Tatort: Fette Hunde

Tatort: Fette Hunde (2012), DE Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm, Drama

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
5.7
Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.6
Community
54 Bewertungen
5 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie
Keine News zu diesem Film verpassen!

von Andreas Kleinert, mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär

Nach einer Heimkehrparty für den auf Afghanistan zurückgekehrten Mann ihrer Ex-Kollegin Lissy werden Ballauf und Schenk zum Tatort gerufen: Im Bunker eines alten Truppenübungsplatzes wurde die übel zugerichtete Leiche eines jungen Mannes gefunden. Schnell ist seine Identität ermittelt: Laut der Frankfurter Flughafenaufsicht war Milad Rahimi (Reza Brojerdi) zusammen mit seiner Schwester Amina (Maryam Zaree) erst vor zwei Tagen aus Afghanistan in Deutschland eingereist. Bezahlt wurde Aminas Flug von der Stiftung “Pro-Afghanistan”. Doch offensichtlich waren die beiden hier als Bodypacker im Einsatz. Die Kommissare wissen, dass sie jetzt keine Zeit verlieren dürfen: Mit den Drogen im Körper ist Amina Rahimi in großer Lebensgefahr…

  • Tatort: Fette Hunde
  • Tatort: Fette Hunde
  • Tatort: Fette Hunde
  • Tatort: Fette Hunde

Mehr Bilder (18) und Videos (0) zu Tatort: Fette Hunde


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (5) — Film: Tatort: Fette Hunde


Sortierung

RoosterCogburn

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Für die Kölner Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk ist der Tatort "Fette Hunde" ihr 55. Fall. Aber leider keiner, der an ihre früheren Krimi-Qualität anknüpft. Im Kölner "Tatort" geht es um Afghanistan-Heimkehrer, die nicht in ihre Familie zurückfinden. Lissy (Anna Loos, früher selbst Ermittlerin beim Kölner "Tatort") erwartet ihren Mann Sebastian zurück, der Übersetzer war. Aber schon bei der Willkommenparty ergreift dieser die Flucht. Die Ziele dieses Themas sind ambitioniert. Allerdings wird versucht in der kurzen Zeit so viel zu erzählen: der Afghanistankonflikt, die Personenkonstellationen, Erlebnisse und Erinnerungen, die Armut der afghanischen Bevölkerung, die dortigen Menschen die sich mit Drogenhandel den Lebensunterhalt verdienen und, und, und. Mehrere Personen stehen irgendwie miteinander in Verbindung und haben Schlüsselrollen. Doch wird das alles viel zu spät klar. Am Ende verliert es sich in einem Wirrwarr aus Unklarheiten und Verstrickungen. Warum sich das Tiermotiv bis in den Titel zieht, bleibt aber ein Rätsel. Auch verwirrt gewesen? Bei diesem "Tatort" leider kein Wunder!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Ohne Wiederkehr

Antwort löschen

Die Kölner Tatorte waren bis vor Kurzen richtig gut, aber mittlerweile sind sie ziemlich schwach und das, obwohl das Ermittlerteam mit das beste ist (neben denen aus Kiel, Münster, München und Wien))


RoosterCogburn

Antwort löschen

Batic und Leitmayr sind mir abgegangen. Die sind so langweilig geworden, die schalte ich nicht mehr ein. Und der Harald Krassnitzer als Ermittler ist ja noch schlimmer. Der is mir so unsympathisch und war nie mein Fall - nee danke.
Von den aktuellen Ermittlern schau ich andere gerne. Wie die Kölner Ballauf und Schenk, die Münsteraner Thiel und Boerne, die Stuttgarter Lannert und Bootz, die Berliner Ritter und Stark, die Bremer Lürsen und Stedefreund, die Hannover LKA-Beamtim Lindholm und den Kieler Borowski. Und mir gefällt der Frankfurter Frank Steier. Bin neugierig, wen der Sender für Joachim Król als neue Partnerin aussuchen wird. Außerdem denke ich, das in der Figur Faber (Dortmund) viel Potenzial steckt. Warum das Team allerdings gleich auf vier Ermittler vergrössert werden musste, das weiß nur der Drehbuchgott.


David "Noodles" Aaronson

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Eher schwach. Üble Kameraführung aber im Mittelteil halbwegs interessant, trotz laschen Afghanistan Plot. Das Format ist natürlich völlig überholt, wo das Ende 30 Minuten hätte lang sein müssen, gab es gerade einmal 5 runtergespulte Minuten - eigentlich unfassbar…
Ordentlich gespielt, aber gerade Dietmar Bär hätte besseres verdient.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Scipio

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Schwach, schwächer, Tatort.
Das war definitiv der vorerst letzte "Kölner" Tatort, der mir die Zeit gestohlen hat.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

filmschauer

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan und dessen Konsequenzen ist erneut ein großer Aufhänger in einem Tatort, nachdem zuletzt die SR-Ausgabe "Heimatfront" hier zugegriffen hatte. Der Punkt, dass Soldaten den normalen Alltag nicht mehr so richtig unter Kontrolle bekommen, ist ein Aspekt, der auch in "Fette Hunde" Anwendung findet. Doch gibt es diesmal auch einen prominenten Nebenplot, der ein weiteres gesellschaftliches Konfliktthema in Bezug auf Afghanistan zu Tage bringt. Sehr ansprechend aufgezogen, da der übliche Whodunit-Ansatz ein wenig hinausgezögert wird, nach durchzechter Nacht unserer beiden Ermittler dann aber doch unfreiwillig zu ihrer Arbeit zurückbringt. Es handelt sich also wieder um ein seltsames Gemisch aus Krimi und Drama, jedoch verzettelt sich das Drehbuch leider zusehends in einem schwer nachvollziehbaren Personengeflecht, wodurch zu viele Nebenkriegsschauplätze (nein, das sollte jetzt kein Wortwitz werden) entstehen, ohne sie genügend zu motivieren (exemplarisch sei hier Brandts Sohn genannt). Auch der Krimianteil leidet darunter. Ballauf und Schenk stolpern förmlich durch diese Geschichte und wissen trotz des Ernstes, der hier anscheinend propagiert wird, immer ihre Sprüche und altbekannten Verhaltensweisen wiederzugeben - wirklich böse wird man den beiden wohl nie so richtig. Fast konträr dazu erscheint es allerdings, wenn der obligatorische Schlusspunkt einer jeder Folge aus Köln ausgelassen wurde, was wiederum zum sowieso gehetzt wirkenden Finale passt. Kurzum: Viel gewagt, wenig gewonnen.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

frank-br

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Die Schauspieler waren wie üblich gut, das Drehbuch eher langatmig. Irgendwie sollte man langsam mal wieder zur klassischen Krimihandlung zurückkehren. Wer einen Film mit hauptsächlich problembeladenen Personen sehen will, der greift eigentlich nicht üblicherweise zum "Tatort", sondern eher zum Sozialdrama. Hoffentlich zieht sich diese neue Art nun nicht durch alle neuen Tatort-Folgen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch