The Statement

The Statement (2003), FR/US/CA
Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 23.06.2005

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5.5 Kritiker
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mit Michael Caine und Jeremy Northam

Frankreich, 1992. Als eiskalter Komplize des Vichy-Regimes war Pierre Brossard (Michael Caine) 1944 im besetzten Frankreich an der Ermordung von sieben Juden maßgeblich beteiligt. Nie wurde der Kriegsverbrecher für seine Taten vor Gericht gestellt und lebt seitdem anonym ein friedliches Leben unter dem Schutz rechtsgerichteter Gruppierungen innerhalb der katholischen Kirche. Da ermöglicht eine Gesetzesänderung der ehrgeizigen Richterin Livi (Tilda Swinton) und ihrem Helfer Colonel Roux (Jeremy Northam) eine erneute Untersuchung der Untat. Dazu muß Brossard verhaftet werden. Diesem gelingt es jedoch ein ums andere Mal, den staatlichen Ermittlern zu entkommen, während er gleichzeitig von geheimnisvollen Auftragsmördern verfolgt wird. Das Netz der Exekutive zieht sich langsam um Brossard zusammen und auch die Killer haben seine Spur längst aufgenommen.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: The Statement

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

Ein Film über Nazis, aber ohne Deutsche? Ich bin versucht „erfrischend“ zu sagen, doch scheint mir diese Vokabel in diesem Kontext ein wenig fehl am Platz. Der Franzose Pierre Brossard (Michael Caine) kollaborierte im zweiten Weltkrieg mit den Deutschen und war für die Hinrichtung von sieben Juden verantwortlich. Das Vichy-Regime ist mit Sicherheit kein Ruhmesblatt der französischen Geschichte. Viele Kollaborateure, die Schuld auf sich geladen hatten, wurden nach 1945 nicht zu Rechenschaft gezogen, so auch Brossard der sich jahrzehntelang im Schutz der katholischen Kirche im Verborgenen halten konnte. Eine Änderung der französischen Gesetze führt dazu, dass die engagierte Staatsanwältin Annemarie Livi (Tilda Swinton) sich an seine Fersen heftet, doch sie ist nicht die Einzige die Brossard auf den Spuren ist. Man muss es ganz deutlich sagen, es gibt eigentlich nur einen Grund warum dieser Film zu empfehlen ist, der ist dann dafür aber auch Gewichtig: Michael Caines Verkörperung des tiefgläubigen, gleichzeitig aber auch sehr gerissenen Verbrechers, ist wirklich als Erstaunlich zu bezeichnen. Eindrucksvoll gelingt es ihm, die innere Zerrissenheit dieses Menschen vor Augen zu führen, die sich somit durch den ganzen Film zieht. Das ganze „Drumherum“, die Geschichte um die Staatsanwältin, der Gruppe die Brossard nach dem Leben trachtet, die Rolle der katholischen Kirche, vermag indes nicht wirklich zu fesseln. „The Statement“ hat eindeutige Längen, die nicht zu leugnen sind, dennoch kann man den Film bei vorhandenem Interesse für das Thema und wegen der Performance von Caine durchaus eine Chance geben.

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Kommentare (5) — Film: The Statement

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Michael Caine spielt wie immer sehr gut und glaubwürdig, aber der Film hätte ein wenig mehr Spannung vertragen können, denn die Thematik ist durchaus interessant.

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patcharisma

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein relativ unbekanntes, tiefsinniges, ruhiges, sehr atmosphärisches und doch extrem spannendes Thrillerdrama mit guter Schlusspointe. Das Gespann Caine/Tilda, die sich im Film eigentlich nie begenen, ist ganz gross. Sie sollten unbedingt wiedermal was zusammen machen.

Die viel zu wenig thematisierte Rolle der Kirche während & nach dem Krieg schlägt es für mich raus. Unbedingt Interview mit Norman Jewison anschauen!

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maslobojew

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist ein beeindruckender Film über die schon oft thematisierte (Nazi-)Vergangenheit, die die Verbrecher einholt, egal wohin sie sich verkriechen. Nicht effekthascherisch inszeniert, sondern ganz auf die innere Befindlichkeit, der nicht mit sich im Reinen lebenden Hauptfigur gerichtet. Das macht Caine als Darsteller sehr überzeugend.

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Iwan Goratschin

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Bewertung5.5Geht so

Der Film lief im Fernsehen unter dem Namen "Am Ende einer Flucht"

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kalllo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

der film ist ansprechend, ein grossteil der punkte geht allerdings an die schöne provence...

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