I saw the Devil

Akmareul boatda (2010), KR Laufzeit 135 Minuten, FSK 18, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kriminalfilm


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6.8
Kritiker
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von Jee-woon Kim, mit Byung-hun Lee und Min-sik Choi

Ein Mann nimmt Rache, nachdem seine Verlobte ermordet wurde.

Kyung-chul (Min-sik Choi) ist ein psychopathischer Serienkiller, der von der Polizei bereits seit einiger Zeit gejagt wird. In einer Winternacht bringt er schließlich die Polizistentochter Joo-yun auf bestialische Weise um. Ihr Verlobter Soo-hyun (Byung-hun Lee), ein Agent des südkoreanischen Geheimdienstes, schwört Rache – auch wenn er dafür selbst zu einem brutalen Monster werden muss…

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Kommentare (206) — Film: I saw the Devil


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clarkkent

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannend , hart und düster.
gut aufgelöster plott.

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White_Tip

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Habe zu erst aus Versehen die geschnittene Fassung gesehen. Aber nachträglich finde ich diese sogar besser, das sie sich nicht in Gewaltexzessen verliert und wiederholt. Sicherlich geht dabei ein gewollter Teil des Films verloren. Macht dafür aber Platz für den emotionaleren Teil, den ich am asiatischen Kino so schätze.

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Nicki Minaj Lover

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein solider nicht schlecht gemachter koreanischer Thriller von denen es aber weitaus bessere gibt...Jee-woon Kim der hier Regie geführt hat kann auch bessere Filme machen wie z.B The Good, The Bad, The Weird ... ein koreanischer Western der mir wirklich gut gefallen hat
Byung-hun Lee (Bittersweet Life) spielt seine Rolle wirklich gut so wie man es von ihm gewohnt ist wenn man noch ein paar andere Filme mit ihm gesehen hat ... Min-sik Choi (Oldboy) der oft die Rolle eines bösen spielt macht auch alles richtig...

Dennoch wurde ich schon besser und fesselnder unterhalten...
I Saw the Devil ist ein Film den man sich ruhig mal anschauen kann ... der aber in meine Filmsammlung wohl keinen Platz bekommen wird ...

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PaJeRo

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Was sind denn sonst so deine Tipps für südkoreanische Filme?


Sta Maz

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Bewertung7.0Sehenswert

Bei diesem Streifen dachte ich teilweise "HAMMER" und dann wieder "öde". Sehr abwechslungsreich, unvorhersehbar, hat enorm potential, aber teilweise etwas plump. Trotzem sehr zu empfehlen, wirklich schön gedreht und mit tollen schauspielern.

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expendable87

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Bewertung9.0Herausragend

den titel 'i saw the devil' find ich großartig, passt perfekt!
ich bin eigentlich kein großer fan von asia-filmen, doch die überdurchschnittlichen bewertungen bei mp haben mich sehr gereizt und ich bin stolz darauf 'i saw the devil' jetzt in meiner sammlung zu haben!
ein kaltblütiger serienkiller und psychopath ermordet die verlobte eines geheimagenten, ein folgenschwerer fehler, was folgt ist ein gnadenloser und bestialischer vergeltungsschlag…ein gestörter psychokiller und ein seelenloser menschenfresser im unerbittlichen kampf gegen einen rachsüchtigen mann, der nicht mehr aufzuhalten ist!
was dieser kranke und gänzlich brutale horrorstreifen aus korea auftischt ist nichts für schwache nerven…liebhaber dieses genres werden hier über zwei stunden lang höllisch gut unterhalten, selbstverständlich nur in der ungeschnittenen fassung!

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Nergal

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Bewertung7.5Sehenswert

ein wunderbar perfides Katz & Maus-Spiel mit zwei grossartigen Darstellern. Besonders gut fand ich das der Film kein Gut & Böse vorzeichnet, sondern die Grenzen verschwimmen lässt indem der Jäger im laufe der Handlung immer skrupelloser wird und am Ende dem Serienmörder in Sachen Brutalität in nichts nachsteht. Hier gibt es kein Schwarz und Weiß, sondern nur Grau. Natürlich Uncut schauen ;)

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ilarmadio

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Bewertung6.0Ganz gut

oldboy ist 20 mal besser und hat wenigstens ne geschichte...

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Bubo

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Bewertung7.0Sehenswert

Nach „Oldboy“, „Mother“, „A Tale of Two Sisters“ und „Memories of Murder“ nun ein weiterer „Südkoreaner“ für Bubo...“Ich versprech Dir, diesen Albtraum wirst Du nie vergessen.“

„I saw the Devil“ ist grossartig gespielt, grossartig umgesetzt, grossartig konsequent durchgezogen. Das Ganze wirkte für mich hie und da dann doch zu gewollt konstruiert, um letztlich ehrlich glaubhaft rüber zu kommen, aber die Vorhersehbarkeit tut der nervenzerreissenden Spannung über die lange Laufzeit hinweg keinen Abbruch. Und die Tatsache, dass hier jeder, sowohl Opfer, Täter, Rächer, Angehörige und der Zuschauer, dem Teufel während dieser mehr als zwei Stunden mit weit geöffneten Augen in die Fresse starren müssen, ist wahrhaft...teuflisch brutal – gerade auch darum, weil weniger der explizite Goreanteil, als vielmehr die emotionale Spannkraft hinter der Thematik hervorragend und absolut glaubwürdig wiedergegeben wird. Dieser Film wühlt sich durch die dunkle Seite der Seele eines jeden Charakters im Film und eines jeden Zuschauers.

Die Opfer werden vom Teufel überrascht, niedergewalzt, in die Hölle verfrachtet. Sie sehen den Teufel leibhaftig vor sich, in Form ihres grausamen Peinigers. Den Angehörigen und Bekannten bleibt nichts weiteres, als entweder die Augen vor dieser Sicht zu verschliessen, sie zu akzeptieren oder sich in der eigenen dämonischen Besessenheit mit dem Teufel zu verbrüdern...oder ihn eben als Rächer aufzusuchen, um ihm persönlich die verfluchten Hörner abzureissen. Ganz langsam und mit dem Fokus aufs Leiden. Jeder muss wohl in dieser lebenden Hölle auf seine Weise umgehen, versuchen, "seinen“ Sinn hinter diesem unsinnigen Wahnsinn zu erkennen, den Fakt zu verarbeiten, dass einem der Teufel grausam ins Gesicht lacht – unabhängig davon, ob man ihn kennt, sein Komplize ist oder ein weiteres, sozusagen „sekundäres“ Opfer.
Auch der Täter ist letztlich nur ein armes Würstchen, gefangen in seinem serienkillenden Irrsinn, mit der Unfähigkeit, ausserhalb des eigenen psychopathischen Infernos zu leben – ein Mensch eben, der gleichwohl Teufel ist und dem Teufel in Form seiner unbarmherzigen Nemesis direkt begegnen muss.

Beide Protagonisten, Täter (Min-sik Choi, wie immer überirdisch gut) wie Rächer (Byung-hun Lee, steht Chois Leistung in Nichts nach), haben also den Teufel gesehen. Eine grauenhafte Aussicht, die hier damit aufzuhübschen versucht wird, indem man sich selbst in den Teufel verwandelt. Und das ist gleichwohl der Anfang wie auch unaufhörliches Ende in der persönlichen und über andere gebrachten Hölle. „Wenn er die Monster bekämpft, wird er selbst zu einem Monster.“

Ich hoffe, kahuna mag mir zur Abwechslung dann auch mal etwas seichteres zum Kommi-Schreiben andrehen. Aber gerade aufgrund seiner schonungslosen, konsequenten Offenheit ist „I saw the Devil“ wohl ein Film, den jeder mal gesehen haben sollte; in der hoffnungsvollen Dankbarkeit, selbst niemals in die abgrundtief hässliche Fratze des Teufels glotzen zu müssen, die einem immer und überall unverhofft begegnen kann, auf welche Art auch immer.

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BenAffenleck

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Gesehen haben sollte man ihn wirklich mal, schon alleine um sich eine Meinung bilden zu können...


Bubo

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Das schadet sicher nicht, Ben;) Bin gespannt, was Du von ihm halten wirst, morphiii!
p.s. eines Tages ist vielleicht sogar diese ominöse Black Edition fällig, Ben...aber bis dahin muss ich die Erstsichtung erst noch bissi verdauen.


Chucky89

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gerade in der komplett ungeschnittenen Version ein sehr brutaler Film. Die Geschichte ist zwar wie auch bei anderen Konsorten dieses Genres eher kurz geraten, dennoch ist die Umsetzung recht gelungen. Neben den Gewaltszenen entwickelt sich hier aber eine sehr düstere Atmosphäre. Rachefilme als solches sind nicht neu, aber wie der Verlobte des ersten Opfer reagiert ist doch etwas neues. Der Film zeigt gut das Rache oft keinen hilft. Gerade die Hauptdarsteller haben Ihre Rolle glaubhaft rüber gebracht. Mal interessant beide Darsteller der mit am bekanntesten koreanischen Rachefilme in einem Film zu sehen.

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Couga[MH]

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin großer Fan der New Wave des Südkoreanische Kinos. Schon lange/noch nie war Kino so rabiat & rücksichtslos und besaß dabei gleichzeitig eine so einzigartige Bildsprache mit einer fast poetischen audiovisuellen Inszenierung.
Durch seine Rachethematik kommt I SAW THE DEVIL kaum daran vorbei sich mit den Filmen der Vengeance-Trilogie von Großmeister Park vergleichen zu lassen. Und in der Tat lassen sich viele Parallelen und ähnliche Absichten erkennen. Doch ist Kims Rachegeschichte wohl in Sachen explizite Gewalt und Diabolik noch etwas heftiger.

Definitiv eine Person hat zu Beginn des Films den Teufel bereits gesehen, lässt ihn jedoch auch relativ schnell jemand anderes gegenüberstehen. Die Personen wirken anfangs noch etwas sehr kühl (was aber wohl auch so beabsichtigt ist), im Laufe des Films werden die Charaktere jedoch durchaus bildlicher. Dabei versucht Kim durch Kompromisslosigkeit möglichst unvorhersehbar zu sein, was ihn die meiste Zeit auch gelingt. Von der Inszenierung her erreicht er zwar nicht das Level eines Parks, hat dies jedoch auch nicht direkt zur Intention und will vor allem durch Rabiat- und Schonungslosigkeit im Hirn hängen bleiben, was ebenfalls gelingt.

Dabei ist Kims prioritäre Intention, die Nichtbefriedigung der Rache aufzuzeigen und damit deren Zwecklosigkeit, indes ihre unkontrollierbaren Konsequenzen, wobei es keine Sieger gibt.
"Cut the bullshit. You already lost. You think you got me? Huh? Fuck you. I don't know what pain is. Fear? Don't know that either. There's nothing you can get from me. So... You already lost. Got that?"

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debran.selavic

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Bewertung2.5Ärgerlich

Sehr vorhersehbar!

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TheBruceWayne

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lol


debran.selavic

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Was ist so lustig?


Hartigan85

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Bewertung9.0Herausragend

Die Koreaner verwöhnen die Filmfreunde weltweit besonders in den letzten paar Jahren mit jeder Menge hochkarätiger Thriller, von denen sich die zahmen und mutlosen Hollywood-Produktionen mehr als eine Scheibe abschneiden können...
„I Saw The Devil“ ist einer jener grandiosen Filme. Regisseur dieses Ausnahmefilms ist Jee-woon Kim, der zuvor in seiner Heimat schon mit „A Tale of Two Sisters“, „Bittersweet Life“ und „The Good, The Bad,The Weird“ aufhorchen ließ, sowie kürzlich das Hauptrollencomeback von Arnie inszeniert hat. Mit dem fesselnden und megabrutalen „I Saw The Devil“ ist dem Koreaner sein bisher bester Film gelungen.
Man sollte auch hier unbedingt darauf achten sich die ungekürzte Fassung unter den Nagel zu reißen. Denn es gibt leider Gottes auch eine stark geschnittene FSK 18-Fassung, bei der ca. 11 Minuten fehlen und die somit einiges an ihrer beispiellosen Intensität und Wirkung verliert.
In den beiden Hauptrollen brillieren der aus „Oldboy“ bekannte Min-sik Choi als pervers-psychopathischer Serienkiller und Byung-hun Lee als nicht minder gefährlicher Geheimagent, der nach einem traumatischen Erlebnis von Rachegelüsten zerfressen ist und ebenfalls psychopathische Züge annimmt. Der knüppelharte und extrem blutige Streifen ist trotz seiner Länge von fast 2,5 Stunden nicht eine Minute langweilig. Im Gegenteil, er ist durchgehend hochspannend und zerrt ganz schön an den Nerven. Das intensive Psycho-Spiel der beiden Hauptprotagonisten schaukelt sich im Verlauf des Films mehr und mehr hoch, die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, im Sadismus wird sich gegenseitig überboten. Der Jäger wird zum Gejagten und umgekehrt. Der, der ein Monster fassen will, wird selbst zum Monster. Am Ende bleibt eine große Leere, innere Zerrissenheit und die Erkenntnis, dass keiner gewonnen hat, jeder ein Verlierer ist...
Der düster-drastische „I Saw The Devil“ ist wie ein brutaler Schlag in die Fresse. Ein knüppelharter und schonungslos-grausamer Rache-Thriller. Ein echtes Meisterstück, dass man sich als Filmfan nicht entgehen lassen sollte. Jee-woon Kim ist einer der besten Filme zum Thema Rache überhaupt gelungen, jedoch auch absolut nichts für schwache Nerven!

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Schlopsi

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Hehe, dank dir habe ich ja erst gemerkt dass ich mir damals die geschnittene 18er Version gekauft hatte...
Kommi folgt selbstverständlich, könnte aber noch eine ganze Weile dauern :/


Martin Oberndorf

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Ich hab ihn noch nicht gekauft/bestellt.
Ich hoffe ja immer noch auf das Wunder, ihn auf der Börse zu finden.
Wenn nicht kauf ich den NL-Import, auch wenn mir das deutschspr. Cover besser gefällt (der einzige Import, den ich zu Hause stehen hab ist bislang der UK-IAAmport von Total Recall, der damals noch zu unrecht indiziert war).


brigerbaerger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein ziemlich brutaler und mit hohem Gore-Anteil versehener koreanischer Psycho-Thriller. Der Film fängt bereits blutig an, indem unser Killer eine junge Frau entführt, foltert, vergewaltigt, tötet und dann zerstückelt. Tönt heftig - ist es auch! Danach macht sich der Verlobte der getöteten Frau auf, um Rache zu üben.
Trotz dieser eher banalen Story, hat der Film bei mir doch etwas den Geist angeregt. Vor allem die Einblicke in die "Seelen" der beiden Hauptprotagonisten - dem Serienkiller und dem Rächer (oder ist es genau anders herum?) sind hochinteressant. Immer wieder kam mir der Gedanke: "Wie wird dieser Film wohl enden?". Nach fast 140 Min. kennt man die Antwort. Leider bleiben die einen oder anderen Fragen offen und es tun sich trotz grossartiger Story doch kleine Logiklöcher auf. Trotzdem für mich eine absolute Empfehlung und auf jeden Fall sehenswert!

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AnimeGamingTV

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vanilla als kleiner Tipp guck ihn dir uncut an weil die FSK-Version um 15 Min geschnitten ist


vanilla

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OKI DOKI, Danke;-)


V2013

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Bewertung9.0Herausragend

Toller Film, mag allgemein keine Splatter-Filme, aber den konnte sogar ich mir ansehen, hat alles gut zur Story gepasst. Ziemlich brutal alles, aber auch sehr spannend und obwohl der Film zweieinhalb Stunden dauert und ich totmüde war, war ich keine Sekunde gelangweilt und froh, es gesehen zu haben.
Einige Fragen hatte ich aber schon, von denen ich mir gewünscht hätte, es wäre im Film mehr darauf eingegangen worden, aber bei koreanischen Filmen bleibe ich stets mit tausend Fragezeichen zurück, gewöhne mich schon langsam dran ;)

VORSICHT SPOILER

-Der Serienmörder hat ja die Frauen zerstückelt, hat er das Fleisch seinem Kannibalen-Freund geschenkt? Es wurde ja nur der Kopf der Frau gefunden
-Die Frau des Kannibalen- sie sah so fertig oder auf Drogen aus, war sie dort freiwillig? Ist sie auch eine Kannibalin? Sie hat ja im Film nur Reis gegessen, während ihr Mann das Fleisch der Frauen roh vertilgt hat. Sie schien auch keine Angst vor ihrem Mann zu haben?!
- Der Sohn des Serienmörders, was für ein Verhältnis hat er zu seinem Vater? Warum weiß er, wo der wohnt, wenn sie doch seit langem keinen Kontakt zueinander haben und noch nicht mal die Großeltern den Aufenthaltsort kennen?
-Warum haben die Männer, die ja selbst den Taxifahrer umgebracht hatten, trotzdem den Serienmörder mitgenommen? Wenn man doch eine Leiche hinten im Wagen hat, dann nimmt man doch nicht noch jemanden Fremden mit, der etwas mitbekommen könnte?

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Malko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Manchmal wirkt die Szenerie ziemlich übertrieben, manche logische Ungereimtheiten sind nicht zu übersehen. Das macht aber nichts. Sowohl die Rachegelüste des Rächers als auch die kranke Erbarmungslosigkeit des Serienmörders sind blendend in Szene gesetzt, ergreifend und brutal. Das ist so gewollt und akzeptabel.
Hervorragende schauspielerische Leistung, die zweieinhalb Stunden sind wie im Flug vergangen...

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AnimeGamingTV

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der härteste und kompromissloseste Rachethriller der letzten Jahre der mit 144 Minuten Laufzeit keine Minute zu lang ist. Wer den nicht kennt muss sich den ansehen man kann sagen was man will es ist ein guter Film tolle Schauspielkunst, Handgemachte Effekte und eine super Handlung.
ACHTUNG!:
FSK-VERSION IST UM 15 MINUTEN GEKÜRTZT!

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AnimeGamingTV

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OldBoy hatte ein besseres ende und ichi the killer war trashiger :D


StraySheep1012

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I saw the Devil, Oldboy und Ichi the Killer sind drei Filme, die man überhaupt nicht miteinander vergleichen kann.


metal1bob

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unglaublich brutaler, grausamer, konsequenter, intensiver Rachethriller mit zwei brillanten Hauptdarstellern. Das Gezeigte ist nicht immer logisch, regt aber stark zum Reflektieren über Rachegelüste und Gleiches-mit-Gleichem an. "I Saw The Devil" wirft moralische Fragen auf, zwingt den Zuschauer, seine Ansichten während des Handlungsverlaufs und seiner Wendungen zu überdenken und ist dadurch ungemein spannend. Das Niveau der Brutalität ist ganz oben anzusiedeln, allein die ersten 20 Minuten sind ein brachialer Fausthieb in die Weichteile. Und was hier mit Hämmern, Eisenstangen, Stühlen etc. Köpfe eingeschlagen werden, ist rekordverdächtig. Sehr empfehlenswert für unempfindliche Gemüter, da auch die beiden Hauptdarsteller große Klasse sind.

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LaLaland2000

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kyung-Chul (Min-sik Choi, „Oldboy“) ist nicht der Teufel höchstpersönlich – er ist vielmehr eine dieser verfluchten Seelen, die der Leibhaftige benutzt, um die Welt ins Chaos zu stürzen.Doch das war alles vor seinen schrecklichen Taten, bevor er die zierliche Joo-yeon (San-ha Oh) am Straßenrand qualvoll mit einem Hammer erschlagen und ihre Leiche anschließend zerstückelt hat.

Irgendetwas Unheimliches muss mit ihm geschehen sein.

„Wenn man lange in einen Abgrund schaut, schaut der Abgrund auch in einen", das hat Friedrich Nietzsche einst gesagt und dieses Zitat trifft wohl auch recht gut auf das zu, was Kyung-Chul wiederfahren sein muss:
Er hat dem Teufel in die Augen gesehen und der Teufel hat sich seiner bemächtigt.
Als eiskalter Serienkiller treibt er sein Unwesen – ohne das geringste Gefühl von Reue oder Mitleid…

Nach der Ermordung seiner schwangeren Verlobten Joo-yeon verspürt Kim Soo-hyeon (Byung-hun Lee, „JSA“) innerlich nur noch eine schwarze Leere, die sich irgendwann mit glühendem Hass und dem Verlangen nach gnadenloser Vergeltung füllt.

Der Spezialagent durchforstet daraufhin sorgfältig das Polizeiarchiv nach möglichen Verdächtigen und foltert von diesen jeden einzelnen so lange, bis er schließlich in dem abgebrühten Kyung-Chul seinen Täter gefunden hat.

Doch anstatt den Mörder bei seiner Stellung zu töten und dem Spuk ein Ende zu bereiten, schlägt Kim Soo-hyeon ihn brutal zusammen und verfolgt seine Beute danach per GPS-Signal, um mit dieser ein grausames Spiel zu treiben:
Kyung-Chul soll die Schmerzen seiner Opfer vor seinem Tod noch am eigenen Leib erfahren.

Bei seiner sich selbst auferlegten Mission verkennt der Jäger jedoch die Stärke seines Gegenübers und hat in seiner Raserei kaum mehr mitbekommen, wie der Teufel bereits in seine eigene Haut gekrochen ist…

Mit seinem Rache-Opus „I Saw The Devil“ hat der Südkoreaner Ji-woon Kim, der sich ironischerweise unmittelbar zuvor für das unbeschwerte Western-Abenteuer „The Good, The Bad, The Weird“ (2008) verantwortlich gezeichnet hat, ein extrem hartes aber auch absolut brillantes Ungetüm von Film erschaffen, das seinen Zuschauern ein Szenario präsentiert, welches sich thematisch an David Finchers „Sieben“ (1995) hätte anschließen können.

Dass der Regisseur durch die Arbeit an den Vorgängern (neben „The Good, The Bad, The Weird“ hat er unter anderem auch das Horrordrama „A Tale Of Two Sisters“ und den Actionthriller „A Bittersweet Life“ inszeniert) bereits sehr viel Erfahrung in Sachen Dramaturgie und Dynamik hat sammeln können, merkt man seinem aktuellen Werk nun förmlich in jeder Sekunde der fast zweieinhalbstündigen Laufzeit an.

Elemente verschiedener Genres bilden hier ein homogenes Ganzes, das sich zum Beispiel auch nicht davor scheut, emotionale Szenen gleichberechtigt neben schwarzhumorige Einlagen zu stellen.

„I Saw The Devil“ führt einen von seinem bedrückenden Beginn an durch eine finstere, kaputte Welt, in der offensichtlich der Wahnsinn die Überhand gewonnen hat und Anstand oder Unschuld nur noch dazu da sind, wie winzige Lichter ausgelöscht zu werden.

Wer nämlich glaubt, dass Kyung-Chul und Kim Soo-hyeon als einzige nach Blut lechzende Charaktere im Film ihr Unwesen treiben, liegt falsch – Menschenfresser und weitere Psychopathen werden ebenfalls in die Geschichte eingeführt und es scheint fast so, als ob das Böse eine magische Anziehungskraft besitzen und sich in diesem Sündenpfuhl ansammeln würde.

Natürlich lässt sich der Titel des Films – Ich sah den Teufel – vor allem auf seine beiden Hauptfiguren übertragen, die in ihrem jeweiligen Kontrahenten die Personifizierung des Beelzebubs verstehen.

Aber es ist auch der Zuschauer selbst, der diese Feststellung nach Sichtung von Ji-woon Kims Meisterwerk wohl bestätigen kann.
Ja, diese bittere und dennoch ausgesprochen faszinierende Reise gewährt einen tiefen Einblick in das Fegefeuer, das den zunächst geglaubten Helden langsam zu verzehren droht und scheinbar auch bei eigentlich rechtschaffenden Menschen kein Erbarmen kennt.

Immer und immer wieder lastet sich Kim Soo-hyeon die Bürde auf, das Monster in Menschengestalt aufzuspüren und leiden zu lassen.
In diesem Punkt erinnert sein tragischer Charakter sehr an die antike Figur des Sisyphos, der vom Gott der Unterwelt dazu verdammt worden ist, einen schweren Felsbrocken einen Hang hinaufzurollen.

Ebenso wie Sisyphos scheitert auch Kim Soo-hyeon daran, seine Aufgabe zu Ende zu bringen – nur steht ihm in seinem Fall nicht die Übermacht eines Steines, sondern seine eigene Triebfeder, die Schmerzen des Scheusals ins Unermessliche zu steigern, im Weg.

Sein Unvermögen, die Rachegelüste endgültig zu stillen, wird erschütternde Konsequenzen nach sich ziehen...

Obwohl mit „I Saw The Devil“ ein technisch oftmals verblüffendes (man beachte vor allem das atemberaubende Zusammenspiel von Kamera und Schnitt während einer besonders furiosen Szene in einem Taxi) und darstellerisch mitreißendes Werk vorliegt, dürften sich nicht wenige Zuschauer an der expliziten Gewaltdarstellung stoßen, die diesem sogar in seinem Herstellungsland Schwierigkeiten mit der Zensur eingebracht hat.

Es lohnt sich allerdings trotz der beinharten Brutalität ausdrücklich, diesem Teufel einmal in die Augen zu schauen – denn einen besseren Beitrag zum Thema Rache wird man garantiert so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommen.

Am Ende des Films fließen übrigens Tränen…doch darf man diese etwa als Ausdruck von Reue werten?

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Roach

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Toller, treffender und informativer Kommentar. Der Film hat mich ganz schön geplättet, richtig harter Tobak!


Blinkboy182

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Bewertung7.0Sehenswert

1. Wirklich tolles Schauspiel aller Darsteller!
2. Gelungene Geschichte. Noch kein vergleichbaren Film gesehen/entdeckt!
3. Teilweise brutal (Uncut-Version) gibt aber schlimmeres und besseres!
4. Goreeffekte super gemacht. Kein LOW-Budget!
5. Eiskalte Psychospielchen mit dem Killer, genial!
6. Film geht wirklich lange, aber Spielzeit verfliegt sehr schnell, da interessant Story!
7. Im ganzen ein toller Film!
8. Großes Finale!!! NO Spoiler!

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lu_89

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Bewertung10.0Herausragend

war irgendwie schon klar das sie ein Remake von I Saw the Devil machen weil die Amis seit psycho,der schweigen der lämmer,Se7en,Hannibal usw gar keine guten Psychothriller filme mehr produzieren sie werden den film ganz genau kopieren aber ob sie mit den Bösewicht überzeugen können ist mal dahin gestellt die Leistung vom Bösewicht kann man meiner Meinung nach nicht toppen also Leute schaut euch lieber erst das Original an gehört für mich zu den besten Psychothrillern und kann locker mit der schweigen der lämmer mithalten

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