noch nicht völlig überzeugen. Die arbeiten mir zu sehr nach Schema (3 Std. Laufzeit, jede Figur muss Familienbackground verpasst bekommen, Gesinge dazu sowieso und dann immer dieses angebliche Motto: "Wenn man nach dem Film Kopfschmerzen hat, isses kein guter" Naja, das passiert allerdings oft genug bei den Filmen XD). Oder gibt's da irgendwelche Underdogs, von denen ich noch nie was gehört habe?!?!
FlintPaper Tue, 03 Jan 2012 18:42:31 -0000
Antwort löschenPS: Joa, die Japaner haben am - soweit ich weiß - auch am Frühesten die internationalen Filmbühnen besucht. Aber die haben jetzt 51' durch Rashomon nicht unbedingt das "Tor zum Osten" geöffnet XD.
Tyler__Durden Tue, 03 Jan 2012 19:04:04 -0000
Antwort löschenWie gesagt Asiatische Filme waren in vielen Kreisen schon lange davor bekannt aber was Rashomon damals gemacht hat sollte nicht unterschätzen.
Hisayasu S Tue, 03 Jan 2012 19:18:03 -0000
Antwort löschenAch komm, das ist jetzt aber Erbsenzählerei: Das Kurosawa schon damals ein Festivalssliebling war ist nichts Neues und das in den 70ern Kung Fu-Klamotten die Bahnhofskinos überschwemmten weiß auch jeder, aber daraus jetzt auf eine damals schon vorhandene breite Akzeptanz des asiatischen Films oder gar eine Öffnung des "Tors zum Osten" zu sprechen, halte ich für verkehrt. Selbst recht gut angenomme Produktionen wie BARFUSS DURCH DIE HÖLLE wurden erstmal kräftig auf deutsche Verhältnisse zurechtgestutzt, sonst hätte das hierzulande keine Sau gekuckt. Sowieso: Der asiatische Film hat bis heute hierzulande keinen guten Stand, das wir Freaks hier überhaupt rumdiskutieren können, haben wir alle den ganzen Importhändlern der 90er zu verdanken (und natürlich aktuell dem Internet).
Hisayasu S Tue, 03 Jan 2012 19:19:59 -0000
Antwort löschen@Yuki: Oder gibt's da irgendwelche Underdogs, von denen ich noch nie was gehört habe?= Das war damals auf dem Forum Dauerthema, Stefan hat ja zahlreiche Trailer zu indischen Filmen gepostet, die "anders" sind...
FlintPaper Tue, 03 Jan 2012 19:37:00 -0000
Antwort löschenÖh... ich bezweifle jetzt auch mal das "lange davor bekannt", falls damit vor Rashomon gemeint ist. Stimmt, ich erinnere mich an die ganzen Trailer und Teaser aus dem Thread. Ich hab glaube ich auch manches davon gesehen im Nachhinein. Aber kann mich nicht mehr erinnern. Kein gutes Zeichen :D
Tyler__Durden Tue, 03 Jan 2012 19:49:51 -0000
Antwort löschenNochmal in simpelster Ausführung: Vor Rashomon war das Asiatische Kino für uns im Westen ein Furz im Wind. Das Tor war für viele nicht unbekannt aber erst mit diesem Film würde das Interesse für Filme aus dieser Ecke der Erde so enorm. Ich rede nicht von Akzeptanz oder dem weitläufigen Vertrieb der Filme, welcher wie du schon richtig sagtest natürlich erst Ende der 80er Anfang der 90er begann. Was ich sagen wollte ist das vor Rashomon der Großteil der Filmlandschaft bei uns in Europa und Amerika nicht mal wusste das die Japaner Filme machten, geschweige denn gute. Das hat Rashomon geändert. Das mag man nun als wichtig empfinden oder nicht aber "Erbsenzählerei" ist wahrlich was anders. :)
FlintPaper Tue, 03 Jan 2012 19:51:11 -0000
Antwort löschenJa, ne... so kann man das stehen lassen, so halbwegs :D. Mir gings jetzt nur darum, dass VOR Rashomon eigentlich NIX los war hier in Europa bzgl. ASIA CINEMA.
Hisayasu S Tue, 03 Jan 2012 20:56:57 -0000
Antwort löschenHat ja auch niemand was anderes behauptet.
Hisayasu S Wed, 04 Jan 2012 11:16:58 -0000
Antwort löschen@Tyler: Sorry, wollte gestern nicht so verschnupft rüberkommen, aber der asiatische Film ist eine ziemliche Herzensangelegenheit von mir und mich ärgert es immer noch, dass Polyfilm die "Japanische Regisseure" kurz vor Yasujiro Ozu dank mangelnden Zuspruchs einstellen musste. Das mit Kurosawa ist richtig, er hat natürlich das Bewußtsein dafür, dass auch in Asien Filme gedreht werden etabliert, aber anderseits war Kurosawa auch ein stark westlich geprägter Regisseur weswegen der Zuspruch in den USA und anderswo nicht ganz so überraschend war (und Kurosawa bis heute auch von Leuten genannt und geschaut wird, die sonst eher weniger Asienfilm-affin sind) - viele, viele weitere, explizit japanische Regisseure und deren Filme sind bis heute unentdeckt bzw. nur Fans bekannt und für mein Empfinden ist das Bewußtsein für den asiatischen Film seit Kurosawa über die Jahrzehnte eher ganz schön geschrumpft als angewachsen ist und das find ich doch arg schade.
Tyler__Durden Wed, 04 Jan 2012 12:02:09 -0000
Antwort löschenWie wahr. Die Verfügbarkeit ist hier was das Asiatische Kino angeht manchmal echt zum heulen und wird viel zu oft auf Bollywood, Anime und Splatter reduziert. Leider, dabei gibts da so viele Facetten zu entdecken. Egal ob in Japan, China, Korea, Thailand, Taiwan oder auf den Philipinen. Aber nein das Fass will ich jetzt nicht aufmachen sonst bekomme ich wieder schlechte Laune.
diceman Sat, 07 Jan 2012 09:28:10 -0000
Antwort löschen@Topic (SPOILER AHEAD)
Bin hier'n bißchen bei Vega. Hätte I SAW THE DEVIL trotzdem nicht mit solch harten Worten abgestraft, aber nach all dem Ich-dir-auf-die-Fresse dann Du-mir-2-mal-mehr-auf-die-Fresse hätte der Film in der finalen Konfrontation eine gelungene Anti-Klimax echt bitter nötig gehabt. Nicht so ein ausgewalztes SAW-Ende mit 3-mal-mehr-auf-die-Fresse-Mechanik. Das war nach all den Adrenalin-Schüben irgendwie ernüchternd. Wie, Kopf ab? Das war's schon?
@Old Boy
Gameboy-Sequenz, WTF? Das ist 'ne formvollendet choreographierte Epiphanie in einem fucking Take! Sowas gibt's viel zu selten!
@Kurosawa
Der ist sowieso überbewertet. Seijun Suzuki - das ist der Über-Meister-Regisseur! :-P
Hisayasu S Sat, 07 Jan 2012 22:07:45 -0000
Antwort löschen"Wie, Kopf ab? Das war's schon?" - Ne, war's nicht, am Ende kommt ja noch der Gefühlsausbruch - ich fand den narrativen Dreh den kompletten Film rückwirkend emotional aufzuladen ziemlich cool.
lieber_tee Sat, 07 Jan 2012 22:35:18 -0000
Antwort löschenIch möchte hier nochmals deutlich formulieren: Vega liegt mit seiner Kritik zu "I saw..." so daneben, wie er selten daneben lag. Lieber Vega, hast du den (intellektuellen) Anschluss am Genre-Kino völlig verpasst? Ich hoffe nicht. Oder hat dich der Film auf dem falschen Fuß erwischt ? Gerade DU müsstest die verschiedenen (Meta-) Ebenen, wenn auch recht selbst-verliebt, des Films erkennen (Diskurs über das "Böse" im Serien-Killer-Filmen, Überzeichnungen, die eine de-konstruierende Bedeutung haben, Spannungssequenzen, die grandioses Kino sind, narrative Verzögerungen u.s.w.). Nicht nur die Klamotten (auch ziemlich selbstverlieb) sind bei dem Film toll...:)
Le Samourai Sat, 07 Jan 2012 23:48:05 -0000
Antwort löschenSo isset!
Tyler__Durden Sun, 08 Jan 2012 14:24:43 -0000
Antwort löschenNur weil er all das was wir in dem Film sahen nicht sah oder mochte heiß das noch lange nicht das er daneben liegt. Das ist seine Auffassung, die er hier kundgibt. Die ist genauso richtig/falsch wie deine und meine sehr Positive. You see?
Hisayasu S Sun, 08 Jan 2012 14:34:02 -0000
Antwort löschenSeh ich auch so. Richtig und falsch gibt's in der Filmrezeption sowieso nicht.
lieber_tee Sun, 08 Jan 2012 16:25:47 -0000
Antwort löschenAch ja, das weiß ich doch...:)
Mr Vincent Vega Mon, 09 Jan 2012 01:53:58 -0000
Antwort löschen:D
Hisayasu S Mon, 09 Jan 2012 08:22:48 -0000
Antwort löschen"Unlogisch"...grrrrrrrrrr....
Deschi Thu, 12 Jan 2012 14:05:53 -0000
Antwort löschenWirklich ziemlicher Mist der Film. Aber bei der Szene, in welcher der abgetrennte Kopf der Frau des Protagonisten im Fluss gefunden wird hatte ich die Hoffnung, dass mehr Richtung Horror-Slapstick geht. Eine Spurensicherung, die plötzlich bei einem Leichen(teil)fund über den Tatort hereinbricht, wie eine aufgescheuchte wahnsinnige Bisonherde und dann auch noch Jerry Lewis like den Karton mit dem abgetrennten Kopf fallen lässt?!? Das ganze wirkte auf mich weder aufwühlend und verstörend sondern lies mich fast laut auflachen. Re-Animator oder Evil Dead 2 ließen da eher grüßen ;)
Mr Vincent Vega Thu, 12 Jan 2012 14:42:55 -0000
Antwort löschenJap, der Anfang gab schon recht gut die klamaukige Richtung vor.
nilswachter Fri, 20 Jan 2012 00:16:35 -0000
Antwort löschenGib dir 100% recht Vega.
Markbln Sat, 31 Mar 2012 14:10:36 -0000
Antwort löschenoh gott, ist das schlecht getextet.
Le Samourai Sat, 31 Mar 2012 14:14:52 -0000
Antwort löschenNö, getextet isses gut. Aber trotzdem Blödsinn. :)
der cineast Sat, 31 Mar 2012 15:27:47 -0000
Antwort löschenHörst du Rajko, das ist schlecht getextet.
Mr Vincent Vega Sat, 31 Mar 2012 15:36:30 -0000
Antwort löschenIch weiß. :/ Werde mir künftig mal was von Markbln abgucken, der textet toll: "Der könnte auch aus 2011 sein. Aber nein, David Lynch der eheamlige Visionär macht sowas natürlich schon 30 jahre eher."
Eheamlig musste ich allerdings nachschlagen.
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der cineast Sat, 31 Mar 2012 16:09:39 -0000
Antwort löschenNeologismus kapierst du eben nicht.
Dox Fri, 12 Oct 2012 12:40:59 -0000
Antwort löschenHätte nicht gedacht, dass ich dir bei diesem Kommentar komplett zustimmen würde. Besonders, da Oldboy erst kürzlich zu meinen absoluten Favoriten aufgestiegen ist. Aber der Devil ist wirklich selten dämlich. Die Kameraarbeit und Cinematography ist mit das Schlechteste, was ich bisher im professionellen Bereich gesehen habe - ordnen wir ihn dort einfach mal ein und erwähnen die total misslungene Erzählstruktur und Story mal gar nicht erst. ;)
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschenWas habe ich diesen Film mit Sehnsucht erwartet bis mir dann letztes Wochenende die Uncut Version von einem fröhlich zweimalklingenden Postmann übergeben wurde. Ich erwartete nicht weniger als ein kunstvoll gefilmtes, brutales und hochspannendes Meisterwerk im Stil des genialen „The Chaser“, wurde aber letztlich ein wenig enttäuscht. Die lehrstückartige Story über Rache, Gewalt und Gegengewalt hätte ein durchaus psychologisch tiefgründigeres, ausgefeilteres und zudem perfideres Skript gut gebrauchen können, denn zuweilen verkommt „Akmareul boatda“ zu einer repetetiven Gewaltorgie mit einigen Längen.
Dennoch: Kunstvoll gefilmt ist „I Saw the Devil“ allemal, hochspannend ebenso und brutal erst recht. Nur eben knapp am ganz großen Wurf vorbei. Dabei geben sich die Darsteller, allen voran der besonders aus „Oldboy“ bekannte Min-sik Choi, der den ultrabösen Sadisten mit Bravour gibt und einem förmlich durch ein Wimpernzucken das Blut zu Eis gefrieren lässt, alle Mühe, die temporären…
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Eine unvergessliche, kontroverse Gewaltballade. Und eines verspreche ich dir: Diesen Albtraum wirst du nie vergessen! [...]
Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
facepalm Mon, 18 Apr 2011 23:39:07 -0000
Antwort löschenUnterschrift: facepalm
Ganz genau so isses :)
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der cineast Tue, 19 Apr 2011 15:01:59 -0000
Antwort löschenDarf ich Lolen? Ja ich tue es: LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL
Schöner Kommi :)
facepalm Tue, 19 Apr 2011 15:13:37 -0000
Antwort löschenHast du den eig schon gesehen?
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenWas wird also aus dem Jäger, wenn er das Böse mit dessen eigenen Mitteln jagt? 'I Saw The Devil' fragt danach mit großer Konsequenz. Man sieht hier einem Rachedrama von Shakespeare'schen Ausmaßen und Abgründen bei der Entfaltung zu, und dann wird es allerdings noch deutlich blutiger als selbst in ' 'Tis Pity She's a Whore' von Shakespeares Zeitgenosse John Ford.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (164) — Film: I saw the Devil
Delf Lepidosiren Sat, 18 May 2013 21:54:31 -0000
Kommentar löschenDie Rachegedanken von Soo-hyun sind verständlich und für mich ist es auch absolut nachvollziehbar, daß er tätig wird. Aber die Art und Weise, wie er vorgeht, ist aus menschlicher Sicht verwerflich. Und damit meine ich nicht mal die physischen und psychischen Quälereien an Kyung-chul (die streng genommen auch verwerflich sind, aber sie erfolgen ja quasi gemäß dem Motto 'Auge um Auge ...'), sondern <-Achtung Spoiler!-> daß Soo-hyun den Killer zu einem Zeitpunkt hat laufen lassen, an dem er durch den Fund des Verlobungsringes schon absolut sicher sein konnte, daß Kyung-chul der Mörder von Joo-yun ist. Das gehörte zu dem durchaus netten, psychopathischen Katz-und-Maus Spiel von Soo-hyun mit Kyung-chul, ABER dieses Spielchen kostete einer Vielzahl von unschuldigen Menschen das Leben und weitere wurden traumatisiert (bspw. Vergewaltigung der Arzthelferin). Durch das Katz-und-Maus Spiel hebt sich 'I saw the Devil' zwar sehr schön von anderen Rache- und Horrorfilmen ab, wo der zu quälende Mensch in einem Raum gefangen gehalten und zu Tode gefoltert wird, dennoch gibt es für den genannten Grund Punktabzug. <-Spoiler Ende!->
Die Effekte sind fast durchgehend gut gemacht und wirken realistisch, weil sie nicht so maßlos übertrieben sind wie in diversen anderen Splatterfilmen. Blutspritzer im Gesicht sehen allerdings meist aus wie Kirschsaft. Die untermalende Musik ist des öfteren eine Zumutung und die Überlänge des Films ist ebenfalls völlig verfehlt. Und mal ganz ehrlich: Byung-hun Lee, der die Figur des Verlobten Soo-hyun spielt, hat doch nicht annähernd das Format für einen dermaßen unerschrockenen Rächer.
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Brascon Sun, 12 May 2013 14:31:36 -0000
Kommentar löschenMein 800. Film!
Koreanisches Kino ist großartig. Dazu noch koreanisches Rachekino - unbeschreiblich.
Ich habe selten solche gut inszenierte, extrem übertriebene, doch trotzdem standhafte Gewalt gesehen.
Es ist ein Wechselspiel zweier Monster, die natürlich - für den pingelichen Kinogänger - extrem überreagieren und nach 5 Liter Blutverlust immernoch gehen können, aber das störte mich sehr wenig. Hervorragendes Rachekino.
Ein Film von 2010, den man sogar ins Herz schließen könnte - es geht aufwärts!
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centurio Thu, 18 Apr 2013 16:26:27 -0000
Kommentar löschenAlso mich hat der Film total geflasht.
Fand ihn wirklich klasse, sobald man denkt ok der Film ist jetzt vorbei , passiert wieder eine unvorhersehbare Wendung.
Ich muß zugeben Rache Filme haben die Südkoreaner echt drauf.
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NYSMILY Tue, 16 Apr 2013 12:45:29 -0000
Kommentar löschenEntweder man mag den Film oder man hasst ihn.
Für mich war der Film ein Kunstwerk!. Als hätte Herr Park Chan- Wook das selbst gedreht. :)
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xcharliex Fri, 12 Apr 2013 22:56:04 -0000
Kommentar löschenvisually absolutely stunning!
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fabian.engelhardt.142 Sat, 06 Apr 2013 22:31:22 -0000
Kommentar löschenDer Film kommt zwar mässig in Fahrt aber nach einer halben Stunde baut er eine sehr hohe Spannung auf die bis zum Schluss nicht ausgebremst wird. Eine Anekdote über Rache die einem im Gedächtnis bleibt.
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TinaCocaine Fri, 22 Mar 2013 11:05:55 -0000
Kommentar löschenIch wundere mich schon sehr über die vielen positiven Kritiken, denn bis auf die tolle Inszinierung und einige brutale Gewaltszenen kann ich nicht viel Tolles an dem Film finden. Die Länge ist einfach völlig überzogen und ich nehme weder dem Hauptdarsteller noch dem Rächer den Bösewicht ab. Ansonsten gibt es viele Stellen über die ich mich einfach nur geärgert habe, weil ich mich dauernd fragte, warum Menschen in Horrorfilmen meistens so maßlos dumm sein müssen. Auch die Story finde ich nicht sonderlich ausgeklüngelt und die erste halbe Stunde lang passiert quasi nichts. Nee, nee, nee...Da gibt es weitaus bessere Horrorfilme auf dem Markt!
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Boogers666 Fri, 22 Mar 2013 11:24:17 -0000
Antwort löschenIch glaub du hast den Film nicht verstanden ;)
Es ist kein Horrorfilm sondern ein Drama.
FordFairlane Fri, 22 Mar 2013 12:33:06 -0000
Antwort löschenAuch als Drama geht mir dieser Gewaltschinken auch nicht durch.
Boogers666 Fri, 22 Mar 2013 13:01:04 -0000
Antwort löschenIch wollte damit eigentlich nur sagen, das er weniger pure Gewalt thematisiert. Es geht mehr wie auch in "Oldboy" um den Sinn von Rache und Gewalt. Am Ende sieht jeder der beiden den Teufel und zwar im jeweiligen Gegenspieler.
Boogers666 Fri, 22 Mar 2013 13:01:43 -0000
Antwort löschenDer Film ist tiefgründing und kein weiterer Splatter und Slasher Film.
Nur gehört Gewalt bei so einer Theamtik durchaus dazu
TinaCocaine Fri, 22 Mar 2013 13:40:53 -0000
Antwort löschenNur weil ich den Film als Horror bezeichne, heißt es noch lange nicht, dass ich ihn nicht verstanden habe :-) Wenn ich ihn als Drama sehe, finde ich ihn genau so schwach. Auch meine Mitguckenden fanden ihn nicht gut...Und wo ist da bitte die Tiefgründigkeit???Naja, jedem das Seine, mir gefiel er einfach nicht...
FordFairlane Fri, 22 Mar 2013 22:43:43 -0000
Antwort löschen@TinaCocaine
Keine Angst du hast recht, das ist ein Horrorfilm oder Horrorthriller, wer diesen Film als Drama bezeichnet, mit einer besonders Aussage der hat den Schuss wohl nicht mehr gehört. Für mich gehört dieser abartige Dreck verboten! Drama das ich nicht lache!!!!
Boogers666 Sat, 23 Mar 2013 13:03:23 -0000
Antwort löschenKann dich ja nicht zwingen ihn zu mögen aber gut
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FordFairlane Sat, 23 Mar 2013 18:42:36 -0000
Antwort löschenNe machste ja auch nicht, ist nur meine Meinung. Be Cool xD
Boogers666 Mon, 25 Mar 2013 11:28:59 -0000
Antwort löschen:P
Benni L. Sun, 10 Mar 2013 21:48:15 -0000
Kommentar löschenHarter und kompromissloser Thriller mit 2 vollends überzeugenden Hauptdarstellern, und wie ich finde, genialem, sowie ungewöhnlichem Storyverlauf. Leider lässt sich der Film aber zu viel Zeit, als das durchgehend Spannung entstehen könnte und wird so oft langweilig, was auch an den zu sehr in die Länge gezogenen Dialogen liegt.
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myke Sun, 03 Mar 2013 23:23:38 -0000
Kommentar löschenKrasser Streifen! Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich dazu schreiben soll... nur eins kann ich sagen, ich war jede min gefesselt und gespannt was als nächstes passiert! Dieser Film hat mich in seinen Bann gezogen und hält mich da immer noch fest, obwohl der film schon seit ner Stunde vorbei ist! Nichts für sanfte Gemüter!
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HopeWithinChaos Sat, 02 Mar 2013 19:08:46 -0000
Kommentar löschenEin spannender und blutiger Thriller, dessen Handlung ganz anders verläuft, als ich es mir vorher vorgestellt hatte.
Ich möchte allerdings zu der Originalversion mit Untertiteln raten. Die deutschen Synchronstimmen wirken ziemlich billig.
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mischkatze Mon, 01 Apr 2013 03:29:40 -0000
Antwort löschenzum thema synchronisation: erstens dein punkt und dann kommt noch dazu, dass koreaner völlig anders sprechen, sodass es dann noch zusätzlich albern aussieht (was das gaze schlicht ruiniert :( )
NiboraC Tue, 26 Feb 2013 21:15:41 -0000
Kommentar löschenKranker Streifen. Mit Teilweise echt guten Szenen
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KiLLa Thu, 14 Feb 2013 09:30:01 -0000
Kommentar löschenWahnsinn in seiner reinster Form!
Nichts für sanfte Gemühter, jedem aderen jedoch empfohlen :)
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KonTaicho Wed, 13 Feb 2013 21:06:01 -0000
Kommentar löschen"The Chaser" war besser.
Sympathischerer Hauptdarsteller, der nicht fahrlässig halb Südkorea sterben lässt und weniger wahrlich sinnlose Brutalität und Sauerei.
Aber gerade wegen des Bösewichts ist "I saw the Devil" auf jeden Fall sehenswert.
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VisitorQ Wed, 13 Feb 2013 21:24:16 -0000
Antwort löschenIch liebe dieses Poster: http://collider.com/wp-content/uploads/i-saw-the-devil-movie-poster-01.jpg
Und den Film finde ich übrigens auch spitzenklasse. Kim Jee-woon ist ein großer Regisseur und wird uns noch viel Freude bereiten.
JackoXL Wed, 13 Feb 2013 21:29:39 -0000
Antwort löschenWas Q sagt. Der Film und speziell sein Regisseur gehört zu dem Besten, was in den letzten Jahren aus Asien gekommen ist. "The Last Stand" klammere ich da mal ungesehen aus, das wird wohl kaum in diese Richtung gehen.
VisitorQ Wed, 13 Feb 2013 21:34:06 -0000
Antwort löschenStimmt, last stand ist kein im Jee-Woon Film, es ist ein Arnold Film (aber ein sehenswerter). Kim wird sicher noch andere saucoole Projekte machen. ♥
FilmFan92 Thu, 14 Feb 2013 07:16:16 -0000
Antwort löschenThe Chaser war schlechter.
Aber egal, beides starke Filme :)
KonTaicho Thu, 14 Feb 2013 12:52:17 -0000
Antwort löschenKim Jee-woon hats in der Tat drauf! Und ich bin ebenfalls gespannt, was der noch so alles aus dem Ärmel schüttelt. Ich fand "The Chaser" im direkten vergleich irgendwie "sympathischer", aber ich denke das ist jedem sein eigen Dünken^^
"I saw the devil" ist auf jeden Fall auch so ein typischer cooler Asia-Thriller und wenn man Fan derer ist, gehört der auf alle Fälle mit auf die Liste! :)
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FilmFan92 Fri, 15 Feb 2013 12:12:33 -0000
Antwort löschenOhja Kim Jee-woon ist n klasse Regisseur. Wobei ich "The Last Stand" noch nicht gesehen hab. Kannste den weiter empfehlen?
KonTaicho Fri, 15 Feb 2013 19:11:08 -0000
Antwort löschenDer steht mir selbst noch auf der Liste, der bietet gleich mal zwei fette gründe, ihn anzuschauen :3
Jek-Hyde Fri, 08 Feb 2013 16:33:10 -0000
Kommentar löschenI Saw the Devil tut schon echt weh. Er ist und bleibt extrem spannend, vor allem scheint Jee-woon kim sich von Parks Film Oldboy zu verbeugen. Die gleichen Schauspieler mit dem Thema Rache, bloß dass die Rollen vertauscht sind. Kim tut dass, was er am besten kann. Es mag böse Zungen gebe, die sagen: „Alles wurde erzählt, es gibt nichts mehr neues.", aber da gab es so jemanden, der sagte: „Denk doch mal drüber nach Süße. Du weißt doch wie es in der Welt zugeht. Wie in einem Kochtopf mit einem matschigen Eintopf darin. Nichts was einem besonders imponiert, alles dasselbe, eine einzige, breiige, schmierige Pampe. Doch etwas daran ist auffallend, ganz einfach diese eine Zutat die es zu einem Eintopf macht. Und weißt du was das ist?“
„Das Fleisch?“
„Genau, das sagen die meisten, das Fleisch. Aber Fleisch kann für alles mögliche verwendet werden. Curry, Gulasch, die selben Zutaten, aber wie man sie Mischt das ist das besondere.“, ganz egal wer das gesagt hat und ganz egal dass er zu dieser Zeit auf den Mars war und ganz egal wie oft und von wem er eine auf die Fresse bekam, er hatte recht damit.
Versteht ihr, selbst wenn alles schon da war (was ich arg bezweifle), dann kommt es immer noch darauf an, wie man die Zutaten mischt und genau das macht Kim so besonders. Er sucht sich ein Thema, hier Horror, Thriller und Rache und mischt alles was ihm dazu einfällt hinein, einen Psychopathen, Kannibalen, einen Bullen, eine Schwangere, ermordete Frauen, Sicheln, Hämmer, Geotinene (bestimmt falsch geschrieben) und ähnliches und er mischt sie zu einem ganz neuen und bis zum erbrechen harten Film zusammen. Sicher, es gibt brutalere, aber die sind entweder nicht so spannend, nicht so kunstfertig, oder nicht so konsequent. „Schau in den Abgrund und irgendwann schaut der Abgrund in dich.“, „Wer mit dem Teufel sitzt beim schmause, der muss mir langen Löffeln sich versehen.“, „Pass auf in wen du dich verwandelst.“, alles dasselbe, aber doch immer was anderes. Immer speziell. So sind Kims Filme und besonders der hier. Ihr habt jede Zutat schon mal gesehen? Dann macht euch bereit für den Eintopf!
Ps: Ich schätze den Film erst, seit ich ihn mir ein zweites Mal unvoreingenommen angesehen habe. :3
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herrmann.jemine Thu, 24 Jan 2013 13:38:07 -0000
Kommentar löschenbin gespaltener meinung. das etwa 1. drittel hat sich unheimlich gezogen, viele kameraeinstellungen waren einfach zu lang, ohne für mich sinn gemacht zu haben. cool fand ich dann die leichte verwirrung, die sich einstellte, als der psycho am leben gelassen wurde und man geschnallt hat: ah! es geht weiter!! von da an herrschte auch so etwas wie spannung. dem hauptdarsteller (der agent) hab ich seinen schmerz leider nicht abkaufen können, auch der sprung zu dem zweiten killer (dem menschenfresser) war mir etwas... zu plötzlich. hab mich bis jetzt gefragt, wie dessen frau eigtl zu der ganzen sache steht und warum der agent so unbehelligt seinen rachelauf vollziehen konnte. das ende war eine ganz gute idee, hätte etwas emotionaler umgesetzt werden können. der killer (oldboy-darsteller) hat mir mehr und mehr gefallen, bis auf ein paar kleine logiklöcher. insgesamt würde ich 65% geben und eine eingeschränkte empfehlung.
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Simon Moon Thu, 24 Jan 2013 20:08:06 -0000
Antwort löschenLange Einstellungen empfinde ich bei dem heutzutage überbordenden Schnittgewitter und Wackelkamera-Gedöhns eher als angenehm. Auf jeden Fall ein Film der spalten kann, schon weil es ein klassischer Rache-Film ist. Mir gefällt er weil er nicht dumm daherkommt und man nicht in denselben Rausch verfällt wie der Protagonist. Die Täter-Opfer tun einem eben dann doch leid.
Tampopo Fri, 11 Jan 2013 01:18:57 -0000
Kommentar löschenFängt verdammt stark an, läßt vertdammt stark nach.
Bestrafe das Monster, werde selbst zum Monster...
Sehenswert aber kein Über-Film
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ArdorTichy Tue, 25 Dec 2012 22:23:16 -0000
Kommentar löschenAufgrund der zahlreichen sich im Internet befindlichen Lobeshymnen mit relativ hohen Erwartungen rangegangen und mächtig enttäuscht. Der Film leidet einfach unter der Länge, viele Szenen sind entweder für den weiteren Handlungsverlauf oder die Charakterzeichnung komplett unnötig oder ziehen sich zu sehr. Gegen Ende wirds nochmal interessant, insgesamt bleibt unterm Strich aber dennoch ein unterdurchschnittlicher Film.
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dustyOn3 Tue, 01 Jan 2013 15:45:55 -0000
Antwort löschen"viele Szenen sind entweder für den weiteren Handlungsverlauf oder die Charakterzeichnung komplett unnötig [...]" - Absolut falsch.
DKennyK Fri, 07 Dec 2012 18:04:01 -0000
Kommentar löschen»I saw the Devil« ist eine wahre Genreperle, die uns Jee-woon Kim hier präsentiert.
Mir lag zur Sichtung die koreanische Kinofassung vor, die mit einer Lauflänge von 141:25min ordentlich was her macht. Leider kann diese Spielzeit nicht voll ausgenutzt werden und ab und an schleichen sich ein paar Längen ein, die im Gesamtwerk jedoch vernachlässigbar sind. Dem stereotypen Plot eines Rachefilmes folgend, ist es doch erstaunlich, wie viel Eigenständigkeit und fesselnde Ereignisse es ins Drehbuch geschafft haben. Byung-hun Lees Schauspiel hat mich echt begeistert, insbesondere die intensive und betroffend machende Schlussszene war für mich einer der Höhepunkte des Films. Zur Gewaltdarstellung lässt sich sagen, das diese sich größtenteils im gewohnten Rahmen bewegt. Nur ab und zu wurde meine Schmerzgrenze arg strapaziert (insbesondere die Szene im Krankenhaus in der ersten Filmhälfte).
Fazit: Sehr intensiver Stoff, Pflichtprogramm für Genrefans!
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mnj Mon, 03 Dec 2012 22:26:37 -0000
Kommentar löschenHört nicht auf den Vorredner, er hat keine Ahnung.
Ich hab selten einen Film gesehen, der es schafft über 2h die Spannung bis zum Anschlag hochzuhalten und das von der ersten Minute an. Die Regie ist kaum in Worte zu fassen, die Erzählweise, das Tempo, jede Kameraeinstellung - Wahnsinn! Der Film ist eine Augenweide, trotz der vielen ekelhaften Szenen.
Die Figurenzeichnung bleibt rudimentär und ist auch richtig entschieden. Es geht um Rache und den daraus folgenden Konsequenzen. Da braucht man keine große Tiefe, vorallem weil der Film innerhalb weniger Tage erzählt wird.
Die Schauspieler liefern eine insgesamt gute bis sehr gute Leistung ab, aber der Star ist eindeutig der Regisseur.
Thriller-Fans und Menschen die gerne Nägel kauen - gucken! Einer der besten Thriller der letzten Jahre.
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Deathpool Mon, 03 Dec 2012 22:35:19 -0000
Antwort löschenHört auf den neu ernannten König der Allwissenheit^^
mnj Tue, 04 Dec 2012 19:32:06 -0000
Antwort löschenDanke du Narr
RoosterCogburn Thu, 06 Dec 2012 08:11:37 -0000
Antwort löschenManche Hähne glauben, daß die Sonne ihretwegen aufgeht.
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craax Sun, 06 Jan 2013 22:58:20 -0000
Antwort löschendanke rooster_. Sparst mir einen Satz. ;)
VIGILANTE84 Sat, 12 Jan 2013 20:21:36 -0000
Antwort löschenden spruch muss ich mir merken:)......mnj is full of shit
Kriegsmaschine Mon, 03 Dec 2012 17:11:23 -0000
Kommentar löschen2 quälende Stunden. Die manifestierte Langeweile und Sinnlosigkeit.
Ich stehe auf asiatische Filme. Ich habe schon dutzende weit brutalere Filme gesehen und habe kein Problem mit Gewaltdarstellung. Aber das hier hatte für mich rein gar nichts.
Geschichte ist so 0815, total innovationslos, ganz zu schweigen von 2 Unsympathen als Hauptperson. Es gibt genug sympathische Antagonisten in Filmen, wenn nicht sogar mehr, als Protagonisten, aber hier passt gar nichts.
Ich habe mich einfach gefühlte 200 mal gefragt "Wie sinnlos kann man eigentlich handeln ...".
Nichts ist nachvollziehbar oder macht in irgendeiner Weise, filmisch als auch für die Figuren, Sinn. Beweggründe und Ziele wirken unglaubwürdig oder sind nicht gegeben und auch ansonsten kommt es mir vor, als wäre das Budget bei 500 Dollar festgesetzt gewesen - vor allem wenn man sich vor Augen führt, dass der Film erst 2 Jahre alt ist.
Inhaltslose Längen wechseln sich mit noch inhaltsloseren, unkreativen Folterszenen ab. Dazu gibt's hier und da "total provokative" Tabubrüche, die nur Mittel ohne Zweck sind. Kyung-Chuls Charakter hat in keiner Sekunde einen authentischen Charakter und kann auch nicht als "unberechenbarer Irrer" durchgehen, dazu ist er einfach nicht verrückt genug. So passt das Eine nicht zum Anderen.
Soo-Hyuns Wandlung kauft man ihm auch nicht ab, schon allein da zu keinem Moment wirklich auf den Charakter einer der beiden Akteure eingegangen wird, und alles nur auf "Ist jetzt halt so" hinausläuft.
Ich dachte bis zu diesem Film, dass ich sensantionsgeilen Torturepornmist, wie a Serbian Film oder den zweiten Human Centipede sinnlos fand, aber das hier ist, trotz seiner im Ansatz vorhandenen Geschichte, eindeutig sinnloser und nerviger.
Man hätte die Szenen (also etwa 100 der 130 Minuten) zwischen dem anödenden Gefolter, Vergewaltigungen etc. auch weglassen können, hätte dem Film keine Substanz genommen.
Hasskommentare sind Willkommen.
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movie.max Mon, 03 Dec 2012 22:15:23 -0000
Antwort löschenStyle over Substance gilt hier für mich sogar nur bedingt. Obwohl jede Einstellung bis ins kleinste Detail passt und die Inszenierung einzelner Szenen hervorragend ist, so kann ich für meinen Teil auch noch stets mit der Story mitgehen, frage mich wo sie noch hinführt und bin thrilled. Aber so ist das eben.