Tokio!
Tokyo! (2008), KR/JP/FR/DE Laufzeit 110 Minuten, Drama
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von Joon-ho Bong und Michel Gondry, mit Yû Aoi und YosiYosi Arakawa
Drei bekannte Filmemacher, eine Stadt: Bong Joon-ho, Leos Carax und Michel Gondry erzählen Geschichten aus der Megastadt Tokio – um einen Mann, der das Licht scheut, ein verlorenes Paar und ein Monster, das aus dem Untergrund auftaucht. Michel Gondry erzählt von einem jungen Paar, Hiroko und Akira, das nach Tokio fährt und in der winzigen Wohnung einer Schulfreundin von Hiroko unterkommt. Als die Freundin die beiden rauswirft, verwandelt sich Hiroko mitten auf der Straße in einen Stuhl und lässt sich von einem jungen Mann mitnehmen. Der pflegt und hegt den Stuhl, und Hiroko hat das erste Mal in ihrem Leben das Gefühl, zu etwas nütze zu sein. Leos Carax erfindet ein Monster: dünn, einäugig, mit rotem Bart und ohne Alter, das aus den Kanälen der Stadt kriecht und da, wo es auftaucht, Chaos und Panik unter den Menschen erzeugt. Das Gericht, vor das man es stellt, macht es zur Bühne und wird so zum Volkshelden. Es entzieht sich der Hinrichtung und kriecht alsbald aus einem Kanal in New York. Bong Joon-ho erzählt im Tokio von heute oder morgen die Geschichte eines Hikikomori, eines Mannes, der die Berührung mit anderen Menschen scheut, dem Sonnenlicht ausweicht und seit elf Jahren das Haus nicht verlassen hat. Sein Leben gerät aus den Fugen, als er sich gegen seinen Willen in eine Pizzabotin verliebt und diese Liebe ihn zwingt hinauszugehen, auf die Straße, in die Sonne.
Cast & Crew
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Joon-ho Bong
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Michel Gondry
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Yû Aoi
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YosiYosi Arakawa
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Hiroshi Yamamoto
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Yutaka Matsushige
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Ayako Fujitani
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Ryo Kase
Regie
Schauspieler
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Ayumi Ito
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Satoshi Tsumabuki
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Nao Omori
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Jean-François Balmer
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Joon-ho Bong
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Michel Gondry
- Genre
- Drama












Kommentare (5) — Film: Tokio!
Kommentar schreibenCanis Majoris 2011/12/21 13:10:01
Kommentar löschenEpisode I : 10/10
Episode II: 6/10
Episode III: 9/10
Insgesamt: 8/10
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ossgewalt 2011/02/21 10:34:52
Kommentar löschenDie mittlere der drei Episoden war ausgezeichnet, die anderen Beiden konnten nicht so recht überzeugen.
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8martin 2011/02/10 20:06:27
Kommentar löschenDrei Regisseure liefern drei völlig unterschiedliche kleine Filme ab. Allen gemeinsam ist das Ambiente der japanischen Hauptstadt und die äußerst skurrilen Geschichten.
Die erste beginnt recht locker und findet eine Kim Ki Duk-mässige Lösung mit einer kafkaesken Verwandlung. Film Nummer zwei testet die ästhetischen Grenzen der Zuschauer. Die Hauptfigur heißt Merde, sieht auch so aus und verhält sich so. In dieser grotesken Mediensatire gibt es eine sonderbare Hinrichtung. Der letzte Teil ist der netteste der drei, obwohl ein ernster Sinn durchs Gebälk lugt. Erdbeben ist ja ein wichtiges japanisches Thema. Hier allerdings mit einer positiven Option. Ordnungsfanatiker haben ihre wahre Freude daran. Alle drei sind schrill, fern ab der Wirklichkeit angesiedelt und nicht uninteressant.
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DeDavid 2011/02/10 17:07:11
Kommentar löschenMann, wie ich dieses Land liebe.
In 3 Kurzgeschichten (Gedreht von zwei französischen und einem koreanischen Regisseur) zeigt der Episodenfilm nicht nur die Sonnenseite des Landes. Skurrilitäten wie die brüchige Beziehung eines Paares auf Wohnungssuche, ein blumenessendes Kanalphantom und das Phänomen der Hikikomori (Menschen, die Leben ihrer schizoiden Störung angepasst haben) sind da nur die halbe Miete. Besonders der dritte Abschnitt hat mir gefallen. Schön pseudo-philosophisch angehaucht verkommt der Hikikomori von einer Rarität zur Massenware.
Mit der Fokussierung auf solch abstrusen Aspekte einer Kultur wirkt der Film herrlich selbst karikierend, verliert sich aber auch teilweise im absurden.
Deswegen sei gewarnt, wenn du einen Mangakitsch-artigen Realfilm mit niedlichen Schulmädchen in Miniröcken, spielend in einem Park voller Kirschblütenbäume erwartest, hier bist du falsch!
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tom777 2010/09/16 05:48:02
Kommentar löschenEin phantasievolles Episodendrama aufgeteilt in 3 Segmente von unterschiedlichen Regisseuren die in ihrer Qualität aber leider sehr uneinheitlich sind.
Handwerklich aber sehr gut gemacht und mit überzeugenden Darstellern besetzt ist es weniger eine Hommage an Tokio als eine Liebeserklärung an das moderne japanische Kino.
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