Shocker

Shocker (1989), US
Laufzeit 109 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 10.05.1990

5.7 Kritiker
6 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.3 Community
159 Bewertungen
11 Kommentare
Shocker - Bild 6193553
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von Wes Craven, mit Michael Murphy und Mitch Pileggi

Horace Pinker ist von Beruf Fernsehtechniker. Seine Obsession ist die Ermordung ganzer Familien. Nur Jonathan Parker kann ihn stoppen, denn er sieht die Verbrechen in seinen Albträumen voraus. Mit Jonathans Hilfe kann Horace kurz vor einem weiteren Mord von der Polizei gefasst werden. Doch auch seine Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl setzt dem Grauen kein Ende. Im Gegenteil: Horace Pinker verwandelt sich in ein gefährliches Energiewesen mit der Fähigkeit, den menschlichen Geist völlig zu beherrschen. Niemand kann sich vor ihm sicher fühlen, und vor allem Jonathan muss um sein Leben fürchten. Er muss Horace Pinker ausschalten. Jonathan gelingt es, sich zusammen mit dem Massenmörder in das Fernsehprogramm zu transferieren. Dort beginnt ein mit allen Mitteln der modernen Videotechnik geführter Kampf ums Überleben.

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Kritiken (2) — Film: Shocker

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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6.0Ganz gut

In jeder Hinsicht durchgeknallte Horrorkomödie über einen transzendalen Serienkiller, der erst durch die Träume eines Teenagers geistert, dann verschiedene Körper unschuldiger Menschen durchläuft und sich abschließend als elektromagnetische Kraft durch Fernsehkanäle manövriert. Von Kritik und Publikum wie üblich missverstanden, variiert Wes Craven seine bevorzugten Themen um vererbte Schuld, Eltern-Kind-Konflikte und unterschiedliche Realitätsebenen zu einer ebenso vergnüglichen wie vollkommen entrückten Comedy, die wie eine Fernbedienung mit Wackelkontakt munter zwischen Actionthriller, Fantasy-Horror und Mediensatire irisiert. Ähnlich seinem Traumdämon Freddy Krueger lässt Craven den übernatürlichen Mörder Horace Pinker in Bereichen jenseits des Bewusstseins Schrecken verbreiten, um eine folgenschwere Verbindung zur Wirklichkeit herzustellen – zumindest einer filmischen Wirklichkeit, die später in "New Nightmare" und den "Scream"-Filmen schließlich auch sich selbst begegnen wird. Mehr Selbstparodie als Metafilm und mitunter sicher auch allzu albern, macht "Shocker" zumindest seiner interessanten Ansätze und zahlloser Gross-Out-Momente wegen einigermaßen Spaß. Wenn Horace Pinker Besitz von einem kleinen Mädchen ergreift, das wild fluchend mit einem Bagger durch den Park rast, offenbart sich zeitweise wieder einmal die Ultrakunst Wes Cravens.

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FlintPaper

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Der sorgte damals für eine Surprise Deluxe und nach einigem Hin- und Her, ob man den super oder beschissen finden sollte, hatte ich mich für super entschieden. Bin kein Craven Fan, aber Shocker ist für mich eines der (großen!) Pluspunkte in seinem Oeuvre.


Mr Vincent Vega

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Ich muss gestehen ich mochte ihn mal viel, viel mehr, aber auch nach der erneuten Sichtung kann ich ihm noch einiges abgewinnen.


Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

[...]
Jetzt hätte man das ganze mit Sicherheit durch und durch Böse und furchteinflößend darstellen können, somit wäre einem aber der doch recht lustige, aber irgendwie auch böse Showdown entgangen, der seinesgleichen sucht. Shocker ist nicht für jeden etwas. Aber für Horrorfans mit ein wenig krankem Humor ist er auf jeden Fall einen Blick wert!
[...]

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Kommentare (9) — Film: Shocker

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xtom1973

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Bewertung4.0Uninteressant

Urteil nach rund einer Stunde:

motivationsloser B-Movie mit spannenden Momenten im 80er Jahre Style. Ich könnte mir vorstellen, daß Tele5 hier wieder rumgeschnipselt hat und einiges fehlt (einige Schnitte sahen schwer danach aus), aber selbst wenn, wär es nicht genug, diesem Film meine Empfehlung zu geben. Ätzend!

Ok, NACH der ersten Stunde wirds etwas besser. Der Quatsch ist nach Einnahme entsprechender Drogen noch als gute Komödie zu verkaufen.

*abschalt*

Mal sehn ob "Road House" (mit Dancin'Patric! muhahalol) was taugt...

Wird das Programm immer schlechter oder mein ich das nur?!

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Chris12zero

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Bewertung7.5Sehenswert

So, nach zig Jahren des Vergessens bin ich durch Zufall mal wieder auf diese späte 80's Perle von Horror-Altmeister Wes Craven gestoßen und hab mir "Shocker" das erste mal seit meiner Teenie-Zeit (...und das sind auch schon stolze 16-17 Jahre her^^) angeschaut !! ;)
Tjaja, wat soll ich sagen, schon Jahre vor der großen Scream-Welle, hat's die Horror-Ikone Craven verstanden, guten und vorallem storytechnisch innovativen Teen-Horror auf Zelluloid zu bringen !!
Mit Sicherheit hat auch "Shocker" so seine Klischees und Schwächen, zumal er mittlerweile in einigen Szenen sogar unfreiwillig komisch daher kommt, was mir aber von Craven als gewollt erscheint, doch so wirklich gruseln wollt ich mich dann auch nicht wirklich !!
Nichtsdestotrotz versprüht dieser Film Unmengen an guten Ideen, die zudem sogar recht witzig und vor allem mit sehr viel Ironie umgesetzt wurden !!
Klar hat auch hier der Alterungsprozess seine Spuren hinterlassen, sodass die "Effekte" eher belustigend, aber dennoch charmant zu betrachten sind !!
Hauptdarsteller Peter Berg hat ja mittlerweile umgesattelt und hat sich als Regisseur von Blockbustern wie "Hancock", "Welcome to the Jungle", "Operation: Kingdom" einen Namen gemacht und dennoch werd ich ihm ewig für sein tolles, schwarzhumoriges Regiedebüt "Very Bad Things" mit Slater, Favreau und der Diaz dankbar sein !!
Nebendarsteller Mitch Pileggi, der hier den Massenmörder Horace Pinker zum Besten gibt, dürfte eingefleischten "Akte X"- Fans noch als Walter Skinner, dem Vorgesetzten von Mulder und Scully, bekannt sein !!
Unterm Strich ist "Shocker" als Frühwerk und Fingerübung für Craven's spätere Teen-Slasher zu betrachten !! Dennoch hat er seinen gewissen Charme und punktet mit kreativen Storyideen, etwas trashigen Effekten und sogar Witz und Ironie sind vorhanden !! Mehr geht hier nicht !! ;)

Fazit: Zwar nicht wirklich ein "Shocker",
aber Charme, Ironie und Ideenreichtum sorgen für guten, typisch Craven'schen Unterhaltungswert !!

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Murphante

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nostalgisch zurück denken ... find ich gut ...
heutzutage muss es ja immer derber und gewaltvoller sein ... guter wirklicher Horror muss nur einen kleinen Hauch von Horror haben ... oder sind wir einfach nur zu alt ??? neee ich glaube nicht denn selbst die jungen Leute sagen ... das die neuen Filme manchmal echt zu derb sind ... tjaaajaaa ... die guten alten Zeiten ^^ hö hööö


Chris12zero

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Ja, find das ja auch, des subtiler Horror sehr viel mehr bewirken kann, als wenn die Kamera voll drauf hält ... es sei denn, es ist ein Splatter ... da will ich natürlich massig Blut und Gore sehn !! ;D ^^
Ach wo, wir sind doch nicht zu alt, bin da ganz deiner Meinung !! Denn wie du schon schreibst, selbst dem "Frischfleisch" isses manchmal zu derb !! ^^
Von daher, ein hoch auf die guten, alten Zeiten !! ;D ^^
... hööhööö !! ^^


J!GS4W

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist so kacke und nicht Angst einflössend, dass er schon wieder lustig ist. Vor allem in Szenen wo der Mörder die Körper wechselt und in den Körper eines kleinen Mädchens eindringt und die dann ne tiefe Stimme hat und rumhumpelt und flucht.
Für nen geselligen Abend, sicher ein Highlight :D

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Gelungener, innovativer Horror von Wes Craven. Hätte ein Remake durchaus verdient.

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Marie Krolock

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Jagd durch die TV-Kanäle ist wirklich recht witzig!

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Punk

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Bewertung6.5Ganz gut

Nicht schlecht, Fred Krueger ist um längen besser...

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FordFairlane

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Konnte den Film mir nur geschnitten ansehen auf Tele 5, doch auch so hat er mir gut gefallen. Viel Action und Horror in schnell erzählter und gut durchdachter Story mit viel fanatasy-touch!!

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derblonde

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein typischer Wes Craven, der sehr stark an Nightmare erinnert. Trotzdem nur Mittelmaß. Craven kanns besser.
Der Hauptdarsteller hat inzwischen umgesattelt und ist bald mit Hancock im Kino. So kann eine Karriere sich zum Guten wenden.

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dAShEIKO

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Bewertung4.5Uninteressant

Wes Cravens Versuch einen zweiten Fred Kruger zu schaffen scheitert kläglich. Serienmörder die aus Elektrgeräten schlüpfen sind nicht gruselig...noch nicht mal lustig.

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