I saw the Devil

Akmareul boatda (2010), KR Laufzeit 135 Minuten, FSK 18, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kriminalfilm

8.5

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6.8
Kritiker
18 Bewertungen
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7.5
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2305 Bewertungen
170 Kommentare
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von Jee-woon Kim, mit Byung-hun Lee und Min-sik Choi

Ein Mann nimmt Rache, nachdem seine Verlobte ermordet wurde.

Kyung-chul (Min-sik Choi) ist ein psychopathischer Serienkiller, der von der Polizei bereits seit einiger Zeit gejagt wird. In einer Winternacht bringt er schließlich die Polizistentochter Joo-yun auf bestialische Weise um. Ihr Verlobter Soo-hyun (Byung-hun Lee), ein Agent des südkoreanischen Geheimdienstes, schwört Rache – auch wenn er dafür selbst zu einem brutalen Monster werden muss…

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: I saw the Devil

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Launiger Exploiter, ausgezeichnet gespielt und zweckdienlich inszeniert mit einigen schmucken Bildern inmitten der häßlichen HD-Ästhetik; gewinnend unverschämt in der prätentiösen Behauptung, der Film hätte irgendwas zu erzählen, was über handelsübliches Aufgeilen an Rachsucht hinausgeht. Sadistisch, brutal und frauenfeindlich bis zum Anschlag, hämmert der im Geiste strunzdoofe I SAW THE DEVIL unwiderstehlich über einen hinweg wie ein schwerer Güterzug, bei dem man nie so genau weiß, wo die Reise hingeht - und genau das macht den Reiz dieses albernen, nichtsdestoweniger überaus wirkungsvollen Reißers aus, ganz wie es sich für saftige Exploitation gehört. Mir hat's gefallen.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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7.5Sehenswert

Natürlich zückten auch hier schon flugs nach Erscheinen des Films die obligatorischen Internetbesserwisser zwanghaft die "overhyped"-Karte - alles Blödsinn. Kim Jee-Wons Gewalt-Operette hat jeden Zentiliter Zuspruch ehrlich verdient, solch einen radikalen Genrefilm (in formaler wie in inhaltlicher Hinsicht) hat man lange nicht mehr gesehen und so hält I SAW THE DEVIL selbstbewusst in einer herrlich frechen Szene schon in den ersten Minuten dem US-Vorzeigethriller SE7EN den gestreckten Mittelfinger ins verstaubte Antlitz. Wo Fincher einst aufhörte, macht Jee-Won g.n.a.d.e.n.l.o.s weiter: Die Guten gibt's nicht mehr, der allgegenwärtige Tod ist hässlich, gemein und kommt in dieser edlen Hochglanz-Umgebung noch viel perfider.

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lieber_tee

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so issses.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Sagenhafter Quatsch zum Quadrat, der sich in einer selbstherrlichen Mischung aus Gorebauer-Pleaser mit Torture-Porn-Zielsetzung und scheinorigineller Drehbuchhyperkonstruktion als kunstvolle Variante des ja besonders im südkoreanischen Kino offenbar nimmer abgenudelten Rachethrillers vorkommt, sich aber samt jeder einzelnen seiner aufgeblasenen 140 Minuten in komplettem Schwachsinn besäuft. Von zwei, drei guten Einfällen abgesehen, inszeniert Kim Jee-woon mit schier unglaublicher Beharrlichkeit eine Blödsinnsidee nach der anderen in ständigen Nah- und Halbnahaufnahmen (grandios-doofer Höhepunkt: das formal von Emmanuel Lubezkis Kamerachoreographie geräuberte und innerhalb der Handlung vollkommen irrelevante Blutgesuppe im fahrenden Auto), während sich Choi Min-sik flagrant an einer Parodie seiner "Kultrolle" vom Hammer schwingenden "Oldboy" abarbeitet (mit Erfolg). Ein Film, der offenbar im kompletten Vollrausch entstanden ist und dank seiner hanebüchenen "Wendungen" auf Backebackekuchenniveau sowie der herrlich doofen Anbiederungsstrategie, dumpfesten Splatter mit Schau-mal-einer-da-Logik zu veredeln, gebührend vertrasht werden muss. Zumindest, so lange man sich an der Kunstfeindlichkeit dieser Mumpitzapotheose nicht die Zähne ausschlägt – was keinem zu verübeln wäre. (Extrapunkte für die super tighten Klamotten des Hauptdarstellers!)

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 101 Antworten

der cineast

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Neologismus kapierst du eben nicht.


Dox

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Hätte nicht gedacht, dass ich dir bei diesem Kommentar komplett zustimmen würde. Besonders, da Oldboy erst kürzlich zu meinen absoluten Favoriten aufgestiegen ist. Aber der Devil ist wirklich selten dämlich. Die Kameraarbeit und Cinematography ist mit das Schlechteste, was ich bisher im professionellen Bereich gesehen habe - ordnen wir ihn dort einfach mal ein und erwähnen die total misslungene Erzählstruktur und Story mal gar nicht erst. ;)


SiameseMax: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

Was habe ich diesen Film mit Sehnsucht erwartet bis mir dann letztes Wochenende die Uncut Version von einem fröhlich zweimalklingenden Postmann übergeben wurde. Ich erwartete nicht weniger als ein kunstvoll gefilmtes, brutales und hochspannendes Meisterwerk im Stil des genialen „The Chaser“, wurde aber letztlich ein wenig enttäuscht. Die lehrstückartige Story über Rache, Gewalt und Gegengewalt hätte ein durchaus psychologisch tiefgründigeres, ausgefeilteres und zudem perfideres Skript gut gebrauchen können, denn zuweilen verkommt „Akmareul boatda“ zu einer repetetiven Gewaltorgie mit einigen Längen.
Dennoch: Kunstvoll gefilmt ist „I Saw the Devil“ allemal, hochspannend ebenso und brutal erst recht. Nur eben knapp am ganz großen Wurf vorbei. Dabei geben sich die Darsteller, allen voran der besonders aus „Oldboy“ bekannte Min-sik Choi, der den ultrabösen Sadisten mit Bravour gibt und einem förmlich durch ein Wimpernzucken das Blut zu Eis gefrieren lässt, alle Mühe, die temporären…

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Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Eine unvergessliche, kontroverse Gewaltballade. Und eines verspreche ich dir: Diesen Albtraum wirst du nie vergessen! [...]

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

der cineast

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Darf ich Lolen? Ja ich tue es: LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL
Schöner Kommi :)


facepalm

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Hast du den eig schon gesehen?


Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Was wird also aus dem Jäger, wenn er das Böse mit dessen eigenen Mitteln jagt? 'I Saw The Devil' fragt danach mit großer Konsequenz. Man sieht hier einem Rachedrama von Shakespeare'schen Ausmaßen und Abgründen bei der Entfaltung zu, und dann wird es allerdings noch deutlich blutiger als selbst in ' 'Tis Pity She's a Whore' von Shakespeares Zeitgenosse John Ford.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (164) — Film: I saw the Devil


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Delf Lepidosiren

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Bewertung5.5Geht so

Die Rachegedanken von Soo-hyun sind verständlich und für mich ist es auch absolut nachvollziehbar, daß er tätig wird. Aber die Art und Weise, wie er vorgeht, ist aus menschlicher Sicht verwerflich. Und damit meine ich nicht mal die physischen und psychischen Quälereien an Kyung-chul (die streng genommen auch verwerflich sind, aber sie erfolgen ja quasi gemäß dem Motto 'Auge um Auge ...'), sondern <-Achtung Spoiler!-> daß Soo-hyun den Killer zu einem Zeitpunkt hat laufen lassen, an dem er durch den Fund des Verlobungsringes schon absolut sicher sein konnte, daß Kyung-chul der Mörder von Joo-yun ist. Das gehörte zu dem durchaus netten, psychopathischen Katz-und-Maus Spiel von Soo-hyun mit Kyung-chul, ABER dieses Spielchen kostete einer Vielzahl von unschuldigen Menschen das Leben und weitere wurden traumatisiert (bspw. Vergewaltigung der Arzthelferin). Durch das Katz-und-Maus Spiel hebt sich 'I saw the Devil' zwar sehr schön von anderen Rache- und Horrorfilmen ab, wo der zu quälende Mensch in einem Raum gefangen gehalten und zu Tode gefoltert wird, dennoch gibt es für den genannten Grund Punktabzug. <-Spoiler Ende!->
Die Effekte sind fast durchgehend gut gemacht und wirken realistisch, weil sie nicht so maßlos übertrieben sind wie in diversen anderen Splatterfilmen. Blutspritzer im Gesicht sehen allerdings meist aus wie Kirschsaft. Die untermalende Musik ist des öfteren eine Zumutung und die Überlänge des Films ist ebenfalls völlig verfehlt. Und mal ganz ehrlich: Byung-hun Lee, der die Figur des Verlobten Soo-hyun spielt, hat doch nicht annähernd das Format für einen dermaßen unerschrockenen Rächer.

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Brascon

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Bewertung9.5Herausragend

Mein 800. Film!

Koreanisches Kino ist großartig. Dazu noch koreanisches Rachekino - unbeschreiblich.
Ich habe selten solche gut inszenierte, extrem übertriebene, doch trotzdem standhafte Gewalt gesehen.
Es ist ein Wechselspiel zweier Monster, die natürlich - für den pingelichen Kinogänger - extrem überreagieren und nach 5 Liter Blutverlust immernoch gehen können, aber das störte mich sehr wenig. Hervorragendes Rachekino.
Ein Film von 2010, den man sogar ins Herz schließen könnte - es geht aufwärts!

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centurio

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Bewertung9.5Herausragend

Also mich hat der Film total geflasht.
Fand ihn wirklich klasse, sobald man denkt ok der Film ist jetzt vorbei , passiert wieder eine unvorhersehbare Wendung.
Ich muß zugeben Rache Filme haben die Südkoreaner echt drauf.

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NYSMILY

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Bewertung9.0Herausragend

Entweder man mag den Film oder man hasst ihn.
Für mich war der Film ein Kunstwerk!. Als hätte Herr Park Chan- Wook das selbst gedreht. :)

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xcharliex

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

visually absolutely stunning!

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fabian.engelhardt.142

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film kommt zwar mässig in Fahrt aber nach einer halben Stunde baut er eine sehr hohe Spannung auf die bis zum Schluss nicht ausgebremst wird. Eine Anekdote über Rache die einem im Gedächtnis bleibt.

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TinaCocaine

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Bewertung3.0Schwach

Ich wundere mich schon sehr über die vielen positiven Kritiken, denn bis auf die tolle Inszinierung und einige brutale Gewaltszenen kann ich nicht viel Tolles an dem Film finden. Die Länge ist einfach völlig überzogen und ich nehme weder dem Hauptdarsteller noch dem Rächer den Bösewicht ab. Ansonsten gibt es viele Stellen über die ich mich einfach nur geärgert habe, weil ich mich dauernd fragte, warum Menschen in Horrorfilmen meistens so maßlos dumm sein müssen. Auch die Story finde ich nicht sonderlich ausgeklüngelt und die erste halbe Stunde lang passiert quasi nichts. Nee, nee, nee...Da gibt es weitaus bessere Horrorfilme auf dem Markt!

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FordFairlane

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Ne machste ja auch nicht, ist nur meine Meinung. Be Cool xD


Boogers666

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:P


Benni L.

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Bewertung6.0Ganz gut

Harter und kompromissloser Thriller mit 2 vollends überzeugenden Hauptdarstellern, und wie ich finde, genialem, sowie ungewöhnlichem Storyverlauf. Leider lässt sich der Film aber zu viel Zeit, als das durchgehend Spannung entstehen könnte und wird so oft langweilig, was auch an den zu sehr in die Länge gezogenen Dialogen liegt.

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myke

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Bewertung9.5Herausragend

Krasser Streifen! Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich dazu schreiben soll... nur eins kann ich sagen, ich war jede min gefesselt und gespannt was als nächstes passiert! Dieser Film hat mich in seinen Bann gezogen und hält mich da immer noch fest, obwohl der film schon seit ner Stunde vorbei ist! Nichts für sanfte Gemüter!

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HopeWithinChaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein spannender und blutiger Thriller, dessen Handlung ganz anders verläuft, als ich es mir vorher vorgestellt hatte.
Ich möchte allerdings zu der Originalversion mit Untertiteln raten. Die deutschen Synchronstimmen wirken ziemlich billig.

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mischkatze

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zum thema synchronisation: erstens dein punkt und dann kommt noch dazu, dass koreaner völlig anders sprechen, sodass es dann noch zusätzlich albern aussieht (was das gaze schlicht ruiniert :( )


NiboraC

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Bewertung7.5Sehenswert

Kranker Streifen. Mit Teilweise echt guten Szenen

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KiLLa

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Bewertung9.5Herausragend

Wahnsinn in seiner reinster Form!
Nichts für sanfte Gemühter, jedem aderen jedoch empfohlen :)

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KonTaicho

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Bewertung7.0Sehenswert

"The Chaser" war besser.

Sympathischerer Hauptdarsteller, der nicht fahrlässig halb Südkorea sterben lässt und weniger wahrlich sinnlose Brutalität und Sauerei.

Aber gerade wegen des Bösewichts ist "I saw the Devil" auf jeden Fall sehenswert.

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FilmFan92

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Ohja Kim Jee-woon ist n klasse Regisseur. Wobei ich "The Last Stand" noch nicht gesehen hab. Kannste den weiter empfehlen?


KonTaicho

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Der steht mir selbst noch auf der Liste, der bietet gleich mal zwei fette gründe, ihn anzuschauen :3


Jek-Hyde

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

I Saw the Devil tut schon echt weh. Er ist und bleibt extrem spannend, vor allem scheint Jee-woon kim sich von Parks Film Oldboy zu verbeugen. Die gleichen Schauspieler mit dem Thema Rache, bloß dass die Rollen vertauscht sind. Kim tut dass, was er am besten kann. Es mag böse Zungen gebe, die sagen: „Alles wurde erzählt, es gibt nichts mehr neues.", aber da gab es so jemanden, der sagte: „Denk doch mal drüber nach Süße. Du weißt doch wie es in der Welt zugeht. Wie in einem Kochtopf mit einem matschigen Eintopf darin. Nichts was einem besonders imponiert, alles dasselbe, eine einzige, breiige, schmierige Pampe. Doch etwas daran ist auffallend, ganz einfach diese eine Zutat die es zu einem Eintopf macht. Und weißt du was das ist?“
„Das Fleisch?“
„Genau, das sagen die meisten, das Fleisch. Aber Fleisch kann für alles mögliche verwendet werden. Curry, Gulasch, die selben Zutaten, aber wie man sie Mischt das ist das besondere.“, ganz egal wer das gesagt hat und ganz egal dass er zu dieser Zeit auf den Mars war und ganz egal wie oft und von wem er eine auf die Fresse bekam, er hatte recht damit.
Versteht ihr, selbst wenn alles schon da war (was ich arg bezweifle), dann kommt es immer noch darauf an, wie man die Zutaten mischt und genau das macht Kim so besonders. Er sucht sich ein Thema, hier Horror, Thriller und Rache und mischt alles was ihm dazu einfällt hinein, einen Psychopathen, Kannibalen, einen Bullen, eine Schwangere, ermordete Frauen, Sicheln, Hämmer, Geotinene (bestimmt falsch geschrieben) und ähnliches und er mischt sie zu einem ganz neuen und bis zum erbrechen harten Film zusammen. Sicher, es gibt brutalere, aber die sind entweder nicht so spannend, nicht so kunstfertig, oder nicht so konsequent. „Schau in den Abgrund und irgendwann schaut der Abgrund in dich.“, „Wer mit dem Teufel sitzt beim schmause, der muss mir langen Löffeln sich versehen.“, „Pass auf in wen du dich verwandelst.“, alles dasselbe, aber doch immer was anderes. Immer speziell. So sind Kims Filme und besonders der hier. Ihr habt jede Zutat schon mal gesehen? Dann macht euch bereit für den Eintopf!
Ps: Ich schätze den Film erst, seit ich ihn mir ein zweites Mal unvoreingenommen angesehen habe. :3

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herrmann.jemine

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Bewertung6.5Ganz gut

bin gespaltener meinung. das etwa 1. drittel hat sich unheimlich gezogen, viele kameraeinstellungen waren einfach zu lang, ohne für mich sinn gemacht zu haben. cool fand ich dann die leichte verwirrung, die sich einstellte, als der psycho am leben gelassen wurde und man geschnallt hat: ah! es geht weiter!! von da an herrschte auch so etwas wie spannung. dem hauptdarsteller (der agent) hab ich seinen schmerz leider nicht abkaufen können, auch der sprung zu dem zweiten killer (dem menschenfresser) war mir etwas... zu plötzlich. hab mich bis jetzt gefragt, wie dessen frau eigtl zu der ganzen sache steht und warum der agent so unbehelligt seinen rachelauf vollziehen konnte. das ende war eine ganz gute idee, hätte etwas emotionaler umgesetzt werden können. der killer (oldboy-darsteller) hat mir mehr und mehr gefallen, bis auf ein paar kleine logiklöcher. insgesamt würde ich 65% geben und eine eingeschränkte empfehlung.

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Simon Moon

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Lange Einstellungen empfinde ich bei dem heutzutage überbordenden Schnittgewitter und Wackelkamera-Gedöhns eher als angenehm. Auf jeden Fall ein Film der spalten kann, schon weil es ein klassischer Rache-Film ist. Mir gefällt er weil er nicht dumm daherkommt und man nicht in denselben Rausch verfällt wie der Protagonist. Die Täter-Opfer tun einem eben dann doch leid.


Tampopo

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Bewertung6.5Ganz gut

Fängt verdammt stark an, läßt vertdammt stark nach.

Bestrafe das Monster, werde selbst zum Monster...
Sehenswert aber kein Über-Film

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ArdorTichy

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Bewertung4.0Uninteressant

Aufgrund der zahlreichen sich im Internet befindlichen Lobeshymnen mit relativ hohen Erwartungen rangegangen und mächtig enttäuscht. Der Film leidet einfach unter der Länge, viele Szenen sind entweder für den weiteren Handlungsverlauf oder die Charakterzeichnung komplett unnötig oder ziehen sich zu sehr. Gegen Ende wirds nochmal interessant, insgesamt bleibt unterm Strich aber dennoch ein unterdurchschnittlicher Film.

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dustyOn3

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"viele Szenen sind entweder für den weiteren Handlungsverlauf oder die Charakterzeichnung komplett unnötig [...]" - Absolut falsch.


DKennyK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

»I saw the Devil« ist eine wahre Genreperle, die uns Jee-woon Kim hier präsentiert.

Mir lag zur Sichtung die koreanische Kinofassung vor, die mit einer Lauflänge von 141:25min ordentlich was her macht. Leider kann diese Spielzeit nicht voll ausgenutzt werden und ab und an schleichen sich ein paar Längen ein, die im Gesamtwerk jedoch vernachlässigbar sind. Dem stereotypen Plot eines Rachefilmes folgend, ist es doch erstaunlich, wie viel Eigenständigkeit und fesselnde Ereignisse es ins Drehbuch geschafft haben. Byung-hun Lees Schauspiel hat mich echt begeistert, insbesondere die intensive und betroffend machende Schlussszene war für mich einer der Höhepunkte des Films. Zur Gewaltdarstellung lässt sich sagen, das diese sich größtenteils im gewohnten Rahmen bewegt. Nur ab und zu wurde meine Schmerzgrenze arg strapaziert (insbesondere die Szene im Krankenhaus in der ersten Filmhälfte).

Fazit: Sehr intensiver Stoff, Pflichtprogramm für Genrefans!

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mnj

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Bewertung9.0Herausragend

Hört nicht auf den Vorredner, er hat keine Ahnung.

Ich hab selten einen Film gesehen, der es schafft über 2h die Spannung bis zum Anschlag hochzuhalten und das von der ersten Minute an. Die Regie ist kaum in Worte zu fassen, die Erzählweise, das Tempo, jede Kameraeinstellung - Wahnsinn! Der Film ist eine Augenweide, trotz der vielen ekelhaften Szenen.
Die Figurenzeichnung bleibt rudimentär und ist auch richtig entschieden. Es geht um Rache und den daraus folgenden Konsequenzen. Da braucht man keine große Tiefe, vorallem weil der Film innerhalb weniger Tage erzählt wird.
Die Schauspieler liefern eine insgesamt gute bis sehr gute Leistung ab, aber der Star ist eindeutig der Regisseur.

Thriller-Fans und Menschen die gerne Nägel kauen - gucken! Einer der besten Thriller der letzten Jahre.

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craax

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danke rooster_. Sparst mir einen Satz. ;)


VIGILANTE84

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den spruch muss ich mir merken:)......mnj is full of shit


Kriegsmaschine

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Bewertung1.5Ärgerlich

2 quälende Stunden. Die manifestierte Langeweile und Sinnlosigkeit.
Ich stehe auf asiatische Filme. Ich habe schon dutzende weit brutalere Filme gesehen und habe kein Problem mit Gewaltdarstellung. Aber das hier hatte für mich rein gar nichts.
Geschichte ist so 0815, total innovationslos, ganz zu schweigen von 2 Unsympathen als Hauptperson. Es gibt genug sympathische Antagonisten in Filmen, wenn nicht sogar mehr, als Protagonisten, aber hier passt gar nichts.
Ich habe mich einfach gefühlte 200 mal gefragt "Wie sinnlos kann man eigentlich handeln ...".
Nichts ist nachvollziehbar oder macht in irgendeiner Weise, filmisch als auch für die Figuren, Sinn. Beweggründe und Ziele wirken unglaubwürdig oder sind nicht gegeben und auch ansonsten kommt es mir vor, als wäre das Budget bei 500 Dollar festgesetzt gewesen - vor allem wenn man sich vor Augen führt, dass der Film erst 2 Jahre alt ist.
Inhaltslose Längen wechseln sich mit noch inhaltsloseren, unkreativen Folterszenen ab. Dazu gibt's hier und da "total provokative" Tabubrüche, die nur Mittel ohne Zweck sind. Kyung-Chuls Charakter hat in keiner Sekunde einen authentischen Charakter und kann auch nicht als "unberechenbarer Irrer" durchgehen, dazu ist er einfach nicht verrückt genug. So passt das Eine nicht zum Anderen.
Soo-Hyuns Wandlung kauft man ihm auch nicht ab, schon allein da zu keinem Moment wirklich auf den Charakter einer der beiden Akteure eingegangen wird, und alles nur auf "Ist jetzt halt so" hinausläuft.
Ich dachte bis zu diesem Film, dass ich sensantionsgeilen Torturepornmist, wie a Serbian Film oder den zweiten Human Centipede sinnlos fand, aber das hier ist, trotz seiner im Ansatz vorhandenen Geschichte, eindeutig sinnloser und nerviger.
Man hätte die Szenen (also etwa 100 der 130 Minuten) zwischen dem anödenden Gefolter, Vergewaltigungen etc. auch weglassen können, hätte dem Film keine Substanz genommen.
Hasskommentare sind Willkommen.

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movie.max

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Style over Substance gilt hier für mich sogar nur bedingt. Obwohl jede Einstellung bis ins kleinste Detail passt und die Inszenierung einzelner Szenen hervorragend ist, so kann ich für meinen Teil auch noch stets mit der Story mitgehen, frage mich wo sie noch hinführt und bin thrilled. Aber so ist das eben.



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