The Boss of It All

Direktøren for det hele (2006), DK
Laufzeit 98 Minuten, Komödie, Kinostart 15.01.2009

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7.1 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Lars von Trier, mit Jens Albinus und Peter Gantzler

Der Besitzer eines IT-Unternehmens will sein Geschäft verkaufen. Das Problem dabei ist, daß er damals, als er angefangen hat, einen Chef erfunden hat, hinter dem er sich bei seinen unpopulären Entscheidungen verstecken konnte. Nun aber wollen potentielle Käufer mit diesem Chef verhandeln, daher muß der Besitzer einen gescheiterten Schauspieler anstellen.

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Kritiken (4) — Film: The Boss of It All

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

Zur Verabschiedung entschuldigt sich von Trier bei allen, die mehr, und bei allen, die weniger erwartet haben. Wer mit dem Gezeigten zufrieden sei, habe es auch verdient. So bleibt sich von Trier auch in «The Boss of It All» treu und führt wieder einmal sein meisterhaftes, avantgardistisches Spiel auf allen Ebenen vor.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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7.0Sehenswert

Wer nun allerdings glaubt, der Däne führe eine große moralische Botschaft oder gar eine breit gefächerte Kapitalismuskritik im Schilde, der sich vor allem mit all seinen eigenen Erwartungen und Haltungen konfrontiert und vorgeführt. Denn im Verlauf des Films erweisen sich alle Figuren als derart überzeichnet und zugespitzt, dass sie zur Reflektion nicht im Geringsten taugen. Was wir zu sehen bekommen, ist ein Schauspiel. Doch vor allem sind wir es selbst, die wir sehen, unsere verzweifelte Suche nach Sinn und Botschaft, nach einer Autorität, die uns die Welt erklärt.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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9.0Herausragend

[Es ist] beglückend zu sehen, wie hässlich "The Boss of it all" ist, wie unansehnlich, wie krumm und schief und verwaschen und wirklich gar nicht schön anzusehen! Und wie großartig, wie schlau, wie lustig, wie durchgedreht! Hässlich ist der Film, weil die Wirklichkeit des Wirtschaftsalltags, die er schildert, selbst hässlich ist. Aber wie weit das in der Ausführung von allen Realismuskonzepten entfernt bleibt, wie viele Volten es schlägt, wie wenig es vor der Gemeinheit zurückschreckt und auch vorm Sadismus!

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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6.0Ganz gut

"The Boss of it all" ist kein groß-wichtiger Von-Trier-Film. Es ist eine Fingerübung fürs dänische Fernsehen, die ihren Weg zum Festival in Venedig und in die deutschen Kinos ohne das Lars-Prestige nicht gefunden hätte. ... Der Meister befindet sich in spielerischer Stimmung und probiert für sich (und an uns) eine neue Kameratechnik namens "Automavision" aus: Ein Computerprogramm verändert während der Szenen die Anfangskameraposition willkürlich, so dass sich die Schauspieler während des Spielens nie sicher sein können, mit welchem Ausschnitt sie im Bild sind, und ob überhaupt - was natürlich Auswirkungen auf ihre Spielweise hat. Ein hübsches, kleines Experiment.

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Kommentare (12) — Film: The Boss of It All

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Ekenekepenh

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Bewertung1.5Ärgerlich

Ich habe Exentriker des Films immer geliebt:Faßbinder,von Praunheim,Visconti,Pasolini undRuss Meyer.Aber Lars von Trier wird mit Sicherheit nie zu meinen Favoriten zählen.Der Film ist demaßen verwirrend und der Hauptdarsteller wirkt manchmal wie Kai aus der Kiste.
Auch nervt der ständige Schnitt und manchmal habe ich mich gefragt,was dieser Mupitz uns denn eigentlich sagen soll? von Trier mag ja ein Genie sein,aber zu denen gehört ja auch,daß sie meist verkannt werden und in diesem Fall bekenne ich mich voll dazu.

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frank-br

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Idee des Films fand ich klasse. Die Umsetzung leider nicht ganz so klasse. Deshalb meine ich: Man kann den Streifen ansehen - wenn nicht, hat man aber auch nichts wesentliches versäumt.

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Hendrik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einfühlsam oder eiskalt, Kapitalist oder Schauspieler, Freunde der leichten Muse oder Arthouse-Crowd - ein Happy-End kann genauso im Auge des Betrachters liegen wie die Genre-Entscheidung Komödie oder Tragödie, obwohl die beiden wiederum doch scheinbar so weit entfernt sind wie Island von Dänemark. Letzten Endes ist aber nur eine Frage entscheidend: Wer kriegt hier am meisten sein Fett weg?

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dbeutner

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach der recht großen Enttäuschung über Melancholia musste ich meine (eigentlich sehr erfolgreiche und gute) Beziehung mit Lars von Trier irgendwie retten. Er konnte nicht auf einen Rotwein vorbeikommen, das hätte sicherlich auch funktioniert, aber stattdessen habe ich dann "Direktøren for det hele" gesehen, der war mir seinerzeit entglitten und später nicht mehr präsent.

DAS ist (für mich) Lars von Trier. Ein klein bisschen (bitte nicht überbewerten) "Epidemic als Komödie" - bezogen auf alle selbstreferentiellen Elemente. Es ist die Lust am Experiment, daran, dass eine Inszenierung des Absurden Theaters eben auch gleich verspricht, Konventionen nicht einhalten zu müssen. Und damit einfach eine Art "absolute Freiheit" genießen zu können, gegen Argumente wie "das macht jetzt aber doch gar keinen Sinn" / "das ist aber total übertrieben" gefeit zu sein. Und Spaß haben zu können.

Schnitt und Kamera sind halt gewöhnungsbedürftig, aber wer ein positives Verhältnis zu den Dogma-Filmen hat, den wird nichts daran stören, sondern nur interessiert zuschauen. Ob die Bildausschnitte nun zufällig sind oder auch das nur wieder ein Spiel LvT's, der am Ende doch alles kontrolliert hat - Theoriediskussion, die ich nur am Rande interessant finde.

Trifft meinen Humor sehr, erinnert in der isländisch-dänischen Konfrontation an Dr. Helmer in "Geister", und auch die Zwischensequenzen mit LvT selbst passen in das Schema.

Am Ende scheint es auf eine einfache Formel zu bringen zu sein: Nehmt LvT alles Geld für die Ausstattung des Films (teure Highspeedkamera, Spezialeffekte, "große" Orte), DarstellerInnen dürfen ruhig "teuer" sein (müssen sie aber nicht!), /dann/ ist LvT gezwungen, seine Kreativität auszuleben, dann wird sein Humor geweckt, dann wird es spannend.

---

Nachtrag: Nach zweiter Sichtung auf 8.5 Punkte erhöht, mit der Tendenz noch höher zu gehen. Hatte bisher nur schlechte englische Untertitel, nun die DVD mit hoffentlich besseren deutschen Untertiteln bestellt. Es steckt wirklich eine Menge drin in dem Film, viele Themen werden auf zynisch-böse Weise, aber mit dem Lausbuben-Humor von LvT angerissen. Durchgehend eine große Freude - und ein Film, den man auf jeden Fall immer wieder sehen kann. Auch darstellerisch verdammt überzeugend (alleine schon der Übersetzer, großes Nebenrollenkino!).

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dbeutner

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http://www.slashcam.de/news/single/Automavision--Computer-als-DoP-7315.html - ob man das so "muss" sei mal dahingestellt, aber wirklicg gestört hat es mich nicht.


Jack_Torrance

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Bewertung9.0Herausragend

Lars von Trier, Lars von Trier, Lars von Trier ! Die einen lieben, die anderen hassen ihn. Für die einen Genie, für die anderen Stümper. Auf keinen anderen (noch lebenden) Regisseur trifft der Begriff "kontrovers" so zu, wie auf ihn.

So genug der oberflächlichen Einleitung, die zeigt, dass mir bisher nichts vernünftiges einfiel - kommen wir zum Wesentlichen:
Man hat von der ersten bis zur letzten Einstellung das Gefühl, dass der gute alte Lars, den wir eigentlich nur durch deprimierende Meisterwerke wie "Breaking the Waves" kennen, sich ENDLICH mal zurücklehnte und wie durch Fingerschnipsen "The Boss of it all" herzauberte (tadaaaa).
Schon zu Beginn, als Lars die Hauptfigur Kristoffer als gescheiterten, selbstgefälligen Schauspieler vorstellt, bekam ich das Gefühl "Das wird ein Spaß !" Ich wurde nicht enttäuscht !
Lars von Trier karikiert hier nämlich gekonnt Selbstgefälligkeit, Arroganz, Konfliktscheue, den Dogma-Film und sich selbst, nicht in Form einer dezenten Satire, sondern in Form einer urkomischen Komödie.
Wenn Kristoffer bei einer Sitzung blöd in die Ferne blickt und dabei Worte wie Offshoring oder 20/15 vor sich hinbrabbelt, oder wenn der cholerische Gorm mit Wahnsinn in der Stimme "Im Herbst ist es schwül !" sagt, dann muss ich einfach lachen. Der Film brachte mich schlicht und ergreifend zum lachen. Hätte nie gedacht, dass es ausgerechnet Lars von Trier hinbekommt.

Am Ende stellt sich bei mir die Frage: Wenn Lars von Trier "so mal eben" eine geniale filmische Perle herzaubert, heißt es etwa er ist wirklich ein Genie wie es im Buche steht ??? Vielleicht sogar wirklich einer der besten Regisseure aller Zeiten ??
Diese Frage beantworte ich konsequent dezent mit "Ja !"

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Jenny von T

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Großartig. Chapeau! :-)


Jack_Torrance

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@dbeutner:
Geister habe ich noch nicht gesehen, aber Kennzeichnungen wie "skandinavischer Twin Peaks" machen mich schonmal neugierig.
@Jenny:
Danköööö :D


f0rc3

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Bewertung5.5Geht so

Schade, mit der Story hätte man noch sehr viel mehr reißen können. Der Film hat mich an machen Stellen zwar zum Schmunzeln gebracht, aber mehr war es leider auch nicht.

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momopipi

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du hast ja auch keine ahnung von filmen!
dass wir 79% übereinstimmung haben, liegt nur an der mentalen bindung zwischen uns xD
an der stelle nen gruß an deine freundin!


Sigmund

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Bewertung7.0Sehenswert

Nettes Schelmenstück des alten Provokateurs, ironisch, dreist, gewitzt und komisch, liebenswert verspielt, fein absurd und trotz fehlender "Bilder" kurzweilig, Candy fürs Hirn allemal, unaufgeregt & dänisch lässig hoch zehn, in den hippsten Werbeagenturen wahrscheinlich sehr beliebt, sehenswert, nimmt sich selbst so wenig ernst dass es fast schon wieder Attitüde wird.

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Jujji

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich habe noch nie einen so schlecht geschnittenen Film gesehen, die Story ist aber echt klasse.

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MrUgly

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Bewertung7.0Sehenswert

sensationell absurd. der humor ist zum schreien. der schonrnsteinfegermonolog reißt alles am ende raus.

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Kubrick_obscura

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Bewertung5.0Geht so

Natürlich ist Lars von Trier ein Genie und vorallem auch ein hervorragender Regisseur, der Schauspieler an ihre Grenzen bringen kann. Das die Schauspieler in dieser Office-Comedy auf hohem Niveau agieren steht also außer Frage.
Auch die Handlung ist gut und wirklich clever, ganz besonders als sich alles zum Ende noch zum "guten" wendet, musste ich lachen, wie absurd das ist. Größenteils ist dieser Film auch absurd. Es ist absurd die Kamera von einem Zufallscomputer steuern zu lassen. Es ist absurd dabei dann einen neuen dänischen Rekord im Verbrauch von 35mm-Filmmaterial aufzustellen. Aber wie schon bei Dogville und seiner Dogma-Phase zeigt uns von Trier wieder wie unnötig eine perfekte Kadrage ist. Die Geschichte fließt, zwar schleppend, mit einer übermäßig depressiven Bildsprache (Thats a comedy man!!), aber sie wird durch die UNperfekte Form nicht korrumpiert.
It`s all about the Story. Das hat uns der Regisseur schon in seinen vorherigen Werken gezeigt, nur da war die Handlung dem ausgestellten Amateur-Technik-Niveau überlegen. So eine Symbol-schwere Tragödie wie die in "Dogville" brauchte auch einen enormen Verfremdungseffekt (Kreidestriche) um nicht unglaubwürdig zu werden. So verrückt wie das jetzt klingt.
Hier verhebt sich Trier aber. Die geniale Erfindung der Automavision-Technik triumphiert über die Handlung. Sie behindert sie zwar nicht, aber sie wirkt wie der einzige Grund sich diesen Film anzugucken.
Auf irgend eine Art und Weise ist von Trier also wieder zum Formalismus übergegangen, ohne das wir es gemerkt hätten.
Er steht somit jetzt seiner E-Trilogie näher, als z.B. "Breaking the Waves". Demnächst kommt mit "Anti-Christ" ein neues Von-Trier-Werk in die Kinos, dass sich endgültig dem Formalismus verschrieben zu sein scheint. Der große auteur ist wieder bei seinen Anfängen, hoffentlich tischt er uns nicht wieder die selben Geschichten auf und dreht sich weiter um sich selbst.

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mister mo

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Film, wenn man die Alternativen bedenkt, die sonst noch im Kino laufen. Ein schlechter Film, wenn man weiß was Herr von Trier eigentlich leisten könnte!
Mit doppelt so vielen Schnitten wie jeder Blockbuster wird es mit der Zeit etwas mühsam, diese leichte aber sehr treffende Parodie (die gar keine sein soll, wie uns der Regisseur zu Beginn versichert) zu verfolgen, erst recht, wenn das Schul-Dänisch nicht mehr das allerbeste ist und man deshalb gezwungen ist hin und wieder einen Blick auf die Untertitel zu werfen (was natürlich noch 10mal besser ist als eine mögliche Synchronisation). Auch eine gewisse Selbstverliebtheit vom alten Lars scheint sich zu zeigen, seit er Kreidestriche auf den Boden malt und nun noch ein letztes Mal an die gute alte Dogma95 Zeit erinnert. Ich sage es nicht gerne, aber ich befürchte, dass Lars von Trier so langsam wohl der untergehende Stern am Filmhimmel ist - und umso mehr hoffe ich, dass ich daneben liege!
Unterm Strich: wenn auf "The Boss of it all" nicht 'von Trier' draufstehen würde, wäre meine Bewertung um einiges schlechter ausgefallen. Aber am Ende retten zwei tolle Hauptdarsteller (Albinus und Gantzler, die beide schon mit Dogma-Produktionen vertraut sind und dort auch eine gute Figur machten, Albinus als Wirbelwind in "Idioten" und Gantzler als heimlich-stille Hauptfigur in "Italenisch für Anfänger") und das isländische Urgestein Fridriksson den schönen Filmabend.

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noodlesbar

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Bewertung5.5Geht so

Ja, man musste hin und wieder lachen... aber insgesamt hab ich mich doch zu oft gelangweilt und war froh, als der Film vorbei war. Und natürlich waren auch ein paar interessante Ideen drin, und wenn dieser Film ein Projekt einer Schülerklasse gewesen wäre, hätte ich diese Schülerklasse wegen ihren Mutes und ihrer Ideen auch gelobt, aber von einem Lars von Trier erwartet man nach so vielen tollen Filmen nun mal etwas mehr, als nur eine unkonventionelle Story und Regie mit irgendeiner neuen Schnitttechnik, die eher ziemlich nervig war...
Auf der anderen Seite wäre man dem Film erst gar nicht so wohlwollend begegnet, wenn er nicht von Trier wäre, und hätte sehr viel mehr Kraft aufbringen müssen, sich ersteinmal auf diesen Film einzulassen. Insofern wäre eine Bewertung sogar vielleicht noch schlechter ausgefallen, wenn er nicht von Trier wäre.

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