Tigerland
Tigerland (2000), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Kinostart 24.05.2001
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
451 Bewertungen
14 Kommentare
Keine ?
von Joel Schumacher, mit Colin Farrell und Tom Guiry
Louisiana, 1971. In dem berüchtigten Armeecamp “Tigerland” werden junge Rekruten auf ihren Kampfeinsatz in Vietnam vorbereitet. Mit gnadenlosen Trainingseinheiten soll ihr Wille gebrochen werden, um sie zu bedingungslos gehorsamen Soldaten zu erziehen. Doch der rebellische Roland Bozz will sich trotz knallhartem Drill und Demütigungen nicht unterordnen. Mit seinen pazifistischen Reden, in denen er das System infrage stellt, untergräbt er die Moral der Truppe.
Cast & Crew
-
Joel Schumacher
-
Tom Guiry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cantwell
-
Tyler Cravens
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant MP
-
Clifton Collins Jr.
-
Matthew Davis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jim Paxton
-
Cole Hauser
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Cota
-
Colin Farrell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Roland Bozz
Regie
Schauspieler
-
Shea Whigham
-
Russell Richardson
-
Matt Gerald
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Eveland
-
Michael McGruther
-
Ross Klavan
- Genre
- Kriegsfilm, Anti-Kriegsfilm
- Zeit
- Vietnamkrieg
- Ort
- Louisiana, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Aggressivität, Anführer, Ausbilder, Ausbildung, Ausbildungslager, Empathie, Entlassung aus dem Gefängnis, Gehorsam, Geistige Krankheit, Kampf auf Leben und Tod, Klassenclown, Krieg, Menschlichkeit, Militärische Ausbildung, Mitgefühl, Mord, Munition, Männlicher Held, Psychopath, Psychose, Rebell, Rekrut, Schlägerei, Selbstaufopferung, Soldat, Sterben und Tod, Tagebuch, Test, Töten, US-Amerikaner, US-Armee, Ungehorsam, Unversöhnlichkeit, Versuchter Mord, Widerspruch, Wut und Hass, Zweikampf
- Stimmung
- Hart, Spannend
- Mitmachen
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Die Verdammten des Krieges
Narc
Der Klient
Geständnisse - Confessions of a Dangerous Mind
Der Soldat James Ryan








Kommentare (14) — Film: Tigerland
Kommentar schreibenWhite_Tip 2011/10/18 21:31:56
Kommentar löschenWow! Die Dvd ist noch keine 10 Minuten aus dem Laufwerk. Und ich muss sagen, ich bin wirklich beeindruckt. Einmal von der angespannte Atmosphäre, die fast über die gesamte Laufzeit aufrecht erhalten wird und zum anderen von Colin Farrell.
Vor dem Film habe ich mich eine ganze Weile gedrückt, weil ich dachte ein reines Ausbildungsszenario könnte nicht intensiv genug sein, um einen Film zu tragen. Full Metal Jacket schafft das zwar, aber der Film ist mit nichts zu vergleichen und ich muss für meinen Teil dazu sagen, dass ich die zweite Hälfte von FMJ, die sich nicht mit der Ausbildung auseinandersetzt, stärker als die Erste finde. Ich habe so meine Gründe.
So zurück zu Tigerland! Der Film ist wie bereits erwähnt atmosphärisch sehr stark. Das liegt zum Einen an der dreckigen, körnigen Optik und zum Anderen an der guten Abwechslung zwischen Stille und dem stimmigen Score. Letzterer wurde meist passend eingesetzt und schaffte es vor allem gegen Ende häufiger mal eine Brise FMJ Flair aufkommen zu lassen.
Dazu kommt, dass Collin Farrell ja scheinbar doch schauspielern kann. Das ist der erste Film, in dem ich ihn leiden kann. Und noch viel besser: ich hab ihm seine Rolle abgekauft. (Wer andere gute Farrel-Filme kennt: nur her damit). Auch der restliche Cast machte seinen Job soweit ganz gut, wie ich finde. Nur dem kahlköpfigen Brutalo-Ausbilder habe ich seine Rolle nicht ganz abgenommen. Er erschien mir ab und zu als zu gewollt um die Story vorranzutreiben. Aber ansonsten war das schon recht ordentlich. Kann nicht meckern. Der psychische und physische Druck der Ausbildung wurde sehr glaubhaft vermittelt.
Für mich ist Tigerland eine große Überraschung. Klar, er wird allgemein recht positiv bewertet, aber die eigene Meinung ist dann ja doch häufig eine andere. Bei Tigerland deckt sich mein Eindruck mit dem Rest. Schade, dass ich so lange gewartet habe. Gut, dass ich es jetzt endlich geschafft habe mir den Film anzusehen.
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marcus-wagenknecht 2011/06/18 12:10:23
Kommentar löschenJeder Kerl, der Wehrdienst hinter sich hat, erzählt die Geschichten:
Es war schlimm, schlimm, schlimm!
Außenstehende kommentieren das eher gelangweilt:
Warst du im Krieg? Nö. Dann kann sooo schlimm nicht gewesen sein.
Dieser Film zeigt eindringlich die innere Hölle des Militärs - ohne äußere Ablenkung.
Das gefällt mir sehr gut.
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nullpunkt 2011/05/13 09:19:53
Kommentar löschenWas mich an dem Film wirklich stört ist, dass ich keinem der Ausbildner seine Rolle abnehme - Keinem. Ansonsten gute Unterhaltung.
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lowco 2010/11/11 19:54:55
Kommentar löschenhab mehr erwartet aber passt
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USA_Christoph 2010/10/19 21:23:12
Kommentar löschenEin spannender Anti-Kriegsfilm mit einem grandiosen Colin Farrell, der gänzlich auf brutale Kriegsszenen, wie z.B. in "Der Soldat James Ryan", verzichtet.
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Filmkenner77 2010/08/28 15:58:52
Kommentar löschenGut gespielt, aber der letzte Kick fehlt mir.
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stuforcedyou 2010/06/18 11:37:08
Kommentar löschenKurzweiliger Anti- Kriegsfilm der ohne richtige Kriegszenen auskommt und im Stil der dänischen Dogma Filme inszeniert wurde was die authentische Kraft des Films erhöht. Der Film gibt dabei eine überaus intelligente Geschichte über Freund- und Feindschaften wieder und zeigt wohl als erster Film überhaupt die Angst der jungen Männer davor nicht nur im Krieg getötet zu werden, sondern dass man aus ihnen Tötungsmaschine macht. Regisseur Joel Schumacher trifft dabei fast immer den richtigen dramaturgischen Ton und findet Bilder voller Aussagekraft. Einer der wenigen Filmen aus Hollywood zum Thema Krieg und Militär, die den Mut haben ihre kritische Meinung beizubehalten.
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mikkean 2010/06/18 11:43:31
Antwort löschenHabe gerade gemerkt, dass ich Tigerland noch gar nicht bewertet hatte. Schnell nachgeholt, bei diesem tollen Kommentar. Einer von Schumachers wirklich gelungenen Filmen, hierzulande leider völlig übersehen worden. Eine Schande, denn "Tigerland" erreicht fast die Dichte von "Full Metal Jacket." Das allein sollte ein Ansehen rechtfertigen.
lioznnep 2010/11/05 08:49:12
Antwort löschenDem kann ich absolut zustimmen
cpt. chaos 2010/05/07 15:01:01
Kommentar löschenGut gemachter Anti-Kriegsfilm von Joel Schumacher, bei dem, neben der packend umgesetzten Story, vor allem die weitestgehend unbekannten Schauspieler hervorzuheben sind, von denen einzig und allein Colin Farrell durchstarten konnte.
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RaZer 2009/05/22 20:03:39
Kommentar löschenNicht unbedingt mit Genregrößen wie "Full Metal Jacket" zu vergleichen, aber dennoch liefert der Film seinen Beitrag zur Thematik. Mit verblendeten und weltfremden Phrasen sollen die Soldaten auf den Kampf eingestimmt und manipuliert werden. Wer sich widersetzt, bekommt Ärger, denn wir sind die Besten, die Stärksten und die Größten sowieso. Seinen kritischen Ton zieht der Film konsequent durch und zeigt Soldaten, die schon in der Ausbildung völlig zermürbt und psychisch am Ende sind. Farrell spielt die einzige Rolle die er beherrscht, den Bad Boy, der gegen das System kämpft. Das macht er auch recht ordentlich.
Für Genrefans zu gebrauchen, auch wenn nichts wirklich neues erzählt wird.
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garibaldi 2008/05/21 12:03:18
Kommentar löschenFür Genreliebhaber
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Wombat 2008/05/20 10:13:02
Kommentar löschenUnabhängig von einer hohen Messlatten, ist der Film eine solide Auseinandersetzung mit der Kriegsvorbereitung der Amerikaner. Vietnam als Trauma inszeniert, ohne es jemals zu zeigen oder ein konkretes asiatisches Feindbild aufzubauen funktioniert gut, die Entwicklung der Charaktere hingegen nicht. Zu liniear spielen Farrell und Co., so dass am Ende kein großer Streifen entsteht.
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TobiasSD 2008/05/20 10:04:23
Kommentar löschenPassabler Militärfilm, der sich auf die Kriegsvorbereitung fokussiert und verschiedenste Charaktere und deren Ängste vor dem bevorstehenden Einsatz in Vietnam portraitiert. Farrell spielt einen rebellischen und durchaus symphatischen Draufgänger, der sich immer wieder mit seinen Vorgesetzten anlegt und letztlich doch zum Führer seines Platoons auserkoren wird. Obwohl oder gerade weil der Film für einige Lacher gut ist, kann er an den ganz großen Vorbildern wie "Full Metal Jacket" definitiv nicht heranreichen. Und wer einen Kriegsfilm mit Schlachten etc. erwartet, sollte sich diesen Film ohnehin ersparen. Dass der Film jedoch schon vor dem Abflug in die Kriegsregion endet, schadet ihm nicht. Denn spätestens in Vietnam hätte man dem von Farrell gespielten Rebellen Booz seinen seltsamen Sinn für Humor sonst vermutlich nicht mehr abnehmen können bzw. wollen...
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Jonni 2008/05/20 09:47:58
Kommentar löschenJoel Schumacher arbeitet seit Jahren daran seine Karriere immer weiter in Richtung King of Trash zu entwickeln (8mm, Batman & Robin). Kaum zu glauben, dass derselbe Regisseur vor Jahren noch herausragende Filme wie Falling Down, Lost Boys oder Flatliners abgeliefert hat. Wenn er heute gut drauf ist, dann rafft er sich gerade noch zu solidem Handwerk wie Phone Booth oder eben auch mit etwas gutem Willen "Tigerland" auf. Leider hängt die Latte in dem Prep-Vietnam Genre mittlerweile so hoch, dass auch dieser Film im Gegensatz zu seinem Frühwerk nicht in Erinnerung bleiben wird.
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greg4fun 2008/05/14 15:51:52
Kommentar löschenBeste Farells Filme ! Genial gespielt. Kein Krieg Filme...
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