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I saw the Devil

Akmareul boatda (2010), KR Laufzeit 135 Minuten, FSK 18, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kriminalfilm


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7.0
Kritiker
18 Bewertungen
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7.6
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2922 Bewertungen
204 Kommentare
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von Jee-woon Kim, mit Byung-hun Lee und Min-sik Choi

Ein Mann nimmt Rache, nachdem seine Verlobte ermordet wurde.

Kyung-chul (Min-sik Choi) ist ein psychopathischer Serienkiller, der von der Polizei bereits seit einiger Zeit gejagt wird. In einer Winternacht bringt er schließlich die Polizistentochter Joo-yun auf bestialische Weise um. Ihr Verlobter Soo-hyun (Byung-hun Lee), ein Agent des südkoreanischen Geheimdienstes, schwört Rache – auch wenn er dafür selbst zu einem brutalen Monster werden muss…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (10) — Film: I saw the Devil

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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9.0Herausragend

Tja, hat wohl noch nicht gereicht, das OLDBOY-Remake am Boden zerschellen zu sehen: http://www.slashfilm.com/the-grey-producers-to-remake-kim-jee-woons-i-saw-the-devil/

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Zimtmond

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Nee oder...das kann doch wohl nicht wahr sein.


AnimeGamingTV

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Regel nummer eins in HOLLYWOOD alles was gut ist und nicht aus den USA kommt wird zu einem REMAKE


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] Der Titel sagt es in aller Deutlichkeit: Unser Protagonist Soo-hyun muss dem Teufel in die Augen blicken, nur um festzustellen, dass er ab einem bestimmten Abschnitt seines Rachefeldzuges selber zum Teufel geworden ist. Die von zwischenmenschlichen Emotionen angetriebene Jagd auf den misogynen Serienkiller Kyung-chul wird zum Leidensweg des Soo-hyun und je öfter er auf den Mörder trifft, ihn in seiner grenzenlosen Wut den sadistischsten Qualen unterzieht, desto schneller versinkt er im Treibsand der verzweifelten (und selbstüberschätzten) Rachsucht. Dabei ist es vor allem wichtig, dass „I saw the Devil“ seine wirklich extreme Brutalität nie als voyeuristische Sensation darstellt und wenngleich er sich einer gewissen Lakonie in manchen Szenen nicht entzieht, sein Thema nie auf die leichte Schulter nimmt und doch etwas Spaß am wilden Treiben vortäuschen will. Kim setzt auf Authentizität, zeigt aber ohne Zeigefinger, dass der eingeschlagene Weg von Soo-hyun nie Erlösung gewähren wird, sondern in die selbstdestruktive Obsession führt und darauf in die vollkommene Leere des Seins. Einen Sieger gibt es hier nicht, denn letztlich scheitert jeder an sich selbst und die platten Trennlinien zwischen Gut und Böse verwischen gänzlich. Was für ein Brocken.

Kritik im Original 30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Hartigan85

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Sehr schön Souli! Bekomme direkt wieder Lust drauf, mir den anzusehen. Hab ihn bisher erst einmal gesehen und ist schon länger her, da hat er mich aber direkt so richtig weggeblasen ---> 9 Punkte!


SoulReaver

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Vorerst: Danke an alle!
@Q Natürlich war ich ein Zweifler, meine Worte sind ja auch immer an mich selbst gerichtet, letztlich schreibe ich die ja auch für mich.


Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Launiger Exploiter, ausgezeichnet gespielt und zweckdienlich inszeniert mit einigen schmucken Bildern inmitten der häßlichen HD-Ästhetik; gewinnend unverschämt in der prätentiösen Behauptung, der Film hätte irgendwas zu erzählen, was über handelsübliches Aufgeilen an Rachsucht hinausgeht. Sadistisch, brutal und frauenfeindlich bis zum Anschlag, hämmert der im Geiste strunzdoofe I SAW THE DEVIL unwiderstehlich über einen hinweg wie ein schwerer Güterzug, bei dem man nie so genau weiß, wo die Reise hingeht - und genau das macht den Reiz dieses albernen, nichtsdestoweniger überaus wirkungsvollen Reißers aus, ganz wie es sich für saftige Exploitation gehört. Mir hat's gefallen.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JackoXL: Die Drei Muscheln

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9.0Herausragend

Der wohl kompromissloseste Rachethriller der letzten Jahre.
Klar ist das auch wieder ein Film, der extrem polarisiert und dem manche Leute nichts als pure Abscheu entgegen bringen werden. Kim Jee-woon widmet sich dem Thema mit einer gnadenlosen Härte und Schonungslosigkeit, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. So was kann schnell in die Kategorie Tortureporn eingeordnet werden, davon ist "I Saw The Devil" meiner Meinung nach aber weit entfernt. Oberflächlich gesehen bedient er natürlich die Bedingungen. Hemmungslose Gewaltszenen, gebrochene Knochen, spritzendes Blut und abgetrennte Gliedmaße. Hier wird nichts nur angedeutet, es wird voll draufgehalten. Aber welchen Zweck verfolgt er damit? Soll das unterhaltsam sein? Soll das nach Blut lechzende Publikum davor sitzen und das frenetisch abfeiern? Sicher werden das einige tun, darauf zielt er aber nicht ab. Die Gewalt wird einem dermaßen schonungslos vor den Latz geknallt, dass es einen einfach nur fassungslos da sitzen lässt. Seine Inszenierung dient nicht dem Spaß an der Gewalt, sie soll ernsthaft schocken.

Natürlich dreht sich die Geschichte um Selbstjustiz und Rache, woraus Filmen gerne schnell ein Strick gedreht wird, rein vom moralischen Standpunkt her. Das Bedürfnis nach Vergeltung ist dabei doch so tiefst menschlich und nachvollziehbar wie das nach Liebe und Geborgenheit, warum dann nicht thematisieren? Sicher kommt es darauf an, wie man sich da heranwagt und es umsetzt. Gerade das gelingt Kim Jee-woon ausnahmslos gut. Obwohl man als Zuschauer natürlich auf der Seite von Soo-hyun ist, wird sein Rachefeldzug nie glorifiziert oder er als cooler Held dargestellt. Er ergötzt sich nicht an seiner Rache, er verliert sich an sie, stößt in die tiefsten Abgründe seiner Seele vor und opfert alles, was ihm geblieben ist. Selbstjustiz wird nicht verherrlicht, im Gegenteil, sie wird so konsequent vorgetragen, dass für Heldentum kein Platz bleibt. Am Ende steht nur noch Leid, Verzweiflung und Besessenheit.

Kim Jee-woon lässt keinen Zweifel daran, worum es ihm geht: Einen Rachefilm, der so pur, schonungslos, selbstzerstörerisch und echt ist, dass es einem den Atem verschlägt. Gewalt nicht aus purem Selbstzweck, sondern als Stilmittel zur Darstellung des Verfalls der Seele. Aus Rache getrieben wird Soo-hyun selbst zum Monster, was sich in der letzten Szene auf schockierende Art und Weise zeigt. Spätestens da ist er kein Held mehr, nur noch ein gebrochener Mann, der seinem eigenen Teufel ins Gesicht blickt.

Brillant inszeniert, hervorragend gespielt und zu tiefst erschütternd: "I Saw The Devil" ist ein Film, den man unmöglich vergessen kann.

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Andy Dufresne

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Ging! :D


JackoXL

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Drücken hilft, auf MP wie generell im Leben. :D


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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7.5Sehenswert

Natürlich zückten auch hier schon flugs nach Erscheinen des Films die obligatorischen Internetbesserwisser zwanghaft die "overhyped"-Karte - alles Blödsinn. Kim Jee-Wons Gewalt-Operette hat jeden Zentiliter Zuspruch ehrlich verdient, solch einen radikalen Genrefilm (in formaler wie in inhaltlicher Hinsicht) hat man lange nicht mehr gesehen und so hält I SAW THE DEVIL selbstbewusst in einer herrlich frechen Szene schon in den ersten Minuten dem US-Vorzeigethriller SE7EN den gestreckten Mittelfinger ins verstaubte Antlitz. Wo Fincher einst aufhörte, macht Jee-Won g.n.a.d.e.n.l.o.s weiter: Die Guten gibt's nicht mehr, der allgegenwärtige Tod ist hässlich, gemein und kommt in dieser edlen Hochglanz-Umgebung noch viel perfider.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

lieber_tee

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so issses.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Sagenhafter Quatsch zum Quadrat, der sich in einer selbstherrlichen Mischung aus Gorebauer-Pleaser mit Torture-Porn-Zielsetzung und scheinorigineller Drehbuchhyperkonstruktion als kunstvolle Variante des ja besonders im südkoreanischen Kino offenbar nimmer abgenudelten Rachethrillers vorkommt, sich aber samt jeder einzelnen seiner aufgeblasenen 140 Minuten in komplettem Schwachsinn besäuft. Von zwei, drei guten Einfällen abgesehen, inszeniert Kim Jee-woon mit schier unglaublicher Beharrlichkeit eine Blödsinnsidee nach der anderen in ständigen Nah- und Halbnahaufnahmen (grandios-doofer Höhepunkt: das formal von Emmanuel Lubezkis Kamerachoreographie geräuberte und innerhalb der Handlung vollkommen irrelevante Blutgesuppe im fahrenden Auto), während sich Choi Min-sik flagrant an einer Parodie seiner "Kultrolle" vom Hammer schwingenden "Oldboy" abarbeitet (mit Erfolg). Ein Film, der offenbar im kompletten Vollrausch entstanden ist und dank seiner hanebüchenen "Wendungen" auf Backebackekuchenniveau sowie der herrlich doofen Anbiederungsstrategie, dumpfesten Splatter mit Schau-mal-einer-da-Logik zu veredeln, gebührend vertrasht werden muss. Zumindest, so lange man sich an der Kunstfeindlichkeit dieser Mumpitzapotheose nicht die Zähne ausschlägt – was keinem zu verübeln wäre. (Extrapunkte für die super tighten Klamotten des Hauptdarstellers!)

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 99 Antworten

der cineast

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Neologismus kapierst du eben nicht.


Dox

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Hätte nicht gedacht, dass ich dir bei diesem Kommentar komplett zustimmen würde. Besonders, da Oldboy erst kürzlich zu meinen absoluten Favoriten aufgestiegen ist. Aber der Devil ist wirklich selten dämlich. Die Kameraarbeit und Cinematography ist mit das Schlechteste, was ich bisher im professionellen Bereich gesehen habe - ordnen wir ihn dort einfach mal ein und erwähnen die total misslungene Erzählstruktur und Story mal gar nicht erst. ;)


SiameseMax: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

Was habe ich diesen Film mit Sehnsucht erwartet bis mir dann letztes Wochenende die Uncut Version von einem fröhlich zweimalklingenden Postmann übergeben wurde. Ich erwartete nicht weniger als ein kunstvoll gefilmtes, brutales und hochspannendes Meisterwerk im Stil des genialen „The Chaser“, wurde aber letztlich ein wenig enttäuscht. Die lehrstückartige Story über Rache, Gewalt und Gegengewalt hätte ein durchaus psychologisch tiefgründigeres, ausgefeilteres und zudem perfideres Skript gut gebrauchen können, denn zuweilen verkommt „Akmareul boatda“ zu einer repetetiven Gewaltorgie mit einigen Längen.
Dennoch: Kunstvoll gefilmt ist „I Saw the Devil“ allemal, hochspannend ebenso und brutal erst recht. Nur eben knapp am ganz großen Wurf vorbei. Dabei geben sich die Darsteller, allen voran der besonders aus „Oldboy“ bekannte Min-sik Choi, der den ultrabösen Sadisten mit Bravour gibt und einem förmlich durch ein Wimpernzucken das Blut zu Eis gefrieren lässt, alle Mühe, die temporären Schwächen des Drehbuchs auszugleichen. Nach einem schlichtweg grandiosen Anfang mündet „Akmareul boatda“ unweigerlich in ein meisterlich inszeniertes Kunstwerk aus äußerst deftigem Gore, inklusive Vergewaltigung und Kannibalismus. Hier wurde an nahezu alles gedacht, was der Otto-Normal-Mensch zu Recht als krank und pervers bezeichnet. Umso interessanter ist es, die schleichende Wandlung des Rache-übenden Protagonisten Kim Soo-hyeon (Byung-hun Lee) vom treusorgenden Saubermann zum kompromisslosen, kaltblütigen Monster zu beobachten. Es beginnt ein blutiges Kräftemessen, bei dem die Grenzen zwischen Täter und Opfer, Monster und Mensch zunehmend verwischen, bis der gepeinigte Mörder Kyung-chul den Spieß herumdreht…
„I Saw the Devil“ enthält einige grandiose Sequenzen von schier unglaublicher Brutalität, aber auch eindringlicher Intensität und geradezu nervenzerfetzender Spannung. Jeoch wird dieses schwindelerregend hohe Niveau nicht durch die gesamte, etwa eine Viertelstunde zu lange Laufzeit des Film duchgehalten, was durch die sich teilweise wiederholenden, oft einfach zu sehr in die Länge gezogenen Gewaltsequenzen und bereits erwähnter fehlender psychologischer Tiefe zu begründen ist. Zu Gunsten des Splatters erfährt der Zuschauer kaum etwas über die Hinter -und Beweggründe der Figuren. Dennoch werden Horrorfans bestens bedient und so stellt „I Saw the Devil“ einen Gang zur Schmerzgrenze da, bei dem man weder auf Atmosphäre noch auf Hochspannung, tolle Darsteller, hervorragende Bilder oder Hirn verzichten muss. Hirn gibt es sogar im Überfluss. In jeglicher Hinsicht. Sogar als Hauptgericht.

Wertung: 8/10.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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5.0Geht so

Es gibt keine Alternative, oder einen Mittelweg bei „I saw the Devil“. Das Rache-Drama geht seinen Weg. Schnurgerade und ohne Kompromisse. Was gezeigt werden kann wird auch gezeigt. Das ist grausam, aber Regisseur Ji-woon Kim schafft es die Gewalt niemals zu banalisieren. Sie ist immer schockierend, rüttelt auf und gibt dem Film neue Impulse, die er auch dringend benötigt, denn die Geschichte vom Cop, der einen Serienkiller für seine Taten leiden lassen will, trifft oft genug auf der Stelle. Kein Wunder, die Zerrissenheit des Guten wird zu plakativ abgespult, der Böse kommt aus der Retorte und der eigentliche Thriller-Plot besitzt zwar durchaus seine spannenden Momenten, durchgehend fesselnd ist der Film dadurch aber noch lange nicht. Auf seiner radikalen, physischen Ebene kann „I saw the Devil“ überzeugen, der Rest zittert angespannt zwischen brauchbar und verzichtbar umher.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

stuforcedyou

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der ist eh erst ab 18, bzw. SPIO. da musst du noch ein Jahr warten ;)


nz2004

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Sehr gute Kritik. Leider auch von mir mit 5,0 bewertet - hätte ihm doch gerne mehr gegeben ;)


Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Eine unvergessliche, kontroverse Gewaltballade. Und eines verspreche ich dir: Diesen Albtraum wirst du nie vergessen! [...]

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

facepalm

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Unterschrift: facepalm

Ganz genau so isses :)


der cineast

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Darf ich Lolen? Ja ich tue es: LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL
Schöner Kommi :)


Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Was wird also aus dem Jäger, wenn er das Böse mit dessen eigenen Mitteln jagt? 'I Saw The Devil' fragt danach mit großer Konsequenz. Man sieht hier einem Rachedrama von Shakespeare'schen Ausmaßen und Abgründen bei der Entfaltung zu, und dann wird es allerdings noch deutlich blutiger als selbst in ' 'Tis Pity She's a Whore' von Shakespeares Zeitgenosse John Ford.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (194) — Film: I saw the Devil


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brigerbaerger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein ziemlich brutaler und mit hohem Gore-Anteil versehener koreanischer Psycho-Thriller. Der Film fängt bereits blutig an, indem unser Killer eine junge Frau entführt, foltert, vergewaltigt, tötet und dann zerstückelt. Tönt heftig - ist es auch! Danach macht sich der Verlobte der getöteten Frau auf, um Rache zu üben.
Trotz dieser eher banalen Story, hat der Film bei mir doch etwas den Geist angeregt. Vor allem die Einblicke in die "Seelen" der beiden Hauptprotagonisten - dem Serienkiller und dem Rächer (oder ist es genau anders herum?) sind hochinteressant. Immer wieder kam mir der Gedanke: "Wie wird dieser Film wohl enden?". Nach fast 140 Min. kennt man die Antwort. Leider bleiben die einen oder anderen Fragen offen und es tun sich trotz grossartiger Story doch kleine Logiklöcher auf. Trotzdem für mich eine absolute Empfehlung und auf jeden Fall sehenswert!

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AnimeGamingTV

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vanilla als kleiner Tipp guck ihn dir uncut an weil die FSK-Version um 15 Min geschnitten ist


vanilla

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OKI DOKI, Danke;-)


V2013

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Bewertung9.0Herausragend

Toller Film, mag allgemein keine Splatter-Filme, aber den konnte sogar ich mir ansehen, hat alles gut zur Story gepasst. Ziemlich brutal alles, aber auch sehr spannend und obwohl der Film zweieinhalb Stunden dauert und ich totmüde war, war ich keine Sekunde gelangweilt und froh, es gesehen zu haben.
Einige Fragen hatte ich aber schon, von denen ich mir gewünscht hätte, es wäre im Film mehr darauf eingegangen worden, aber bei koreanischen Filmen bleibe ich stets mit tausend Fragezeichen zurück, gewöhne mich schon langsam dran ;)

VORSICHT SPOILER

-Der Serienmörder hat ja die Frauen zerstückelt, hat er das Fleisch seinem Kannibalen-Freund geschenkt? Es wurde ja nur der Kopf der Frau gefunden
-Die Frau des Kannibalen- sie sah so fertig oder auf Drogen aus, war sie dort freiwillig? Ist sie auch eine Kannibalin? Sie hat ja im Film nur Reis gegessen, während ihr Mann das Fleisch der Frauen roh vertilgt hat. Sie schien auch keine Angst vor ihrem Mann zu haben?!
- Der Sohn des Serienmörders, was für ein Verhältnis hat er zu seinem Vater? Warum weiß er, wo der wohnt, wenn sie doch seit langem keinen Kontakt zueinander haben und noch nicht mal die Großeltern den Aufenthaltsort kennen?
-Warum haben die Männer, die ja selbst den Taxifahrer umgebracht hatten, trotzdem den Serienmörder mitgenommen? Wenn man doch eine Leiche hinten im Wagen hat, dann nimmt man doch nicht noch jemanden Fremden mit, der etwas mitbekommen könnte?

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Malko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Manchmal wirkt die Szenerie ziemlich übertrieben, manche logische Ungereimtheiten sind nicht zu übersehen. Das macht aber nichts. Sowohl die Rachegelüste des Rächers als auch die kranke Erbarmungslosigkeit des Serienmörders sind blendend in Szene gesetzt, ergreifend und brutal. Das ist so gewollt und akzeptabel.
Hervorragende schauspielerische Leistung, die zweieinhalb Stunden sind wie im Flug vergangen...

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AnimeGamingTV

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Er ist Hart und sehr Brutal. Aber er zeigt wie schlimm Rache ist und was für folgen das haben kann wo hin gegen die US Rache Filme alles verherrlichen und das Rache immer was gutes ist! Ich hab ihn mir Uncut angesehen da die FSK18 Version gekürtzt ist um ganze 15 Minuten und seid ich ihn mir angesehen hab ist er Mein Lieblings Rache und Asia Film. Wer den nicht kennt muss sich den ansehen man kann sagen was man will es ist ein guter Film tolle Schauspielkunst, Handgemachte Effekte und eine super Handlung.

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AnimeGamingTV

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OldBoy hatte ein besseres ende und ichi the killer war trashiger :D


StraySheep1012

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I saw the Devil, Oldboy und Ichi the Killer sind drei Filme, die man überhaupt nicht miteinander vergleichen kann.


metal1bob

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unglaublich brutaler, grausamer, konsequenter, intensiver Rachethriller mit zwei brillanten Hauptdarstellern. Das Gezeigte ist nicht immer logisch, regt aber stark zum Reflektieren über Rachegelüste und Gleiches-mit-Gleichem an. "I Saw The Devil" wirft moralische Fragen auf, zwingt den Zuschauer, seine Ansichten während des Handlungsverlaufs und seiner Wendungen zu überdenken und ist dadurch ungemein spannend. Das Niveau der Brutalität ist ganz oben anzusiedeln, allein die ersten 20 Minuten sind ein brachialer Fausthieb in die Weichteile. Und was hier mit Hämmern, Eisenstangen, Stühlen etc. Köpfe eingeschlagen werden, ist rekordverdächtig. Sehr empfehlenswert für unempfindliche Gemüter, da auch die beiden Hauptdarsteller große Klasse sind.

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LaLaland2000

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kyung-Chul (Min-sik Choi, „Oldboy“) ist nicht der Teufel höchstpersönlich – er ist vielmehr eine dieser verfluchten Seelen, die der Leibhaftige benutzt, um die Welt ins Chaos zu stürzen.Doch das war alles vor seinen schrecklichen Taten, bevor er die zierliche Joo-yeon (San-ha Oh) am Straßenrand qualvoll mit einem Hammer erschlagen und ihre Leiche anschließend zerstückelt hat.

Irgendetwas Unheimliches muss mit ihm geschehen sein.

„Wenn man lange in einen Abgrund schaut, schaut der Abgrund auch in einen", das hat Friedrich Nietzsche einst gesagt und dieses Zitat trifft wohl auch recht gut auf das zu, was Kyung-Chul wiederfahren sein muss:
Er hat dem Teufel in die Augen gesehen und der Teufel hat sich seiner bemächtigt.
Als eiskalter Serienkiller treibt er sein Unwesen – ohne das geringste Gefühl von Reue oder Mitleid…

Nach der Ermordung seiner schwangeren Verlobten Joo-yeon verspürt Kim Soo-hyeon (Byung-hun Lee, „JSA“) innerlich nur noch eine schwarze Leere, die sich irgendwann mit glühendem Hass und dem Verlangen nach gnadenloser Vergeltung füllt.

Der Spezialagent durchforstet daraufhin sorgfältig das Polizeiarchiv nach möglichen Verdächtigen und foltert von diesen jeden einzelnen so lange, bis er schließlich in dem abgebrühten Kyung-Chul seinen Täter gefunden hat.

Doch anstatt den Mörder bei seiner Stellung zu töten und dem Spuk ein Ende zu bereiten, schlägt Kim Soo-hyeon ihn brutal zusammen und verfolgt seine Beute danach per GPS-Signal, um mit dieser ein grausames Spiel zu treiben:
Kyung-Chul soll die Schmerzen seiner Opfer vor seinem Tod noch am eigenen Leib erfahren.

Bei seiner sich selbst auferlegten Mission verkennt der Jäger jedoch die Stärke seines Gegenübers und hat in seiner Raserei kaum mehr mitbekommen, wie der Teufel bereits in seine eigene Haut gekrochen ist…

Mit seinem Rache-Opus „I Saw The Devil“ hat der Südkoreaner Ji-woon Kim, der sich ironischerweise unmittelbar zuvor für das unbeschwerte Western-Abenteuer „The Good, The Bad, The Weird“ (2008) verantwortlich gezeichnet hat, ein extrem hartes aber auch absolut brillantes Ungetüm von Film erschaffen, das seinen Zuschauern ein Szenario präsentiert, welches sich thematisch an David Finchers „Sieben“ (1995) hätte anschließen können.

Dass der Regisseur durch die Arbeit an den Vorgängern (neben „The Good, The Bad, The Weird“ hat er unter anderem auch das Horrordrama „A Tale Of Two Sisters“ und den Actionthriller „A Bittersweet Life“ inszeniert) bereits sehr viel Erfahrung in Sachen Dramaturgie und Dynamik hat sammeln können, merkt man seinem aktuellen Werk nun förmlich in jeder Sekunde der fast zweieinhalbstündigen Laufzeit an.

Elemente verschiedener Genres bilden hier ein homogenes Ganzes, das sich zum Beispiel auch nicht davor scheut, emotionale Szenen gleichberechtigt neben schwarzhumorige Einlagen zu stellen.

„I Saw The Devil“ führt einen von seinem bedrückenden Beginn an durch eine finstere, kaputte Welt, in der offensichtlich der Wahnsinn die Überhand gewonnen hat und Anstand oder Unschuld nur noch dazu da sind, wie winzige Lichter ausgelöscht zu werden.

Wer nämlich glaubt, dass Kyung-Chul und Kim Soo-hyeon als einzige nach Blut lechzende Charaktere im Film ihr Unwesen treiben, liegt falsch – Menschenfresser und weitere Psychopathen werden ebenfalls in die Geschichte eingeführt und es scheint fast so, als ob das Böse eine magische Anziehungskraft besitzen und sich in diesem Sündenpfuhl ansammeln würde.

Natürlich lässt sich der Titel des Films – Ich sah den Teufel – vor allem auf seine beiden Hauptfiguren übertragen, die in ihrem jeweiligen Kontrahenten die Personifizierung des Beelzebubs verstehen.

Aber es ist auch der Zuschauer selbst, der diese Feststellung nach Sichtung von Ji-woon Kims Meisterwerk wohl bestätigen kann.
Ja, diese bittere und dennoch ausgesprochen faszinierende Reise gewährt einen tiefen Einblick in das Fegefeuer, das den zunächst geglaubten Helden langsam zu verzehren droht und scheinbar auch bei eigentlich rechtschaffenden Menschen kein Erbarmen kennt.

Immer und immer wieder lastet sich Kim Soo-hyeon die Bürde auf, das Monster in Menschengestalt aufzuspüren und leiden zu lassen.
In diesem Punkt erinnert sein tragischer Charakter sehr an die antike Figur des Sisyphos, der vom Gott der Unterwelt dazu verdammt worden ist, einen schweren Felsbrocken einen Hang hinaufzurollen.

Ebenso wie Sisyphos scheitert auch Kim Soo-hyeon daran, seine Aufgabe zu Ende zu bringen – nur steht ihm in seinem Fall nicht die Übermacht eines Steines, sondern seine eigene Triebfeder, die Schmerzen des Scheusals ins Unermessliche zu steigern, im Weg.

Sein Unvermögen, die Rachegelüste endgültig zu stillen, wird erschütternde Konsequenzen nach sich ziehen...

Obwohl mit „I Saw The Devil“ ein technisch oftmals verblüffendes (man beachte vor allem das atemberaubende Zusammenspiel von Kamera und Schnitt während einer besonders furiosen Szene in einem Taxi) und darstellerisch mitreißendes Werk vorliegt, dürften sich nicht wenige Zuschauer an der expliziten Gewaltdarstellung stoßen, die diesem sogar in seinem Herstellungsland Schwierigkeiten mit der Zensur eingebracht hat.

Es lohnt sich allerdings trotz der beinharten Brutalität ausdrücklich, diesem Teufel einmal in die Augen zu schauen – denn einen besseren Beitrag zum Thema Rache wird man garantiert so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommen.

Am Ende des Films fließen übrigens Tränen…doch darf man diese etwa als Ausdruck von Reue werten?

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Blinkboy182

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Bewertung7.0Sehenswert

1. Wirklich tolles Schauspiel aller Darsteller!
2. Gelungene Geschichte. Noch kein vergleichbaren Film gesehen/entdeckt!
3. Teilweise brutal (Uncut-Version) gibt aber schlimmeres und besseres!
4. Goreeffekte super gemacht. Kein LOW-Budget!
5. Eiskalte Psychospielchen mit dem Killer, genial!
6. Film geht wirklich lange, aber Spielzeit verfliegt sehr schnell, da interessant Story!
7. Im ganzen ein toller Film!
8. Großes Finale!!! NO Spoiler!

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lu_89

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Bewertung10.0Herausragend

war irgendwie schon klar das sie ein Remake von I Saw the Devil machen weil die Amis seit psycho,der schweigen der lämmer,Se7en,Hannibal usw gar keine guten Psychothriller filme mehr produzieren sie werden den film ganz genau kopieren aber ob sie mit den Bösewicht überzeugen können ist mal dahin gestellt die Leistung vom Bösewicht kann man meiner Meinung nach nicht toppen also Leute schaut euch lieber erst das Original an gehört für mich zu den besten Psychothrillern und kann locker mit der schweigen der lämmer mithalten

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Big_Kahuna

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bei „I Saw The Devil handelt“ es sich um einen Racheepos mit heftigem Gorefaktor und üblen Schockmomenten, wer also etwas zarter besaitet ist, sollte sich diesen Streifen eher nicht anschauen, ist wirklich grenzwertig, aber für den Film zweckdienlich.
Rache à la Oldboy, bloß frei nach Schnauze. Zu Beginn des Films und damit direkt im Geschehen, sehen wir eine Frau mit Autopanne, die von einem vermeintlichen Helfer motivlos übel massakriert und umgebracht wird. Schon hier wird mit dem Zuschauer nicht zimperlich umgegangen.
Ihr Verlobter (Byung-hun Lee), seines Zeichens Agent, versucht den Mörder noch vor der Polizei ausfindig machen, um diesen für ihn tragischen Verlust zu rächen und sein inniges Versprechen nach Rache wahrzumachen. Was wir hier zu Gesicht bekommen, ist ein völlig durchgeknallter Frauenschänder, gespielt von Oldboy-Hauptdarsteller Min-sik Choi, der in den tiefen Hass von Agent Soo-hyun laufen soll. Dazu bedarf es natürlich nicht nur einer einfachen Tötung, nein, es muss ähnlich hart sein, wie des Schänders Lüste, nur in Richtung Vergeltung. Da wo Oldboy gezwungenermaßen "aufhört" Rache unverkettet weiterzudenken, fängt I Saw The Devil an, die Hammer zu schwingen und zwar so, dass man wohl das ein oder andere mal vor dem Bildschirm zusammenzucken dürfte. Mir gefällt die nachvollziehbar tiefgründige Note der Koreaner, die anders als in amerikanischen Rachefilmen wie "Gesetz der Rache", etwas mehr den emotionalen Kern der Sache trifft, als sich in blanker, durchdachter und unrealistischer „Wut“ zu verzetteln. An die Betrachtungsweise eines Oldboys vermag das nicht heranzukommen, das möchte und kann er aufgrund der Story aber auch gar nicht. Eventuell verdeutlicht wurde die Anlehnung an dieses Meisterwerk auch dadurch, dass Min-sik Choi kurzzeitig mal wieder mit dem Hammer unterwegs war, was auch unschwer am Cover zu erkennen ist. Nebenbei spielt er mal wieder grandios, aber diesmal grandios abscheulich. Eiskalter Killer bekommt hier definitiv eine neue Definitionsebene.
Unvermeidbar, dass die Story über die Lauflänge von 135min an mancher Stelle etwas konstruiert wirkt, spannender könnte sie allerdings wohl kaum sein, gerade weil einem die Figur des Täters ziemlich echt vorkommt und man kameratechnisch oft nah an ihm und seinen Greueltaten dran ist, erschreckend nah. Erschreckend nah auch an seiner Verfolgung. Alles in allem eine gut inszenierte schauderhafte Darstellung verstörender Perversität, mit den tiefen, rachegetränkten Hassgefühlen eines blitzgescheiten Agenten mit Plan auf der anderen Seite. Wer auf Rachethriller mit kaltblütigem Gorehorror steht, sollte hier zugreifen, zu mal man sich solche ungeschönten Filmenden in Hollywood wohl kaum trauen wird. Wer rollende Köpfe nicht sehen kann, sollte die Disc wohl aber nicht einschieben.

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kobbi88

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Das glaub ich gern und doch hab ich so viele Filme, dass ich den ebenfalls nicht sofort schaun könnte, auch wenn ich ihn jetzt kauf ;)


Big_Kahuna

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Verstehe schon filmverrückt, wie wir alle eben :)


FrEAk0

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gemütszustand: Gelangweilt, einer geht noch vorm Pennen.

Da mich meine holde Dame schon mehrfach auf Asiatische Filme angesprochen hat und gewisse Neugier zeigte, tat ich ihr gestern den Gefallen.
Ich selbst sehe mich nicht als Kenner von Asia Produktionen, drifte aber gerne mal in dieses Genre ab.
Über die Härte wurde viel geschrieben... zu Recht :D .. dennoch hab ich mich oft genug ..ja förmlich danach gesehnt das unser Hauptakteur unseren miesen kleinen Killer in die Finger kriegt.
Betrachte ich allerdings als menschlich, ob es moralisch zu vertreten ist, sei dahingestellt. Man muss es ja nicht nachmachen)

Mir gefällt der Titel und das Cover.
Die Darsteller fand ich sehr glaubwürdig und schauspielerisch gibts nix zu meckern.
Meiner besseren Häfte hats gefallen und mir auch ;)

,,Sag mir wer deine Eier zu Brei geschlagen hat!!"

Gemütszustand: Fett grinsend und zufrieden... perfect!

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kaot76

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Bewertung7.0Sehenswert

Ja war schon heftig (uncut) und das ca.140min lang.Ich fand ihn nicht schlecht und vieles war gut gemacht.Ein paar kleine Details fehlten mir allerdings(gerade bei einer soclchen Länge hätte man ein wenig über die Hintergründe erfahren können).Ist es Zufall, daß die Frau anfangs die Verlobte des Polizeisohns killt? Was hat es mit der Dreierclique auf sich? Ein paar Fragen hätte man wenigstens andeuten können.Ansonsten war's echt nicht schlecht.Beide sehn den Teufel wenn man so will.Gewollt oder nicht.Ich war etwas müde, kann mich an leine Sexszene erinnern -oder verpennt.Der Rest war durchaus gut,was auch den Darstellern zu verdanken ist.Ich hab früher gern Horror/Splatter geschaut-in letzter Zeit kaum.Trotzdem war der was besonderes.Doch sollte man gesehen haben, wenn es für mich ein Film ist, den ich nicht mehrmals sehn muss.Langweilig wird er keinesfalls.

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AngeloMerten

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Bewertung7.5Sehenswert

Mal was anderes ... sehr sadistisch, gefällt mir :D

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podrickpayne

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Oh großartiger, großartiger Choi Min-sik! Nachdem ich auch endlich mal die Revenge/Vengeance Trilogie vollendet habe, brauchte ich neue Rachethriller und prompt bin ich bei I Saw The Devil gelandet. (Nur habe ich erst zu spät gemerkt, dass das in meinen Händen die ge-cutted Version ist, naja egal)
Lee Byung-hun spielt einen Geheimagenten, dessen Verlobte umgebracht und zerstückelt wurde (wohl eher andersrum) - kurzerhand beschließt er selbst nach dem Mörder zu suchen; nicht aber um ihn zu töten, sondern um ihn immer wieder zu jagen und ihn den gleichen Leiden auszusetzen wie seinen Opfern.
Und Soo-hyeon findet Kyung-chul auch schon innerhalb der ersten 45 Minuten - was darauf folgt ist das immer wieder Aufeinandertreffen dieser beiden Rollen und das hält sich in Brutalität, Blutigkeit und Bosheit keinesfalls zurück. Der Film verschönt nichts - er ist ehrlich und verstörend. Beide Hauptrollen sind fabelhaft besetzt und spielen vollkommen überzeugend.

Das Ende hat mir persönlich sehr gefallen. Ohne viel zu spoilern: es gibt kein Happy End, aber das hat auch niemand wirklich geglaubt, oder?

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Admiralhippi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr guter Film.

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Crunk Man

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Bewertung9.0Herausragend

Hier wird Rache neu definiert. Ich fasse mich kurz, es wurde schon genüge gesagt.
Ich hatte den Film schon seit der Veröffentlichung im Besitz, hatte aber die Befürchtung, das er mich entäuschen könnte, trotz der sehr guten Bewertungen. Zur meiner 4stelligen fasste ich mich und wurde geflasht. So etwas abartig brutales gemischt mit der Melancholie des Rächers und den harten Sex-Szenen ist mir selten (eigentlich nie) vorgekommen, was aber perfekt in Szene gesetzt wurde. Vorallem das Finale war überragend.
Wenn möglich Uncut und auf Bluray holen, denn da kam er richtig gut zur Geltung (damit mein ich nicht die Sex-Szenen). Sehr berührendes Piano Solo:

I Saw The Devil OST - Soohyun's Theme
http://www.youtube.com/watch?v=6P-71sIQiFQ

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FilmFan92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich hatte vor langer Zeit mal einen Kommentar zu "I saw the devil" geschrieben, einem meiner absoluten Lieblinge, da dieser Kommentar aber nicht mehr angemessen war, starte ich hiermit einen Neuversuch (der hoffentlich nicht scheitert^^).
SPOILER!

Mit "I saw the Devil" begann meine Liebe für das asiatische, vorallem das südkoreanische Thriller-Kino. Andere Länder, andere Sitten, andere Filme. Dieser Film war anders. Das heißt nicht, dass Produktionen aus den USA oder aus Europa nicht brutal oder dreckig sind oder gar spannungsarm, auf keinen Fall, aber "I saw the devil" war anders. Allein der äußerst atmosphärische Einstieg ließ mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Auch bei wiederholtem Ansehen. Wie Choi Min-Sik den eiskalten Frauenmörder mimt ist faszinierend. War er in Oldboy noch der Racheengel, spielt er hier den Gegenpart. Den Teufel. Emotionslos und brutal bringt er seine Opfer um, vergewaltigt sie, verstümmelt sie. Als er die Verlobte des (von Lee Byung-Hun verkörperten) Geheimagenten Soo-hyun umbringt wird aus dem Jäger der Gejagte. Bis es zum ersten Aufeinandertreffen unserer Kontrahenten kommt, zeigt uns Regisseur Kim Jee-Woon was uns in den nächsten 2 1/2 Stunden erwartet. Eine nicht enden-wollende Spirale aus Gewalt und die daraus resultierende Entwicklung unserer Protagonisten. Er findet genug Zeit uns die Protagonisten vorzustellen, die anfangs sehr einfach und einseitig wirken, ein brutaler Killer und ein wütender Cop. Er baut die Spannung langsam auf, kreiert eine grandiose Atmosphäre, die von Minute eins bis hin zum Schluss so gnadenlos kalt und grausam wirkt, nur um in der letzten Szene in tiefe Melancholie zu verfallen.
Als dann nach ca. einer Stunde unser Täter entlarvt ist, beginnt Soo-hyun seinen Racheakt. Er schlägt den Killer bewusstlos und versieht ihn mit einem Peilsender, um ihn systematisch Stück für Stück zu foltern, zu mälträtieren, ihn zu quälen, während er ihn immer wieder "frei lässt". Die gezeigte Gewalt im Folgenden ist so unglaublich intensiv, wie ich es bisher nie gesehen habe. Eine derartige Angespanntheit habe ich selten bei einem Film erlebt, ich wollte wegschauen, aber es ging nicht. Kim Jee-Woon weiß diese Spirale aus Gewalt und Folter so stilvoll einzusetzen, wie bspw. in einer Messer-Stecherei in einem Taxi, das wohl den meisten Filmemachern in ein unübersichtliches Schnittfeuerwerk abgedriftet wäre, um sie gleichzeitig in Frage zu stellen. Verdient die Bestie solche Folter? Diese Frage lässt Jee-Woon im Raume stehen, während er seinen Protagonisten durch seelische/psychische Qualen schickt, die ihn selbst zur Bestie werden lassen. Umso weiter der Film fortschreitet, desto mehr Abscheu entwickelt der Zuschauer, desto häufiger stellt sich die Frage, wer denn nun den Teufel sieht/sah?
Bis hin zum absolut genialen Schluss wird der Zuschauer durch eine Tour de Force ohne Gleichen geschickt, nervenzerrend spannend, virtuos gefilmt und großartig gespielt, dass die Charaktere recht oberflächlich bleiben, fällt nicht weiter auf und stört auch nicht. Die Bestie in ihnen, hervorgerufen durch die Ausübung von Folter/Gewalt, welche immer mehr aufkeimt, ist der Mittelpunkt und am Ende ist nicht klar, wer der Grausamere der Beiden ist. Der "Frauenmörder" oder der "Racheteufel"?
In der letzten Szene wird die endgültige Rache vollzogen, das Ende der Qualen. Kyung-chul wird vor den Augen seiner Familie geköpft, bzw. auf gewisse Art auch von ihnen. In diesen 3 Minuten ertönt eine tieftraurige Piano Melodie, die passender nicht hätte sein können. Während die Kamera zwischen Kyung-chul und Soo-hyun, der draußen im Regen, mit Kopfhörern im Ohr, den letzen Minuten von Kyung-chul lauscht. Als dieser stirbt, bricht unser "Racheteufel". All die angestaute Wut, das Wissen darüber, ein ebenso grausamer Mörder zu sein brechen aus ihm heraus und der Zuschauer weiß, dass er soeben den Teufel gesehen hat und er hat zwei Gesichter.

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FilmFan92

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Ich tipp auf 'ne 6,5/7 denk' an meine Worte, wenn du den Film bewertest/kommentierst ;)


Lp12321

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Dein Kommentar triffts genau auf den Punkt (:


sam_ace_rothstein

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr spannender Rachethriller mit Oldboy Star Choi Min-sik in einer schön fiesen Rolle.

I Saw the Devil ist ein Film der eine gewisse Nachwirkung hat. Viele Bilder wird man sicher nicht so schnell wieder vergessen.

Am Anfang ein bisschen mau, steigert sich der Film schnell in ein erbarmungsloses Katz und Maus Spiel.

I saw the Devil zeigt uns auf eindrückliche weise, dass Rache nicht immer befriedigend ist.

Sehr zu empfehlen aber definitiv nichts für Leute mit schwachen Mägen.

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Copacabanasun

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Das stimmt. :)


albaniax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bitte nicht mit schwachen Nerven schauen oder mit 'ner Freundinn, man wird nicht mehr als 5 Minuten aushalten. Die Szenen sind seehr krass, aber das gute ist, der Film bezieht sich nicht nur auf diese Perversion.

Ansonsten sehr guter Film mit viel Spannung, hab zwischendurch für den Protagonisten bei einer Szene kurz Applaus gegeben :)

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nana.lufkin

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also ich habs ausgehalten ;) kommt ja immer auf die weibliche person an :p


metroid82

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hammer geiler Film!!!Hab kein besseren thriller gesehen der letzten jahre....

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BattlemasterIZ

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Ein Hammer-Thrill ja


Hueftgold

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow! Ein richtig fieser,finsterer,brutaler und enorm emotionaler Hochglanzthriller, der zum einen besticht durch seine enorm guten schauspielerischen Leistungen und zum anderen schockiert durch seine ziemlich perfiden Gewaltexzesse. Mich hat der Film die ganzen 135 Minuten über gepackt und ich empfehle euch diesen FIlm wärmstens!

Fazit: Ein ganz starkes stück koreanisches Kino!

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Cinematic

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dann hast du warscheinlich nur die geschnittene Version gesehen ;)

die ungeschnittene Version(Black Edition geht 143 min) ;)


Hueftgold

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Nö die Black Edition DVD die ich gesehen habe zeigt 136:15 und bei der deutschen DVD nur um die 126



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