Southland Tales

Southland Tales (2006), US
Laufzeit 139 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Komödie

4.8 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6 Community
495 Bewertungen
51 Kommentare
Southland Tales - Bild 11374
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von Richard Kelly, mit Dwayne Johnson und Seann William Scott

Los Angeles, 2008: Die Stadt steht kurz vor einer sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Katastrophe. “Southland Tales” ist eine epische Handlung, die die letzten drei Tage vor dem gigantischen Fest zum amerikanischen Nationalfeiertag am 4. Juli beschreibt. Im großen Film-Ensemble spielen Charaktere wie Boxer Santaros, ein Actionstar, der unter Gedächtnisverlust leidet, Krysta Now, ein Pornosternchen, das an der Verwirklichung ihrer TV-Reality-Show arbeitet und Roland Taverner, ein Hermosa Beach Strandpolizist, der einer großen Verschwörung auf die Spur kommt.

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Kritiken (6) — Film: Southland Tales

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

[...]Richard Kelly entwirft in „Southland Tales“ ein Bild seiner Heimat, wie es desaströser und hoffnungsloser kaum sein könnte. Der amerikanische Traum, so es ihn je gegeben hat, wird auf eine abgeschmackte Phrase reduziert. Es ist eine laute, bunte und knallige Anklage, die Kelly da entwirft, frei von Konventionen, frei von Kompromissen. Seine Methode ist die der Überzeichnung der gegenwärtigen gesellschaftlichen Probleme der USA, die in „Southland Tales“ radikal zu ihrer Reinform ausgeschält werden, um dann humoristisch vorgeführt zu werden: Dabei beschränkt sich Kelly keineswegs auf die konservative Rechte, die in ihrer Skizzierung klar auf die Ägide Bush gemünzt ist, sondern zieht auch das andere Extrem ins Lächerliche. Der neomarxistische Untergrund ist der liberale Gegenentwurf zu radikalen Rechten, und beide Extreme tragen dazu bei die USA und Welt an den Rand des Abgrunds zu bringen. Kelly gelingt es hier die virulenten Probleme der heutigen, nicht nur amerikanischen, Gesellschaft, nämlich das Bedürfnis nach Sicherheit bei gleich bleibender Freiheit, satirisch zu bündeln und auf den Punkt zu verdichten. Seiner Vision einer alles überwachenden USA ist dabei natürlich keine reine Fiktion, sondern nur Übertreibung und somit eine gar nicht mal so subtile Warnung, wohin der Weg führen könnte: Zu einem überwachten Venice Beach nämlich, auf dem missliebige Dissidenten von der Allmacht der staatlichen Exekutive zwischen lauter Touristen per Scharfschütze einfach liquidiert werden. Doch zeigt Kelly auch die anderen Seite, die verblendete Kritik an staatlichen Systemen, welche sich in ihrem äußerst pejorativen Anspruch nicht zu Schade ist, jene Methoden anzuwenden, die sie doch ursprünglich anprangern wollten.[...]

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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3.0Schwach

Völlig wirrer Hirnschiss, der nach dem DONNIE DARKO Directors Cut einmal mehr beweist, dass die Filmlandschaft in Richard Kelly vergebens eine Art Messias sieht und das es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nur um einen Glückstreffer und gute Studio-Interaktionen handelte. Freilich bietet der mit unter sehr ansehnliche Mumpitz ein paar sehr originelle Momente. Dennoch - und das überwiegt - will der Film und dessen Regisseur unsere Welt durchleuchten und sie uns erklären, ohne sich auch nur eine Minute wirklich damit zu befassen. Viel lieber hängt SOUTHLAND TALES den gängigen US-Klischees hinterher. Wer's braucht.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Auch dieses Meisterwerk kommt (vorerst) nicht ins Kino. "Southland Tales" setzt die Endzeitstimmung von "Donnie Darko" fort, mit einer komplexen Geschichte um Neo-Marxisten, Zeit-Verschiebungen, verwirrten Stars, allgegenwärtigen Ex-Pornosternchen und wahnsinnigen Wissenschaftlern. All das ist zwischen Science Fiction und Pulp, zwischen politischer Kritik mit einer treffenden Bush-Double und kultfähigen Momenten unterhaltsam bis zum grandiosen Finale.

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TheCorey: MovieMaze

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8.5Ausgezeichnet

Das Tolle an Southland Tales ist, dass der mit jeder Sichtung wächst, man jedes Mal etwas mehr versteht. Mit seinem Donnie Darko–Nachfolger ist Kelly ein außergewöhnlicher Film gelungen, ein satirischer Seitenhieb auf die heutige Gesellschaft und ein äußerst amüsantes und verqueres Zerrbild einer apokalyptischen Vision. Die Reaktionen auf den Film zeigen, dass er beileibe keine einfache Geschichte erzählt, wer sich auf den Film einlässt wird allerdings belohnt.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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2.0Ärgerlich

Ein Regisseur muss schon sehr von seinem Werk überzeugt sein, wenn er nach vernichtenden Kritiken in Cannes seinen Film so gut wie komplett umschneidet und um ganze 20 Minuten kürzt. Schaut man sich Kellys Southland Tales an, so verwundert es einerseits nicht, dass er in Cannes hauptsächlich negativ rezipiert wurde und andererseits verwundert es auch absolut nicht, dass Kelly wohl selbst nicht genau wusste, was das Ganze jetzt eigentlich soll. Es geht um das Ende der (westlichen) Welt, Krieg und Zerstörung prägen das tägliche amerikanische Leben, was Kelly anfangs auch noch recht gut zu veranschaulichen gelingt, auch wenn Justin Timberlakes (was soll das eigentlich, der Mann kann singen wie kein zweiter, ja, aber schauspielern?) Stimme aus dem Off bereits nach wenigen Minuten nervtötend wird. Die immer dichter werdende Vernetzung der Medien, die Überwachung durch den Staat, das alles gelingt Kelly in den ersten 30 Minuten ziemlich anschaulich darzustellen und zu kritisieren, und auch die diversen religiösen respektive biblischen Anleihen weiß er geschickt zu verarbeiten und für die Kritik zu nutzen - auch wenn nie richtig klar wird, gegen wen oder was Kelly sich nun eigentlich auflehnen will.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

In seiner wirren und absolut unfokussierten Mischung aus Wild Palm, Godard, William Gibson und Quantum Leap, aufgeladen mit religiöser Erlösersymbolik, schwarzem Humor und Schubkarrenweise Stars findet Richard Kelly nie die richte Linie, auch wenn ihm viele faszinierende Vignetten gelingen. A mess, wie die US-Kritik übereinstimmend feststellte, aber ein faszinierender Fehlschlag der selbst in der überarbeiteten und gekürzten Kinoversion noch unglaubliche Längen hat und oftmals nur anstrengt. Die wirre, ungeordnete Ideenflut mit der Kelly irgendwie alles was ihm zur Weltlage so durch den Kopf geht ihn surreale Bilder packt, die jeder Dramaturgie und schlüssigen Narration zuwiderlaufen hat ihren Reiz, genauso wie der Versuch von Dwayne "The Rock" Johnson zu schauspielern. Letztlich steht sich Kelly aber doch selbst im Weg, denn er findet einfach nicht den richtigen Ton, dieses Epos zu einem wahren dystopischen Meisterwerk werden zu lassen. Ein furioser Fehlschlag, sicher. Aber dennoch ein Fehlschlag.

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Kommentare (45) — Film: Southland Tales

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Snakeeater

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich bin eigentlich jemand der jedem Film eine Chance gibt. Aber leider muss ich sagen das Southland Tales mi leider nicht zugesagt hat!
Der Cast ist super, und das wars leider! Die Handlung ist schwer nach zu vollziehen wenn man sich den Film nicht gerade 10 mal am Stück anschaut und darauf hat wohl niemand Lust.

Also nur 4.0 Punkte für einen Film den ich mir nicht nocheinmal an schauen muss.

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Rukus

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Bewertung1.5Ärgerlich

Atombomben gehen in Texas hoch. Aufgrund des Ölmangels wird eine abgefahrene Technologie entwickelt, um praktisch unbegrenzt Energie zu gewinnen. Eine Zeitreise. Drogenexperimente an Soldaten. Traumatisierte Veteranen. Eine staatliche Behörde, die dank Patriot Act nicht nur das Internet derart kontrolliert, dass es eine echte Konkurrenz zu "1984" ist. Eine marxistische Untergrundrevolution, die gegen die konservative Rechte aufbegehrt.

WOW! Da steckt echt Zunder hinter, oder? Das nenn ich mal echt geilen Stoff ... Das Problem ist, dass man all das in Southland Tales zu einem kruden Brei verquirlt hat, der so wirr und mit Absurditäten versalzen ist, dass er im wörtlichen wie übertragenen Sinne ungeniessbar ist.

Zugegeben, in dem total unübersichtlichen Chaos, das sich da Film nennt, gibt es einige witzige Momente, Sprüche und Dialoge, aber das rettet dieses Konstrukt nicht mehr. Als ich die Darstellerliste gesehen hatte, hab ich mich auf nen coolen Film gefreut, wurde jedoch herbst enttäuscht. Ich hab echt versucht, diesen Streifen zu verstehen, aber selbst das nachträgliche Lesen der Zusammenfassung in der deutschen Wikipedia (die deutlich ausführlicher ist, als die englische) hat da nur bedingt geholfen, auch wenn ich offenbar einige Dinge im Film übersehen habe, weil sie so konfus präsentiert wurden. Ob das Lesen der Comics irgendwie helfen kann, weiß ich nicht. Allerdings ist es schon sehr seltsam, wenn man einen Film sieht, der offenbar mit Kapitel 4 beginnt ...

So long, and thanks for the fish ...

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Lola1972

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Bewertung1.0Ärgerlich

Donnie Darko fand ich klasse, aber Southland Tales habe ich trotz mehreren Anläufen nicht verstanden.....für mich war es Zeitverschwendung - ärgerlich.

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swissroland

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Bewertung2.0Ärgerlich

wirrer schwachsinn und dummes sinnfreies gelaber. Müll hoch 10. 2 punkte für sarah ;)

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Tachitalili

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Bewertung3.5Schwach

Nun, da ich Kellys "Donnie Darko" trotz der sterbensöden extra überkomplizierten Machart eine gewisse Schlüssigkeit und Intelligenz nicht absprechen will, und weil mir Kelly leid tat (Donnie Darko wurde "missverstanden", kam nicht ins Kino, Fans interpretierten, erkannten Tiefsinn, Film wurde auf DVD berühmt; "Southland Tales" wird "missverstanden", kommt nicht ins Kino, ...), wollte ich dem Regisseur eine zweite Chance geben und mir eines seiner späteren Werke zu Gemüte führen.
Vorbereitet mit Geduld, gaaaanz open minded für alles was kommen möge, mit gaanz viel Verständnis für Kunst und voller Konzentration für eventuellen Dauer-Mindfuck habe ich dann mir "Southland Tales" angesehen.
Southland Tales ist mit allem möglichen vollbepackter Sci-Fi-Endzeitfilm. Es lohnt sich nicht, zu beschreiben, womit alles vollbepackt, da ist es schon einfacher, zu fragen, womit nicht.
Womit nicht:
1. Simplizität und einleuchtender Logik. Noch verwirrender als Donnie Darko. Szenen folgen scheinbar völlig ohne Bezug zueinander. Das positive ist, dass der Zuschauer hier wenigstens eindeutig erkennen kann, dass es nicht bloß ein "normaler" Film ist und sich dann eher auf eine ungewöhnliche Reise einläßt.
2. Gutem Sound. Die Regie macht immer noch den gleichen Fehler und nimmt für die Hintergrundmusik irgeneine Entspannungsmusik-CD, die mich unweigerlich jedesmal einschläfert.
Der Film wirkt hypnotisch, zwischen Szenen mit himmelschreiendem Blödsinn sind Szenen mit Fantasie, Szenen mit Gesellschaftskritik. Menschen zeigen keine normalen Reaktionen, stellen angesichts des Chaos keine ausführlichen Fragen. Es gibt keinen, dessen Handlungen man in irgeneiner Weise vorhersagen kann.
Die Themen enthalten Raumzeitrisse, Paradoxons, Zeitreisende, Neomarxisten, diktatorische Überwachung usw.
Ob der Film eine tiefsinnige Interpretation hat, ist laut Wiki dem nicht so, aber ich denke, die eingefleischten Fans werden reichlich Gas geben, um (noch mal) richtig was rauszuholen.
Meine Meinung über Kelly ist nach wie vor nicht fest: entweder dreht er auf "überkompliziert" geschnittene Filme mit gesellschaftskritischen Aspekten oder er läßt sich von seinen Fans den Sinn seiner wahllos zusammengepuzzleten Filme erdichten und bestätigt die beste Idee als die wahre Intention.
Um heutzutage einem normalen Zuschauer abzuverlangen, den Film konzentriert mehrmals durchzusehen um anschließend in Filmforen per Analysenaustausch die Intention des Regisseurs zu raten, muß der Film WENIGSTENS von der Machart überzeugen. Das tut er aber nicht wirklich.
Fazit: nicht überzeugend und immer noch öde, da kann auch der Cast nicht helfen.
Aber immerhin. Schade, ich denke, Kelly hat durchaus viel Potential, aber SO wird er die Masse davon nicht überzeugen können.

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Kieke

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Vielleicht sind Kellys Filme auch als eine art von "Zen" zu verstehen. Für mich ist es art von Kunstform, die über das Medium Films in ein anders Medium hinübergeht. (siehe das Buch "die Philosophie des Zeitreisens")
Kelly wirkt wie ein verwirrter, der seine Gedanken nicht visualisieren kann. Diese Manko, (ob gewollt oder ungewollt) hebt seine Filme in eine neue Sphäre.


Tachitalili

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Schön geschrieben. :-)
Ich kann es verstehen, wenn du das, was ich als störend empfinde, atmospärisch oder künstlerisch findest. Sagen wir mal, ich stehe nicht auf diese Art von Kunst, ok? :-)


brainchild

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Bewertung5.5Geht so

Interessant inszeniert und gegen den Strich besetzt, aber das Drehbuch ist vollgepackt mit Ideen bzw. Ideenskizzen, deren Zusammenhang und Bedeutung wohl nur Richard Kelly selbst wirklich versteht. "Southland Tales" wirkt erstaunlicherweise gleichzeitig zu durchdacht und zu unausgereift. Reizvoll ist der Film trotzdem, vor allem durch die Kombination (meta-)physischer Gedankenspiele - das erinnert an Donnie Darko! - mit den gegenwärtigen Problemen der republikanisch gefärbten Politik in den USA. Außerdem ist der Soundtrack von Moby toll. Vielleicht sähe die Bewertung nach dem zweiten Anschauen auch ganz anders aus...

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brainchild

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Ok, aber der muss erstmal sacken. Wahrscheinlich müsste ich dann auch die Comics vorher lesen ;)


BigDi

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Bewertung4.5Uninteressant

Dieses Potpourri aus wahnwitzigen Ideen, Überkarikaturen und kompromisslosen Visionsumsetzungen ist sicherlich auf seine Art und Weise genial - aber nicht in dieser meiner Dimension. Sollte die Welt eines Tages untergehen und eine spätere Generation von wasauchimmer findet nur diesen einen Film, es wird der Ursprung der genialsten Mythen der Zeit nach dem Menschen - bis es so weit ist, bleibt er (leider) irgendwie verzichtbar.

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BigDi

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"billig erhältlich" wage ich anzuzweifeln, aber viel Glück bei der Suche. ;)


LokisSon

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Merci beaucoup! ;)


torsten48

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Bewertung3.5Schwach

wenn die szenen nur vage miteinander zu tun haben dann ist die regie überfordert oder einfach nur übersättigt und macht gaga. erstaunlich wieviel geld dafür bewilligt wurde.

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Mr. Pink

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Bewertung6.0Ganz gut

Es fällt mir wirklich schwer, Southland Tales zu bewerten. Einerseits möchte ich dem Film gerne die volle Punktzahl zusprechen, da er, was die Story betrifft, wirklich etwas Neues zu bieten hat. Richard Kelly hat sich hier echt was einfallen lassen. Der Film ist äußerst originell, und erzählt eine Geschichte, die man in dieser Art eben noch nicht so oft gesehen hat.

Die Inszenierung ist ebenfalls sehr gelungen und hebt sich durch ihren Einfallsreichtum deutlich von anderen Filmen ab. Die Leistung des prominent besetzten Casts (Schön Seann William Scott mal in einer ernsteren Rolle zu sehen!) kann sich sehen lassen, und der Soundtrack von Moby ist ebenfalls sehr gelungen und hörenswert.

Andererseits könnte ich dem Streifen jedoch auch problemlos null Punkte verpassen, da die Story, wie bereits erwähnt zwar sehr originell ist, aber alles in allem viel zu überladen und zum Teil auch sehr unverständlich und verwirrend daherkommt. Der rote Faden der Geschichte ist einfach zu schwer zu finden, und nicht immer ist alles nachvollziehbar. Es scheint, als hätte Kelly hier einfach zu viel gewollt.

Durch seinen unkonventionellen Aufbau, seine bizarren Bilderwelten und die ungewöhnliche, jedoch faszinierende Atmosphäre, die von Anfang an sehr stark aufgebaut wird, ist Southland Tales alles in allem aber schon ziemlich sehenswert. Man muss sich allerdings wirklich auf den Film einlassen.

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Zitrone

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Bewertung2.0Ärgerlich

Southland Tales ist ein kruder Mischmasch aus Science Fiction, schwarzer Komödie, Thriller und Mystery geworden. Mir ist nicht klar was der Film einem erzählen will. Den roten Faden verliert man schon nach kurzer Zeit. Mit zunehmernder Lauflänge schwebten nur noch Fragezeichen über meinem Kopf. Irgendwann hatte ich es aufgegeben den Film zuverstehen.
Dabei wurden einige nicht gerade unbekannte Gesichter für den Film gecastet. Man sieht unter anderem Dwayne Johnson, Sarah Michelle Gellar, Sean William Scott, Justin Timberlake und Christopher Lambert. Wie konnten alle Darsteller nur bereitwillig für Southland Tales unterschreiben? Haben die das Skript überhaupt gründlich durchgelesen? Vielleicht dachten sie wirklich das das hier etwas großartiges wird. Schließlich war es der Regisseur von Donnie Darko der hier das Zepter in der Hand gehalten hat. Weit gefehlt, der Film ist nichts halbes und nichts ganzes. Elendige 140 min. wird einem das auch noch zugemutet, dass ich es bis zum Abspann geschafft habe ist ein Wunder. Nein, Southland Tales hat mir nichts gebracht, dieses komische Gewurschtel kann der Regisseur behalten!

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Zitrone

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Der ganze Film ist fragwürdig. :-D Ohne den Dwayne hätte ich diesen Murks vielleicht nicht durchgestanden. ;-) :-D


Chris12zero

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... da stimm ich dir in allen Punkten zu !! ;) ^^


Lars.D

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Bewertung1.0Ärgerlich

Dieser Film ist ein peinlicher Abstieg im Vergleich zu Kellys großartigem Debüt 'Donnie Darko'. 'Southland Tales' versucht, ein ähnliches Thema auf eine pompöse und aufwändigere Art und Weise darzustellen, verliert sich dabei aber in einem affigen futuristischen Setting und einem unterirdisch schlechten Dwayne Johnson. Kelly scheitert kläglich an seinem Versuch, ein moderner Kubrick zu werden und ein zweites '2001' zu erschaffen, überzieht dabei gnadenlos die Nerven des Zuschauers in gleichem Maße wie die Länge des Films. Wenn man einen genaueren Blick auf 'Southland Tales' wirft bleibt kaum eine Idee über, die auch nur annähernd 90 Minuten füllen könnte, geschweige denn 140.

Insgesamt kann dieser Film nur als Paradebeispiel dafür dienen, dass absolut nicht alle wirren Filme gleich gute und ach-so-überwältigende Filme sind. 'Southland Tales' ist eine Schande für Kelly, die Wahl der Darsteller und lächerlich schlechten Special Effects lässt sich kaum entschuldigen, einzig der Soundtrack von Moby bringt einen kleinen Punkt ein.

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DiFichiano

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich glaube ich kann verstehen, warum dieser Film so eine mäßige Bewertung bekommt, ist es doch nur Teil 4-6, also quasi die Hälfte der Gesamtstory. Für Leute die es nicht wissen ist es schlicht und einfach verwirrend und am Ende ungenügend. Ich hatte schätzungsweise Glück und habe mich informiert bevor ich den Film sah, so hab ich mir Teil 1-3 in Form eines Comics gekauft. Und genau hier haben die Macher alles Falsch gemacht, vielleicht war es Absicht diesen Film nicht für die breite Masse zu machen und ein Versuch verschiedene Medien miteinander zu verschmelzen, aber irgendwie fehlt da wirklich die Aufklärung der Zuschauer darüber...

Aber ich appelliere an alle, lest den Comic, dann schaut euch den Film nochmals an, am besten auf englisch und dann bewertet nochmal. Und wenn es nur 1-2 Punkte besser wird, dieser Film hat es verdient.

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cruzha

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Bewertung2.0Ärgerlich

Vom Cast war ich spontan angetan - das wars dann aber auch. Völlig verquaster, verwirrter und durcheinandergeschmissener Katastrophenkompott ohne Plan und roten Faden. Den Durchblick hat man schon nach wenigen Minuten verloren, seltsam beknackte Ideen wie vögelnde Geländewagen komplettieren den Eindruck, dass man hier 140 Minuten lang brutal die Zeit verschwendet.

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aWu

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Bewertung2.0Ärgerlich

Zum Glück kam der nicht in den Deutschen Kinos...

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reveal

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Bewertung5.0Geht so

Die Handlung ist komplex und so wird sie auch dargestellt. Erst nach und nach kann man überhaupt einen größeren Zusammenhang erkennen. Das macht den Einstieg echt zäh, aber am Ende war die Geschichte doch recht interessant.
Richard Kelly zeigt hier abermals sein Talent für eindrucksvolle musikalisch hinterlegte Schwenk-Fahrt-Kombinationsszenen. (Überblick im Zeppelin, bei Donnie Darko wär mir da besonders die Partyszene im Gedächtnis) Bildlich und musikalisch gibt es allgemein nicht viel auszusetzen, auch ein Mini-Musikvideo mit zugedröhntem Justin Timberlake ist enthalten und einen Blick wert.
Insgesamt gibt es aber zu viele Durchhänger, schwache Dialoge, wirres und obskures Zeugs (ich kann ja viel Scheiß einfach hinnehmen - aber bei leuchtenden Händen, fliegenden Lastern und einem aus dem Rücken von the Rock geblutetem Gesicht hörts bei mir auch auf) und ein ziemlich hingerotztes möchtegern-philosophisches Ende.
Dann lieber nochmal "Donnie Darko" und um den Anti-Totalitären Teil auszugleichen "V wie Vendetta".

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Klopper

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tja, die Handlung innerhalb weniger Sätze wiederzugeben, ist unmöglich...
Es geht um eine fiktives Amerika nach einem Atomschlag und dem dritten Weltrkieg, das Ende der Welt, eine alternative Energiequelle, marxistische Rebellen, einen Riss im Raumzeitgefüge, Wahlkampf, totale Überwachung, Drogen, Verschwörungen, Sex, durchgeknallte Kriegsveteranen, ein hellseherisches Drehbuch und korpulierende Geländewagen.
Und sicher noch um einiges mehr, das ich vergessen habe.

Der Film ist so dermaßen überladen, dass man ihm beim ersten Sehen niemals ganz erfassen und verstehen kann. In 140 Minuten gibt es genug Ideen für einen ganzen Haufen Filme. Die sind allerdings alle irgendwie wichtig und miteinander verstrickt. Der Zuschauer muss sich mit gut 20 Figuren auseinander setzen, die alle wichtige Rollen spielen. Folge davon: Bereits nach dem Intro versteht man nur noch Bahnhof, was sich im weiteren Verlauf nur noch verschlimmert.
Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten. Der Film ist nämlich zu keiner Minute langweilig und die eigenwillige zusammengewürfelten Schauspieler (The Rock, Sarah Michelle Gellar, Sean William Scott, Justin Timberlake, Christopher Lambert, ...) machen ihren Job allesamt gut. IMO die beste filmische Leistung von Dwayne "The Rock" Johnson so far.
Alles ist so durchgeknallt, dass der Film wirklich spaß macht, wenn man sich denn darauf einlassen und den Plot mal weglassen kann.
Der gibt übrigens tatsächlich Sinn, wenn man sich das ganze nochmal anschaut und am besten noch eine Inhaltszusammenfassung aus dem Netz hinzuzieht.

Diesen Film zu bewerten, fällt echt schwer. Handwerklich ist er gut gemacht. Die Musik (von Moby) ist auch sehr stimmig. Einzelne Szenen sind sehr gut. Nur die Handlung bleibt eine Katastrophe.
Objektiv also:
5/10

Da ich persönlich aber auf irres Zeug stehe und diesen Film eher als Kunstwerk denn als Unterhaltung sehe, für mich:
8/10

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DiFichiano

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Hast du den Comic gelesen? Der Film ist ja nur Kapitel 4-6. Wenn man den Comic vorher liest, dann hat man kein Problem in den Film einzusteigen. Wahrscheinlich hat er deswegen nicht so gute Bewertungen.


random hero

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Bewertung5.5Geht so

Alles an dem Film ist so atemberaubend verdreht, ideengeladen, wirr, großartig angelegt und großartig gescheitert, dass ich es fast schon wieder gut finde. Die Schauspieler (Timberlake, The Rock??), ein wirre Handlung, das ganze Konzept! Die erste Hälfte der Handlung wird in einem eigens geschriebenen Comic erzählt, den wohl kaum jemand zu Gesicht bekommen hat. Der Film beginnt also mittendrin, VÖLLIG OHNE auch nur ein Wort über die Vorgeschichte zu verlieren. Hähhh?!? Wieso?!!

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Kevin2803

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hab den Film eigentlich nur wegen Sarah geguckt und sie war auch das Highlight. Aber der Rest vom Cast war auch nicht schlecht, mal abgesehen von Justin. Ansonsten war der Film vielleicht etwas zu lang und teilweise auch langweilig.

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mikkean

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Bewertung10.0Herausragend

"Southland Tales" ist eine Weltuntergangs-Vision, die beinahe sämtlichen Wahrnehmungs-Mustern der Zuschauer wacker Paroli bietet. Im Gegensatz zu seinem später als Kultwerk gefeierten "Donnie Darko" entsagt Richard Kelly hier zunehmend dem normalen Verständnis und öffnet eine Wundertüte, die sich gewaschen hat. Dabei verhebt sich "Southland Tales" sicherlich das ein oder andere mal an seinem Anspruch und dem filmischen Resultat. Aber was auch immer hier bemängelt werden kann, trägt genauso zur Magie dieses Overkills bei, der eigentlich niemanden kalt lassen dürfte.

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stuforcedyou

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Wahnsinn. Der HAMMER, ich dachte wirklich ich bin die einzige Person die den Film klasse findet. Darauf einen apokalyptischen Handschlag.


Sanylein

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Bewertung7.0Sehenswert

Also so ganz habe ich den Film nicht verstanden und ich denke es gibt kaum einen der ihn verstehen wird. Was Justin Timberlake in diesem Film verloren hat, habe ich überhaupt nicht verstanden. Aber ansonsten fand ich die Besetzung und den Film gut.

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