Then She Found Me - Manchmal kommt alles auf einmal ...

Then She Found Me (2007), US
Laufzeit 100 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie

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7.2 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
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von Helen Hunt, mit Helen Hunt und Colin Firth

Die 39-jährige Lehrerin April wünscht sich um alles in der Welt ein Baby. Sie ist verheiratet mit ihrem Kollegen Ben. Ihr Kinderwunsch scheiterte bislang an ihrem hartnäckigen Ehemann, der partout nicht erwachsen werden wollte. Jetzt, an der Grenze zu den Vierzigern spürt sie, das alles, was sie noch zur Vervollständigung ihres Lebens braucht, ein Kind. ist. Angesichts ihres schon fortgeschrittenen Alters, raten ihr ihre Freunde und Verwandten, ein Kind zu adoptieren, vielleicht aus der Dritten Welt, aus China oder so. Dies widerstrebt ihr aber ziemlich, da sie selbst adoptiert wurde und die Beziehung zwischen einem Kind und seiner natürlichen Mutter erleben möchte. Ihr Gefühls- und Lebenschaos wird perfekt, als sich auch noch ihr Mann Ben von ihr trennt. Jetzt steht sie da, mit ihren 39 Jahren, ohne Mann und ohne Kind, und der Traum vom Familienglück ist in weiteste Ferne gerückt. Obwohl sie glaubt, dass es nun eigentlich nicht mehr schlimmer kommen kann, passiert genau das: Ihre geliebte Adoptivmutter stirbt. Aber als wäre das nicht genug des Schicksals, taucht nun auch noch eine wildfremde Frau namens Bernice Graves auf, die behauptet ihre biologische Mutter zu sein. Die extrovertierte Bernice ist eine lokale Fernsehgröße und das komplette Gegenteil ihrer Tochter: Sie stellt April mit ihrer Offenheit vor Probleme, wie sie ihre neu gefundene Mutter behandeln und in ihr Leben einfügen soll. Zudem lernt April auch noch den sympathischen Frank kennen, den allein erziehenden Vater eines ihrer Schüler. Nun muss sich April vergewissern, was sie wirklich will.

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Kritiken (2) — Film: Then She Found Me - Manchmal kommt alles auf einmal ...

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7.0Sehenswert

Für eine munteres Auf und Ab der Emotionen ist durch die komplexen Verknüpfungen der Figuren schon einmal ausreichlich gesorgt. Die getroffenen Entscheidungen sind dabei nicht immer ganz nachvollziehbar. Dennoch oder vielleicht gerade deshalb wirken die einzelnen Szenen fast schon wie beiläufig beobachtete Momente aus dem wahren Leben.

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7.5Sehenswert

Viele Filme leiden an einem dramatischen Defizit. Nicht dieser hier, der von Aprils multiplen Ängsten als Adoptiovtochter, wartende Patientin auf eine Fruchtbarkeitsbehandlung und Frau handelt. Denn April hat nicht nur Muttersorgen, sondern auch wahre menschliche Probleme. Die Mütter ihres Lebens werden im abwesenden Ehemann (Matthew Broderick) und dem zu präsenten Freier (Colin Firth) gespiegelt.

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Kommentare (8) — Film: Then She Found Me - Manchmal kommt alles auf einmal ...

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Traumtänzerin

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ließ mich zwiegespalten zurück. Manche Handlungen, Dialoge konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Zwischenzeitlich lösten viele unbeantwortete, offene Fragen Verwirrung bei mir aus.
Aber:
1. Der Cast ist fantastisch. Alle Schauspieler bestechen glaubhaft durch ihr Können.
2. Die Witze sind wundervoll komisch.
3. Die Geschichte ist nicht übertrieben, viele Szenen zeigen überzeugend Momente aus dem wahren Leben.
4. Es ist ein emotionales Auf und Ab. Man denkt, man weiß genau was als nächstes passiert, aber es kommt doch immer anders. Das macht den Film nie langweilig.

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8martin

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Bewertung1.5Ärgerlich

Bereits die Anfangszene ist kryptisch und lässt den Zuschauer etwas verwirrt mit vielen Fragen allein. Ach ja es geht um den Kinderwunsch einer Vierzigjährigen (Helen Hunt). Zwei Männer versuchen es und es dauert ein wenig, bis es endlich klappt. Colin Firth versucht etwas Komik über die Rampe zu bringen, Mathew Broderick bleibt dagegen recht farblos. Bevor der eventuelle leibliche Vater letztlich unklar bleibt, taucht auch noch eine angebliche Mutter der werden Mutter auf. Bette Midler, die fleischgewordene amerikanischen Geschmacklosigkeit, spielt wie immer sich selbst und nervt. So hangelt sich die Handlung über die Runden und versucht am Ende auch noch so etwas wie eine überraschende Lösung zu finden. Na ja, wenn die Männer schwächeln, danken wir halt dem Herrn über uns…
Bleibt die Frage nach der Komik. Mir erschließt sich die nicht. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich zwischendurch mal kurz weggekippt war. Entgangen ist mir aber nicht wirklich etwas. Helen Hunt, hat den Film wohl für sich selbst gedreht. Es ist ihre Problematik. Ob sie damit andere gleichaltrige Frauen erreicht? Die Männer haben sich ohnehin längst gähnend verabschiedet. K.V.

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Commentator

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Bewertung9.0Herausragend

Nachdem ich den Film nochmals gesehen habe, muss ich mich revidieren. Der Film war eigentlich wunderbar. Er zeigt die Liebe von Müttern zu Kindern. Spricht das ernste Thema von Adoption an. Und das auf wundervolle Art und Weise.
Auch die Schauspieler sind wundervoll.
Alles in allem macht der Film nachdenklich und berührt einen auf schöne Art und Weise.
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Der Film ist ein gutes Beispiel für falsches Marketing. Wenn man einen Film als romantisch und lustig verkauft, sollte er es auch sein.
Doch leider werden die ernsten Themen ohne jeglichen Humor angeschnitten.
Schlecht muss der Film nicht sein, aber wenn ich einen lustigen Filmabend erwarte und eine Drama geboten bekomme, kann es nicht zu einer guten Punktzahl führen. Bitte das nächste Mal auch als das bewerben, was der Film auch ist...
2,5 Punkte

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Sozionaut

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Anstrengender, garstiger Film. Ich musste jedesmal angewidert auf den Damenbart von Helen Hunt starren. Und es wurde nach jedem Schluck Bier nicht besser.

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ihre-herrlichkeit

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ROFL


Tyler

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Es gibt eine einfache jüdische Geschichte: Ein Vater wollte seinem Sohn beibringen, weniger Angst und mehr Mut zu haben. "Spring!" sagt er "ich fang dich auf." Und der kleine Junge vertraute ihm und sprang. Und als sein Vater ihn aufgefangen hatte, spürte er seine Liebe. Und als er es nicht tat, spürte er etwas stärkeres. Leben."
Eine wundervolle kleine Filmperle mit tollen Darstellern, die mit sehr leisen Tönen eine alltägliche Geschichte erzählt, bei der man das Gefühl hat, nicht Zuschauer sondern Zeuge zu sein. Obgleich sie traurig ist, hat sie doch so viel Hoffnung, das man mit einem Lächeln zurückgelassen wird sobald der Abspann läuft.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

1oOwaCk

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich liebe Helen Hunt. Aber leider hat auch meine Sympathie für sie die seichte und eher langweilige Darstellung nicht gerettet. Der Szenenwechsel ging oft viel zu schnell, so dass der Witz und auch der Zusammenhang verloren ging. Auch was die nochmal von ihrem komischen Ex wollte konnte ich nicht verstehen. Helen Hunt war gut.. aber der Film selbst.. naja.

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le_on

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Bewertung4.0Uninteressant

Das war irgendwie nix. Für mich zu viele nicht nachvollziehbare Handlungen (Warum tickt Colin Firth so aus? Warum wird Helen Hunt im Auto dann doch noch mal schwach?) Okay, ich war müde und hatte ein bisschen Wein getrunken... ;-)

Dazu finde ich, dass das Thema Adoption nicht ernsthaft genug behandelt wird.

Bette Midler ist allerdings mal wieder spitze.

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Muuvy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bei einer Besetzung wie dieser (Helen Hunt, Bette Midler, Colin Firth und Matthew Broderick), einer Regisseurin wie Helen Hunt höchst selbst und dem Genre des Makes-me-laugh-makes-me-cry-Films möchte man doch meinen, dass hier ein Mainstream-Kassenschlager par excellence entsteht. Aber nein: Wenn ich nicht ganz falsch liege, hat dieser Film nie das Licht der (zumindest deutschen) Lichtspieltheater erreicht. Da fragt man sich: Warum? Ist der Film so schlecht? Nein, ist er überhaupt nicht! Im Gegenteil.
Nach einem etwas ungelenken Start von gut 10 Minuten entwickelt sich die melancholische Geschichte der krisengeschüttelten April, deren Ehemann (M. Broderick) sie verlässt, ihr aber beim "Abschiedssex" noch ein Kind macht. Wie soll ihr neuer "Love Interest" (C. Firth) damit umgehen? Zudem entdeckt sie nach dem Tod ihrer Adoptivmutter ihre leibliche Mutter (B. Midler), keine ganz einfache Person, wie sich schnell herausstellt...
Vielleicht hat sich Helen Hunt hier etwas viele Themen vorgenommen, aber dieser Film entwickelt eine so zauberhafte Dynamik und ist getragen von so viel schauspielerischer Wärme, dass man getrost darüber hinwegsehen will.
Ein ungewöhnlicher Film, der so nicht hätte durchfallen dürfen.

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