Die geheimnisvolle Fremde

The Woman in the Fifth (2011), FR/GB/PL Laufzeit 83 Minuten, FSK 16, Thriller


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7.0
Kritiker
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5.0
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46 Bewertungen
8 Kommentare
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von Pawel Pawlikowski, mit Ethan Hawke und Kristin Scott Thomas

Der amerikanische Schriftsteller Tom Ricks (Ethan Hawke) zieht nach Paris, um seiner Ex-Frau und Tochter näher zu sein. Doch seine Ex-Frau will keinen Kontakt mehr zu ihm, er wird beraubt und landet schließlich in einem schäbigen Vorort-Hotel. Um die Miete für sein Zimmer bezahlen zu können, nimmt er einen Job als Nachtwächter an. Eines Abends lernt er eine mysteriöse, wunderschöne fremde Frau (Kristin Scott Thomas) kennen. Schon bald beginnt Ricks eine leidenschaftliche Affäre mit der schönen geheimnisvollen Fremden, die einige unerklärliche Ereignisse mit sich bringt… als hätte eine obskure Macht, die Kontrolle über sein Leben übernommen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Die geheimnisvolle Fremde
Genre
Thriller
Zeit
2011
Ort
Flugzeug, Paris
Handlung
Affäre, Alleinerziehende Mutter, Bar, Café, Eule, Frau verführt Mann, Getrennte Familie, Identität, Kellnerin, Kindergarten, Mord, Persönlichkeitsstörung, Schizophrenie, Schriftsteller, Selbstmitleid, Suche nach Mörder, Suizid, Vater-Tochter-Beziehung, Verbrecherbande
Stimmung
Aufregend
Produktionsfirma
Haut et Court

Kommentare (8) — Film: Die geheimnisvolle Fremde


Sortierung

Filmkenner77

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Bewertung2.5Ärgerlich

"Die geheimnisvolle Fremde" ist ein Rätsel. Ein Rätsel, bei dem man sich unweigerlich die Frage stellt, was uns der Regisseur mit diesem Streifen verdeutlichen wollte. Eines gelingt dem Regisseur jedenfalls: Einen 80minütigen Film trotz guter Schauspieler wie Ethan Hawke und Kristin Scott Thomas dermaßen spröde und langweilig zu inszenieren, dass auch der letzte Zuschauer nach einer Stunde verzweifelt aufgibt, noch daran zu glauben, dass so etwas wie Spannung oder Sinn in die Geschichte Einzug hält. "Die geheimnisvolle Fremde" ist weder das überzeugende Drama eines Mannes in Paris, den Seelenqualen peinigen noch ein packender Psychothriller, der die Zuschauer in den Bann zieht. Alles in allem ein Fragment zwischen Realität und Phantasie, verkopft und alles andere als auch nur ansatzweise unterhaltsam.

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chmul_cr0n

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mysteriös, mysteriös. :D
Hat sich ein bisschen angefühlt wie ein Murakami-Roman oder sowas.

Aber echt geil gemacht von Kristin Scott Thomas! (Für Eindeutigkeit dieses Lobes wird nicht garantiert.) :)

Komisch, dass so viele den nicht mögen.
Wenn man bedenkt, wie geil er ist. :>

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Co-Pilot

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Bewertung2.5Ärgerlich

Wie immer startet jeder Movie bei mir mit 5 Punkten; für Ups & Downs gibts dann halt Abzug oder Bonus.

...30min vorbei; es zieht sich, leichte langeweile kommt auf - bisher 2 mal gelacht(!) und die (einzig) spannende Frage was sich wohl in dem "Bunker" abspielen mag...

...60min vorbei; kurz mal eingenickt. Die vergangenen 30min wurden ausschließlich mit dem Aufriß von Ladys zwecks Sex und Küsserei verbracht (von E.Hawke, nicht von mir)...

...78vorbei - Film zu Ende - zum Glück. Nachdem der Film ab min60 Fahrt aufzunehmen schien, ging es danach nur noch steilst bergab. Unlogische Elemente en Mass, keinerlei Antworten auf die wenigen Fragen welche mir der Film stellte ("Bunker"), vertanes Potential einer teils interessanten Story, und auf einmal Ende. Wie bemerkt - zum Glück.

Fazit:
Die gehemnissvolle Fremde ist mit 5 Punkten gestartet - und kommt mit 2,5 Punkten so grade über die Ziellinie. Muss man sich wirklich NICHT antun. Ärgerlich.

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annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Dreckiger, düsterer, stimmungsvoller Paris-Verzweiflungs-Melancholie-Thriller, in dem sich die Realitätsebenen verschieben. Ruhig, langsam und schön gespielt von Ethan Hawke und Kristin Scott Thomas. Und mehr muss man nicht wissen, dies ist ein Film, dessen Plot man selbst aufdecken sollte.

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movieminister

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Bewertung3.0Schwach

Ca 60 Minuten passiert so gut wie nichts. Man kann höchstens einen amerikanischen Autor Sereotypen mit Sakko und Ray Ban Nerd-Gestell als Trottel im bösen Europa betrachten. Huch, beim Einpennen im Bus beklaut worden, na das wäre in Chicago nicht passiert. Langweilige Literatenparty mit Blick auf den Eiffelturm. Genial! Gammlige Absteige mit polnischem Model als Ehefrau des marrokanischen Bosses. Jesus! Zum Glück sprechen alle feinstes American English, alle in Paris!, oder der Schriftstellertrottel hat einen Crashkurs in Französisch gemacht oder die Synchro hat darauf gepfiffen und jedem ne saubere deutsche Stimme verpasst, egal wie, auch wurscht.
Die letzten 25 Minuten passiert dann irgendetwas, was der Protagonist allerdings nicht kapiert. Der Zuschauer übrigens auch nicht. Ob es der Regisseur wenigstens verstanden hat, wird man wohl nie erfahren.
Die übliche Mystery Sosse aus Eulenbildern, verschwommenen Waldszenen und Nerv Musik ist leider langweilig und einfallslos, dafür gibt es auch keinen Punkt. Fürs Darstellerische auch nicht, was soll man denn schon machen, 1. als Mann: ausdruckslos durch die Brille glotzen und sich wundern und 2. Als Frau: immer schön sachte grinsen und an die Gage denken, da kann man halt nix falsch machen wenn man nicht durchs Drehbuch steigt.
Die 3 Punkte gibt es für den Toten mit der Klobürste im Maul, diese lustige und deplazierte Szene hat, schätze ich, wohl der Assi reingeschmuggelt um nicht am Set schon einzupennen.

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Co-Pilot

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Hervorragend beschrieben - treffender geht kaum. Dein Komment war besser als der ganze Film (ausser die von dir schon angesprochene Klobürstenszene). Was auch noch gut war - als der Nerd auf die Straße kommt und schreit, der Passant war geil...


Michael1972

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Titel macht neugierig, der Fim enttäuscht.

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Martin Quilitz

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Bewertung3.5Schwach

Tja, ich weiss nicht was man von diesem Film halten soll. Komisches Ende....

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Kana

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Bewertung5.5Geht so

Literaturprofessor und Gelegenheitsschriftsteller Tom Ricks reist nach Paris, in der Hoffnung die gescheiterte Beziehung zu seiner Ex-Frau aufarbeiten und somit mehr Zeit mit seiner Tochter verbringen zu können. Im Bus beraubt, landet er in einem schäbigen Hotel und übernimmt einen zwielichtigen Job als Nachtwächter um über die Runden zu kommen. Auf einer Party trifft er auf die mysteriöse Schönheit Margit...
Enttäuscht Ethan Hawke oftmals mit seiner Rollenwahl bzw. den jeweiligen Filmen, ist sein Spiel stets mitreißend. Grandios verkörpert er den ambivalenten Part des zerknitterten, verzweifelten Vaters, in Unsicherheit und Unklarheit über sein eigenes Wesen. Kristin Scott Thomas als die geheimnisvolle Fremde wirkt deplatziert und unterfordert. Ihre Rolle gibt nicht viel her, zudem erscheint sie zu vage und konfus.
Regisseur Pawel Pawlikowski gelingt es in düsteren Bildern und mit wenigen zurückhaltenden Musikelementen eine unbehagliche Stimmung zu generieren, welche Potenzial in sich birgt. Dieses wird jedoch zum Ende hin durch abstrus wirkdende Entwicklungen verschenkt. Mag sich auch alles wie erwartet fügen, wird der Zuschauer dennoch ratlos und unbefriedigt zurückgelassen.
Zum Haare Raufen.

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Co-Pilot

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Ok, schauspielerisch pflichte ich dir bei - aber als Zuschauer will man doch auch gut unterhalten werden & keine Schauspielkunst ohne Sinn & Hintergrund analysieren... - Frage weil du trotz deines letzten Satzes dennoch 5,5 Points vergibst?


Kana

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empfinde den Film bis zum letzten Drittel als atmosphärisch sehr gelungen und gut gespielt. Zudem erscheint er anders als das Genre-Übliche.



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