Talk to Me
Talk to Me (2007), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 12, Drama, Musikfilm, Kinostart 07.02.2008
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
91 Bewertungen
5 Kommentare
Keine
von Kasi Lemmons, mit Don Cheadle und Chiwetel Ejiofor
Petey Greene ist zu allem entschlossen, als er aus dem Gefängnis entlassen wird. Er träumt davon, Radio DJ zu werden und nichts und niemand kann ihn dabei aufhalten. Die Zeit ist reif für einen DJ wie Petey, denn unter der Oberfläche Washingtons brodelt es. Mitte der 60er Jahre: Heißer Soul, die Bürgerrechtsbewegung und der Wunsch einer ganzen Generation nach Veränderung lässt das amerikanische Establishment erzittern. Fortan redet Petey aus seinem kleinen Studio zu den Menschen über Rassismus und Bürgerrechte, über Drogen und Politik, über Gerechtigkeit und Sex. Seine Unverfrorenheit, die Dinge beim Namen zu nennen und sein beißender Humor lassen die Quoten schon bald nach oben schnellen. Sein endgültiger Durchbruch als Stimme des Volkes wird ausgerechnet am Tag der Ermordung von Martin Luther King besiegelt, wo er durch seine legendär gewordene Moderation wie kein zweiter die Stimmung der Bevölkerung trifft. Aus dem Kleinkriminellen ohne Zukunft wird schließlich eine der bekanntesten Persönlichkeiten dieser Ära mit eigener Fernsehshow und einer wachsenden Anhängerschaft. Doch Peteys innere Dämonen lassen sich nicht so einfach abschütteln und drohen, seinen Traum zu zerstören.
Handlung
Während sich die amerikanische Gesellschaft in den 60er Jahren im Umbruch befindet und nicht zuletzt Bürgerrechtler Dr. Martin Luther King um eine Gleichstellung der Afroamerikaner kämpft, sitzt Gauner Petey Greene (Don Cheadle) gerade eine Strafe im Gefängnis ab. Dort macht er sich einen Namen als DJ des Gefängnisradios, indem er zweimal täglich seinen Mitsträflingen mit seiner frechen Schnauze aus der Seele spricht und sie mit den aktuellsten Platten unterhält, die er sich regelmäßig von seiner Großmutter schicken lässt. Er hat seine Bestimmung gefunden. Als er schließlich eines Tages den Radiomacher Dewey Hughes (Chiwetel Ejiofor), der seinen ebenfalls inhaftierten Bruder im Gefängnis besucht, trifft, quatscht er ihn an. Er sei…
Petey Greene ist zu allem entschlossen, als er aus dem Gefängnis entlassen wird. Er träumt davon, Radio DJ zu werden und nichts und niemand kann ihn dabei aufhalten. Die Zeit ist reif für einen DJ wie Petey, denn unter der Oberfläche Washingtons brodelt es. Mitte der 60er Jahre: Heißer Soul, die Bürgerrechtsbewegung und der Wunsch einer ganzen Generation nach Veränderung lässt das amerikanische Establishment erzittern. Fortan redet Petey aus seinem kleinen Studio zu den Menschen über Rassismus und Bürgerrechte, über Drogen und Politik, über Gerechtigkeit und Sex. Seine Unverfrorenheit, die Dinge beim Namen zu nennen und sein beißender Humor lassen die Quoten schon bald nach oben schnellen. Sein endgültiger Durchbruch als Stimme des Volkes wird ausgerechnet am Tag der Ermordung von Martin Luther King besiegelt, wo er durch seine legendär gewordene Moderation wie kein zweiter die Stimmung der Bevölkerung trifft. Aus dem Kleinkriminellen ohne Zukunft wird schließlich eine der bekanntesten Persönlichkeiten dieser Ära mit eigener Fernsehshow und einer wachsenden Anhängerschaft. Doch Peteys innere Dämonen lassen sich nicht so einfach abschütteln und drohen, seinen Traum zu zerstören.
Handlung
Während sich die amerikanische Gesellschaft in den 60er Jahren im Umbruch befindet und nicht zuletzt Bürgerrechtler Dr. Martin Luther King um eine Gleichstellung der Afroamerikaner kämpft, sitzt Gauner Petey Greene (Don Cheadle) gerade eine Strafe im Gefängnis ab. Dort macht er sich einen Namen als DJ des Gefängnisradios, indem er zweimal täglich seinen Mitsträflingen mit seiner frechen Schnauze aus der Seele spricht und sie mit den aktuellsten Platten unterhält, die er sich regelmäßig von seiner Großmutter schicken lässt. Er hat seine Bestimmung gefunden. Als er schließlich eines Tages den Radiomacher Dewey Hughes (Chiwetel Ejiofor), der seinen ebenfalls inhaftierten Bruder im Gefängnis besucht, trifft, quatscht er ihn an. Er sei sein Mann und er solle ihm einen Job geben, sobald er seine Zeit abgesessen habe. Dewey lässt den Rabauken aber abblitzen.
Dafür staunt er nicht schlecht, als Petey – kaum entlassen – dennoch Jahre später rotzfrech in Begleitung seiner Frau Vernell (Taraji P. Henson) im Washingtoner Sender WOL AM steht und „seinen“ Job einfordert. Erfolglos fliegt er hochkant raus und bringt sogar Dewey vor seinem Boss Sonderling (Martin Sheen) in Erklärunsnot.
Ein steiniger Weg
Doch Petey lässt sich nicht entmutigen und kämpft um seinen Traum: Er organisiert tägliche Demos vorm Sender und erhält schließlich die erhoffte Chance: Er darf ein Morgenmagazin moderieren… und scheitert wegen seiner ungehobelten Sprache und seinen fiesen Witzen grandios. Dewey, der diesen katastrophalen Auftritt vor Sonderling verantworten muss, erkennt aber nun die besondere Gabe des Petey Greene: Er spricht die Sprache der Afroamerikaner Washingtons. Er gewährt ihm einen zweiten Versuch und läutet damit seinen steilen Aufstieg ein. Petey wird dank der treuen und klugen Unterstützung Deweys zum echten Radio-Star, der den dunkelhäutigen Amerikanern eine Stimme verleiht.
In einem der schwärzesten Momente der amerikanischen Geschichte, nach dem Attentat auf King in Memphis, ist es Petey, der passende und emotionale Worte für das unsägliche Verbrechen findet. Auch seiner Moderation in der er an den gewaltlosen Protest des Idols erinnert, ist es letztlich zu verdanken, dass die an den Tod Kings anschließenden Rassen-Unruhen wieder unter Kontrolle zu bringen waren.
Der Weg nach unten
Fortan ist er einer der Superstars des Landes und Dewey sein Freund und Manager. Gemeinsam arbeiten sie an Peteys stetigem Aufstieg, der ihm sogar Auftritte als Comedian und eine eigene Fernsehsendung einbringt. Aber die alten Dämonen wollen nicht vom harten Trinker Petey lassen und er verfällt in tiefe Selbstzweifel. Dewey erkennt das nicht und Ende der 70er Jahre trennen sich die Wege der beiden über Jahre durch eine Männerfreundschaft verbundenen.
Während Dewey zu seinen Wurzeln zurückkehrt, seinen alten Sender aufkauft und selbst als Moderator arbeitet, zieht sich sich Petey aus der Öffentlichkeit zurück. Es vergehen viele Jahre, ehe sich die beiden – Petey mittlerweile schwer an Krebs erkrankt – versöhnen. Es ist Dewey, der 1984 vor 10.000 Menschen eine Abschiedsrede auf den verstorbenen Freund hält.
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Kritiken zum Film:
Bei Critic.de von Welf Lindner
Ein Pressespiegel bei Film-Zeit.de
Mehr über die Person Ralph Greene in der englischen Wikipedia.
Mehr über den legendären Black Power-Bürgerrechtler und Friedensnobelpreis-Träger Martin Luther King Jr in der Wikipedia.
Quellen
Das Presseheft von Central Film.
Mehr Bilder (19) und Videos (2) zu Talk to Me
Cast & Crew
-
Kasi Lemmons
-
Don Cheadle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ralph Waldo 'Petey' Greene
-
Chiwetel Ejiofor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dewey Hughes
-
Bruce McFee
-
Mike Epps
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Milo Hughes
-
Adam Gaudreau
-
Cedric the Entertainer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) 'Nighthawk' Bob Terry
Regie
Schauspieler
-
Taraji P. Henson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vernell Watson
-
Martin Sheen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) E.G. Sonderling
-
J. Miles Dale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Programmdirektor
-
Sean MacMahon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ronnie Simmons
-
Richard Chevolleau
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Poochie Braxton
-
Martin Randez
-
Todd Schroeder
-
Vondie Curtis-Hall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sunny Jim Kelsey
-
Jeff Kassel
-
Alison Sealy-Smith
-
Elle Downs
-
Richard Fitzpatrick
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charles Sumner
-
Damir Andrei
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fred De Cordova
-
David Brown
-
Vicky Lambert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sängerin
-
Michael Genet
-
Rick Famuyiwa
- Genre
- Sozialdrama, Politdrama, Musikfilm, Biopic
- Handlung
- Freiheitsentzug, Gefangener, Gefangenschaft, Hip-Hop, Hörfunk, Konzert, Manager, Musik, Musik-Produzent, Musikfestival, Musiksendung, Radiomoderator, Radiosendung, Radiostation, Schallplatte, Soulmusik, Unterhaltungsmusik
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Talk to Me
Fans dieses Films mögen auch
Trailer zum Film Talk to Me
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (2)
Fans dieses Films gefiel auch
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Links zum Film Talk to Me
- Talk to Me: critic.de

Milk
Nach der Hochzeit
Blue Valentine
eXistenZ
Hass












Kritiken (3) — Film: Talk to Me
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenWieder einmal erscheint ein Film auf DVD, den ich mehr durchaus im Kino angesehen hätte. Durch sein spezielles Thema wird der Film zwar auch auf DVD kein Kassenschlager werden, doch hat er es verdient gesichtet zu werden. Mit Chiwetel Ejiofor, Don Cheadle und Martin Sheen durchaus prominent besetzt macht man mit "Talk to me" nicht allzu viel verkehrt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenZwar hatte Nighthawk, der Starmoderator des Washingtoner Lokalradiosenders WOL, immer zwei an der Leine, der einzig wahre Windhund im Studio ist jedoch der smarte Moderator Petey Greene. „Mister Hotel Ruanda“ Don Cheadle spielt in dem Bio-Pic „Talk To Me“ den legendären farbigen Radio- und TV-Moderator, der immerhin 2 Emmys gewonnen hat.
Petey Greene geht früh von der Schule ab, verpflichtet sich beim Militär und kämpft im Korea-Krieg. Dank einiger Drogen-Eskapaden wird er unehrenhaft entlassen und gerät erst recht auf die schiefe Bahn, so dass er für einen bewaffneten Überfall zehn Jahre in den Knast wandert. Kurz vor Ende seiner Zeit als Sträfling, die er sich als Gefängnis-DJ verschönert, beginnt der Film. Durch eine List erschleicht er sich eine vorzeitige Entlassung und geht fortan dem Programm-Macher des Radiosenders WOL auf die Nerven. So lange, bis er endlich seine große Chance bekommt: eine eigene Morgenshow.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...
Kommentar löschenNicht nur die Themen, die temporeiche Inszenierung und die fantastische und sehr präsente Soulmusik machen das humorvolle Drama sehenswert. Es sind vor allem die Darsteller, die «Talk To Me» zu einem großen Kinoerlebnis werden lassen. Don Cheadle («Hotel Ruanda») und Chiwetel Ejiofor («Kinky Boots») beweisen - unterstützt u.a. von Martin Sheen und Taraji P. Henson - wieder einmal, dass sie zu den besten Schauspielern gehören, die Hollywood momentan zu bieten hat.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (2) — Film: Talk to Me
Kommentar schreibenBenner 2012/05/19 20:34:16
Kommentar löschenTalk to me moviepilot!! The wind of change blows straight.
Danke an die Beteiligten!
Der Originaltext ist hier bei
http://www.moviepilot.de/movies/stalker/comments/527873
bei den unzähligen Kommentaren zu finden.
>>Ich habe jetzt probiert zu sammeln, zu kopieren und das ganze allgemein zu halten/formulieren.
Wie gesagt, das soll ein Gerüst,ein erster Entwurf sein, ich stelle es hier in den Stalkerkommentar zur Diskussion, zur Änderung,zur Kritik.
Es soll dazu da sein eine erste Vorstellung eines etwaigen Protestes zu repräsentieren, etwas handfestes.
Nehmt es und macht damit was ihr wollt,nehmt das ganze Ding oder Zitate/Auszüge daraus, verändert es, setzt weitere Namen darunter (also echte Namen von Usern die dies auch wollen natürlich :D),versucht es weiteren Mitgliedern die von der Idee noch nichts wissen nahezubringen.
Alles ist freigestellt.
Ich erstveröffentliche "Die Gemeinschaft" jetzt erstmal hier und warte auf Reaktionen, wie und wo es dann weitergeht, wird man sehen...
Also,das ist es:
Die Gemeinschaft
„Unter Gemeinschaft (…) versteht man (…) eine zu einer Einheit zusammengefasste Gruppe von Individuen, die emotionale Bindekräfte aufweist mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl (Wir-Gefühl)…“
Was momentan auf Moviepilot los ist könnte man runtergebrochen in ein Zitat von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach erkennen:
„ In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, daß der Teller seines Nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, außer bei den geistig völlig Blinden. Allen übrigen wird der leere Teller des Nachbarn den Appetit verderben.“
Viele Nachbarn sind gegangen, Duffy, alanger, KlapTrap, der Stalker, Tjeorrmy , Captain Knaecke und einige mehr.
Der Rest stellte nicht zuletzt durch diese Abgänge, die die Teller mit ihren Kommentaren, ihrem Witz, ihren Verbandlungen und schlicht ihrer Freundschaft füllten, fest das einiges falsch läuft auf MP, daß eben einiges aus dem Ruder gelaufen ist.
Vieles ist nicht so offensichtlich das es von allen gleich aufgenommen werden kann, eine Seite wie MP speist sich ja nicht nur aus Filmkommentaren, sie speist sich auch aus den Foren, den News, den Gästebüchern und persönlichen Nachrichten usw. und den Facebook-Freundschaften im Hintergrund (die grandiosen Bollians zum Beispiel).
Nicht jeder ist immer und überall bei diesen Möglichkeiten gleich oder überhaupt anwesend/aktiv und so gibt es sozusagen mehrere Paralellwelten unter dem Dach MP.
Durch die Entwicklungen der letzten Monate sind diese Paralellwelten allerdings in ein großes Ungleichgewicht gefallen, jede einzelne von ihnen.
Nicht zuletzt wegen der vielen Abgänge, die jede dieser Welten leerer und inhaltsloser gemacht haben.
Dazu kommt natürlich das Verhalten der MP- Redaktion oder besser noch: Ihr Nichtverhalten.
„(…) Es waren allesamt wohlüberlegte Abschiede. Abschiede von einer Website, von einer Community, von einer Institution. Es ist eine Schande, dass User, die teilweise seit über 3 Jahren aktiv die Community und somit MP mit ihren Kommentaren und Kritiken bereicherten weggehen, weil sie mit der Qualität von MP unzufrieden sind. Aber wisst ihr, was viele wirklich sauer gemacht hat? Dass ihr nicht darauf reagiert habt. Mag sein dass ihr intern darüber gesprochen hat, mag sein, dass es euch herzlich egal ist, aber dass ihr euch öffentlich nicht dazu äußerst, dass bekannte und wichtige User sich löschen, dass macht viele User traurig, das macht viele User sauer. MP, ihr gabt den Usern mal das Gefühl, dass sie wichtig sind. Mittlerweile gebt ihr vielen Usern nur das Gefühl, dass sie unwichtig sind. Klickt der nicht, klickt hält der nächste. MP es läuft etwas schief und ich hoffe inständig, dass ihr das auch erkannt habt (...)“
Ähnlich aber auch gleich wahr:
„(…)Schon nach dem Abgang von duffy und allanger hatte mp lediglich mit einer unergiebigen Eröffnung eines Treats (von Sonse) über MP-Leichen reagiert, mehr nicht. Schade. Haben die Verantwortlichen von Mp zu den jetzigen Entwicklungen irgendwo, irgendwas zu irgendjemand geäußert? Ich weiß von nichts. Komisch denn ein (kommerzieller) Erfolg von MP misst sich doch auch an der Zufriedenheit der Mitglieder...Ich weiß nicht wie MP vor 3 Jahren war, der journalistische Anspruch und die rapide Kommerzialisierung von Mp seitens der Redaktion lässt arg zu wünschen übrig. Die News sind inhaltlich, sprachlich und von der Recherche oft unter aller Sau, erinnert an 10te Klasse Hausarbeiten. Nun gut, die Praktikanten sind sehr jung und haben wenig cineastische Erfahrung, das war aber auch mal besser. Zielpublikum-orientiert ist Mp, nach Aussage des Chefs Tobias, Geld muss auch verdient werden...Seit MP seine Finger nach der USA gestreckt hat wurde die Seite deutlich kommerzieller. Was ja nicht unbedingt schlimm sein muss, wenn auch die anderen, weniger angepassten, Seiten des Films mit berücksichtigt werden würden. Hier wird oft gefleht Texte nach MP zu schicken, nur warum? Die Motivation ist einfach nicht groß wenn letztlich doch ein "guter" Text zwischen platten News und Banalitäten versumpft(...)“
Es gibt noch weitere Kritikpunkte an der Redaktion:
„(…) Wenn man sich z.B. die letzten Tage die "Titel-Seite" anschaut und die geschriebenen Artikel, frage ich mich wo ich hier gelandet bin. Journalistisch ist das nicht so dolle. Das war mal besser. Nichts gegen die jungen Autoren/innen aber für eine Kino-Seite ist das eher banal und muss professioneller betreut werden. Schau dir mal die Anzahl der Leser-Reaktionen auf die Texte an. Teilweise keine Kommentare oder nur eine handvoll. Sie gehen scheinbar an den Interessen der MPler vorbei. Auch das war mal anders. Man könnte Themen-Börsen einrichten um zu wissen worüber die Leser informiert werden wollen. Kann ja auch volle Kanne Main-Stream sein. Wie lange hat es gedauert bis mal auf das Verstauben der Clubs (Horror/SF) reagiert wurde? Warum werden News nicht mit den Clubs verlinkt? Warum werden sie nicht mit einem Admin betreut (kann ja ein User sein) ? Warum wird auf den Abgang von wichtigen MPler nicht reagiert? Warum findet kein Austausch mit den MP-Machern statt? Technische Defizite existieren immer aber bis heute(… )funktioniert nicht immer der "gefällt mir" Button. Eine Diskussion über e-Mail (!) ist total zeit verzögernd und echt old-school...Eine Ignore-Funktion wird im Forum diskutiert. Warum wird das nicht auf der Hauptseite gemacht? Transparenz, was ist geplant, Diskussion, das fehlt mir, User sollten mehr eingebunden werden. Warum keine "Kritik des Monats",mit Abstimmung? Anreize schaffen... Warum ist guggi nicht in die Redaktion aufgenommen worden, der schreibt mit Abstand die besten Texte in der Aufreger-Rubrik(…)“.
Überhaupt : Guggi (Guggenheim) !
„(…)Das Guggi damals nicht in die Redaktion aufgenommen wurde, war, ist und bleibt eine Schande! MP lebt von Filmliebhabern und sollte auch von solchen redaktionell begleitet werden. Von Praktikanten die zwar ohne Rechtschreibfehler was vor sich hintippen können, mit der Materie Film aber nichts anzufangen wissen, kann diese Seite nicht leben. Was nützt das Hirn, wenn das Herz nicht im richtigen Takt schlägt (...)?
Oder auch:
„(…)Bitte nehmt die Wünsche und Anregungen eurer User ernst! Warum kann ich meine Filmvormerkliste immer noch nicht nach Genre sortieren? Warum hängt so oft der Kommentar gefällt mir Button. Warum kann ich bei Filmen nur einen Kommentar abgeben? Warum kann ich meinen Kommentar bei einem Film nicht löschen? Viele Baustellen, für mein Geschmäckle zu viele.(…)“
Oder auch dieser Punkt, daß er überhaupt existiert ist ein Skandal!
„(…)Kleiner Einwurf zur Erklärung: Die Tilgung der User hat eher folgende Ursache. MP sucht Investoren. An die kommt man aber nur, wenn die Seite eine entsprechende Anzahl an Usern (besser Werbekunden) vorweisen kann. Denn was bringt Werbung, wenn sie keiner anguckt?
Wenn dann aber einige der User dezent von der Redaktion darauf hingewiesen werden, dass ihre präsentierte Meinung zum finanziellen Nachteil vom Modell MP gereicht, dann ist eigentlich verständlich, warum die User mit einfach stillgelegten Accounts nicht noch der finanziell orientierten Ideologie von MP einen Dienst erweisen wollen(…)“.
Und noch ein Auszug aus Stalkers „Abschied“:
„ (…) Sorry Jungs und Mädels, nun bin ich schon fast drei Jahre dabei und technisch werdet ihr wirklich immer besser, doch inhaltlich, da ist Dauermaulen angesagt und das eigentlich auf der ganzen Ebene. Gewiss, ihr wollt eine breite Masse erreichen, das wollen BILD und RTL2 auch, gewiss, ihr wollt wirtschaftlich erfolgreich sein, aber ist das nicht langweilig, unbefriedigend, gar beschämend?...Ach Mensch, wenn mp eine Frau wäre, ich wäre schon längst mit ihr verheiratet, ohne zu wissen wieso, weil ich Arbeit und Haushalt und Kinder und die Frau nur am RTL2gucken, auf Dauer geht eine solche Beziehung nicht gut.“
und vor elf Monaten
„Das erste Mal fremdschämen, hm, heute, hier, Teil einer Community zu sein, in welcher Fremdschämen Thema ist. Nennt mich stalker, aber Fremdschämen ist nichts anderes als Spott und Spott ist Erniedrigung. Schämen wir uns, weil andere nicht unserer Norm entsprechen, schämen wir uns fremd, weil andere etwas freier, weniger verklemmter sind, schämen wir uns fremd, um uns wieder mal aufzuwerten und abzugrenzen. Fremdschämen, ich nicht.(…)“
Es gibt natürlich noch einiges mehr an Unmut, an Kritikpunkten usw. aber es soll erstmal eben Erwähntes ausreichen um ganz klar sagen zu können: Hier ist der Wurm drin!
Eben nicht immer offensichtlich, eben nicht immer von allen bemerkt, aber gefühlt sogar von den Piloten die erst wenige Monate dabei sind, bei den Urgesteinen ist der Unmut wohl noch deutlich höher,sie haben den Verfall ja persönlich begleitet…
Was sagt uns das alles, welche Wege kann es geben?
Macht es noch Sinn bei MP zu bleiben?
Quo Vadis MP?
Es ist schlicht an der Zeit das die Redaktion uns sagt:
Wir sehen was ihr wollt, wir nehmen euch ernst, wir machen uns Gedanken, wir setzen uns mit euch auseinander, wir wollen das ihr gern hier seid, denn ihr seid das Herz der Seite und die Lunge durch die wir atmen.
Oder:
Wir scheißen auf eure lächerlichen Bemühungen hier etwas zu ändern, User wie ihr sind uns schlicht komplett schnurz, unsere Schäfchen wandern schon längst nach Amerika, haut doch einfach alle ab hier ,ihr vergrault uns eh nur die Kunden!
Keine Äußerung von MP bedeutet: Zweiteres!
Was wird, wohin soll es gehen?
Erst MUSS etwas von der Redaktion kommen, dann kann man weitersehen, kann überlegen ob man bleibt, ob man geht, ob man sich löscht, “Zur Ruhe setzt“ oder eben weiter Widerstand leistet.
Was klar ist : So darf und kann es nicht weiter gehen!!!
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
-Mahatma Gandhi-
Eines noch ganz zum Schluß:
Dieser Teil der Community lebt und handelt solidarisch und idealistisch, allein dies bedeutet schon das wir moralisch ganz klar gewonnen haben (als kleiner Vorgriff auf die Frage :Bleiben oder nicht).
Unterzeichnet und unterstützt von:
frenzy-punk<3 (Jean D´Arc ), Nerdkiller (Che),
Hoffman 587 (der unermüdliche Netzwerker),
Muffin Man (der Mann mit dem Plan),
Pharazon (mit Mistgabel und Fackel),Alex023 (der Aufbäumer),
Fabel (die Tatortfraktion), Benner (der Poperzenprüfer), Kinogaengerin (die kurze Unterstützerin),
Stuforcedyou( das faule Stück ;)),
styx.canamo (der Berg aus Zucker),Vier (der Tribut),
Wumz (der Kackaschreiende),
crab1973 (der schräge Vogel mit den unheimlichen Filmfreunden),
Spice Weasel (der Vermisser),
David „Noodles“ Aaronson (der Offlinige),
BigDi (der Willige),Mimuschka ( die Beitragende),
Lieber Tee (der Engagierte),dOmireLLa (die Retterin),
Joeyjoejoe17 (der Unterstützer),
Mr. Goodcat (mit Freude dabei),onyxxx11 (die Hilfeleistende), Vincent_Vega (Die unterstützende Stimme),
Hendrik (der Dabeiseiende),Reload (dat Leonie),
Geheimer333 (straight outta Bar), Coach T (der Ruhige),
Dumas (der Tänzer der Revolution),
Bandrix (der Natürlichauchmitdraufseiende),
Dr. Gonzo (der Solokämpfer), Brennegan (das Kampfbunny),
sweetForgiveness (die Sneak-Queen),
Duffy aus Walhalla & Andy Dufresne
<<
bedenklich? 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
J!GS4W 2012/05/19 20:49:49
Antwort löschenWieso stehe ich denn nicht auf der Liste? Gleich mal ergänzen!
stuforcedyou 2012/05/19 21:18:06
Antwort löschensuper Filmwahl Timo :D
Benner 2012/05/19 22:52:33
Antwort löschenDanke Stu^^
Andy Dufresne 2012/05/20 04:32:48
Antwort löschenTop Benner! :D
Talk to me!Talk to us!You,You talkin to me!? To me!
Alle 6 Antworten zeigen
The_Comedian 2012/05/29 13:26:45
Antwort löschenSehr persönlich, sehr direkt, sehr sehr gut geschrieben. Es zeigt sich aber doch, dass der Verfasser nebst oben Aufgeführten (und womöglich auch nebst einigen Anderen) diese Seite selbst gar nicht brauchen, um sich zusammengehörig zu fühlen, Meinungen auszutauschen und der Liebe zum Film zu frönen. Ich habe selbst dank MP in den letzten gut 2 Jahren viele Filme entdeckt, jedoch noch mehr unbekannte Genres & Nischen, auf welche ich alleine nie gekommen wäre, nur um längst zu merken, dass es User wie ihr seid und nicht MP mit seinen manchmal wirklich unsäglich-dilletantischen Artikeln und Foren, welche mich inspirieren, schmunzeln und bestätigend mit dem Kopf nicken lassen. Es ist nach wie vor schön, Bestätigung für seine Filmkommentare zu erhalten, auch wenn man nicht zur permanent aktiven Community oder einer Facebook-Freundschaft gehört, kein ausschweifender Forenreiter ist, weil im Alltag und auch berufsbedingt einfach die Zeit fehlt, sich etwa so zu engagieren wie beispielsweise die Bolians. (R.I.P., Duffy, du fehlst mir, ohne dass ich dich überhaupt kenne;-))
Herzlichst, Edward Blake, der Comedian:-) ... ach was, liebe Grüße, Christopher
Andy Dufresne 2012/05/29 13:51:39
Antwort löschenIm Namen der "Briefemacher": Danke Christopher für diese schönen,aufmunternden Worte!
SteveZissou 2010/08/26 23:46:26
Kommentar löschenLeider nicht viel mehr als guter Durchschnitt, was aber eindeutig dem Drehbuch geschuldet ist. Manchmal wirkt alles sehr behäbig und manchmal werden Zeitsprünge gemacht und dadurch einiges an Geschichte und Emotionen liegen gelassen. Da hätte man viel intensiver erzählen können. Schade.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten