Things We Lost in the Fire

Things We Lost in the Fire (2007), US/GB
Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 29.05.2008

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7.1 Kritiker
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von Susanne Bier, mit Halle Berry und Benicio del Toro

Als er eine Frau vor ihrem gewalttätigen Ehemann beschützen will, kommt Audrey Burkes Ehemann Brian ums Leben. Allein mit ihrem Schmerz und zwei Kindern, formt sie eine ungewöhnliche Allianz mit Jerry Sunborne, dem besten und ältesten Freund ihres Mannes. In der Hoffnung, dass er ihr über ihren Schmerz hinweghelfen kann, bittet sie den Heroinabhängigen Jerry, ihr beizustehen, und lädt ihn ein, bei ihr zu wohnen. So beginnt für sie ein tägliches Ringen mit dem Aufgeben, eine fortwährende Auseinandersetzung mit dem Schicksal. Und während er die klaffende Lücke in ihrem Herzen füllt, helfen ihm das Vertrauen, das sie in ihn setzt, und die ungewohnte Verantwortung als Ersatzvater bei seinem Kampf gegen die Sucht.

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Things We Lost in the Fire

Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.0Herausragend

Der Verlust eines geliebten Menschen ist eine der schmerzlichsten Erfahrungen im Leben. Mit dem Verlust umgehen zu können und diesen zu verarbeiten ist wohl eine der härtesten Aufgaben. Jeder Mensch versucht dies auf seine ganz eigene Art und Weise. Während manche sehr lange in ein tiefes Loch fallen und nicht selten nie mehr aus diesem herauskommen, stürzen sich andere wiederum in Arbeit und versuchen, den Schmerz damit zu unterdrücken. Die dänische Regisseurin Susanne Bier nimmt sich mit ihrem Hollywood-Debüt Things We Lost In The Fire das Thema zur Brust und beleuchtet die unterschiedlichen Wege der Trauer-Bewältigung.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Um die beiden Oscar-Preisträger mit ihren ausgeprägten Persönlichkeiten findet sich ein loses Ensemble denkbar unterschiedlicher Nebenfiguren, Brians Jogging-Kumpel, Audreys Bruder, Jerrys Freundin aus der Therapiegruppe. Die dänische Regisseurin Susanne Bier ("Nach der Hochzeit") beweist in ihrem Hollywood-Debüt Fingerspitzengefühl und ist nur selten dem amerikanischen Familienfilm-Pathos erlegen, etwa bei einem allzu plakativen Ausflug in die Drogenslums.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Der Film leistet sich so manchen Ausrutscher, vor allem was Timing und Länge angeht. Zudem verfällt die Geschichte oft ins Melodramatische, wird aber von der kraftvollen Darstellung Benicio del Toros getragen. Als ein Heroinabhängiger, auf dem Weg nach unten, der auf Entzug geht, einen Rückfall hat und schließlich auf dem Weg zur vollständigen Heilung zu sein scheint, ist er auf jeden Fall einen Blick wert.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.5Ausgezeichnet

Die zahlreichen Groß- und Detailaufnehmen sowie eine sich der Linearität widersetzenden Erzählweise sind die Markenzeichen dieses Dramas, das das komplizierte Innenleben seiner Protagonisten ausleuchtet. Mit kontemplativer Ruhe und Gelassenheit und als Aneinaderreihung vieler kleiner Gesten hat die dänische Regisseurin Susanne Bier („Nach der Hochzeit“) mit ihrem Hollywood-Debüt ein stilles, aber intensives Meisterwerk geschaffen, von dem man sich gerne erleuchten lässt und dem man sogar die am Ende aufkommende Rührseligkeit verzeiht.

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Sm0K1ngGnu

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8.0Ausgezeichnet

Der deutsche Titel ist ja wohl mal wieder ganz großer Mist. Things We Lost in the Fire ist ein nachdenklicher Film. Es geht um Familie, Drogenprobleme, Freundschaft, Verlust...
Ich dachte, die paar Sekunden, die man Duchovny am Anfang sieht, wären schon alles gewesen, zum Glück tritt er nachher in Rückblenden wieder auf.
delToro ist gewohnt großartig, und die beiden Kinder (von denen eines echt von Halle Berry ist) verhelfen dem Film zu einem Großteil seines Charmes.
Wer einen anspruchsvollen Film ohne Action und Effekte sehen will, ist hier gut beraten.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

Benicio Del Toro, gerade in Cannes mit seiner Rolle des „Che“ als Bester Schauspieler ausgezeichnet, glänzt als Jerry mit einer faszinierenden Mischung aus emotionaler Weisheit und eigener Hilflosigkeit. Die ehemalige Dogma-Regisseurin Bier lässt unauffällig aus der Hand (Kamera Tom Stern) filmen. Ohne Manierismen kommt sie den Figuren nahe. Der elegante Fluss der Zeitebenen folgt einer eher einer emotionalen Logik als klassischer Chronologie. Doch im Gegensatz zur dänischen Dogma-Welle, die mit strengen Spielregeln arbeitete, fällt Stil hier nicht auf. Er funktioniert ausgewogen im positiven Sinne.

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Kommentare (37) — Film: Things We Lost in the Fire

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moviee

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Bewertung7.5Sehenswert

„Why wasn't it you, Jerry? Why wasn't it you?“

Von einen auf den anderen Tag ändert sich das Leben von Audrey schlagartig. Als zwei Polizisten vor ihrer Tür stehen und ihr vom Tod ihres Mannes berichten bricht für Audrey eine Welt zusammen. Das bisherige Leben schien perfekt. Eine durch tiefe Liebe geprägte Beziehung, zwei tolle Kinder und ein eigenes Haus. Vielleicht war alles zu perfekt. Trost findet sie bei Jerry, dem drogenabhängigen besten Freund ihres verstorbenen Mannes. Jerry hilft ihr bei der Trauerarbeit, Audrey hält ihn von den Drogen fern.

"Things We Lost in the Fire" jongliert mit zwei ganz wichtigen Themen. Das ausdrucksstarke Drama beschäftigt sich zum einen intensiv mit dem Thema der Hinterbliebenentrauer. Emotionale Heulattacken und tiefe Schluchzer gepaart mit starken Dialogen unterstreichen die nachhaltige Dramaturgie. Zweites großes Hauptthema ist die Abhängigkeit von Drogen. Der Film beschreibt eindrucksvoll, welche Wirkung Rauschgift auf einen Menschen und dessen Körper haben kann, wie wahnsinnig schwer es ist wieder von Drogen loszukommen und wie unvorhersehbar ein Rückfall trotz eines wochenlangen Entzuges eintreten kann.

Schauspielerisch kann besonders Benicio del Toro auf ganzer Linie beeindrucken, der zeitweise ein kraftloses Drogenwrack und größtenteils einen sensiblen Hoffnungsträger darstellt. Aber auch Hauptdarstellerin Halle Berry muss noch einmal gewürdigt werden, die als trauernde Witwe ihre emotionale Rolle nahezu überragend verkörpert.

Fazit: "Things We Lost in the Fire" ist ein ruhiges und intensives Drama um Verlust und Hoffnung. Besonders die klugen Charakterzeichnungen, die superben Schauspielkünste und eine Geschichte mit Substanz machen den Film so besonders.

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Andy Dufresne

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Werd ich garantiert!
Ich bin glaub der einzige der lieber einen Punkt mehr,als weniger gibt, wobei sich das mit der Zeit reduziert...
Richtig, richtig überragend ist ein Film bei mir aber auch erst ab 9; 9,5...


moviee

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Bei 9 oder 9.5 muss mich ein Film schlichtweg umhauen, leider kam es in letzter Zeit eher weniger dazu, was natürlich auch an meiner Filmauswahl liegt. Aber auch für eine 8 muss mich der Film unglaublich überzeugen können und sollte bestenfalls auch irgendetwas in mir auslösen. Ich bin da oftmals wirklich etwas strenger.


8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine beeindruckende Doppelstudie: der beste Freund Jerry (Benicio Del Toro) ihres ermordeten Mannes (David Duchovny) will clean werden und seine Frau Audrey (Halle Berry) will über den schmerzlichen Verlust hinwegkommen. Wie sich Jerry und Audrey gegenseitig helfen, weil sie sich brauchen, wird detailliert geschildert, mit allen horrormäßigen Abstürzen und Ermunterungen. Sie durchleben Qualen, die durch den Entzug entstehen und auch aus der Einsamkeit heraus. Beim Junkie dreht sich alles nur um den nächsten Schuss. Und das ist wie Jerry weiß ‘wie ein Kuss von Gott!‘ Larmoyanz wird ausdrücklich vermieden. Natürlich bewegen sich beide auf einander zu. Es knistert ohne Entladung. Das nachgemachte Einschlafritual ist hier grenzwertig: Jerry als Ersatzehemann?! Aufwühlende Emotionen werden sichtbar, die Kamera schaut tief ins Innere der Akteure durch immer wiederkehrende Großaufnahmen der Augen. Untergehen oder weiterschwimmen? Dabei ist das soziale Umfeld ganz wichtig.
Der deutsche Titel ist pragmatisch und platt. Der des Originals ist lyrisch: Audrey und Jerry haben viel verloren. Es sind die schönen Dinge des Lebens, an die man sich erinnert. Die sind weg, verbrannt. Das Ende ist durch einen wohltuenden Minimalismus überzeugend. Halle Berry hätte für diese Leistung den Oscar eher verdient. Und Benicio Del Toro in einer seiner besten Rollen, eine Mischung aus James Dean und Tom Waits, ein Träumer und ein Held. Einfach großartig!

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Kill_Diether

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Bewertung9.0Herausragend

Wirklich von allen eine wahnsinnig gute Schauspielerleistung. Und das bei dem Thema, wo's leicht kitschig oder aufgesetzt wirken könnte, wenn's auch nur ein bisschen falsch gemacht wird. Die Kinder spielen absolut überzeugend, der Nachbar ist wie eben ein Nachbar sein könnte. David Duchovny spielt den Typen, welchen er am besten kann und sogar Halle Berry ist kaum wiederzuerkennen, denn sie glänzt hier mit einer ergreifenden Charakterrolle.
Allen voran aber ist Benicio del Toro, als quasi zweiter Strang der tragischen Geschichte. So umwerfend gut, und trotzdem frei von der Leber weg, als wäre es eine Doku.
Wie schon erwähnt gibt es viele Momente, bzw. Szenen welche "Things We Lost in the Fire" gerade im emotionalen Bereich so glaubhaft und realistisch machen. Dies zeigt sich insbesondere im Zwischenmenschlichen, in der Art und Weise, wie die Beziehungen funktionieren, oder wie mit Beziehungseigenheiten, -störungen umgegangen wird.
Nur der trotz allem Junk sehr ehrliche, bester Kumpel-Typ, der unschuldig, gefallene Engel, hatte übertriebenes Pathos, was jedoch nicht unbedingt schlecht für die packende Dramaturgie war.

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Dorpmaniac

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Bewertung7.5Sehenswert

SPOILER:

Junge, 6 Jahre alt, hat seinen Vater wegen eines Mordes verloren:
"Wirst du sterben wie mein Papa?"
Mittvierziger im kalten Entzug: "Ja..."
"Wann denn?"
"Sobald wie möglich!"
"Das ist doch n Witz?!"
Leise ächzend, fast hauchend: "höhöhö..."

Realistisch und nah wird der Film auch durch liebevolle Szenen, wie Toro beim Toilettengang oder Berry, die ihre Badehose zurechtzupft...
Durch solche Szenen und viele Nahaufnahmen aber auch durch die überraschenden Momente im Verhalten Burkes (Berry) Jerry (del Toro) gegenüber, der ihrer Ansicht nach an der Stelle ihres Mannes hätte sterben sollen und die im ersten Teil des Films nichtlineare Erzählweise machen den Film zu einem kleinen Schmuckstück. Trotz der langsamen Erzählweise, welche manchmal die ein oder andere Länge erzeugt...

Der Entzug selbst, auch wenn es ein kalter war, aus meiner Sicht ein wenig übertrieben, da der Rückfall nach längerer Zeit mur ein kurzer war, aber gut gespielt.

Das Ende, vor seinem lebensbejahenden Monolog in der Entzugsklinik, leider ein wenig zu schnulzig, was der Film glücklicherweise vorher vermieden hatte, aber da kann man gut drüber hinwegsehen... Es versaut den Film nicht!

Benicio del Toro hat ein weiteres Mal gezeigt, dass er nicht nur ein guter Regisseur, sondern auch ein guter Schauspieler ist.
Halle Berry (die ich nicht sofort wiedererkannt habe) hatte es schwer neben Toro mitzuhalten, aber das scheint zu häufig ein wenig ihr Los zu sein, als gute Schauspielerin neben noch besseren zu agieren...
Die Nebenrollen gut besetzt, ob es nun ihr ermordeter Mann war, oder ihr Bruder, oder der sympathische Nachbar von nebenan, selbst die Kinder (keine Smith-Bälger, aber ein Berry-Kind)

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iron aira

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

dieser schauspieler ist einfach.... diese rolle..... ich hab noch nicht die kritikerskills um es zu beschreiben! ein wunderwunderbarer fillm! das war nicht das letzte mal, dass ich ihn gesehen hab ...

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Mr. Pink

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Bewertung7.5Sehenswert

"Things we lost in the Fire" ist ein ruhiges, nachdenkliches Drama, dessen Story rund um Verlust, Trauer, Drogenabhängigkeit und familiären Zusammenhalt sicher nicht gänzlich neu ist, aber trotzdem sehr sehenswert und bewegend gestaltet wurde.

Dies ist wie ich finde in erster Linie den großartigen Darstellern zu verdanken. Vor allem hat mir, obwohl die ausgezeichneten Darstellungen von Halle Berry und David Duchovny nicht außer Acht gelassen werden sollten, die herausragende Performance von Benicio del Toro gefallen. Er spielt den drogensüchtigen Jerry, der wider Willen zum Beistand für Audrey und zum Ersatzvater für ihre Kinder wird, sehr glaubwürdig und ehrlich, sodass man wirklich mit ihm mitfühlen kann.

Das Drehbuch bietet einige tiefsinnige Dialoge, ist auch sonst gut geschrieben und erlaubt sich keine Längen. Des Weiteren sind Regie und Inszenierung ebenfalls äußerst gelungen. Hierbei lässt der Gebrauch der Handkamera das Geschehen sehr lebhaft wirken, während detailreiche Extreme Close Ups der Darsteller minimale Regungen und winzige Emotionen erkennen lassen und zusammen mit eingestreuten Aufnahmen zunächst unwichtig wirkender Dinge, die im Gesamtkontext allerdings durchaus einen Sinn ergeben, eine wunderschöne, melancholische Atmosphäre enstehen lassen.

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mad02

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Bewertung6.5Ganz gut

Tolle Besetzung und schauspielerische Leistung der Hauptcharaktere, super Kameraführung und interessante Story die sich teilweise auch gegen die Erwartungen des Zuschauers entwickelt. Leider hat der Film auch ein paar Längen und konnte mich dann doch nicht auf ganzer Länge überzeugen.

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Schlegel

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Bewertung7.0Sehenswert

Bis die Geschichte aus dem Knick kommt, verhungert man bei der Bier. Die zusammengeklöppelten Nahen samt Bierschem Manierismus (Augen! Teekanne!) haben wenig Nährwert. Die Darsteller immerhin legen sich ins Zeug und nach zwei Dritteln gibt es einen kathartischen Moment. Dann plätschert der Film einfach weiter.

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Cpt.Gambit

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film hat mich schon bewegt. Tolle Schauspieler und tolle Szene bzw Aufnahmen.
Zwischenzeitlich kam so das Gefühl in mir hoch: "naja das gibts nur im Film, tausend andere Drogensüchtige rennen da draußen ohne solche Hilfe rum", aber eigentlich gehts in dem Film nicht um Sozialkritik, sondern um Menschen. Und hier helfen Menschen Menschen.
Sehr guter Film.

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cannibal83

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein angenehm unaufgeregtes Familiendrama von Susanne Bier, das den Plot immer dann in eine andere Richtung schickt wenn man gerade meint die Geschichte vorauszusehen. Im Gegensatz zu "Nach der Hochzeit" lässt die dänische Regisseurin hier auch die ganz grosse Melodramatik zuhause, was den Film jederzeit in einem realistischen Licht erscheinen lässt.

Die ungewöhnliche Kameraführung, die immer wieder die unmittelbare Nähe der Darsteller sucht, überzeugt und verstärkt obendrein die intime Atmosphäre von "Things we lost in the Fire". Die Schauspielriege um die grandiose Halle Berry zeigt sich ebenfalls tadellos.

Somit definitiv eine Perle im inzwischen schwierigen Genre des "Schicksalsdramas"

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hoffman587

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Bewertung7.5Sehenswert

Things We Lost in the Fire

"Things We Lost in the Fire" ist ein bewegendes, ruhiges, emotionales und ergreifendes Drama von Susanne Bier aus dem Jahre 2007.

Die Story an sich mag zwar konventionell klingen, wurde aber glücklicherweise erfrischend umgesetzt: Nach dem Tod ihres geliebten Mannes erweist sich ein Freund von ihm, der drogensüchtige Jerry, als Hoffnungschimmer und Halt für dessen verzweifelte Frau Audrey.

Als Besetzung darf Susanne Bier auf eine solide Halle Berry als Audrey zurückgreifen, die in einigen Szenen großartig, in anderen jedoch irgendwie "deplatziert" spielt. Als drogensüchtiger Jerry darf Benicio Del Toro eine energiegeladene Leistung abliefern, die er mit unglaublicher Intensität spielt und David Duchovny kann als liebevoller und hilfsbereiter Familienvater beziehungsweise Ehemann einen einprägenden Auftritt hinlegen.

Die Inszenierung des Werkes ist einfach, sodass man die Regie als gut bezeichnen kann und die Handkamera ist zwar nicht perfekt, erschafft aber intensive und interessante Sequenzen.
Meiner Meinung nach sind die Figuren und deren Wandlungen nachvollziehbar gestaltet und die Dialoge würde ich als gelungen bezeichnen.

Trotzdem tummeln sich einige Klischees und zwischendurch könnten einige Längen auftreten. Außerdem könnte einige Szenen möglicherweise etwas kitschig wirken.

Also lässt sich schlussendlich sagen, dass "Things We Lost in the Fire" ein kleines, feines und schönes Werk voller großer Gefühle ist, das nebenbei noch auf glaubwürdige Schauspieler zurückgreifen kann.

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Mr.Film

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Nicht während des Films, davor. Elton reist kam und ich war eh schon so müde :P


hoffman587

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Dann ist gut, da bin ich aber froh:)


Isolation

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Susanne Bier verzichtet in ihrem ersten Film aus Hollywood auf ein großes Budget und verfällt auch nicht der lauten und großen Effektehascherei.
Sie lässt in "Things We Lost In The Fire" Ruhe einkehren, vertieft sich auf Dialoge und liefert sehr intime Eindrücke. Die Kamera ist meist auf die Personen konzentriert, zeigt dabei auch Großaufnahmen des Gesichtes. Es ist unglaublich, welche Emotionen und Gefühlszustände man nur aus dem menschlichen Auge deuten und gleichzeitig verstehen kann.
Benicio del Toro ist phänomenal als drogensüchtiges Wrack, das erst im Laufe der Geschichte der Besserung eine "Chance" gibt. Er merkt, was wichtig im Leben ist und hilft dabei auch Audrey (Halle Berry) über ein tragischen Verlust hinweg. Er vermittelt Stärke, Wahrheit und diese Ruhe, diese Gelassenheit.
"Things We Lost In The Fire" ist zwar nicht frei von typischen Klischees, manchmal auch vorhersehbar, aber der Film ist dennoch nicht in einem amerikanischen Stil entworfen und könnte aus Europa stammen.
Ein hervorragender Arthouse-Streifen, der zu wenig vom Publikum gewürdigt wurde - leider keine Seltenheit.

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Broda

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Wenn einem die Dermaßen vielen Werbepausen nicht Stören, kann mans schon. ;)


Isolation

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Also ich werde da immer aus der Atmosphäre gerissen ... wohl Ansichtssache.


marcus-wagenknecht

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Trauerarbeit mit viel Körpereinsatz und wohltuend vielen Nahaufnahmen. Schon der Optik wegen sehr empfehlenswert.

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CowVirus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Toller Film. Obwohl man seine Hollywoodlastigkeit kaum verleugnen kann, konnte er mich durch seine schiere hypnotisierende Bildgewalt überzeugen. Natürlich werden zuviele Klischees aufgegriffen, insbesondere bezüglich der Themen Drogen und Familiendynamik, aber alles wird so überzeugend gespielt, dass der Film über weite Strecken in die Welt des Glaubwürdigen rückt. [Spoiler] Das Ende ist dann so brutal offen und ehrlich, Jerrys lebenslange Sucht nach Heroin auf einmal wieder so allgegenwärtig und der Traum, von dem er erzählt so ernüchternd, dass man sich für alle etwaigen Verfehlungen des Films entschädigt fühlt, denn dies ist kein Happy End, nicht mal ein hoffnungsvoller Schluss, sondern nur die Reflektion der ungeheuren Macht von H auch über jeden Entzug und jeden Vorsatz, über jede Hilfe und jede glückliche Fügung des Lebens hinaus. Und in jenem Moment, in dem der Film über sich selbst und die Regeln seiner Machart hinauswächst, ist er groß, ist er unbarmherzig und vielleicht sogar ein bisschen böse...aber dafür, ganz ohne realistisch zu sein, echt...

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McClain

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Bewertung6.5Ganz gut

eins vorweg. für die schauspielerischen leistungen würde ich schon zehn punkte verteilen, ganz besonders für die von benicio del toro! andererseits ist die geschichte teilweise echt unauthentisch ( der gute ehemann ein held der sich im kugelhagel vor die sterbende frau wirft.... hach wie herrlich ), eine kitschige szene jagt die andere. dennoch ist der film ganz akzeptabel und lässt sich schauen.

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chris-tian

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr interessante Story. Klasse Umgesetzt, Klasse Schauspieler, Klasse Drama!

Den Film sollte man sich nicht entgehen lassen.

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laurakcs

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein grossartiger Benicio del Toro, eine manchmal etwas zu dramatische Halle Berry...alles in allem ein wunderbarer Film, der die Schmerzen, der ein Verlust eines geliebten Menschen verursacht, seht lebensnah wiedergibt. Eigentlich versteh ich nicht, wieso er in Europa nicht gebührend eingeläutet wurde

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Silv1

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Weiss gar nicht warum der Film im Kino so unterging. Tolles Drama mit Tiefgang und einem exzellenten Darsteller Duo. Susanne Bier verzichtet auf ein Hochglanz poliertes Hollywood Drama und bietet wirklich ergreifende Szenen. An allen voran Benicio Del Toro, ein toller Schauspieler.

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SaulKaroo

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Bewertung6.5Ganz gut

Manchmal schwerverträglicher melodramatischer Kitsch, dann aber auch wieder schöne Kamerabilder und ein großartiger Benicio del Toro…

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BAD ONI0N

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Bewertung9.0Herausragend

"Handlung
Audrey Burke ist mit Brian verheiratet und hat zwei Kinder. Brian wird erschossen, als er einer Frau zur Hilfe kommt, die von ihrem Partner auf offener Straße verprügelt wird. Audrey baut Kontakt zu Jerry Sunborne auf, dem besten Freund ihres Mannes. Bis dahin war Audrey immer gegen die Freundschaft der Männer und versuchte auch, den Kontakt der Beiden zu unterbinden. Der heroinabhängige Jerry zieht letztendlich ins Gästehaus der Familie und übernimmt unwillentlich nach und nach Aufgaben des Verstorbenen, sowohl in der Vaterrolle als auch als Stütze für Audrey. Obwohl Jerry wegen seines Drogenproblems eine Gruppentherapie besucht, wird er rückfällig und erlebt einen mehrtägig andauernden Trip, der ihm schwer zusetzt. Dennoch kann er sich schließlich wieder aufrappeln, und nachdem er eine Maklerlizenz erworben und eine eigene Wohnung gefunden hat, kann er wieder auf eigenen Beinen stehen."
(Quelle: wikipedia, abgerufen am 05.08.2010)

Einer von vielen Belegen dafür, dass Wikis mit Vorsicht zu genießen sind. "Things We Lost in the Fire" ist weit mehr als das was diese Inhaltsangabe den unbedachten Leser glauben lässt.

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