Sons of Norway

Sønner av Norge (2011), NO Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 05.07.2012


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7.6
Kritiker
7 Bewertungen
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6.9
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325 Bewertungen
9 Kommentare
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von Jens Lien, mit Sven Nordin und Åsmund Høeg

Es rebelliert sich schlecht, wenn der eigene Vater noch lauter dagegen ist als man selber. In Sons of Norway handelt es von Nikolaj (Åsmund Høeg), der das erste Mal die Sex Pistols hört, als der Punk in den späten 70ern die Vororte von Oslo erreicht – eine musikalische Offenbarung, die sein Leben verändert. Doch es ist nicht leicht gegen das Establishment zu sein, wenn der eigene Vater ein waschechter Hippie ist, der seinen Sohn zum Sommerurlaub ins Nudistencamp schleppt und auch mal den Schuldirektor zusammenfaltet.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Sons of Norway
Genre
Tragikomödie, Drama, Komödie
Zeit
1970er Jahre, Weihnachten
Ort
Kleinstadt, Norwegen
Handlung
Adoleszenz, Alternativer Lebensstil, Architekt, Banane, Band, Drogen, Hippie, Konzert, Nackte Frau, Nackter Mann, Nacktheit, Nervenzusammenbruch, Nudistencamp, Punk, Rebellion, Schwänzen, Selbstfindung, Sex Pistols, Trauer, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust der Mutter, Weihnachten, Überfahren
Stimmung
Berührend, Eigenwillig, Gutgelaunt, Traurig, Witzig
Verleiher
Alamode Film - Fabien Arséguel e.K.
Produktionsfirma
Film i Väst, Friland A/S, Götafilm, Les Films d'Antoine, Nimbus Film Productions

Kommentare (9) — Film: Sons of Norway


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PommesPapst

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin etwas zwiegespalten bei dem Film. Das Thema des Jugendlichen, dem es nicht gelingt, zu rebellieren, weil sein Vater den Inbegriff von Rebellion darstellt, ist sehr amüsant und erzeugt viele komische Momente. Der dramatische und tragische Teil hingegen geht in eine ganz andere Richtung und sorgt natürlich auf der einen Seite für deutlich mehr Tiefe. Auf der anderen Seite war mir das fast schon eine Nummer zu heftig, dass mir nach dem tragischen Ereignis kaum noch zum Lachen zumute war.

Auf jeden Fall ein besonderer Film.

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KimJongDix

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Bewertung9.0Herausragend

ein toller film :)
ist aber nix fuer menschen, die nicht ueber den tellerrand hinaus schauen wollen/koennen.

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Polyphem

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Bewertung6.0Ganz gut

Es steht schlecht um eine Gesellschaft, wenn ihre Jugend nicht mehr rebelliert. Die Welt besteht aus Scheißestückchen. Alles ist Scheiße. Die Kleinstädte werden von Kaufhäusern aufgefressen. Freiheit ist Dreck. Und Dreck ist Freiheit. Eine skurille, schrullige Anarchokomödie über das Großwerden in einer norwegischen Vorstadt.

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patcharisma

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Bewertung4.5Uninteressant

Sind Krimis aus Skandinavien oftmals mit kühler Präzision und Perfektion inszeniert, leiden die (Tragik-)Komödien hingegen meistens unter den immer selben Krankheiten. Zwar können diese eigentlich liebevollen Laientheater oftmals eine frische Energie und viel charmante Ungehobeltheit zu ihren Pluspunkten zählen, bei der Geschichte und derer dramaturgischen Umsetzung hapert es dann aber gewaltig. Auch "Sons Of Norway" macht da leider keine Ausnahme. Oft angetan von der Pop-Kultur aus England, haben viele dieser halbtragischen Stories Musik als ihr Grundfundament, auf dem dann thematisch rumgewerkelt wird ("Der Mann, der Yngwe liebte", "Populärmusik aus Vittula"). Zudem spielen viele dieser Filme ebenso in der Zeit, als die Brit-Musik eben auf die nördliche Halbinsel-Hemisphäre hinüberschwappte, doch selten findet man sich als Zuschauer tatsächlich in der Ära wieder, den damaligen Zeitkolorit fangen diese Filme selten bis gar nie ein. "Sons Of Norway" bedient sich hierbei bei einem besonders grossen Brocken, nämlich gleich beim Punk rund um die Sex Pistols. Doch für den Jungen Nicolai gestaltet sich die frisch-entdeckte Rebellion schwierig, denn gegen was sollte man sich in der heilen Welt von Norwegen schon auflehnen und das erst noch mit einem durchgeknallten Revoluzzer-Alten, dem nach dem Unfalltod seiner Frau schon gar nichts mehr heilig ist? So begleiten wir die zwei durch einige halbgare Skurill-Szenen (mit Dialogen, die selten mal auf einen Punkt kommen) - wie einem Konzert-Auftritt, einem Schulgespräch oder in ein Nudisten-Camp mit anschliessender Polizei-Kontrolle. Doch niemals will das irgendwie annähernd mal komisch sein, die mal eingeschleuste Dramatik dazu wirkt ebenso fehl am Platz und am Schluss franst der Film dann noch ganz schwach in Pseudo-Surrealismus aus: Hier darf sogar der John Lydon von heute (als End-Fünziger!, der übrigens dringend mal zum Zahnarzt sollte) noch einen Gastauftritt haben - sind wir nun also doch nicht mehr ganz im Jahre 1978 drin? Auf den Extras gibt es übrigens noch ein kleines Interview mit dem Profi-Anarchisten und die Time-Traces sind bei ihm auch nicht gerade spurlos vorbeigegangen....

Man sollte eigentlich aus begangenen Fehlern der Vergangenheit lernen. Darum frage ich mich langsam schon, warum die sympathischen Nordländer sie immer wieder und wieder von Neuem begehen.

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dannydiaz

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der film war nie komisch gemeint, es ist in diesem Fall eine Sache de Erwartungshaltung. imo


patcharisma

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Ich hatte ihn als Tragikömödie bezeichnet, Mr. Trip...


Einar

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Bewertung5.5Geht so

Ich weiß, dass “Kritiken”, die nur einen Satz bemühen, nicht gerne gesehen sind. Ich gehe noch weiter und benutze nur ein Wort, um den Film zu beschreiben: Uninteressant!
Ungeachtet meiner Abneigung gegen Anarchisten, Punk oder kommunistischen Tendenzen...

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Sinneast

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Sie haben sich Ihr Weltbild offenbar erkauft.


zmpfl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Komödie" ist definitiv das falsche Label, Coming-of-Age-Drama triffts wohl eher.
Der Beginn einer Punkerkarriere vom Sohn eines linksliberal eingestellten Hippieehepaars im Norwegen der späten 70er wird glaubhaft und ziemlich emotional (aber nie kitschig) dargestellt.
Die schauspielerischen Leistungen sind erstklassig; maximaler Lautstärkepegel bei den Songs und der Kurzauftritt von John Lydon tun ihr übriges.
Und, ja, es darf auch gelacht werden ;-)

Schöner Film.

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agynessa

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Bewertung5.0Geht so

Tja was soll man zu Sons of Norway sagen? Er ist anders, auf seine Art und Weise erfrischend, jedoch hat dieser Film ein riesengroßes Problem, es gibt keinen nennenswerten Höhepunkt, sondern einfach nur eine Aneinanderreihung von Geschehnissen. Es gibt während des Filmes keine Szenen, welche dem Zuschauer vermitteln, warum man dran bleiben sollte, worauf man sich noch freuen kann, wo er hin will. Von daher wird es kein Film sein, der mir noch lange im Gedächtnis bleibt.

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alter.native

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Bewertung6.0Ganz gut

Nett irgendwie, aber ein bisschen sehr bemüht in seinem Wollen der Zielgruppe Bildungsbürger den Punk und nonkonformes Denken näher zu bringen. Da sah man zu ähnlicher Thematik, schon lockerer inszenierte Filmchen aus Skandinavien. Was aber wirklich lustig rüber kommt, ist das Nudistencamp mit dem rebellierenden Jungpunk in Badehose (als Einzigem).

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Tobalo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hat mir sehr gut gefallen. Herzergreifend gefallen.

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