Sleep Tight
Mientras duermes (2011), ES Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 05.07.2012
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93 Kommentare
Keine
von Jaume Balagueró, mit Luis Tosar und Marta Etura
Ein Concierge nutzt in Sleep Tight seine Vorrechte in einem Mehrparteienhaus, um den Bewohnern hinterher zu spionieren und stürzt sich dabei immer mehr in eine Obsession.
Sleep Tight handelt von César (Luis Tosar), dem Concierge und Hausmeister eines Mehrparteienhauses in Barcelona. Die Bewohner des Hauses kennen ihn nur flüchtig, César jedoch kennt jedes intimste Detail aus ihrem Leben. Einer der Bewohner bezweifelt Césars Kompetenz und beginnt Nachforschungen über ihn zu betreiben. Die wohlbetuchten Anwohner des Hauses halsen dem Concierge zudem noch unwürdige Arbeit auf. Die einzige Freude im Leben des Hausmeisters ist es andere Menschen unglücklich zu machen. Vor allem die lebensfrohe Clara (Marta Etura) ist für ihn unerträglich. Sein Ziel ist es ihr Lächeln aus dem Gesicht zu tilgen. Mit diesem Vorhaben dringt er nachts immer wieder in Claras Wohnung, betäubt sie mit Chloroform, legt sich neben sie ins Bett oder lässt Kakerlaken in ihrer Wohnung frei. César möchte ihr das das Leben zur Hölle zu machen.
Hintergrund & Infos zu Sleep Tight
Jaume Balagueró, der sein Spielfilmdebüt 1999 mit The Nameless feierte, führte zusammen mit Paco Plaza bereits Regie bei Rec, mit dem sie diverse Festivalpreise gewannen, und Rec 2. Während Paco Plaza sich der Arbeit an Rec 3: Genesis widmete, arbeitete Jaume Balagueró an Sleep Tight. Sleep Tight wurde 2011 auf dem Fantastic Fest in Austin (Texas) uraufgeführt.
Der Hauptdarsteller Luis Tosar scheint ein echtes Multitalent zu sein. In Spanien konnte er bereits für seine Arbeit als Schauspieler drei “Goyas” (Die höchste spanische Auszeichnung für filmkünstlerische Leistungen) entgegennehmen. Mit seiner Band “Di Elas”, bei der er Sänger und Gitarrist ist, veröffentlichte er im März 2012 seine erste Platte. Außerdem steht Luis Tosar als Comedian als Teil der “Magical Brothers” auf der Bühne. (MS)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Horrorfilm, Psychothriller, Thriller
- Ort
- Spanien
- Handlung
- Alptraum, Erpressung, Hochhaus, Panikattacke, Persönlichkeitsstörung, Perversität, Portier, Psychopath, Psychopharmaka, Reiche Frau - Armer Mann, Sabotage, Saboteur, Schrecken, Stalker, Todesangst, Todesdrohung, Unglück, Vergewaltigung
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Kritiken (10) — Film: Sleep Tight
CINEMAN.ch
Kommentar löschenIn Jaume Balaguerós noch nicht umfangreichem Werk spielt das Genre des Horror-Films die Hauptrolle, aber manchmal ist er gnädig und dreht nur einen Thriller. Für das unabgehärtete Publikum ist das allerdings immer noch happige Kost, die der einen oder anderen schwer- bis unverdaulich aufstoßen wird. Die hohe handwerkliche Qualität von Regie und Kamera lässt indes niemanden entrinnen, sobald die Vorführung begonnen hat. Schade nur, dass das Drehbuch zwei Klassen tiefer spielt, denn plausibel ist die Geschichte eines Madrider Concierges nicht, der Zufriedene ins Unglück zu stürzen sucht.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Der Böse als Sympathieträger – eine einst gewagte, heute zumindest spannende Prämisse, die spätestens Alfred Hitchcocks „Psycho“ (1960) salonfähig machte und in „Sleep Tight“ perfektioniert wird. Dabei meistert Hauptdarsteller Luis Tosar die überaus knifflige Gradwanderung zwischen unheimlichem Perversling, beliebter Vertrauensperson und tragischem Opfer. Diese drei Gesichter muss und kann Tosar allesamt glaubhaft verkörpern und stimmig miteinander vereinen. Man kann sowohl die Bedrohung, die von dem Mann ausgeht, als auch seine traurigen Motive gut nachempfinden. Und damit hat der Film sein Hauptziel bereits erreicht. [...]
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Jörn Hetebrügge: fluter Jörn Hetebrügge: fluter
Kommentar löschenZu offensichtlich gefällt sich der Regisseur in seiner Rolle als Manipulator, als dass sein Film eine wirklich beunruhigende Wahrhaftigkeit entwickeln könnte.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Höhepunkt dieser Identifikation mit César bildet eine lange Sequenz in der er versucht aus Claras Wohnung zu entkommen ohne von ihr und ihrem Freund gesehen zu werden. Eine bekannte Situation, die Balagueró dennoch zum möglichen Spannungshöhepunkt treibt, da er stets in Césars Perspektive bleibt und sich nicht ablenken lässt. Man drückt die Daumen und wünscht diesem „Helden“, dass er es schafft zu entkommen, ganz egal wie gemein er ist. „Sleep Tight“ beweist eindringlich, wie unwichtig dem Zuschauer Moral und Anstand sind. Jede Figur, egal wie schlecht sie ist, bleibt eine Projektion, die wir mit unseren eigenen Gefühlen aufladen. In Wirklichkeit sind wir es, die den Film durchleben, niemand sonst. [...]
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Marie Krolock Wed, 04 Jul 2012 22:07:11 -0000
Antwort löschenIch möchte auch "gefällt mir" klicken... aber ich sehe nur "kommentar gefällt mir doch nicht".... blöde Technik
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Marie Krolock Wed, 04 Jul 2012 22:10:42 -0000
Antwort löschenMeckern hilft.. nun hat's geklappt :)
Kubrick_obscura Thu, 05 Jul 2012 14:09:19 -0000
Antwort löschenCesar wollte dein Glück verhindern :D
Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info... Sascha Koebner: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenRegisseur Jaume Balagueró, der seine Erfahrung mit Genrestoffen wie den Zombie-Filmen „Rec“ und „Rec 2“ sammelte, und seinen Darstellern gelingt es, die Empathie der Zuschauer zu manipulieren.
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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenDie Spannung fehlt nicht, das Ambiente stimmt. Eine ausgefuchste Idee wird filmisch interessant präsentiert. Regisseur , Drehbuchautor und Kameramann verstehen auf ihrem Gebiet ihr Handwerk.
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Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln
Kommentar löschenDie konstante Anspannung, die das exakt bemessene Erzähltempo verursacht, nimmt bis zur letzten schockierenden Minute des Films nicht ab.
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Christian Wolf: outnow.ch Christian Wolf: outnow.ch
Kommentar löschenNach Mientras Duermes wird es einigen sicher schwerfallen, nachts gut zu schlafen. Jaume Balagueró erzeugt mit simplen Mitteln und dem grandiosem Schauspiel von Luis Tosar und Marta Ertura unheimlich viel Spannung.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Die Abgründigkeit des Protagonisten befördert den Zuschauer in ein ständiges Wechselbad der zu vergebenden Sympathien: In einer herausragenden Suspense-Szene zwingt Balagueró zur Identifikation mit dem Psychopathen, aus dessen Perspektive der Film konsequent die Geschichte eines Menschenhassers erzählt. Als quasi "pervertierte Version von Amélie" (Balagueró) ist "Sleep Tight" ein oft sehr spannender, sehr feinfühliger und immer interessanter Film, der aber nötige Zuspitzungen vermissen lässt. Formal bewegt sich Balagueró allzu sehr auf zuverlässige Inszenierungsstrategien, die der reizvollen Prämisse nicht die filmische Kraft verleihen, die sie verdient hätte. [...]
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenMIENTRAS DUERMES/SLEEP TIGHT ist ein wohltemperierter Anti-Wohlfühlfilm, präzise gesetzte Bösartigkeiten bis zum letzten Moment.
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Kommentare (83) — Film: Sleep Tight
lina.lenz.3 Thu, 23 May 2013 10:20:29 -0000
Kommentar löschenGenialer Film, weil er irgendwie doch sehr realistisch ist. Genau das finde ich an Filmen wichtig, dass sie realistisch und nachvollziehbar sind. Und seinen wir mal ehrlich kennt nicht jeder von uns jemanden, dem man so etwas zutrauen könnte? :P
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Timson Fri, 17 May 2013 08:10:23 -0000
Kommentar löschenBin ich echt der einzige der denkt, dass Robbie Williams in 10 Jahren wie der Hauptdarsteller aussehen wird :D
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TheNumber Mon, 06 May 2013 20:57:00 -0000
Kommentar löschenein faszinosum von hauptcharakter. zuerst fragt man sich die ganze zeit, was das soll, dann ist man angewidert, aber auch irgendwie beeindruckt, dass er nie auffällt. in der mitte ist der film ultra spannend, wenn er kurz davor ist, aufzufliegen, er ist aber die ganze zeit über fesselnd. krasses ende. eventuell verstörender film, klasse psychothriller
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LeChiffre Chiffre Thu, 04 Apr 2013 00:27:59 -0000
Kommentar löschenLeider Krank :D
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BlueEyedDevil80 Sun, 31 Mar 2013 09:30:56 -0000
Kommentar löschenSolider Psycho-Grusel für Zwischendurch.
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freakualizer Fri, 22 Mar 2013 13:20:45 -0000
Kommentar löschenAutsch! Böser kleiner Film.
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jollyroger Fri, 22 Mar 2013 16:19:01 -0000
Antwort löschenJa, aber irgendwie doch auch belanglos, oder ging dir das anders? Bei mir ist nix hängengeblieben leider.
freakualizer Fri, 22 Mar 2013 16:34:24 -0000
Antwort löschenIch finde schon, das er seinen Reiz hat. Besonders der Hauptdarsteller hat mich überzeugt.
Allerdings sind dem Film gewisse Schwächen auch nicht abzusprechen.
Peter Franz Scherer Thu, 07 Mar 2013 21:31:58 -0000
Kommentar löschenStarker Auftritt von Luis Tosar, der mir nach "Celda 211" und "También la lluvia" zum dritten Mal sehr positiv auffällt. Gelungener Thriller.
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Benner Mon, 04 Mar 2013 12:01:49 -0000
Kommentar löschenMit verkehrter Empathie schafft es "Sleep Tight" durchaus als gelungener Psychothriller daherzukommen. Die Grundidee ist dabei denkbar einfach: Ein Concierge, der es in seinem Leben nicht schafft Glück zu erleben und sein Hauptaugemerk nun darauf liegt, dass auch die Menschen, denen er täglich mit aufgesetzer Freundlichkeit begegnet, ebenfalls unglücklich sind. Ganz nach dem Motto: Was ich nicht haben kann, sollst du erst recht nicht haben.
Das Problem des Films liegt aber leider darin, dass alles zu sehr durchdacht ist und im Prinzip alles, außer kleineren Malheurs, die er aber etwas zu einfach lösen kann, glatt geht und nach seinem Plan läuft.
Ansonsten wirklich gelungen und interessant zu sehen, wie man sich immer wieder dabei erwischt wie man dem Bösewicht und seinen Plänen Sympathie entgegen bringt.
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heiko.buschhaus Tue, 26 Feb 2013 21:17:58 -0000
Kommentar löschen'Mientras Duermes' ist das beste Beispiel dafür, das Psycho-Thriller manchmal die besseren Horrorfilme sind! Denn dieser Film ist ein purer Gänsehautfilm, der einem manchmal quälend lange Minuten auf den blanken, gespannten Nerven Geige spielt! Luis Tosar spielt überragend, so auch Marta Etura (Clara) und die junge Schauspielerin Iris Almeida (Ursula), die hier nicht nur charakterlich perfekt in die Rolle passt, sondern auch optisch; genauso schön, wie bösartig und verachtend! Man kann nicht allzuviel über den Film verlieren, außer das es ein absolut genialer und atmosphärischer Psycho-Horrortripp ist, den man so schnell nicht wieder vergisst!
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Andy78 Sun, 24 Feb 2013 15:03:44 -0000
Kommentar löschenPatrick Süskind erschuf Grenouille, der darunter litt keinen eigenen Geruch zu haben. Der frustrierte Cesar dagegen leidet unter der fehlendenden Fähigkeit Glück zu empfinden und agiert entsprechend bösartig als eine alptraummäßige Version von Amélie in der dann garnicht mehr so fabelhaften Welt der arglosen Hausbewohner...
Das hat was, ist sehr gut dargestellt und gewährleistet obendrein auch den einen oder anderen wohligen Schauer.
Aber sie nerven mich, diese zynisch-frustrierenden Enden...Ich empfinde sie inzwischen nur noch als einfalls- und belanglos...Wie schön wäre es ENDLICH mal wieder eine überraschende positive Wendung erleben zu dürfen, nachdem im Grunde alles ausweglos erschien.
Wahrscheinlich denken sich die Regisseure: "Ein ordentlicher Schlag in die Magengrube und der Fillm bleibt polarisierend im Gedächtnis zurück!" Wie durchschaubar und wenig überzeugend.
Der "perverse Thriller" (Aussage des Regisseurs) versteht zu unterhalten und liegt sicherlich auch oberhalb des Durchschnitts. Allerdings reicht mir persönlich ein einmaliges Miterleben dieses depressiven und deprimiernden Psychogramms völlig aus....
Achtung Spoiler:
Obwohl: Ich werde grade auf einen Fakt aufmerksam gemacht. Im Grunde war nicht alles negativ. Der perverse Plan ist womöglich letztendlich garnicht aufgegangen, da das Opfer sein Kind wohl trotz aller erlebten Grausamkeiten weiter lieben kann...Dann gab es wohl doch sowas wie ein verzerrtes "Happy End"? ;)
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vehling Wed, 30 Jan 2013 09:57:52 -0000
Kommentar löschenKrasse story - echt Scary!
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intothemilkyway Sun, 27 Jan 2013 10:48:38 -0000
Kommentar löschenDieser Film hat mit einen Abend voller schrecklicher Gedanken und Fantasien verschafft.
Marta Etura hat ihre Rolle so gut gespielt, dass ich von Anfang bis Ende mit ihr mitfühlen MUSSTE.
Wenn man von den kranken Gelüsten eines Luis Tosar einmal absieht, überzeugt der Film durch seine stille Kulisse und einer typisch spanischen Leichtigkeit.
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WZRDOnTheMoon Sat, 26 Jan 2013 16:36:55 -0000
Kommentar löschenEin Film, der mehr ein Portrait des Täters ist, als der/des Opfer(s) - zum Glück! Die Story baut sich langsam auf, anfangs vielleicht etwas zu schleppend, nach kurzer Zeit dann aber wirklich gut. Luis Tosar spielt die Rolle des psychisch angeknacksten und des Lebens nicht mehr froh werdenden, unglücklichen Concierge meiner Meinung nach fabelhaft. Die üblichen Schauspieler sind alles nur Randfiguren, teilweise mit höherem Wichtigkeitsfaktor, treten aber zum Glück nicht allzu sehr in den Vordergrund, weshalb das Augenmerk hauptsächlich auf Täter und Opfer liegen - sehr fein.
Sehr ruhig ist der Film jedenfalls durchgehend, wer hier auf ein Gemetzel oder viele schreckhafte Szenen hofft, sucht verzweifelt - das Ruhige, das kranke Handeln, die ganzen durchdachten Abläufe, ja, das macht den Film irgendwie aus, diese Musik im Hintergrund, sehr gut.
Das Ende lässt auf einen zweiten Teil hoffen, ich würde ihn mir sicherlich anschaun.
Positiv überrascht!
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poisson Fri, 18 Jan 2013 21:13:41 -0000
Kommentar löschenbester Film, den ich seit langem gesehen habe - verstörender als alle geister-dämonen-horrorfilme und super spannend gerade weil auch realitätsnah
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fabianhigster Mon, 14 Jan 2013 08:05:37 -0000
Kommentar löschenDieser spanische Psychothriller berührt eine der Ur-Ängste des Menschen. Was, wenn ein Fremder sich während meiner An- oder Abwesenheit in meiner Wohnung aufhält? Wo allerdings David Lynch (Lost Highway) oder Michael Haneke (Cache) echte Beklemmung erzeugen, verpasst es Jaume Balaguero einen wirklichen Spannungsbogen aufzubauen. Zwar ist der Film regietechnisch in Schnitt und Bild gut gemacht und auch die Schauspieler performen ordentlich (vor allem das Nachbarskind), aber dennoch will die visuelle Erzählweise des Thrillers - trotz eines starken Plots - nicht fesseln.
Ich glaube hier gilt die recht abgedroschene Wahrheit, dass die Buchvorlage wahrscheinlich wesentlich fieser ist und einen tatsächlich um den Schlaf bringt. Der Film allerdings lädt ein, nebenbei seine Steuererklärung zu machen.
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betti.boo Fri, 11 Jan 2013 09:01:29 -0000
Kommentar löschenIch fand den Film leider nicht so stark, wie erhofft. Die Grundidee ist zwar gut und Tosar spielt klasse, aber man hätte die Story weiter ausarbeiten müssen, um die 100 Minuten Film spannender und unterhaltsamer zu machen. Vieles wiederholt sich in etwas abgewandelter Form, so dass es langweilig und vorhersehbar ist. Und selbst der "Kracher" am Ende wird schon vorher soweit angedeutet, dass er keine wirkliche Überraschung mehr ist.
Gut geschlafen habe ich nach dem Film übrigens auch.
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suspirio Tue, 08 Jan 2013 22:43:18 -0000
Kommentar löschenFür mich eine der Überraschungen 2012.
Jaume Balaguero schafft es mit minimalistischen Mitteln dermassen viel Spannung aufzubauen das man gerade gegen Ende kaum zum Luftholen kommt.
Leider gibt es Schwächen bei den Dialogen so das eine höhere Bewertung verhindert.
Wer aber einen richtig fiesen,kleinen Thriller sucht ist hier genau richtig.
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Duschi2010 Wed, 09 Jan 2013 22:19:11 -0000
Antwort löschenHätte ich nicht besser schreiben könnnen!
suspirio Wed, 09 Jan 2013 23:07:34 -0000
Antwort löschenDanke fürs Positive Feedback.
Aber ich denke du hättest es doch besser geschrieben da ich, wie ich gerade sehe, das wörtchen "wird" hinter "verhindert" vergessen hab:-)
filmfreak23 Mon, 07 Jan 2013 16:15:34 -0000
Kommentar löschenIch fasse mich kurz:
"Sleep Tight" ist eine sehr gut funktionierende Mischung aus nervenaufreibendem Kammerspiel und emotionalem Psychodrama.
Das beängstigend gute Schauspiel von Luis Tosar trägt einen großen Teil dazu bei und kann nicht oft genug in den Himmel gelobt werden.
Dank der tadellosen Inszenierung sucht man Längen vergeblich.
Es ist gut zu wissen, dass man sich in diesem Genre auf die Spanier, insbesondere auf Regisseur Jaume Balaguero, immer noch verlassen kann.
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cyranorick Mon, 07 Jan 2013 00:25:56 -0000
Kommentar löschenWow.... völlig ohne Vorabinfo als Empfehlung angesehen.
Nach 5 Minuten wollte ich eigentlich schon abschalten... nach knapp 100 Minuten dann, fand ich´s schade, dass es vorbei war.
So langsam, so still und ruhig eigentlich, dass selbst die prinzipiell hektischste Szene des Filmes ganz beschaulich verläuft.
Und doch hält einen der Film die ganze Zeit über gedanklich auf Trab.
Da ist im Kopf oft mehr los, als auf der Leinwand. Im positiven Sinne.
Und so etwas ist selten.... ZU selten, wenn man mich fragt.
Klarer (Geheim-) Tipp!
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Ira Luporum Sat, 05 Jan 2013 21:53:16 -0000
Kommentar löschenToller Film! Ein Film mit Format! Etwas besonderes, etwas neues, was nicht so sehr auf altbekannte Elemente in Filmen dieses Genres zurückgreift, sondern völlig neues einführt. Der Film hat Klasse, ist ganz nach meinem Geschmack!
Die Mischung aus morbidem Drama und spannendem Thriller - zur Abwechslung aus der Sicht des Täters - führt mitunter dazu, dass man sich mit ihm identifizieren kann, und Hautnah mitfühlt.
Obwohl die Abwechslung der Sets sehr beschaulich ist, kommt keine Minute langeweile auf und man will wissen, was als nächstes geschieht.
Für alle, die Thriller - so wie ich - eigentlich nicht mögen, dürfte dies eine tolle Erfahrung werden. Selten habe ich so gute Filme dieses Genres gesehen, wie diesen.
Kann ich nur empfehlen!
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