Tatort: Borowski und der vierte Mann
Tatort: Borowski und der vierte Mann (2010), Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm
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von Claudia Garde, mit Susanne Wolff und Tonio Arango
Auf einem Landgut in der Nähe von Kiel werden in einer Tierfalle Leichenteile eines Mannes gefunden, der Mitglied einer Jagdgesellschaft war. Alles deutet darauf hin, dass ein militanter Tierschützer hinter dem Mord steckt. Aber bald findet Borowski heraus, dass die Jagdgesellschaft etwas zu verbergen hat: Ihre Mitglieder hatten das abgelegene Gut ausgewählt, um illegal Bären jagen zu können, die extra für diesen Zweck gekauft werden. Als ein weiteres Leichenteil bei einem Gerber gefunden wird, wendet sich das Blatt erneut. Ein Serienkiller scheint mit Borowski und der Polizei ein mörderisches Spiel zu treiben. Als der Wildhüter der Jagdgesellschaft in tödliche Gefahr gerät, beginnt für Borowski ein Wettlauf mit dem Killer.
Cast & Crew
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Claudia Garde
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Susanne Wolff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maja Stevens
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Tonio Arango
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wettleiter Gunther
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Jan Peter Heyne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ernst Klee
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Matthias Matschke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jochen Leonardt
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Thomas Kügel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Roland Schladitz
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Sven Pippig
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Timo Pross
Regie
Schauspieler
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Henning Sembritzki
- Genre
- Kriminalfilm
- Handlung
- Abgeschlagene Hand , Abgeschlagenes Bein, Jagd, Körperteile, Liebeskummer, Tatort
- Stimmung
- Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Tatort: Borowski und der vierte Mann
Trailer zum Film Tatort: Borowski und der vierte Mann
Leider haben wir noch keinen Trailer.
















Kommentare (3) — Film: Tatort: Borowski und der vierte Mann
Kommentar schreibenrkuehne 2011/01/05 14:00:15
Kommentar löschen*achtung ironie*Das war doch mal ein Tatort mit Hand und Fuß!*Ironie-Ende*. Natürlich nur in Form der Körperteile, die Borowski das vorgesetzt wurden. Alles andere war zäh, langweilig und ambitionslos. Vielleicht hat man sich vom großen Henning Mankell da zuviel schreiben lassen, nicht dass er kein guter Autor wäre, aber vielleicht muss er als Drehbuchautor doch noch üben. TV-Krimi ist eben nicht gleich Buch-Krimi. Vielleicht hatte er auch nur einen schlechten Tag, oder ... vielleicht ist er einfach auch nur total überbewertet. Eins von denen wird es sein.
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kronenhummer 2011/01/04 21:04:52
Kommentar löschenDer letzte Tatort 2010 durfte also vom Kieler Kommissar Borowski aufgesucht werden und war leider nach dem herausragenden Tatort der Vorwoche eine ziemliche Enttäuschung. Eine Geschichte, gesponnen um die Geschäfte der Reichen, derer die große Geschäfte um Investments in Wertpapiere und die hinlänglich bekannten Ketten- bzw. Pyramidensysteme machen und die sich auf einem Gut zu Wildtierjagden treffen. Der Zuschauer wird mit vielen potenziellen Verdächtigen konfrontiert, doch leider auch mit vielen mäßigen Dialogen, übertriebenen schauspielerischen Darstellungen, gerade bei den Gutsbewohnern und –besuchern, Filmfehlern und Logiklöchern. Das Verhalten von Borowski muss man nicht nachvollziehen, warum taucht er andauernd alleine im Gut auf? Sogar am Ende, wenn die Gefahr bewusst wird? Warum wird die Wohnung eines Opfers detailliert untersucht und gesperrt, während im Gut die Bewohner und Gäste weiter schalten und walten können, wie sie wollen?
Ein Tatort, der Potential für ein Kammerspiel im Gut gehabt hätte, aber letztendlich enttäuscht. Schade, wenn man bedenkt, dass Henning Mankell die Vorlage dieses Krimis geliefert hat. Die Handschrift ist in der Handlung und den Morden erkennbar, doch auch von den Wallander-Verfilmungen hat man schon bessere Drehbücher und filmische Umsetzungen gesehen.
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fabel 2011/01/04 21:22:14
Antwort löschenund schon wieder:
SIGNED! :)
fabel 2011/01/04 20:38:17
Kommentar löschenBorowski, Borowski – was machen sie nur mit dir?
Vor Monaten noch durftest du dich in den finnischen Wäldern verlaufen und schön schwitzen in den Saunas im Land, wo Coca Cola anders heißt als anderswo auf der Erde.
Nach dem durchaus gelungenen Ausflug in die weiten Landschaften des finnischen
Hinterlandes, skandinavisierte der Tatort auch heute wieder. Na ja, so halb zumindest. Henning Mankell, vielleicht DER Thrillerautor, steuerte die Story zu dieser großen Enttäuschung bei. Wer bei dem Duo Borowski, mal wieder brillant sympathisch von Milberg verkörpert, und Mankell auf 90minütige Hochspannung hoffte, der war schief gewickelt. Denn der Tatort lief gewaltig wieder aus dem Ruder und war der unverschämten Ökokost vom letzten Kieler Auftritt deutlich näher als dem brillanten Münchner Tatort der letzten Woche.
Da spielte Borowski mal wieder Förster, um mal sofort zu einem der wenigen Highlights der Folge zu kommen, und störte die obere 10000 bei ihrer Treibjagd nach dem langjährigen Mitarbeiter des Landguts, auf dem sich der größte Teil des Tatorts abspielte. Schüsse fielen und der langjährige Hausmeister des Landguts bekam es mit dem Schrecken zu tun, der Kommissar stürzte sich wagemutig auf den Mitarbeiter drauf und verhinderte so schlimmeres. Ja, das war es eigentlich auch schon. Ansonsten zog sich ein dicker roter Faden durch den Fall, der klischeehafter nicht hätte sein können. Denn die oberen 10000 schießen nicht nur auf Angestellte, sondern die Schönen&Reichen halten illegale Jagden auf Bären ab, die sie vorher haben extra einfliegen lassen. Sie lassen Tiere illegal das Fell enthäuten, um sich nachher in ihren Pelzen vor der Kälte zu schützen. Nicht nur als Kleidungsstück benutzt die Oberschicht, in diesem Fall bestehend aus bösen, risikobereiten Geldspekulanten, die Tiere. Nein, die armen toten Tiere stellen auch noch Schmusekissen dar, an denen man sich wie ein kleines Kind genüsslich die Nase reiben und dabei wild lächelnd scheinbar einem Orgasmus erliegen kann. Nebenbei fährt man dicke Schlitten (Autos), besitzt ein viel zu großes Haus, trägt neben den Pelzen auch noch extravagante Kleidung und Strafen der Staatsmacht scheren einen auch nicht sonderlich, schließlich hat man ja genug Geld erwirtschaftet.
Mankell bzw. der übertragende Drehbuchautor Nocke, der seine Klasse bereits unter anderem als Co-Autor für den brillanten „Entführt“-Mehrteiler im Zweiten unter Beweis gestellt hat, ließen kein Klischee aus und so veränderte sich die makabre Jagd- und Schießgesellschaft in einen Reichenclub, der übertriebener nicht hätte gezeichnet werden können.
Klausi Mausi (Borowski) besuchte aber die gut Betuchten nicht nur aus Jux und Dollerei, er hatte einen Mordfall zu lösen, denn ein Mitglied des Spaßgesellschaft hatte das Zeitliche gesegnet. Der gejagte, langjährige Mitarbeiter hatte ein Bein eines Mitglieds in einer Bärenfalle gefunden, die im Wald platziert war. Kurze Zeit später wurde auch noch die Hand eines Gerbers gefunden, der eng mit dem „Königshaus“ zusammenarbeitete. Ein militanter Tierschützer, der Jagd auf die Tiermörder machte?
Borowski ließ das die Presse wissen, doch in Wahrheit hatte er eine ganz andere Spur: Eine Wettpyramide, dessen System ich auch nach reiflicher Überlegung noch nicht so recht verstanden habe, wurde sauber abgearbeitet und nach und nach die dort aufgeführten Personen in den Himmel geführt.Gott hab sie selig. Ein wütender Schuldner war also zu suchen, dem einiges an Geld abhanden gekommen war, und der sich nun an den Übeltätern rächen musste.
Dieser Schuldner wurde ebenso mir nichts, dir nichts von jetzt auf gleich 20 Minuten vorm Ende aus dem Ärmel geschüttelt, eine Tatsache, die jeden Krimifan auf Erden erzürnt. Auch mich. So ein Überraschungstäter, völlig aus der Luft geholt, unmöglich ihn vorher zu erraten, ist eine unangenehme Sache und eine hassenswerte Wendung. Dann doch lieber der Tierschützer. Aber es sollte nicht noch bei dieser hundsgemeinen Schlusswendung bleiben, am Ende verwandelte sich der Fall in einen überkonstruierten, an Dummheit und Vorhersehbarkeit nicht zu überbietenden, Krimi, von dem man lernen konnte, dass alte Bekannte von Kommissaren nicht kurz zum: „Hi“ sagen vorbeikommen, sondern auch immer Dreck am Stecken haben. Das der Bekannte, in diesem Fall ein ehemaliger Polizist, auch noch den obersten der Pyramide kannte und dem...ach, ich lass es. Dieses übermotivierte Überbieten von Verflechtungen kann man hier nicht niederschreiben, dazu wars dann doch zu verheddert. Einfach ärgerlich, wenn man einen ansonsten recht spannenden und auch gut gespielten Fall am Ende selber so vor die Wand laufen lässt.
Eine schwache, weil unmöglich zu lösen, Lösung mit Personen, die von jetzt auf gleich auftauchen, eine klischeeüberladene Zeichnung der Leute, mit mehr Geld als normal auf dem Konto, und alte Bekanntschaften, keineswegs mit weißen Westen ausgestattet, brachten den Fall letztendlich vom sehenswerten Kurs ab und ließen ihn mal wieder abschliddern in schwache, und letztlich sogar leicht unterdurchschnittliche Fahrwasser.
20 Minuten vorm Ende ausschalten, sich selber eine Lösung ausdenken, denn Motive und Verdächtige waren genügend vorhanden, und über die ulkige Gesellschaft der Geldspekulanten lachen – dann wäre es zu ertragen gewesen, ansonsten war Mankells Tatort-Ausflug nicht mehr als grauer Tatortalltag. Dann doch lieber einen echten Wallander oder wirklich einen Ausflug in die nördlichen Länder machen. Aber skandinavisch in Deutschland? Ne, das brauche ich nicht nochmal....
Ein komischer Krimi!
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C_C 2011/01/05 04:11:15
Antwort löschendie Story war im Ansatz nicht sooo übel, nur die Auflösung war jämemrlich. Aber diese Susanne Wolff. Meine Güte, was für ein bitterbös aufspielendes Vollweib!