So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn
So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn (2010), Laufzeit 76 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 03.02.2011
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von Carlo Modersohn, mit Hanns Zischler
So weit und groß erzählt die Lebensgeschichte Otto Modersohns, in einer bisher nicht dagewesenen Konzentration. Der Dokumentarfilm verzichtet vollständig auf moderne Quellen, Ansichten, Kommentare und Materialien. Seiner eindringlichen Bildsprache liegen ausschließlich zeitgenössische Bildmaterialien Filme, Fotografien, Reproduktionen von Gemälden, Zeichnungen und Schriftdokumente zu Grunde. Die eingesprochenen Texte entstammen Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Texten von Otto Modersohn selbst, Paula Modersohn-Becker und Rainer Maria Rilke. Otto Modersohn versuchte zeitlebens, die Dinge tief zu durchdringen und das Wesentliche an ihnen herauszuarbeiten.
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Cast & Crew
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Carlo Modersohn
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Hanns Zischler
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Regie
Schauspieler
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Marina Bohlmann-Modersohn
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- 1900er Jahre
- Ort
- Deutschland, Landschaft
- Handlung
- Darstellende Kunst, Gedicht, Gemälde, Literatur, Lyrik, Malerei, Museum
- Stimmung
- Geistreich
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Kritiken (2) — Film: So weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn
Tina Hedwig Kaiser: fluter Tina Hedwig Kaiser: fluter
Kommentar löschenSo weit und groß - Die Natur des Otto Modersohn ist ein konzentrierter und kurzweiliger Dokumentarfilm geworden. Gutes Montagehandwerk zum einen: Viele Malereibeispiele folgen abwechselnd auf einige zeitgenössische Bildmaterialien: alte Filmausschnitte, Fotografien und Briefe – zum Beispiel von Rainer Maria Rilke und Paula Modersohn-Becker, bekommen unter anderen die Sprecherstimme von Hanns Zischler. So verdichtet sich alles zu einem dokumentarischen Sog, in dem die Lebensphasen des Malers leicht und intensiv zugleich vorüberziehen.
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Hendrik Bake: programmkino.de, Zitty Hendrik Bake: programmkino.de, Zitty
Kommentar löschenBesonders eindrucksvoll sind die sogenannten „Abendblätter“, virtuose kleine Kohlezeichnungen, die Modersohn nach Sonnenuntergang in seinem Worpsweder Haus fertigt. Schön sind auch die zeitgenössischen Fotografien von den Landschaften, die Modersohn inspirierten und die es so zum Teil nicht mehr gibt. Ein Wermutstropfen sind allerdings die vielen überflüssigen Kamerazooms auf Bilder und Fotos, die wohl für Dynamik sorgen sollen.
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