Sons of Norway

Sønner av Norge (2011), NO Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 05.07.2012


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7.6
Kritiker
7 Bewertungen
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6.9
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343 Bewertungen
10 Kommentare
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von Jens Lien, mit Sven Nordin und Åsmund Høeg

Es rebelliert sich schlecht, wenn der eigene Vater noch lauter dagegen ist als man selber. In Sons of Norway handelt es von Nikolaj (Åsmund Høeg), der das erste Mal die Sex Pistols hört, als der Punk in den späten 70ern die Vororte von Oslo erreicht – eine musikalische Offenbarung, die sein Leben verändert. Doch es ist nicht leicht gegen das Establishment zu sein, wenn der eigene Vater ein waschechter Hippie ist, der seinen Sohn zum Sommerurlaub ins Nudistencamp schleppt und auch mal den Schuldirektor zusammenfaltet.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Sons of Norway
Genre
Tragikomödie, Drama, Komödie
Zeit
1970er Jahre, Weihnachten
Ort
Kleinstadt, Norwegen
Handlung
Adoleszenz, Alternativer Lebensstil, Architekt, Banane, Band, Drogen, Hippie, Konzert, Nackte Frau, Nackter Mann, Nacktheit, Nervenzusammenbruch, Nudistencamp, Punk, Rebellion, Schwänzen, Selbstfindung, Sex Pistols, Trauer, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust der Mutter, Weihnachten, Überfahren
Stimmung
Berührend, Eigenwillig, Gutgelaunt, Traurig, Witzig
Verleiher
Alamode Film - Fabien Arséguel e.K.
Produktionsfirma
Film i Väst, Friland A/S, Götafilm, Les Films d'Antoine, Nimbus Film Productions

Kommentare (9) — Film: Sons of Norway


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8martin

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Bewertung5.0Geht so

Der Titel ist von einem patriotischen Song aus Skandinavien, der Film selbst ist ein grotesker Schocker mit Brechreizpotential. Es wird versucht den Weg des jungen Nikolaj (Asmund Hoeg) in die Punkszene darzustellen. Vater Magnus (Sven Nordin) ein Altlinker, Mutter wird überfahren, Nikolaj ist auf sich allein gestellt. Vater und Sohn trauern getrennt, jeder für sich allein. Doch mit der Gewaltbereitschaft des Jungen ist der Spaß vorbei. Er hasst alle und alles, denn alles ist ‘Scheiße‘, auch die Freiheit. Aussagen der Sexpistols aus ihren Texten geben dem Jungen die nötige Motivation. Der gemeinsame Urlaub mit dem Vater im Nudistencamp ist auch nicht der Bringer. Eine Diskussion zwischen einer FKKlerin und Nikolaj zeigt Gemeinsamkeiten auf. Mehr nicht. Derweil betätigt sich Magnus als männlicher Hase (Jägersprache!).
Wenn die Söhne Norwegens so wie Nikolaj sind, Gute Nacht. Destruktion als Gestaltungsprinzip verbunden mit Hedonismus. Anfangs gab es noch Vater-Sohn Gespräche, aber nach der Torte kann man nur noch kotzen. Das scheint wohl der Sinn des Schockers zu sein. Nikolaj schockiert durch sein Äußeres, als das nichts mehr bringt wird er autoaggressiv.
Soll der Film eine visionäre Warnung sein oder ein gesellschaftlicher Spiegel? Mich hat er vor allem eins: angeekelt. Der Humor hat mich nicht erreicht. Alles in allem fand ich den Film wie Nikolaj die Freiheit. Dazu brauche ich eine Tüte.

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PommesPapst

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin etwas zwiegespalten bei dem Film. Das Thema des Jugendlichen, dem es nicht gelingt, zu rebellieren, weil sein Vater den Inbegriff von Rebellion darstellt, ist sehr amüsant und erzeugt viele komische Momente. Der dramatische und tragische Teil hingegen geht in eine ganz andere Richtung und sorgt natürlich auf der einen Seite für deutlich mehr Tiefe. Auf der anderen Seite war mir das fast schon eine Nummer zu heftig, dass mir nach dem tragischen Ereignis kaum noch zum Lachen zumute war.

Auf jeden Fall ein besonderer Film.

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KimJongDix

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Bewertung9.0Herausragend

ein toller film :)
ist aber nix fuer menschen, die nicht ueber den tellerrand hinaus schauen wollen/koennen.

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Polyphem

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Bewertung6.0Ganz gut

Es steht schlecht um eine Gesellschaft, wenn ihre Jugend nicht mehr rebelliert. Die Welt besteht aus Scheißestückchen. Alles ist Scheiße. Die Kleinstädte werden von Kaufhäusern aufgefressen. Freiheit ist Dreck. Und Dreck ist Freiheit. Eine skurille, schrullige Anarchokomödie über das Großwerden in einer norwegischen Vorstadt.

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Einar

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Bewertung5.5Geht so

Ich weiß, dass “Kritiken”, die nur einen Satz bemühen, nicht gerne gesehen sind. Ich gehe noch weiter und benutze nur ein Wort, um den Film zu beschreiben: Uninteressant!
Ungeachtet meiner Abneigung gegen Anarchisten, Punk oder kommunistischen Tendenzen...

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Sinneast

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Sie haben sich Ihr Weltbild offenbar erkauft.


zmpfl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Komödie" ist definitiv das falsche Label, Coming-of-Age-Drama triffts wohl eher.
Der Beginn einer Punkerkarriere vom Sohn eines linksliberal eingestellten Hippieehepaars im Norwegen der späten 70er wird glaubhaft und ziemlich emotional (aber nie kitschig) dargestellt.
Die schauspielerischen Leistungen sind erstklassig; maximaler Lautstärkepegel bei den Songs und der Kurzauftritt von John Lydon tun ihr übriges.
Und, ja, es darf auch gelacht werden ;-)

Schöner Film.

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agynessa

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Bewertung5.0Geht so

Tja was soll man zu Sons of Norway sagen? Er ist anders, auf seine Art und Weise erfrischend, jedoch hat dieser Film ein riesengroßes Problem, es gibt keinen nennenswerten Höhepunkt, sondern einfach nur eine Aneinanderreihung von Geschehnissen. Es gibt während des Filmes keine Szenen, welche dem Zuschauer vermitteln, warum man dran bleiben sollte, worauf man sich noch freuen kann, wo er hin will. Von daher wird es kein Film sein, der mir noch lange im Gedächtnis bleibt.

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alter.native

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Bewertung6.0Ganz gut

Nett irgendwie, aber ein bisschen sehr bemüht in seinem Wollen der Zielgruppe Bildungsbürger den Punk und nonkonformes Denken näher zu bringen. Da sah man zu ähnlicher Thematik, schon lockerer inszenierte Filmchen aus Skandinavien. Was aber wirklich lustig rüber kommt, ist das Nudistencamp mit dem rebellierenden Jungpunk in Badehose (als Einzigem).

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Tobalo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hat mir sehr gut gefallen. Herzergreifend gefallen.

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